Kunden em pfehlungen
Rezensionen von stina23:
Wunderbare Lektüre!
Mitternachtsschwimmer von Roisin Maguire
Ballybrady ist ein kleines Dörfchen an der Küste Irlands, das sehr interessante Einwohner beherbergt. Grace ist als exzentrisch und sogar verrückt verschrien, hat jedoch einen festen Platz in der Gemeinde. Die 50ig-Jährige ist keine große Rednerin und hält sich auch nicht mit unnötigen Höflichkeiten auf, sagt unverblümt ihre Meinung.
Sie liebt das Meer, das Fischen und Schwimmen in seinem kalten Wasser. Das kleine Häuschen auf ihrem Grund vermietet sie regelmäßig an Touristen. Evan kommt aus Belfast nach Ballybrady, um für einige Tage vor seinem Leben und seiner Vergangenheit zu flüchten. Die Corona-Pandemie und er damit einhergehende Lockdown zwingen ihn länger als geplant zu bleiben und sich mit seiner neuen Umgebung auseinanderzusetzen. Während er Grace und einige andere Dorfbewohner näher kennenlernt, kommt er auch sich und seinen Gefühlen näher.
Ganz ruhig kommt dieses Buch daher und bringt eine wunderbar gefühlvolle Geschichte mit. Es kommt mit relativ wenig Dialog aus, beschreibt jedoch die Menschen, ihr Innenleben, die Natur und das Zwischenmenschliche mit Genauigkeit und Achtsamkeit. Die Charaktere sind vielschichtig dargestellt und durchlaufen im Laufe des Buches eine wunderschöne Entwicklung. Man lernt sie nach und nach kennen, stößt auf ihre vielen Facetten und merkt, wie realitätsnah die Autorin sie zeichnet. Ich unterstelle Roisin Magurie hier einfach mal ein besonderes Beobachtungstalent. Im dritten Abschnitt nimmt die Erzählung für einige Zeit an Fahrt auf, um dann wieder auf das geerdete Tempo zurückzukehren, die Charaktere jedoch verändert zurückzulassen und das Buch zu einem runden Ende bringen.
Ich wurde von „Mitternachtsschwimmer“ sehr überrascht! Von Beginn an war ich im Bann des klaren Schreibstils und der Geschichte, die viel Tiefe versprach und das Versprechen auch hielt. Mir waren die ProtagonistInnen sehr nah und ich wurde von ihren Leben und den Ereignissen im Buch abgeholt und berührt. Die Geschichte schwingt auch noch einige Zeit nach.
Ganz klare 5 Sterne von mir! LESEN!!!
Rezensionen von Bücherfreundin:
Berührend und fesselnd
Mitternachtsschwimmer von Roisin Maguire
Ich habe ein Faible für Romane irischer Autoren und habe mich nach dem Lesen des vielversprechenden Klappentextes sehr auf "Mitternachtsschwimmer", den Debütroman der Autorin Roisin Maguire, gefreut.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht die 50-jährige Grace Kielty, die in dem kleinen Dorf Ballybrady an der irischen Küste lebt und ein sehr zurückgezogenes Leben führt.
Ihren Lebensunterhalt verdient sie mit der Vermietung des kleinen Cottages, in dem sie aufgewachsen ist, und dem Anfertigen von Quilts. Sie schwimmt bei jedem Wetter mit großer Leidenschaft im Meer, angelt und widmet sich ihrem Hund, dem sie keinen Namen gegeben hat. Kurz bevor es zum Lockdown kommt, bezieht Evan Moore, der sich am Tiefpunkt seines Lebens befindet, Grace' Cottage. Er hat sich eine Auszeit genommen und das Haus für eine Woche gemietet. Seine Ehe steckt in einer tiefen Krise, nachdem er und seine Frau Lorna ihre kleine Tochter Jessie verloren haben. Evan verbringt eine ruhige Woche im Cottage, schläft viel und widmet sich seinem Hobby, der Fotografie. Mit Beginn des Lockdowns verlängert sich Evans Aufenthalt in dem kleinen Dorf. Er lernt nun nicht nur Grace, sondern auch die Bewohner des Dorfes besser kennen. Seine Situation verändert sich, als Lorna ihn bittet, den 8-jährigen gemeinsamen Sohn Luca zu sich zu nehmen, damit sie arbeiten kann ...
Das Buch hat mich sehr gefesselt, es liest sich flüssig und ist in schöner Sprache geschrieben. Es hat mir viel Freude gemacht, die liebevoll gezeichneten Personen kennenzulernen. Die eigenwillige und tierliebe Grace, unter deren harter Schale sich ein weicher Kern verbirgt, habe ich sofort ins Herz geschlossen. Sie wird von den Dorfbewohnern als verrückt angesehen und ärgert sich über die Touristen, die ihren Strand aufsuchen. Ich mochte auch den traumatisierten und trauernden Evan, dem es endlich gelingt, Zugang zu seinem gehörlosen Sohn zu finden, welcher in der neuen Umgebung aufblüht, eine verständnisvolle Freundin findet und großes Interesse für Meerestiere entwickelt. Auch die Dorfbewohner mit ihren Eigenarten sind so großartig gezeichnet, dass ich sie mir gut vorstellen konnte.
Die Landschaft, die Naturgewalten und die Faszination des Meeres sind intensiv und detailreich beschrieben. Besonders berührend fand ich den Teil des Buches, in dem die Autorin Lucas Entwicklung, sein besonderes Verhältnis zu Grace und die behutsame Annährung zwischen ihm und seinem Vater beschreibt.
Ich habe den melancholischen und ruhig geschriebenen Roman, in dem es neben Trauer und Verlust auch um Liebe, Freundschaft und Hoffnung geht, sehr gern gelesen. Er hat mich gleichermaßen gefesselt und berührt - absolute Leseempfehlung!
Rezensionen von ingrid78:
zweiter Teil
Signum von John Ajvide Lindqvist
Im zweiten Teil der Reihe um Kim Ribbing und Julia Malmros geht es voll zur Sache. Kim will verstehen und Genugtuung für das, was ihm in der Kindheit durch den Arzt Rudbeck angetan wurde. Kurzerhand hat er Martin Rudbeck gekidnappt und in seinem Keller eingesperrt. Erst wenn er weiß wieso Rudbeck ihn jahrelang gequält hat, kann er mit seiner Vergangenheit abschließen.
Kim erhält nur unzulängliche Antworten und beschließt, Rudbeck am nächsten Tag freizulassen. Doch dann ist dieser tot und Kim hat ein echtes Problem. Wohin mit der Leiche? Julia Malmros versucht Informationen über die rechte Partei "die Wahren Schweden" für ihr neues Buch zu bekommen. Sie agiert naiv und bringt sich in Gefahr.
Irgendwie muss heutzutage gefühlt jeder Krimi/Thriller aktuelle politische Themen in die Handlung einfließen lassen. Wenn ich darüber lesen möchte, kaufe ich einen Politthriller, in dem das Thema ausgiebig behandelt wird. Wenn es wie hier nur kurz angerissen wird, bringt es nicht wirklich was, ich fand es unnötig und störend. Ansonsten hat mich das Buch gut unterhalten, wenn es auch an den ersten Teil nicht heran kommt. Gut geschrieben, spannend, tolle Charaktere. Ich vergebe 4 Sterne.
Rezensionen von brauneye29:
Braucht etwas
Mitternachtsschwimmer von Roisin Maguire
Zum Inhalt:
Evan nimmt eine Auszeit. Nach dem Tod seiner Tochter weiß er nicht wie es weitergehen soll. Die Ehe kriselt, er trink zu viel und arbeitet zu wenig. Er landet in einem malerischen Dorf an der irischen Küste bei der ruppigen Grace, die ihm ein Cottage vermietet. Nur wenige Tage nach der Ankunft beginnt der Lockdown und Evan sitzt fest und muss sich plötzlich mit sich selbst beschäftigen.
Meine Meinung:
Ich glaube, dass das eins der ersten Bücher ist, dass sehr bewusst die Lockdownzeit einbezieht und das für die Story nutzt, denn gerade der Lockdown zwingt Evan dazu, sich mit seinem Leben auseinanderzusetzen. Durch Perspektivwechsel lernen wir Evan und auch Grace immer besser kennen, aber die Figur des Luca fand ich am Ende doch viel interessanter, denn seine Geschichte hat mich sehr viel mehr berührt als die anderen Geschehnisse und im Nachgang finde ich, dass er viel zu spät im Buch auftaucht. Das hätte vermutlich die anfänglichen Längen nicht so aufkommen lassen.
Fazit:
Braucht etwas
Rezensionen von liesmal:
Lässt mich zwiegespalten zurück
Die Farbe der Sterne von Stefan Lukschy; Curtis Briggs
Das Buch lässt mich etwas zwiegespalten zurück. Obwohl die Buchbeschreibung einen Krimi, eine romantische Liebesgeschichte und Komödie, Spannung und Lachen verspricht und ich diese Dinge auch finde, hatte ich doch etwas anderes erwartet. Leider kann ich nicht genau sagen, woran es letztlich lag. War es das Cover in Verbindung mit dem Künstlernamen Kandinsky, das mich in eine falsche Richtung gelenkt hat? War es die Langatmigkeit, die ich an einigen Stellen gespürt habe und die Langeweile aufkommen ließ?
Humor und Witz finde ich zum größten Teil gelungen, denn ich habe oft in mich hineingeschmunzelt und auch mal herzlich gelacht.
Dazu passte dann auch das Kopfkino, das einfach meistens eingeschaltet war.
Es gibt auch Ernsthaftigkeit, vor allem in den Rückblicken. Eigentlich mag ich Geschichten, die in verschiedenen Zeitebenen spielen. Mir fehlt allerdings bei dieser Geschichte das Geschick, Humor und Witz auf der einen und Ernsthaftigkeit auf der anderen Seite zu verbinden oder gar zu verknüpfen. Dadurch bin ich etwas enttäuscht.
Rezensionen von begine:
Einfach toll
Mitternachtsschwimmer von Roisin Maguire
Die irische Schriftstellerisch Roisin Maguire schreibt ihren Roman,
Mitternachtsschwimmer, berührend uns mit tollem Ausdruck.
Es werden verschiedene Themen erfasst, es geht um Liebe und Verlust.
Es ist eine beeindruckendes Werk, das den Leser fesselt.
Die ca fünfzigjährige Grace, ist ruppig und etwas seltsam.
Sie vermietet ein Cottage, an Evan, der eigentlich gar nicht auf die Insel passt.
Dann kommt Korona und er muss länger bleiben Seine Frau bringt ihm seinen achtjährigen Sohn Luca. Der ist taub.
Evan macht sich Vorwürfe, am Tod der Tochter zu sein. Zu seinem Sohn hat er eigentlich keinen guten Kontakt.
Es ist interessant, wie die Autorin, die Emotionen aller Personen zeigt.
Sie lässt Luca am Wasser mit seinem Getier so richtig aufleben.
Als Luca eines Tages verschwindet, hat Evan Angst , auch noch seinen Sohn verloren zu haben.
Obwohl die Nachbarn und die Bewohner dieses Ortes ziemlich skurril sind, beteiligen sich alle an der Suche.
Der Roman ist der Autorin sehr gut gelungen und ich war von dieser Geschichte begeister.
Ich möchte den Roman empfehlen.
Rezensionen von herrfabel:
Große Erwartungen, ein gewaltiges Thema, zu vorhersehbare Entwicklungen
Wo die Asche blüht von Phan Nguyen Que Mai
Oh, wie sehr habe ich dem neuen Roman von Nguyén Phan Qué Mai entgegengefiebert. Schon ihr Erstling "Der Gesang der Berge" [Ü: Claudia Feldmann] hat mich wahnsinnig begeistert. Bildgewaltig und intensiv berichtete sie vom Schicksal eines Volkes, rollte die Geschichte Vietnams auf und fand zwischen all dem Leid Platz für Wärme und Hoffnung innerhalb der geschilderten Familiengeschichte - für mich ein sehr einzigartiger und großer Roman, den ich in meinem Regal nicht missen möchte.
So etwas ähnliches, dieses mitreißende Gefühl, eine ergreifende Geschichte und einen weiteren interessanten, wie intensiven Blick auf Vietnam erwartete ich nun auch bei "Wo die Asche blüht" [Ü: Claudia Feldmann], der Klappentext unterstützte das, aber leider wurde ich bei diesem Roman eher enttäuscht, als dass ich Freude daran fand.
Die Autorin begibt sich in "Wo die Asche blüht" erneut auf Spurensuche in dem kriegsgebeutelten Land. Sie umkreist in diesem Buch die Jahre 1969/70 und verknüpft diese mit der heutigen Zeit bzw. 2016. Wir Leser*innen erfahren dabei von dem Schicksal der Amerasier - den Kindern von vietnamesischen Frauen und amerikanischen Soldaten, die zur Zeit des Vietnamkriegs gezeugt wurden - und lernen den sechsundvierzig jährigen Phong kennen, der in einem Waisenhaus aufwuchs und nun mit seiner Familie ein Visum beantragt um nach Amerika auswandern zu können. Wir begleiten den Veteranen Dan, der sich Jahrzehnte nach seiner Stationierung in Vietnam den "Schatten seiner Vergangenheit" stellen möchte und seine einstige Liebe Kim sucht. Und wir folgen den Schwestern Trang und Quýnh, die ihren verarmten Eltern helfen wollen und vom Dorf in die Stadt Sài Gòn ziehen um dort in der Hollywoodbar als Barmädchen Geld zu verdienen.
Und wie man nun vielleicht schon erahnen kann oder spätestens nach den ersten Kapiteln dieses Romans, hängen ihrer aller Schicksal zusammen. Der Sohn einer Vietnamesin und eines ehemaligen GIs möchte auswandern, ein amerikanischer Veteran zurückkehren, die vietnamesischen Schwestern, die in einer Bar arbeiten und dort Amerikanern Gesellschaft leisten... und wahrscheinlich hat mir dieser logische Zusammenhang der einzelnen Erzählstränge recht schnell das Interesse geraubt. Die weitere Entwicklung ist bis auf ein paar kleinere Wendungen vorhersehbar, das erneute Überkreuzen ihrer Lebenswege unumgänglich. Den Zwischenteil habe ich nur noch überflogen, um bei den letzten 90 Seiten wieder anzusetzen und nicht einmal da hatte ich das Gefühl groß etwas zu verpassen. Ich möchte nun nicht sagen, dass dieser Roman nicht informativ ist, die Auswirkungen des Krieges, die Benachteiligung der Amerasier, dieses stete Nichtdazugehören und 'Ausnutzen' fand ich schon sehr erschreckend, wie auch die Geschichte der beiden Schwestern selbst und doch war es die Art der Erzählung mit diesen verschiedenen Stimmen und Zeitpunkten auf die ich gerne verzichtet hätte. Vielleicht wäre eine chronologische Erzählweise, die sich an das Schicksal der Schwestern klammert und zeitgleich auf die anderen Figuren, die ihr Leben kreuzen, eingeht, etwas, das mir mehr Freude bereitet hätte. So lege ich dieses Buch nun wieder beiseite, fand einige neue Informationen, die mich sicherlich nun weiterhin begleiten werden, aber ein Lieblingsbuch wurde "Wo die Asche blüht" für mich leider nicht.
Auszug aus dem Nachwort:
"Während des Krieges dienten ungefähr 2,7 Millionen Amerikaner in Viêt Nam, außerdem Millionen von süd- und nordvietnamesischen Soldaten; die meisten von ihnen waren junge Männer, und viele von ihnen sind bis heute traumatisiert. Durch die starke Militärpräsenz der Amerikaner entstand eine regelrechte Sexindustrie mit Hunderttauschenden von Sexarbeiterinnen - Großteils junge vietnamesische Frauen, die eigene Formen von Traumata und sozialer Ächtung erlitten. Außerdem gab es eine große Zahl von Barmädchen, die aufgrund von Armut, Vertreibung oder aus anderen Gründen diese Tätigkeit aufnahmen."
Rezensionen von Liddy:
Wenn dein Leben eine Netflix-Serie ist
Golden-Heights-Reihe, Band 1 - Unlock My Heart von Saskia Louis
„Unlock my Heart“ von Saskia Louis ist der 1 Band der Dilogie der Golden-Heights-Reihe. Das Cover ist wunderschön, mit goldenen Akzenten und einem tollen Farbschnitt.
Band 1 handelt von Lexie Shaw, die gefälschte Ausweise an der Uni verkauft, um sich ihr Studium zu finanzieren. Dort erhält sie auch einen etwas anderen Auftrag von Logan Maxx, den sie nicht ablehnen kann.
Ich mochte die Story wirklich sehr. Es wurde aus der Perspektive von Lexie und Logan erzählt. Die beiden waren sehr authentisch und ich konnte ihre Handlungen und Denkweisen nachvollziehen. Aber auch die anderen Charaktere wie Carly und Ty fand ich sehr sympathisch. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, denn ständig gab es neue Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hatte und unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Der Epilog hat mich auch total neugierig auf Band 2 gemacht, welches leider erst im Februar 2025 rauskommt.
Wer auf der Suche nach einem romantischen Buch ist, welches aber auch ziemlich spannend und witzig ist, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen. Ich freue mich schon sehr auf Band 2.
Rezensionen von Julchentim:
Verstörend nah dran!
VIEWS,5 Audio-CD von Marc-Uwe Kling
"VIEWS" von Marc-Uwe Kling ist ein wirklich gutes Hörbuch zu einem brillanten Thriller, das mit Klings unverkennbarem Humor und scharfsinnigen Gesellschaftsbeobachtungen begeistert. Die Geschichte bietet eine satirische und zugleich tiefgründige Betrachtung der modernen Welt, mit viel Kritik und einem faden Beigeschmack in Hinblick auf die Entwicklung künstlicher Intelligenz.
Die Charaktere sind lebendig und pointiert, und die Handlung hält immer wieder überraschende Wendungen bereit, so dass man dauerhaft gespannt ist, wie sich die Geschichte entwickeln wird. Das Hörbuch zu Thriller "VIEWS" bietet solides Hörvergnügen, das zum Lachen bringt und gleichzeitig zum Nachdenken anregt. Für mich ist es ein Muss für alle Fans von Klings einzigartigem Stil und für alle, die kluge Unterhaltung zu schätzen. wissen.
Rezensionen von Anndlich:
Zeit für einen Tee?
A Tempest of Tea von Hafsah Faizal
Arthie Casimir führt mit ihrem engsten Vertrauen Jin das luxuriöses Teehaus „Spindrift“, das sich nachts zu einem Bluthaus für Vampire verwandelt. Vampire, die von den Einwohnern Ettnias nicht gerne gesehen und vom Oberhaupt - dem „Widder“ - verachtet werden.
Bedroht vom Widder und in Gefahr, das Teehaus zu verlieren, sind Jin und Arthie zu allem bereit und empfänglich für die Zusammenarbeit mit einem Fremden.
Alles in der Hoffnung, das Spindrift retten zu können.
Doch dafür muss sie in das Reich der Vampire einbrechen und das kostbarste Gut entwenden, dabei stehen ihr nicht nur die Wachen im Weg, sondern auch ihre eigenen Vergangenheiten.
A Tempest of Tea von Hafsah Faizal klang nach einem spannenden Heist-Abenteuer, doch vor allem zu Beginn hatte ich stärkere Probleme mit dem Schreibstil der Autorin. Dieser ist in allen Perspektiven - Arthie, Jin und Flick - in der dritten Person geschrieben, weswegen die Differenzen zwischen den Charakteren nicht stark rüberkamen und ich emotional nicht erreicht wurde. Inhaltlich fand ich es zu jeder Zeit ziemlich interessant, aber nicht überwältigend, vor allem konnte ich die Besonderheiten des Teehauses nicht so wahrnehmen, da wir nicht viel davon mitbekommen und das Tempo wurde durch den eher emotionslosen Schreibstil rausgenommen.
Gegen Ende ging es mir dann fast zu schnell, denn im letzten Viertel passiert deutlich mehr als im Rest des Buches. Das hat viele Fragen offen gelassen, das Tempo erhöht, aber auch detaillierter umschrieben werden können.
A Tempest of Tea konnte mich leider nicht wie erhofft abholen, vor allem der Einstieg fiel mir ungewohnt schwer. Dennoch hat mir das Setting und die Idee gefallen, weswegen es für mich trotz aller Kritik ein solider Auftakt war, der im nächsten Teil hoffentlich emotionaler und tiefgründiger wird.









