Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Alo:
Gilmore Girl Vibes
Meet me in Autumn. Eine Pumpkin spiced Romance von Laurie Gilmore
Meet me in Autumn ist ein süßes Buch, das ich ganz gerne gelesen habe.
Jeanies Tante Dot will sich zur Ruhe setzen und überlässt ihrer Nichte ihr Pumpkin Spice Café in dem kleinen Städtchen Dream Harbour. Jeanie kommt das sehr gelegen, sie möchte sich unter anderem beruflich verändern. Dream Harbour heißt sie schnell willkommen und auch der grummelige Farmer Logan, hilft ihr beim Ankommen.
Am besten hat mit die Kleinstadtatmosphäre gefallen. Das Städtchen Dream Harbour mit seinen Bewohner hat mich sehr stark an die Serie Gilmore Girls erinnert und auch die Figuren hatten ihre Ähnlichkeiten, so erinnert beispielsweise Logans Charakter an Luke, das war an manchen Stellen vielleicht auch etwas zu viel des Guten. Auch gut fand ich das herbstliche Setting, das wurde die meiste Zeit gut vermittelt.
Sehr gestört hat mich der Spice. Ich bin allgemein kein großer Fan davon, aber hier war er für mein Empfinden auch nicht gutgeschrieben und außerdem auch viel zu langezogen. Ich habe die Seiten dann überblättert, sonst hätte ich es wohl nicht zu Ende gelesen.
Darüber hinaus war es ein nettes Buch, aber mehr nicht.
Rezensionen von Katzenmicha:
Gelungener Auftakt der Kinder der Berge Saga
Die Berghebamme - Hoffnung der Frauen von Linda Winterberg
Maria ist ein Findelkind, sie wurde auf der Kirchenpforte des Ortes Brannenburg in Oberbayern abgelegt. Zuwendung bekam Maria von Gertie, die sich liebevoll, aber auch streng- um die Waisen und Findelkinder kümmerte.Nun hatMaria in München in einer renommierten Klinik ihre Ausbildung mit der Prüfung zur examinierten Hebamme abgeschlossen, als Jahrgangsbeste.
Sie erhält von ihrem besten Freund Max aus Kindertagen einen Brief,in dem er sie bittet wieder nach Brannenburg zurückzukommen.Aber in ihrer alten Heimat wurde sie als das Findelkind, stets angefeindet.Ihre modernen Methoden, stoßen auch nicht überall auf Wohlwollen, ihre Vorgängerin Alma und der alte Dorfpfarrer machen ihr das Leben schwer.Und zudem empfindet Maria mehr für Max als die Liebe einer Schwester…..
Hinter der Autorin Linda Winterberg verbirgt sich Nicole Steyer, eine erfolgreiche Autorin historischer Romane.Sie hat einen fließenden und bildhaften Schreibstil.Nachdem ich die ersten Seiten gelesen habe wollte ich das Buch nicht mehr aus den Hand legen.Die Geschichte Marias hat mich in eine länsgt vergangene Zeit versetzt.Wo Frauen es nicht einfach hatten.Die Geburtenraten sind hoch, aber auch die Sterblichkeit von Mutter und Kind in diesen Zeiten.Das Cover passt zu der Geschichte mit der Hebamme und den Bergen drauf,sehr gerne 5 Sterne.
Einen Fehler habe ich entdeckt- das Buch handelt 1893, an einer Stelle wird die Meinung von Papst Johannes Paul II und Benedikt XVI zitiert, aber die beiden erscheinen über hundert Jahre später in der Geschicht.Ansonsten fand ich die Geschichte mitreißend und freue mich schon auf die Fortsezung der Saga -sehr gerne 5 Sterne.
Rezensionen von Dana:
abenteuerlich, kreativ, witzig, 4,5 Sterne
Akademie Splitterstern 1: Akademie Splitterstern von Falk Holzapfel
In der Akademie Splitterstern gibt es unterschiedliche Sparten, in denen die Adepten ausgebildet werden. Am Ende sind sie zum Beispiel Zauberer, Barbaren, Wächter, Priester oder Wanderer. In welcher Klasse sie landen, entscheidet ihr Geburtstag, genetische Veranlagungen oder Fähigkeiten spielen keine Rolle.
So kommt es auch hin und wieder vor, dass der eine oder andere Adept das Gefühl hat, vielleicht in der falschen Klasse gelandet zu sein. Manchmal läuft einfach alles schief und man scheint gar nicht geeignet zu sein für die Dinge, die man erfüllen sollte. So ähnlich geht es auch Garek, Eika, Fenja und Ribisel. Sie sind zum Nachsitzen beim Direktor vorgeladen worden, weil ihre Leistungen zu wünschen übrig lassen. Doch aus dem Nachsitzen wird nicht so richtig was, denn sie landen mitten in einem Abenteuer, das alles von ihnen fordert, was sie bisher gelernt haben und noch manches darüber hinaus.
Die Aufmachung des Buches finde ich richtig klasse. Gleich zu Beginn gibt es eine Karte, die einen Überblick über die einzelnen Bereiche gibt und bei der Orientierung helfen kann. Daneben sind auch direkt die Protagonisten mit abgebildet, zu denen es nach der Übersicht über die einzelnen Sparten der Akademie Splitterstern ebenfalls noch ein paar Informationen gibt. Damit weiß man schon mal, mit wem man es im Buch zu tun hat und kennt ein paar Vorlieben und Abneigungen. Der Stil der Illustrationen gefällt mir sehr gut. Es gibt schöne Details zu entdecken, ohne dass es dabei irgendwie überladen wirkt. Besonders gut kann man sich die Protagonisten durch die farbigen Illustrationen vorstellen. Innerhalb der Kapitel ist nur die erste Doppelseite farbig gestaltet, auf den dann folgenden Seiten sind jeweils die Eckbereiche mit Details in schwarzweiß versehen, die zur Handlung oder dem Handlungsort passen. Diese sind innerhalb der Kapitel gleich, wechseln jedoch in jedem Kapitel. Mich hat diese Aufmachung sehr angesprochen und sie hat für mich die Handlung auch noch lebendiger gemacht. Schön fand ich auch die Übersichten zwischen den einzelnen Kapiteln zu den Entwicklungen der Level der einzelnen Adepten.
Der Schreibstil im Buch ist flüssig, stellenweise der Fantasyhandlung angepasst, ich empfand ihn jedoch dennoch als gut verständlich, auch für das Lesealter ab 10 Jahren. Vielleicht muss man sich in den Stil etwas hineinlesen, da es schon viele kreative Wortkombinationen und Ausdrücke gibt.
Auffällig sind die kreativen „Flüche“, die es innerhalb der Geschichte gibt. Wenn sich die Charaktere über etwas oder jemanden ärgern, fluchen sie anders, als man es sonst so kennt. Dabei und auch in manch anderen Momenten gibt es oft auch eine sehr bildhafte Sprache und Vergleiche.
Detaillierte Beschreibungen machen die Entwicklung und Handlungsorte gut vorstellbar. Ich fühlte mich in der Geschichte gut mitgenommen. Die Dinge, die mit Magie, den Gepflogenheiten an der Akademie und andersartigen Wesen zu tun haben, werden gut erklärt oder erschließen sich im Verlauf der Geschichte dann. Manches ergibt sich auch einfach aus den Gesprächen der Protagonisten. Wodurch man zunächst die Charaktere kurz einzeln begleitet, bevor sie dann die meiste Zeit als Gruppe agieren, bekommt man auch noch mal kleine Einblick zu ihren Klassen und den Dingen, die sie dort lernen sollen. Der Hauptteil der Geschichte konzentriert sich dann jedoch auf ihr gemeinsames Abenteuer, bei dem es auch immer wieder um ihre Fähigkeiten geht, die sie entweder schon haben oder eben auch nicht. Die Adepten erkunden Gebiete, in denen sie noch nie zuvor gewesen sind, so sind sie auch nicht immer auf die dort lauernden Gefahren vorberietet, was zeitweise zu turbulenten Augenblicken und misslichen Situationen führt.
Die Protagonisten bedienen teilweise schon einige Klischees, allerdings eben auch nicht unbedingt die, die in ihrer Welt für sie alle typisch wären. Aus meiner Sicht hätten sie das nicht unbedingt alle gemusst. Allerdings ergibt sich so eben auch eine ziemlich wild gemixte Truppe, die auf den ersten Blick auch gar nicht so recht zusammen zu passen scheint, selbst wenn sie alle irgendwie nicht so ganz in ihre Klasse passen oder irgendwelche Anforderungen nicht erfüllen.
Am wenigsten gebraucht hätte ich persönlich Gareks „Sprachfehler“, bei dem ich mich jetzt nicht festlegen will, ob er auf mangelnde Intelligenz oder etwas anderes hinweisen sollte. Er ist schon sehr fixiert auf sein Plätteisen und geht lieber mit dem Kopf durch die Wand, als gescheit über die Dinge nachzudenken, die man stattdessen vielleicht tun könnte. Trotzdem habe ich ihn im Verlauf des Buches lieb gewonnen und ich fand, dass die sprachliche Auffälligkeit zwischendurch etwas weniger war oder ich habe es nur nicht mehr so intensiv wahrgenommen. Ribisels Schusseligkeit und dass sich seine Fähigkeiten bei Nervosität verselbstständigen, fand ich eigentlich ganz niedlich und es sorgt auch für kleine Schmunzler in der Handlung. Allerdings bringt es ihm natürlich auch Spott, Mobbing und fiese Sprüche ein. Mehr zum Beginn der Geschichte, als dann im Verlauf, aber es ist Thema.
Die Dynamik der Gruppe hat sich für mich mit voranschreiten des Buches gut entwickelt. Sie haben neue Dinge entdeckt, Fähigkeiten weiterentwickelt, sind über sich hinaus gewachsen, mussten zusammenarbeiten und haben das eine oder andere kennengelernt, was sie so im Unterricht wohl nicht erfahren hätten. Auch die Bindung untereinander entwickelt sich schön im Verlauf.
Manche Aspekte in der Handlung waren für mich erwartbar, dennoch war es interessant und spannend zu verfolgen, was die vier noch für Abenteuer zu bestehen haben werden und welche Umwege auf sie zukommen. Auch die, teilweise witzigen, Dialoge sorgen für eine schöne Dynamik und geben immer wieder Einblicke in die Entwicklungen des Gruppengefüges. Die tierischen Begleiter bringen dann zusätzlich noch mal eine schöne und andere Note mit rein.
Fazit
Ein tolles Abenteuer-Kinderbuch mit vielen kreativen Ideen und Ausdrücken. Es gibt ständig etwas zu erleben und entdecken, den Protagonisten wird auf jeden Fall nicht langweilig. Humorvolle Augenblicke, Schlamassel, Gefahren, Turbulenzen, Wendungen und immer wieder neue Herausforderungen sorgen für unterhaltsame und abwechslungsreiche Lesestunden. Ich hätte auf jeden Fall Lust weiter mit Erika, Garke, Fenja und Ribisel unterwegs zu sein.
Rezensionen von Nele33:
spannender Plot
Scandor von Ursula Poznanski
Mit " Scandor" hat die Autorin Ursula Poznanski wieder einmal einen spannenden Jugendthriller geschrieben.
Eine anscheinend leichte Challenge, an deren Ende viel Geld lockt, nämlich 5 Millionen Dollar, lässt auch Phillip und Tessa mit anderen 98 Teilnehmern um den Preis kämpfen. Die Challenge hört sich doch so einfach zu bewältigen an, sie dürfen nur nicht lügen.
Doch Scandor der Lügendetektor ist nicht zu überlisten. Jeder Teilnehmer muss beim Versagen einen vorher festgelegten Einsatz zahlen, auf diese gehe ich nicht näher ein, um nicht zu spoilern. Nur soviel, sie sind grausam oder teuer.
Schnell merken Tessa und Phillip, dass es gar nicht so einfach ist, wie sie gedacht haben. Manchmal ist die Wahrheit zu sagen zu schwer, besonders wenn es um nahe stehende Personen geht, die man nicht verletzen möchte. Hinzu kommt die Kaltblütigkeit der Konkurrenz, die gnadenlos ihre Gegner aus dem Feld räumen will.
Erzählt wird die Geschichte aus den Perspektiven von Tessa und Phillip, die in den Kapiteln wechseln und deren Veränderung und Ängste die Autorin sehr gut transportiert hat. Durch den spannenden und abwechslungsreichen Schreibstil war es leicht gut ins Buch hineinzukommen. Der Spannungsbogen war wie bei der Autorin gewohnt durchweg gegeben.
Als Nebeneffekt fällt einem beim Lesen auf, wie häufig man selber am Tag zu kleinen Lügen, aus welchen Gründen auch immer greift.
Besonders die rasanten Wendungen im Verlauf und die nicht erwarteten Überraschungen machen "Scandor" zu einem wahren Pageturner.
Rezensionen von yellowdog:
Karls letzte Reise
Reise nach Laredo von Arno Geiger
Reise nach Laredo ist ein Roman, der vor kurzen kontrovers beim Literarischen Quartett besprochen wurde. Die Meinungen gingen auseinander, also hilft nur, selbst dieses interessante Buch zu lesen. Zunächst muss man wissen, wer Karl, die Hauptfigur dieses Buches ist. Es ist Karl V. Er war Kaiser sowie König von Spanien.
Er lebte von 1500 bis 1558 und war eine interessante, historische Persönlichkeit.
Der Roman setzt gegen sein Lebensende ein, als er sich ins Kloster von Yuste zurückgezogen hatte. Die Handlung zeigt seine letzte (fiktive) Reise, die er zusammen mit einem Jungen unternimmt. Arno Geiger gelingen einige bemerkenswerte Szenen, zum Beispiel wie der König einen misshandelten Cagot rettete. Mit neuer Begleitung geht die Reise weiter. Eine Vielzahl von Details machen den Roman aus.
Arno Geigers literarische Qualitäten kommen auch in diesem Buch zum tragen.
Rezensionen von brauneye29:
Mehr davon
Die Berghebamme – Hoffnung der Frauen von Linda Winterberg
Zum Inhalt:
Als Maria auf Bitten eines Freundes in ihr Heimatdorf Ls Hebamme kommt, hofft sie auf einen Neuanfang und d darauf nicht mehr als das Bankert geächtet zu werden, aber der Anfang gestaltet sich schwer, denn auch die bisherige Hebamme will ihren Job behalten, obwohl sie alt genug wäre aufzuhören.
Meine Meinung:
Was für ein schönes Buch! Ich fand, dass die Verhältnisse um die Zeit um 1900 gut geschildert waren, genauso stellt man sich das vor, dass ein uneheliches Kind immer weiter zu leiden hat, obwohl es nichts für den Entstehungsprozess kann. Schön fand ich die Entwicklung der Alt-Hebamme, auch wenn sie ganz schön Zeit gebraucht hat. Toll erzählt aber auch, wie die Frauen immer mehr Vertrauen zu Maria entwickeln. Ich glaube, dass in einem der folgenden Bände die Mutter von Maria auftauchen wird, was auch spannend werden kann. Das Hörbuch war gut gelesen und war trotz der Länge sehr kurzweilig.
Fazit:
Mehr davon
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Keine leichte Lektüre
Nach Ibiza von Julian Hessenthaler
Als die breite Öffentlichkeit am 17. Mai 2019 in einem mehrere Minuten langen Video erfährt, welche Pläne der damalige Vizekanzler Heinz-Christian Strache und sein Parteifreund Johann Gudenus mit österreichischen Unternehmen bzw. mit dem ganzen Land vorhaben, ist Feuer am Dach.
Wer hat das Video gedreht? Ist es überhaupt echt?
Die Betroffenen sprechen von Fake-News, Fälschung und besonders Strache sieht sich als Opfer einer Verleumdung.
Korrupt sind immer nur die anderen.
Die Folgen sind bekannt. Der damalige Bundeskanzler Kurz beendet die Koalition mit der FPÖ. Nun stehen Ende September 2024 abermals Wahlen zum Nationalrat an und es stellt sich für viele Wahlberechtigte die Frage, wen man doch wählen soll. Im Kopf vieler Wahlberechtigten schwingt das Ibiza-Video nach. Hat sich die österreichische Innenpolitik verändert? Wem kann man noch trauen?
Wenn man nun in Julian Hessenthalers Buch die Namen von Akteuren liest, die vor und nach dem Auffliegen dieses größten Politskandals ihre Finger im Spiel hatten und haben, ist klar, dass der lange Schatten des Ibiza-Vidos noch lange nachwirken wird.
In seinem Buch erzählt Julian Hessenthaler wie es zu diesem Video gekommen ist. Warum er es gedreht hat und dass er die Folgen, vor allem für sich persönlich völlig unterschätzt hat.
Ich will hier dem Inhalt nicht vorgreifen, nur so viel: Stellenweise liest sich das Buch wie ein Agententhriller. Nur leider sind einige Ereignisse nicht Fiktion, sondern Fakt.
Fazit:
Gerne gebe ich diesem Buch, das sich als Weckruf versteht und einige Schwachstellen der Demokratie in Österreich, die Abhängigkeit von Russland (Stichwort Erdgas) sowie die Anfälligkeit von manchen Politikern der Korruption gegenüber aufzeigt, gerne 5 Sterne.
Rezensionen von Nele33:
wichtiges Buch
Egal war gestern von Jörg Isermeyer
In dem Jugendbuch "Egal war gestern" des Autors Jörg Isermeyer wird ein Top-aktuelles Thema behandelt.
Finn und Lennard sind Freude und haben, wie Jugendliche heutzutage auch social media accounts. Sie betreiben sie aus Spaß an filmen und Clips zurechtzuschneiden, in erster Linie jedoch um Reichweite zu generieren.
Als Sam, eine Schülerin aus einer höheren Jahrgangsstufe vorschlägt sich gegenseitig zu pushen, sind die beiden gerne bereit dazu.
Was dann passiert, konnten sie nicht ahnen: Kaum erscheint der erste Clip, bekommt Finn rechtsradikale Bilder, Sprüche und wird gedisst. Finn bemerkt nun, wie sehr Sam als afroamerikanisches Mädchen mit rassistischem Verhalten konfrontiert ist und ist mit der Situation mehr als erfordert.
Als Finns Vater, Lehrer an der Schule, mitbekommt, wie sich die Stimmung immer mehr in die falsche Richtung bewegt, stellt er sich gegen den Großteil seiner Kollegen und macht sich dadurch unbeliebt. Die gesamte Familie leidet durch seine Courage sehr und kommt an ihre Grenzen.
"Egal war gestern" ist ein wichtiges Jugendbuch, welches durch einen angenehmen Schreibstil überzeugt. Die Gedanken und Entwicklung von Finn bezüglich der politischen Situation und sein Umgang damit können überzeugen und werden sehr gut durch die gewählten Worte unterstützt.
Ich wünsche dem Buch eine gute Reichweite.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Köstlichkeiten aus der Backstube
Veronikas Backstube von Veronika Brudl
Nach „Veronikas Hofküche“ dürfen wir nun Veronika Brudl in ihrer Backstube über die Schulter schauen und unsere Nase (oder Finger) in die Schüsseln mit Teigen für flaumige Kuchen oder andere köstliche Backwaren stecken.
Das Buch ist ähnlich aufgebaut wie sein Vorgänger , weshalb auch einige Grundrezepte daraus hier übernommen worden sind.
Im Großen und Ganzen lassen sich die Rezepte wie folgt einteilen:
Torten, Tartes & feine Schnitten
Strudel & Rouladen
Brot & Gebäck
Pikantes Gebäck
Schmalzgebackenes & Traditionelles
Kekse & Weihnachtliches
Das Thema Keks ist noch weiter unterteilt in:
Kekse aus Mürbteig
Kekse aus Nuss-Mürbteig
Kekse aus Busserlteig/Baiserteig
Jetzt, wo die Tage wieder kürzer und die Temperaturen sinken, werde ich wohl das eine oder andere Rezept ausprobieren.
Die Zutaten sind leicht zu bekommen und die Anleitung liest sich gut strukturiert. Zu jedem Rezept ist dann die fertige Speise appetitlich abgebildet, damit Koch oder Köchin weiß, wie das Endprodukt aussehen soll.
Ich wünsche mir und allen jenen, die Rezepte aus Veronikas Backbuch ausprobieren, gutes Gelingen.
Fazit:
Ein ansprechendes Backbuch, dem ich gerne 5 Sterne gebe.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Eine gelungene Fortsetzung
Wilder Wein von Alexander Oetker
Als die junge Winzerin Charlotte Malroix in ihrem Weinkeller in Barsac/Sauternes tot aufgefunden wird, ist für die örtliche Polizei alles klar: Ein bedauerlicher Gärgasunfall wie er regelmäßig, auch bei erfahrenen Winzern vorkommt. Der örtliche Chef de Police Vincent Balladier will Charlottes Tod gleich zu den Akten legen, zumal sich die junge Frau durch ihre Anbaumethoden, die ohne Pestizide auskommt, mit so gut wie allen anderen alteingesessenen Winzern in Kriegszustand befunden hat.
Doch er hat nicht mit dem Instinkt von Luc Verlain und seinem jungen Kollegen, Yacine, der seit kurzem von Paris zu Verlain nach Bordeaux gewechselt hat, gerechnet. Denn bei der Besichtigung der Leiche bemerken beide eine Ungereimtheit.
Die Dorfbewohner mauern eisern. Kaum jemand redet Tachles. Als dann einem Begräbnis auch noch der Pfarrer die überdurchschnittlich hohe Krebsrate, die auf die Verwendung der Spritzmittel im Dorf zurückgeht, anprangert, ist klar, dass hier einiges im Argen liegt und so manches vertuscht werden soll.
Erst durch eine geschickte Finte, bricht die Mauer des Schweigens unter den Dorfbewohnern auf und Luc erhält die eine oder andere anonyme Nachricht ...
Meine Meinung:
Diesmal dauert es ein wenig bis der Fall so richtig in Schwung kommt. Geschickt versteht es Alexander Oetker die Gegend, die für einen köstlichen Süßwein bekannt ist, in seinem 8. Fall für Luc Verlain einzubeziehen. Wir erfahren einiges über den (biologische) Weinbau und wie schnell ein Jahrgang vernichtete werden kann, wenn das Wetter verrückt spielt. Dass hier dann der eine oder andere zu unlauteren Mitteln greift, um seine Produktion aufrecht zu erhalten, ist auch klar. Die Suche nach dem Täter ist nicht ganz einfach. Erstens, weil der Balladier seine Macht als Chef de Police versucht auszuspielen (dass er damit wenig Erfolg hat, ist vorauszusehen) und zweitens, weil so ziemlich jeder in Barsac mit Charlotte im Clinch gelegen ist.
Lucs Freund, der Journalist Robert darf ebenfalls etwas zur Aufklärung beitragen wie der erkrankte Hugo, der von zu Hause aus in den Datenbanken recherchiert. Beim Showdown, der eine überraschende Wende offenbart, darf dann auch noch Anouk Fillipetti, Lucs Lebensgefährtin und Vorgesetzte eine entscheidende Rolle spielen.
Fazit:
Wieder eine gelungene Fortsetzung dieser Reihe um Luc Verlain. Auf den nächsten, den 9. Fall, werden wir wohl nicht lange warten müssen, denn der kündigt sich mit einem Telefonat (und einem Cliffhanger) schon an. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.











