Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lena:
Wenn Liebe zur Qual wird
Mein Mann von Maud Ventura
In dem Roman „Mein Mann“ beschreibt Maud Ventura in der Ich-Perspektive eine namenlose Frau, welche sich den ganzen Tag nur damit beschäftigt ihrem Mann die beste Version ihrer Selbst zu präsentieren. Bereits am Montag Morgen beginnt das obsessive Gedanken Karussell. Die Hauptprotagonistin ist eine schöne Frau, hat zwei tolle Kinder, einen erfolgreichen Mann, einen erfolgreichen Job als Lehrerin und Übersetzerin, könnte also rundum glücklich sein und zweifelt doch ständig daran ob ihr Mann sie genug und in derselben Intensität liebt wie sie ihn.
Durch ihre krankhafte Verliebtheit ist sie kaum bis gar nicht in der Lage das Leben einfach einmal zu genießen. Kleinste Auslöser wie ein Kuss auf die Wange statt auf den Mund werden sofort auf die Waagschale gelegt. Jeden Wochentag steigert sich ihrer Obsession und droht zu eskalieren.
Was für ein intensives und verstörendes Debüt Maud Ventura da gezaubert hat wird einem erst auf der letzten Seite klar. Ich wusste von Anfang an nicht genau was ich von den Hauptfiguren halten soll und ob ich überhaupt so etwas wie Sympathie entwickeln kann, das hat sich bis zum Schluss auch nicht geändert. Das krankhafte und zwanghafte Verhalten der Protagonistin hat mich tatsächlich manchmal ein wenig genervt und ich hätte ihr am liebsten ganz laut zugerufen, dass das Leben so viel einfacher und schöner sein kann, wenn man sich nicht nur auf eine Person fokussiert. Der Schreibstil der Autorin hat mich gefesselt und war erfrischend anders. Obwohl sich das ganze Buch nur um den einen Mann dreht habe ich mich auf keiner Seite gelangweilt und habe gespannt die ganze Woche dieser Familie verfolgt, mit tiefsten Tiefen und erschreckenden Gedanken. Ich glaube Freud hätte seine Freude mit dieser Frau gehabt. Und auch ich habe sie gerne ein wenig analysiert.
Eine Leseempfehlung für alle die ein wenig hinter die Fassade von Menschen, ihren Zwangshandlungen und der „etwas anderen“ Liebesbeziehung blicken möchte.
Rezensionen von Claudia R.:
Phantastikkrimi
Mutterentität von Christian Vogt
Klappenetxt / Inhalt:
„Kann ich einen anderen Menschen haben, bitte?“
Verbunden mit der Mutterentität und ruhend in einer nichtorganischen Existenz fühlt sich Nummer Siebzehn wohl – wären da nicht ein Museumsdiebstahl und der Auftrag, die wertvollen Objekte wiederzufinden, die gestohlen wurden.
In einer anderen Stadt forscht Kumari für ihre Promotion – doch seltsame Linien im Magiegewebe lassen ihren misstrauischen Blick zum Herz der Stadt wandern.
Neugierde, Forschungsdrang und im Dunkeln liegende Ereignisse vermischen Schicksale und Wesenheiten miteinander, die bisher nichts voneinander ahnten.
Cover:
Das Cover ist toll gestaltet und erweckt die Neugier auf das Buch. Optisch und auch farblich ist es toll umgesetzt.
Meinung:
Das Buch überrascht durch sein kleines handliches Format und lässt sich gut in jeder Tasche verstauen und mitnehmen. Auch wenn die Schrift recht klein gewählt ist, kann man es doch gut lesen und es eignet sich auch gut für Zwischendurch und zum Mitnehmen.
Die Lektüre selbst ist spannend aufgebaut und nicht immer ganz einfach, auch ist einiges zum Nachdenken und mit Nachhall dabei.
Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit Details dazu zurück um nicht zu spoilern oder gar zu viel zu verraten.
Ein herrliche Novelle und zugleich ein spannender Phantastikkrimi, der es in sich hat und einen schnell fesselt. Die Gliederung und Gestaltung hat mir sehr gut gefallen. Die Abschnitte haben eine gute Länge und die Anfänge sind deutlich und gut erkennbar, Ein klarer und deutlicher Lesefluss ist gegeben. Spannung wird aufgebaut und man kommt in das Geschehen und die Handlungen gut hinein. Die wechselnden Perspektiven machen es spannend und unterhaltsam und durch den zeitweisen Ich-Erzähler macht es dass ganze nah spürbar und nachvollziehbar.
Fantasievoll und kreativ umgesetzt und zugleich mit einer gewissen Tiefe sorgt es für gute Unterhaltung und Spannung. Das kleine und handliche Format ist gut gewählt und so lässt es sich leicht für Unterwegs mitnehmen.
Fazit:
Ein herrliche Novelle und zugleich ein spannender Phantastikkrimi, der es in sich hat und einen schnell fesselt.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Eine gelungene Fortsetzung
Eine Corsa in Triest von Christian Klinger
In seinem dritten Krimi rund um Gaetano Lamprecht erleben wir hautnah mit, wie es mit jenen Menschen weitergeht, die nun in Gebieten leben, die nach der Niederlage und dem Zerfall des Habsburgerreiches einem der Siegerstaaten zugesprochen worden sind. Die Hafenstadt Triest ist nun Teil Italiens obwohl auch der neu geschaffene SHS-Staat Jugoslawien Anspruch auf Triest erhebt.
Wie häufig, wird die Vergangenheit, auch wenn sie, wie im Fall Triests, mehrere Jahrhunderte Wohlstand gebracht hat, fanatisch ausgelöscht. Die Straßen und Plätze werden umbenannten, alle Insignien der Habsburger vernichtet, die deutsche Sprache verboten und die ehemaligen österreichischen Familien stehen ohne Arbeit und Staatsbürgerschaft da.
Auch die Familien Lamprecht ist davon betroffen. Franz Lamprecht, Monarchist bis in die Knochen, verliert seine Arbeit und man lebt recht und schlecht von den Ersparnissen, die nach der Währungsreform nur mehr einen Bruchteil des Wertes ausmachen als Gaetano 1919 gezeichnet aus dem Krieg zurückkommt. Die Welt in die Gaetano zurückkehrt, ist eine andere. Einzig sein Bianchi, sein Rennrad, ist wie zuvor.
Seine Arbeit als Polizist hat er verloren. Neu eingestellt werden nur noch Italiener. Schweren Herzens und zum Ärger des Vaters nimmt Gaetano die italienische Staatsbürgerschaft an. Seine Verdienste vor dem Krieg zählen nicht, so dass er als einfacher Agente ganz unten beginnen muss. Als Italiener kann er nun Federica, die Tochter seiner letzten Geliebten Alessia Pironi, die wie Tausende andere an der Spanischen Grippe gestorben ist, aus dem Waisenhaus holen und adoptieren. Auch das trägt zu Spannungen innerhalb der Familie Lamprecht bei.
Das politische Klima ist explosiv, denn sowohl die faschistischen Schwarzhemden als auch die Nationalisten versuchen die Herrschaft zu übernehmen. Natürlich werden dabei auch alte Rechnungen beglichen. Wie schon in den Vorgängern subtil beschrieben, ist auch die Polizei von beiden Gruppen unterwandert, was in der Verfolgung von Verbrechern natürlich auswirkt.
Als innerhalb der Schwarzhemden ein Streit ausbricht, der mit Waffengewalt ausgetragen wird, gerät Gaetano zwischen die rivalisierenden Gruppen und wird, kaum dass er mit seiner Suche nach dem vermissten Erfinder Walter Kinski begonnen hat, wieder vom Dienst suspendiert.
Doch nicht nur die Kollegen haben sich verändert. Auch in der Familie Lamprecht liegen die Nerven blank. Franz Lamprecht fühlt sich gedemütigt, weil er keine Einkünfte mehr hat. Adina, Gaetanos Schwester und Vertraute arbeitet, gegen den Willen des Vaters, seit kurzem in einem Architekturbüro. Dort lernt sie ihren Mann kennen, der mit den Faschisten sympathisiert. Als dann noch sein Bruder Ladislaus, der nach dem Tod seiner Frau häufig in Frauenkleidern zu sehen ist, Selbstmord begeht, steht für Franz Lamprecht fest, dass er, wie so viele österreichische Familien, mit seiner Frau Elodie Triest verlassen wird.
Meine Meinung:
Christian Klinger zeichnet in diesem dritten Band ein düsteres Bild der Hafenstadt Triest. Die alte Ordnung der Habsburger ist passé, eine neue hat sich noch nicht etabliert. Ein idealer Nährboden für allerlei Defraudanten und Verbrecher. Wir begegnen Gabriele D’Annunzio, der in der Stadt Fiume (heute Rijeka in Kroatien) seine eigene Herrschaft ausgerufen hat oder Camillo Castiglioni (1879-1957), einem Industriellen und Börsenspekulanten der dem (fiktiven) Walter Kinski Kapital zur Weiterentwicklung des Elektroautos geben soll. Dass er die Konstruktionspläne eines gewissen Ferdinand Porsche gestohlen hat, tut dem Erfindergeist keinen Abbruch. Geld wird Kinski trotz der gewonnenen Wettfahrt („Corsa“) mit Gaetano am Beifahrersitz, nicht erhalten. Der Elektromotor verliert den Kampf gegen die Verbrennermotoren, unter anderem auch deshalb, weil die Öllobby die Welt mit einem Tankstellennetz überzieht und die Reichweite des Verbrenners weit über jener des Elektromotors liegt.
Wie der technikbegeisterte Gaetano dazu kommt, mit Kinksi die Corsa in Triest zu fahren, müsst ihr selbst lesen.
Wie schon in den anderen Gaetano-Lamprecht-Krimis beschreibt Autor Christian Klinger das Leben in der Hafenstadt. Doch nun, 1919/20 ist die Stadt nicht nur den Bewohnern, sondern auch uns Lesern ein wenig fremd geworden. Die Stimmung ist trist und aufgeheizt zugleich. Alle Nicht-Italiener, seien es Österreicher oder Slowenen müssen um ihre Sicherheit bangen. Die Vorboten der Faschisten, die unter Mussolini wenige Jahre später die Macht ergreifen, hinterlassen deutliche Spuren. Deshalb tritt die Krimihandlung ein wenig zu Gunsten eines historischen Romans zurück.
Der verlorene Weltkrieg und seine Folgen hat bei Gaetano deutliche Spuren hinterlassen. Nicht nur, dass er deutlich sichtbare Narben an seinem Körper trägt, ist er manchmal gezwungen, seine Schmerzen mit Morphium zu betäuben. Die Erlebnisse im Krieg haben ihn seine Unbekümmertheit verlieren und ihn reifen lassen. Er ist nicht mehr der Frauenschwarm wie zuvor.
Geschickt verknüpft Autor Christian Klinger, dessen Wahlheimat Triest geworden ist, Fakten und Fiktion. Ich mag den unaufgeregten Schreibstil des Autors, der das Lebensgefühl einer längst vergangenen Epoche wieder auferstehen lässt.
Wie es mit Gaetano in Triest weitergehen wird? Wird er sich den neuen politischen Gegebenheiten anpassen oder wieder anecken? Wie wird Gaetanos Zusammenleben mit Adina und ihrem Mann verlaufen?
Fazit:
Gerne gebe ich diesem historischen Krimi, der die Geschichte einer altösterreichischen Familie im nunmehr italienischen Triest, sehr gut erzählt, 5 Sterne.
Rezensionen von Nele33:
Sprache Top
Reise nach Laredo von Arno Geiger
In "Reise nach Laredo" erzählt Arno Geiger die Geschichte von Kaiser Karl, der von Krankheiten gezeichnet sein Amt niederlegte und in einem abgeschiedenen Kloster San Jeronimo de Yuste in Spanien auf sein Ende wartet. Er ist des Lebens müde
Der Autor hat mich sprachlich, wie eigentlich immer begeistern können.
Sätze, die Gedanken und Gefühle klar und doch poetisch auf den Punkt bringen, gibt es in der relativ kurzen Lektüre von 272 Seiten zu meiner Freude mehr als genug.
Als Geronimo, ein 11-jähriger Junge (der unwissend sein Sohn ist) im Klostergarten auftaucht, beschließt der ehemalige Kaiser noch einmal eine (fiktive?) Reise zu machen. Diese soll sie mit Esel und Pferd nach Laredo führen.
Die Reise führt mich als Leserin in ein Spanien im Jahr 1558 und hat mir Einblicke in historisch bedeutsame Gegebenheiten von Kaiser Karl, das Leben zu dieser Zeit in Spanien und seine Regentschaft gegeben. Die Unterschiedlichkeit der Begegnungen war unterhaltsam und philosophisch aufgearbeitet.
"Reise nach Laredo" ist ein völlig anderes Buch, als ich ansonsten vom Autor gewohnt bin, dennoch wurde ich nicht enttäuscht und kann es gerne weiterempfehlen.
Rezensionen von Anndlich:
Griechenland für Zuhause!
kali orexi - Deutscher Kochbuchpreis 2024 Gold von Kon Karapanagiotidis; Sia Karapanagiotidis
Als Vegetarierin, die die Gewürzwelt der griechischen Küche liebt, war es für mich eine Freude, dass Kali Orexi erschienen ist und ein absolutes Muss dieses Kochbuch zu testen!
Zu Beginn erfahren wir etwas über das Kochbuch und werden in dieses eingeleitet, man merkt bereits hier, dass Kon & Sia Karapanagiotidis das Kochen nicht nur Überlebenswerkzeug sehen, dass einem die wichtige Nahrungsaufnahme ermöglicht.
Nein, die beiden zeigen direkt den Wert jedes Produktes und die Liebe zum Kochen und Essen.
Eingeteilt sind die Rezepte in sechs Kategorien: Metze & kleine Gerichte - Salate - Suppen & Gemüsegerichte - Pasteten, Teigtaschen & Brot - Nudeln, Reis & Hülsenfrüchte - Desserts, Gebäck & Kaffee.
Jedes Rezept wird mit der griechischen Bezeichnung eingeführt, da ich Sprachen liebe, war bereits das ein kleines Highlight für mich. Es vermittelt auch direkt ein Gefühl von Authentizität, unter der griechischen Bezeichnung (ντολμάδες ) findet sich dann der deutsche Titel (Dolmades ) und das, was wir darunter zu verstehen haben (Gefüllte Mangoldblätter). Einfach perfekt, um direkt einen Überblick zu bekommen. Besonders gut gefallen hat mir auch, dass jedes Gericht auf mögliche vegane oder glutenfreie Alternativen hinweist oder Tipps zur Resteverwertung gibt. Das zeugt nicht nur von einem tollen Weitblick, sondern auch von einem Bewusstsein für Nachhaltigkeit!
Zwischen den Rezepten finden sich auch immer wieder Einblicke in das Familienleben von Kon & Sia Karapanagiotidis ein. Man könnte meinen, das passt nicht in ein Kochbuch, aber in dieses passt es hervorragend. Ich habe auch diese Seiten super gerne gelesen und es gab mir das Gefühl, dass ich mit den beiden am Tisch sitze und ihren Geschichten lauschen durfte.
Die Rezepte wurden nicht ausschließlich nur mit den fertigen Gerichten erweitert, sondern teilweise auch mit mehreren Fotos, die die Entstehung des Gerichts dokumentierten. Auch dies hat das Kochbuch noch lebendiger wirken lassen.
Die Skillanforderungen der Rezepte sind unterschiedlich hoch, die meisten sind aber recht simpel. Gerade im Dessertbereich benötigt es vielleicht ein bisschen Übung, bis die Gerichte so aussehen, wie auf den Fotos, aber auf den Geschmack kommt es an.
Die Mengenangaben haben bei meinen bisher ausprobierten Rezepten hervorragend gepasst, damit habe ich aber bereits gerechnet, nachdem bereits zu Beginn darauf hingewiesen wurde, wie viel ml der eigene Esslöffel umfasst. Eine Information, die mir in Kochbüchern bisher noch nicht begegnet ist und mir daher nochmal mehr aufzeigt, wie viel Liebe und Detailtreue eingeflossen ist.
Zum Schluss gibt es noch Tipps und Tricks von Kon & Sia Karapanagiotidis und eine Liste zu Alternativen, wenn man eine Zutat nicht zur Hand hat. Hier hat man wirklich an alles gedacht und ich bin richtig happy mit diesem Kochbuch, denn der Grieche vor Ort, hat nicht viele vegetarische Optionen. Nun kann ich mir selbst Griechenland und seine tollen Aromen ins Haus holen!
Rezensionen von Mabla59 :
wer ist Eric Sanders
Stalker - Er will dein Leben. von Arno Strobel
Der Schauspieler Eric Sanders hat gerade seine erst Rolle in einem Münchner Tatort mit Bravour gemeistert und von allen Seiten nur Applaus geerntet.
Da taucht in den sozialen Medien ein Unbekannter auf, der in Erics Namen Beiträge postet, die ihn in einem schlechten Licht dastehen lassen.
Auf der Suche nach dem Unbekannten muss Eric sich seiner. Vergangenheit stellen und als seine Frau und sein kleiner Sohn entführt werden, fängt er an tiefer zu graben.
Aber alle Ergebnisse seiner Recherche führen zu neuen Rätseln.
Bis er auf den ehemaligen Journalisten Udo Christ trifft, der ihm, genau wie sein ehemaliger Psychiater Schaffrath, bei der Spurensuche helfen.
Und wieder einmal hat Arno Strobel es geschafft, mich an das Buch zu fesseln, mit zu fiebern und zu rätseln, mit immer neuen Wendungen bis hin zu einer Auflösung, die ich nicht vermutet hätte.
Rezensionen von Anndlich:
Slow Cook Küche
Gennaro Slow Cook Italiano von Gennaro Contaldo
Gennaro Slow Cook Italiano überzeugt mit einer Vielfalt an Gerichten, die sich durch neun Themengebiete ziehen. Von der Suppe, zur Pasta, zum Braten, Brot und Dessert. Für jeden Geschmack ist etwas dabei und auch für die meisten Ernährungsweisen.
Slow Cook Rezepte, da denkt man sofort an viel Fleisch, umso schöner fand ich, dass nicht nur vegetarische Gerichte, sondern auch Vegane ihren Platz in diesem Kochbuch gefunden haben.
Besonders authentisch wirken sich dadurch, dass einige Rezepte keine solche Auszeichnung bekommen haben, weil sie Parmesan enthalten. Das zeigt mir, dass die anderen Gerichte Authentizität besitzen, denn Parmesan ließe sich einfach ersetzen, wenn man unbedingt vegane/vegetarische Gerichte präsentieren möchte. Außerdem zeigt es deutlich, dass man sich mit den Lebensmittel auseinandersetzt, denn häufig werden Gerichte mit Parmesan fälschlicherweise als vegetarisch deklariert. Auch das hinterlässt ein positives Gefühl.
Grundsätzlich überwiegen aber natürlich die Fleischgerichte, was wie erwähnt bei Slow Cook Rezepten keine Überraschung ist. Trotzdem bin ich mehr als glücklich mit diesem Kochbuch, da die wenigen vegetarischen Gerichte hervorragend geschmeckt haben und vor allem die Linsen-„Bolognese“ nun mit Sicherheit regelmäßig gekocht wird und einen Stammplatz auf unserem Speiseplan erhält.
Sehr gut gefallen haben mir auch die Einmachvariationen, vor allem durch die Erinnerung, dass man sich selbst eine kleine Vorratskammer füllen kann und nicht die ‚fertigen Gläser‘ dafür benötigt.
Ein schönes Kochbuch, das einen mit Gerichten verwöhnt, die ihre Zeit brauchen, bei denen man sich dann dieser Zeit aber auch bewusst wird und das Kochen auf eine ganz andere Weise genießen kann und bei dem man am Ende mit einem sehr leckeren Gericht belohnt wird.
Rezensionen von nil_liest:
Frauenpower!
Gefährliches Komplott von David Baldacci
Dies war mein erster David Baldacci und habe schon auf viel Blut und mehrere Tote gewartet, da auf dem Titel Thriller steht. Aber dann war es für diese Kategorisierung aus meiner Sicht moderat und daher: eher meins!
Der Titel verrät es: Gefährliches Komplott! Und das ist auch was passiert. Denn die Protagonistin, Mickey Gibson, eine Ex-Detective, alleinerziehend mit 2 Kindern und ist nun private Cyberermittlerin für ein Unternehmen, dass Steuer- und Kreditbetrug aufspürt.
Es erreicht sie ein ungewöhnlicher Auftrag via Telefon einer vermeintlichen Kollegin. Ein zu verkaufendes Haus braucht eine Schätzung für das verbleibende Mobiliar. Nun gut, Mickey macht sich auf den Weg und schon liegt ihr eine Leiche vor den Füßen und sie sieht sich mit Anschuldigungen konfrontiert die Mörderin zu sein. Wer war also die Anruferin?
Genau um diese beiden geht es im Grunde im gesamten Buch und um die Aufklärung des Todes. Ein Fall der immer wieder wie ein Puzzle zu neunen Erkenntnissen und Informationen führt. Der Schluss war etwas übers Knie gebrochen, aber in Summe eine solide Unterhaltung.
Besonders hat mir gefallen, dass nicht wieder die harten Jungs hier den größten Teil der Geschichte gerockt haben, sondern dass hier zwei Frauen im Mittelpunkt stehen und sich nichts schenken!
Rezensionen von Lesemama:
Es zog sich
Forever Never von Lucy Score
Bewertet mit 3.5 Sternen
Zum Buch:
Remi Ford kommt nach einigen Jahren mitten im Winter zurück in ihre Heimat, auf die Insel Mackinek. Dort ist nicht nur die Natur ziemlich frostig, sondern auch Brick, ein Cop auf der Insel und ein Freund von Remi. Zwischen den beiden prickelnd es ordentlich, aber Brick hält sich immer noch zurück und das bereits seit fünfzehn Jahren.
Dabei weiß es genau, dass Remi nicht einfach so zurück gekommen ist. Irgendetwas ist passiert
Meine Meinung:
Es ist nicht mein erstes Buch der Autorin, aber es ist das erste, in dem es nicht nur um eine unerfüllt Liebesgeschichte geht, sondern in der es auch einen Crimefaktor gab.
Brick ist ein Grumpy und das kann er auch nicht verbergen, Remi nimmt anscheinend nichts ernst im Leben. Zwischen den beiden srühen die Funken und dennoch dauert es sehr lange, bis sie sich ihre gegenseitige Anziehung erlauben. Auch der Crimefaktor ließ sehr lange auf sich warten. Alles in allem war es nette Unterhaltung mit einigen sehr heißen Momenten. Einzig die Insel als Setting konnte mich tatsächlich komplett überzeugen.
Rezensionen von begine:
Vaterländer von Sabin Tambrea
Großartig geschriebene Familiengeschichte.
Der Schauspiele und Autor Sabin Tambrea hat mit Vaterländer seinen zweiten Roman geschrieben.
Er schildert seine Kindheit in Rumänien und später in Deutschland.
Es ist ihm gut gelungen die Gedanken und Eindrücke des kleinen Sabin von Dritten bis zu seinem fünfzehnten Lebens Jahr kindgerecht zu übermitteln.
Sein Vater bleibt nach einer Konzertreise einfach in Deutschland. Zwei Jahre später können seine Frau und die beiden Kinder nachkomme.
Nach dem Tod seines Großvaters , findet er dessen Memoiren.
Das wird in der Sprache seines Großvaters besonders dramatisch erzählt. Er wurde einfach verhaftet und was er s#da erdulden musste, war kaum zu ertragen.
Sogar dessen Mutter wurde eingesperrt, dabei haben beide nichts verbrochen.
Dann kommt die Zeit seiner Eltern, wie sie kämpften um die Familie durchzubringen.
Als sie dann zu Besuch nach Rumänien fahren durften, war die Stimmung nachvollziehbar und stimmig.
Ich war von diesem Roman total gefangen, von Anfang an, bis zum Ende konnte mich der Autor fesseln.











