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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Gaby 2707:

Jetzt muss Oma Käthe ran

Der tote Kurschatten von Sylt von Dany R. Wood

Nach zähen Verhandlungen mit der Krankenkasse hat es Jupp Backes geschafft und seine Schwiegermutter Katharina Bohneberger, auch von ihm liebevoll Oma Käthe genannt, fährt für 3 Wochen zur Erholung auf die Insel der Reichen und Schönen, nach Sylt. Nach einer kräfteraubenden Bahnfahrt kommt sie endlich an der Küstenklinik an und stolpert kurz nach Mitternacht doch prompt über eine männliche Leiche.

Ist Patient Hans-Peter Mohrbach selbst vom Balkon im 6. Stock gesprungen oder wurde er vielleicht geschubst? Von einem Assistenzarzt und der resoluten Oberschwester Gundula ruhiggestellt, beschließt Oma Käthe am nächsten Morgen die Ermittlungen selbst in die Hand zu nehmen, da die Klinikleitung den Vorfall unter den Teppich kehren und die örtliche Polizei wegen Suizid oder Unfall nicht ermitteln will. Unterstützung bekommt Käthe schnell von KHK a.D. Hinnerk Rasmussen, dem Vater des derzeit zuständigen Kriminalkommissars. Gemeinsam gehen sie dem mysteriösen Ableben des Toten, der wahrlich kein Kind von Traurigkeit war, nach und erfahren so einiges. Gerade unter Käthes Tischnachbarn gibt es Frauen, die gar nicht gut auf den Verblichenen zu sprechen sind bzw. eine andere sogar gerne mehr als eine Kurschattenaffäre gewesen wäre. Und Oberzicke Schwester Gundula verhält sich auch als hätte sie etwas zu verbergen.

Ich kenne Oma Käthe, 81, nun schon seit einer Familienfeier, einem Urlaub in Thailand und aus all den Fällen, bei denen sie ihrem Schwiegersohn Ortspolizist Jupp Backes aus Hirschweiler im Saarland zusammen mit ihrer Tochter bzw. dessen Frau Inge unter die Arme gegriffen hat. Sie hat sich in den vergangenen Jahren jedes mal ein bisserl mehr in mein Herz geschmeichelt. Nun hat sie ihren ersten Fall, den sie ganz alleine bzw. mit dem ortsansässigen KHK a.D. Hinnerk Rasmussen lösen darf. Die Beiden sind ein tolles Team und ich hoffe, dass Oma und Hinnerk, die sich auch privat nicht abgeneigt sind, noch öfters zusammen ermitteln.
Die Menschen, die ich hier in der Küstenklinik kennenlerne, seien es Patienten oder Ärzte, Schwestern usw., sind alle etwas anders, als ich sie bei meinen Kuren bisher angetroffen habe. Da war es allerdings auch nicht ganz so kriminell, spaßig oder unterhaltsam wie hier. Da ist z.B Natascha, deren biologische Uhr schon ganz schön laut tickt und die unbedingt einen Vater für ihr Kind sucht. Oder Heidi vom Tegernsee, die nach 3 Jahren Witwentum immer noch so tut, als lebe sie mit dem tollsten aller Mann überhaupt glücklich zusammen. Oder der Chefarzt, der neben seiner Frau auch noch andere weibliche Termine pflegt. Oder die Rezeptionistin… - aber lernt die doch alle selbst kennen!
Autor Dany R. Wood hat es auch diesmal wieder geschafft mich ab der ersten Seite in seinen Erzählbann zu ziehen. Mit seinem Wortwitz, den Wortspielereien, seinem Humor und Oma Käthes einzigartiger Offenheit hat er mir wieder sehr unterhaltsame Lesestunden beschwert.
Ich konnte auch hier an der Seite von Käthe und Hinnertk wieder meine eigenen Theorien aufstellen und auf meiner Täterliste immer wieder Ergänzungen und Streichungen vornehmen. Dany R. Wood hat mich mit gekonnt eingestreuten Hinweisen auf falsche Fährten geschickt und zum Schluss mit seiner Auflösung wieder mal überrascht.

Oma Käthes erster und hoffentlich nicht letzter Fall, den sie gekonnt löst ohne sich zu verbiegen und sich den Mund verbieten zu lassen, hat mich begeistert, laut zum Lachen gebracht und vor allem sehr gut unterhalten.Vielen Dank für dieses absolute Lesevergnügen.

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Rezensionen von begine:

Dramatisch

Das Lied des Propheten von Paul Lynch



Paul Lynch schreibt mit seinem Roman,
Das Licht des Propheten, ein beeindruckendes Werk, das in der Welt ziemlich real ist. Damit hat er den Booker Preis bekommen.

Er hat diese Geschichte zwar in Irland angesiedelt,, aber es ist eine realistische Geschichte vieler Emigranten.
Er erzählt aus dem Leben von Eilish.

Sie ist Wissenschaftlerin und Mutter von vier Kindern.
Erst wird ihr Mann eingesperrt. Dann geht ihr ältester Sohn zu den Rebellen und wird nicht wieder gesehen.
Was sie dann alles mitmacht um die andren Kinder zu ernähren und zu schützen ist dramatisch.
Ich bin von dem Schreibstil des Autors begeistert. Obwohl es eine tragische Geschichte ist , konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen.

Der Autor zeigt wie die Personen erst von den Regime gedemütigt werden.
Dann ist die Flucht, mit den skrupellosen Fluchthelfern ein gängiges Thema.
Das Buch ist eine gute Lektüre.

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Rezensionen von aon.912401633@aon.at:

Mystisch

Yrsa. Journey of Fate von Alexandra Bröhm

Ihre Mutter ist tot, also muss sich Yrsa alleine um ihren Bruder Shalfi kümmern. Eines Tages ist Shalfi verschwunden. Sie hat ihrer Mutter am Totenbett versprochen sich um ihn zu kümmern, also macht sie sich auf die Suche nach ihm. Doch das ist nicht so einfach, denn ein Mann versucht sie aufzuhalten.

Yrsa stört das nicht, sie will schon immer Kämpferin werden und bewährt sich auch als starke Frau. Auf circa 600 Seiten zieht sich diese Wikingergeschichte dahin. Da sie aber relativ spannend geschrieben ist, lässt sie sich bis auf einige Längen flott lesen. Sie gibt viele Einblicke in das damalige Leben und an die Glaubenswelt der damaligen Bevölkerung. Auch die Liebe darf natürlich hier nicht zu kurz kommen. Alles in Allem eine Abenteuergeschichte, welche dem Leser die Wikingerzeit mit allen Höhen und Tiefen sehr gekonnt vor Augen führt. Absolut lesenswert.

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Rezensionen von LeserinLu :

Jahreshighlight

Die schönste Version von Ruth-Maria Thomas

Was für ein Roman! Sprachlich mühelos intensiv und leicht zugleich, die Handlung packend und nebenbei inhaltlich unfassbar intelligent - kurz: Ich bin restlos überzeugt.

Im Zentrum der Geschichte steht die Beziehung zwischen Jella und Yannick, deren erste große Liebe damit endet, dass Yannick Jella fast erwürgt und diese zurück in ihr Kinderzimmer fliehen muss.

Hier erinnert sie sich, wie ihr Aufwachsen sie zu diesem Punkt in ihrem Leben geführt hat: die Jugend in einer trostlosen Kleinstadt in der Lausitz, die ersten Erfahrungen, was es bedeutet, männlichem Begehren schutzlos ausgeliefert zu sein, die Rollen, die sie als Frau erfüllen soll, die Unsicherheit über eigene Bedürfnisse, kunstseidenes Verdecken dieser, aber auch Freundinnen, die zu ihr halten. Das klingt zwar nach schwerer, bedrückender Thematik, dennoch liest sich der Roman unglaublich leicht.

Für mich ist dieser Roman bereits jetzt ein moderner Klassiker und hat einen Ehrenplatz neben „Das kunstseidene Mädchen“ von Irmgard Keun verdient, auf die es zahlreiche Anspielungen gibt. Ich habe den Roman atemlos gelesen, zugeklappt und erst einmal geweint, so intensiv werden Jellas Gefühle transportiert. Durch die zugespitzte Schilderung von Jellas Leben als Frau, das immer wieder an alltäglichen Beispielen verdeutlicht wird, hat der Roman mir ermöglicht, auch eigene Verhaltensmuster in der Jugend und im Erwachsenenalter zu reflektieren, die zwar nicht so extrem waren, aber dennoch Züge der Muster aufwiesen, denen Jella ausgesetzt ist. Ich bin überzeugt, dass sich fast alle Frauen in den patriarchalen Strukturen, die Thomas so präzise beschreibt, wiedererkennen können. Gleichzeitig zeigt die Erzählerin, wie bedeutsam Solidarität von Freundinnen und Familie ist. Daher: Lest dieses Buch! Alle!

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Rezensionen von Streiflicht:

Einfach mal tief durchatmen

Mit Nachsicht von Sina Haghiri

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich das Themenfeld total interessant finde. Ich würde sagen, dass ich relativ gut in mir selbst ruhe und auch einigermaßen gelassen bin, aber ich merke auch, dass die letzten Jahre an mir genagt haben. Und daher denke ich, wir müssen alle an uns arbeiten und nachdenken, was wir tun können, damit die Welt eine schöne und gute bleibt, weil das Leben an sich einfach so schön ist!

Ich habe selbst Psychologie und Soziologie studiert und kannte daher viele der Experimente schon, die anfangs erwähnt werden.

Es war dennoch eine interessante Wiederholung, vor allem auch, weil alles nochmal neu eingeordnet wurde und mir diese Zusamnenhänge bisher nicht klar waren. Mein Studium ist schon einige Jahre her, aber ich finde es schade, dass man z. B. nur das Experiment von Milgram präsentiert bekam, aber nicht das alles, was hier im Buch noch erwähnt wurde. Ich wusste, dass er Jude war und sich den Holocaust erklären wollte ... mehr aber nicht. Die ersten beiden Kapitel waren daher sehr erhellend für mich. Einfach nochmal mit wachem Blick auf Dinge schauen und sie durchdenken. Wow, da hab ich nochmal echt was gelernt. Super spannend für mich.

Und genauso ging es dann im Buch auch weiter. Man merkt, dass sich der Autor sehr lange mit diesen Fragen und Thematiken beschäftigt und auseinandergesetzt hat. Ich bin beeindruckt, wie gut und anschaulich er auch die komplizierten Theorien und komplexe Versuche beschrieben hat, sodass man es wirklich gut nachvollziehen konnte. Ich mochte den Schreibstil.

Und die Botschaften in diesem Buch sind so wichtig für uns alle. Nicht nur nachsichtig mit anderen sein, auch mit sich selbst - an das Gute glauben und es erkennen wollen, darauf vertrauen, dass auch die anderen nicht immer nur böse sind und das Schlechteste wollen. Ich habe das Buch mit großem persönlichen Gewinn gelesen und habe es bereits weiterempfohlen. Ich freue mich schon jetzt darauf, das Buch bald nochmals zu lesen - es bietet so viel!

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Rezensionen von Goejos:

Mystisch

Yrsa. Journey of Fate von Alexandra Bröhm

Ihre Mutter ist tot, also muss sich Yrsa alleine um ihren Bruder Shalfi kümmern. Eines Tages ist Shalfi verschwunden. Sie hat ihrer Mutter am Totenbett versprochen sich um ihn zu kümmern, also macht sie sich auf die Suche nach ihm. Doch das ist nicht so einfach, denn ein Mann versucht sie aufzuhalten.

Yrsa stört das nicht, sie will schon immer Kämpferin werden und bewährt sich auch als starke Frau. Auf circa 600 Seiten zieht sich diese Wikingergeschichte dahin. Da sie aber relativ spannend geschrieben ist, lässt sie sich bis auf einige Längen flott lesen. Sie gibt viele Einblicke in das damalige Leben und an die Glaubenswelt der damaligen Bevölkerung. Auch die Liebe darf natürlich hier nicht zu kurz kommen. Alles in Allem eine Abenteuergeschichte, welche dem Leser die Wikingerzeit mit allen Höhen und Tiefen sehr gekonnt vor Augen führt. Absolut lesenswert.

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Rezensionen von LeserinLu :

Grundlagenwissen

Im Kaiserreich von Katja Hoyer

„Im Kaiserreich“ bietet eine umfassende, chronologische Darstellung der deutschen Geschichte von der Zeit vor 1871 bis hin zur Gründung des Kaiserreichs und seines Endes. Das Buch zeichnet sich durch seine detaillierte und gründliche Aufbereitung historischer Ereignisse aus, die es zu einem wertvollen Nachschlagewerk für Grundwissen macht.

Besonders gelungen ist die Art und Weise, wie das Buch die Ereignisse anhand von Schlüsselfiguren darstellt. Die Rolle Otto von Bismarcks, der vor der Aufgabe stand, die neununddreißig Einzelstaaten unter einem einzigen Kaiser zu vereinen, was eigentlich fast niemand wollte, wird nachvollziehbar geschildert. Ein weiterer interessanter Aspekt, den das Buch aufgreift, ist die Rolle der Kriege mit anderen Staaten als einendes Element des Kaiserreichs. Diese Einsicht trägt dazu bei, die Dynamik der deutschen Einigung und die inneren Spannungen besser zu verstehen.

Trotz dieser positiven Aspekte konnte mich „Im Kaiserreich“ nicht vollständig überzeugen. Ich hatte eine neue Herangehensweise an das Thema erwartet, doch das Buch bietet wenig neue Perspektiven. Insgesamt ist „Im Kaiserreich“ damit eine solide historische Darstellung, die besonders für Leser geeignet ist, die ein fundiertes Verständnis der Epoche gewinnen möchten. Wer jedoch auf der Suche nach innovativen Ansätzen ist, könnte enttäuscht werden.

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Rezensionen von Streiflicht:

Sonne, Blitz und Regenbogen einfach erklärt

Mein Buch übers Wetter von Heidi Dr. Schooltink

Warum erscheint ein Regenbogen, wann scheint die Sonne am längsten und warum sehen Wolken so verschieden aus? Das Wetter beeinflusst unser Leben sehr starkt und spielt für uns alle eine wichtige Rolle. Die Jahreszeiten prägen uns und den Ablauf in der Natur. Klar, dass Kinder wissen wollen, warum im Winter Schneeflocken angeschwebt kommen und warum es manchmal donnert und blitzt.

Mir hat das Buch schon auf den ersten Blick total gut gefallen und ich war wirklich begeistert. Ich mochte die vielen kleinen einfach geschriebenen Texte, die auch kompliziertere Sachverhalte einfach erklären, unterstützt und ergänzt durch die bunten Illustrationen und Bilder. Besonders nett fand ich die kleinen Experimente, die Kinder selbst durchführen können, um Wetterphänomene anschaulich zu erleben und ganz unmittelbar zu erfahren. Das ist für Kinder ja immer besonders wichtig und gut nachvollziehbar.

Eine sehr gelungene Kollage aus Text, Fotos und Zeichnungen, die bunt und ein bisschen wild aussieht, gleichzeitig aber total anziehend und interessant. Uns hat das Buch super gut gefallen und wir freuen uns darauf, mit dem Buch durch die Jahreszeiten zu wandern!

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Rezensionen von Streiflicht:

Macht Spaß und ist so informativ!

Indigene Menschen aus Nordamerika erzählen von Eldon Yellowhorn; Kathy Lowinger

Schon als Kind war ich super neugierig auf andere Kulturen und besonders hatten es mir die Indianer, wie man sie damals nannte, angetan. Diese Faszination ist bis heute geblieben und so habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut! Ihre Sitten, Traditionen und Gebräuche, aber auch ihre Lebensweise, ihr Wohngebiete und vor allem ihre Geschichten sind in diesem Buch modern, anschaulich und ansprechend überliefert und dargestellt.

Es macht einfach Spaß, sich durch die Seiten zu lesen und mehr über die so unterschiedlichen indigenen Menschen und ihre Gruppierungen zu erfahren.

Besonders gut haben mir die Gedichte und Erzählungen gefallen, aber auch die modernen Fotos aus der Jetztzeit, die eindrucksvolle Bilder vermitteln und manchmal viel mehr als Worte sagen. Ein wunderbares Buch, das zugleich extrem informativ ist. Ich fände es toll, wenn es sich in möglichst vielen Büchereien und Schulen wiederfinden würde, um dort als Lektüre für Kinder und Jugendliche angeboten zu werden. Es ist so wichtig, dass wir andere Kulturen kennen- und schätzenlernen!

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Rezensionen von robertp:

Dunkle Mächte

Das Schicksal der Fluchträger - Teil 1: Träume und Erinnerungen von Philipp C. Niklas

Ein im Wasser liegendes, dunkles Schwert ziert den Umschlag und auch der Titel verheißt Unheil im Land Errion. Der Untertitel weist darauf hin, dass noch mindestens ein Folgeband erscheinen wird. Zwei Burschen - Kellen und Fionn - wie Huck Finn und Tom Sawyer, wollen sie auf Abenteuer aufbrechen als sie ein havariertes Segelschiff finden.

Als sie dieses wieder flott machen stoßen sie auf ein altes schäbiges Schwert. Als Fionn dieses berührt kommt es zu einer Reaktion und er wird zum sogenannten Fluchträger. In der Folge wird versucht ihm das Schwert wieder abzunehmen. Dabei wird sein Heimatdorf verwüstet und er findet Zuflucht in der Burg seines Herzogs. Parallel dazu wird die Geschichte von Samanta erzählt, die als Junge Sam verkleidet in den Minen von Nindis arbeitet, um ihre Familie durchzubringen.
In diesem ersten Teil haben die beiden Geschichten keine Beziehung zueinander. Wie diese zusammengeführt werden, wird wahrscheinlich der nächste Band zeigen. Mir hat das Schicksal von Sam besser gefallen, hier ist mehr Dynamik – das Mädchen ist ständig der Gefahr ausgesetzt entlarvt zu werden. Die Story in der Mine ist auch viel spannender erzählt, es wird nicht viel herumgeredet sondern bleibt sozusagen immer am Punkt.
Fionn’s Geschichte wird für mich sehr ausgewalzt und verzettelt sich in unzähligen Details, die in diesem Band nicht aufgelöst werden. Somit bleibt sowohl das Verhältnis der beiden Burschen zueinander unbestimmt (wird aus Freundschaft Liebe?), als auch das Schicksal des Fluchträgers total offen, da die Verfolger ebenfalls in einer scheinbar ausweglosen Situation stagnieren.
Für alle die Fantasiebücher a la Tolkien lieben und sich viel Zeit nehmen wollen, um das „Schicksal des Fluchträgers“ auch zu erleben.

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