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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Petra:

Nur Fliegen ist schöner

Earhart von Torben Kuhlmann

Torben Kuhlmanns Mäuse Abenteuer sind ein Highlight. Er wählt eine bekannte Persönlichkeit, deren Erfahrungen für ihre Zeit einzigartig ist. Dann lässt er eine kleine Maus dieses Abenteuer, Erfindung oder Wissenschaft selbst erleben. Es gibt mittlerweile fünf Bücher von ihm und seinen kleinen Mäusefreunden.

Nun geht es wieder mal ums Fliegen, nach Lindbergh eine weiter Flugpionierin, Amelia Earhart und ihr Versuch die Welt mit einem Flugzeug zu umrunden. Sie flog nicht nur als eine der wenigen Frauen ihrer Zeit, sie kämpfte auch für Frauenrechte und gegen die Unterdrückung durch die Männer. Das wird am Beispiel der kleinen Maus deutlich, in ihrer Wühlmauskolonie hat sie nur eine Aufgabe: die Arbeit der Wühlmäuse durch eine neue Maschine zu erleichtern und nicht vom Fliegen zu träumen.
Das Verweben von einer phantastischen Geschichte mit einem vergangenen Geschehen, von einer Mäusegestalt mit einer historischen Persönlichkeit ist wieder mal gelungen.
Die Erzählung von der Entdeckung etwas Unbekannten, über das Nachforschen zu mehr Informationen hin bis zum großen Abenteuer ist mit vielen schönen Bildern kindgerecht formuliert, trotzdem hatte ich als Erwachsene große Freude beim Lesen und Betrachten des Buchs. Ich freue mich schon darauf dieses Buch mit den Kindern zu lesen und dann auch vielleicht noch mehr über das Fliegen zu lesen. Denn das kann der Autor wunderbar, Neugierde wecken, Fragen aufrufen, ein Thema erzählen worüber es noch so viel mehr zu erfahren gibt. Von damals über die Gegenwart bis in die Zukunft.
Davon ab sind die Mäuse in seinen Büchern absolut liebenswert und kein Ungeziefer oder Angstmacher, in meinen Augen auch ein Pluspunkt.

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Rezensionen von alicii:

Spiel mit der Wahrheit

Der Ire von Peter Mann

Im Zentrum dieses Romans steht das Leben und die Spionagetätigkeit eines Iren in Deutschland während der Nazizeit. Die in den Trümmern von Berlin gefundenen Manuskripte bieten zwei Perspektiven auf die gleichen Erlebnisse, die sich oft ergänzen, bisweilen aber auch etwas widersprechen, so dass man sich selbst Gedanken machen muss, welcher Erzählung man eher Glauben schenkt.

Der Autor nutzt diesen ungewöhnlichen Aufbau gekonnt zum Spannungsaufbau, es hilft, dass die Kapitel nicht immer zeitlich synchron sind - so erfährt man von Finn McCools Perspektive auf manche Ereignisse erst mehrere Kapitel später...

Ich habe zwei Kritikpunkte: den Schreibstil, spezifischer die Wortwahl, an etlichen Stellen und die Schwerpunktsetzung der Handlung. Vor allem die Kapitel aus der Sicht von Finn McCool waren manchmal etwas drüber, die Formulierungen und die Wortwahl oft sexistisch und voller Schimpfwörter. Manche mögen dies vielleicht als "zeitgemäß" bezeichnen, aber ich habe etliche andere Bücher gelesen, die in dieser Zeit spielen, die super ohne funktionierten. Daran knüpft mein zweiter Kritikpunkt an, ich fand den ganzen Erzählstrang der einseitigen Zuneigung/ Verknalltheit Adrians in der Form wie er erzählt wurde unnötig und für die Haupthandlung meiner Meinung nach auch nicht relevant.

Der Roman gewährt interessante Einblicke in die Stadt Berlin zu Zeiten des Krieges, die Spionageapparate des 3. Reichs und das Leben ausländischer Agenten in Deutschland.
Und bis zum Ende bleibt die Frage, was wirklich passiert ist...

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Rezensionen von Carolin:

Fesselnder Auftakt!

Mondia-Dilogie 1: Silent Secrets von Alexandra Flint

Das Cover des Buches gefällt mir sehr und hat mich gleich neugierig auf das neue Buch von Alexandra Flint gemacht! Ich habe bereits viele ihrer Bücher gelesen und tauche immer wieder gern in ihre Geschichten ein. Auch hier konnte ich mich sehr gut in die Geschichte fallen lassen. Auch wenn man am Anfang noch nicht viel über die Weltenbibliothek und das Setting weiß, konnte man hier sehr gut in die Geschichte starten.

Dies fand ich gut umgesetzt. Es hat mir beim Lesen Freude bereitet, gemeinsam mit Remy immer mehr darüber zu erfahren, was vor sich geht. Der Schreibstil liest sich sehr flüssig, genauso wie ich es von der Autorin kenne. Die Dynamik zwischen den beiden Hauptcharakteren konnte ich gut nachvollziehen, die Charaktere waren für mich nachvollziehbar geschrieben, sodass ich mit ihnen mit fühlen konnte. Die Geschichte konnte mich durchweg fesseln. Ich freue mich sehr auf die Fortsetzung!

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Rezensionen von Petra Sch.:

Thriller im eiskalten Island: eine ganze Familie ausgelöscht

Nacht von Yrsa Sigurdardóttir

3,5 Sterne

Als ein Nachbar am Hof Hvarf nach den Bewohnern sehen will, findet er alle brutalst ermordet vor: Mutter Ása, die beiden Töchter Iris und Gigja und die Haushaltshilfe Sóldis. Nur vom Vater Reynir fehlt jede Spur. Ist er der Mörder seiner Familie? Und wenn ja, warum? Und wo ist er?

Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen: während man in der Gegenwart die Ermittlungen der beiden Polizisten Tyr und Karo sowie der Gerichtsmedizinerin Iðunn verfolgt, gibt es abwechselnd Einschübe aus der Zeit "davor", wo man aus Sicht von Sóldis die Familie genauer kennenlernt und die gruseligen Dinge mitbekommt, die im Haus geschehen.

Es verschwinden Dinge, Sóldis kommt sich beobachtet vor, Türen stehen plötzlich offen... Gänsehaut pur!
Auch erfährt man von den beiden Aushilfen, die vor Sóldis angestellt waren, und die beide überstürzt abgereist sind. Man fragt sich ständig, was wohl geschehen ist, dass diese so plötzlich den Hof verlassen haben. Lag es an dem seltsamen Verhalten von Reynir? Oder an der Strenge von Ása?

Das Setting war total atmosphärisch, die eisige Kälte und den Schnee des isländischen Winters fühlte man richtig auf der Haut. Auch der übernatürliche Grusel kam nicht zu kurz und das familiäre Geheimnis aus Tyrs Vergangenheit, das sich noch nicht aufgeklärt hat, war äußerst spannend.
Leider konnte mich dieser Thriller von Yrsa Sigurdardóttir nicht so ganz abholen. Es gab keinen richtigen Spannungsbogen; und der Gruselfaktor zu Beginn, wer denn die Familie getötet hat und wo eigentlich der Familienvater abgeblieben ist bzw. wer die Familie heimlich beobachtet hat, hat sich durch die Länge der Erzählungen des Familienlebens aufgelöst.
Und die Auflösung bzw. das Mordmotiv konnte mich leider auch nicht überzeugen.
Der Sprecher Dietmar Wunder, den man von vielen Hörbuch-Lesungen und Synchronsprechrollen im Fernsehen kennt, macht einen soliden Job; kann dem Geschehen aber leider auch nicht mehr Spannung einhauchen.


Fazit:
Zu Beginn fesselnder Thriller bei dem man miträtselt, wer und warum eine unschuldige Familie samt Mitarbeiterin brutalst getötet hat. Leider gab es Längen und die Auflösung konnte mich auch nicht überzeugen.

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Rezensionen von Nicole Koppandi:

Ein historischer Abriss

Nur nachts ist es hell von Judith W. Taschler

lisabeth Tichy, die nach dem 1. Weltkrieg Medizin studierte, erzählt von ihrem Leben, ihrer Familie und den Schicksalen, die die Familie während der beiden Weltkriege erleiden musste.

Der Roman ist als Erzählung an die Großnichte Christina konzipiert. Es werden die wichtigsten historischen Ereignisse und ihre Auswirkungen auf die Familie gut eingeflochten, also das Weltgeschehen auf Einzelschicksale heruntergebrochen.

Wie schwierig es für Frauen damals war, Medizin zu studieren und als Ärztin zu arbeiten, werden thematisiert und reflektiert. In dieser Weise kommen weiters zur Sprache der Traum nach Amerika auszuwandern und dort sein Glück zu versuchen, der Verlust von Familienmitgliedern und geliebten Menschen im Krieg sowie die heimgekehrten Veteranen, die unter den Kriegserfahrungen und -gefangenschaft leiden, weil ihnen Gliedmaßen fehlen oder sie traumatisiert sind.

Die einzelnen Kapitel sind süffig erzählt und die Geschichte rund um Elisabeth ist interessant und spannend zu lesen. Es hat mir jedoch ein Höhepunkt gefehlt oder ein Ziel, auf das die einzeln und teilweise isoliert erzählten Passagen hinauslaufen. Insgesamt dennoch eine gut zu lesende fiktiv-historische Geschichte, die für die Nachkommen dieser Familie in Romanform niedergeschrieben wurde.

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Rezensionen von PeWie:

Vergangenheit und Gegenwart

Tage mit Milena von Katrin Burseg

Annika führt ein ruhiges Leben als Buchhändlerin, die Vergangenheit liegt weit hinter ihr. Fast vergessen, die Gegenwart mit ihrem Mann macht sie glücklich. Dann taucht Luzie auf eine junge Klimaaktivistin, sie ist entschlossen, gehört zur letzten Generation und klebt sich vor Annikas Laden auf die Straße.

Auf einmal werden alte Erinnerungen in Annika wach. In jungen Jahren gehörte sie zur Hausbesetzerszene in Hamburg. Zusammen mit zwei Freunden lieferte sie sich Auseinandersetzungen mit der Polizei.
Doch sie möchte das Luzie nicht die gleichen Fehler macht wie sie damals.
Die beiden Frauen sind trotz des großen Altersunterschieds sich sehr ähnlich.
Ihre Überzeugungen sind felsenfest. Es muss sich etwas ändern, wenn nötig mit Gewalt. Mit dem Alter hat sich für Annika diese Einstellung geändert, Die Erfahrungen damals waren dazu nötig.
Die Klimakrise ist ein großes Thema, wichtig in diesen Tagen aber genau so wie das zweite Thema in diesem Buch, die Migration.
Die Autorin lässt die Klimaaktivisten ihre Argumente in einem ruhigen, überzeugenden Ton vorbringen, die Taten stehen mehr im Hintergrund weil wir die Personen kennenlernen. Ihre Lebensumstände, die Gründe für ihr Verhalten, alles das und noch mehr als nur die Straßenblockaden.
Auch wenn ich den Taten sehr skeptisch gegenüber stehe, gebe ich den Aktivisten recht, es muss sich etwas ändern. Genau so akzeptiere ich das Argument das aus diesen Taten eine unumkehrbare Radikalisierung erfolgen kann, mit Folgen für den Einzelnen und der ganzen Gesellschaft.
Die Autorin ist eine Mittlerin zwischen den beiden Seiten, sie ist nicht ganz objektiv, denn ihre Sorge gilt den jungen Menschen die vielleicht über das Ziel hinaus schießen und dabei ihre Zukunft aus den Augen verlieren.
Es ist wieder ein hochaktuelles Buch, denn das Thema Klimawandel spielt in den letzten Büchern eine Rolle und immer wieder lassen sich die Menschen auf Ideen ein, die eine langsame Verbesserung der Verhältnisse versprechen. Eingebettet in eine überzeugende spannende Familiengeschichte.

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Rezensionen von Petra:

Vergangenheit und Gegenwart

Tage mit Milena von Katrin Burseg

Annika führt ein ruhiges Leben als Buchhändlerin, die Vergangenheit liegt weit hinter ihr. Fast vergessen, die Gegenwart mit ihrem Mann macht sie glücklich. Dann taucht Luzie auf eine junge Klimaaktivistin, sie ist entschlossen, gehört zur letzten Generation und klebt sich vor Annikas Laden auf die Straße.

Auf einmal werden alte Erinnerungen in Annika wach. In jungen Jahren gehörte sie zur Hausbesetzerszene in Hamburg. Zusammen mit zwei Freunden lieferte sie sich Auseinandersetzungen mit der Polizei.
Doch sie möchte das Luzie nicht die gleichen Fehler macht wie sie damals.
Die beiden Frauen sind trotz des großen Altersunterschieds sich sehr ähnlich.
Ihre Überzeugungen sind felsenfest. Es muss sich etwas ändern, wenn nötig mit Gewalt. Mit dem Alter hat sich für Annika diese Einstellung geändert, Die Erfahrungen damals waren dazu nötig.
Die Klimakrise ist ein großes Thema, wichtig in diesen Tagen aber genau so wie das zweite Thema in diesem Buch, die Migration.
Die Autorin lässt die Klimaaktivisten ihre Argumente in einem ruhigen, überzeugenden Ton vorbringen, die Taten stehen mehr im Hintergrund weil wir die Personen kennenlernen. Ihre Lebensumstände, die Gründe für ihr Verhalten, alles das und noch mehr als nur die Straßenblockaden.
Auch wenn ich den Taten sehr skeptisch gegenüber stehe, gebe ich den Aktivisten recht, es muss sich etwas ändern. Genau so akzeptiere ich das Argument das aus diesen Taten eine unumkehrbare Radikalisierung erfolgen kann, mit Folgen für den Einzelnen und der ganzen Gesellschaft.
Die Autorin ist eine Mittlerin zwischen den beiden Seiten, sie ist nicht ganz objektiv, denn ihre Sorge gilt den jungen Menschen die vielleicht über das Ziel hinaus schießen und dabei ihre Zukunft aus den Augen verlieren.
Es ist wieder ein hochaktuelles Buch, denn das Thema Klimawandel spielt in den letzten Büchern eine Rolle und immer wieder lassen sich die Menschen auf Ideen ein, die eine langsame Verbesserung der Verhältnisse versprechen. Eingebettet in eine überzeugende spannende Familiengeschichte.

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Rezensionen von Katharina:

Emotional

Even If I fall von Abigail Johnson

Mir hat Even if I fall von Abigail Johnson ganz gut gefallen. Doch zuerst zum Cover, ich finde super hübsch gestaltet und ist ein richtiger Eye-Catcher. Der Klappentext klang super emotional und das hat sich auch bewahrheitet. Mir viel der Einstieg in die Geschichte super leicht. Die Autorin hat einen tollen flüssigen und gefühlvollen Schreibstil.

Die Handlung ist von der Thematik her sehr komplex. Zwei trauernde Familien, die durch einen Schicksalsschlag verbunden sind und doch völlig verschiedene Situationen durchleben. Die Protagonisten Brooke und Heath lernen sich ganz langsam kennen. Beide verbindet der Tot von Calvin, aber auf eine völlig unterschiedliche Art und Weise. Die Geschichte ist voller Schmerz, Leid und Emotionen und insgesamt sehr spannend. Der Fokus liegt hier auch nicht auf der Liebesgeschichte sondern mehr auf der Trauerbewältigung und der Überwindung des Verlustes. Insgesamt eine wirklich gelungene Geschichte, die mich überzeugen konnte.

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Rezensionen von Lies_ein_Buch:

Schauerlich und doch so anziehend

Empire of Sins and Souls 1 - Das verratene Herz von Beril Kehribar

Ich hatte erst Sorge, ob die Handlung etwas überladen sein könnte, da der Klappentext ja doch ein buntes Potpourri an Themen beinhaltet, aber ich kann im Nachhinein sagen, dass die Geschichte sehr ausbalanciert ist. Und sie ist zudem überraschend mitreißend, auf eine sexy Art düster und aufgrund der undurchschaubaren Charaktere sehr spannend zu verfolgen.

Gefällt mir.

Zum Inhalt: Zoé ist eine Sünderin, die alles tat um zu überleben. Und als sie aufgrund ihrer Verbrechen hingerichtet wird, landet sie in Xanthia, wo die Seelen der Toten auf die Entscheidung der Mittlerin warten, die sie zur ewigen Hölle verdammt oder in die Erlösung des Himmels schickt. Doch Graf Alexei macht Zoé ein unwiderstehliches, aber gefährliches Angebot, aber dem sie ihr Leben zurückgewinnen oder alles verlieren kann. Doch kann sie ihm trauen?

Die Welt von Xanthia ist betörend und gefährlich zugleich, genauso so wie die Xanthyr. Alexei selbst ist sinnlich, eine personifizierte Versuchung und zugleich absolut tödlich. Eine höllisch anziehende Kombination und ich habe Zoés Schwanken zwischen Faszination und Angst absolut nachvollziehen können.

Aber noch viel faszinierender finde ich Prinz Kaspian und ich gar nicht erwarten im nächsten Band mehr über ihn herauszufinden.
Ich mochte wie dieser Band sich ein par Geheimnisse bewahrt, ohne den Leser völlig im Dunkeln tappen zu lassen. Und obwohl alles rund um die Jagd nach den Relikten eher undurchsichtig ist, so ist sie doch sehr packend angelegt und offenbart schauriges.

Plot und Erzählstruktur haben mir gut gefallen und gleichzeitig so viel offengelassen, dass man mitfiebert und dranbleibt. Die vielschichtigen Charaktere, die aufgrund ihrer Natur alles andere als vertrauenswürdig sein, sind interessant und faszinierend und vor allem mit Zoé kann man gut mitfiebern.

Ich fand diesen Auftaktband sehr gelungen und freue mich schon sehr auf den nächsten Band.

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Rezensionen von Lies_ein_Buch:

Es brennt in New Orleans

Verbrannte Gnade von Margot Douaihy

Das Cover ist bei diesem Buch ein echtes Verkaufsargument, das Buch sieht einfach total cool aus und auch die Handlung klingt einfach besonders. Hab mich direkt ein bisschen an Sister Act erinnert gefühlt. War mal was anderes und hat mir gut gefallen.

Zum Inhalt: für Schwester Holiday war die Zuflucht in einem Kloster in New Orleans die Rettung vor ihrem eigenen ausschweifenden Leben in New York und dessen Konsequenzen.

Als die Klosterschule brennt und dabei jemand zu Tode kommt, sieht sie es als ihre persönliche Aufgabe der Polizei bei den Ermittlungen unter die Arme zu greifen.

Ich fand Schwester Holiday eine wirklich gelungene Protagonistin. In Erinnerungs-Rückblenden erfährt der Leser, wie es dazu kommen konnte, dass nun diese eher unkonventionelle Nonne das Kloster bewohnt. Vor allem ihre Familiengeschichte rund um Moose war wirklich nicht ohne. Alle übrigen Charaktere bleiben dagegen blass hinter ihr zurück.

Die Beschreibungen vom überhitzten New Orleans, der strengen Klosterumgebung und vor allem von Holidays Äußeren und ihrem ganzen Auftreten waren sehr gelungen. Sie ist eine coole, taffe Protagonistin und ich mochte die Nonnendetektivin sehr gern. Alles rund um das Kloster selbst und die Ermittlung fand ich fast schon dünn. Da hätte auf die Krimi-Schiene für meinen Geschmack gerne mehr kommen können. Vor allem die Auflösung inklusive Motiv war etwas dürftig.

Der Spannungsbogen flacht innerhalb der Geschichte immer wieder ab, was für mich der Auseinandersetzung der Protagonistin mit sich selbst und ihrer eigenen Geschichte geschuldet ist. Da hätte es für mich gerne etwas knackiger sein können.
Insgesamt eine coole Idee, die sehr an Sister Act erinnert, aus der man aber mehr rausholen könnte. Vielleicht schaffen das die Folgebände, ein solider Grundstein ist jedenfalls gelegt.

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