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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lerchie:

Geheimnisse werden gelüftet

Das Versprechen der Rosenholzvilla von Tabea Bach

Elisa ist mit Danilo zusammen, doch auch Fabio hegt starke Gefühle für sie. Doch dann hört er von einem lange gehüteten Familiengeheimnis und erschüttert die Instrumentenmanufaktur zutiefst mit seiner Entscheidung. Für Elisa jedoch wird, nach der Lüftung des Geheimnisses, einiges klar. Sie unterstützt Danilo in der Werkstatt, denn die Arbeit mit Holz schenkt ihr ein Gefühl von Ruhe.

Und sie spielt immer häufiger auf der Cello-Campanula, deren Klänge ihr guttun. Dann geschieht etwas, das alles verändert.

Meine Meinung
Die ist der zweite Band um die Rosenholzvilla. Und er ließ sich genauso gut lesen wie der erste. Keine Unklarheiten im Text störten meinen Lesefluss. In der Geschichte war ich wieder schnell drinnen, zumal ich den ersten Band ja erst kurz vorher gelesen hatte. Ich konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Niklas, der, wie im Klappentext steht, seiner Familie etwas sagen will, das lange verheimlicht worden ist. Und ich kann ihn auch verstehen. Auf der anderen Seite kann ich auch diejenigen, die von dem Geheimnis betroffen sind, verstehen. Denn es gibt durchaus einen großen Knall. Aber mehr davon nicht, denn ich will ja nicht spoilern. Dass Niklas immer wieder versucht, Elisa zur Bühne zurück zu bringen, damit verrate ich wohl auch kaum etwas Neues. Aber ist Elisa dazu schon bereit? Der Leser des Buches wird es erfahren. Und er wird erfahren, was am Ende noch passiert, worüber Elisa sich sehr freut. Auch mir hat der letztendliche Ausgang des Buches sehr gut gefallen, und ich bin sehr gespannt, wie es im dritten Band weitergeht. Das Buch war so spannend, dass es bei mir mal wieder spät wurde und ich eben spät ins Bett kam. Aber es hat sich gelohnt. Das Buch hat mich gefesselt und auch sehr gut unterhalten. Von mir eine Leseempfehlung sowie fünf Sterne.

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Rezensionen von Liddy:

Emotionale Reise

Four Secrets to Share von Kristina Moninger

Es gibt diese Bücher, bei denen man das Cover sieht und weiß: Das hier muss ich lesen und so war es auch bei "Four Secrets to Share". Ich würde sogar sagen, dass es einer meiner liebsten Buchgestaltungen jemals ist. Die Tetralogie macht sich einfach toll im Bücherregal. Entsprechend groß war dann die Hoffnung, dass nicht nur die Optik, sondern auch der Inhalt einen überzeugt.

Der Aufbau hat mir sehr gut gefallen. Die Karte von Harbour Bridge fand ich hilfreich und ich habe immer wieder darauf zurückgegriffen. Ich mochte die Rückblicke zwischen den Kapiteln, aber auch die Darstellung der Protagonistin Lee hat mir sehr gut gefallen. Von Kapitel zu Kapitel ist Lee immer greifbarer geworden und wir haben von ihren Ängsten und Sorgen erfahren, sodass ich mit ihr gefiebert habe. Ich fand ihre Art supercool und durch den Spannungsaufbau im Buch wollte ich immer wissen, wie es nun weitergeht und konnte es somit nicht aus der Hand legen. Die Szenen waren detailliert beschrieben, sodass ich das Gefühle hatte, bei den Handlungen dabei zu sein. Ich habe das Buch total gerne gelesen und deshalb habe ich es mit 4,5 Sternen bewertet.

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Rezensionen von readpassion9:

ewiges Leben?

Die Abschaffung des Todes von Andreas Eschbach

"Die Abschaffung des Todes" heißt das neueste Werk von Andreas Eschbach. Dieses Ziel haben die Gründer des Unternehmens Youvatar und suchen für die Verwirklichung ihres Projekts noch zahlungskräftige Kunden.

James Windover, seines Zeichens Herausgeber einer Online Zeitung für Milliardäre, die vorrangig Themen aus Wirtschaft, Finanzwelt oder Wissenschaft für ihre Leser sachlich aufbereitet, reist stellvertretend für seine Kundin Anahit Kevorkian zur Auftaktveranstaltung von Youvatar.

Er soll einschätzen, ob es sich für Anahit lohnt, in das Unternehmen zu investieren. James ahnt nicht, worauf er sich eingelassen hat.

In gewohnt eschbach-typischem Schreibstil wird die Geschichte aufgerollt, man lernt James kennen, der very british wirkt. Eschbach zeichnet seine Charaktere präzise und detailreich, so dass die Figuren unverwechselbar wirken. Die Backgrundinformationen zu James und seinem Privatleben lassen ihn sehr real wirken.

Die Thematik ist aktuell, viele wissenschaftliche Details zeigen, wie gut der Autor recherchiert hat. Wobei mich einige Stellen, an denen er zu sehr ins Detail geht, ermüdet haben. Eschbach beleuchtet das Thema auch philosophisch, was zwar interessant ist, aber auch das Tempo aus der Story nimmt.

Ich habe die Geschichte gespannt verfolgt und war an James Windover ganz nah dran, allerdings habe ich nicht die Spannung bekommen, die ich bei einem Thriller erwarte. Es gibt zwar Action und etwas Spannung, aber erst im letzten Drittel, für meinen Geschmack zu spät.

Fazit: Fesselndes Thema mit vielen wissenschaftlichen Details.

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Rezensionen von Dorsay:

Packend

Yoko von Bernhard Aichner

Der Thriller Yoko handelt von einer jungen Frau, die im Fleischereibetrieb ihres Vaters den Beruf von der Pike auf gelernt hat. Als der Vater stirbt, setzt sie ihre Idee um und macht aus dem Betrieb eine Glückskeksmanufaktur. Beruflich, wie privat läuft alles bestens, sie ist frisch verliebt, voller Tatendrang, besser könnte es nicht laufen.

Doch dann passiert etwas Schreckliches und die Gewaltspirale beginnt sich zu drehen. Yoko ist nach dem fürchterlichen Erlebnis, dass ihr widerfuhr, hasserfüllt, traumatisiert, sie schwört grausame Vergeltung und wird vom geschundenen Opfer zur Täterin.
Yoko ist ein rasanter Thriller, der einem aufzeigt, dass erbarmungslose Rache sicherlich nicht glücklich macht, sondern nur kurz eine befreiende Wirkung hat.
Der Autor Bernhard Aichner schreibt kompakt und äußerst mitreißend. Ein Schreibstil, der ein packendes Leseerlebnis bewirkt. Die Charaktere der Figuren sind klar umrissen, man möchte der Hauptakteurin Yoko zu Hilfe eilen und sie vor so mancher Tat bewahren. Das offene Ende weist auf eine ebenso fesselnde Fortsetzung hin.

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Rezensionen von DoraLupin:

Spannend und mit einer düsteren Atmosphäre

Maybrick und die Toten vom East End von Vanessa Glas

Dieses Buch führt den Leser ins London 1910. Inspektor Joseph Maybrick, wird an einen Tatort in Whitechapel gerufen, es handelt sich um ein totes Kind, das auf einem Haufen Müll abgeladen wurde, in der Faust hat es einen menschlichen Fingerknochen fest umschlossen. Maybrick und seinem Kollegen Roberts wird schnell klar, dass jemand Jagd auf Kinder macht, die in den Slums der Stadt zum Straßenbild dazugehören und an denen jemand nun seine Wut auslässt.

Gemeinsam gehen sie tief in die dunklen Gassen, um den grausamen Killer zu finden.

Der Schreibstil ist sehr atmosphärisch und dicht und die dreckigen Slums der Stadt hatte ich schnell vor meinen Augen. Die Autorin beschreibt die Zeit Londons um 1910 sehr gruselig aber auch sehr lebendig und anschaulich, denn das Leben war damals eben noch sehr viel grausamer, gerade für die Kinder. Maybrick selbst fand ich schnell sympathisch denn er hat das Herz am rechten Fleck und der Fall ist ihm wichtig und geht ihm nahe, aber das Buch wird aus verschiedenen Perspektiven geschrieben und man lernt so auch andere Charaktere gut kennen.

Die Handlung war sehr düster und bedrückend erzählt, man hat auch viel alltagliches der Leute damals kennengelernt und ich konnte auch historisch noch einiges dazu lernen. Ab und an gab es schon kleine Längen aber das macht eben auch die hohe Seitenzahl des Buches aus. Dennoch habe ich das Buch sehr gerne gelesen und würde mich freuen, wenn dies der Auftakt einer Reihe wäre.

Fazit: Ein düsterer und auch ziemlich brutaler Krimi im historischen London, den ich gerne weiterempfehle!

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Rezensionen von Julchentim:

Spellshop: Ein Cozy-Fantasy-Genuss voller Magie und Herz

Spellshop von Sarah Beth Durst

Sarah Beth Dursts „Spellshop“ ist ein charmantes Beispiel für cozy Fantasy, das mit seiner einladenden Atmosphäre und liebevoll gestalteten Welt begeistert. Die Geschichte folgt Kiela, einer Bibliothekarin, die nach einer revolutionären Zerstörung ihrer Bibliothek mit ihrem sprechenden Pflanzenassistenten Caz und einigen wertvollen Zauberbüchern auf ihre Heimatinsel Caltrey flieht.

Dort beginnt sie, ein Marmeladengeschäft zu führen, während sie sich heimlich mit Magie beschäftigt, um der Insel und ihren Bewohnern zu helfen.

Das Buch punktet mit einem detailreichen, warmherzigen Schreibstil und einer Atmosphäre, die Leser*innen zum Verweilen einlädt. Die Beziehung zwischen Kiela und den Bewohnern der Insel, insbesondere zu ihrem hilfsbereiten Nachbarn Larran, entwickelt sich charmant und verleiht der Geschichte eine gemütliche Note. Der Mix aus Magie, der kleinen Lovestory und der einzigartigen Gemeinschaft macht „Spellshop“ zu einer Wohlfühllektüre, die sich hervorragend für entspannte Lesestunden eignet.

Die Protagonistin Kiela ist anfangs etwas zurückhaltend und introvertiert, doch ihre Entwicklung von einer isolierten Bibliothekarin zu einer integrierten und fürsorglichen Dorfbewohnerin ist berührend und gut nachvollziehbar. Die Interaktionen zwischen Kiela, Caz und den anderen Inselbewohnern sind authentisch und tragen zur Tiefe der Geschichte bei.

Jedoch gibt es auch einige Schwächen. Das Worldbuilding ist recht oberflächlich und die magischen Elemente sowie die Besonderheiten der Welt bleiben oft nur angedeutet. Die Handlung weist einige Längen auf, und der Plot Twist in der zweiten Hälfte wirkt etwas gezwungen, was den harmonischen Erzählfluss stört.

Trotz dieser kleinen Mängel ist „Spellshop“ ein bezauberndes Buch für Liebhaber*innen von cozy Fantasy und Slice-of-Life-Erzählungen. Es vermittelt ein Gefühl von Wärme und Geborgenheit, das durch die liebevoll gestalteten Charaktere und die entspannende Lektüre verstärkt wird. Ideal für alle, die eine Pause vom hektischen Alltag suchen und in eine magische, einladende Welt eintauchen möchten.

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Rezensionen von DoraLupin:

Spannend, mit überraschendem Ende

Stalker - Er will dein Leben. von Arno Strobel

4.5 Sterne

Diese Geschichte habe ich teils gelesen, teils als Hörbuch gehört und mir hat beides sehr viel Spaß gemacht!

Eric Sanders hat es schauspielerisch geschafft und hat seinen großen Durchbruch mit einem Tatort-Film erreicht. Nicht nur Leute aus der Filmbranche wollen mit ihm arbeiten, seine Bekanntheit wächst, und die Followerzahlen auf Social Media steigen durch die Decke.

Alles könnte fantastisch sein, doch dann beginnt ein Unbekannter in seinem Namen auf Followernachrichten zu antworten und gibt sich für Eric aus! Er drängt sich immer mehr in das Leben des bekannten Schauspielers und zugleich scheint ihm jemand auf der Straße aufzulauern. Dann trifft eine Nachricht ein: Gestehe den Mord! Eric muss tief in seine Vergangenheit zurück um überhaupt zu realisieren worum es hier geht!

Der Schreibstil ist wie von Arno Strobel gewohnt sehr fesselnd und mitreißend! Von Anfang an war ich in den Bann gezogen und erschrocken was das Internet und sozial Media heutzutage alles anrichten können! Erzählt wird aus der Perspektive von Eric Sanders und so hat man immer seine Gedanken und Gefühle im Kopf was die Geschichte sehr eindringlich macht. Eric ist kein Sympathieträger für mich, aber dennoch tut er mir leid wie es ein Unbekannter schafft sein Leben zu zerstören. Die Handlung ist spannend, aber auch vielseitig, denn ausser Sozial Media geht es im Laufe der Geschichte auch immer mehr in Erics Vergangenheit und was damals passiert ist.

Ein kleines Pünktchen, dass mich immer mal wieder gestört hat bei dieser Geschichte, sind die Zufälle. Teils war es mir einfach des Zufalls zu viel und die Lösung hätte sich etwas schwieriger gestalten können. Ich dachte eigentlich, dass ich das Ende so erwartet hatte, dann aber hat der Autor es zum Schluss nochmal geschafft mich zu überraschen und ich war wiedermal verblüfft wie Arno Strobel Spannung und Wendungen bis zum Schluss aufbauen kann!

Fazit: Spannendes Hörbuch, manchmal etwas zu konstruiert und die Lösung zu einfach aber das hat dem Spaß kaum Abbruch getan. Gerne empfehle ich sowohl Buch- als auch Hörbuch weiter!

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Rezensionen von DoraLupin:

Verschwundene Hexen und Magier

Das nasse Kätzchen Das Ipswich-Ereignis von Kelly Cait

Das Cover fand ich wirklich zuckersüß und ein wenig geheimnisvoll durch die Bücher im Hintergrund. Ich höre gerne mal Hörbücher die für Kinder gemacht sind. Hier habe ich ein paar kleine Kritikpunkte gefunden, aber anderseits auch ganz fantastische Ideen!

Inhaltlich geht es darum: Mitten im strömenden Regen findet die Hexe Miranda eines Abends ein schneeweißes Kätzchen.

Sie hebt es auf und nimmt es mit nach drinnen, ohne zu ahnen, womit sie es wirklich zu tun hat. Bald beginnt sie zu ahnen, dass etwas in der Welt der Magie schiefgelaufen ist. Zusammen mit dem Zauberer Nexus bemüht sie sich, herauszufinden, was - und vor allem wer - hinter den geheimnisvollen Ereignissen steckt. Miranda kommt gefährlichen Gegnern in die Quere und dabei ist sie doch nur eine einfache Alltagshexe. Aber weder sie noch ihre Widersacher haben mit der Entschlossenheit einer kleinen weißen Katze gerechnet.

Ich bin gut in die Geschichte hineingekommen und der Beginn indem Miranda die kleine Katze findet wird schön beschrieben! Leider wird die Überraschung der Geschichte in meinen Augen sehr früh Preis gegeben sodass man hinterher eigentlich gar nicht mehr miträtseln braucht was passiert ist weil es dem Hörer schon früh klar ist.

Miranda fand ich als Protagonistin sympathisch, vorallem ihre Neugier was mit den anderen Hexen passiert ist und die Liebe zu Tieren waren ein großer Pluspunkt. Mit Nexus dagegen wurde ich leider bis zum Ende nicht recht warm.

In der Geschichte gibt es ganz bezaubernde Ideen, so fand ich zum Beispiel die Bibliothek inder man sich keine Notizen machen kann sehr gelungen und es hat Spaß gemacht mehr darüber zu erfahren!

Was mich leider sehr gestört hat an diesem Hörbuch, dass sich ja an Kinder richtet ist, dass öfters das drehen von Zigaretten, das Rauchen und der Konsum von Alkohol erwähnt wurde. Diese wurden nicht abschreckend sondern nebenbei erwähnt was ich leider nicht so gut finde.

Der Inhalt des Hörbuchs teilt sich in Rätsel und ein wenig Krimifeeling gemixt mit Fantasie, ein wenig mehr Magie hätte mir persönlich noch mehr Spaß gemacht.

Die Sprecherin hat ihre Aufgabe gut gemacht, ihre Stimme war angenehm zu hören und ich habe gerne gelauscht.

Das Ende bleibt ziemlich offen, es handelt sich ja hier auch um einen Reihenauftakt.

Fazit: Eine süße Geschichte mit einem paar sehr fantasievollen und coolen Ideen, leider wird die Überraschung schon früh weggenommen. Für ein Kinderhörbuch waren mir die Themen Rauchen und Alkohol zu präsent. Daher eine eingeschränkte Empfehlung von mir.

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Rezensionen von ReiShimura:

Collegeliebe mit Tiefgang

The Ivy Years – Was wir verbergen von Sarina Bowen

‚Was wir verbergen‘ ist der zweite Teil der Ivy Years Reihe von Sarina Bowen. Der Schauplatz, das Harkness College, ist bei allen Büchern der gleiche, trotzdem sind die Romane in sich abgeschlossen und keine Fortsetzungsromane. Wobei die Hauptpersonen des ersten Buches in diesem hier auch vorkommen und vice versa.

Der erste Band der Reihe hat mir bereits sehr gut gefallen, genauso wie die True North Reihe der Autorin, daher war ich sehr gespannt auf ‚Was wir verbergen‘.
Meiner Meinung nach kann das Buch definitiv mit dem ersten Band mithalten, unterscheidet sich aber doch sehr von ihm. Zuerst zu den Gemeinsamkeiten: Natürlich geht es wieder um ein Paar, dass sich kennen- und lieben lernt und auf ihrem Weg zur Liebe, die eine oder andere Schwierigkeit überwinden muss. Neben der Liebesgeschichte gibt es aber auch noch die ernsteren Töne, der Grund warum Scarlets Vater verhaftet wurde und Bridgers kleine Schwester die heimlich bei ihm wohnt.
Bei den erotischen Szenen habe ich das Gefühl, dass sich die Autorin in diesem Buch etwas zurückgehalten hat. Natürlich kommen sie vor und werden auch detailliert beschrieben, sind aber eher selten vorzufinden. Meiner Meinung nach einerseits eine Konsequenz aus der Handlung, aber auch ein großer Pluspunkt des Buches.
Die Charaktere sind gut beschrieben und man bekommt sehr schnell eine Vorstellung, mit wem man es eigentlich zu tun hat. Der Schreibstil ist wieder einmal sehr angenehm und flüssig und man taucht schnell in die Geschichte ein. Manche Teile der Handlung sind vorhersehbar, an anderer Stelle wartet aber die eine oder andere Überraschung.
An vielen Stellen hat das Buch mich zu Tränen gerührt, was wahrscheinlich auch damit zusammenhängt, dass ich selbst Mutter bin und daher die Sorgen und Probleme von Bridger ganz besonders gut nachvollziehen kann.
Für mich eine gelungene Fortsetzung der Ivy Years Reihe und ich freue mich schon sehr darauf die weiteren Bücher zu lesen

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Rezensionen von ReiShimura:

Männer Moratorium

Wie heiß ist das denn? von Ellen Berg

Bestellerautorin Ellen Berg ist nicht ohne Grund ein Fixstern am Unterhaltungshimmel. Schon seit Jahren begeistern ihre (K)ein Romane die Leserschaft. Jedes der Bücher der Reihe besticht mit ihrer besonderen Mischung aus Humor, Spritzigkeit, Kalendersprüchen und unterschwelliger Ernsthaftigkeit.
‚Wie heiß ist das denn‘ ist hierbei keine Ausnahme.

Die Mischung aus altbekannten Gesichtern und neuen Charakteren begeistern sowohl Ellen Berg Neulinge als auch Fans der Reihe. Die Charaktere sind wieder einmal liebevoll überzogen dargestellt, was den besonderen Charme ausmacht und trotzdem so nah dran an der Realität, dass man sich gut in sie hineinversetzen kann.
Ellen Berg hält sich nicht mit langen und unnötigen Beschreibungen der Umwelt oder der Umgebung auf, sondern konzentriert sich auf das Wesentliche. Das sind ihre Charaktere und deren Gedanken- und Gefühlswelt. Gewürzt wird das ganze immer wieder mit (altklugen) Sprüchen, manche davon sind vielleicht schon ein wenig abgedroschen oder platt, aber der Unterhaltungswert ist garantiert.
Die Geschichte wirkt an manchen Stellen ein wenig zu vorhersehbar, meiner Meinung nach ist dies aber von der Autorin absichtlich herbeigeführt worden. Das macht den Überraschungseffekt an manchen Stellen nämlich nur größer.
Wer bereits einmal ein Buch von Ellen Berg gelesen und es gemocht hat, wird meiner Meinung nach, immer wieder zu einem ihrer Romane greifen. Die Bücher ähneln sich in ihrem Aufbau sehr, trotzdem macht es immer wieder Spaß und am Ende des Buches bleibt das Gefühl zurück, dass man sich gut unterhalten fühlt und trotzdem eine (wichtige) Lektion gelernt hat.

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