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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Pusteblümchen:

Ein Buch voller nostalgischer Momente

Honey und Blondie von Ubin Eoh

Ich habe dieses Buch direkt aus zweierlei Gründen geliebt.
Es hat mich zum einen direkt in die 1990er Jahre zurückversetzt – eine für mich herrlich unbeschwerte Zeit –, und es hat zum anderen von einer so tiefen und innigen Freundschaft erzählt, die sich wohl jeder von uns wünscht.
Die Protagonistinnen Honey und Blondie sind in Berlin-Kreuzberg aufgewachsen und berichten abwechselnd.

Dabei sind die Kapitel mit Schlagworten überschrieben, die den damaligen Zeitgeist perfekt einfangen und machen deutlich, aus wessen Sicht die Ereignisse geschildert werden.

Obwohl die beiden aus total unterschiedlichen Familien kommen, können sie sich perfekt ineinander einfühlen. Honey lebt mit ihren koreanischen Eltern und Geschwistern zusammen, während Blondie von ihrer Mutter alleine großgezogen wird.

Zwischen den beiden entsteht von ihrer ersten Kindergartenbegegnung an eine unglaubliche, regelrecht magische Empathie. Wenn eine von ihnen Angst hat, spürt die andere diese Emotionen am eigenen Körper. Diese tiefe Bindung macht ihre Freundschaft aus, lässt sie miteinander verschmelzen und einander gegenseitig den Rücken stärken.

Es sind nicht nur die unbeschwerten Momente, die Honey und Blondie miteinander teilen, sondern wirklich alles, was das Leben bereithält. Als Blondie schwer erkrankt, wird die Beziehung auf eine harte Probe gestellt. Damit greift die Autorin auch schwierige Themen auf, verpackt sie aber in leichte und berührende Worte, so dass sich das Buch mit großer Leichtigkeit liest.
Ich habe die Freundschaft der beiden innerlich regelrecht gefeiert. Jeder Mensch sollte solch einen Seelenmenschen treffen und mit diesem durch das Leben gehen dürfen. Ein wirklich tolles Debüt!

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Rezensionen von LadyIceTea:

Tage am Fluss

Tage am Fluss von Jochen Mariss



An einem heißen Sommertag strandet ein junger Mann bei der Fährfrau Sara Harmsen und bringt all ihre sorgsam errichteten Mauern ins Wanken. Ein Roman über alte Wunden und den Mut, sich wieder auf das Leben einzulassen.
Sara Harmsen betreibt eine kleine Fähre, die das Dorf Erlengrund mit dem Rest der Welt verbindet.

Mit sieben Hühnern, drei Schafen und der Hündin Luna lebt sie in einem abgelegenen Haus am Fluss. Eines Tages taucht auf Saras Fähre ein junger Mann mit einer Kopfverletzung auf, Leon. Sara verarztet den jungen Mann und versteckt ihn bei sich. Dafür verlangt sie, dass er ihr bei den Arbeiten rund um ihr Haus hilft. Beim Scheren der Schafe, bei der Reparatur des Hühnerstalls und beim Sensen der Obstwiese kommen sich Sara und Leon zögerlich näher und bringen den Mut auf, sich ihren alten Wunden zu stellen. Und sie teilen ihre Liebe zur Natur und die Sorge um unseren Planeten. Als die beiden sich gegen eine geplante Brücke wenden, die Saras Fähre bedroht, sehen sie sich Anfeindungen und Übergriffen aus dem Dorf ausgesetzt. Und dann tritt auch noch der Fluss über die Ufer.

Jochen Mariss erzählt mit „Tage am Fluss“ einen Sommerroman mit einem Gefühl von heißen, trägen Sommertagen, dem surren der Insekten und der typischen Staub- und Pflanzengeschwängerten Luft.
Er erzählt die Geschichte von Sara Harmsen, die noch in ihrem ganz eigenen Tempo mit ihren Tieren und der Fähre lebt. Sie lebt mit und von der Natur und dem Fluss.
Die moderne Lebensweise bedroht ihr Heim und ihr Einkommen und Sara muss einen Weg finden, sich zu behaupten.
In ihrem Konflikt taucht der junge Mann Leon bei ihr auf. Er bringt alte Erinnerungen hoch, ein wenig frischen Wind in ihr Leben und hilft ihr, sich gegen den Wind zu stellen.
Jedoch bringt auch er seine Päckchen mit und während eine besondere Verbindung zwischen beiden entsteht, müssen sie gleichzeitig aufpassen, sich nicht wieder zu verlieren.
Das Buch hat mich langsam mitgezogen und mich bis zum Ende in seinem Sog mittreiben lassen. Der Erzählstil des Autors hat es geschafft, viele Bilder und passende Gefühle entstehen zu lassen und das war für mich das Besondere an diesem Buch.
Jochen Mariss hat eine ganz bestimmte Sommerstimmung entstehen lassen, die vermutlich bei den meisten Lesern ganz eigene Erinnerungen weckt.
Die Geschichte von Sara und Leon hat mir auch gut gefallen, auch wenn ein paar Dinge vorhersehbar waren, ein paar Konflikte ein wenig unnötig und die Beziehung der Zwei nicht immer ganz verständlich für mich war. Irgendwie haben die Beiden sich dennoch gut ergänzt.
Die Klimaschutz-Thematik hat der Autor ebenfalls sehr geschickt eingebunden. Mit Sara und Leon und den Leuten aus dem Dorf, hat er die typischen Lager geschaffen. Leon, der die Welt retten will aber dabei eigentlich nicht weiß, wie er dieser riesen Verantwortung Herr werden soll. Sara, die sich dieser Verantwortung bewusst ist aber auch, dass jeder nur das tun kann, was er eben kann. Und dann die Dorfbewohner, die die Augen verschließen und alles auf die Zukunft abwälzen wollen.
Dabei war alles eher interessant als belehrend oder langweilig und es hat gut ins Geschehen gepasst.
Das Ende des Buchs war schlüssig und zufriedenstellend und hat mich die Geschichte zufrieden beenden lassen.
Ein guter Sommerroman, der durch die Bilder und Gefühle lebt.

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Rezensionen von Shilo:

Eine Familie im Wandel

Das Haus Lorimer - Das Erbe von Anne Melville

Margaret ist eine Figur, die nicht immer leicht zu verstehen ist. Gerade am Anfang hat manches an ihrem Verhalten überrascht. Sie hat selbst lange für ihren eigenen Weg kämpfen müssen und ausgerechnet bei Alexa fällt es ihr schwer, deren Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben zu akzeptieren. Dieser Gegensatz zieht sich durch die Geschichte und hat mich beim Lesen immer wieder beschäftigt.

Die Geschichte nimmt sich Zeit. Das passt gut zu der Epoche und zu den Menschen, um die es hier geht. Nach und nach wird deutlich, wie sehr Erwartungen, Herkunft und das Erbe einer Familie das Leben der einzelnen Figuren bestimmen. Dabei geht es nicht nur um Besitz, sondern auch um Verantwortung, alte Fehler und die Frage, ob jeder seinen eigenen Weg gehen darf.
Alexa sorgt dafür, dass vieles noch einmal in Bewegung gerät. Ihr Traum, Opernsängerin zu werden, bringt neue Spannungen in die Familie. In den Gesprächen zwischen Alexa und Margaret wird immer deutlicher, wie unterschiedlich beide denken, obwohl sie sich ähnlicher sind, als ihnen selbst bewusst ist. Gerade diese Entwicklung fand ich viel interessanter als große dramatische Ereignisse.
Das England am Ende des neunzehnten Jahrhunderts entsteht ganz nebenbei vor Augen. Das Leben der Menschen, die Stellung der Frauen und die Möglichkeiten, die ihnen offenstanden, fügen sich ganz selbstverständlich in die Geschichte ein. Nichts wirkt aufgesetzt oder wie eine Geschichtsstunde. Vieles ergibt sich einfach aus dem Alltag der Figuren.
Schön war, dass bekannte Personen aus dem ersten Band wieder auftauchen und ihre Entwicklung nachvollziehbar weitergeht. Gleichzeitig bekommen die neuen Ereignisse genügend Raum, sodass keine Wiederholung entsteht. Dadurch bleibt die Geschichte lebendig und macht neugierig auf den weiteren Verlauf der Familiensaga.
Manche Entscheidungen haben erst einmal ratlos gemacht. Verständnis und Kopfschütteln lagen manchmal dicht beieinander. Solche Momente haben die Geschichte für mich noch lebendiger gemacht, weil sie gezeigt haben, dass niemand nur richtig oder falsch handelt.
Für mich ist es eine ruhige Fortsetzung, die den Blick vor allem auf die Menschen richtet. Vieles entwickelt sich langsam, aber genau dadurch bekommen die Figuren genügend Raum. Am Ende bleibt die Neugier, wie die Geschichte der Familie Lorimer weitergehen wird. 4 Sterne.

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Rezensionen von Amaryllis 2 :

Psychologische und ideologische Kriegsführung

Red Star Down von D. B. John

Cover: 
Überdimensionierter Obelisk blockiert kerzengerade das Haupttor.

Gestaltung: 
Zentriert vor dem majestätisch strengen Gebäudekomplex umwabert die Abendsonne das Konstrukt.


Thema:
Die drei Hauptakteure mäandern durch eine Welt, die geprägt wird von drei Machthabern.

Etliche weitere Persönlichkeiten (Mütter, Väter, Geschwister, Mitschüler) kommen zu Wort bzw. unterstützen die Stars des Romans während derer Mission. Schon bald beginnt die Jagd nach einem kompromittierenden Personenverzeichnis ,das versteckt in zwei altmodischen Manschettenknöpfen ist.
Familiäre Netzwerke der Politiker und ihrer Agenten werden beleuchtet und analysiert.

Geschichte:
Südkorea, Nordkorea, United States of America, Malaysia  - vor allem in Kapitel 1 wechseln Schauplätze zwischen den beteiligten Staaten sehr häufig.

Umsetzung:
Jenna (USA) sucht nach ihrer Zwillingsschwester. Sie realisiert, dass Soo Min ihren kleinen Sohn Ha-Jun aka Stephen vermisst. Vor allem Jenna durchlebt einige sehr extreme Phasen der Persekution, die sie jedes Mal beinahe umbringen.
Eric (Korea) wurde ausgebildet ,um die Familie von Kim Yo-Jong vom Oval Office aus zu unterstützen. Da sämtliche Jahrgangskollegen gefasst wurden , ist er jetzt allein in einem fremden Land .
Ljoscha (Russia) steht ganz kurz im Rampenlicht und wird Facebook Star. Er sucht nach einem Lebensgefährten . Er ist hin- und hergerissen zwischen Vaterverehrung und Unverständnis ab Seite 363.


Schreibstil:
Zitate von @realDonaldTrump, Seiten 187/348/573, Hauptrede DT: Seite 468

Die fantasievollen Decknamen:  wie Panda/Diamond/juchee888/Ginko, welcher Deckname zu welcher Person passt, fördert die Konzentration beim Lesen.

Bevor sich alles fügt musste ich häufig hin- und herblättern, um den Weg einer bestimmten Person nachvollziehen zu können Ein echter Pageturner also.

Haben dir die Figuren gefallen:

Jenna, Eric, Ljoscha sind die zentralen Personen. Sie begegnen sich mehrmals untereinander in der Story. Dann nimmt die Spannung zu.

Sind sie authentisch:

Schon etwas überzeichnet denke ich persönlich, wobei sich der Leser dabei nicht wirklich sicher sein kann. 

Manches Mal darf  der Leser in den Kopf der Akteure blicken, ab Seite 428 (Eric Rahn aka Oh Chae-Won), ab Seite 529 (Jenna aka Sarah Hong). 

Warum ist das Buch interessant für dich:

Der Roman besteht insgesamt aus 7 Hauptkapiteln, die in insgesamt 89 Unterteile gegliedert sind. Es gibt zum Anfang den Prolog und am Ende einige Nachbemerkungen.


Autor/ die Autorin an sich:

D.B. John wurde in Wales geboren. Er begann eine Ausbildung zum Anwalt, wechselte in die Verlagsbranche und gab beliebte Kinderbücher zu Geschichte und Wissenschaft heraus. 2009 zog er nach Berlin, um seinen ersten Roman flight from Berlin zu schreiben. Ein Besuch in Nordkorea 2012 inspirierte STAR OF THE NORTH. Er lebt in Angel, London.

andere Werke:

*Flight from Berlin 2009

*Star des Nordens  2012

Übersetzer/ die Übersetzer: 

Lutz-W. Wolff geb. 1943 war lange Zeit als Lektor und Verlagsleiter tätig. Er übersetzte unter anderem Werke von Kurt Vonnegut, F. Scott Fitzgerald und Jack London (der Seewolf/Wolfsblut).

nachvollziehbare Meinung und Kritik:

Oftmals sehr brutale Szenen. Vor allem Eric Rahn wird als sehr narzisstische, hinterhältige und mordlüsterne Persönlichkeit beschrieben. Er reist für Kim Yo-Jong, S. 258, um den halben Erdball. Auch sie strebt eine Diktatur an. Eric ist seinem Big Boss hörig. Er kopiert dessen Wertesystem, nebenbei versucht er ihn probeweise durch Aufrechnung der multiplen Kosten zu einer militärischen Fehlentscheidung zu drängen. Doch hier stößt er auf den Widerstand anderer Minister.

Teilweise  verworren und anstrengend zu lesen, manches Mal langatmig durch zu häufigen Wechsel der Handlungsstränge und Schauplätze.


Empfehlung für andere Leser*innen:
Ich würde den Roman mit Einschränkungen weiter empfehlen. Einige konkrete Fakten waren mir aus der ZDF Dokumentation zum Thema bereits bekannt.

kleines Fazit:
Für die 715 Seiten sollte man ausreichend Zeit einplanen ,es ist also kein Buch, daß man in einem Tag komplett liest.

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Rezensionen von LadyIceTea:

Geniale Fortsetzung der Reihe

Böse Stunde: Thriller von Catherine Shepherd



Gegenwart: Auf einem einsamen Parkplatz sitzt ein Mann reglos hinter dem Steuer. Seine Hände umklammern das Lenkrad, als warte er nur darauf, weiterzufahren. Doch er ist längst tot. Jemand hat ihn mit Kabelbindern fixiert, den Wagen luftdicht versiegelt und ein rätselhaftes Zahnrad zurückgelassen.

Kommissar Oliver Bergmann erkennt schnell: Dieser Mord ist eine Botschaft. Als der Täter ihm wenig später eine Audiodatei schickt, weiß er, dass der Tote nur der Anfang war. Ein Serienkiller hat das nächste Opfer bereits in seiner Gewalt und zwingt Oliver in einen Wettlauf gegen die Zeit.
Zons 1507 : Stadtsoldat Bastian Mühlenberg entdeckt am Rheinufer die Leiche der jungen Magd Agathe. Neben ihr liegt eine Sanduhr mit Sand so rot wie Blut. In ihrem Mund steckt ein kleines Zahnrad. Bastian folgt den Spuren durch die engen Gassen der mittelalterlichen Stadt und stößt auf ein Geheimnis, das um jeden Preis verborgen bleiben soll. Doch Agathe bleibt nicht das einzige Opfer. Als eine zweite Sanduhr auftaucht, rinnen nur noch wenige Körner durch das Glas.

„Böse Stunde“ ist der sechzehnte Band der „Zons-Reihe“ von Catherine Shepherd.
Die Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden. Da aber Nebenhandlungen auf den vorherigen Bänden aufbauen, lohnt es sich, die richtige Reihenfolge zu lesen.
Auch dieser Band nimmt uns direkt wieder mit in Vergangenheit und Gegenwart.
Die Gegenwart präsentiert sich uns mit einer schaurigen Szene, die nichts Gutes erahnen lässt. Aber auch in der Vergangenheit geht es direkt blutig los.
Oliver Bergmann ermittelt wieder in der Gegenwart und Bastian Mühlenberg in der Vergangenheit.
Catherine Shepherds gewohnt einnehmender Schreibstil hat mich direkt mitgerissen und das Buch für mich in einen Pageturner verwandelt.
Beide Fälle sind verworren, schaurig und spannend. Ich habe bis zum Schluss mitgerätselt, was es mit der Sanduhr und dem Zahnrad auf sich hat und welche der Personen einfach nur verdächtig wirkt und wer vielleicht wirklich der Täter ist.
Bis zum Schluss habe ich gerätselt und mich doch von der Autorin an der Nase herumführen lassen, so dass es doch einen guten Aha-Moment gab.
Begleitet werden die Hauptstränge der Erzählung von Bastians und Annas Verbindung und Olivers und Emilys Beziehung. Das bereichert das Buch und gibt ein kleines Gefühl von Zuhause.
Ich habe alle Bücher der Reihe verschlungen und bin auch dieses Mal wieder begeistert.
Ich bin und bleibe Fan der Reihe und freue mich schon auf die Fortsetzung!

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Rezensionen von Klassikfan:

spannender Thriller

Was sie nicht weiß von Shari Lapena


spannender Thriller
" Was sie nicht weiß" von Shari Lapena ist ein Buch in dessen Schreibstil man sich erst einmal einlesen muss, dass dann aber an Spannung keine Wünsche offen lässt.
Sam und Bryden sind verheiratet und haben eine Tochter. Als Bryden ihre Tochter von Kindergarten abholen will und dann spurlos verschwinden, weiß keiner so genau, was los ist.

Eine fieberhafte Suche beginnt und die ermittelnden Kommissare, aber auch der Leser erfährt, dass nichts ist, wie es scheint. Ist das Paar wirklich so glücklich , wie es den Anschein hat, haben die Nachbarn etwas zu verbergen ?
Und vor allem , wo ist Bryden ?

Der Thriller von Shari Lapena ist wirklich ein sehr spannender Fall, der immer wieder neue Perspektiven eröffnet und damit die Spannung manchmal ins unermessliche steigert.
Man braucht etwas, um sich an den zu Anfang etwas emotionslosen Schreibstil zu gewöhnen, der im Gegensatz zu diesem doch so emotionalen Thema steht, aber im Laufe des Buches entwickelt sich immer mehr eine Sogwirkung, die einen das Buch schlecht aus der Hand legen lässt.

Absolute Leseempfehlung !

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Rezensionen von Odina:

Bröckelnde Fassade

Er lügt von Rebecca Taylor McKay

„Er lügt“ von Rebecca Taylor McKay handelt von Clara Carmichael, die 1961 mit ihrem Ehemann Spencer ihre Flitterwochen an der Amalfiküste verbringt. Doch hinter der perfekten Fassade aus Sonne, Meer und Luxus lauern Geheimnisse, Misstrauen und gefährliche Wahrheiten. Das Cover macht neugierig und passt gut zur geheimnisvollen Atmosphäre der Geschichte.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und bildhaft. Besonders das Setting an der Amalfiküste wird stimmungsvoll beschrieben. Gleichzeitig baut sich nach und nach Spannung auf, die durch unerwartete Wendungen immer wieder verstärkt wird. Die Charaktere sind klar und gut nachvollziehbar gestaltet. Clara wirkt unsicher und verletzlich, was sehr gut zu ihrer Situation passt. Ihre Zweifel und Ängste sind glaubwürdig dargestellt, sodass man gut mit ihr mitfühlen kann. Spencers Verhalten ihr gegenüber war mir schnell suspekt, wodurch die bedrückende Stimmung zusätzlich verstärkt wurde. Insgesamt ist das Buch ein guter Thriller mit tollem Setting und gelungenen psychologischen Elementen.

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Rezensionen von BR:

verschachtelt

Alleinruhelage von Eva Menasse

Zwischen den Satz "Haus, ich verkaufe dich" auf der ersten Seite und dann abschließend auf der letzten bindet die Erzählerin ihre Lebensgeschichte ein. Als Freizeit-Alternative für die Familie mit Kindern hatten sie vor Jahren eine stillgelegte Kneipe in einem Waldgebiet mit See in der ehemaligen DDR gekauft.

In direkter Nachbarschaft gibt es eine alte Wohnsiedlung, die Datschen, deren Bewohner und ihre Argwohn ihr gegenüber ausführlich dargestellt werden. Mit vielen Zeitsprüngen lesen wir von Erlebnissen mit den Kindern, die spätere Trennung, Besuche von Freunden und Zeit mit neuen Partnern die die Erzählerin dort draußen verbracht hat.

Meine Erwartungen an einen unterhaltsamen Roman haben sich nicht erfüllt, dafür haben mich die erzählten Begebenheiten zu wenig interessiert. Und richtig nervend fand ich die ellenlangen, verschachtelten Sätze die sich über viele Zeilen hingezogen haben.

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Rezensionen von Liselottchen:

Zum Vorlesen und teilweise selbst lesen für Anfänger/innen

Lesewald, Der Zauber des Wassers - Buch zum Lesen lernen | Thema: Mehr Mut bei Angst vor Wasser | Lesen erster Wörter, Vorlesen, Mitmachspaß von Alexandra Wagner

Lea und Tim besuchen die Eule Ada im Wald, die magische Fähigkeiten hat und den Kindern neue Welten zeigen kann. Diesmal dreht sich alles ums Wasser. Dazwischen sind blau markierte Wörter, die Leseanfänger/innen selbst lesen können. Das Ganze wird noch durch kleine Nachmachübungen aufgepeppt. Die Geschichten sind kurz und eignen sich daher auch gut als kurze Vorlesegeschichten.

Ich habe das Buch mit meinen 5 Enkelkindern gelesen, wobei die beiden Jüngsten (3) noch zu klein waren und es ihnen bald langweilig wurde. Aber für diese Altersgruppe ist das Buch auch nicht gedacht. Die drei Größeren zwischen 5 und 8 Jahren verstanden die Geschichten gut. Obwohl wir den ersten Band nicht kannten, kamen sie problemlos mit. Auch das Lesen klappte gut, meine älteste Enkelin (2. Klasse) hat durch die große Schrift schon einige Passagen lesen können. Die Illustrationen sind entzückend und auch die Magie kommt nicht zu kurz. Es ist ein Buch, das bestimmt ein zweites Mal (vor)gelesen werden wird.
Unter dem Strich ein gelungenes Kinderbuch, nun wünschen sie sich auch noch den ersten Teil.

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Rezensionen von Eternal-Hope:

Klassiker der Führung

The Charismatic Leader von John C. Maxwell

John C. Maxwell, geboren 1947, ist ein amerikanischer Autor und Experte für Führung. Der Vahlen Verlag hat nun einen seiner Klassiker, jenen zu charismatischer Führung, neu herausgebracht. Auch wenn das Buch im Original in der ersten Fassung wohl schon vor Jahrzehnten verfasst wurde und es dadurch natürlich nicht auf aktuelle Trends eingehen kann, finden sich viele zeitlose Wahrheiten zum Umgang mit Menschen darin.

In einfacher und zugänglicher Sprache und aufgeteilt in kurze, schnell zwischendurch lesbare Kapitel, zeigt der Autor auf, wie wichtig es für gute Führungskräfte ist, sich ehrlich für andere Menschen und deren Denkweisen und Anliegen zu interessieren, gut zuhören zu lernen und sie darauf basierend für eine gemeinsame Sache zu begeistern. Dabei geht er auch darauf ein, dass Charisma zwar zum Teil angeboren ist, aber auch viel damit zu tun hat, wie sehr man auf andere Menschen eingehen kann und dass es dabei durchaus viele Fähigkeiten gibt, die sich auch trainieren lassen.

Es ist ein sehr sympathisches Verständnis von Führung, das hier vermittelt wird, und das, wenn man sich danach orientiert, zu einem freundlicheren Umgang der Menschen miteinander, einem Gefühl von Wertgeschätzt-Werden in den Unternehmen und insgesamt zu einer besseren Welt beiträgt.

Ich kann diesen zeitlosen Führungskräfteklassiker also jedenfalls empfehlen.

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