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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von peppi:

Krimi????

Lückenbüßer (Kluftinger-Krimis 13) von Volker Klüpfel; Michael Kobr

"Lückenbüßer" ist nun bereits der dreizehnte Band des Autorenduos Volker Klüpfl und Michael Kobr. Nachdem ich nun immer wieder davon gelesen habe, wie begeistert alle von dieser Krimireihe sind, entschied ich mich auch mal was über Kommissar Kluftinger zu lesen. Das war mein erster Kluftinger-Krimi und wird auch der letzte bleiben.

Von einem Krimi ist dieses Buch sehr weit entfernt. Dafür kandidiert der Kommissar für den Gemeinderat. Mit dieser Tatsache wird der Leser über Seiten gelangweilt. Doktor Langhammer , der gegen Kluftinger antritt, sollte wohl witzig erscheinen. War allerdings nicht so mein Humor.
Kluftinger und seine Kollegen kommen stellenweise wie Deppen rüber. Da kann man nur hoffen, dass es im wahren Leben bei unseren Gesetzeshütern anders aussieht.
Fazit:
Für mich eine enttäuschende Leseerfahrung

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Rezensionen von Katharina:

Sooo gut

Die Sonnenfeuer-Ballade 2: A Storm to Kill a Kiss von Julia Dippel

Auf dieses Buch habe ich jetzt sooo lange gewartet und ich wurde definitiv nicht enttäuscht. Julia Dippel ist eine meiner absoluten Lieblingsautorinnen und ich liebe alle ihre Bücher, doch diese Reihe setzt noch einen drauf. Was sie für mich so besonders macht, ist ihr Schreibstil. Ich kann nicht genau beschreiben woran es liegt, aber Julias Geschichte machen einfach nur süchtig und man fliegt nur so durch die Seiten.

Sie erschafft eine unglaublich facettenreiche Welt mit interessanten Charakteren und Wesen. Arez und Sin sind mir in diesen beiden Bänden so ans Herz gewachsen, man fiebert total mit ihnen mit und ich liebe einfach ihre Dynamik und ihre Tension. Aber auch die Skall von Arez sind mir so sympathisch geworden, dass ich jetzt schon traurig bin, wenn die Reihe nächstes Jahr ihren finalen Band bekommt. Auch die Handlung ist im zweiten Band wieder sehr spannend, der Schauplatz ist dieses Mal der Hof der Monarchin. Es werden viele Intrigen gesponnen und Sin weiß nicht genau, wem sie trauen kann und wem nicht. Insgesamt gibt es einige unerwartete Überraschungen und Wendungen und einen fiesen Cliffhanger, sodass ich ganz schnell den dritten Teil brauche. Für mich mal wieder ein Highlight, ganz viel Liebe für diese Reihe <3

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Rezensionen von Anjulia :

Eine Phönixfeder macht Mut

Das magische Funkeln von Sandra Dieckmann

Das kleine Bärenkind fühlt sich gar nicht wie ein richtiger Bär. Es fürchtet sich, im Gegensatz zu seinen großen Geschwistern, zum Beispiel davor im Fluss zu fischen oder auf einen Baum zu klettern. Eines Nachts bekommt es von einem Phönix eine Feder geschenkt. Dank diese Feder hat es genug Mut seine Ängste zu überwinden.

Als das kleine Bärenkind die Feder bei einer Rettungsaktion verliert, erkennt es mithilfe seiner Mutter, dass dieser Mut die ganze Zeit bereits Teil von ihm ist.

Das magische Funkeln von Sandra Dieckmann ist ein wunderschönes Kinderbuch, für Kinder ab 4 Jahren, über Mut und Selbstbewusstsein. Bereits das Cover, das den Phönix und das Bärenkind zeigt, ist wunderschön gestaltet und mit Goldfolie veredelt. Ein richtiger Blickfang. Die Geschichte selbst ist schön geschrieben, nicht zu aufregend aber sehr niedlich. Das Thema des Findens von Mut und Selbstbewusstsein ist gut umgesetzt. Gerade auch, dass manchmal kleine Hilfen notwendig sind um die eigene Stärke zu finden, fand ich passend. Der Text ist altersgerecht, gut verständlich und nicht zu lang. Besonders schön finde ich die Illustrationen. Die Bilder sind hauptsächlich in Rot-, Grün- und Brauntönen gehalten und etwas dunkler gestaltet. Die Art der Zeichnungen wirkt auf mich recht klassisch. Insgesamt ein sehr liebevolles Kinderbuch, das ich gerne weiterempfehlen möchte.

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Rezensionen von Katharina:

Mega

A Song to Drown Rivers von Ann Liang

Was ein tolles Buch. Schon das Cover hat mich absolut begeistert, es sieht super ästhetisch aus und auch der Farbschnitt passt super zum Buch. Seit dieses Buch angekündigt wurde, konnte ich es kaum erwarten, es in den Händen zu halten und so musste ich es direkt lesen, als es vor ein paar Tagen ankam.

Ich habe bis jetzt nur wenig Bücher mit dem Hintergrund einer chinesischen Legende gelesen und dieses Buch hat mir gezeigt, dass ich unbedingt mehr davon will. Die Protagonistin Xishi hat mir sehr gefallen. Im Buch wird sie zur Spionin ausgebildet, um das verfeindete Nachbarkönigreich zu bespitzeln. Ihre Ausbildung übernimmt Fanli. Ihre Liebesgeschichte war wirklich schön, beiden hatten eine tolle Dynamik. Auch die Nebencharaktere sind mir ans Herz gewachsen. Insgesamt eine wirklich tolle und vor allem spannende Geschichte und mal etwas Neues.

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Rezensionen von Katharina:

Spannend

Immortal Longings von Chloe Gong

Mir hat Immortal Longings von Cloe Gong ziemlich gut gefallen. Schon seitdem vor Monaten die Übersetzung angekündigt wurde, konnte ich es kaum abwarten, dass Buch zu lesen und ich wurde nicht enttäuscht. Das Cover ist wirklich hübsch gestaltet und auch der Fabschnitt ist klasse. Der Einstieg in die Geschichte ist super spannend.

Calla ist eine starke Protagonistin, die sich nichts gefallen lässt und auch Anton hat mir recht gut gefallen. Ihre Liebesgeschichte war mir zugegebenermaßen etwas plötzlich und oberflächlich, das hielt sich aber noch in Grenzen. An den Schreibstil von Chloe Gong muss man sich am Anfang etwas gewöhnen, er ist ziemlich komplex und etwas hölzern. Trotzdem erschafft die Autorin eine interessante und spannende Welt. Nur die Spiele, die im Klappentext angepriesen werden, hatte ich mir etwas ausgereifter und gewiefter vorgestellt. Insgesamt hat mir das Buch aber trotzdem gut gefallen und ich kann es weiterempfehlen.

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Rezensionen von Schlafmurmel:

grausamer Mord im Berghotel

Blutbuße von Viveca Sten

Blutbuße“ ist bereits der dritte Fall für die schwedische Ermittlerin Hanna Ahlander, geschrieben von der erfolgreichen Autorin Viveca Sten. Nachdem ich bereits das Vergnügen hatte, eines ihrer früheren Bücher zu lesen, hat auch dieses Mal die Autorin meine Erwartungen nicht enttäuscht.
Das winterliche Cover hat mich sofort in den Bann gezogen und passend zur Atmosphäre beginnt die Geschichte gleich mit einem mysteriösen Mord: Die Immobilienentwicklerin Charlotte Wretlind wird brutal in einem verlassenen Berghotel aufgefunden.

Der grausame Mord versetzt die Bewohner der Region in Angst und Schrecken, zumal Wretlind Pläne hatte, das alte Hochgebirgshotel in ein luxuriöses Resort umzubauen – sehr zum Unmut der lokalen Bevölkerung. Doch wer hasste Charlotte Wretlind so sehr, dass es zu dieser grausamen Tat kommen konnte? Und was hat es mit dem zweiten Mord auf sich, der kurz darauf passiert?
Hanna Ahlander und ihr Kollege Daniel Lindskog ermitteln in alle Richtungen, und die Geschichte entfaltet sich in verschiedenen Perspektiven, die uns tiefe Einblicke in das Leben und die Gedanken der Figuren geben. Auch Rückblenden in die Vergangenheit tragen dazu bei, die Spannung kontinuierlich aufrechtzuerhalten.
Viveca Sten gelingt es erneut, einen packenden Krimi zu schreiben, der nicht nur durch seine interessante Handlung, sondern auch durch seine vielschichtigen Charaktere und den stimmungsvollen Schauplatz überzeugt. Ich kann diesen spannenden Krimi wärmstens empfehlen und freue mich schon auf den nächsten Fall mit Hanna Ahlander!

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Rezensionen von Katharina:

Nette Nacherzählung

Mirror: Weiß wie Schnee von Lucia Herbst

Ich liebe Nacherzählungen von Märchen und daher musste ich natürlich auch Mirror: Weiß wie Schnee von Lucia Herbst unbedingt lesen. Die Protagonistin Lena wird in die Welt von Shneewittchen geworfen und tauscht dort die Rolle mit der bösen Königin. Diese Welt zu verlassen, stellt sich als schwieriger vor als gedacht und Lena muss zu gefährlichen Mitteln greifen.

Mir hat diese moderne Nacherzählungen recht gut gefallen. Ich fand die neuen Ideen interessant und die Geschichte insgesamt spannend. Es gab einige unerwartete Überraschungen und Wendungen. Trotzdem muss ich sagen, dass mir die Charaktere zu oberflächlich und flach geblieben sind. Sie haben dann teilweise doch etwas zu sehr dem Klischee entsprochen und das gewisse etwas hat gefehlt. Trotzdem fand ich die Geschichte insgesamt ganz nett und für zwischendurch gut zu lesen.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Ein komplexer Krimi, bei dem wenig so ist, wie es scheint

Der Tod kommt nach Vorarlberg von Marlene Kilga

„Der Tod kommt nach Vorarlberg“ ist der 5. Teil der Reihe rund um die Abteilungsinspektorin Fleur Günther und den Chefinspektor Heinrich Finster und spielt wie die Vorgänger in und um die schöne Stadt Feldkirch.

Im Zuge der Hysterie um Bären und Wölfe sorgt eine Sichtung eines angeblichen Eisbären für gehörige Aufregung.

Eisbären mitten in den Alpen? Nicht der ursprüngliche Lebensraum dieser Gattung. Aus Zoo oder Zirkus ist auch keiner abgängig.

Doch bevor Günther und ihr Kollege Schwärzler die beiden Mountainbiker, die den Eisbären gesehen haben wollen näher befragen können, werden sie zu einem Toten gerufen. Und der wird nicht der einzige bleiben, dessen Tod untersucht werden muss.

Blöderweise ist der gemeinsame Chef, Heinrich Finster, auf Kur und so muss Fleur die Ermittlungen alleine koordinieren. Zusätzlich sorgen die Gegner der sogenannten „Feldkircher Spinne“, einem geplanten unterirdischen Straßenkreuz, das für den oberirdischen Autoverkehr eine Erleichterung bringen soll, für ziemlichen Aufruhr, zumal sie von Reichsbürgern unterstützt, die jedoch ihre ganz eigenen Ziele verfolgen.

Daneben gibt es noch geheime, verdeckte Ermittlung gegen Wilderer, die für Spannungen innerhalb der Familien der Ermittler sorgt.

Meine Meinung:

Wie schon die Vorgänger habe ich auch diesen Krimi sehr gerne gelesen, zumal es wenige Krimis aus dem Ländle, also aus Vorarlberg gibt. Die Stadt Feldkirch kenne ich ganz gut und das Verkehrsaufkommen in den engen Gassen der Stadt ist schon ein echtes Problem für die Bewohner. Ob das unterirdische Tunnelsystem, das von vier Seiten, also von Tisis, Altenstadt, Tosters und der Felsenau zu einem unterirdischen Kreisel vorangetrieben wird, wirklich bis 2030 fertiggestellt werden kann. wage ich ein wenig zu bezweifeln. Jedenfalls eignet sich dieses Mega-Projekt hervorragend als Kulisse eines Krimis, ebenso wie die Diskussionen um Bär und Wolf. Da geraten andere Themen wie Wilderei oder Schmuggel ziemlich in den Hintergrund.

Der Krimi ist sehr komplex und beschäftigt sich auch mit den Verwandten der Ermittler, die mitunter eine ganz andere Einstellung zu Bären, Wölfen, Wilderei oder der Spinne haben.

Wie schon in den Vorgängern trifft man sich gerne bei Martha in der „WEIN.LESE“, einem Mix aus Buchhandlung und Weinstube.

Die zahlreichen Charaktere sind wieder sehr gut herausgearbeitet. Manche davon sind, aus unterschiedlichsten Gründen in eine Dimension abgeglitten, die selbst kaum mehr beherrschen und sie zum Spielball anderer machen.

Der Schreibstil ist gewohnt flüssig bis rasant. Nach zahlreichen, mitunter erstaunlichen Wendungen, erfährt der Leser eine schlüssige Aufklärung.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem vielschichtigen Krimi 5 Sterne.

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Rezensionen von _ich.lese_:

Winterliches Lesevergnügen in Schottland

Weihnachten mit Tony von Stella Lucas

Carrie hat vor sieben Jahren Hals über Kopf ihre Heimat verlassen um sich in Australien um Wallabys zu kümmern. Nun kehrt sie zum ersten Mal zurück um mit ihrer Familie Weihnachten zu feiern. Aber als sie erfährt das ihr Dad einen Herzinfarkt hatte und ihre ehemalige große Liebe Marc daran nicht unbeteiligt ist wird es alles andere als ein friedliches Weihnachtsfest.

Mich hat an dem Buch hauptsächlich das Land und die Wallabys angesprochen, ich war schon sehr gespannt, was auf mich zukommt.

Es fängt mit der Heimkehr von Carrie an, die bei ihrem letzten Flug von London nach Glasgow ein Ehepaar hinter sich sitzen hat, das in der späteren Story eine wichtige Rolle spielt, was man aber da noch nicht weiß. Ich fand den Flug und die anschließende Taxifahrt ganz amüsant, dann wurde es aber schnell ernst, Carrie erfuhr von dem Herzinfarkt ihres Vaters. Was mir auch richtig gut gefiel waren die einzelnen Kapitel, in denen Tiere ihre Gedanken und Gefühle teilen. Ansonsten wird die Story abwechselnd aus Sicht von Carrie und Marc erzählt, hat oftmals ernste Momente, aber auch Stellen die durchaus amüsant zu lesen sind.

Das Setting in Schottland, die wunderbare, naturgeschützte Insel mit den Wallabys, der Schnee, das alles hat es schon sehr romantisiert und es war einfach schön zu lesen. Sehr unterhaltsam, berührend und kurzweilig.

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Rezensionen von MarcoL:

Bewegendes Familienportrait aus Asien, Suche nach der eigenen Vergangenheit, gegen das Vergessen der Wurzeln.

Fremde am Pier von Tash Aw

Der Autor erzählt hier in einer unaufdringlichen, aber sehr berührenden Weise die Geschichte seiner Familie. Er reist mit uns zurück, als seine Großväter das Chinesische Reich in den Zwanzigerjahren des letzten Jahrhunderts verließen. Hunger und Krieg trieb sie zur Flucht, und sie landeten im heutigen Malaysia.

Sie fanden Arbeit, konnten Familien gründen. 1971 wurde der Autor in Taiwan geboren. Was dazwischen liegt, was an Verlusten, Ängsten, Verzweigungen, Hoffnungen und vor allem an „Leben“ geschah, wird uns in diesem Buch erzählt. Es sind gerade mal 120 Seiten. Sie hinterlassen ein Bild einer breit gefächerten Familiengeschichte, in der sich Tash Aw auch nicht immer sicher ist, wo er sich selbst einordnen kann.
Asien ist ähnlich wie Europa ein multilingualer Vielvölkerkontinent, in dem oftmals willkürliche Landesgrenzen gezogen wurden, ohne Rücksicht auf Ethnien. Wir Europäer charakterisieren auf Grund ihres Aussehens einen Asiaten als solchen, ganz allgemein, kaum fähig zu unterscheiden, zu welchem Volksstamm oder Staat er wohl gehören mag. Das passiert umgekehrt genauso.
Auf seinen zahlreichen Reisen lernt Tash Aw viel darüber, spricht hier diesen Umstand an, und möchte damit sagen, dass politische und wirtschaftliche Gründe um den ganzen Globus Menschen dazu bringen, ihre Heimat zu verlassen, um wo anders ein friedvolles und sicheres Leben zu haben. Die ethnischen Gruppen finden sich zwar wieder, auch vermischen sie sich natürlich, mögen ihre eigenen Gruppen bilden, aber wo letztendlich jener Ort ist, der schlicht als Heimat genannt wird, ist schwer zu lokalisieren.

„Wir wollen, dass der Fremde einer von uns ist, jemand, den wir verstehen können.“

Das Buch ist äußerst lehrreich, und hilft uns dabei, mit anderen Augen auf uns und den Kontinent Asien zu blicken, auch wenn es nur klitzekleine Momentaufnahmen der eigenen Erfahrungen des Autors sind. Seine Erzählweise fesselt von Anfang an, und man wünscht sich, man könnte länger in den Zeilen verweilen.
Ganz große Leseempfehlung für dieses bewegende Plädoyer und Portrait einer Familie.

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