Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lerchie:
Was passiert mit Bernhard
Moment des Aufbruchs von Ellin Carsta
Amala Hansen, Auguste und Eduard wollen ihr Lichtspieltheater mit Restaurant endlich eröffnen. Bernhards Gefängnisaufenthalt ist ein ernsteres Thema, denn er hat kaum Hoffnung der Todesstrafe zu entgehen. Doch die Hansens geben nicht auf und engagieren einen brillanten Anwalt, der den Fall komplett neu aufrollt.
Dabei geraten sie an eine einflussreiche ‚Politikerfamilie. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn Bernhards Unschuld muss bewiesen werden. Und dann überlegen Therese und Georg ob sie nicht noch vor den Traualtar treten sollen.
Meine Meinung
Genau wie seine Vorgänger ließ sich auch dieses Buch leicht und flüssig lesen. Es gab keine Unklarheiten im Text, die meinen Lesefluss gestört hätten. Das letzte Buch endete mit einem Cliffhanger, der mich erschauern ließ. Jedoch hat sich alles zum Guten gewendet. Doch wann es soweit war, das werde ich hier nicht verraten. Ich war schnell in der Geschichte drinnen und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Amala, Auguste und Eduard, die darauf hinarbeiteten das Hansens zu eröffnen. Darüber haben wir ja im letzten Band schon erfahren, so dass ich damit hier nichts verrate. In Therese mit ihren Sorgen um ihre Tochter und zukünftigen Schwiegersohn, der es hoffentlich noch werden kann. Warum ich das so sage, das weiß jeder, der die Vorgängerbände gelesen hat. Übrigens möchte ich betonen, dass man diese Reihe um die Kinder der Hansens von Anfang an lesen sollte, denn sonst entgeht einem etwas bzw. man kommt nicht so ganz mit. Es entgeht einem wirklich etwas, wenn man diese Reihe nicht liest, denn sie ist spannend in jedem Buch und man, bzw. zumindest ich, fiebert bei jedem Buch mit, wie es wohl weitergehen wird. Ich bin auch sehr gespannt, wie es mit Eduard weitergehen wird. Wer die Vorgänger gelesen hat wird verstehen, was ich meine. Was den Cliffhanger des letzten Buches betrifft, so war ich supergespannt, wie sich das auflösen wird, oder auch nicht. Auf jeden Fall war auch dieses Buch wieder sehr spannend, hat mich gefesselt, denn ich habe mit den Protagonisten gezittert, und getrauert. Es hat mit sehr gut gefallen, mich sehr gut unterhalten und ich vergebe fünf Sterne und empfehle es sehr gerne weiter.
Rezensionen von Bücherwurm78:
Berührende Familiengeschichte im schönen Island
Die Wildblütentochter von Tessa Collins
Die Wildblütentochter ist die Fortsetzung von dem Buch Die Blumentöchter von Tessa Collins, eine fünfteilige Familiensaga. Mir hat schon das erste Buch sehr gut gefallen, vor allem da ich solche Familiengeschichten sehr mag, welche im Stil von den sieben Schwestern von Lucinda Riley geschrieben sind.
Diesmal geht es um Soley, erfolgreiche Sängerin, aber auf der Suche nach sich selbst. Der Roman handelt vor allem in Island, der Heimat ihres Vaters. Auch diesmal spielt das Buch auf 2 Ebenen, im Jetzt geht es um Soley selbst und es spielt im Jahr 1940, da geht es um ihre Urgroßmutter Sigrun. Der Roman ist sehr flüssig geschrieben, ich hatte es sehr schnell gelesen, bin immer gespannt geblieben wie es wohl ausgehen mag. Die Story ist sehr gut durchdacht und umgesetzt im Buch. Man konnte mit beiden Frauen mitfühlen und mitfiebern.
Dieses Buch ist wirklich ein sehr schöner bewegender Roman, der auch Lust auf eine Reise nach Island macht.
Das sehr schön gestaltete Buchcover mit dem sehr schönen Blumenfarbschnitt rundet alles perfekt ab.
Ich freue mich jetzt schon auf das nächste Buch Die Nelkentochter.
Rezensionen von Gavroche:
Drache und Reiterin
Burning Crown Die Dragonbound-Trilogie von Marie Niehoff
In der Armee von Eldeya sind Drache und Reiter aneinander gebunden, aber die Reiter schlafen im Hauptzelt, Drachen im kalten Vorzelt und überhaupt werden Drachen schlecht von ihren Reitern behandelt. Aber Yessa ist anders und ihr Drache ist ihre Halbschwester, aber sie müssen ihre tiefe Verbundenheit vor allen verbergen.
Aber bald wird Yessa an einen neuen Drachen gebunden und Cassim hat seine ganz eigenen, rebellischen Pläne.
Aber auch die neue Captain Yessa hat ihre verborgenen Pläne und die beiden verraten ihre Motive vor dem bzw. der anderen nicht. Allerdings wird es gefährlich, wenn sie nicht ehrlicher zueinander sind.
Das Ende bringt noch einmal richtig Spannung rein und macht neugierig auf die Fortsetzung.
Leonie Landa leiht Yessa ihre Stimme und Sven Macht übernimmt die Rolle von Cassim. Beide Hörbuchsprecher machen ihre Sache richtig gut und ich kenne sie bereits aus anderen Vertonungen. Durch zwei unterschiedliche Sprecher wird der Perspektivwechsel noch einmal zusätzlich betont.
Rezensionen von tonton:
Lustige, liebevolle Geschichten
Murmelschreck und der Pantoffelfresser von Frank Maria Reifenberg
Das bunte Cover mit dem freundlichen Troll hat mir sofort gefallen. Der lustige Titel verspricht eine originelle Geschichte und ich bin nicht enttäuscht. Im Buch gibt es vier Geschichten, die alle lustig, liebevoll und ein bisschen schräg sind.
Schon nach den ersten Seiten habe ich die Figuren ins Herz geschlossen.
Die sind ungewöhnlich und unglaublich liebenswert. Murmelschreck ist ein Troll. Er ist der Hässlichste, was bei Trolls eine gute Sache sei. Seine Frau ist eine schöne Elfe und sie sind so süß zusammen.
Die Handlungen in den Geschichten finde ich sehr kindgerecht und sie vermitteln tolle Werte. In der Pantoffel-Fresser-Geschichte, zum Beispiel, möchte Murmelschreck seiner Frau ein neues Paar Pantoffeln schenken. Er gibt das alte Paar dem Pantoffel-Fresser. Leider mag die Elfe lieber ihre alten Pantoffeln und möchte sie zurück haben, aber der Pantoffel-Fresser will sie nicht zurückgeben. Die Lösung ist elegant und kooperativ, und alle sind am Ende glücklich. Auch die Beziehung des Ehepaars ist sehr schön: Niemals wurde Murmelschreck beschuldigt, die beliebten Pantoffeln entsorgt zu haben. Die Figuren bleiben liebevoll und lösungsorientiert.
Solche Geschichten möchte ich meinen Kindern unbedingt vorlesen.
Rezensionen von _ich.lese_:
Es dauert bis man ankommt
Wie Eisfunken und Feuerregen | Eine wunderschöne Liebesgeschichte mit Traum-Setting Island von Lili Holt
Ana besucht ein Internat für TänzerInnen, lebt mit ihrer Mutter und jobt nebenbei in einer Eisdiele. Dann lernt sie Kristjan kennen. Er kommt aus einem privilegierten Haus und lebt in ständigem Zwist mit seinem Vater. Als aus ihnen ein Paar wird, wird Ana von seiner Familie abgelehnt, da sie aus einer ganz anderen Schicht kommt und die Ericsons großes mit Kristjan Vorhaben.
Mich sprach schon das Cover total an und natürlich das Setting in Island. Und zumindest was das Setting anbelangt wurde ich nicht enttäuscht, es ist einfach traumhaft. Wasserfall, einsamer Strand, Polarlichter. Die Story zwischen Ana und Kristjan dauert, es geht langsam, aber nicht eintönig oder langatmig, einfach langsam. Jeder dieser beiden wunderbaren Menschen hat sein Päckchen zu tragen, bei Kristjan ist es sein Vater, der eine feste Vorstellung für das Leben seines Sohns hat, bei Ana ihre Mutter, die unter starken Depressionen leidet und auf Hilfe von Ana angewiesen ist.
Erzählt wird abwechselnd aus Sicht von Ana und Kristjan und es dauert schon eine Zeit bis sich ihr Leben dauerhaft überschneidet, aber es kommt keine Langeweile auf. Ein sehr schöner Schreibstil, eine sehr berührende Geschichte, ich hatte viel Mitleid oder eher Mitgefühl mit Ana aber auch mit Kristjan, von dem man zumindest zu Beginn auch denken könnte, er sei ein verwöhnter Bad Boy.
Ich mochte das Buch sehr gerne, auch wenn es, wir schon erwähnt, langsam erzählt wird. Für mich ein echtes Highlight.
Rezensionen von bedard:
Sinnsuche
Juli, August, September von Olga Grjasnowa
Lou lebt mit ihrem zweiten Ehemann Sergej, einem Pianisten und genau wie sie jüdischen Glaubens, und der fünfjährigen Tochter Rosa in Berlin. Als Rosa bei einer Freundin die Geschichte von Anne Frank vorgelesen bekommt, reagiert sie zutiefst verstört. Lou stellt sich und ihrem Mann daraufhin die Frage, wieso Religion in der Erziehung der Tochter bisher keine wirkliche Rolle gespielt hat.
Doch Sergej lässt sich nicht auf das Thema ein und Lou insistiert nicht.
Als ihre Mutter sie auffordert, gemeinsam zum 90. Geburtstag der Großtante nach Gran Canaria zu reisen, lehnt Lou zunächst ab. Nach wiederholter Aufforderung lässt sie sich aber schließlich widerwillig zu dem großen Familientreffen überreden. Gemeinsam mit Mutter und Tochter, aber ohne Ehemann, nimmt sie an dem lebhaften, konfliktbeladenen Ereignis teil. Doch die erhofften Antworten auf ihre offenen Fragen erhält sie nicht. Deshalb reist sie alleine nach Israel, in der Hoffnung, dort Klarheit über sich und ihr Leben zu gewinnen.
Der Roman ist leicht lesbar und flüssig geschrieben, trotzdem konnte mich das Buch nicht völlig überzeugen. Die Charaktere sind fast schon ein bisschen zu plakativ gezeichnet, dadurch aber gut vorstellbar. Die Hauptprotagonistin steckt nach einem schweren Schicksalsschlag in einer Sinnkrise, die Beziehung zu ihrem Ehemann stagniert, das Verhältnis innerhalb des Großfamiliengeflechts ist auch schwierig. Für 200 Seiten sind das vielleicht einfach zu viele Themen, um sie ausreichend zu vertiefen. Ich bin zwar nicht enttäuscht, aber auch nicht begeistert. Deshalb gibt es von mir nur eine eingeschränkte Leseempfehlung.
Rezensionen von nanu?!:
Lafers Lieblingsrezepte
L wie Lafer von Johann Lafer
Auf das neuste Kochbuch von Johann Lafer habe ich mich besonders gefreut. Und es ist genau das drin, was vorne draufsteht: 100 Gerichte die er als seine Lieblingsgerichte ansieht. Zum Teil sind da einige Klassiker dabei, denen er aber seinen ganz persönlichen Stempel aufdrückt.
Nur um ein paar Beispiele zu nennen, er serviert sein Leipziger Allerlei mit Flusskrebsen, das boeuf bourguignon wird zum Wildgericht umfunktioniert und sein Fischgeschnetzeltes Stroganoff habe ich auch anders in Erinnerung.
Aufgeteilt ist das Buch ganz praktisch in Gänge: Suppen, kleine Gerichte, Fisch, Fleisch, vegetarische Gerichte, Desserts und Gebäck.
Ob das Buch alltagstauglich ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Lafer arbeitet gerne mit hochwertigen Zutaten und so gibt es auch in diesem Buch einige Rezepte mit Lebensmitteln wie Wachteln, Wildfleisch, allerlei Meeresfrüchten und Fischen, Trüffeln, Morcheln und so weiter.
Preiswert sind diese Zutaten ja nicht gerade, andererseits erwarte ich solche Rezepte aber auch von einem Koch wie Lafer.
Es gibt aber auch eine ganze Reihe Gerichte mit einfachen Lebensmitteln die man gut im Alltag zubereiten kann, vor allem zu finden bei den Suppen und Vorspeisen und den vegetarischen Gerichten, was ja irgendwie auch logisch ist.
Die Auswahl der Gerichte selbst finde ich sehr gelungen.
Es gibt typisch klassisches wie Rheinischer Sauerbraten, Szegediner Gulasch oder Coq au Riesling.
Dann Gerichte die so fein wie im Restaurant sind wie Ceviche, Carpaccio vom Thunfisch oder Lachs-Tatar.
Es gibt auch eintopfartige Gerichte wie Steirische Bouillabaisse, Clam Chowder , Ratatouille, ...
Oder auch asiatisch inspirierte Gerichte wie Schweinefleisch süßsauer, Japanische Nudelsuppe, asiatischer Schweinebauch.
Die pure Abwechslung zieht sich also durch das ganze Buch und die kulinarische Langeweile hat hier keine Chance.
Das Buch selbst ist dick und robust und macht auf den ersten Blick schon Eindruck.
Jedes Gericht wurde durch Fotos sehr gekonnt in Szene gesetzt und machen auch wirklich Appetit.
Die Rezepte sind genaustens durch Schritt-für-Schritt-Anleitungen in einzelnen Bildern oder Texten beschrieben, wobei die Anleitungen in Bildern schon sehr übertrieben genau sind. Da dürfte beim Nachkochen wirklich nichts mehr schief gehen.
Rezensionen von Lerchie:
Gute Unterhaltung
Die Hopfstädter-Saga von Frida Cordes
Es herrschen raue Bedingungen in der Nachkriegszeit 1918. Die Familie Hopfstädter hat Verluste erlitten aber auch noch Hoffnung. Denn Annies Ehemann ist verschollen, sein Vater tot. Jedoch scheint es bergauf zu gehen. Da taucht überraschend Ferdinands Cousin Arno auf und er und Annie beschließen. Die alte Brautradition wiederzubeleben.
Zu allem entwickelt Annie auch Gefühle für Arno. Doch da taucht Ferdinand wieder auf und droht alles zu zerstören. Annie sagt dem den Kampf an. Wird sie die Familie erneut retten können oder ist alles aus?
Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen, jedoch ist es auch etwas langatmig und z. T. sogar langweilig. Aber es barg keine Unklarheiten im Text, die meinen Lesefluss gestört hätten. In der Geschichte war ich schnell drinnen, konnte mich in die Protagonisten auch gut hineinversetzen. Was mir gefallen hat ist, dass Annie sich immer wieder durchsetzen konnte, ja sogar ihre misstrauische Schwiegermutter von ihren Ideen überzeugen konnte. Ich denke, dass ich mit dieser Aussage nichts verrate, denn das ergibt sich bereits aus dem Klappentext. Dass Ferdinand nicht total unversehrt, und damit meine ich psychisch, aus dem Krieg zurückkommt war mir gleich klar. Doch Annie hat sich in der Zeit, in welcher sie sich behaupten musste, geändert und das hat er wohl gemerkt. Trotz der Längen und manchmal Langatmigkeit im Buch, was in der zweiten Hälfte besser geworden ist, kann ich es weiterempfehlen, denn es hat mir eben doch gefallen und mich gut unterhalten. Ich vergebe vier Sterne.
Rezensionen von bedard:
Karriere, Kind oder Beides
Glück von Jackie Thomae
Im Mittelpunkt des neuen Romans von Jackie Thomae stehen zwei Frauen, die auf den ersten Blick sehr unterschiedlich sind. Marie-Claire, genannt MC, ist eine bekannte Radiomoderatorin, groß, auffallend und lebenslustig. Anahita ist Politikerin, seit kurzem Senatorin, zart und dezent, stets darauf achtend, keine Angriffspunkte zu bieten.
Anders als MC kann sie sich ihrer großen Familie nur schwer entziehen.
Was beide Frauen eint: sie haben weder eigene Kinder noch einen Partner und sie sind 39 Jahre alt.
Und damit drängt sich nicht nur für sie, sondern auch für ihre Umgebung, die Frage nach einem eigenen Kind auf.
Die unterschiedlichen Charaktere der beiden Hauptpersonen werden auch sprachlich sehr gut herausgearbeitet. Obwohl beide gedanklich um das Thema Kind kreisen, wirkt MC oberflächlicher, Anahita viel verletzlicher und nachdenklicher. Gemeinsam ist ihnen aber der Druck, der ihnen auch von außen gemacht wird. So bekommt MC wenig subtil von ihrer Mutter ohne Kommentar ein Paket mit Fruchtbarkeitsartikeln zugeschickt und Anahita von ihrem Bruder bzw. ihrer Schwägerin ein teures Seminar zum Thema Kinderwunsch zum Geburtstag.
Die beiden Hauptprotagonistinnen stehen exemplarisch für alle Frauen, die sich aufgrund ihres Alters mit ihrem Kinderwunsch auseinandersetzen müssen. Gerade beruflich erfolgreiche Frauen haben viel zu verlieren, wenn das Umfeld das nicht auffängt. Das hier auch angesprochene „social freezing“ wurde deshalb bereits 2014 von zwei Konzernen in den USA Mitarbeiterinnen angeboten, damit diese ungestört ihre Karriere weiterverfolgen können. Insofern ist auch der dritte Abschnitt gar nicht so unrealistisch.
Nach leichten Startschwierigkeiten bin ich relativ gut in den Roman hineingekommen, allerdings haben mich einzelne Passagen dann wieder nicht mehr so angesprochen. Im Nachhinein finde ich sie auch für den Handlungsverlauf nicht unbedingt notwendig. Dafür hätte ich mir an anderen Stellen tatsächlich eine Vertiefung gewünscht, wo wichtige Ereignisse im Leben der Frauen nur gestreift wurden.
Titel und Cover hätten mich ohne Kenntnis des Inhalts nicht angesprochen, da ich ein historisches Buch erwartet hätte. Allerdings passt es zu den mir bekannten Covern des Verlages.
Mit einer Leseempfehlung tue ich mich schwer: Jüngere interessiert das Thema möglicherweise noch nicht, Ältere nicht mehr und die Altersgruppe um die vierzig ist entweder selbst betroffen und will deshalb nicht auch noch einen Roman zum Thema lesen oder hat das Thema abgehakt. Wer aber einen unterhaltsam geschriebenen Roman zu dieser Thematik lesen mag, für den könnte das Buch passen.
Rezensionen von Lerchie:
Ein zauberhafter Liebesroman
Zeitreise ins Herz von Karin Bell
Das Leben von Amy Applebee wird plötzlich auf den Kopf gestellt. Sie landet unverhofft auf den Straßen des 21. Jahrhunderts. Überfordert versucht sie, eine Verbindung zu ihrem alten Leen zu finden. Ihre Nanny-Agentur ist verschwunden. Und doch bekommt sie eine Einladung zu einem Bewerbungsgespräch mit dem Witwer Alex, der sie als Nanny für seine Kinder einstellt.
Die Kinder können erstmals seit dem Tod ihrer Mutter wieder lachen, selbst Alex findet den Weg ins Leben zurück. Doch die aufkommende Liebe droht zu zerbrechen als Amy von der Vergangenheit, nämlich dass sie aus einer anderen Zeit stammt, wieder eingeholt wird.
Dies ist eine Neuausgabe des Titels Manhattan Love.
Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen, keine Unklarheiten im Text störten meinen Lesefluss. In die Geschichte bin ich gut hineingekommen, die Autorin erzählt gut und flüssig. Auch konnte ich mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. Amy war eigentlich bisher in ihrem alten Leben mit den Moores gut zurechtgekommen, bis sie Herrn Moore eine Ohrfeige geben musste. Ich muss sagen, von mir hätte er die auch bekommen. Amy war verzweifelt, denn Frau Moore hatte sie daraufhin entlassen. Und so konnte es passieren, dass Amy plötzlich in der Zukunft landete. Dass sie sich dort zunächst nicht zurechtfand, Handys für sie Zauberkästchen waren etc., dabei werde ich wohl nicht zu viel verraten, wird wohl jedem klar sein. Aber auch dass sie eine Arbeit brauchen würde, um leben zu können. Und so landete sie eben bei Alex und seinen zwei mutterlosen Kindern. Als liebevolle Nanny gelang es Amy die Kinder und auch Alex von sich zu überzeugen. Wie, das muss der Leser selbst lesen, denn eigentlich dürften die Erziehungsmethoden von 1959 nicht in die Zukunft des Jahres 2022 passen, oder? Leider geschah dann ein Unglück, so möchte ich es mal bezeichnen. Was genau geschah, und wann und wo bzw. ob überhaupt sich alles wieder zum Guten wenden würde, das muss der geneigte Leser selbst herausfinden. Es ist ein schöner, durchaus spannungsgeladener Liebesroman, der mir sehr gut gefallen, mich gefesselt und sehr gut unterhalten hat. Ich habe mit Amy gelitten und mich mit ihr gefreut. Mit Alex und den Kindern ging es mir genauso. Und dann gab es noch Peggy, Amys beste Freundin, über die der Leser auch alles selbst lesen soll. Gerne empfehle ich diese schöne Liebesgeschichte weiter, eine Liebesgeschichte mit Fantasieelementen. Von mir fünf Sterne.











