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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von yellowdog:

starkes Buch

Eine feine Linie von Maryam Madjidi

Wie schon ihr erster, preisgekrönter Roman Du springst, ich falle ist auch Eine feine Linie ein starkes Buch. Es ist offensichtlich stark autobiografisch gefärbt.
Seine Stärke nimmt der Roman aus der Erzählstimme. Maryam erzählt von ihrem Leben und Empfindungen als 13jährige in Drancy. Sie und ihre Familie stammen aus dem Iran.

Sie ist eigentlich inzwischen eine normale, französische Schülerin, und doch gehört sie manchmal irgendwie nicht ganz dazu. Es ist eine feine Linie, die sie trennt. Sie erzählt intensiv. Als Leser kann man sich dem nicht entziehen und ist nah an der Figur dran.
Bei all der Wut, die die Jugendliche manchmal in sich hat, gibt es auch eine Spur Ironie, auch Selbstironie. Daher ist es kein hoffnungsloser oder humorloser Roman.
Maryam Madjidis erzählerische Stärke umfasst auch kleine Porträts von ihren Mitschülern und Verwandten. Das hat mir außerordentlich gut gefallen. Ein Buch, das man unbedingt empfehlen kann.

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Rezensionen von PMelittaM:

Hat mich, bis auf einen gelungenen Twist, nicht überzeugt

Finster von Ivar Leon Menger

1986 verschwindet in Katzenbrunn ein dreizehnjähriger Junge. Dies passiert in den kleinen Dorf nicht das erste Mal, vor zehn Jahren hatte sich Kriminalhauptkommissar Hans J. Stahl noch geschworen, den, Greifer genannten, Täter zu fassen, doch ein schwerer Unfall hinderte ihn daran. Nun ist Stahl, mittlerweile pensioniert, zurück, um seinen Schwur endlich in die Tat umzusetzen.

Katzenbrunn ist ein winziges Dorf mit weniger als zwanzig Häusern, es gibt keine Kinder im Dorf, aber eine psychiatrische Klinik. Die Stimmung im Ort hat etwas düsterers, was wahrscheinlich auch daran liegt, dass alle Einwohner:innen etwas auf dem Kerbholz zu haben scheinen, jedenfalls diejenigen, die man näher kennenlernt. Der Autor legt damit einige Fährten, der Greifer könnte auf jeden Fall einer von ihnen sein.

Leider bleiben alle Charaktere recht blass, unsympathisch sind die meisten sowieso. Erzählt wird aus mehreren Perspektiven, auch der Greifer ist dabei, sympathischer wird dadurch niemand, eher im Gegenteil. Auch Stahl kam mir nicht nahe. Im Grunde benehmen sich alle außerst merkwürdig, Logik ist nicht wirklich angesagt, auch die Polizei, die erst spät ins Spiel kommt, scheint eher inkompetent, wenn man bedenkt, was ihnen als Beweis ausreichen würde.

Spannung kam für mich kaum auf, am ehesten noch durch die Frage, was man wohl noch alles für Abgründe erfährt. Und dann hat mich der Autor doch noch kalt erwischt, den Twist hatte ich nicht kommen sehen und habe die entsprechende Szene zweimal lesen müssen, um es tatsächlich zu begreifen, rückblickend ist der Twist übrigens nicht unlogisch. Unterm Strich bleibt aber daneben wenig übrig, das mich begeistern konnte.

Leider hat mich der Roman nicht überzeugt. Lediglich der erwähnte Twist konnte mich kurzzeitig überraschen, dafür aber so richtig, daher vergebe ich doch noch 2,5 Sterne, die ich, wo nötig, aufrunde.

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Rezensionen von Ameland:

Herzerwärmende Geschichte über Liebe und Mut

Ein Funke nur, ein kleines Licht - Eine Geschichte über Liebe und Mut von Milla Shan

Der kleine Mäuserich bekommt von seinem Großvater eine wichtige Botschaft mitgeteilt, die ihn auf dem Weg durch sein Leben begleitet bis er selbst als Großvater diese Worte an sein Enkelkind weitergibt.

Eine berührende Geschichte über Mut, Nächstenliebe und Mitgefühl für andere, die auch ernstere Themen enthält.

Es gibt einige Anknüpfungspunkte, um diese Themen mit dem Kind oder den Kindern intensiver zu besprechen.

In den kleinen Mäuserich habe ich mich sofort verliebt. Er ist so ein liebenswerter und hilfsbereiter Protagonist, dem nicht nur das Herz seiner Liebsten zufliegt, sondern auch das der Leser.

Milla Shan hat die Geschichte in Reimform verfasst und die Worte des Großvaters, quasi das Mantra des kleinen Mäuserichs, tauchen immer wieder auf. Kinder haben diesen Reim schnell gelernt und können ihn dann jeweils mitsprechen.

Das große Format des Buches ist toll, weil die Kinder beim Vorlesen auch von der Seite her auf die Bilder schauen können. Der Wortschatz allerdings entspricht meines Erachtens nicht der Altersangabe ab vier Jahren.

Anita Schmidt hat die vielen großformatigen Illustrationen sehr liebevoll gestaltet. Auf jeder Seite findet man nicht nur winzige und wunderschöne Details, sondern auch ein Funkeln. Die überwiegend gedeckten Farben vermitteln Wärme und Geborgenheit und passen sehr gut zu den herzerwärmenden Worten.

Ich kann dem Großvater nur zustimmen, denn Ein Funke nur, ein kleines Licht. Liebe und Mut, mehr braucht es nicht.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Weihnachten steht vor der Tür

Morden ohne Sorgen - Tannenmord im Weihnachtswald von Andreas K. Buchholz

Für Lokalreporter Frederik Loebell stellt das allerdings vor ein ernstes Problem. Er muss für die Damen und Herren der Altersresidenz Lordmarschallhaus, in der auch er jetzt gezwungenermaßen in einem Kammerl logiert, Weihnachtsplätzchen backen. Und er soll seiner Mutter, seiner Freundin Fleur und seinem neues Zuhause einen Weihnachtsbaum organisieren.

Als er zusammen mit den beiden Damen und seinem Dackel Wilhelm in der Tannenbaumplantage „Weihnachtswald“ der Familie Pläschke ihre drei Bäume holen will, trifft er nicht nur auf Kommissarin Edda Kleist und ihren Kollegen Jan Winter, die ebenfalls auf Weihnachtsbaumklau sind. Als er die Bäume einnetzen will, steckt in der Netzmaschine schon einer drin. Aber kein Tannenbaum, sondern eine Leiche.
Ob da wirklich die Weihnachtsbaummafia aus dem Ostblock dahinter steckt, wie seine Mutter vermutet?

Autor Andreas K. Buchholz hat mich mit seinem bildhaften und leicht zu lesenden Erzählstil sofort in die Geschichte hinein gezogen. Es macht richtig Laune, Loebell mit Dackel Wilhelm, der überall dabei ist und seiner Spürnase alle Ehre macht, und seinen Mitstreitern durch die Geschichte zu folgen.
Einige der Menschen, denen ich hier begegne, habe ich vor kurzem erst im Neuen Palais in Potsdam kennengelernt und mich gefreut, sie hier wieder zu treffen. Als erstes natürlich Frederik Loebell mit seinem zuckenden Augenlid, der hier immer wieder für alles verantwortlich gemacht wird, was er stoisch über sich ergehen lässt, mit seinem süßen Zwergdackel Wilhelm. Dann seine Freundin Fleur, die gleichzeitig die Schwester von Kommissarin Edda Kleist ist. Und seine Mutter Maria, hier mal ohne Haferbrei. Auch der Albtraum eines jedes Kollegen Kay Kickmann von den Potsdamer Stadtnachrichten und Chefredakteur Winfried Gallig, den ich auch nicht sympathischer finde und die hier beide etwas größere Rollen spielen, sind wieder mit von der Partie. Genau so wie Loebells Tante Katharina und Graf Anton aus der Altersresidenz Lordmarschallhaus. Dazu die vielen Neuen, die ich hier erst kennenlerne und die alle zu dieser humorvollen Cosy-Crime-Geschichte beitragen. Alle finde ich hier so gut getroffen. Jeder hat so seine Eigenheiten und besticht durch seine eigene manchmal nicht ganz einfache Persönlichkeit.
Aber es ist nicht nur dieser Mordfall, der Loebell, seinem Team und Edda Keists Mannschaft zu schaffen macht. Edda bekommt den total unfähigen Kollegen Hansi Brummsmann vor die Nase gesetzt. In Hagemanns Tannenschonung fehlen plötzlich 50 Tannen, was die vorweihnachtliche Gerüchteküche brodeln lässt. Dann ist da auch noch der unbekannte Anrufer mit der Nachricht „Folge dem Kennzeichen“. Welche Rolle eine weiße Tischdecke bei der Tätersuche spielt, wird jetzt nicht verraten. Das werdet ihr beim lesen dieses humorvollen und trotzdem spannenden Krimis selbst schnell herausfinden.
Wie schon beim Vorgängerband gefällt mir neben dem zuckersüßen Cover auf dem Wilhelm in weihnachtlichem Ambiente zu sehen ist, dass jeder Tag mit einem kleinen schwarzen Dackel eingeleitet wird. Solche Kleinigkeiten machen für mich den Charme eines Buches mit aus und geben diesem einen hohen Wiedererkennungswert.

„Tannenmord im Weihnachtswald“ – ein Krimi mit ganz viel weihnachtlichem Flair, mit viel Situationskomik, mit interessanten Protagonisten und Wendungen, mit denen ich so nicht gerechnet habe. Ein empfehlenswerter 3. Bd. der Cosy-Krimi-Reihe „Morden ohne Sorgen“, der mich sehr gut unterhalten hat.

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Rezensionen von chabli:

Eine Kreuzfahrt des Schreckens

Kein Land in Sicht von Christina Pertl

Sarah wacht verkatert und ohne Erinnerungen an einem unbekannten Ort auf. Schnell wird klar, dass sie sich an Bord eines Kreuzfahrtschiffes befindet. Und das bei ihrer Wasserphobie. Nach und nach erkennt sie, dass sie zum Team der Animateure gehört, aber schnell ist klar, dass hier kriminelle Machenschaften am Werk sind.

Mich hat das Buch sehr gut unterhalten und ich habe sehr mitgefiebert. Ich habe mich schnell mit Sarah und, vor allem, ihrer Zimmergenossin identifizieren können und die Seiten flogen regelrecht dahin. Leider fand ich die Story an manchen Stellen ziemlich an den Haaren herbeigezogen und die Geschichte rund um Michael wirkte farblos und ich wurde ziemlich ratlos zurückgelassen. Auch sind viele Figuren nicht die, die sie zu sein scheinen, was alles sehr unglaubwürdig werden lässt. Dennoch hat das Buch mit Spaß gemacht und ich konnte mch gedanklich auf das Schiff versetzen.

Das Cover ist schön anzusehen und das Bullauge im Umschlag macht es individuell

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Rezensionen von bedard:

Die hohen Erwartungen wurden leider nicht ganz erfüllt

Aus dem Haus von Miriam Böttger

Der Klappentext und die ersten Seiten dieses autofiktionalen Romans haben eine humorvolle Auseinandersetzung mit familiären Beziehungen versprochen. Tatsächlich gibt es diese Momente auch immer wieder, aber über weite Strecken begegnet man einer dreiköpfigen Familie, in der die stets schwarzsehende, missmutige Mutter die dominierende Rolle spielt.

Und natürlich das HAUS, im Text immer großgeschrieben, das vermeintlich die Ursache des andauernden Familienunglücks ist.

Nach einer glücklichen Phase an der Bergstraße zieht die Familie wegen einer Beförderung des Vaters zurück nach Kassel. Doch der Karrieresprung des Vaters und der Bau des immerhin 300 qm großen Hauses wird von der Mutter als größtes Unglück abgetan. Kassel ist in jeder Hinsicht furchtbar, das HAUS ebenfalls. Die Familie schottet sich ab, soziale Kontakte, insbesondere zur eigenen Verwandtschaft, werden vermieden. Trotzdem zieht es später die erwachsene Tochter ungewöhnlich häufig für Besuche dorthin zurück. Die Versuche, das HAUS zu verkaufen, bleiben jahrelang erfolglos. Als es wider Erwarten doch klappt mit einem zudem äußerst zufriedenstellenden Verkaufspreis, tun sich die Eltern der Ich-Erzählerin extrem schwer loszulassen. Die telefonischen Lageberichte, die die Tochter vom Vater einholt, lassen nichts Gutes erwarten. Und nach dem Umzug wird das HAUS und die Vergangenheit im Rückblick glorifiziert. Dafür ist die neue Wohnung jetzt eine Zumutung.

Obwohl der Schreibstil und auch einzelne feine Charakterzeichnungen durchaus überzeugen, auf Dauer fehlt den wiederkehrenden Beschreibungen des Unglücks die Perspektive. Da helfen auch die gelungenen skurrilen Szenen und die nachdenklich stimmenden Beschreibungen von missglückten Versöhnungsversuchen nicht, die vermutlich die meisten Lesenden so oder so ähnlich selbst erlebt haben.

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Rezensionen von tonton:

Cooles  Comic für kleine Weltraum-Forscher

WAS IST WAS Comic - Planeten und Raumfahrt - Im Orbit des Neptun von Zapf

Dieses "Was ist Was" Comic-Sachbuch hat meinen sechsjährigen Sohn sehr begeistert. Er fängt gerade an, sich für Weltraum-Themen zu interessieren und dieses Buch kam für ihn rechtzeitig. 

In der Geschichte werden drei Kinder in Professor Quecksilbers Raumschiff gebeamt, um ihn zu unterstützen.

Der Professor sucht nämlich den besten Ort für seine Begonie-Pflanze (oder ist sie eine Geranie?) und zwar, im ganzen Sonnensystem. Der Leser lernt also die Planeten kennen und erfährt durch die Geschichte und kleine Info-Boxen allerlei Wissen über das Sonnensystem. 

Mein Kind findet die Zeichnungen sehr cool, besonders das Raumschiff. Das Buch ist relativ kurz und lässt sich ziemlich schnell lesen. Es wird nicht besonders viel über jeden einzelnen Planet erzählt, sondern eher eine allgemeine Übersicht mit einigen Wissenshäppchen gegeben. 

Die Handlung finde ich nicht besonders spannend und eignet sich meiner Meinung nach eher für Kinder, die noch nicht viel über das Sonnensystem wissen.

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Rezensionen von Lerchie:

Was passiert mit Bernhard

Moment des Aufbruchs von Ellin Carsta

Amala Hansen, Auguste und Eduard wollen ihr Lichtspieltheater mit Restaurant endlich eröffnen. Bernhards Gefängnisaufenthalt ist ein ernsteres Thema, denn er hat kaum Hoffnung der Todesstrafe zu entgehen. Doch die Hansens geben nicht auf und engagieren einen brillanten Anwalt, der den Fall komplett neu aufrollt.

Dabei geraten sie an eine einflussreiche ‚Politikerfamilie. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn Bernhards Unschuld muss bewiesen werden. Und dann überlegen Therese und Georg ob sie nicht noch vor den Traualtar treten sollen.

Meine Meinung
Genau wie seine Vorgänger ließ sich auch dieses Buch leicht und flüssig lesen. Es gab keine Unklarheiten im Text, die meinen Lesefluss gestört hätten. Das letzte Buch endete mit einem Cliffhanger, der mich erschauern ließ. Jedoch hat sich alles zum Guten gewendet. Doch wann es soweit war, das werde ich hier nicht verraten. Ich war schnell in der Geschichte drinnen und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Amala, Auguste und Eduard, die darauf hinarbeiteten das Hansens zu eröffnen. Darüber haben wir ja im letzten Band schon erfahren, so dass ich damit hier nichts verrate. In Therese mit ihren Sorgen um ihre Tochter und zukünftigen Schwiegersohn, der es hoffentlich noch werden kann. Warum ich das so sage, das weiß jeder, der die Vorgängerbände gelesen hat. Übrigens möchte ich betonen, dass man diese Reihe um die Kinder der Hansens von Anfang an lesen sollte, denn sonst entgeht einem etwas bzw. man kommt nicht so ganz mit. Es entgeht einem wirklich etwas, wenn man diese Reihe nicht liest, denn sie ist spannend in jedem Buch und man, bzw. zumindest ich, fiebert bei jedem Buch mit, wie es wohl weitergehen wird. Ich bin auch sehr gespannt, wie es mit Eduard weitergehen wird. Wer die Vorgänger gelesen hat wird verstehen, was ich meine. Was den Cliffhanger des letzten Buches betrifft, so war ich supergespannt, wie sich das auflösen wird, oder auch nicht. Auf jeden Fall war auch dieses Buch wieder sehr spannend, hat mich gefesselt, denn ich habe mit den Protagonisten gezittert, und getrauert. Es hat mit sehr gut gefallen, mich sehr gut unterhalten und ich vergebe fünf Sterne und empfehle es sehr gerne weiter.

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Rezensionen von Bücherwurm78:

Berührende Familiengeschichte im schönen Island

Die Wildblütentochter von Tessa Collins

Die Wildblütentochter ist die Fortsetzung von dem Buch Die Blumentöchter von Tessa Collins, eine fünfteilige Familiensaga. Mir hat schon das erste Buch sehr gut gefallen, vor allem da ich solche Familiengeschichten sehr mag, welche im Stil von den sieben Schwestern von Lucinda Riley geschrieben sind.

Diesmal geht es um Soley, erfolgreiche Sängerin, aber auf der Suche nach sich selbst. Der Roman handelt vor allem in Island, der Heimat ihres Vaters. Auch diesmal spielt das Buch auf 2 Ebenen, im Jetzt geht es um Soley selbst und es spielt im Jahr 1940, da geht es um ihre Urgroßmutter Sigrun. Der Roman ist sehr flüssig geschrieben, ich hatte es sehr schnell gelesen, bin immer gespannt geblieben wie es wohl ausgehen mag. Die Story ist sehr gut durchdacht und umgesetzt im Buch. Man konnte mit beiden Frauen mitfühlen und mitfiebern.
Dieses Buch ist wirklich ein sehr schöner bewegender Roman, der auch Lust auf eine Reise nach Island macht.
Das sehr schön gestaltete Buchcover mit dem sehr schönen Blumenfarbschnitt rundet alles perfekt ab.
Ich freue mich jetzt schon auf das nächste Buch Die Nelkentochter.

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Rezensionen von Gavroche:

Drache und Reiterin

Burning Crown Die Dragonbound-Trilogie von Marie Niehoff

In der Armee von Eldeya sind Drache und Reiter aneinander gebunden, aber die Reiter schlafen im Hauptzelt, Drachen im kalten Vorzelt und überhaupt werden Drachen schlecht von ihren Reitern behandelt. Aber Yessa ist anders und ihr Drache ist ihre Halbschwester, aber sie müssen ihre tiefe Verbundenheit vor allen verbergen.

Aber bald wird Yessa an einen neuen Drachen gebunden und Cassim hat seine ganz eigenen, rebellischen Pläne.
Aber auch die neue Captain Yessa hat ihre verborgenen Pläne und die beiden verraten ihre Motive vor dem bzw. der anderen nicht. Allerdings wird es gefährlich, wenn sie nicht ehrlicher zueinander sind.
Das Ende bringt noch einmal richtig Spannung rein und macht neugierig auf die Fortsetzung.
Leonie Landa leiht Yessa ihre Stimme und Sven Macht übernimmt die Rolle von Cassim. Beide Hörbuchsprecher machen ihre Sache richtig gut und ich kenne sie bereits aus anderen Vertonungen. Durch zwei unterschiedliche Sprecher wird der Perspektivwechsel noch einmal zusätzlich betont.

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