Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Leporello Stöger

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Sarah:

Die einsame Buchhändlerin von Tokio von Nanako Hanada

Nanako fühlt sich nach der Trennung von ihrem Ehemann ziemlich verloren, weshalb sie beschließt, sich eine App herunterzuladen, die darauf ausgelegt ist, neue Bekanntschaften zu machen. Naoko macht es sich fortan zur Aufgabe, jeder Person, mit der sie sich trifft, eine persönliche Buchempfehlung zu geben, basierend darauf, wie sie die Person nach dem Treffen einschätzt, auch wenn nicht jede Person nur eine Buchempfehlung von ihr will.

..

Ich fand das Buch für einen autobiografischen Roman ganz amüsant, es ist doch wirklich interessant zu sehen, wie schräg manche Menschen sein können. Die Liebe zu Büchern hat man das ganze Buch über deutlich gespürt und die Geschichten von den Treffen mit den verschiedentsen Leuten waren wirklich unterhaltsam. Der Schreibstil war sehr einfach und gut nachvollziehbar und ich fand es ziemlich interessant, auch den japanischen Buchhandel ein wenig von innen zu sehen. Zwar konnte ich nicht mit allen Büchern etwas anfangen, da es viele davon abseits von Japan nicht gibt, ich fand es aber trotzdem richtig schön, wie immer erklärt wurde, um was es in dem jeweiligen Buch geht und warum Nanako sich genau für dieses Buch entschieden hat. Für mich war das Buch eine wirklich nette Lektüre für zwischendurch.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Sarah

Rezensionen von brauneye29:

Gefällt mir

Zwei in einem Leben,2 Audio-CD, 2 MP3 von David Nicholls

Zum Inhalt:
Marnie ist einsam, doch das will sie jetzt ändern. Ähnlich geht es Michael, aber er ist nicht nicht bereit für andere Menschen. Durch eine gemeinsame Freundin und sehr englisches Wetter führt Michael und Marnie zusammen und nach und nach merken sie, dass dieses erste Treffen vielleicht ihr Leben verändern könnte.

Meine Meinung:
Irgendwie hatte ich gedacht, das Buch wäre eine Neuauflage von Zwei an einem Tag, aber das war nicht so und das fand ich gut, denn dieses Buch hat ähnlich viel Charme und hörte sich ausgesprochen gut. Ich mochte die Protagonisten, die eigentlich schon viel früher spürten, dass da mehr ist, aber noch nichts zulassen wollen.
Ich fand es gut, wie die beiden das Thema Einsamkeit angehen und nach und nach auch immer mehr über einander erfahren. Sehr schön fand ich auch das Ende auch wenn das dann fast zu schnell kam. Das Hörbuch ist gut gelesen und ich habe mich gut unterhalten gefühlt.
Fazit:
Gefällt mir

im Shop ansehen weitere Rezensionen von brauneye29

Rezensionen von Tessi:

Die Spannung bleibt...

Comeback von Katja Wilhelm

Zur Veröffentlichung des dritten Bandes der Krimireihe BEWEIS_LAST habe ich die ersten beiden Bände nochmal gelesen, bevor ich mich auf den dritten Band ("Comeback") stürze. Die einzelnen Kriminalfälle sind zwar jeweils abgeschlossen, die Krimireihe begleitet aber auch Major Cornelius Metz und seine schrägen Kollegen der Soko Reha.

Deren Lebensgeschichten und Weiterentwicklungen bilden den roten Faden der die einzelnen Kriminalfälle verbindet. Ich war positiv überrascht wie interessant die Bücher auch beim zweiten Lesen noch sind, ganz unüblich für einen Krimi. Gerade weil man schon weiß wer der Mörder ist kann man nun die feinen Nuancen, den Wortwitz, die Sorgen und Probleme der Akteure richtig genießen. Ich bin schon sehr gespannt was der dritte Band zu bieten hat!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Tessi

Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Auf gefährlich sanfte Art

Auf gefährlich sanfte Art von Antoine Laurain

"Auf gefährlich sanfte Art" führt Antoine Laurain nicht nur seinen Protagonisten, den Psychoanalytiker Faber an die Geheimnisse seiner neuen Patientin Nathalia heran, sondern auch die Leserschaft an diese geheimnisvolle Geschichte.

Faber versucht auf kreative Art, etwas aus Nathalia herauszubekommen.

Sie soll jede Woche eine Geschichte schreiben und diese ihm abgeben. Darüber reden sie dann in der nächsten Konsultation.

Ihre Geschichten, die sie sich über Personen, die im Nachbarhaus wohnen, ausdenkt, sind enorm schön geschrieben. Man könnte sich fast schon in diesen Storys verlieren und sie als Kurzgeschichten hinnehmen. Doch die darauffolgende Konsultation riss mich immer wieder raus und von Story zu Story fragte ich mich aufs Neue, auf was Antoine Laurain schlussendlich raus will. Irgendwas muss da doch noch kommen, bloss was?

Die Überraschung kam und sie ist dem Autor sehr gut gelungen. Nie wäre ich auf diese Pointe gekommen. Seiten später fragte ich mich aber erneut, wie er diese neue und verzwickte Situation auflösen bzw. beenden will. Und auch hier hat Antoine Laurain mich erneut überrascht.

Man muss sich als Leser*in auf diese Geschichte einlassen und diese lange Schwebe, das Nicht-Wissen darüber, wohin die Geschichte führt, aushalten. Teilweise war meine Geduld recht strapaziert. Viel länger hätte ich das wohl auch nicht ausgehalten.

Fazit: Ein Roman, der erstmal ins Nirgendwo führt, nur um dort alles aufzulösen - und dann doch den Rank und ein passendes Ende bekommt.
4 Sterne.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Bücher in meiner Hand

Rezensionen von Lerchie:

Mäßig spannend

Der Spiegel des Drachen - Weltenwandel von April Wynter

Eine Assassine, ein Einzelgänger, eine Hure und ein Leibwächter blind vor Liebe. Diese vier werden von der Königin Estella ausgesandt um ein Portal in eine andere Welt zu finden. Denn die Welt, in der sie leben ist durch Naturkatastrophen bedroht. Auf ihrer Reise decken die Gefährten Geheimnisse auf und die Gruppe droht sich zu entzweien.

Es setzen sich Zweifel an ihrer Mission fest und sie fragen sich, ob ihre Welt nicht doch noch zu retten ist. Ein Fantasy-Abenteuer mit Drachen, Magie und moralisch nicht immer guten Charakteren.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich recht gut lesen, denn Unklarheiten im Text, die meinen Lesefluss gestört hätten, gab es nicht. Auch konnte ich mich durchaus in die Protagonisten hineinversetzen, doch so richtig warm bin ich mit keinem geworden. Es dauerte daher auch etwas länger bis ich der Geschichte angekommen war. Königin Estrella war scheinbar ein guter Mensch, denn sie einer armen Familie und gab ihr Unterkunft in ihrem Schloss. Aber war sie wirklich so gut wie es aussah? Das wird der Leser des Buches erfahren. Die Vier ausgewählten Personen machten sich auf den Weg, das Portal zu finden. Wird ihnen das gelingen? Und was wird der Drache tun, der angeblich das Portal bewachte? Es ist durchaus spannend geschrieben, aber die Spannung setzt eben immer wieder aus, weil es sich doch insgesamt ziemlich zog, langatmig war. Das hat die Spannung immer wieder herausgenommen, die sich dann neu bilden musste. Es passierte unterwegs einfach zu wenig. Und doch wollte ich wissen, ob es der Gruppe gelingen würde, den Drachen von der Öffnung des Portals zu überzeugen. Wird es ihnen gelingen? All dies erfährt der geneigte Leser beim Lesen dieses Buches. Es hat mir schon gefallen, aber es gibt bessere Drachenbücher. Da mir in großen Teilen die Spannung fehlte, abgesehen von der Frage, ob das Portal geöffnet werden würde, empfehle ich es zwar weiter, vergebe aber nur drei Sterne.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Lerchie

Rezensionen von Murksy:

Zurück in die Zukunft

Bis in alle Endlichkeit von James Kestrel

Schon mit den ersten Zeilen fühlt man sich an die alten noir-Krimis und Filme der 30-40-50er Jahre erinnert. An Sam Spade und Philip Marlowe, diese einsamen, melancholischen und harten Ermittler erschaffen von Dashiell Hammett und Raymond Chandler. Genau wie in diesen alten Geschichten berichtet auch hier ein Privatdetektiv von seiner Ermittlung in einem Todesfall.

Der Krimi von Kestrel hat alles, was diese hardboiled novels ausmachte. Der Protagonist und Ich-Erzähler Lee Crowe ist einer dieser launigen Privatdetektive, die das Gesetz als grobe Richtschnur ansehen, aber auch nicht davor zurückschrecken, dieses zu umgehen. Wie das in solchen Krimis sein muss, sticht Crowe in ein Wespennest und ist plötzlich einer viel größeren Sache auf der Spur.
Und obwohl Kestrel ganz eindeutig diese alten Krimis zum Vorbild hat, schafft er es perfekt, diesen alten Charakter der Trenchcoats und Schlapphüte in die moderne Zeit zu tragen. Die Geschichte wirkt absolut authentisch, die Ermittlungsarbeiten werden so präzise beschrieben, dass sich der Leser teilweise selbst als Detektiv fühlt. Man folgt den Fährten, steckt in den Sackgassen fest und erlebt die Wendungen, die zu immer mehr Verwicklungen führen. Wer ist gut, wer ist böse? Diese Trennung gibt es nicht. Jeder trägt seine eigene Schuld, in größerem oder kleinerem Maße. Geschickt führt der Autor den atemlosen Leser durch den Fall und wenn nicht das moderne Setting wäre, sähe man den Schwarz-Weiß-Film direkt vor sich. Ein grandioser, gelungener Krimi, der endlich auch seine Übersetzung ins Deutsche gefunden hat.

Dies ist eine Privatrezension, ohne KI erstellt. Auszug, auch in Teilen unterliegt dem Urheberrecht.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Murksy

Rezensionen von clematis:

In Turin

Die Frau in Rot von Giulia Conti

Der Po in Turin bringt mit seinem hohen Wasserstand eine Leiche mit, eine Frau im roten Kleid, die Frau eines stadtbekannten FIAT-Funktionärs. Als Alba, die Tochter der Toten, die Psychoanalytikerin Camilla di Salvo aufsucht, beginnt diese, Nachforschungen anzustellen, welche die Kriminalpolizei schon wieder beendet und den Fall als Selbstmord abgeschlossen hat.

In einer sehr angenehmen, fast sachlichen Schreibweise beleuchtet Giulia Conti diesen ungewöhnlichen Kriminalfall und versetzt den Leser zur Abwechslung in die interessante Stadt Turin, deren Einwohner als in sich gekehrt und wortkarg gelten. Mit Camilla schafft die Autorin eine unkonventionelle Figur, die einem ungeklärten Mord nachgeht und auf Okkultes ebenso stößt wie auf Spuren zu den bekannten Autoherstellern FIAT und BMW. Nicht zuletzt verschlägt es die zielstrebige junge Frau ins Aostatal, wo sie talentiert auf ihre Ski steigt. Sehr gut vorstellbare Charaktere, verzwickte Zusammenhänge und ein sympathischer Hund aus dem Tierheim lassen die Handlung kurzweilig dahingleiten, Schmankerl aus Italien und Bayern sorgen zwischendurch für den leiblichen Genuss. Die Spannung während des Lesens ergibt sich mitunter daraus, dass Camilla selbst an ihre Kindheit erinnert wird, sonst hätte sie wohl Alba an ihre Kollegin verwiesen und keine abenteuerlichen Fragen gestellt.

Ein erfrischender Kriminalfall, der wohltuend aus der Masse hervorsticht und Neugierde weckt auf weitere Episoden mit Psychoanalytikerin di Salvo.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von clematis

Rezensionen von Lerchie:

Geheimnisse werden gelüftet

Das Versprechen der Rosenholzvilla von Bach Tabea

Elisa ist mit Danilo zusammen, doch auch Fabio hegt starke Gefühle für sie. Doch dann hört er von einem lange gehüteten Familiengeheimnis und erschüttert die Instrumentenmanufaktur zutiefst mit seiner Entscheidung. Für Elisa jedoch wird, nach der Lüftung des Geheimnisses, einiges klar. Sie unterstützt Danilo in der Werkstatt, denn die Arbeit mit Holz schenkt ihr ein Gefühl von Ruhe.

Und sie spielt immer häufiger auf der Cello-Campanula, deren Klänge ihr guttun. Dann geschieht etwas, das alles verändert.

Meine Meinung
Die ist der zweite Band um die Rosenholzvilla. Und er ließ sich genauso gut lesen wie der erste. Keine Unklarheiten im Text störten meinen Lesefluss. In der Geschichte war ich wieder schnell drinnen, zumal ich den ersten Band ja erst kurz vorher gelesen hatte. Ich konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Niklas, der, wie im Klappentext steht, seiner Familie etwas sagen will, das lange verheimlicht worden ist. Und ich kann ihn auch verstehen. Auf der anderen Seite kann ich auch diejenigen, die von dem Geheimnis betroffen sind, verstehen. Denn es gibt durchaus einen großen Knall. Aber mehr davon nicht, denn ich will ja nicht spoilern. Dass Niklas immer wieder versucht, Elisa zur Bühne zurück zu bringen, damit verrate ich wohl auch kaum etwas Neues. Aber ist Elisa dazu schon bereit? Der Leser des Buches wird es erfahren. Und er wird erfahren, was am Ende noch passiert, worüber Elisa sich sehr freut. Auch mir hat der letztendliche Ausgang des Buches sehr gut gefallen, und ich bin sehr gespannt, wie es im dritten Band weitergeht. Das Buch war so spannend, dass es bei mir mal wieder spät wurde und ich eben spät ins Bett kam. Aber es hat sich gelohnt. Das Buch hat mich gefesselt und auch sehr gut unterhalten. Von mir eine Leseempfehlung sowie fünf Sterne.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Lerchie

Rezensionen von Liddy:

Emotionale Reise

Four Secrets to Share von Kristina Moninger

Es gibt diese Bücher, bei denen man das Cover sieht und weiß: Das hier muss ich lesen und so war es auch bei "Four Secrets to Share". Ich würde sogar sagen, dass es einer meiner liebsten Buchgestaltungen jemals ist. Die Tetralogie macht sich einfach toll im Bücherregal. Entsprechend groß war dann die Hoffnung, dass nicht nur die Optik, sondern auch der Inhalt einen überzeugt.

Der Aufbau hat mir sehr gut gefallen. Die Karte von Harbour Bridge fand ich hilfreich und ich habe immer wieder darauf zurückgegriffen. Ich mochte die Rückblicke zwischen den Kapiteln, aber auch die Darstellung der Protagonistin Lee hat mir sehr gut gefallen. Von Kapitel zu Kapitel ist Lee immer greifbarer geworden und wir haben von ihren Ängsten und Sorgen erfahren, sodass ich mit ihr gefiebert habe. Ich fand ihre Art supercool und durch den Spannungsaufbau im Buch wollte ich immer wissen, wie es nun weitergeht und konnte es somit nicht aus der Hand legen. Die Szenen waren detailliert beschrieben, sodass ich das Gefühle hatte, bei den Handlungen dabei zu sein. Ich habe das Buch total gerne gelesen und deshalb habe ich es mit 4,5 Sternen bewertet.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Liddy

Rezensionen von readpassion9:

ewiges Leben?

Die Abschaffung des Todes von Andreas Eschbach

"Die Abschaffung des Todes" heißt das neueste Werk von Andreas Eschbach. Dieses Ziel haben die Gründer des Unternehmens Youvatar und suchen für die Verwirklichung ihres Projekts noch zahlungskräftige Kunden.

James Windover, seines Zeichens Herausgeber einer Online Zeitung für Milliardäre, die vorrangig Themen aus Wirtschaft, Finanzwelt oder Wissenschaft für ihre Leser sachlich aufbereitet, reist stellvertretend für seine Kundin Anahit Kevorkian zur Auftaktveranstaltung von Youvatar.

Er soll einschätzen, ob es sich für Anahit lohnt, in das Unternehmen zu investieren. James ahnt nicht, worauf er sich eingelassen hat.

In gewohnt eschbach-typischem Schreibstil wird die Geschichte aufgerollt, man lernt James kennen, der very british wirkt. Eschbach zeichnet seine Charaktere präzise und detailreich, so dass die Figuren unverwechselbar wirken. Die Backgrundinformationen zu James und seinem Privatleben lassen ihn sehr real wirken.

Die Thematik ist aktuell, viele wissenschaftliche Details zeigen, wie gut der Autor recherchiert hat. Wobei mich einige Stellen, an denen er zu sehr ins Detail geht, ermüdet haben. Eschbach beleuchtet das Thema auch philosophisch, was zwar interessant ist, aber auch das Tempo aus der Story nimmt.

Ich habe die Geschichte gespannt verfolgt und war an James Windover ganz nah dran, allerdings habe ich nicht die Spannung bekommen, die ich bei einem Thriller erwarte. Es gibt zwar Action und etwas Spannung, aber erst im letzten Drittel, für meinen Geschmack zu spät.

Fazit: Fesselndes Thema mit vielen wissenschaftlichen Details.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von readpassion9