Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Claudia R:
packende Storyline
Aurox von Isabell Bayer; Liesa Marin
Klappentext / Inhalt:
Der Verlust seiner Frau nimmt Ace einen wichtigen Halt in seinem Leben. Wenigstens hat er eine seiner Töchter bei sich, doch von deren Zwillingsschwester fehlt jede Spur. Derweil ist die Lage in ganz Torya angespannt, denn seitdem Tod des leitenden Hauptmanns hat man von Ammey nichts mehr gehört.
Als sich die Sichtungen von Erweckten häufen, wird klar, dass die Blutelfe nicht untätig ist und es Zeit wird zu handeln, bevor es zu spät ist.
Zu all den heiklen Problemen gesellt sich noch ein weiteres, denn Jaron, der neue Fluchelf im Schloss, zeigt Interesse an Ace. Die freche Art des jungen Mannes ist jedoch absolut nicht das, was Ace gerade braucht. Doch als der König gerade sie mit einer kleinen Gruppe auf eine Mission schickt, bleibt ihnen nichts anders übrig, als zusammenzuarbeiten, um zu überleben.
Cover:
Die neuen Cover der Reihe sind durchweg identisch, nur farblich unterscheiden sich diese, da immer eine andere Farbe eine zentrale Rolle spielt. Das Schloss sticht hier im Mittelgrund hervor und der Himmel ist gespickt von Blitzen und Dramatik. In diesem dritten Band spielt die färbe blau einen wesentlichen Bestandteil des Covers. Blaue Rosen zieren die Ränder des Covers. Optisch ist es toll umgesetzt und auch eine Verbindung zu den anderen Covern wird hier gestellt, da diese alle vom Design hier identisch sind (zumindest in dieser neueren Auflage).
Meinung:
Es handelt sich hierbei um den dritten Band der Reihe und da diese an die Ereignisse des letzen Bandes anknüpft, würde ich hier schon empfehlen, die vorherigen Bände zu kennen, auch wenn jeweils zwei andere Hauptcharaktere eine zentrale Rolle spielen.
Bei mir waren die vorherigen Bände schon eine Weile her, daher brauchte ich erst ein wenig um mich hineinzufinden, aber schnell wurde ich an Geschehnisse und Handlungen gefesselt und nach und nach kamen auch meine Erinnerungen dazu zurück. Die Fortsetzung ist mitreißend und actionreich.
Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich mit weiteren Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und bildlich und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge und die Kapitelanfänge sind wunderschön verziert und stechen dadurch sehr gut heraus. Auch die Namen zu Beginn sind sehr hilfreich, da sie zeigen aus welcher Perspektive erzählt wird. Die wechselnden Perspektiven von Ace und Jaron sind gut gemacht und dadurch kommt zudem Spannung und Tempo hinein. Man ist jeweils sehr gespannt, was weiter passiert und findet sich dadurch auch sehr gut in die beiden Charaktere, deren Handlungen und Gefühle hinein.
Die Story ist spannend und fesselnd umgesetzt und sorgt für gute Unterhaltung.
Die Gliederung und Gestaltung hat mir sehr gut gefallen. Besonders die Verzierungen und auch die eingebundenen schwarz-weiß Zeichnungen machen es sehr stimmungsvoll und runden es perfekt ab. Auch der Farbschnitt mit dem Schwert an der Seite ist toll umgesetzt und sehr gelungen.
Fazit:
Packende Storyline mit tollen Charakteren.
Rezensionen von Leser:
Maria und Sandra
Die Glücksfrauen - Die Kraft der Bücher von Anna Claire
Die Fortsetzung um die drei Freundinnen während des zweiten Weltkrieges und ihre Enkelinnen ist genauso aufregend, wie der erste Teil der "Glücksfrauen"-Reihe.
Während Luise, Marie und Anni Deutschland verlassen und fern der Heimat ein neues Zuhause gefunden und den Kontakt zueinander verloren haben, müssen June, Sandra und Wendy zueinander finden, um ihr Erbe anzutreten und das Geheimnis von damals aufzuklären.
Die Geschichte führt uns nach Berlin ins Jahr 1939 zu Maria und ihrer Familie. Als Juden sind sie besonders gefährdet und sie versucht alles, um ihren Mann dazu zu bewegen, das Land zu verlassen.
Der andere Teil führt 2023 zu ihrer Enkelin nach Brasilien. Diese wird von June, Luises Enkeltochter, kontaktiert und beide machen sich auf die Suche nach Annis Enkelin und weiteren Informationen.
Die Autorin hat einen authentischen fiktiven Roman geschrieben, der die damalige Zeit in allen Facetten widergibt. Die Schrecken des Krieges, die Hoffnungen, das Bangen, die Neuanfänge werden so lebendig geschildert, dass man sich mittendrin wiederfindet und zu einem Teil der Geschichte wird.
Mir sind alle Charaktere direkt ans Herz gewachsen, ich habe mit ihnen mitgefühlt und gelitten, habe mich für sie gefreut und gehofft.
Die Wechsel zwischen den Zeiten und Figuren waren fließend und die Kapitel endeten natürlich so, dass man unbedingt weiterlesen musste, um zu erfahren, wie es weitergeht.
Eine wunderbare Trilogie, historisch sehr interessant, spannend, geheimnisvoll und sehr fesselnd!
Rezensionen von Claudia R:
Wohlfühlkrimi
Inselbrise von Anja Eichbaum
Klappentext / Inhalt:
So hatte sich Susan Ophoven ihren Neustart als Schreibcoach auf Norderney nicht vorgestellt. Trotz Sonne, Strand und Meer machen ihr widerspenstige Handwerker, überambitionierte Kursteilnehmer und missgünstige Internetbewertungen das Leben schwer. Doch es kommt noch schlimmer.
Als ihre Schwiegermutter mit Pfeil und Bogen erschossen wird, gerät sie unter Verdacht. Ist sie etwa das Opfer eines Komplotts? Oder hält sie den Inselpolizisten Martin Ziegler und die Kripo zum Narren? Noch während der ersten Ermittlungen wird der Bogen neu gespannt …
Cover:
Durch Strandkörbe und Meeresbrise kommt auf den Cover, das Inselfeeling wieder spürbar herüber. Optisch und farblich ist es toll umgesetzt und macht Lust und Laune auf Urlaub. Das Cover passt auch toll zu den anderen Covern der Reihe. Ein Wiedererkennungseffekt ist hier auf jeden Fall vorhanden.
Meinung:
Dies ist bereits der siebente Fall für Martin Ziegler und Ruth Keiser. Diese können aber auch gut unabhängig voneinander gelesen werden, da die Handlungen in sich geschlossen sind. Wenn man jedoch mehr über die Charaktere, privates Umfeld und die Hintergründe erfahren möchte und auch dies besser zuordnen möchte, sind Vorkenntnisse und ein Lesen in Reihenfolge natürlich von Vorteil.
Der vorherige Band war bei mir schon ein wenig her, dennoch kam ich recht gut und schnell in die Geschichte hinein. Bis der fall jedoch richtig an Fahrt auf nimmt, dauert es diesmal ein wenig länger, so erfährt man anfangs mehr über Susan Ophoven und ihrem Neustart als Schreibcoach, ihre Kursteilnehmer und das Ganze drumherum, aber auch dies war durchaus interessant.
Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich locker und flüssig lesen. In die Handlungen und Charaktere findet man sich schnell und gut hinein. Die Kapitelanfänge sind gut erkennbar und einfach durchnummeriert. Auch die Kapitellänge ist gut gewählt und ermöglicht einen angenehmen Lesefluss.
Anfangs braucht es ein wenig, aber dann nimmt es an Fahrt auf und auch der Spannungsbogen und die Ermittlungen sind gut gewählt und umgesetzt.
Die Schauplätze sind bildlich toll beschrieben und auch die Atmosphäre kommt sehr gut und spürbar rüber. Ein wundervoller Wohlfühlkrimi, der gut unterhält und kurzweilig lesbar ist. Ich mag diese Mischung aus privater Atmosphäre, spannender Ermittlung und authentischen Charakteren.
Fazit:
Ein wundervoller Wohlfühlkrimi, der gut unterhält und kurzweilig lesbar ist.
Rezensionen von CanYouSeeMe:
VIEWS
VIEWS von Marc-Uwe Kling
"VIEWS" von Marc-Uwe Kling ist in der Hörbuchfassung vom Autor selbst gesprochen. Ich höre Hörbücher meist in einer schnelleren Geschwindigkeit, bei diesem Buch beinahe in doppelter Geschwindigkeit. Mir sind Hörbücher meist zu langsam eingesprochen. Die Stimme von Marc-Uwe Kling kann ich daher nur bedingt einschätzen, aber auch bei höherer Geschwindigkeit war diese noch sehr angenehm zu hören.
Betonungen kamen gut heraus und haben den Inhalt unterstützt. Grundsätzlich finde ich es immer gut, wenn Autor*innen ihre Bücher selbst vertonen, so wirkt es auf mich meist am authentischsten.
Dieses Buch ist tatsächlich das erste, das ich vonm Autor Marc-Uwe Kling gelesen habe. Es wird definitiv nicht mein letztes sein. Mit knapp über 250 Seiten ist dies ein Buch von überschaubarer Länge, wirkt aber an keiner Stelle zu kurz oder knapp- Ganz im Gegenteil ist das Tempo sehr passig, angenehm zu Lesen und es sind an keiner Stelle öde Längen entstanden. Der Plot dieses Buches ist brandaktuell, hier werden Themen aufgegriffen, die aktueller nicht sein könnten. Dabei schafft es der Autor einen sehr angenehmen Schreibstil mit klarer, pointierter Sprache zu präsentieren, der sich hervorragend lesen lässt.
Die Handlung als solche hat mir sehr gut gefallen, sie hatte eine gewisse Schnelle, es wurde an keiner Stelle langweilig. Das Ende hat mich vollkommen überrascht - es passt hervorragend zum Buch und hat mich dennoch ein wenig unzufrieden zurück gelassen. Insgesamt hat mich dieses Buch jedoch auf voller Länge überzeugen und mich für den Autot begeistern können.
Rezensionen von PMelittaM:
Unbedingt wert, gelesen zu werden
Das Wesen des Lebens von Iida Turpeinen
Kennen Sie, kennst du die Stellersche Seekuh? Bevor ich diesen Roman gelesen habe, kannte ich sie auch nicht, doch nun bin ich nicht nur so gut es geht informiert, ich habe auch einiges gelernt und von Dingen erfahren, die ich vorher nicht wusste.
Der Naturforscher Georg Wilhelm Steller begleitete den Kapitän Vitus Bering auf dessen letzter Expedition.
Dabei strandeten das Schiff Ende 1741 auf einer unbewohnten Insel, wo man Monate verbringen musste. Steller entdeckte dort ein bisher unbekanntes Tier, offensichtlich den Seekühen zugehörig, das später nach ihm benannt wurde. Nur 27 Jahre später war die Stellersche Seekuh von den Menschen bereits ausgerottet worden, unter anderem wohl, weil sie so schmackhaft war. Einige Skelette von Stellerschen Seekühen sind erhalten geblieben, eines davon ist im Naturhistorischen Museum Helsinkis zu besichtigen.
Diese Tiere müssen sehr eindrucksvoll gewesen sein, riesig, bis zu acht Meter lang, in Rudeln lebend und sehr friedlich. Iida Turpeinen hat dieser leider ausgestorbenen Art nun ein weiteres Denkmal gesetzt, so empfinde ich jedenfalls ihr Werk. Ein Werk, das übrigens nicht einfach zu lesen ist, dem man Aufmerksamkeit schenken muss, das aber eine Welt öffnet, die zumindest mir, unbekannt war. Sie hat viele historische Persönlichkeiten einbezogen, die ich erst hier kennenlernen durfte. Sie hat teilweise sehr ausführlich und auf gewisse Weise ausschweifend erzählt, aber dennoch auch sehr fesselnd. Ich habe zudem sehr viel gegoogelt.
Der Roman wird in mehreren Zeitebenen erzählt. Zunächst begleitet man Steller und Bering auf ihrer Expedition, erlebt viel aus Stellers Perspektive mit. Zu seiner Zeit hat man Tiere, um sie genau zu erforschen, getötet und präpariert, und so tötet er auch eine der Seekühe. Einige Passagen sind aus Sicht einer Seekuh geschrieben, was mich sehr beeindruckt hat.
Etwa hundert Jahre später lernen wir Johan Hampus Furuhjelm, den neuen Gouverneur Alaskas kennen. Alaska wird von der Russisch-Amerikanischen Handelskompanie verwaltet, es ging vor allem um Felle. Auch hier wurden Tiere nahezu ausgerottet, so dass das Geschäft immer weniger einbrachte, schließlich wurde Alaska von Russland an die USA verkauft. Ein Naturforscher, Alexander von Nordmann, wünscht sich von Furuhjelm das Skelett einer Seekuh, welches dieser ihm letztlich auch beschafft. Erzählt wird in diesem Abschnitt aber vor allem aus den Perspektiven Annas, der Ehefrau Furuhjelms, und der seiner Schwester Constance.
Die Autorin folgt der Seekuh weiter. Durch Alexander von Nordmann kam das Skelett der Seekuh nach Finnland. Zunächst geht es hier aber um das Sammeln von Eiern, das tatsächlich dazu führte, dass manche Vogelarten, wie zum Beispiel der Riesenalk, ausgestorben sind. Man lernt Hilda Olsen, eine begabte Zeichnerin, näher kennen, und John Grönvall, der das Skelett der Seekuh schließlich so zusammensetzte, wie man es nun besichtigen kann.
Letztlich geht es hier nicht nur um die Stellersche Seekuh, sondern auch darum, dass der Mensch für die Natur, die Tiere, eine große Gefahr darstellt. Ohne ihn würden viele Arten noch leben. Die in der Danksagung zu findende Liste der Arten, die ausgestorben sind, während die Autorin an diesem Werk arbeitete, ist mehr als erschreckend. Heute weiß man zwar, dass man Tiere nicht töten muss, um sie zu erforschen, aber es gibt so viele andere Risiken, die wir verursachen.
„Das Wesen des Lebens“ ist für mich ein Lesehighlight, es hat mich einiges gelehrt und nachdenklich gemacht. Man sollte diesem Roman eine Chance geben, auch wenn er vielleicht anders ist, als das, was man sonst liest. Er verlangt Aufmerksamkeit und die Fähigkeit, verschlungenen Wegen zu folgen. Er ist es aber auch unbedingt wert, gelesen zu werden.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Nicht mein Geschmack
Totholz von Andreas Föhr
Nach der Lektüre dieses 11. Fall für das Ermittler-Duo Wallner & Kreuthner weiß ich wieder, warum die fünf anderen Krimis im Keller verstauben.
Da ist zunächst einmal der wenig glaubhafte Plot, dass ein Polizist mit einer Kanone des 18. Jahrhunderts seine ebenfalls (schwarz) Schnaps brennende Konkurrenz ausschalten will und dabei beträchtlichen Sachschaden anrichtet, die Geschädigte aber keine Anzeige erstattet, aber einen Deal mit der Polizei eingehen will, der eine unbekannte Leiche zu Tage fördert.
Des weiteren komme ich mit den Charakteren ebenso wenig zurecht, wie mit dem (angeblich) bayrischen Humor. Der Schreibstil gleitet manchmal in slapstick-artige Szenen ab, die auf mich leider sehr konstruiert und bemüht wirken. Es tut sich sehr viel, ja, eigentlich zu viel. Fast jeder hat etwas zu verbergen.
Nein, das ist leider keine Reihe für mich. Ich denke, ich werde die Krimis in die nächsten Bücherzelle bringen. Vielleicht finden die Krimis ein neues Zuhause.
Fazit:
Leider kann ich diesem Krimi nicht viel abgewinnen, daher nur 2 Sterne.
Rezensionen von Tara:
„Was wirst du für mich tun?“
Wasserkämpferin von Carole Lindstrom
Wasserkämpferin“ ist ein wichtiges Buch für junge Leser ab sechs Jahren der in Maryland lebenden Autorin Carole Lindstrom.
Josephine Mandamin und ihre Großnichte Autumn Peltier sind Wasseraktivistinnen und Aktivistinnen für indigene Rechte. Sie kümmern sich um das Element Wasser, das für alle Lebensformen von essenzieller Bedeutung ist, aber leider von uns viel zu unvorsichtig genutzt wird.
In der Kultur der Aktivistinnen wird das Wasser als lebendiges Wesen angesehen und mit dem entsprechenden Respekt behandelt.
In kurzen einfachen Sätzen verdeutlicht die Autorin die Wichtigkeit von Wasser. Auf jeder Seite gibt es wundervolle, passende Zeichnungen der Illustratorin Bridget George, so dass das Buch auch optisch ein echtes Erlebnis ist.
Abschließend gibt es noch nähere Informationen über das Leben von Josephine Mandamin und Autumn Peltier.
Mit dem Buch gelingt es der Autorin sehr bildhaft und eindringlich ein Bewusstsein für Wasser - und den richtigen Umgang damit - zu schaffen. Ich bin der Meinung, dass es in jedes Kinderzimmer gehört – bitte unbedingt lesen, darüber reden und handeln.
Rezensionen von Lilli33:
Wisting in der Zwickmühle - spannend!
Wisting und der ungewollte Verrat von Jørn Lier Horst
Wisting in der Zwickmühle - spannend!
Inhalt:
Nach einem Erdrutsch, bei dem etliche Häuser zerstört wurden, wird in den Schlammmassen eine Leiche gefunden. Es ist keiner der Bewohner und außerdem war der Mann zum Zeitpunkt der Katastrophe bereits tot, offensichtlich erschossen. William Wisting ermittelt und arbeitet dabei mit der schwedischen Polizei zusammen.
Doch als er zu einem bitteren Verrat gezwungen wird, weiß er nicht mehr, wem er vertrauen kann.
Meine Meinung:
Es gibt ja nun schon einige Reihen um den norwegischen Kommissar William Wisting. Man kann jedoch jedes Buch für sich lesen. Natürlich ist es am schönsten, wenn man die private Entwicklung von Wisting und seiner Familie mitbekommt, aber für das Verständnis ist es nicht notwendig. Die Kriminalfälle sind - soweit ich mich erinnere - alle in sich abgeschlossen.
Mir gefällt die Verknüpfung von Polizeiarbeit und Privatleben. Wistings Tochter Line ist Journalistin und hat oft ihre eigene Herangehensweise an die Fälle. Das finde ich immer sehr spannend. Und Wisting selbst ist ein liebevoller Vater und Großvater sowie ein klug taktierender Ermittler, der seine Fälle durch akribische und logische Arbeit löst.
Der Schreibstil ist geradlinig und fesselnd, die Handlung in diesem Band total spannend, weil Wisting in einer fürchterlichen Zwickmühle steckt. Ich habe die Seiten nur so verschlungen, weil ich einfach wissen musste, ob am Ende alles gut ausgeht.
Die Reihe Wistings schwierigste Fälle:
1. Wisting und die Tote am Wegesrand
2. Wisting und der ungewollte Verrat
Rezensionen von Lesemama:
Einstieg in eine neue Reihe
False Start von Piper Rayne
Zum Buch:
Lee ist der Quaterback der Collegmannschaft und steht kurz vor dem Ausschluss der Mannschaft, da er in Biologie durchzuhalten droht. Sein Professor stellt ihm die schüchterne, aber hilfsbereite Shayna zur Sorte, die ihm Nachhilfe gibt.
Meine Meinung:
Piper Rayne ist für mich ein Wohlfühlgarant, ich lese ihre Bücher sehr gerne.
Bei false start handelt es sich um einen Kurzroman, der den Einstieg in eine neue Sportromance Reihe beinhaltet. Schön zu lesen, mit seinen knapp hundert Seiten auch schnell "weggesnackt".
Anders als in den bisherigen Kurzromanen des Autorinnenduos kommen die zwei schnell zusammen, es gibt aber ein großes Missverständnis und dessen Ende wird dann wohl im richtigen Roman, der noch erscheint, erzählt.
Mich hat es jedenfalls sehr gut unterhalten und sehr neugierig auf die neue Reihe gemacht.
Rezensionen von Lesemama:
Hörbuchrezension
Die Verlierer,2 Audio-CD, MP3 von Petra Hammesfahr
Bewertet mit 3,5 Sternen
Zum Hörbuch:
Fred Keller kommt zur Polizei und meldet seine Frau als vermisst, seine Frau die schon vor einer Woche zum Joggen ging und nicht mehr zurückkam.
Rita Voss, die ermittlende Kommissarin, stößt bei dem Fall fast an ihre Grenzen, denn der Fall wird immer undurchsichtiger und kümmert ausschweifender.
Meine Meinung:
Thriller gehören nicht zu meinem bevorzugten Genren, aber in letzter Zeit höre ich öfter welche. Und die Autorin habe ich "früher" ganz gerne gelesen.
Das Hörbuch beginnt mit einem jungen Paar, das an einem Baggersee Sitz und etwas beobachtet. Dieser Moment gerät aber völlig in den Hintergrund.
Es wird tageweise erzählt, beginnend mit dem 5. Juli und der Vermisstenmeldung von Kirsten. Dann kommt immer wieder Carlie zu Wort, der eine Geschichte erzählt, eine Geschichte einer schweren Kindheit, eines Vaters, der die Familie verlässt und den Kontakt zu seinen Kindern abbricht. Und genau diese Person hielt für mich die größte Überraschung der Stroy bereit.
Aber es war teilweise auch etwas langatmig und da es auf einmal um mehr als nur eine vermisste ging fielen auch viele Namen, die schon verwirren konnten. Das Ende war dann auch ein wenig undurchsichtig und kam zu abrupt. Trotzdem habe ich dem Sprecher gerne zugehört, eine angenehme Stimme und ein unterhaltsamer, unblutiger Krimi/Thriller.











