Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lerchie:
Keine Weiterempfehlung
Blood Moon Rising. Kampf um die Krone (Blood Moon Rising 1) von Liz Skadi
Die Mondkämpferin Melinoe ist die größte Feindin der Königin. Sie trägt Magie in sich, mit der sie ihre Heimat vor der Macht des Mondes schütezn kann. Doch eigentlich sollen nur Frauen der Königsfamilie diese Magie beherrschen können und so ist Melinoes Existenz schon ein Verrat an der Krone.
Um ihr Leben zu retten geht sie einen Deal mit der Königin ein, denn sie soll deren Sohn, den Prinzen töten. Dieser will am Blutmondritual teilnehmen mit dem die neue Königin bestimmt wird also um die Krono gekämpft wird. Doch dieser lässt sich nicht so leicht töten. Da er die gleichen Ziele verfolgt wie Melinoe, nämlich eine neue Königin zu verhindern, macht ihn für sie interessant. Außerdem weckt er Gefühle in ihr und Melinoe muss entscheiden ob es um die Freiheit oder doch mehr geht.
Meine Meinung
Auch wenn ich das Buch leicht und flüssig lesen konnte, also keine Unklarheiten im Text den Lesefluss störten, so konnte ich mich mit dem Buch doch nicht anfreunden. Ich bin zwar ein großer Fantasy-Fan, lese dieses Genre sehr gerne, aber hier konnte ich nicht mit den Protagonisten mitfühlen, konnte mich nicht in sie hineinversetzen. Den größten Teil des Buches fand ich langatmig und schlichtweg langweilig. Es geschah einfach wirklich kaum etwas, und wenn, dann war es nur ganz kurz, und war gleich wieder weg. Das Geplänkel zwischen Melinoe und Astello zog sich sehr in die Länge. Dann kam noch dazu das die Kapitel im Buch unverschämt lang waren! Wenn ich zwei Stunden brauche, (lt. Amazon Kindle) um ein Kapitel zu lesen, dann ist das definitiv zu lang. Ein Kapitel darf vielleicht, und das höchstens, eine halbe Stunde lang sein, aber bestimmt nicht zwei. Auch damit wird es langweilig. Den zweiten Erst gegen Ende des Buches gab es dann etwas Spannung, aber es war dann eindeutig zu spät! Das Buch kam bei mir einfach nicht an, ging einfach nicht an mich. Für mich war es ein totaler Flop und da die Spannung am Ende wirklich nur einige Seiten ausmachte, hat es das auch nicht herausgerissen. Ich war wirklich nahe daran zu resignieren und abzubrechen. Den zweiten Band werde ich definitiv nicht lesen. Von mir keine Weiterempfehlung und nur einen Stern.
Rezensionen von Claudia R:
ungeheuere Unterhaltung
Ungeheuer lieb (Band 1) von Sonja Kaiblinger
Klappentext / Inhalt:
Als Wissenschaftsnerd Ludwig mal wieder dank Klassenfiesling Egon in einer Mülltonne feststeckt, merkt er, dass er dieses Mal nicht allein ist - da ist noch etwas! Und dieses Etwas ist nicht nur haarig und hässlich, es hat auch Glubschaugen, ein Bäuchlein und spitze Schneidezähne.
Außerdem hegt es eine Vorliebe für benutzte Socken und frisst kurzerhand sogar die komplette Mülltonne auf. Ludwigs Entdeckergeist ist geweckt: Was für ein Wesen ist das?! Es erweist sich als ziemlich anhänglich und folgt Ludwig bis nach Hause - dabei dürfen seine Eltern es auf gar keinen Fall entdecken! Doch das ist einfacher gesagt als getan, denn dieses Wesen stellt nicht nur Ludwigs Zimmer auf den Kopf ...
Cover:
Das Cover ist total niedlich gestaltet. Ein lila Monster mit großen Augen und heraushängender Socke im Maul verzaubert hier bereits. Das Cover ist toll umgesetzt und gestaltet. Farblich und optisch gut gemacht.
Meinung:
Ein cooles und spannendes Abenteuer, welches mehr und mehr an Fahrt aufnimmt und man am Ende unbedingt mehr erfahren möchte, denn vieles bleibt hier noch offen. Humorvolle Unterhaltung ist hier garantiert.
Ludwig hat es mit seinen Klassenkameraden nicht leicht und bei einer unschönen Begegnung mit dem Müll in der Mülltonne trifft er dort auf ein eigenartiges Wesen, doch auch wenn er Wissenschaftler ist, so hat er dafür eigentlich gerade keine Zeit, da er sich auf sein Schulprojekt konzentrieren wollte. Doch das kleine Wesen folgt ihm von da an auf Schritt und Tritt und sorgt für so einiges an Chaos.
Inhaltlich möchte ich hier gar nicht allzu sehr ins Detail gehen und halte mich daher mit weiteren Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich locker und flüssig lesen. Auch die Schriftgröße ist gut gewählt. Anfangs werden kurz die handelnden Personen vorgestellt, dies ist immer recht hilfreich. Schnell kommt man ins Geschehen und die Geschichte hinein. Es wird aus Sicht von Ludwig in der Ich-Perpektive erzählt und man kann sich gut in alles hinein versetzen. Die Beschreibungen sind sehr bildlich und auch die Handlungen nachvollziehbar. Ludwig und auch seine Schwester waren mir schnell sympathisch und das kleine Ungeheuer ist einfach herzallerliebst. Schnell ist man drin und möchte mehr erfahren und auch wenn es teils etwas braucht, bis es richtig an Fahrt auf nimmt, so ist es dennoch sehr unterhaltsam und extrem niedlich umgesetzt. Die Geschichte ist toll gemacht und auch die Kapitellänge ist sehr angenehm und gut gewählt.
Die bunten Illustrationen lockern das Ganze sehr gut auf und runden die Geschichte perfekt ab. Die bunten Bilder sind sehr niedlich gezeichnet und geben das Gelesene auch gut wieder, auch wenn ähnliche Motive häufiger auftauchen.
Alles in allem super unterhaltsam und ein gelungene Geschichte, die sehr gut unterhält. Das Ludwigsche Ungeheuer, oder Prinzessin Knuddelwuff, wie es liebevoll von Ludwigs Schwester genannt wird, ist einfach ungeheuer cool. Ich hatte sehr viel Freude damit.
Am Ende gibt es noch eine monsterstarke Bastelidee, die gut und verständlich erklärt wird.
Fazit:
Ungeheure Unterhaltung und toller Erzählstil machen hier beim Lesen viel Freude.
Rezensionen von Ryria:
Authentischer Einblick in zwei Leben
Man sieht sich von Julia Karnick
"Man sieht sich" - nicht die berühmtesten drei Worte, aber diejenigen, die die Beziehung zwischen Frie und Robert wohl am besten beschreiben. Ihre gemeinsame Geschichte beginnt 1988 und nimmt den Leser mit bis ins Jahre 2022, eine Zeitreise durch die Leben zweier Menschen und ihren Wegbegleitern.
Die Perspektive wechselt hierbei abwechselnd zwischen Frie und Robert, was eine tolle Betrachtung der Gesamtsituation ermöglicht: Man erfährt nicht nur, wie eine Person die Beziehung wahrnimmt, sondern auch was der Andere hierzu denkt und fühlt.
Die Handlung ist kein Blockbuster, es gibt keine erzwungenen Cliffhanger oder Dramatik, aber trotzdem fliegen die Seiten nur so weg und man mag gar nicht mehr aufhören zu lesen. Dies liegt hauptsächlich an den extrem authentischen Charakteren sowie der Beschreibung der Lebensumstände zu den verschiedenen Zeiten. Leser*innen im gleichen Alter wie Frie erkennen Dinge aus ihrer eigenen Jugend wieder, aber auch Jüngere stellen fest, dass sich ja im Grunde gar nicht so viel geändert hat und alle mit den gleichen Gefühlen und Problemen beim erwachsen werden zu kämpfen haben.
Diese Generationen überspannende Erzählung wird ergänzt mit einer Vielzahl von Nebencharakteren, von denen man manche direkt nicht mag und andere sofort ins Herz schließt - aber auch hier gibt es kein eindeutiges Gut oder Böse, jede Person im Buch hat ihre eigenen Stärken und Schwächen und wirkt auf jeden Leser anders, sehr menschlich einfach. Auch die Symbolik im Text ist gut gelungen und regt an vielen Stellen zum Nachdenken und Diskutieren an.
Insgesamt ist es ein echtes Herzensbuch, das einen ohne Klischees zu bedienen einfach berührt. Die Charaktere sind nicht geschrieben worden, um dem Leser zu gefallen, sondern sie sind einfach ganz normale Menschen, die wir eine Weile begleiten dürfen. Dadurch fällt es leicht, sich selbst in manchen Situationen wiederzuerkennen, aber dafür umso schwerer, das Buch am Ende wieder aus der Hand zu legen.
Rezensionen von liesmal:
Heimatlos
Die unendliche Reise der Aubry Tourvel von Douglas Westerbeke
Aubry hat eine rätselhafte Krankheit, die es ihr unmöglich macht, länger an einem Ort zu bleiben. Wenn sich erste Anzeichen ihrer Krankheit zeigen, muss sie sich auf den Weg machen und weiterziehen.
Auch wenn die Geschichte dem Reich der Fantasy entspringt, fühlt Aubry sich so echt an.
Es ist berührend, wie sie ihr Schicksal in die Hand nimmt und versucht, ihrer Krankheit keine Chance zu geben, sich immer wieder trennt, auch wenn der Abschied nicht immer leicht ist.
Aubry lernt überall Menschen kennen, denen sie offen gegenübersteht. Manchmal sind es nur ein paar Worte, manchmal etwas zum Essen, das sie miteinander teilen oder austauschen. Doch ab und zu entstehen auch intensivere Beziehungen, bei denen eine ganz besondere Anziehungskraft zu spüren ist. Immer wieder sind es gerade diese Menschen, denen sich Aubry öffnet und von ihren Erlebnissen und Begegnungen spricht. Ich teile gern ihre Art zu leben, kann mit ihr fröhlich, aber auch traurig sein. Ich lerne sie kennen als eine sehr mutige Frau, die sich vieles selbst aneignet – nicht nur, um zu überleben, sondern auch, um lauernde Gefahren abwehren zu können. Abenteuerlich und gefahrvoll ist ihre Reise. Immer ist sie wachsam und lässt nicht nach in ihrer Hoffnung, irgendwo und irgendwann ein Heilmittel zu finden.
Das Buch bereitet Spannung, aber es macht auch großen Spaß, Aubrys Erzählungen zu lauschen und in Gedanken bei ihr zu sein. Dem Autor, Douglas Westerbeke, gelingt es, mich an das Buch zu fesseln. Faszinierend ist es, die Welt einmal ganz anders zu erleben mit verwunschenen Orten und grenzenloser Weite oder im dichten Dschungel. Vor allem, wenn Aubry in der geheimnisvollen Bibliothek unterwegs ist, bin ich ihr ganz nah und hoffe, dass sie irgendwann Ruhe und einen Platz finden kann, von dem sie nicht mehr vertrieben wird.
Sehr gern gebe ich eine Leseempfehlung an alle, die Lust haben auf eine fantastische und abenteuerliche Reise.
Rezensionen von yellowdog:
Geschichten des Alltags
Fremder Champagner von Martina Berscheid
Ein Band mit Kurzgeschichten. Die erste ist eine originelle Geschichte um die Phantasie einer Frau.
Auch die zweite Geschichte hat was. Es geht um zwei Familien im Urlaub. Wieder ist die Perspektive ganz bei einer Frau und ihrer Gefühlswelt.
Diese Art der Perspektive behält die Autorin bei, auch wenn die Geschichte „Passwort“ von einem Mann erzählt wird.
Er und seine Freundin geraten in eine Krise, er beginnt ihren Laptop auszuspionieren und erfährt unerwartetes.
Unbedingt erwähnenswert auch “Die Besuche meiner Mutter“. Ein Höhepunkt ist dann noch die Geschichte Der Schmerz.
Es folgen viele ähnliche Stories. Das wird mit der Zeit gleichförmig, doch damit hält die Autorin auch ein gewisses Niveau, dass sie nie über- oder unterschreitet.
Martina Berscheid überzeugt mit Geschichten des Alltags, die ihre Erschütterungen haben.
Rezensionen von LeserinLu :
Zeitlos, grandios, erschütternd
Aus guter Familie. Leidensgeschichte eines Mädchens von Gabriele Reuter
Endlich, endlich, endlich habe ich diesen Roman gelesen, der seit Nicole Seiferts Empfehlung in „Frauenliteratur“ auf meiner Wunschliste stand – und ich wurde nicht enttäuscht. Dank der Neuauflage des Reclam Verlags konnte ich nun in Agathes Leben eintauchen. Mein Fazit: Ich bin restlos begeistert! Was für ein toller, mitreißender, tiefgründiger, zur Diskussion anregender Roman!
Gabriele Reuters „Aus guter Familie“ erzählt die Geschichte der jungen Agathe, die in der Enge der bürgerlichen Gesellschaft um 1900 aufwächst.
Es handelt sich dabei um einen ganz ungewöhnlichen Entwicklungsroman, denn Agatha wird von außen beständig an ihrer Entwicklung gehindert. Der Roman schildert dabei eindrucksvoll ihre innere Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Zwängen und den Erwartungen an Frauen ihrer Zeit. Agathes Entwicklung und ihr Schicksal werden so lebendig dargestellt, dass man tief in ihre Welt eintaucht und einerseits mit Agathe leidet und hofft, andererseits durch ihr Schicksal und das anderer geschilderter Frauenfiguren immer wieder wütend wird. Auch Reuters Schreibstil beinhaltet für mich schon alles, was die Moderne um 1900 so anziehend macht. Wie kann es sein, dass eine solch kraftvolle und bedeutende Stimme der Literaturgeschichte bisher so wenig Beachtung gefunden hat? Ich kann kaum nachvollziehen, warum ich im Studium der Literaturwissenschaft nicht von der Autorin gehört habe, auch in Material zu Literatur um 1900 kommt sie nicht vor.
Diese liebevoll gestaltete Neuauflage des Reclam Verlags kommt aber nicht nur inhaltlich, sondern auch äußerlich wunderbar daher. „Aus guter Familie“ wird definitiv einen Ehrenplatz bei mir finden. Insgesamt ist dieser Roman ein Muss für alle Literaturfans. Er fordert heraus, regt zur Diskussion an und bleibt lange im Gedächtnis. Gabriele Reuter verdient es, aus der Vergessenheit hervorgeholt und neu entdeckt zu werden. Ich kann „Aus guter Familie“ nur wärmstens empfehlen.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Eine gelungene Fortsetzung
Der goldene Tod von Florian Wacker
"Der goldene Tod" von Florian Wacker ist bereits der zweite Krimi rund um die Frankfurter Staatsanwältin Greta Vogelsang, die sich mit der Aufklärung von Straftaten im Bereich Umwelt und Artenschutz befasst. Diesmal allerdings hat sie es gleich mit zwei, eigentlich mit drei, Fällen zu tun: Robert Altmann, Ex-Lover und militanter Linker, übergibt ihr heimlich ein Kuvert mit brisanten Informationen.
Wenig später wird er ermordet im Sperrmüll hinter einem besetzten Haus aufgefunden.
Der zweite Fall ist nicht weniger brisant, werden sie und ihr Kollege doch von ihrem Vorgesetzten beauftragt, heimlichen Ermittlungen gegen Oberstaatsanwalt Richard Wassermann-Schlotz anzustellen. Der steht im Verdacht, in unsaubere Geschäfte verwickelt zu sein.
Gleichzeitig stirbt der egozentrische Geschäftsmann Marc Bretone nachdem er auf seiner Geburtstagsparty ein mit Blattgold überzogenes Steak gegessen hat, an einer Vergiftung mit Milzbrand besser bekannt als Anthrax. Niemand kann sich zunächst erklären, wo er sich mit diesem gefährlichen Bazillus angesteckt hat.
Ob und wie die drei Handlungsstränge zusammenhängen, kann man in diesem fesselnden Krimi lesen.
Daneben muss ich Greta noch um ihre demente Mutter kümmern. Alles in allem balanciert Greta Vogelsang am Rande eines Burnout, denn der Mord an Robert Altmann geht ihr näher als sie es vermutet hat, denn die beiden haben eine gemeinsame Vergangenheit.
Meine Meinung:
Dem Vernehmen nach beruht dieser Krimi auf wahren Vorfällen, die vor einiger Zeit die Frankfurter Staatsanwaltschaft erschüttert haben. Als Österreicherin habe ich davon nicht mitbekommen, dafür einen spannenden Krimi gelesen. Interne Ermittlungen sind für niemanden angenehm. Weder für die Ermittler noch für den ins Visier geratenen oder die Behörde.
Zunächst einmal ist mir der Schmuggel mit illegal eingeführtem Fleisch afrikanischer Wildtiere nicht bekannt gewesen. Nun ja, die Dekadenz und Geschäftemacherei kennt wohl keine Grenzen. Es wird schon etwas Wahres dran sein, denn auch in Wien gibt es das eine oder andere Lokal in dem man exotische Speisen konsumieren kann. Woher die Zutaten kommen? Keiner weiß es und will es vermutlich auch gar nicht wissen. Ich halte mich lieber an österreichisches Fleisch. Der Schmuggel mit bushmeat scheint ein lukrativer Job zu sein, wobei die afrikanische Jäger davon am wenigsten haben. Obwohl das Risiko beim Schmuggeln erwischt zu werden, nicht allzu groß ist, sind die Gewinnmargen riesig.
Wie schon im ersten Fall („Spur der Aale“) entwickelt sich der aus Sicht der Staatsanwaltschaft verfasste Krimi nur langsam und kommt ohne quietschende Reifen bei Verfolgungsjagden aus. Das bedeutet aber nicht, dass beim Lesen Langeweile aufkommt. Im Gegenteil! Wir dürfen hinter die Kulissen der Arbeit der Staatsanwälte blicken. Der Leser ist den Staatsanwälten immer einen Schritt voraus. Trotzdem ist für Spannung gesorgt. Wie heißt es so schön? „Der Weg ist das Ziel“. Das ist auch hier der Fall. Es ist eher der Weg zu Aufklärung, das Thema bushmeat und korrupte Behördenvertreter, die für Spannung im Krimi sorgen.
Greta Vogesang balanciert am Rande eines Burnout, denn der Mord an Robert Altmann geht ihr näher als sie es vermutet hat, denn die beiden haben eine gemeinsame Vergangenheit. Auch die Belastung durch ihre demente Mutter ist heftig, denn mehrmals muss Greta sie, gemeinsam mit ihrem Lebenspartner Mike und ihrem Vater, in der Stadt suchen. Wir lernen nicht nur die toughe Staatsanwältin kennen, sondern eine Frau, die an ihrem Job zweifelt. Das macht sie sehr menschlich.
Die Samen für einen dritten Fall ist auch schon gelegt, denn Mikes Schwester, die in einer Firma arbeitet, die sich mit industrieller Produktion von Wasserstoff arbeitet, kommt unverhofft zu Besuch.
Fazit:
Gerne gebe ich diesem, von einem wahren Ereignis inspirierten, Krimi 5 Sterne.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Auftakt einer Kinderbuch-Reihe
Baskerville Hall - Das geheimnisvolle Internat der besonderen Talente von Ali Standish
Auch Bestsellerautoren waren ein Mal jung und Schüler. Hier wird mit viel Fantasie und Humor die fiktive Schulzeit von Arthur Conan Doyle, der wie man weiß Autor der Sherlock Holmes Kriminalromane ist, präsentiert. Natürlich ist dieses Buch keine Biografie, sondern ein Abenteuerroman für Kinder ab 10 Jahren.
In diesem Auftakt zu einer mehrteiligen Krimi-Reihe begegnen wir dem analytisch denkenden Arthur Conan Doyle, der frustriert die Schule Schule sein lassen will, weil ihm langweilig ist und alle bisherigen Rätsel gelöst sind. Als er einem Baby das Leben rettet, wird er als Held gefeiert. Wenig später erhält er die Einladung für das geheimnisumwitterte Internat Baskerville Hall.
"Wir verschwenden unsere Zeit nicht mit Grammatiklektionen oder halten uns mit sinnlosen Benimmregeln auf."
erklärt Mr. Challenger, der Direktor des Internats, der seinen neuesten Schüler mit einem Luftschiff abholt.
Das klingt doch nach einer besonderen Schule, oder?
Meine Meinung:
Dieses Buch über ein besonderes Internat ist Auftakt einer Reihe von Detektivgeschichten für Kids ab 10 Jahren.
Über den Inhalt möchte ich nichts verraten.
Freut euch auf die Abenteuer der ungewöhnlichen Schülerinnen und Schüler. Die agierenden Charaktere haben spezielle Namen: Da ist z.B. das Mädchen Pocket, dessen Kleidung nur aus Taschen zu bestehen scheint, und ein Physiklehrer namens Dr. Watson.
Der Schreibstil ist locker und flüssig und lässt die Seiten nur so dahin fliegen. Junge Hobbydetektive werden ihre Freude an den zahlreichen Rätseln haben.
Eine kleine Anmerkung: Das eine oder andere beschriebene Experiment scheint ein wenig waghalsig zu sein. Da hätte ich mir schon eine Anmerkung auf die Gefahren gewünscht. Das kostet einen Stern.
Fazit:
Gerne gebe ich diesen Abenteuergeschichten 3 Sterne.
Rezensionen von brauneye29:
Sehr spannend
VIEWS von Marc-Uwe Kling
Zum Inhalt:
Nachdem die sechzehnjährige Lena verschwunden ist, taucht ein verstörendes Video mit ihr auf. Es geht superschnell viral. BKA-Kommissarin Yasira soll den Fall lösen, Lena finden und die Täter überführen. Und es sollte schnell gehen, denn aufgrund des Videos gibt es erste gewalttätige Demonstrationen und die rechtsradikale Organisation "Aktiver Heimatschutz" wird dadurch rasant größer.
Meine Meinung:
Holla, die Waldfee fällt mir zu diesem Buch als erstes ein. So aktuell, so unglaublich, aber leider auch so vorstellbar, kommt das Buch mit einer Spannung um die Ecke, dass ich das Buch tatsächlich innerhalb eines Tages verschlungen habe. Zum Ende hin wird nochmal alles auf den Kopf gestellt, so dass ich kurz fassungslos war. Der Schreibstil ist extrem gut und leicht lesbar und besonders der Spannungsbogen hat mir mega gefallen.
Fazit:
Sehr spannend
Rezensionen von Daggy:
Sehr hilfreich für den Start in die Kita
Jetzt gehe ich in die Kita von Constanze von Kitzing
Auf dem Cover hängt Juna ihren Rucksack an den Harken, denn heute ist ihr erster Tag in der Kita. Dann folgt eine Blick in eine ganz normale Küche, die Kita-Kinder frühstücken, Papa macht des Pausenbrot, das Schulkind Emil packt seinen Ranzen und Mama setzt schon ihren Fahrradhelm auf. Dann geht Papa mit den Kindern in die Kita, erst geht Oskar in seine Pinguingruppe und dann lernt Juna ihre Mäusegruppe kennen.
Hier spielen schon viele Kinder, doch dann ruft die Erzieherin Kaya zum Morgenkreis. Danach spielt Juna mit der Eisenbahn und wäscht sich in dem kleinen Waschbecken ihre Hände. Dann verabschiedet sich Papa, der bisher immer dabei war für eine kurze Zeit und als Jana nach dem Mittagessen nach ihm fragt, nimmt Kaya sie auf den Schoß, bis Papa wieder da ist.
In dem Buch werden an einigen Stellen Gesten wie z.B. die für Schuhe oder Tschüss erklärt. Die Geschichte und die Illustrationen zeigen realistisch den Alltag in der Kita, so könnte ein erster Tag ablaufen und ich glaube, dieses Buch kann Neuanfängern in der Kita ein wenig die Angst nehmen. Bekanntes, auch wenn es Situationen in einem Pappbilderbuch sind, können etwas die Angst vor Neuem nehmen.
Ein nützliches und empfehlenswertes Buch für den Start in die Kita. Meine Enkel, die alle schon in der Kita sind, haben ihre Einrichtung ganz klar darin wiedergefunden.











