Kunden em pfehlungen
Rezensionen von C. P.:
Unerwartete magische Abenteuer an der Akademie
Flüsterwald - Die magische Akademie. Gefährliches Zauberchaos (Flüsterwald, Bd. III-1) von Andreas Suchanek
Endlich ist es soweit und mit der dritten Staffel der Reihe startet für Lukas und Ella der Besuch in der magischen Akademie, wo sie auch frühere Freunde aus anderen Flüsterwäldern wiedersehen. Muss da noch erwähnt werden, dass Menok Rani, Elfe Felicitas und Aufpasserkatze Punchy ebenfalls einen Weg finden, um heimlich in die Akademie zu gelangen? Und das ist nicht die einzige Überraschung für Lukas und Ella, denn plötzlich spielt an der Akademie die Magie verrückt, die jeweiligen Kräfte werden zwischen den Kindern vertauscht und versehentlich werden sie plötzlich von riesigen Spinnen und Schlangen gejagt.
Wie können die Kinder dieses Chaos wieder auflösen? Und wer steckt hinter diesem magischen Anschlag?
Welch wunderbares Wiedersehen mit alten und neuen Bekannten. Natürlich jagt eine Überraschung auch diesmal wieder die nächste, es gibt jede Menge fantastische Details mit Wow-Effekt, spannende Szenen mit Oha- und Oops-Moment und noch vieles mehr. Rani steckt wieder in einem seiner Schübe, was für so manch lustige Szene sorgt. Und natürlich gibt es wieder neue Geheimnisse und unbekannte Gegner, welche uns wohl durch die gesamte dritte Staffel unterhalten werden. Es bleibt weiterhin spannend, abenteuerlich, lustig und einfach genial gut! Ein Buch, welches man nicht mehr aus der Hand legen mag.
Rezensionen von Novalie:
Nett für Zwischendurch
Just Some Stupid Love Story - Die Wette mit dem Ex von Katelyn Doyle
Nett für Zwischendurch
Viele Jahre nach ihrer Trennung treffen Molly und Seth wieder aufeinander und es sprühen sofort die Funken. Sie schreibt beruflich romantische Drehbücher, glaubt jedoch nicht an die wahre Liebe. Er ist Scheidungsanwalt und ein hoffnungsloser Romantiker. Also schließen sie eine Wette, auf das Schicksal von 5 Paaren ab.
Doch das fünfte Paar, sind sie selbst.
Die Idee mit der Wette hat mir richtig gut gefallen. Leider war sie eher im Hintergrund und passierte so nebenbei. Außerdem waren für mich, als Perfektionistin, einige Rahmenbedingungen suboptimal. Sie machen einen Stichtag aus, und ob die Paare an dem Tag zusammen sind, ist alles war zählt. Das ist mir irgendwie zu unwissenschaftlich.
Die Protas sind sehr gut ausgearbeitet, aber beide auch ziemlich anstrengend. Sie passen nicht zusammen, hören einander nicht zu und wiederholen ständig dieselben Muster. Als Psychologin hat mich das sehr amüsiert, aber im echten Leben hätte das nicht geklappt und das ist auch gut so.
Mich hat ein bisschen gestört, dass seine Familie sehr übergriffig und grenzüberschreitend ist. was als positiv dargestellt wird, bei mir aber alle Alarmglocken schrillen hat lassen.
Sprachlich war das Buch sehr leicht lesbar, nur manchmal werden die Leser:innen direkt angesprochen und gesiezt, was auf mich sehr befremdlich gewirkt hat.
Man kann das Buch gut weglesen, aber mir wird es nicht lange in Erinnerung bleiben.
Rezensionen von kabo16:
Faszinierende Welt der Berggorillas
Mukiza von Hannes Jaenicke
Das Cover mit dem kleinen Berggorilla Mukiza schaut einen direkt an. Es ist ein intensiver Blickkontakt mit diesen bernsteinfarbenen Augen. Etwas neugierig, ein bisschen traurig, man möchte ihn direkt in den Arm nehmen - oder ihn beschützen, vor allem wenn man sich näher mit diesen einzigartigen Tieren beschäftigt hat.
In diesem altersgerechten Buch für Kinder ab fünf Jahren wird die wahre Geschichte eines Berggorillas erzählt. Von Geburt an - bis heute.
Hannes Jaenicke ist vielen ein Begriff als Schauspieler und seit einigen Jahren zusätzlich als Umweltaktivist mit der Serie "Im Einsatz um die Erde".
Die gelungene Zusammenarbeit mit dem Hamburger Illustrator Julius Brümmer hat sich hier unbezahlbar gemacht.
Der Nationalpark in Ruanda ist farblich wunderbar getroffen, die gedeckten Farben des Dschungels, dann wieder ein farbenfroher Schmetterling. Einfach Klasse!
Die Geschichte ist realistisch erzählt, weil sie sich in etwa so zugetragen hat und führt die Kinder in eine unbekannte Welt, die geschützt werden muss. Dazu trägt dieses Buch auch bei.
Es ist flüssig geschrieben und eignet sich daher prima zum Vorlesen.
Nur was Kinder lieben lernen, werden sie später achten und behüten.
Rezensionen von Schani5020:
Augenöffner
Österreichisches Deutsch oder Deutsch in Österreich? von Stefan Dollinger
Wenn Sie das Gefasel einer Germanistik, die sich ums Österreichische Hochdeutsch nicht schert, eher befremdet als erleuchtet hat, dann ist dieses, etwas freche, Buch wohl genau richtig für Sie. Ohne wenn und aber, ohne Schlechtfühlen: stehen Sie zum ÖDt. mit den schlagkräftigen Argumenten aus diesem Text.
Warum schreibt so etwas keine:r an einem österreichischen Germanistikinstitut?
Rezensionen von Frechdachs:
Leinen los! - Auf fantastischer maritimer Tauchstation mit Konstantin O. Boldt
Verborgene Fabelwesen der Meere von Florian Schäfer
OMG!
Der aktuelle Expeditionsbericht "Verborgene Fabelwesen der Meere" unter der abermaligen Leitung von Konstantin O. Boldt und veröffentlicht von Florian Schäfer sprengt für mich bisher alle Grenzen des Fantasygenres. Vielleicht begründet Schäfer allerdings auch einfach ein komplett neues Genre damit.
Schäfer lässt hier sehr gekonnt alte Welten wieder aufleben und präsentiert hier alles andere als altes Seemannsgarn.
Käpt’n Blaubär wäre wohl neidisch wenn er diesen Pracht(bild)band in die Hände bekommen könnte.
Konstantin O. Boldt lässt sich natürlich nicht zweimal bitten, als kein geringerer als Otto von Bismarck ihn zu einer erneuten Expedition einlädt "in die Tiefen des Ozeans vorzudringen und die Ursache für die zunehmende Aktivität der Meeresungeheuer zu ermitteln".
Genau dies ist das Ausgangsszenario, das Florian Schäfer dann im Buch ausführt und richtig genial umsetzt.
Ausgehend von der Rekrutierung der passenden Koryphäen für diese maritime Expedition und quasi der Wiederauferstehung der Nautilus nimmt die fantastische Erzählung schnell ihren Lauf.
Sie fesselte mich insgeheim sehr schnell an jede einzelne Zeile davon. Bei solch einem illustren Abenteuer ist man doch gerne mit an Bord dachte ich mir und machte mir das Motto der Dracologin Johanna Scheuchzer zu eigen.
"Es gibt noch so viele offene Fragen, so vieles zu entdecken. Wir sind erst am Anfang unserer Suche und können nicht mehr hoffen, als einen kleinen Beitrag zum großen Verständnis der Welt beizutragen!"
So verwundert es eben gerade nicht, dass das Logbuch über die mehr als waghalsige Expedition dann viele bereits verschollene Geschichten und Mythen wieder ans Tageslicht holt.
Dabei begegnen wir unter anderem sehr skurrilen Kreaturen wie beispielsweise Nixen, Seebischöfen, Seeteufeln, Atlantischen Meerdrachen oder (Riesen)Kraken. Schaurig schön wird es aber erst, wenn wir urplötzlich Geisterschiffen oder wandernden Totenseelen auf offener See begegnen.
Florian Schäfer belebt hier mit seiner richtig genialen Erzählung längst vergessene Mythen und Sagen rund um die Weltmeere. Das Buch wird erst richtig durch die durchweg sehr perfekten Zeichnungen und Illustrationen von Elif Siebenpfeiffer zum richtigen Leben erweckt.
Alles in allem ein richtiger Augenschmaus, der einem hier präsentiert wird. Ein Buch, das man nicht nur einmal zur Hand nehmen wird, sondern immer wieder zum interessierten Schmökern zu Rate zieht. Eine fantastische Expeditionsreise mit Konstantin O. Boldt, als wäre man quasi Teil der illustren Crew gewesen.
Rezensionen von Linelovesreading :
Spannend und weihnachtlich
Das mörderische Christmas Puzzle von Alexandra Benedict
Dieses Buch ist ein sehr spannender, weihnachtlicher Krimi.
Die Geschichte von Edie ist sehr spannend und hat mich total in ihren Bann gezogen. Die Handlung startet direkt spannend mit dem Thema der Puzzleteile. Und dann noch der Einbezug von Sean, dem Großneffen von Edie. Ihn mochte ich allgemein auch sehr gerne, weil er ein sehr sympathischer Kommissar ist.
Seine ganze Geschichte hat mich auch tief berührt und nachdenklich gestimmt. Edie selbst mochte ich auch sehr gern, weil sie eine tolle Entwicklung wie Scrooge macht. Die Handlung ist sehr spannend und lädt zum Mitraten ein. Das Ende kam völlig überraschend und ich hatte bis zur Auflösung keine Ahnung, wer der Täter ist.
Der Schreibstil ist locker und gut lesbar. Die Autorin hat auch noch Rätsel in ihrem Buch versteckt, die das Thema Puzzle nochmal aufgreifen.
Toll fand ich auch, dass das Thema Homosexualität so natürlich aufgegriffen wird und nicht als etwas besonderes dargestellt wird, wie das oft der Fall ist. Auch die Erwähnung des Themas Adoption und die damit verbundenen Ängste und Bedenken waren gut umgesetzt.
Nur waren es für mich fast zu viele Charaktere, vor allem bei den ganzen Leuten aus dem Kommissariat habe ich leider immer wieder den Überblick verloren.
Insgesamt ist dieses Buch ein sehr toller Krimi, der auch die eigentliche Botschaft von Weihnachten sehr schön aufgreift. Eine klare Empfehlung für alle Fans von Krimis und Weihnachten.
Rezensionen von Claudia R.:
gelungener Auftakt
Animox als Comic-Roman 1. Das Heulen der Wölfe von Aimée Carter
Klappentext / Inhalt:
Der ultimative Animox-Comic-Roman
Als Ratten seine Mutter entführen und sein Onkel sich in einen Wolf verwandelt, wird dem 12-jährigen Simon klar, dass seine Familie zu den sogenannten Animox gehört. Animox sind Menschen, die sich in mächtige Tiere verwandeln können. Und schon ist er mittendrin im erbitterten Krieg der fünf Königreiche der Animox.
Ist Simon ein Nachfahre des Bestienkönigs, der sich in jedes Tier verwandeln kann?
Die Bestseller-Reihe „Animox“ ist ein actionreiches Fantasy-Abenteuer rund um Tierwandler und Magie. Den ersten Band der Erfolgsreihe von Aimèe Carter gibt es jetzt als spannenden Comic-Roman für Kinder ab 8 Jahren mit vielen coolen Comic-Elementen. Mit seinen leicht gekürzten Texten und der einfachen Sprache eignet sich die Comic-Geschichte auch hervorragend für leseschwächere Kinder, die in die fantastische Welt von Animox eintauchen möchten.
Animox. Das Heulen der Wölfe: Die Bestseller-Reihe für Einsteiger
Ein Muss für junge Animox-Fans: Band 1 der spannenden Fantasy-Reihe als einzigartiger Comic für Kinder ab 8 Jahren.
Comic trifft Roman: Die geniale Kombination aus Text und Comic-Elementen macht das Lesen zum Vergnügen.
Zielgruppengerecht: Einfach, unterhaltsam und leicht verständlich erzählt für Leseanfänger*innen und leseungeübte Kinder ab 8 Jahren.
Faszination Animox: Der ideale Einstieg in die Bestseller-Reihe von Aimèe Carter für junge Animox-Fans und alle, die es werden wollen.
Cover:
Das Cover wirkt spannend und faszinierend. Man erkennt einen Jungen mit einem leuchtenden Stab in der Hand und hinter im ein riesiger Wolf. Optisch und auch farblich ist es toll und ansprechend umgesetzt.
Meinung:
Dies ist der Beginn und Auftakt der Animox Reihe in einem jungen und lockererem Format. Durch eingefügte Comic-Elemente wird das Ganze modern gestaltet und aufgelockert. Die direkten Anfänge der Animox Reihe im Original kenne ich nicht, da ich erst bei die Erbe der Animox eingestiegen bin, daher war ich hier sehr gespannt.
Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten, da vielleicht Neulinge dabei sind und ich hier nicht spoilern möchte.
Der Schreibstil ist sehr angenehm, locker und gut verständlich. Die Geschichte wird spannend erzählt und geht rasant voran. Die Abschnitte haben eine gute Länge und die Mischung aus Geschichte und Comic-Elementen ist sehr gut gelungen. Die schwarz-weiß Zeichnungen sind toll gewählt und setzen das Ganze sehr gut um. Das Gelesene wird gut wiedergegeben und das Ganze durch die Illustrationen sehr schön abgerundet. Die Kapitelanfänge sind gut ersichtlich und auch die Überschriften passend, ohne dabei zu viel zu verraten.
Das Ende ist überraschend und traurig. Fragen blieben hier jedoch noch offen und so wird die Neugier auf den weiteren Verlauf geweckt.
Ein gelungener und spannender Auftakt, der überrascht und rasant voranschreitet. Der Mix aus Geschichte und Comic-Elementen ist gut gelungen. Die Charaktere sind facettenreich und die Umsetzung gut gemacht. Alles in allem ein fesselnder Auftakt. Tolle Geschichte auch für Leseeinsteiger gut geeignet.
Fazit:
Ein gelungener und spannender Auftakt, der überrascht und rasant voranschreitet. Der Mix aus Geschichte und Comic-Elementen ist gut gelungen.
Rezensionen von LeserinLu :
Die Abgründe Hollywoods
Das Comeback von Ella Berman
"Das Comeback" von Ella Berman, einfühlsam übersetzt von Elina Baumbach, ist ein packender Roman, der tief in die Abgründe Hollywoods und der amerikanischen Gesellschaft blickt. Im Zentrum der Geschichte steht Grace Turner, ein ehemaliger Teenie-Star, der nach einem Jahr im Verborgenen plötzlich nach Hollywood zurückkehrt – um sich dort ihrem einstigen Leben, in dem sie den toxischen Machtstrukturen wehrlos ausgeliefert war, zu stellen.
Berman gelingt es, mit ihrer Hauptfigur eine authentische und vielschichtige Protagonistin zu schaffen. Grace ist sowohl zerbrechlich als auch mutig, sie ist einerseits entschlossen, nicht länger ihre Opferrolle zu akzeptieren, andererseits hat sie in Hollywood kaum Verbündete. Für mich stellt sie damit den Kampf vieler Frauen gegen toxische Machtstrukturen und die lange unterdrückte Wahrheit der MeToo-Bewegung authentisch dar. Es wird gezeigt, wie manipulative Machtverhältnisse das Leben junger Frauen zerstören können und wie schwierig es ist, gegen übermächtige Figuren der Filmindustrie anzukämpfen, die als unantastbar gelten.
Fragen von Resilienz und Selbstermächtigung ziehen sich wie ein roter Faden durch den Roman, wobei ich es sehr gut fand, dass diese nicht verkitscht und vereinfacht dargestellt werden. Stattdessen werden diese Fragen oftmals offengelassen. Das trägt zur Spannung des Romans bei, der flüssig und mit immer neuen Wendungen schnell erzählt wird. Es ist eine Geschichte über das Durchbrechen des Schweigens und die Rückeroberung der eigenen Stimme – ein Thema, das auch sieben Jahre nach MeToo immer noch große Relevanz hat.
Rezensionen von C. P.:
Rund um die Welt mit einer Wühlmaus
Earhart von Torben Kuhlmann
Ich oute mich als Fan von Torben Kuhlmanns Mausabenteuern. Deswegen war auch Earhart wieder ein absolutes Lese-Muss für mich. Diesmal ist es eine kleine Erfinderin, die anstelle einer weiteren Wühlmaschine für die Wühlmäuse auf die Idee kommt, eine Flugmaschine zu bauen und die Welt zu erkunden.
Und entgegen der allgemeinen Stimmung in der Mauskolonie setzt sie ihre Pläne auch mutig in die Tat um. Dass zur selben Zeit eine Menschenfrau namens Amelia Earhart auf die gleiche Idee kommt und sich gegen die Männerwelt durchsetzt ist ein glücklicher Zufall für die Mausdame.
Wer Torben Kuhlmanns Mausabenteuer noch nicht kennt: Hier tüfteln Mäuse in Anlehnung an bestimmte historische Ereignisse an ihren Erfindungen und treffen irgendwann auf die Menschen, welche für dieselben Ideen und Erfindungen in die Geschichte eingingen. Der Zeichenstil ist wunderbar detailreich, bietet diverse historische Anlehnungen und lässt die Mäuse mit Bauteilen der Menschen arbeiten wie Zahnrädern, Schrauben und was sich so findet. Diesmal ist eine afrikanische Briefmarke die Mutter der Idee, sich aus Mausperspektive Gedanken um die restliche Welt zu machen, die eben doch mehr ist als bloß ein großer Garten. Einige Handlungen sind als Text mit Bild, die verbindenen Szenen als Bilder dargestellt und sowohl für Kinder wie auch für Erwachsene geeignet. Wer die bisherigen Mausabenteuer bereits kennt wird kleine Anlehnungen darauf im Buch wiederfinden. Und zum Schluss gibt es noch einige Informationen zu Amelia Earhart sowie weiteren damaligen Pilotinnen und Piloten. Ein großes Dankeschön für dieses liebevoll gestaltete, fantastische Mausabenteuer!
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
Actionreich, aber für mich auch unübersichtlich
Immortal Longings von Chloe Gong
Ich hatte bisher noch nichts von Chloe Gong gelesen, fand aber Cover und Klappentext ganz ansprechend. Ich habe mich da etwas fehlleiten lassen, denn die Handlung selbst war mir eigentlich zu unübersichtlich und ein Großteil der Handlung besteht aus den Tötungen während des Spiels, was nicht so ganz meinen Geschmack trifft.
Zum Inhalt: Jedes Jahr veranstaltet der Herrscher von San-Er, der Hauptstadt des Königreichs von Talin ein tödliches Spiel. Jeder mit der magischen Fähigkeit in einen anderen Körper zu springen kann bei diesem Spiel unermesslichen Reichtum erlangen. Und in diesem Jahr bieten die Spiele einen besonderen Reiz, denn nicht nur die totgeglaubte Prinzessin Calla, die einen ganzen Zweig der königlichen Familie ausgelöscht hat, nimmt unter falscher Identität an den Spielen teil, auch ein weiterer Exilant des Palasts verfolgt bei diesen Spielen seine eigenen Ziele.
Das Setting von San-Er mit seinem ganzen Elend und der allumfassenden Trostlosigkeit fand ich sehr gelungen. An vielen Stelle. Werden Lebensumstände der Bevölkerung beschrieben und zeichnen ein Bild des Schreckens und der Armut. Es gibt etliche Figuren, wobei drei von ihnen als Protagonisten rausstechen und eine Art Bezug zum Palast haben. Vor dem Hintergrund der Spiele werden etliche Intrigen gesponnen.
Ich bin mit dem Thema rund um das Springen nicht so wirklich warm geworden und insgesamt konnte mich die Handlung einfach nicht so recht mitreißen. Durch die einzelnen Interessen und die eher sprunghafte Erzählweise kam die Geschichte für mich anfangs auch eher schwer in Fahrt und hat mich auch zwischendurch immer wieder verloren.
Ich hab mir gefühlt unter den Spielen auch etwas völlig anderes vorgestellt. Die zahlreichen, teils sehr brutalen Kills und sinnlosen Tode sind einfach nicht so mein Ding. Dadurch haben die Spiele an sich sehr schnell ihren Reiz auf mich verloren.
Ich werde die Reihe nicht weiterverfolgen, kann aber schon days Potential sehen, dass die Zielgruppe in dem Buch erkannt hat.











