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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von DoraLupin:

Wieder ein tolles Buch aus der Feder der Autorin

Mein drittes Leben von Daniela Krien

Linda hat eigentlich ein gutes und stabiles Leben geführt, mit ihrem Mann und ihrer siebzehnjährigen Tochter, doch dann verliert die Tochter durch ein schreckliches Ereignis das Leben und nichts ist mehr wie zuvor. Sie und ihr Mann entfernen sich immer weiter und Linda zieht in ein kleines Haus mitten in einem Dorf um zur Ruhe zu kommen.

Die Hündin Kaja gibt ihr hier Kraft, ebenso die steten Handgriffe im Garten. Linda findet nach und nach ins Leben zurück und das ist gut so, denn eines Tages flattert ein Brief ins Haus, der ihr Leben erneut ändert.

Ich habe bereits "Der Brand" von Daniela Krien gelesen, welches schon ein 5-Sterne Buch für mich war und wieder ist es der Autorin mit ihrem neuen Roman gelungen mich ganz in ihren Bann zu ziehen! Der Schreibstil ist unglaublich intensiv, gefühlvoll und mit einfachen Worten gelingt es der Autorin dem Leser und den Protagonisten des Buches unglaublich nah zu kommen. Ich habe die Gefühle und Gedanken von Linda sehr gut nachvollziehen können und habe mit ihr mitgelitten und habe zugleich sehr für sie gehofft, dass sie nochmal Freunde und Glück finden kann, nach so einem Schicksalsschlag.

Durch Rückblenden erfährt man immer wieder etwas neues von Linda und ihrem früheren Leben, wie es war als ihre Tochter noch ein Kind war und warum diese Tochter ein Einzelkind für Linda blieb, obwohl sie sich doch immer noch ein zweites Kind gewünscht hat. Ich bin der Protagonistin sehr nahe gekommen und obwohl das Buch nicht sehr dick ist, hat es wieder eine unglaubliche Kraft ausgestrahlt.

Fazit: Wieder einmal hat die Autorin es geschafft mich mit ihrem Werk in den Bann zu ziehen und nicht mehr loszulassen bis die Geschichte beendet war. Auch klingen ihre Bücher immer noch eine Zeit lang nach, wenn man sie gelesen hat. Absolute Empfehlung und natürlich die vollen fünf Sterne.

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Rezensionen von DoraLupin:

Ungewöhnliche aber toll geschriebene Geschichte

In den Farben des Dunkels von Chris Whitaker

4.5 Sterne

Der dreizehnjährige Patch trägt er eine Augenklappe wie ein Pirat, da er nur ein Auge hat. Außer seiner besten Freundin Saint hat er nicht viele Freunde, dann wird er eines Tages aus seiner Heimatstadt Monta Clare entführt als er selbst einem Mädchen aus der Stadt zu Hilfe eilen möchte.

Seine Freundin Saint will ihn aber nicht aufgeben und versucht gemeinsam mit der Polizei alles um Patch zu finden. 307 Tage wird Patch in einem dunklen Raum gefangen gehalten, Hoffnung gibt ihm nur das Mädchen Grace, welches sich in der Dunkelheit mit ihm unterhält. Patch kann schließlich tatsächlich befreit werden, doch von Grace findet sich keine Spur und niemand glaubt das es Grace wirklich gibt. Für Patch gibt es von jetzt an nur noch ein Ziel: Er muss Grace finden und retten. Während Patch sein Leben nur auf die Suche nach Grace fokussiert, versucht auch Saint unerbittlich die Wahrheit herauszufinden um ihren Freund wieder ins normale Leben zurückbringen zu können.

Der Schreibstil des Hörbuchs war wirklich einzigartig und sehr gefühlvoll und packend geschrieben. Hatte ich zuerst kurz das Gefühl die Geschichte würde einem Krimi gleichen, änderte sich dies rasch und die Handlung geht vorallem um das Leben von Patch und Saint, ihre Freundschaft aber auch um den tiefen Zusammenhalt von Grace und Patch, den er niemals vergessen kann.

Die Charaktere haben alle sehr viel Tiefe und obwohl ich Patch nicht immer sympathisch fand, wird seine Situation und seine Gedanken und Gefühe sehr nachvollziehbar dargestellt. Saint ist eine sehr taffe Frau die alles für ihren Jugendfreund tut, aber auch immer den Fokus auf das Leben behält.

Die Handlung ist sehr packend und breit erzählt mit sehr vielen kleinen Themen, die meiste Zeit fand ich die Geschichte sehr mitreißend erzählt, vorallem den Anfang und das Ende der Geschichte, der Mittelteil hatte hier und da auch mal kleine Längen aber dennoch wurde die Geschichte insgesamt so schön und beeindruckend erzählt, dass ich dafür nur einen halben Stern abziehen möchte.

Der Sprecher des Hörbuchs hat eine angenehme Stimme gehabt und hat die wirklich lange Geschichte sehr gut vorgetragen. Es hat mir Spaß gemacht ihm zuzuhören.

Fazit: Eine sehr besondere Geschichte mit der ich so nicht gerechnet hatte. Ab und an eine kleine Länge, aber unbedingt ein (Hör-) Buch, dass man sich näher ansehen sollte.

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Rezensionen von pageturner:

Netter Coming-of-Age-Roman

Die Sache mit Rachel von Caroline O'Donoghue

Das Buch erzählt die Geschichte der jungen Studentin Rachel und ihres Freundes James, die gemeinsam die Höhen und Tiefen des Erwachsenwerdens durchleben. Rachel ist die Erzählerin und die Handlung wechselt immer wieder zwischen ihrer Studienzeit in der Vergangenheit und der Gegenwart. O'Donoghue verwendet einen flüssigen Schreibstil und verleiht der Geschichte eine gewisse Leichtigkeit, auch wenn ernste Themen angesprochen werden.

Besonders gelungen ist die Dynamik zwischen den Charakteren, insbesondere zwischen Rachel, James und dem Literaturprofessor Dr. Fred Byrne. Ein großer Kritikpunkt ist jedoch die klischeehafte Darstellung von James, die deutlich weniger stereotyp hätte sein können. Dennoch hat mir der Humor der Autorin, beispielsweise die Handlung rund um die Lesung, ganz gut gefallen. Wer sich für politische und gesellschaftliche Themen rund um Irland interessiert, der wird in diesem Roman fündig. O'Donoghue lässt verschiedene sozialkritische Themen in die Handlung einfließen, wie etwa die Finanzkrise von 2010 und deren Auswirkungen auf die Menschen in Irland. Auch die Arbeit von Dr. Byrne über die Hungersnot im 19. Jahrhundert und die Thematik der Abtreibungsgesetze in Irland werden eingehend behandelt. Diese Aspekte waren mir teilweise nicht bewusst und haben mir wirklich neue Denkanstöße gegeben. Der Roman bietet eine solide Coming-of-Age-Geschichte, die jedoch keine neuen Wege beschreitet. Obwohl ich das Buch unterhaltsam fand, wird es mir wahrscheinlich nicht lange in Erinnerung bleiben, da bei mir der Funke nicht ganz übergesprungen ist.

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Rezensionen von peedee:

Ein wichtiges Thema – weihnächtlich verpackt

Lichterzauber in Whispering Heights von Julie Larsen

Der Weihnachtsdekowettbewerb in Whispering Heights ist ein wichtiger Punkt in Maggies Agenda. Sie lebt sehr zurückgezogen, freut sich aber das ganze Jahr darauf, dass Familien im Advent zu ihrem Haus kommen und sich an den Lichtern erfreuen. Als Illustratorin ist es ihr wichtig, ein stimmiges Gesamtkonzept zu präsentieren.

Nicht umsonst hat sie bereits drei Jahre in Folge den Wettbewerb gewonnen. Dieses Jahr ist jedoch alles anders: ihr neuer Nachbar, Vincent, torpediert ihre Gestaltung. Als wäre das nicht genug, kommen beängstigende Gefühle auf…

Erster Eindruck: Ein idyllisch wirkendes weihnächtliches Cover – sehr schön!

Maggie arbeitet als Illustratorin von zu Hause aus – sie verlässt das Haus nur, wenn es nicht anders geht. In der Kleinstadt behaupten einige, sie sei wahrscheinlich eine Hexe. Oder ein Vampir, der nur bei Dunkelheit aus dem Haus geht. Den Einzug des neuen Nachbarn betrachtet sie mit Sorge.
Vincent ist Post-Doc der Literaturwissenschaften. Er ist für die Stelle in York aus seiner Heimat La Réunion gekommen und hofft, dass dieser Neuanfang auch seine innere Leere füllt. Aber der Anfang ist schwer: er kennt nichts und niemanden, er fühlt sich allein. Seine Nachbarin hat jedoch sein Interesse geweckt…

Maggie hat Angst- und Panikattacken. Und Selbstzweifel. Wenn sie wieder einmal aufgrund ihrer Angststörung an etwas gescheitert ist und somit ihre hohen Erwartungen an sich selbst nicht erfüllt wurden, ist dies niederschmetternd – physisch und psychisch. Das ist sehr eindrücklich geschrieben. Es ist ein Auf und Ab der Gefühle: in einem Moment läuft es gut und im nächsten Moment ist die Angststörung wieder omnipräsent und allesverschlingend. So wie Maggie bei Belastungen mit Angst reagiert, tut Vincent dies mit Kränkung. Angststörungen sind weitverbreitet und daher finde ich es sehr gut, dass für einmal die Hauptdarstellerin damit zu kämpfen hat. Die Leser:innen erhalten Einblicke, wie der Alltag bei Maggie aussieht. Aber auch, welche Auswirkungen die Angststörung auf ihre Eltern hat. Doch keine Sorge, das weihnächtliche Flair kommt nicht zu kurz!

Vielen Dank für diese aussergewöhnliche Weihnachts- und Liebesgeschichte. Wohlverdiente 5 Sterne!

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Rezensionen von Peachybookdreams :

Nicht mein Geschmack

Meet me in Autumn. Eine Pumpkin spiced Romance von Laurie Gilmore

Schreibstil/Setting: Der Schreibstil ist simple und in seiner Romantik sehr Kitschig. Die Sicht der Protagonisten wird aus der Erzählerperspektive geschrieben; gefallen hat mir der Stil leider nicht. Es gab häufige Wort- und Satzwiederholungen, die mir sehr aufgefallen sind. Das Setting von Dream Harbor ist das einzige, was mir an diesem Buch gefallen hat, auch wenn ich mir mehr Momente im Café gewünscht habe .

Charaktere: Leider war auch die Beziehung von Jeanie und Logan enttäuschend. Die doch eher oberflächliche Anziehung, der beiden, konnte mich, emotional einfach nicht berühren. Genau diese Emotionen brauche ich bei einem Liebesroman, damit sich die Beziehung authentisch anstatt schnulzig anfühlt. Es ging alles sehr schnell, denn die Schwärmerei fängt schon ab den ersten Seiten an. Die inneren Monologe, bei denen Jeanie und Logan sich überzeugen wollten "Absolut nicht verliebt" in den anderen zu sein und das überspitztes Drama, waren Gründe warum ich das Buch fast beenden wollte.An sich hatte ich einfach starke Hallmark Vibes bei diesem Buch. Ich hatte mir einfach mehr Tiefe erhofft.

Fazit: Leider konnte mich dieses Buch einfach nicht überzeugen, die Charaktere waren mir zu Klischeehaft und quirlig, es fehlte mir an emotionaler Reife und Tiefe. Leute, die kein Problem mit kitschigen Romanzen haben werden Wesentlich mehr Freude an diesem Buch haben als ich.

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Rezensionen von Cellissima:

Sehr mysteriös, spannend und fesselnd

The Monet Family - Shine Bright Like a Treasure von Weronika Anna Marczak

Hailie Monet, eine Jugendliche, wird eines Tages plötzlich und unerwartet zur Waise. Nun ist ihr Bruder Vincent Monet ihr gesetzlicher Vormund. Er lebt zusammen mit seinen vier Brüdern, von deren Existenz Hailie bis dahin ebenfalls absolut keine Ahnung hatte, in einer rund um die Uhr streng bewachten Villa in Pennsylvania.

Hailie schwelgt von einem Tag zum anderen in jeder Hinsicht in unvorstellbarem Luxus - doch der Preis dafür ist hoch: sie fühlt sich einsam, wie eine Fremde, wird auf Schritt und Tritt überwacht.
Zunächst findet Hailie ihre Brüder nur unnahbar, doch bald wird alles zunehmend mysteriöser und Hailie wird klar, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt. Die Monets sind berühmt-berüchtigt, ihre Brüder sind in dunkle Machenschaften verstrickt, haben Feinde, und nun schwebt auch Hailie in großer Gefahr ...
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Die Leseprobe zu diesem Buch hatte mich absolut begeistert; ich hoffte also auf ein Highlight.
Marczaks Schreibstil gefiel mir, er lässt sich angenehm flüssig lesen.
Nach der Leseprobe hoffte ich auf einen von Anfang bis Ende spannenden und fesselnden Auftakt, doch leider wies dieser erste Band für meinen Geschmack die ein oder andere Länge auf.
Bedenklich finde ich in Anbetracht der Tatsache, dass es sich um ein Jugendbuch handelt, auch die Tatsache, dass Gewalt hier völlig normal und alltäglich ist.
Auch wird das weibliche Geschlecht von der ersten bis zur letzten Seite unentwegt im wahrsten Sinne des Wortes klein gemacht! Hier hätte es meiner Meinung nach mehr als einer kleinen Triggerwarnung und eines lapidaren "Gib auf Dich acht" vom Verlag ganz am Ende gebraucht ...
Es gibt viele offene Fragen, von manchen hätte ich mir gewünscht, dass sie schon bis zum Ende dieses ersten Bandes geklärt werden. Doch es werden ja noch zwei weitere Bände folgen.
So hat man immer noch nicht den Hauch einer Ahnung, was es mit diesen Brüdern, mit dieser Familie denn nun auf sich hat, was dieses dunkle Geheimnis, das keinesfalls ans Licht kommen darf, denn nun ist oder auch nur sein könnte ... man tappt noch völlig im Dunkeln. Andererseits könnte genau darin für viele Leser auch der Reiz liegen.
Mir gefielen die düstere, mysteriöse, unheilvolle Grundstimmung, die Spannung und Gefahr, die offenen Fragen jedenfalls sehr.
Das Ende des ersten Bandes/der Übergang zum zweiten Band wirft ebenfalls Fragen auf und klingt spannend und mysteriös. Ich werde weiterlesen, denn ich möchte unbedingt erfahren, was das für ein dunkles Geheimnis ist, wie alles weitergeht und endet.
Trotz der oben genannten Kritikpunkte habe ich diesen Auftaktband ganz gerne gelesen. Marczak konnte mich nicht hundertprozentig überzeugen - aber doch so weit, dass ich neugierig und gespannt bin und weiterlesen möchte.
Alle, die Jugendbücher und spannende und fesselnde Geschichten mit mysteriöser und unheilvoller Grundstimmung sowie dunkle Geheimnisse mögen, werden an "The Monet Family" sicher Gefallen finden.

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Rezensionen von froschman:

Menschliche Abgründe

Dunkler Abgrund von Ruth Lillegraven

Kurz nach dem mysteriösen Tod ihres Ehemannes, er ist einen Wasserfall hinabgestürzt und wurde nie gefunden, wird Clara Lofthus zur Justizministerin Norwegens ernannt. Trotz einer gewissen Gefährdungslage verzichtet sie auf polizeilichen Personenschutz. In einem Brief wird behauptet, jemand wisse, was sie getan habe.

Clara nimmt dies nicht ernst, sind doch ihre tiefsten Geheimnisse gut verborgen. Als jedoch einige Tage später ihre beiden Zwillingsöhne Andreas und Nikolai verschwunden sind, bittet sie ihren Fahrer und Leibwächter Stian um Hilfe. Clara wird von ihrer Vergangenheit gnadenlos eingeholt.
Auch im zweiten Band der Clara-Lofthus-Trilogie versteht es Lillegraven gekonnt, Spannung aufzubauen. In kurzen Kapiteln, die mit dem Namen der jeweiligen Hauptperson betitelt sind, werden die wechselnden Perspektiven erzählt. Vor allem die Person Clara Lofthus wird mit großer Sorgfalt gezeichnet, ihre nach außen sichtbare selbstbewusste Persönlichkeit, die aber letztendlich schwer verletzlich ist. Immer wieder glaubt man, den Täter zu kennen, doch man muss bis zum Schluss warten, um ein überraschendes Ende zu erfahren.

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Rezensionen von Tara:

Magisch & spannend

Royal Institute of Magic, Band 1 - Die Hüter der verborgenen Königreiche von Victor Kloss

„Royal Institute of Magic - Die Hüter der verborgenen Königreiche“ ist der erste Band einer Fantasy-Abenteuer-Reihe des Autors Victor Kloss.

Die Handlung beginnt im Dezember 1589. Michael James Greenwood wird - für sich überraschend - zu einem Treffen der Majestät der Queen gebracht. Er wurde für einen Test, bei dem es um eine Stelle am Royal Institute of Magic geht, ausgewählt.

Im Anschluss geht es in die Gegenwart und wir lernen den fast fünzehnjährigen Ben Greenwood kennen. Ben ist bei seinem Freund Charlie untergekommen, da Bens Eltern vor zwei Jahren verschwunden sind und man seitdem nichts mehr von ihnen gehört hat. Die Polizei hält sie für tot. Ben weiß aber mehr und macht sich gemeinsam mit Charlie auf die Suche. Dabei finden sie eine geheime Welt, in der Magie und magische Wesen existieren und treffen auf Natalie. Gemeinsam beginnt für die drei ein unglaublich spannendes Abenteuer in einer geheimen Welt, die von Königin Elizabeth I. entdeckt wurde.

Victor Kloss nimmt sich Zeit, um seine Charaktere einzuführen. Deswegen dauert es eine Weile bis die Story an Fahrt aufnimmt, die dann aber auch nicht mehr zu stoppen ist.
Mit unseren drei Protagonisten geht es in eine Welt voller Magie mit Drachen, Greifen, Pegasus, Kobolde und Elfen. Dabei wird es natürlich auch gefährlich, wodurch die Spannung stetig steigt, bis es zu einem aufregendem Finale kommt.

Ich habe dieses magische und fantastische Abenteurer geliebt und bin gespannt auf den nächsten Band mit Ben, Charlie und Natalie.

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Rezensionen von Tara:

Familienbeziehungen

Aus dem Haus von Miriam Böttger

„Aus dem Haus“ ist das Debüt der Autorin und Journalistin Miriam Böttger.

Die Eltern der in der Berlin lebenden Ich-Erzählerin haben ihr Haus in Kassel verkauft, um in eine kleinere Wohnung zu ziehen. Das Haus stand zeitlebens unter einem schlechten Omen, schon direkt nach dem Einzug stand für die Mutter fest, dass das Haus ihr Ruin ist und dass es dort keine Chance gab glücklich zu sein.

Egal was innerhalb der Familie passiert, das Haus war schuld. Mit dem Auszug müsste das Problem nun eigentlich gelöst sein.

Der Schreibstil von Miriam Böttger liest sich leicht und flüssig. Sie beschreibt das Familienleben der Ich-Erzählerin und gibt dadurch einen lebendigen Einblick in die Familienverhältnisse. Egal was passiert, am Ende war immer wieder in irgendeiner Form das Haus Schuld.

„Eigentlich ist jede Familie eine Sekte für sich“
Dem Satz kann ich nur zustimmen und der Aufbau der Geschichte bestätigt dies. Jede Familie ist etwas ganz Besonders, jedes Familiengefüge und die daraus resultierende Dynamik einzigartig.
Dennoch ist es eine Geschichte aus dem Alltag mit den Verrücktheiten und Schwierigkeiten, die das Leben mit sich bringt.
Der Autorin gelingt es gut, das Leben einer Familie mit all dem Chaos und den Emotionen einzufangen. Es gibt Unstimmigkeiten, es wird genörgelt, gemotzt und gelebt, wie es unzählige andere Familien auch tun.

In dem Roman können sich sicherlich alle Familien an der ein oder anderen Stelle wiedererkennen und das macht es einfach unglaublich unterhaltsam und amüsant.

Mich hat das Buch gut unterhalten, ich habe mehrfach gelacht, amüsiert gedacht, dass es nah an der Realität ist und auch Situationen gefunden, über die es sich lohnt nachzudenken.

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Rezensionen von Tara:

Menschliche Abgründe

Kleine Monster von Jessica Lind

„Kleine Monster“ ist der zweite Roman der in Wien lebenden Autorin Jessica Lind.

Pia und Jakob werden in die Schule ihres Sohnes Luca bestellt. Luca geht in die zweite Klasse und zwischen ihm und einer Mitschülerin soll es einen Vorfall gegeben haben. Während Jacob mit der Situation gut umgehen kann, wird Pia von ihrer eigenen Vergangenheit eingeholt.

In ihrer Kindheit wurde viel geschwiegen und gelogen. Dadurch wächst ihre Angst und ihr Misstrauen gegenüber Luca von Tag zu Tag.

Das Buch besteht aus drei Teilen. Die Kapitel – insgesamt 61 Stück auf nur 256 Seiten – sind kurz, die Sätze prägnant, so dass beim Lesen ein enormer Sog entstanden ist.

Die Ereignisse werden im Wechsel in der Gegenwart und der Vergangenheit geschildert. Je mehr man über Pias Kindheit und ihre damaligen Erlebnisse erfährt, desto deutlicher werden die Gründe für ihre innere Zerrissenheit.

Thematisch hat das Buch weit mehr als nur den Vorfall zu bieten. Dieser war lediglich der Auslöser für das, was folgt. Es geht um unverarbeitete Traumata, Trauer, Schweigen, Misstrauen, Lügen, die Auswirkungen der Vergangenheit auf die Gegenwart und vieles mehr.

Ich war während des Lesens durchgehend gefesselt und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Lediglich das Ende hat mich nicht 100%ig überzeugt, da mir einfach zu viel offen blieb. Dennoch habe ich das Buch gerne gelesen.

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