Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Leporello Stöger

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Tara:

Beunruhigend & eindringlich

Das Lied des Propheten von Paul Lynch

„Das Lied des Propheten“ ist ein eindrucksvolles Werk des irischen Autors Paul Lynch.

Handlungsort ist Irland und eine neue Regierung ist an die Macht gekommen.
Eilish Stack ist Wissenschaftlerin und Mutter von vier Kindern – drei Teenager und ein Baby. Zusätzlich kümmert sie sich um ihrem zunehmend dementer werdenden Vater.

Ihr Mann Larry ist aktives Mitglied in der Lehrergewerkschaft. Nachdem die neu gegründete irische Geheimpolizei, die Garda National Services Bureau - kurz GNSB - ihn vorgeladen hat, verschwindet er. Für Eilish ändert sich alles und ihr Leben gerät vollkommen außer Kontrolle.

Der Schreibstil von Paul Lynch ist sehr dicht und atmosphärisch. Schon von Beginn an erfahren wir viele Details wodurch die Bedrohung, die von den Veränderungen der GNSB ausgehen direkt greifbar werden. Durch fehlende Anführungszeichen und den dicht gedrängten Text – Absätze sind kaum zu finden – fühlte ich mich schon beim Lesen bedrängt.

Das hier aufgezeichnete Szenario ist so glaubwürdig beschrieben, dass ich fast das Gefühl hatte, dass mir die Luft wegbleibt. Das liegt zu einem großen Teil auch daran, dass vieles im Hintergrund bleibt und der Leser nur wenig über die neue autoritäre Partei erfährt, aber die Eingriffe in die Freiheit der einzelnen Menschen sind massiv und werden deutlich spürbar. Es ist Eilish Sicht, durch die wir hier alles erfahren, ihre Angst um ihre Familie, die wir spüren und die Machtlosigkeit, die mich fassungslos macht.

Die Ereignisse sind absolut erschreckend. Auch wenn es sich hier um eine Fiktion des Autors handelt, mir kam alles so greifbar und nah vor, da wir uns in Zeiten politischer Unruhen befinden. Es zeigt wieder einmal wie schnell es gehen kann, wenn die falschen Menschen Macht in die Hände bekommen, diese für sich (aus)nutzen und wie sehr wir unsere Demokratie schätzen sollten und uns diese bewahren müssen.

Mir wird dieses Buch mit Sicherheit noch lange im Gedächtnis bleiben und ich kann es nur empfehlen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Tara

Rezensionen von Tara:

Eine Zeitreise in das New York der 1920er Jahre

Ex-Wife von Ursula Parrott

„Ex-Wife“ ist bereits 1929 erschienen und war das Debüt der Autorin Ursula Parrott. Damals war es ein Skandalbuch und heute ist es erschreckenderweise noch immer aktuell.

Im Mittelpunkt steht Patricia, die vor vier Jahren von ihrem Ehemann verlassen wurde und nun vor den Vorurteilen der Gesellschaft steht.

Die Ereignisse werden aus ihrer Perspektive erzählt.
Wir blicken auf eine moderne, offene Ehe, anhand deren das Leben der 1920er Jahre lebendig wird. Es geht in Kneipen, Jazz- und Nachtclubs, es wird geraucht, geflirtet und getrunken. Die Frauen streben nach Freiheiten, aber die Männer haben das Sagen.

Ich habe mich beim Lesen wie in einer Zeitmaschine gefühlt und gleichzeitig ist das Buch heute so aktuell wie vor 100 Jahren. Die Atmosphäre der 1920er Jahre wird gelungen durch die Szenerie, die Kleidung, das Essen, die Musik und die Drinks eingefangen, aber der Kampf um mehr Freiheiten für Frauen ist noch lange nicht beendet.

Der Schreibstil ist angenehm und die kurzen Kapitel – 17 auf gerade einmal 309 Seiten – sind schnell gelesen.

Das Vorwort von Mareike Fallwickl ordnet das Buch gut ein und ich konnte ihre Genugtuung darüber, dass keine Zeitung Ursula Parrott Artikel schreiben lassen wollte, aber alle Zeitungen über sie schrieben, so richtig gut nachvollziehen.
Das hier abgedruckte Nachwort, dass Marc Parrott zu der Ausgabe von 1989 geschrieben hat, rundet das Buch gelungen ab.

Ich hatte nicht damit gerechnet, dass ein Buch so viele Jahre später noch so aktuell sein wird und kann es nur empfehlen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Tara

Rezensionen von Katharina Grassmugg:

Ein bewegendes Buch

Solito von Javier Zamora

[TW: Flucht, Schlepper,Migration,Rassismus]

"Was aus Chele geworden ist oder einem der zahlreichen anderen, die mit mir unterwegs waren,habe ich nie herausgefunden. Ich fürchte sie starben in der Sonora - Wüste. Dieses Buch ist für sie und für alle, die die Grenze überquert haben, die es versucht haben, die es jetzt im Augenblick tun und weiter versuchen werden.

"s. 472

Das Thema Flucht und Migration ist eines das mich schon seit längerem Begleitet. Ich habe selbst ehrenamtlich mit Menschen mit Fluchterfahrung gearbeitet weshalb mir dieses Thema sehr wichtig ist, allerdings auch immer wieder sehr nahe geht.

Javier Zamora lässt hier das neun jährige Kind das er einst war von seinen Fluchterfahrungen erzählen was dem geschilderten in meinen Augen noch mehr eindringlichkeit verleiht.
Für mich war dieses Buch sehr prägnant und berührend.

Es fühlte sich an als würde Javier neben mir sitzen und mir seine Erfahrungen mitteilen wollen bzw versuchen mitzuteilen da so vieles nicht gesagt jedoch unterschwellig transportiert werden kann, was auch in diesem Buch sehr gut umgesetzt wurde. Die Hoffnung Javiers bald seine Eltern zu sehen ist ebenso spürbar wie sein Unverständnis des harten Verhaltens mancher Schlepper, dem unwillkommensein dem anpassen an neue kulturelle gegebenheiten und dem Stigma dem man nicht zu entkommen scheint.

Für mich ein total gut gelungenes Buch das es schafft zu berühren und zum Nachdenken anzuregen. Auch die Tatsache das Javier immer wieder Wörter in seiner Muttersprache in die Handlung einfließen lässt, diese aber nicht übersetzt werden mag zwar den Lesefluss etwas stören, allerdings finde ich es für die Authentizität des Erzählers sehr förderlich, denn es zwingt den Leser zumindest teilweise dazu sich damit auseinanderzusetzen wie es für jemanden sein mag der in ein fremdes Land kommt und die Sprache nicht versteht. Das fand ich persönlich sehr gelungen auch wenn man sich im ersten Moment etwas darauf einlassen muss.
Daher gibt es von mir eine klare Empfehlung auch wenn man die Triggerwarnungen nicht außer Acht lassen sollte.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Katharina Grassmugg

Rezensionen von bine525:

Selbstverherrlichung

Co-Fucking von Anna Weiss

Ich lebe monogam, aber ich war sehr offen und neugierig auf dieses Buch. Leider hat es meine Erwartungen ganz und gar nicht erfüllt. Die Erfahrungen der Autorin kann ich nicht nachvollziehen. Ich finde es traurig eine langjährige Ehe nur wegen einem Sexkick auf eine Probe zu stellen. Denn wenn man den eigenen sexuellen Trieb mehr ausleben will könnte man das auch sehr gut mit dem eigenen Partner ausleben.

Oder immerhin zu dritt um gemeinsam eine tolle Erfahrung zu geniessen. Die Autorin bevorzugt aber wohl in erster Linie junge Männer mit denen nicht nur der Sex ausgelebt wird, sondern auch bei Freizeit das Verliebtsein zelebriert. Für mich klingt das sehr nach Midlifecrisis um eine Bestätigung von Jüngeren zu erhalten. Das Geheimnis der offenen Beziehung wurde mir definitiv durch dieses Buch nicht offenbart. Ich wünsche der Autorin alles Gute für die Zukunft, und hoffe es kommt irgendwann nicht doch zur Trennung, so wie zwei andere Paare in unserem Bekanntenkreis die sich durch dieses Experiment in neue Partner verliebten.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von bine525

Rezensionen von Petra:

Dystopie

Das Lied des Propheten von Paul Lynch

"Das Lied des Propheten" von Paul Lynch zeigt Irland in einer Zeit, in der sich das gesamte Land in der Gewalt einer radikalen und tyrannischen Regierung befindet.
Die zentrale Figur des Romanes ist die Wissenschaftlerin und vierfache Mutter Eilish Stack. Für Eilish ändert sich das Leben schlagartig, als ihr Mann, der ein nicht unbedeutendes Mitglied der Gewerkschaft ist, von der neu gegründeten irischen Geheimpolizei abgeholt wird.

Sein Schicksal wird für sie im Dunklen bleiben. Nun ist sie allein dafür verantwortlich die Familie zu schützen und zusammenzuhalten. Sie muss entscheiden, inwieweit sie den Kindern die Wahrheit sagen kann. Große Sorge macht sie sich auch um den dementen Vater, der mit der Situation völlig überfordert ist.
Dieser beeindruckende Roman führt durch den doch recht eigenwilligen Schreibstil des Autors leider zu anstrengenden Lesestunden.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Petra

Rezensionen von rewareni:

Hoffen und Bangen

Das Lied des Propheten von Paul Lynch

,, Kriegsheim: Sterbende Traditionen“ ist bereits der dritte Band rund um die Macian Maggie und dem Hushen TJ, die nun versuchen einen viele Jahre anhaltenden Krieg zwischen den beiden Völkern zu beenden.
Wie immer hat dabei die Autorin Medra Yawa eine spannende und sehr komplexe Geschichte geschrieben, wo es dieses Mal auch gut war am Ende ein Glossar zu haben, da man bereits sehr vielen Personen begegnet ist und man sich diese nicht mehr wirklich merken kann.

In dem Roman merkt man, wie schwer es sein kann wenn man in seinen Reihen Menschen hat, die in ihren alten Traditionen gefangen sind und nicht bereit sind los zu lassen und offen zu sein für Neues.
Sehr schön beschreibt dabei die Autorin welchen Kampf Maggie und TJ dabei täglich ausfechten müssen um allen zu zeigen, dass man sehr wohl miteinander leben kann, wenn man nur dazu bereit ist und auch neues und fremdartiges zulässt.
Es ist für beide kein leichter Weg, da sie immer darauf gefasst sein müssen, dass etwas schief geht, da keiner dem anderen wirklich traut. So begegnen sich beide Seiten immer wieder mit Misstrauen, Hass und Verachtung, wo Maggie und TJ als Vermittler stets zur Stelle sein müssen.
Man spürt aber die tiefe Verbindung zwischen Maggie und TJ und dass beide bereit sind ein hohes Risiko dafür einzugehen, dass ihre Friedensbemühungen von Erfolg gekrönt sind.
Spannend sind dabei immer wieder die ,,magischen“ Einschübe wo mir die beiden Seelen von Maggie nämlich Valerie und Alice besonders gut gefallen, da sie sie immer wieder beschützen und eingreifen wenn diese Schwäche oder Unsicherheit verspürt.
Die Autorin schafft es viele Arten von Gefühlen und Empfindungen in ihre Geschichte einzubauen und so manches kommt dabei überraschend.
Man findet auch immer wieder einen Hauch Humor, wodurch die oft tragische Handlung etwas aufgelockert wird.
Ohne die vorherigen Bände zu kennen, kann man hier nicht weiterlesen, da so viel passiert ist und ständig auch passiert, wo selbst ich immer wieder an meine Grenzen stoße.
Wer es aber bis hier hin geschafft hat nach Kriegsheim der wird so wie ich davon gefangen sein und sehnsüchtig auf den letzten Band warten.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von rewareni

Rezensionen von yellowdog:

Der Forscher und das Zugkind

Handbuch für den vorsichtigen Reisenden durch das Ödland von Sarah Brooks

Handbuch für den vorsichtigen Reisenden durch das Ödland. Bei einem Buch mit so einem Titel verwundert es nicht, dass ständig bemerkenswerte Bilderfluten auf den Leser warten. Es gibt zwar den weiten Blick auf die Umgebung, die der Zug 1899 durchquert, aber durch die räumliche Begrenzung des Zuges hat es auch etwas kammerspielartiges.

Es gibt verschiedenen wichtige Protagonisten, die aber teilweise auch zusammengeführt werden.
Da ist die geheimnisvolle Maria Petrowna, das Zugkind Zhang Weiwei, die im Zug geboren ist und dort dauerhaft lebt und es gibt den Forscher John Grey.
Weiwei ist der Zugführung eigentlich loyal, aber diese ist distanziert und daher ist sie bereit einer jungen Frau, Elena, zu helfen, die als blinder Passagier an Bord ist. Doch Elena ist anders als man denkt.
Es gibt den phantastischen Ansatz im Buch, der es mitbestimmt, zum Beispiel durch die Wesen des Ödlands und einige Phänomene.
Die verschiedenen Figuren geben dem Text unterschiedliche Stimmungen.
Dann eint sie aber auch gemeinsames.
Das halte ich von der Autorin Sarah Brooks für außerordentlich wirkungsvoll gemacht. Sie hat den gesamten Roman geschickt gestaltet.
Es ist auch ein Buch, in das ich wahrscheinlich mehrfach wieder hineinlesen werde.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von yellowdog

Rezensionen von jam:

Leider etwas viel Drama und wenig Wohlfühlzeit im Café.

Das kleine Café von Lakeview von Melissa Hill

"Nein, Lakeview war nur eine Zwischenstation für sie. Eine Art Nothalt. Und sobald sie einigermaßen zu sich gekommen war, würde sie sofort wieder von hier verschwinden."

Kapitel 1

Nein, bleiben wird Nina auf keinen Fall an diesem Ort! Doch momentan weiß sie nicht, wo sie hinsoll. Ungeplant schwanger, frisch getrennt und ohne Job kehrt sie zu ihrem Vater zurück.

Die beiden haben keinen Draht zueinander und sie will dort nur kurz zu Atem kommen, bevor sie entscheidet, wie es weitergeht. Gut, dass es da noch Ella und ihr Café gibt, da war sie schon als Jugendliche gerne und hat sich aufgenommen gefühlt. Denn Ella kümmert sich um alle!

Im Café lernt Nina auch Jess kennen, die in Lakeview immer wieder ihre Freundinnen besucht, die alle bereits Mütter sind. Von ihnen fühlt Jess sich ausgeschlossen und unter Druck gesetzt. Doch mit Nina versteht sie sich auf Anhieb. Im Laufe der Geschichte kehrt auch die gefeierte Schauspielerin Ruth Seymore in das kleine Örtchen Lakeview zurück, um die gerade ein Skandal tobt.

Die drei unterschiedlichen Frauen haben rasch einen Draht zueinander, ohne zu ahnen, dass sie alle das gleiche Thema verbindet.

Mir persönlich ist der Start schwer gefallen, "Ach, was schenke ich einer frischgebackenen Mutter zum Geburtstag, eine Handtasche von Prada oder doch von Fendi?" ist für mich einfach nur skurril.

Die Frauen haben sehr unterschiedliche Leben und mit keiner von ihnen konnte ich mich so wirklich identifizieren. Sie alle hätten ein ehrliches Gespräch mit ihren Lieben dringend nötig, doch alle schweigen (oder lügen) und reiten sich damit in immer größere Probleme. Das kleine Café tritt dabei ein wenig in den Hintergrund.

Dafür haben wir Schwangere, frischgebackene Mütter, solche die es werden wollen oder auf gar keinen Fall an jeder Ecke und dazu etwas zu viel Drama für meinen Geschmack.

Doch die Dynamik zwischen Ruth, Jess und Nina war dann doch schön, es war nett mitzuerleben, wie sie zueinander finden und füreinander sorgen!

Am Ende kommt dann nochmal richtig Spannung auf, als sich der Bogen zum Prolog schließt und eine schlüssige Erklärung aus einer Ecke, mit der ich nicht gerechnet habe.

Fazit: Leider etwas viel Drama und wenig Wohlfühlzeit im Café.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von jam

Rezensionen von SalMar:

Bleibt hinter den Erwartungen zurück

VIEWS von Marc-Uwe Kling

Die Känguruh-Chroniken und Qualityland, aber auch Spurenfinder, empfand ich als äußerst gelungen, erfrischend, humorvoll und auch spannend. Dementsprechend war ich sehr gespannt auf Klings neues Buch. Leider muss ich gestehen, dass ich insgesamt deutlich mehr erwartet hatte und auch zu der Fraktion gehöre, die meinen: Schuster, bleib bei deinen Leisten bzw.

Kling, bleib in deinem Genre.
Das Buch startet sehr humorvoll, allerdings endet das mit dem Video, um das es sich hauptsächlich dreht. Das Thema, das behandelt wird, ist schon sehr hart und auch politisch äußerst brisant.
Die Charaktere, insbesondere Chefermittlerin Yasira Saad, bleiben für meinen Geschmack doch recht blass in der ganzen Geschichte. Ich fand leider nie wirklich einen Draht zu ihr. Was mich irritiert hat, ist, dass doch einige Dinge an den Haaren herbeigezogen sind, so wirken manche Entwicklungen der Geschichte irgendwie künstlich erzwungen, und manches bleibt auch offen.
Das Buch endet recht abrupt und man hat das Gefühl, dass manche Fragen unbeantwortet bleiben. Wahrscheinlich beabsichtigt, aber für mich war das hier nicht zufriedenstellend.
Alles in allem würde ich sagen, dass das definitiv nicht mein letzter Kling war, er mich aber in diesem Genre nicht packen konnte – daher leider nur 3 von 5 Sternen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von SalMar

Rezensionen von SalMar:

Wunderschöne Familiensommergeschichte

The Summer of Broken Rules von K. L. Walther

Für eine Hochzeit kommt die ganze Verwandtschaft plus jeder Menge Freunde auf dem Familienanwesen in Martha’s Vineyard zusammen. Was eigentlich eine schöne und geliebte Tradition ist, macht Meredith diesmal – nach dem Tod ihrer Schwester – schwer zu schaffen. Beim traditionellen Assassin-Spiel, das ihre Schwester jedes Mal begeisterte, will sie diesmal alles geben, allerdings lässt sie sich immer wieder von Wit, dem äußerst charmanten Bruder des Bräutigams, ablenken…
Ich bin eigentlich mit keinen speziellen Erwartungen an dieses Buch herangegangen und hatte eine leichte Sommergeschichte mit Jugendbuchcharakter erwartet.

Tatsächlich bin ich aber voll und ganz in der Geschichte versunken und war richtig traurig, als ich am Schluss mit allen anderen Gästen das Familienanwesen wieder verlassen musste.
Zum einen fand ich einfach diese Vorstellung toll: dieses große Anwesen mit den vielen Häuschen und Hütten und eine riesengroße Familie, die dort einen Teil des Sommers verleben. Zum anderen lag es aber auch an den beiden Hauptpersonen, Meredith und Wit, die wirklich sympathisch sind und deren Annäherung wirklich schön geschrieben ist. Aber auch die Hintergrundgeschichte rund um Merediths Schwester ist sehr gekonnt in die Geschichte eingeflochten.
Insgesamt konnte mich das Buch wirklich rundum begeistern und ich kann es uneingeschränkt für alles Altersklassen empfehlen. Ich werde die Autorin auf jeden Fall im Auge behalten.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von SalMar