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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von CanYouSeeMe:

VIEWS

VIEWS von Marc-Uwe Kling

"VIEWS" von Marc-Uwe Kling ist in der Hörbuchfassung vom Autor selbst gesprochen. Ich höre Hörbücher meist in einer schnelleren Geschwindigkeit, bei diesem Buch beinahe in doppelter Geschwindigkeit. Mir sind Hörbücher meist zu langsam eingesprochen. Die Stimme von Marc-Uwe Kling kann ich daher nur bedingt einschätzen, aber auch bei höherer Geschwindigkeit war diese noch sehr angenehm zu hören.

Betonungen kamen gut heraus und haben den Inhalt unterstützt. Grundsätzlich finde ich es immer gut, wenn Autor*innen ihre Bücher selbst vertonen, so wirkt es auf mich meist am authentischsten.
Dieses Buch ist tatsächlich das erste, das ich vonm Autor Marc-Uwe Kling gelesen habe. Es wird definitiv nicht mein letztes sein. Mit knapp über 250 Seiten ist dies ein Buch von überschaubarer Länge, wirkt aber an keiner Stelle zu kurz oder knapp- Ganz im Gegenteil ist das Tempo sehr passig, angenehm zu Lesen und es sind an keiner Stelle öde Längen entstanden. Der Plot dieses Buches ist brandaktuell, hier werden Themen aufgegriffen, die aktueller nicht sein könnten. Dabei schafft es der Autor einen sehr angenehmen Schreibstil mit klarer, pointierter Sprache zu präsentieren, der sich hervorragend lesen lässt.
Die Handlung als solche hat mir sehr gut gefallen, sie hatte eine gewisse Schnelle, es wurde an keiner Stelle langweilig. Das Ende hat mich vollkommen überrascht - es passt hervorragend zum Buch und hat mich dennoch ein wenig unzufrieden zurück gelassen. Insgesamt hat mich dieses Buch jedoch auf voller Länge überzeugen und mich für den Autot begeistern können.

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Rezensionen von PMelittaM:

Unbedingt wert, gelesen zu werden

Das Wesen des Lebens von Iida Turpeinen

Kennen Sie, kennst du die Stellersche Seekuh? Bevor ich diesen Roman gelesen habe, kannte ich sie auch nicht, doch nun bin ich nicht nur so gut es geht informiert, ich habe auch einiges gelernt und von Dingen erfahren, die ich vorher nicht wusste.

Der Naturforscher Georg Wilhelm Steller begleitete den Kapitän Vitus Bering auf dessen letzter Expedition.

Dabei strandeten das Schiff Ende 1741 auf einer unbewohnten Insel, wo man Monate verbringen musste. Steller entdeckte dort ein bisher unbekanntes Tier, offensichtlich den Seekühen zugehörig, das später nach ihm benannt wurde. Nur 27 Jahre später war die Stellersche Seekuh von den Menschen bereits ausgerottet worden, unter anderem wohl, weil sie so schmackhaft war. Einige Skelette von Stellerschen Seekühen sind erhalten geblieben, eines davon ist im Naturhistorischen Museum Helsinkis zu besichtigen.

Diese Tiere müssen sehr eindrucksvoll gewesen sein, riesig, bis zu acht Meter lang, in Rudeln lebend und sehr friedlich. Iida Turpeinen hat dieser leider ausgestorbenen Art nun ein weiteres Denkmal gesetzt, so empfinde ich jedenfalls ihr Werk. Ein Werk, das übrigens nicht einfach zu lesen ist, dem man Aufmerksamkeit schenken muss, das aber eine Welt öffnet, die zumindest mir, unbekannt war. Sie hat viele historische Persönlichkeiten einbezogen, die ich erst hier kennenlernen durfte. Sie hat teilweise sehr ausführlich und auf gewisse Weise ausschweifend erzählt, aber dennoch auch sehr fesselnd. Ich habe zudem sehr viel gegoogelt.

Der Roman wird in mehreren Zeitebenen erzählt. Zunächst begleitet man Steller und Bering auf ihrer Expedition, erlebt viel aus Stellers Perspektive mit. Zu seiner Zeit hat man Tiere, um sie genau zu erforschen, getötet und präpariert, und so tötet er auch eine der Seekühe. Einige Passagen sind aus Sicht einer Seekuh geschrieben, was mich sehr beeindruckt hat.

Etwa hundert Jahre später lernen wir Johan Hampus Furuhjelm, den neuen Gouverneur Alaskas kennen. Alaska wird von der Russisch-Amerikanischen Handelskompanie verwaltet, es ging vor allem um Felle. Auch hier wurden Tiere nahezu ausgerottet, so dass das Geschäft immer weniger einbrachte, schließlich wurde Alaska von Russland an die USA verkauft. Ein Naturforscher, Alexander von Nordmann, wünscht sich von Furuhjelm das Skelett einer Seekuh, welches dieser ihm letztlich auch beschafft. Erzählt wird in diesem Abschnitt aber vor allem aus den Perspektiven Annas, der Ehefrau Furuhjelms, und der seiner Schwester Constance.

Die Autorin folgt der Seekuh weiter. Durch Alexander von Nordmann kam das Skelett der Seekuh nach Finnland. Zunächst geht es hier aber um das Sammeln von Eiern, das tatsächlich dazu führte, dass manche Vogelarten, wie zum Beispiel der Riesenalk, ausgestorben sind. Man lernt Hilda Olsen, eine begabte Zeichnerin, näher kennen, und John Grönvall, der das Skelett der Seekuh schließlich so zusammensetzte, wie man es nun besichtigen kann.

Letztlich geht es hier nicht nur um die Stellersche Seekuh, sondern auch darum, dass der Mensch für die Natur, die Tiere, eine große Gefahr darstellt. Ohne ihn würden viele Arten noch leben. Die in der Danksagung zu findende Liste der Arten, die ausgestorben sind, während die Autorin an diesem Werk arbeitete, ist mehr als erschreckend. Heute weiß man zwar, dass man Tiere nicht töten muss, um sie zu erforschen, aber es gibt so viele andere Risiken, die wir verursachen.

„Das Wesen des Lebens“ ist für mich ein Lesehighlight, es hat mich einiges gelehrt und nachdenklich gemacht. Man sollte diesem Roman eine Chance geben, auch wenn er vielleicht anders ist, als das, was man sonst liest. Er verlangt Aufmerksamkeit und die Fähigkeit, verschlungenen Wegen zu folgen. Er ist es aber auch unbedingt wert, gelesen zu werden.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Nicht mein Geschmack

Totholz von Andreas Föhr

Nach der Lektüre dieses 11. Fall für das Ermittler-Duo Wallner & Kreuthner weiß ich wieder, warum die fünf anderen Krimis im Keller verstauben.

Da ist zunächst einmal der wenig glaubhafte Plot, dass ein Polizist mit einer Kanone des 18. Jahrhunderts seine ebenfalls (schwarz) Schnaps brennende Konkurrenz ausschalten will und dabei beträchtlichen Sachschaden anrichtet, die Geschädigte aber keine Anzeige erstattet, aber einen Deal mit der Polizei eingehen will, der eine unbekannte Leiche zu Tage fördert.

Des weiteren komme ich mit den Charakteren ebenso wenig zurecht, wie mit dem (angeblich) bayrischen Humor. Der Schreibstil gleitet manchmal in slapstick-artige Szenen ab, die auf mich leider sehr konstruiert und bemüht wirken. Es tut sich sehr viel, ja, eigentlich zu viel. Fast jeder hat etwas zu verbergen.

Nein, das ist leider keine Reihe für mich. Ich denke, ich werde die Krimis in die nächsten Bücherzelle bringen. Vielleicht finden die Krimis ein neues Zuhause.

Fazit:

Leider kann ich diesem Krimi nicht viel abgewinnen, daher nur 2 Sterne.

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Rezensionen von Tara:

„Was wirst du für mich tun?“

Wasserkämpferin von Carole Lindstrom

Wasserkämpferin“ ist ein wichtiges Buch für junge Leser ab sechs Jahren der in Maryland lebenden Autorin Carole Lindstrom.

Josephine Mandamin und ihre Großnichte Autumn Peltier sind Wasseraktivistinnen und Aktivistinnen für indigene Rechte. Sie kümmern sich um das Element Wasser, das für alle Lebensformen von essenzieller Bedeutung ist, aber leider von uns viel zu unvorsichtig genutzt wird.

In der Kultur der Aktivistinnen wird das Wasser als lebendiges Wesen angesehen und mit dem entsprechenden Respekt behandelt.

In kurzen einfachen Sätzen verdeutlicht die Autorin die Wichtigkeit von Wasser. Auf jeder Seite gibt es wundervolle, passende Zeichnungen der Illustratorin Bridget George, so dass das Buch auch optisch ein echtes Erlebnis ist.

Abschließend gibt es noch nähere Informationen über das Leben von Josephine Mandamin und Autumn Peltier.

Mit dem Buch gelingt es der Autorin sehr bildhaft und eindringlich ein Bewusstsein für Wasser - und den richtigen Umgang damit - zu schaffen. Ich bin der Meinung, dass es in jedes Kinderzimmer gehört – bitte unbedingt lesen, darüber reden und handeln.

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Rezensionen von Lilli33:

Wisting in der Zwickmühle - spannend!

Wisting und der ungewollte Verrat von Jørn Lier Horst

Wisting in der Zwickmühle - spannend!

Inhalt:
Nach einem Erdrutsch, bei dem etliche Häuser zerstört wurden, wird in den Schlammmassen eine Leiche gefunden. Es ist keiner der Bewohner und außerdem war der Mann zum Zeitpunkt der Katastrophe bereits tot, offensichtlich erschossen. William Wisting ermittelt und arbeitet dabei mit der schwedischen Polizei zusammen.

Doch als er zu einem bitteren Verrat gezwungen wird, weiß er nicht mehr, wem er vertrauen kann.

Meine Meinung:
Es gibt ja nun schon einige Reihen um den norwegischen Kommissar William Wisting. Man kann jedoch jedes Buch für sich lesen. Natürlich ist es am schönsten, wenn man die private Entwicklung von Wisting und seiner Familie mitbekommt, aber für das Verständnis ist es nicht notwendig. Die Kriminalfälle sind - soweit ich mich erinnere - alle in sich abgeschlossen.

Mir gefällt die Verknüpfung von Polizeiarbeit und Privatleben. Wistings Tochter Line ist Journalistin und hat oft ihre eigene Herangehensweise an die Fälle. Das finde ich immer sehr spannend. Und Wisting selbst ist ein liebevoller Vater und Großvater sowie ein klug taktierender Ermittler, der seine Fälle durch akribische und logische Arbeit löst.

Der Schreibstil ist geradlinig und fesselnd, die Handlung in diesem Band total spannend, weil Wisting in einer fürchterlichen Zwickmühle steckt. Ich habe die Seiten nur so verschlungen, weil ich einfach wissen musste, ob am Ende alles gut ausgeht.

Die Reihe Wistings schwierigste Fälle:
1. Wisting und die Tote am Wegesrand
2. Wisting und der ungewollte Verrat

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Rezensionen von Lesemama:

Einstieg in eine neue Reihe

False Start von Piper Rayne

Zum Buch:

Lee ist der Quaterback der Collegmannschaft und steht kurz vor dem Ausschluss der Mannschaft, da er in Biologie durchzuhalten droht. Sein Professor stellt ihm die schüchterne, aber hilfsbereite Shayna zur Sorte, die ihm Nachhilfe gibt.

Meine Meinung:

Piper Rayne ist für mich ein Wohlfühlgarant, ich lese ihre Bücher sehr gerne.

Bei false start handelt es sich um einen Kurzroman, der den Einstieg in eine neue Sportromance Reihe beinhaltet. Schön zu lesen, mit seinen knapp hundert Seiten auch schnell "weggesnackt".
Anders als in den bisherigen Kurzromanen des Autorinnenduos kommen die zwei schnell zusammen, es gibt aber ein großes Missverständnis und dessen Ende wird dann wohl im richtigen Roman, der noch erscheint, erzählt.
Mich hat es jedenfalls sehr gut unterhalten und sehr neugierig auf die neue Reihe gemacht.

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Rezensionen von Lesemama:

Hörbuchrezension

Die Verlierer,2 Audio-CD, MP3 von Petra Hammesfahr

Bewertet mit 3,5 Sternen

Zum Hörbuch:

Fred Keller kommt zur Polizei und meldet seine Frau als vermisst, seine Frau die schon vor einer Woche zum Joggen ging und nicht mehr zurückkam.
Rita Voss, die ermittlende Kommissarin, stößt bei dem Fall fast an ihre Grenzen, denn der Fall wird immer undurchsichtiger und kümmert ausschweifender.

Meine Meinung:

Thriller gehören nicht zu meinem bevorzugten Genren, aber in letzter Zeit höre ich öfter welche. Und die Autorin habe ich "früher" ganz gerne gelesen.
Das Hörbuch beginnt mit einem jungen Paar, das an einem Baggersee Sitz und etwas beobachtet. Dieser Moment gerät aber völlig in den Hintergrund.
Es wird tageweise erzählt, beginnend mit dem 5. Juli und der Vermisstenmeldung von Kirsten. Dann kommt immer wieder Carlie zu Wort, der eine Geschichte erzählt, eine Geschichte einer schweren Kindheit, eines Vaters, der die Familie verlässt und den Kontakt zu seinen Kindern abbricht. Und genau diese Person hielt für mich die größte Überraschung der Stroy bereit.
Aber es war teilweise auch etwas langatmig und da es auf einmal um mehr als nur eine vermisste ging fielen auch viele Namen, die schon verwirren konnten. Das Ende war dann auch ein wenig undurchsichtig und kam zu abrupt. Trotzdem habe ich dem Sprecher gerne zugehört, eine angenehme Stimme und ein unterhaltsamer, unblutiger Krimi/Thriller.

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Rezensionen von Petra:

Lindas außergewöhnlichen Freunde

Der Bademeister ohne Himmel von Petra Pellini

In ihrem Roman "Der Bademeister ohne Himmel" lässt die Autorin Petra Pellini die fünfzehnjährige Linda die Geschichte ihrer außergewöhnlichen Freundschaft mit dem sechsundachtzig jährigen, dementen Nachbarn Hubert und ihrem einzigen Freund ,dem lebensmüden fünfzehnjährigen Kevin, erzählen.

Linda unterstützt die Polin Ewa, zu der sie ein herzliches Verhältnis hat, bei der Pflege des ehemaligen Bademeisters Hubert. Rührend versucht sie Huberts Erinnerungen wachzuhalten, indem sie ihm immer wieder Geschichten von seiner bereits verstorbenen Frau oder vom, Strandbad, seiner ehemaligen Arbeitsstelle, erzählt.
Kevin, den sie seit Jahren kennt, verzweifelt an den Zuständen in unserer Welt. Linda , die manchmal genervt von seinem Gerede ist, erkennt nicht wie tief seine Besorgnis ist.
Auch das nicht immer einfache Verhältnis zu ihrer alleinerziehenden Mutter spielt eine Rolle.
Das Buch ist einfühlsam und gelegentlich auch humorvoll Da man nur die Sicht von Linda erfährt, fand ich es an manchen Stellen zu langatmig.

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Rezensionen von Claudia R:

Trekkingtrip

Ten Thousand Miles to My Heart von Michelle C. Ahrens

Klappentext / Inhalt:

Ein rasanter Liebesroman und gleichzeitig eine Reise in die schönsten Ecken der USA.
»Herzlichen Glückwunsch, Sie haben eine Trekkingtour durch die schönsten Naturschutzparks Amerikas gewonnen« – damit beginnt für Emmi nicht nur eine Reise über den Ozean, sondern auch hinaus aus altem Schmerz und hinein in eine regelrechte Achterbahnfahrt der Gefühle.

Denn auf den vielen Meilen Wanderpfad trifft sie immer wieder auf Sawyer, einen kühlen Geschäftsmann, der sie mit seiner analytischen und unnahbaren Art nicht nur schier zur Verzweiflung treibt, sondern unerwartet auch ihr Herz höherschlagen lässt. Was stimmt nicht mit diesem Kerl, der so sehr getrieben von seiner Arbeit scheint und gleichzeitig wirkt, als wäre er auf der Flucht?
Fern von daheim, beginnen Emmi und Sawyer ganz langsam ihre Prioritäten neu zu sortieren und aufeinander zuzugehen. Doch beide haben mehr als nur ihren Rucksack im Gepäck. Hat Liebe da überhaupt eine Chance?
Der neue Roman von Michelle C. Ahrens – Eine knisternde Liebesgeschichte, die am Ende tiefer führt als nur bis zum Ende einer Trekkingtour.

Cover:

das Cover ist interessant gemacht und vereint viele kleine Details, wie die Trekkingsschuhe, das gelegte Herz aus den Schnürsenkeln und den erdigen Farben und Elementen. Das Cover gefällt mir gut und macht neugierig auf diese Geschichte.

Meinung:

Trekkingstrip mitten ins Herz. Emmi macht bereits im Flugzeug mit den unnahbaren Sawyer auf besondere Weise Bekanntschaft und nicht wirklich einen positiven Eindruck. Noch dazu haben sie die gleiche Trekkingtour gebucht und laufen sich so zwangsläufig immer wieder über den Weg, aber irgendwie ist da auch ein besonderes Knistern, oder doch nur die Steine unter den Trekkingschuhen?

Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich mit weiteren Details zum Inhalt und der Geschichte zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich locker und flüssig lesen. Die wechselnden Perspektiven zwischen Emmi und Sawyer machen es sehr kurzweilig und spannend. Man findet sich so sehr gut in die beiden doch sehr unterschiedlichen Charaktere und deren Gedanken und Emotionen hinein. Auch so kommt es schnell in Fahrt und man wird durch die wechselnden Elemente gut gebunden. In die Charaktere findet man sich gut hinein und auch die Emotionen, Gedanken und Gefühle kommen spürbar herüber.

Die Kapitel haben eine angenehme Länge und auch die Anfänge sind gut erkennbar und sehr schön gestaltet. Die kleine Illustration am Kapitelanfang sticht hervor und passt gut zur Geschichte. Gliederung und Gestaltung haben mir gut gefallen. Auch werden am Anfang Ort und erzählende Perspektive genannt, was sehr hilfreich ist.

Die Geschichte ist spannend, emotionsreich und gefühlvoll aufgebaut. Man merkt das Knistern und auch die Gefühle sind sehr nah spürbar. Ein spannender Liebesroman mit Tiefe.

Wundervoll ist auch das Setting und die Atmosphäre der Trekkingtour und der Naturschutzparks Amerikas.

Fazit:

Trekkingstrip mitten ins Herz.

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Rezensionen von Lesemama:

Sehr überraschend

VIEWS von Marc-Uwe Kling

Zum Buch:

Ein schreckliches Video macht im Internet die Runde. Es zeigt Lena Palmer, eine sechzehnhährige, die seit ein paar Tagen vermisst wird.
Yasira Saad, Kommissarin beim BKA, ist die verantwortliche für den Fall. Ihr größter Gegner, neben der Zeit, ist die Gruppierung "Aktiver Heimatschutz"


Meine Meinung:

Thriller gehören normal nicht zu meinem favorisierten Leseverhalten, aber abundzu, bei bestimmten AutorInnen lese ich sie doch.

Ich habe das Buch teilweise selbst gelesen, teilweise als Hörbuch gehört. Wie bei den Büchern von Marc-Uwe Kling üblich, vom Autor selbst gelesen. Bisher kannte ich eher seine Kinderbücher und sein letztes, der Spurenfinder, was eher Fantasy ist. Aber meiner Meinung nach kann er auch Thriller. Der Beginn mit dem Video das viral ging, war schon heftig, vor allem für mich als Mutter zwei Töchter. Ein sehr gesellschaftkritisches Thema, vieles was in Deutschland leider fast schon "normal" ist. Vieles konnte ich gut nachvollziehen, bis zu den letzten ca. 50 Seiten war ich auch sehr angetan von dem Buch, dann nahm es eine Wendung, die mich dann doch sehr überrascht hat und die mir dann nicht so gefiel. Aber trotzdem hat es mich gut unterhalten und ich hatte es in kürzester Zeit durch.

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