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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Natalie:

Unaufgeregt, aber nicht minder spannend

Das elfte Manuskript von Anne Holt

Eine unbekannte Tote, deren Gesicht auf grausame Weise zerstört wurde, beschäftigt derzeit den Polizisten Henrik Holme. Niemand scheint sie zu kennen oder zu vermissen.

Das Manuskript einer bekannten Autorin verschwindet spurlos in Oslo‘s bekanntestem Verlag. Ebba Braut, vormals Pastorin und neu im Verlag, begibt sich auf die Suche.

Hanne Wilhelmsen, ehemalige Hauptkommisarin, welche seitdem sie angeschossen im Rollstuhl sitzt, hat vor kurzem einem Krimi geschrieben. Dieser ist zum Lektorat bei Ebba gelandet.

Henrik und Hanne verbindet schon länger eine Freundschaft, Hanne steht Henrik immer wieder mal bei seinen Fällen beratend zur Seite. Derzeit ist sie aber viel mehr am verschwundenen Manuskript interessiert, vermutet Diebstahl und will mit Ebbas Zugängen im Verlag Licht ins Dunkel bringen.

Erwähnt werden sollte auch noch, dass der Krimi in Oslo 2020 spielt und somit die Pandemie und der Lockdown gerade alle fest im Griff hatte.


Schon beim Einstieg in den Krimi wird klar, dass wir nicht nur einen Erzählstrang hauptsächlich verfolgen, sondern die Autorin gleich mit mehreren aufwartet. Dabei lässt sie Zeit und Raum, um die Geschichte zu erzählen. Wer also einen Krimi erwartet, der sofort temporeich beginnt und mit jeder Seite Spannung auf oberster Ebene erwartet, wird bei diesem nicht fündig. Stattdessen finden sich zuerst mal die Hauptprotagonisten im Buch und es werden schön langsam die einzelnen Erzählstränge aufbereitet. Gekonnt spielt die Autorin dabei mit dem Spannungsaufbau, welcher sich immer mehr steigert und in einem absolut tollem und überraschenden Finale endet, welches ich definitiv nicht vorhergesehen habe. Der Krimi kommt ohne viel Aufhebens daher, packt einen aber beim Lesen. Mich persönlich hat es nicht gestört, dass die absolute Spannung nicht von Anfang gegeben war, sondern für mich passt dieser Stil absolut zur Autorin, die mir auch schon mit der Reihe rund um Selma Falck tolle Lesestunden gebracht hat. Eine Leseempfehlung von mir für diesen Krimi, dessen spannendes und unvorhergesehenes Finale mich begeistert hat.

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Rezensionen von nuean:

Sommer, Sonne, Hawaii, Surfen, Tennis und ganz viel Gefühl

This could be love von Lilly Lucas

Ich lese die Bücher von Lilly Lucas immer sehr gern und war sehr gespannt auf die neue Reihe. Das Cover ist schon wunderschön und auch der Klappentext macht Lust auf mehr.
Louisa´s ganzes Leben dreht sich um Tennis. Nach einer Verletzung will sie wieder richtig durchstarten und am besten an die Spitze der Weltrangliste.

Die Vorbereitung verbringt sie auf Hawaii bei ihrer Patentante Kay, die dort eine Tennisschule führt. Schon bei ihrem ersten Lauf am Strand trifft sie auf Vince, der sich um sie kümmert, als sie sich mit dem Training übernimmt.
Obwohl sich Louisa wirklich auf das Tennis konzentrieren will, spürt sie doch eine gewisse Anziehungskraft zu Vince, die auf Gegenseitigkeit beruht und so kommen sich die beiden näher.
Ich war sofort mittendrin in diesem Buch und im Sommer und Hawaii-Feeling. Die Beschreibungen sind so toll, dass ich mich direkt dabei gefühlt habe. Louisa mag ich sehr gern, sie weiß was sie will und bringt sich an ihre Grenzen um das zu erreichen. Vince wirkt wie der typische Sunnyboy, aber man merkt schnell, dass er auch sehr tiefgründig ist. Die ersten Hürden nehmen die beiden sehr gut und ich fand es toll wie sie sich langsam annähern. Ich hatte auch etwas Schmetterlinge im Bauch. Die weiteren Charaktere haben mir auch sehr gut gefallen und ich freue mich auf ein Wiedersehen in den nächsten Bänden.
Der Schreibstil locker, leicht und flüssig, ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen, mitgefiebert und hätte Louisa auch das ein oder andere Mal ganz gern geschüttelt.
Fazit: Süßer Wohlfühlroman

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Rezensionen von Sarah:

Biss zum Morgengrauen (Bella und Edward 1) von Stephenie Meyer

Nachdem die 17-jährige Bella zu ihrem Vater ins regnerische Forks zieht, fühlt sie sich zunächts nicht sehr wohl in der Stadt. Als "die Neue" bekommt sie ungewollt viel Aufmerksamkeit in der neuen Schule, allen voran von einem Jungen namens Edward. Sein komisches Verhalten und einige Geschichten, die von den einheimischen erzählt werden, lassen sie stutzig werden und schon bald ist sie sich einer Sache sicher: Edward ist ein Vampir.

Und sie unsterblich in ihn verliebt.

Ich habe Twilight tatsächlich noch nie gelesen und war total in der Stimmung für einen leichten und seichten Fantasy-Roman. Twilight hat wirklich viel Unterhaltungspotenzial, auch wenn Bella in den Büchern tatsächlich nicht so komisch rüberkommt, wie in den Filmen. Klar, Twilight ist trashy, aber nicht so trashy, dass es keinen Spaß macht, das Buch zu lesen. Ich fand den Schreibstil nicht unangenehm, zur Story an sich muss ich wahrscheinlich nicht viel sagen und das Buch hat mich schon unterhalten, ob ich die Reihe aber weiterlesen werde, bezweifel ich, dann schaue ich vielleicht doch lieber nochmal die Filme.

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Rezensionen von Sarah:

Die einsame Buchhändlerin von Tokio von Nanako Hanada

Nanako fühlt sich nach der Trennung von ihrem Ehemann ziemlich verloren, weshalb sie beschließt, sich eine App herunterzuladen, die darauf ausgelegt ist, neue Bekanntschaften zu machen. Naoko macht es sich fortan zur Aufgabe, jeder Person, mit der sie sich trifft, eine persönliche Buchempfehlung zu geben, basierend darauf, wie sie die Person nach dem Treffen einschätzt, auch wenn nicht jede Person nur eine Buchempfehlung von ihr will.

..

Ich fand das Buch für einen autobiografischen Roman ganz amüsant, es ist doch wirklich interessant zu sehen, wie schräg manche Menschen sein können. Die Liebe zu Büchern hat man das ganze Buch über deutlich gespürt und die Geschichten von den Treffen mit den verschiedentsen Leuten waren wirklich unterhaltsam. Der Schreibstil war sehr einfach und gut nachvollziehbar und ich fand es ziemlich interessant, auch den japanischen Buchhandel ein wenig von innen zu sehen. Zwar konnte ich nicht mit allen Büchern etwas anfangen, da es viele davon abseits von Japan nicht gibt, ich fand es aber trotzdem richtig schön, wie immer erklärt wurde, um was es in dem jeweiligen Buch geht und warum Nanako sich genau für dieses Buch entschieden hat. Für mich war das Buch eine wirklich nette Lektüre für zwischendurch.

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Rezensionen von brauneye29:

Gefällt mir

Zwei in einem Leben,2 Audio-CD, 2 MP3 von David Nicholls

Zum Inhalt:
Marnie ist einsam, doch das will sie jetzt ändern. Ähnlich geht es Michael, aber er ist nicht nicht bereit für andere Menschen. Durch eine gemeinsame Freundin und sehr englisches Wetter führt Michael und Marnie zusammen und nach und nach merken sie, dass dieses erste Treffen vielleicht ihr Leben verändern könnte.

Meine Meinung:
Irgendwie hatte ich gedacht, das Buch wäre eine Neuauflage von Zwei an einem Tag, aber das war nicht so und das fand ich gut, denn dieses Buch hat ähnlich viel Charme und hörte sich ausgesprochen gut. Ich mochte die Protagonisten, die eigentlich schon viel früher spürten, dass da mehr ist, aber noch nichts zulassen wollen.
Ich fand es gut, wie die beiden das Thema Einsamkeit angehen und nach und nach auch immer mehr über einander erfahren. Sehr schön fand ich auch das Ende auch wenn das dann fast zu schnell kam. Das Hörbuch ist gut gelesen und ich habe mich gut unterhalten gefühlt.
Fazit:
Gefällt mir

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Rezensionen von Tessi:

Die Spannung bleibt...

Comeback von Katja Wilhelm

Zur Veröffentlichung des dritten Bandes der Krimireihe BEWEIS_LAST habe ich die ersten beiden Bände nochmal gelesen, bevor ich mich auf den dritten Band ("Comeback") stürze. Die einzelnen Kriminalfälle sind zwar jeweils abgeschlossen, die Krimireihe begleitet aber auch Major Cornelius Metz und seine schrägen Kollegen der Soko Reha.

Deren Lebensgeschichten und Weiterentwicklungen bilden den roten Faden der die einzelnen Kriminalfälle verbindet. Ich war positiv überrascht wie interessant die Bücher auch beim zweiten Lesen noch sind, ganz unüblich für einen Krimi. Gerade weil man schon weiß wer der Mörder ist kann man nun die feinen Nuancen, den Wortwitz, die Sorgen und Probleme der Akteure richtig genießen. Ich bin schon sehr gespannt was der dritte Band zu bieten hat!

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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Auf gefährlich sanfte Art

Auf gefährlich sanfte Art von Antoine Laurain

"Auf gefährlich sanfte Art" führt Antoine Laurain nicht nur seinen Protagonisten, den Psychoanalytiker Faber an die Geheimnisse seiner neuen Patientin Nathalia heran, sondern auch die Leserschaft an diese geheimnisvolle Geschichte.

Faber versucht auf kreative Art, etwas aus Nathalia herauszubekommen.

Sie soll jede Woche eine Geschichte schreiben und diese ihm abgeben. Darüber reden sie dann in der nächsten Konsultation.

Ihre Geschichten, die sie sich über Personen, die im Nachbarhaus wohnen, ausdenkt, sind enorm schön geschrieben. Man könnte sich fast schon in diesen Storys verlieren und sie als Kurzgeschichten hinnehmen. Doch die darauffolgende Konsultation riss mich immer wieder raus und von Story zu Story fragte ich mich aufs Neue, auf was Antoine Laurain schlussendlich raus will. Irgendwas muss da doch noch kommen, bloss was?

Die Überraschung kam und sie ist dem Autor sehr gut gelungen. Nie wäre ich auf diese Pointe gekommen. Seiten später fragte ich mich aber erneut, wie er diese neue und verzwickte Situation auflösen bzw. beenden will. Und auch hier hat Antoine Laurain mich erneut überrascht.

Man muss sich als Leser*in auf diese Geschichte einlassen und diese lange Schwebe, das Nicht-Wissen darüber, wohin die Geschichte führt, aushalten. Teilweise war meine Geduld recht strapaziert. Viel länger hätte ich das wohl auch nicht ausgehalten.

Fazit: Ein Roman, der erstmal ins Nirgendwo führt, nur um dort alles aufzulösen - und dann doch den Rank und ein passendes Ende bekommt.
4 Sterne.

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Rezensionen von Lerchie:

Mäßig spannend

Der Spiegel des Drachen - Weltenwandel von April Wynter

Eine Assassine, ein Einzelgänger, eine Hure und ein Leibwächter blind vor Liebe. Diese vier werden von der Königin Estella ausgesandt um ein Portal in eine andere Welt zu finden. Denn die Welt, in der sie leben ist durch Naturkatastrophen bedroht. Auf ihrer Reise decken die Gefährten Geheimnisse auf und die Gruppe droht sich zu entzweien.

Es setzen sich Zweifel an ihrer Mission fest und sie fragen sich, ob ihre Welt nicht doch noch zu retten ist. Ein Fantasy-Abenteuer mit Drachen, Magie und moralisch nicht immer guten Charakteren.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich recht gut lesen, denn Unklarheiten im Text, die meinen Lesefluss gestört hätten, gab es nicht. Auch konnte ich mich durchaus in die Protagonisten hineinversetzen, doch so richtig warm bin ich mit keinem geworden. Es dauerte daher auch etwas länger bis ich der Geschichte angekommen war. Königin Estrella war scheinbar ein guter Mensch, denn sie einer armen Familie und gab ihr Unterkunft in ihrem Schloss. Aber war sie wirklich so gut wie es aussah? Das wird der Leser des Buches erfahren. Die Vier ausgewählten Personen machten sich auf den Weg, das Portal zu finden. Wird ihnen das gelingen? Und was wird der Drache tun, der angeblich das Portal bewachte? Es ist durchaus spannend geschrieben, aber die Spannung setzt eben immer wieder aus, weil es sich doch insgesamt ziemlich zog, langatmig war. Das hat die Spannung immer wieder herausgenommen, die sich dann neu bilden musste. Es passierte unterwegs einfach zu wenig. Und doch wollte ich wissen, ob es der Gruppe gelingen würde, den Drachen von der Öffnung des Portals zu überzeugen. Wird es ihnen gelingen? All dies erfährt der geneigte Leser beim Lesen dieses Buches. Es hat mir schon gefallen, aber es gibt bessere Drachenbücher. Da mir in großen Teilen die Spannung fehlte, abgesehen von der Frage, ob das Portal geöffnet werden würde, empfehle ich es zwar weiter, vergebe aber nur drei Sterne.

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Rezensionen von Murksy:

Zurück in die Zukunft

Bis in alle Endlichkeit von James Kestrel

Schon mit den ersten Zeilen fühlt man sich an die alten noir-Krimis und Filme der 30-40-50er Jahre erinnert. An Sam Spade und Philip Marlowe, diese einsamen, melancholischen und harten Ermittler erschaffen von Dashiell Hammett und Raymond Chandler. Genau wie in diesen alten Geschichten berichtet auch hier ein Privatdetektiv von seiner Ermittlung in einem Todesfall.

Der Krimi von Kestrel hat alles, was diese hardboiled novels ausmachte. Der Protagonist und Ich-Erzähler Lee Crowe ist einer dieser launigen Privatdetektive, die das Gesetz als grobe Richtschnur ansehen, aber auch nicht davor zurückschrecken, dieses zu umgehen. Wie das in solchen Krimis sein muss, sticht Crowe in ein Wespennest und ist plötzlich einer viel größeren Sache auf der Spur.
Und obwohl Kestrel ganz eindeutig diese alten Krimis zum Vorbild hat, schafft er es perfekt, diesen alten Charakter der Trenchcoats und Schlapphüte in die moderne Zeit zu tragen. Die Geschichte wirkt absolut authentisch, die Ermittlungsarbeiten werden so präzise beschrieben, dass sich der Leser teilweise selbst als Detektiv fühlt. Man folgt den Fährten, steckt in den Sackgassen fest und erlebt die Wendungen, die zu immer mehr Verwicklungen führen. Wer ist gut, wer ist böse? Diese Trennung gibt es nicht. Jeder trägt seine eigene Schuld, in größerem oder kleinerem Maße. Geschickt führt der Autor den atemlosen Leser durch den Fall und wenn nicht das moderne Setting wäre, sähe man den Schwarz-Weiß-Film direkt vor sich. Ein grandioser, gelungener Krimi, der endlich auch seine Übersetzung ins Deutsche gefunden hat.

Dies ist eine Privatrezension, ohne KI erstellt. Auszug, auch in Teilen unterliegt dem Urheberrecht.

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Rezensionen von clematis:

In Turin

Die Frau in Rot von Giulia Conti

Der Po in Turin bringt mit seinem hohen Wasserstand eine Leiche mit, eine Frau im roten Kleid, die Frau eines stadtbekannten FIAT-Funktionärs. Als Alba, die Tochter der Toten, die Psychoanalytikerin Camilla di Salvo aufsucht, beginnt diese, Nachforschungen anzustellen, welche die Kriminalpolizei schon wieder beendet und den Fall als Selbstmord abgeschlossen hat.

In einer sehr angenehmen, fast sachlichen Schreibweise beleuchtet Giulia Conti diesen ungewöhnlichen Kriminalfall und versetzt den Leser zur Abwechslung in die interessante Stadt Turin, deren Einwohner als in sich gekehrt und wortkarg gelten. Mit Camilla schafft die Autorin eine unkonventionelle Figur, die einem ungeklärten Mord nachgeht und auf Okkultes ebenso stößt wie auf Spuren zu den bekannten Autoherstellern FIAT und BMW. Nicht zuletzt verschlägt es die zielstrebige junge Frau ins Aostatal, wo sie talentiert auf ihre Ski steigt. Sehr gut vorstellbare Charaktere, verzwickte Zusammenhänge und ein sympathischer Hund aus dem Tierheim lassen die Handlung kurzweilig dahingleiten, Schmankerl aus Italien und Bayern sorgen zwischendurch für den leiblichen Genuss. Die Spannung während des Lesens ergibt sich mitunter daraus, dass Camilla selbst an ihre Kindheit erinnert wird, sonst hätte sie wohl Alba an ihre Kollegin verwiesen und keine abenteuerlichen Fragen gestellt.

Ein erfrischender Kriminalfall, der wohltuend aus der Masse hervorsticht und Neugierde weckt auf weitere Episoden mit Psychoanalytikerin di Salvo.

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