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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Peachy_Bookdreams:

Ganz anders als erwartet

Wir treffen uns im nächsten Kapitel von Tessa Bickers

Mhm, ich bin etwas enttäuscht. Bei dem Klappentext hatte ich nicht erwartet, dass die Verstorbenen Freundin eine so präsente Rolle spielt. Leider so, dass es kaum positive Interaktionen zwischen Erin und James gab. Die Liebesbeziehung entwickelt sich wirklich sehr langsam, also für Slow-Burn Fans könnte es interessant sein.

Normalerweise stört mich dieses Genre nicht, aber das war selbst mir ein bisschen zu Slow und zu wenig. Die Idee durch Kommunikation auf Buchseiten fand ich richtig originell, nur eben die Umsetzung fiel nicht so aus, wie ich es erwartet hatte. Denn das Buch hat mir auch keine Romcom Vibes gegeben, es gab keinen Moment wo ich lachen musste, im Gegenteil, die Geschichte dreht sich hauptsächlich um sehr erdrückende Themen.

Es wird aus zwei Perspektiven erzählt, hierbei hat mich James Perspektive emotional mehr mitgenommen. Die Mobbing-Erfahrungen und die Probleme mit seiner Mutter gingen mir sehr nah. Erin war mir unsympathisch, bei einer Szene, die James Vater betrifft, war ich einfach nur noch frustriert mit ihr.

Zum Schluss geht es dann ganz schnell mit den romantischen Gefühlen, die konnte ich beim Lesen/Hören nicht spüren, dafür gab es im gesamten Buch für meinen Geschmack einfach viel zu wenig romantische Szenen.

Fazit: Leider hat dieses Buch nicht meine Erwartung erfüllen können. Es gab einfach viel zu wenig Szenen mit Erin und James zusammen. James Erfahrungen waren sehr heftig und haben mich betroffen, aber da ich mit einer lustigen romantischen Liebesgeschichte gerechnet habe, war das Buch einfach nichts für mich.

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Rezensionen von tonton:

Spannender "Manga-Roman"

REN, der Ninja Band 1 - Aufbruch von Miyuki Tsuji

"Ren der Ninja" ist der erste Band einer neuen Reihe für junge Leser ab ca. neun Jahren. Die Handlung folgt dem relativ gewöhnlichen "Kind entdeckt Superkräfte"-Muster. In dieser Geschichte geht es um Ren, einen ziemlich normalen Jungen. Er wohnt bei seiner  Pflegemutter und geht gerne in die Schule, auch wenn er nicht besonders kontaktfreudig ist.

Eines Tages findet er einen Hund im Wald und kurz darauf Ana, ein seltsames Mädchen, das ihm verrät, er sei ein Ninja. Zusammen erleben sie ein spannendes Abenteuer und bekämpfen einen Bösewicht. 

Das Buch hat ein interessantes Format, Teil Roman, Teil Manga. Der Text ist einfach zu lesen. Die Sätze sind ziemlich kurz und nicht besonders komplex formuliert, also gut geeignet für die Zielgruppe. Es fühlt sich auch so an, als wurde angenommen, dass der Leser das Buch nicht auf einmal durchliest, da es am Anfang der Kapitel eine Art Zusammenfassung der bisherigen Handlung gibt. Die Geschichte ist aber spannend und teilweise ein bisschen gruselig, perfekt für action-orientierte Lesemuffel.

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Rezensionen von tonton:

Wichtiges Thema ausführlich erklärt

Angriff der Killerunterhosen von Elise Gravel

Wer das Thema Fake News mit Kindern besprechen (oder sogar selber besser verstehen) möchte, sollte sich unbedingt dieses Buch holen. 

Auf 88 Seiten wird das Thema ausführlich erläutert: was Fake News sind, warum Leute sie erfinden, warum sie gefährlich sind, was passiert, wenn sie sich verbreiten, warum wir Fake News glauben und wie man echte von falschen Nachrichten unterscheidet.

 

Der Leser sollte sich nicht von der Anzahl an Seiten abschrecken lassen: dieses Buch ist im Comic-Stil umgesetzt und lässt sich ziemlich schnell durchlesen. Die Texte sind kurz und für Kinder verständlich. Das Thema verlangt jedoch eine Menge an kritischen Denken, über welches manche Kinder erst später verfügen. Der Zeichenstil ist lustig: alle Figuren sind als kartoffelformige Wesen dargestellt. 

Leider ist die Geschichte der "killer Unterhosen" nur einmal im Buch erwähnt. Ich hatte erwartet, dass sie durchgehend als Beispiel benutzt werden. Lustigerweise scheint also der Titel des Buches auch "Fake News" zu sein.

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Rezensionen von Sheilo:

Einfach wundervoll

This could be love von Lilly Lucas

Louisa ist eine erfolgreiche Tennisspielerin, die sich durch eine Verletzung zurück auf ihr altes Niveau kämpfen muss. Für einen Tapetenwechsel setzt sie ihr Training in Hawaii fort, bei ihrer Patentante Kay, die früher ebenfalls ein Tennisprofi war. Doch schnell merkt sie, dass es noch anderes im Leben gibt außer Tennis, woran der gutaussehende Nachbar ihrer Tante einen hohen Anteil hat.

"This could be love" ist der wundervolle erste Band der "Hawaii Love"-Reihe von Lilly Lucas. Das Buch hat mich ab der ersten Seite gefesselt und ich habe es innerhalb eines Tages verschlungen. Der lockere Schreibstil der Autorin zeichnet sich dabei vor allem durch den Schalk der Charakter aus.
Das Cover ist zwar schlicht gestaltet, doch die goldenen Akzente erinnern einen sofort an die Strände von Hawaii. Zudem darf man sich in der ersten Auflage über einen tollen Farbschnitt freuen.
Louisa ist eine wundervolle junge Frau, die voller Motivation steckt, sich zurück an die Weltspitze zu kämpfen. Dabei ist sie sehr diszipliniert, jedoch versucht sie, auch andere Sachen neben dem Tennis zuzulassen, die sie glücklich machen. Sie ist offen und einfach liebenswürdige.
Vince hat es nicht einfach, er will ein früheres Hostel wieder eröffnen, was bei seinen reichen Nachbarn auf viel Widerstand stößt. Er gibt nicht auf, um seine Wünsche zu erfüllen. Außerdem liebt er es zu surfen, wobei der charmante junge Mann eine super Figur macht.
Ich liebe das Auf und Ab zwischen Louisa und Vince wirklich sehr und ich konnte mir auch das ein oder andere Tränchen in den emotionalen Szenen nicht verkneifen. Es bleibt spannend bis zum Schluss und wir erhalten ungeahnte Einblicke in die Vergangenheit von Vince.
Neben den beiden Protagonisten lernen wir weitere interessante Personen kennen und ich freue mich schon darauf, in den nachfolgenden Bänden mehr über sie zu erfahren.

Insgesamt ist dieser Reihenauftakt für mich eine rundum gelungene Liebesgeschichte, wie wir sie von Lilly Lucas kennen. Ich bin begeistert und kann "This could be love" daher sehr weiterempfehlen.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

"Wir arbeiten in unseren Gräbern"

Blutrotes Kobalt. Der Kongo und die brutale Realität hinter unserem Konsum von Siddharth Kara

„Wir arbeiten in unseren Gräbern!“

Ein erschütternder Bericht des Wirtschaftswissenschaftlers, Meschenrechtsaktivisten und Professor an der University of Nottingham Siddarth Kara über die Zustände in den Kobalt-Abbaugebieten der Demokratische Republik Kongo.

„Wir arbeiten in unseren Gräbern!“ sagt einer der Abertausenden rechtlosen Kleinschürfer treffend, denn während am Weltmarkt Höchstpreise für das Erz erzielt werden, holen Männer, Frauen und Kinder im handwerklichen Kleinstbergbau ohne Schutzausrüstung und Sicherungsmaßnahmen, oft mit bloßen Händen aus einsturzgefährdeten Gruben und Stollen.

Dabei atmen sie giftige und radioaktive Stäube ein. Anschließend wird das für die Industrie kostbare Erz in verseuchten Becken gewaschen - und das alles zu Hungerlöhnen.

Siddarth Kara hat sich selbst ein Bild dieser menschenunwürdigen Zustände gemacht. Er zeigt auf, dass die Erklärungen der Großkonzerne, „man achte auf Nachhaltigkeit und gute Arbeitsbedingungen der Beschäftigten sowie die Zahlung von angemessenen Löhnen“ weder das Papier noch die Druckerschwärze wert sind. Gegen das neue Lieferketten-Gesetz der EU wird absichtlich und sträflichst verstoßen. Sanktionen? Nicht der Rede wert.

Für seinen Bericht bzw. das Buch hat Siddarth Kara zahlreiche Kleinschürfer, Vertreter von Bergbaugenossenschaften, NGOs, Regierungsvertreter und Zwischenhändlern interviewt.

Nach der Lektüre dieses Buches muss man sich schon fragen, ob und welchen Anteil Jeder oder Jede von uns an dieser Menschen verachtenden Ausbeutung hat.

Fazit:

Keine leichte Lektüre, trotzdem eine Leseempfehlung und 5 Sterne.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Leichter Sommerkrimi

Mörderisches Santorin - Zoe und die tödliche Kreuzfahrt von Christian Humberg

Dieser 2. Krimi rund um Zoe Dahlmann, Halbgriechin und Restaurantbesitzerin auf Santorin, ist ein netter Urlaubskrimi, der sich in wenigen Stunden am Pool eines Kreuzfahrtschiffes oder am Strand lesen lässt. Es muss ja nicht unbedingt Griechenland sein.

Die Überraschung ist gelungen, als Sonja, eine Freundin von Zoe aus Frankfurt im Restaurant erscheint und noch größer das Erstaunen, als Sonja wegen Mordverdachts festgenommen wird.

Sonjas Kabinennachbarin auf dem Kreuzfahrtschiff ist erstickt worden.

Ausgerechnet Kommissar Spanos, der schon im ersten Fall für Zoe seine Unfähigkeit unter Beweis stellen durfte, ist Chefermittler. Deshalb bleibt Zoe und ihrem Freund Leon nichts anderes übrig, auf eigene Faust den Mörder zu finden ...

Meine Meinung:

Wie schon erwähnt, gehört dieser Krimi in das Subsubgenre Urlaubskrimi. Leicht zu lesen, ein dümmlicher und ignoranter Polizist und Laien, die ermitteln. Daneben lernen wir Land und Leute kennen, dürfen die kulinarischen Köstlichen und das Flair der griechischen Inseln genießen. Und ja, eine Katze, pardon, ein Kater darf auch nicht fehen.

Hier werden wenige Klischee ausgelassen wie allein reisende ältere Frauen, die von Toyboys angesprochen werden oder das Ambiente eines Kreuzfahrtschiffes.

Fazit:

Wer eine sommerliche Lektüre ohne allzu viel Tiefgang zu Entspannung lesen will, ist hier richtig. Von mir gibt’s 3 Sterne.

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Rezensionen von LeserinLu :

Enttäuschend

Die Farbe der Sterne von Stefan Lukschy; Curtis Briggs

"Die Farbe der Sterne" von Curtis Briggs und Stefan Lukschy versprach in der Ankündigung „die perfekte Mischung aus Spannung und feinster Unterhaltung“, doch leider konnte der Roman diesen Erwartungen nicht gerecht werden. Die Geschichte dreht sich um ein heruntergekommenes Hotel, einen Erben, der es retten will, ein verschollenes Kunstwerk, und diverser weiterer Figuren mit Interesse am Verkauf des Hauses und/ oder Stehlen des Kunstwerks.

Doch statt Unterhaltung bietet der Roman vor allem Wiederholungen und Altherrenhumor.

Der Plot des Romans ist alles andere als gut strukturiert. Viele Ideen wiederholen sich mehrfach, was die Handlung zäh und vorhersehbar macht. Statt der versprochenen Spannung und Unterhaltung fand ich die Geschichte oft langweilig und vorhersehbar: Wäre der Roman nicht Teil einer Leserunde gewesen, hätte ich ihn abgebrochen. Auch der Humor des Buches hat mich nicht angesprochen. Wer Olli Pocher und Mario Barth mag, könnte daran vielleicht Gefallen finden, aber ich empfand die Witze entweder als zu platt oder sogar als beleidigend. Zu oft wird sich über die Schwächen anderer, über Homosexuelle, Frauen oder Alkoholismus lustig gemacht, was für mich nicht nur unlustig, sondern auch unangemessen war.

Ein weiterer Kritikpunkt ist das irreführende Genre. Obwohl das Buch als Krimi beworben wird, gibt es kein echtes Verbrechen, das aufgeklärt wird. Stattdessen häufen sich Logikfehler, die den Lesefluss erheblich stören. Der Schluss des Romans ist zwar etwas spannender, bleibt aber dennoch einfallslos. Vielleicht war ich aber auch einfach nur froh, das Buch endlich beendet zu haben.

Insgesamt hat "Die Farbe der Sterne" meine Erwartungen leider nicht erfüllt. Die Ankündigung des Verlags weckt falsche Erwartungen, und sowohl die Handlung als auch der Humor konnten mich nicht überzeugen. Wer auf der Suche nach einem gut geplotteten Krimi oder einer feinsinnigen Unterhaltung ist, wird hier enttäuscht. Schade - denn das hübsche Cover hatte mich sehr angesprochen!

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Rezensionen von C. P.:

Sympathischer Cozy Crime mit Hund und Humor

Ein blitzsauberer Mord von Andreas Suchanek

Enthusiastisch fährt die Kölnerin Tilly Blich ins beschauliche Untertannberg, wo sie die moderne Reinigungsfirma Plitz&Blank übernehmen will. Endlich selbstständig, endlich eigene Chefin. Dass Tilly hierbei übers Ohr gehauen wurde und die modernen Reinigungsgeräte nur aus Wischmop und Eimer bestehen, ganz zu schweigen von den heruntergekommenen Räumlichkeiten, bremst Tillys Freude merklich aus.

Schlimmer wird’s nimmer? Denkste! Die zugehörige Wohnung zeigt ebenfalls einen recht aussergewöhnlichen Charme und bei ihrem ersten Reinigungsauftrag stolpert sie fast buchstäblich über eine Leiche. Dumm nur, dass sie die wichtigsten Spuren am Tatort vorher gründlich beseitigt hat. So gerät Tilly zwar in den Fokus der Behörden, bekommt jedoch tatkräftige Rückendeckung von Reinigungshilfe und Abiturient Leon, Sekretärin und Kuchengöttin Gerdy sowie einem Herzensbrecher auf vier Beinen, der von einem Herzensbecher auf zwei Beinen vorbeigebracht wird. Da lässt sich die zweite Leiche auch gleich viel besser verkraften.
Mit diesem Roman startet eine neue Cozy Crime Reihe rund um Tilly Blich und ihre Freunde. Spannende Momente und Ermittlereinsätze der Freunde wechseln sich ab mit lustigen Details oder auch mal einem Flirt mit einem gewissen Hundetrainer. Tatsächlich lässt es sich gut miträtseln bei dem Fall, inwiefern die Opfer in Verbindung stehen könnten. Einige Charaktere und Situationen haben mich beim Lesen regelrecht zum Lachen gebracht und der Hund, hach, der Hund ist einfach zu knuffig.
Ein gelungener Einstieg in eine neue Cozy Crime Reihe mit angenehmem Humor-Level, einem herzallerliebsten Vierbeiner und ausreichend Stoff zum Mitermitteln.

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Rezensionen von C. P.:

Virales Video gießt Öl ins politische Feuer

VIEWS von Marc-Uwe Kling

Wenige Tage nach dem Verschwinden einer Teenagerin geht ein Video viral, in welchem sie brutal misshandelt wird. BKA-Kommissarin Yasira Saad und ihr Team arbeiten unter Hochdruck, können jedoch weder das Opfer noch die Täter aus dem Video ausfindig machen. Da erscheint bereits das nächste Video. Ebenso bekommt der Fall schnell eine stark politische Eigendyamik, Demonstranten überfluten die Hauptstadt und Yasira Saad wird von den Anhängern einer neuen Gruppierung öffentlich angefeindet.

Diesmal versucht der Autor sich an einer weniger lustigen Erzählung, wenn auch so ein gewisser Känguru-Zynismus hier und da durchschimmert. Tatsächlich ist der Aufhänger dieses spannenden Romans zunächst stark politischer Natur und hat in mir das Gefühl verursacht, dass es so ähnlich tatsächlich geschehen könnte, wenn auch vielleicht (oder hoffentlich) nicht so schnell derart radikal. Gefallen hat mir der Twist ungefähr zur Mitte hin, welcher entscheidend zur Aufklärung des Falles beitragen konnte und dem Ganzen eine unerwartete, durchaus realistische Note verleiht. Auch hier ist der kritische Blick auf die Dinge spürbar, was ich als angenehmen Mehrwert empfinde.
Mir hat Marc-Uwe Klings Thriller-Ausflug jedenfalls sehr gefallen, sowohl als Buch wie auch als Autorenlesung / Hörbuch. Der Spannungsbogen ist gleichbleibend hoch, gewisse Handlungen von Yasira und ihrem Kollegen sind hoffentlich rein fiktiv für BKAler. Beim Hörbuch ist mir ein Wortspiel aufgefallen, welche sich beim Lesen glatt überlesen habe. Zudem kommen die zynischen oder trockenhumorigen Szenen bei der Autorenlesung nochmal etwas gekonnter rüber, wenn der Autor diese auf seine ihm eigene Art vorbringt. Empfehlen kann ich definitiv beides, sowohl das Print wie auch das Hörbuch.

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Rezensionen von LEXI:

Das wildeste, aberwitzigste und wunderbarste Abenteuer meines Lebens!

Die Freundin der Braut von Nicolas Barreau

Das wildeste, aberwitzigste und wunderbarste Abenteuer meines Lebens!

„Ich war zur richtigen Zeit am falschen Ort, und am Ende war es das Beste, was mir passieren konnte.“ (Jean-Pierre Morel)

Mit ihrer aktuellen Neuerscheinung „Die Freundin der Braut“ präsentiert die Bestsellerautorin Daniela Thiele unter ihrem weltbekannten Pseudonym Nicolas Barreau eine humorvolle, turbulente und romantische Geschichte mit einem sympathischen Protagonisten und einem chaotischen Wirbelwind als liebenswert-schräges weibliches Pendant.

In den ersten Kapiteln geht die Autorin ausführlich auf Jean-Pierre Morel und seinen ehemals besten Freund Paul Gèrard ein, die seit der Schulzeit unzertrennlich waren. Sie erzählt von gemeinsamen Erlebnissen, beruflichen und privaten Träumen und erläutert, wie es durch die Rivalität um die Liebe einer Frau zum Zerwürfnis zwischen den beiden kam. Die Hochzeitseinladung von Paul zehn Jahre später bewirkt, dass Jean-Pierre sich endlich mit seinem Freund versöhnen möchte. Er bricht zu jenem Chalet in Aquitanien auf, wo die Hochzeit stattfinden soll, platzt aufgrund zahlreicher Turbulenzen und Missgeschicke aber verspätet mitten in die Hochzeitsfeier. Jean-Pierre hat jedoch keine Sekunde lang damit gerechnet, dass ihm durch diese Reise das wunderbarste Abenteuer seines Lebens bevorsteht.

Wenn das Glück dir den Schlüssel zum Paradies in die Hände spielt, musst du die Tür auch öffnen.“

Jean-Pierre Morel steht im Mittelpunkt des Geschehens. Der gutaussehende und belesene Besitzer eines Literaturcafés mit dem klangvollen Namen „Café des Poètes“ wird als sympathischer Single dargestellt. In zahlreichen Rückblenden erfährt man einiges über Paul Gérard, einige hübsche junge Damen sowie die Familien von Jean-Pierre und Gerard fungieren als interessante Nebenfiguren. Zu guter Letzt zieht die Freundin der Braut - eine bezaubernde Schönheit mit grünen Augen und leuchtendem Haar - den Protagonisten durch ihre unkonventionelle und unverblümte Art in ihren Bann.

Die Autorin erzählt von Liebe und Freundschaft, von Vertrauensbruch und der Entfremdung von ehemals besten Freunden. Die Umsetzung dieses Romans ist Daniela Thiele alias Nicolas Barreau vortrefflich gelungen. Ich mochte den einnehmenden Schreibstil, gepaart mit liebevoll charakterisierten Figuren, zahlreiche turbulenter Verwicklungen sorgen zudem für Spannung im Buch. In eindrucksvollen Bildern und mit großer Leidenschaft beschreibt die Autorin kleine Läden und Cafés, den Alltag und das Leben der Menschen in Paris, man spürt auf jeder einzelnen Buchseite ihre Begeisterung für diese Stadt. Durch einen temporeichen Plot wird das Leben des Protagonisten gehörig auf den Kopf gestellt und führt schließlich zu einem vorab im Klappentext angekündigten Happy End. Und auch wenn die Zufälle sich an mancher Stelle bereits ungewöhnlich häufen, kann man sich dem Zauber dieser märchenhaften Geschichte dennoch nicht entziehen.

FAZIT: Ich habe mich vollends auf diese romantische und unterhaltsame Liebeskomödie eingelassen, der einnehmende Schreibstil sowie etliche Zitate und Lebensweisheiten sorgten in Kombination mit den sympathischen Figuren dafür, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen mochte. „Die Freundin der Braut“ ist die ideale Sommerlektüre für Menschen, die gerne ein wenig träumen möchten und in Büchern Entspannung und Ablenkung von ihrem Alltag suchen. Ein Faible für Frankreich und insbesondere die Stadt der Liebe sind natürlich dabei keineswegs fehl am Platz

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