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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Arambol:

Überzeugend unterhaltsam

Ab ins All! von Anne-Dorette Ziems


"Eigentlich sollte unser Universum gar nicht existieren."

Ich interessiere ich mich schon seit jeher für Raumfahrt, Raumfahrttechnik und die Physik dahinter; gehöre ich doch der Generation an, die die Ära der Mondlandungen noch live miterleben durfte.

Ich habe bereits viele Sachbücher zu diesem Thema gelesen: "Ab ins All" ist anders.

Anne-Dorette Ziems gelingt es hervorragend, Raumfahrtwissen in einer sehr modernen und frischen Form zu präsentieren. Die optische Gestaltung des Buches trifft allerdings nicht immer meinen persönlichen Geschmack; bezüglich der Darstellung von Planeten mit Smiley-Gesichtern kann man sicherlich geteilter Meinung sein.

Die Autorin beschreibt sehr komplexe Themen in einer laienverständlichen und leichten Sprache. Ich bin erstaunt, wieviele brandaktuelle Studien, sowie auch laufende Forschungsprojekte sie zusammengetragen hat, um daraus konkrete Gedankenspiele abzuleiten.

"Ab ins All " ist ein kurzweiliges und unterhaltsames Sachbuch über die Raumfahrt und gibt Antworten auf die Frage, wie Reisen zu anderen Planeten realisiert werden können.
Gelungen. Lesenswert.

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Rezensionen von Heike:

Cosy Crime zum Schmunzeln

Mord im Himmelreich von Andreas Winkelmann

Auf dem Campingplatz Himmelreich geschieht ein Mord. Schauspieler Kupernikus gerät zunächst ungewollt mitten ins Geschehen, findet dann aber Gefallen an eigenen Ermittlungen. Zusammen mit der Künstlerin Annabelle greift er dem nicht besonders schlauen Kommissar Fass unter die Arme und muss sich zudem noch um die Hündin des Toten kümmern.

Andreas Winkelmann ist mir als Krimiautor bekannt, obwohl ich noch nichts von ihm gelesen habe. Krimis oder Thriller sind eher nicht so mein Fall, aber Cosy Crime mag ich sehr gerne. Auch diese Geschichte mochte ich von Anfang an. Kopernikus ist ein etwas schrulliger, aber sympathischer Charakter. Er ist mehr ein Einzelgänger und wenig bewandert in Frauensachen. Umso herausfordernder (und witziger) ist die Beziehung zu Annabelle, die sich forsch und kontaktfreudig an seine Fersen heftet.

Der Fall ist spannend, hat einige Wendungen und ist nicht vorhersehbar. Ich mag es, wenn man miträtseln kann und das hat der Autor sehr gut bedient. Besonders mochte ich an diesem Roman aber auch den Humor und die Atmosphäre auf dem Campingplatz, die sehr gut rüberkam. Der Schreibstil ist unterhaltsam und man kann das Buch in einem Rutsch durchlesen, ohne dass es langweilig wird.

Mir hat dieser Cosy Crime Roman sehr gefallen. Ich würde mich über einen weiteren Fall von Kupernikus freuen und hoffe, dass der Autor diesem Genre weitere Werke widmet.

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Rezensionen von moss:

Verborgene Fabelwesen der Meere: Die zweite sagenhafte Expedition des Konstantin O. Boldt

Verborgene Fabelwesen der Meere von Florian Schäfer

4,5⭐️/5⭐️

Auch der zweite Teil der Reihe war ein Highlight.
Wie auch der Vorgänger war dieses Buch liebevoll gestaltet.
Es ist wieder mit wunderschönen und interessanten Illustrationen gefüllt, unzähligen Karten und einem spannenden Abenteuer.

Auch wenn dieser Band leider kein 5-Sterne-Buch für mich war wie sein Vorgänger hat es doch das größte Problem was ich mit "Fast verschwundene Fabelwesen: Die sagenhafte Expedition des Konstantin O.

Boldt" hatte gelöst, das einpferchen (auch wenn es zu Erhaltung ist) der Magischen Wesen.
In diesem Band geht es nicht um das einfangen von den Fabelwesen, sondern wirklich darum sie zu beobachten und zu verstehen was sich ihn den letzten Jahren verändert hat das jetzt mehr der Meereskreaturen angreifen.
Ich glaube theoretisch könnte man diesen Teil lesen ohne denn vorherigen gelesen zuhaben, aber ich würde es keinem empfehlen.
Wie auch in "Fast verschwundene Fabelwesen: Die sagenhafte Expedition des Konstantin O. Boldt" ist es sehr schwer zu sehen welche der Wesen von dem Autor ausgedacht oder umgeschrieben wurden.
Dieses ist kein wirklicher Kritikpunkt, ich möchte damit nur sagen das diese Buchreihe im allgemeinen nicht als Geschichtsbuch unserer Folks Mythologie gesehen werden sollte, und wenn man sich wirklich dafür interessiert man sich noch durch andere Quellen informieren sollte.
Man merkt in diesen Büchern wirklich das dieses ein Leidenschaftsprojekt des Autoren war und wie viel für dieses Buch recherchiert wurde.
Leider hatte dieser Band keine Chronik die die Ereignisse in historischen Kontext setzt, aber das ist auch nicht weiter schlimm.
Zwei Dinge die natürlich auch für den ersten Band zutreffen:
1. Dieses Buch ist nicht für Kinder geschrieben, vorallem nicht für junge Kinder. Ich würde Eltern empfehlen wenn sie denken das ihr Kind es lieben würde es erst einmal selbst lesen und dann einschätzen ob es schon etwas für das Kind ist oder nicht.
2. Es ist ein relativ großer Teil des Buches in kleiner Schreibschrift geschrieben, um das Buch zum vollsten zu genießen würde ich es nur Leuten empfehlen die in der Lage sind diese zu lesen oder bereit sind es beim lesen zu lernen. Außerdem sind ein paar kleine Abschnitte in alter Schriftart geschrieben, welches für manche vielleicht auch schwer zu lesen ist (diese Abschnitte sind meiner Meinung aber nicht so wichtig).


Alles in allem liebe ich diese Bücher und bin so froh das ich die Chance hatte sie zu lesen.
Ich weiß das der Preis für manche vielleicht abschreckend ist, aber meiner Meinung nach sind die Bücher für das was man bekommt sogar wirklich günstig, andere Verlage hätten für die Menge an Detail und Qualität bestimmt noch 10€ auf den Preis getan.
Ich hoffe das wir noch mehr Bücher in dieser Reihe bekommen, am Ende des Buches hat es sich auch so angehört als bestehe eine Chance darauf.
Ich würde diese Bücher wirklich jedem wärmstens ans Herz legen.


Zum Abschluss noch mein Lieblingszitat aus dem Buch:
Erhaltung und Koexistenz, nicht Vernichtung und Unterwerfung.

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Rezensionen von moss:

Mina und der Trau-dich-Zauber

Mina und der Trau-dich-Zauber von Lucy Fleming

Ich hatte schon zuvor das Vergnügen ein Buch der Autorin und Künstlerin Lucy Fleming zu lesen (Lily und der Herzenszauber) und sie hat mich wieder begeistert.
Die Zeichnungen sind für mich zwar definitiv das Highlight, aber auch die Geschichte ist schön geschrieben.
Das Cover ist wunderschön foliert und gibt einen tollen Vorgeschmack auf das liebevoll gestaltete Innere des Buches.

Ich bin durch die Buchbeschreibung in die Geschichte rein gegangen mit dem Gedanken das dieses vermutlich ein gutes Buch für Kinder ist die vor einem Umzug stehen, ich glaube jetzt im Nachhinein aber nicht dass das so wirklich der Fall ist. Verstehen sie mich nicht falsch es ist definitiv eine tolle Geschichte, aber es geht (wie man es sich vermutlich auch anhand der Buchbeschreibung hätte denken können haha) viel mehr darum das Temporäre Veränderung nichts schlechtes sein müssen und man manchmal einfach den Mut haben muss sich darauf einzulassen.

Ich für meinen Teil hatte viel Spaß das Buch zu lesen und freue mich darauf noch andere Bücher der Autorin genießen zu dürfen.

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Rezensionen von Miro:

Die schmutzigen Tage

Tage einer Hexe von Genoveva Dimova

Wie Spiegelstädte liegen Chernograd und Belograd von einer Mauer getrennt aneinander und könnten doch nicht weiter voneinander entfernt sein. Denn die Mauer ist nahezu unüberwindbar. Während Belograd laut, bunt und überschwänglich ist, ist Chernograd düster, schmutzig und gefährlich. Vor allem an den schmutzigen Tagen, wenn das neue Jahr bereits geboren, aber noch nicht getauft ist.

Denn dann kommen die Monster aus ihren Löchern und lauern allen auf, die sich nach Sonnenuntergang auf die Straßen wagen.

Kosara versucht die Menschen darauf vorzubereiten und hat ein Kompendium über die gängigsten Monster verfasst und wie man sich ihnen zur Wehr setzt. Sie schützt Häuser mit Bannkreisen und kann sich doch selbst nicht schützen, denn der Zmey, das schrecklichste und menschlichste aller Monster ist immer wieder hinter ihr her, denn sie ist ihm einst entkommen.

Doch in diesem Jahr ist alles anders, denn der Zmey findet sie bereits in der ersten Nacht und kurzerhand wird ihr ein Fluchtweg angeboten, den sie teuer bezahlt. Sie gibt ihren Schatten und wird dafür nach Belograd gebracht, wo die langen Finger des Zmey sie nicht mehr erreichen können. Es war eine Kurzschlussreaktion, denn mit ihrem Schatten verliert Kosara auch ihre Hexenkraft.

Kurzerhand macht sie sich auf die Suche und stolpert direkt in einen Mordfall. Gemeinsam mit Kriminalkommissar Asen beginnt die Jagd nach dem Mörder und ihrem Schatten.

Die Geschichte dieser zwei Städte fand ich sehr spannend zu lesen. Die Autorin hat hier eine interessante Welt mit einer vielfältigen Gesellschaft entwickelt. Mir hat gut gefallen, wie diese beiden Städte voneinander abhängig sind und wie wir nach und nach erfahren, wie es sich lebt in der hellen und der dunklen Stadt. Und dass die beiden Städte schlussendlich gar nicht so verschieden sind, denn auch Belograd hat seine Schattenseiten - nur eben andere.

Gut gefallen hat mit auch die Entwicklung von Kosara, der jegliches Vertrauen fehlte, weil sie sowieso immer enttäuscht wurde und die wieder lernt, sich auf jemand anders zu verlassen. Die sich ihren Dämonen stellt und am Ende in eine Zukunft blickt, die das Leben wieder lebenswert macht.

Mich konnte Genoveva Dimona mit dieser Geschichte begeistern und ich empfehle sie allen, die an den dunklen Tagen gerne mal düstere Geschichten lesen. Also eine klare Novemberempfehlung!

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Rezensionen von B.W., Berlin:

Ein neues Narrativ für den Klimawandel: Warum uns die richtige Erzählung fehlt

Das fehlende Narrativ von Silvia Tornier

Silvia Torniers legt mit „Das fehlende Narrativ“ ihr erstes Buch vor: es ist eine intensive, allgemeinverständliche Reflexion über die Klimakrise. Besonders deutlich werden die Hindernisse dargestellt, die einen tiefgreifenden Wandel in der Gesellschaft verhindern. Es ist nicht das erste Buch zum Thema, Tornier arbeitet jedoch einen neuen Ansatz heraus: Sie kommt in ihrer Analyse zu dem Schluss, dass das Hauptproblem nicht Informationsmangel ist, sondern das Fehlen einer überzeugenden und emotional berührenden Erzählung, die die Menschen zum Handeln bewegen: Sie spricht vom titelgebenden „fehlenden Narrativ“.

Dieser Ansatz ist besonders, das Buch damit eine wichtige und wertvolle Ergänzung der aktuellen Diskussion.

Tornier gelingt es mit einer lockeren, aber überhaupt nicht simplifizierenden Sprache die Dringlichkeit der Klimafragen zu transportieren und den notwendigen politischen und gesellschaftliche Wandel zu verdeutlichen. Sie zeigt, welche Transformationen in Form von Energie-, Ernährungs- und Ressourcenwende nötig sind. Damit ist das Buch informativ, aber auch motivierend und bewegend. Es ermutigt, Verantwortung zu übernehmen und die Transformation aktiv zu gestalten.

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Rezensionen von froschman:

Brandstiftung in der Klosterschule

Verbrannte Gnade von Margot Douaihy

Die Schwester Holiday, in ihrem vorklösterlichen Leben Punkrockerin, stark tätowiert und Raucherin, hat im Kloster keine leichte Stellung. Sie lehrt in der privaten Klosterschule Musik, was von den anderen Schwestern eigentlich nicht als richtiger Unterrichtsgegenstand angesehen wird. Als sie wieder einmal hinter dem Kloster eine Zigarette raucht, wird sie Zeugin eines Brandanschlages, bei dem der Hausmeister als brennende Fackel vom zweiten Stockwerk fällt.

Holiday hat schon früher im Kloster einige Ermittlungen angestellt und dabei so manch Kleinigkeit klären können. Da die Polizei ihrer Ansicht nach zu wenig tut, beginnt sie selbst zu ermitteln, auch gegen die Mitschwestern.
Margot Douaihy hat mit Schwester Holiday eine neue interessante Krimifigur geschaffen, die allerdings bei weitem nicht die Hoffnungen erfüllt, die man sich selbst gestellt hat. Wer an Sister Act denkt und dabei die humorvolle Art im Blick hat, wird total enttäuscht. Auch die sogenannten Ermittlungen fanden eigentlich nicht richtig statt, es waren nur Gespräche der Nonne mit der Brandermittlerin der Feuerwehr. So gesehen war für mich das Buch alles andere als ein spannender Krimi.

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Rezensionen von Petra:

Eine Sekunde

Vielleicht hat das Leben Besseres vor von Anne Gesthuysen

Eine Sekunde kann über ein ganzes Leben entscheiden, zum Guten oder Schlechten. Eine falsche Entscheidung, einmal nicht aufgepasst oder einfach nur ein Unglück. Wie stark sind die Menschen denen so ein Schicksal passiert, wie stark ist die Gemeinschaft in der sie leben. Wie leben sie mit ihrem Schicksal, Schuldgefühle, Rache oder Sühnegedanken, in diesem Buch ist soviel und noch mehr.

Die Autorin hat eine unnachahmliche Art zu schreiben. Voller Humor für die lustigen Alltagsgeschichten, mit viel Empathie für die Gefühle und Gedanken anderer, mit Respekt vor dem Gedankengut anders Denkender, voller Liebe für Freunde und Familie, auch wenn sie der Pastorin ( ihre buchige Stellvertreterin ) auf die Nerven gehen, mit Mitgefühl für diejenigen die eine schwere Last tragen, mit Verständnis für die Schwächen und mit einem Augenzwinkern für den örtlichen Klatsch und Tratsch.
Das Buch ist auf der Höhe der Zeit, was darf man sagen, wann verletzt man Gefühle wenn man Wörter benutzt die vor Jahren unbedenklich waren und jetzt nicht gehört werden möchten. Meine persönlichen Ansichten zu diesem Thema sind sehr differenziert, hier in diesem Buch habe ich sie wieder gefunden. Dabei ist mir aufgefallen, das ich auch schon damals bei einem deutschen Schlagertext mich nicht wohl gefühlt habe, es aber nie richtig erklären konnte. Heute habe ich die Worte dafür, weil ich nicht mehr allein mit meiner Meinung bin, es ist eben nicht nur ein alberner Text.
Das Buch ist ein Fortsetzung von "Wir sind schließlich wer", kann aber ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Es wird zwar darin auf einige Begebenheiten Bezug genommen, aber ist für das Verständnis nicht nötig.
Ich bin ein großer Fan der Autorin, die Leichtigkeit wie sie uns Leser in eine andere Lebensgemeinschaft mitnimmt, so dass das Gefühl entsteht, man kennt die Menschen persönlich und hat wie in diesem Fall mit ihnen Spargel gegessen.
Ihre Erklärung im Nachwort, das sie weiß von was sie geschrieben hat, macht die Geschichte im Nachhinein noch eindringlicher.
Meine Lieblingsfigur die Großtante Othilie die im hohen Alter noch immer ihre Lebensfreude besitzt obwohl sie mit Sicherheit Schlimmes erlebt hat, ist mir ein Vorbild, die Weisheit und Liebe die sie ihren Mitmenschen zuteil werden lässt ist großartig.

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Rezensionen von gerlisch:

Fesselnder Rhön-Krimi

Glutmoor (Janosch Janssen ermittelt 2) von Lars Engels

Im besonders heißen August 2022 brennt bereits seit Tagen das Moor, als eines Nachts fast eine ganze Familie in ihrem Haus durch Kopfschüsse geradezu hingerichtet wird. Nur die Tochter Carina überlebt und gerät schnell in den Fokus der Polizeiermittlungen. Doch was haben dieser grausamen Morde mit der Schändung einer Gedenkstätte für Grenztote der ehemaligen DDR zu tun?
Mit diesem zweiten Teil der Rhön-Krimi-Reihe hat der Autor Lars Engels einen komplexen Fall mit einigen vielversprechenden Spuren geschaffen.

Hier findet sich viel Stoff für Spekulationen und der Leser wird in die verschiedensten Richtungen gelenkt. Geht es um Familienstreitigkeiten, eine rechtsradikale Gruppierung, um Rache oder um etwas ganz Anderes?
Sehr gut gefallen haben mir die Ermittlungsansätze von Janosch und seiner Schwiegermutter und Vorgesetzten Diana Quester. Wie auch im ersten Teil "Totes Moor" zeigt Janosch seine eher ruhige, teilweise pessimistische Art, wo hingegen Tarek, sein Kollege im Büro, ein sonniges humorvolles Gemüt hat. Diana ist mir nicht immer sympathisch, aber auch sie wurde, wie alle anderen Charaktere auch, authentisch und lebensecht gezeichnet.
Wunderschön werden die idyllischen Landschaften der Rhön beschrieben, jedoch blitzen immer wieder mal zwischendurch, die Tücken des Moores auf.
Die Spannung ist durchweg vorhanden und gerade zum Schluss überrascht der Autor mit einem genialen Twist. Mir hat der Krimi sehr gut gefallen und ich hoffe auf einen baldigen dritten Fall.

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Rezensionen von Lilli33:

Schröder unter Verdacht

Zorn - Der Fall Schröder von Stephan Ludwig

Schröder unter Verdacht

Inhalt:
Schröder ist der liebste Mensch, den Zorn kennt und der motivierteste Polizist. Und doch deutet alles darauf hin, dass dieser Schröder einen kaltblütigen Mord begangen hat. Zorn zerreißt es fast in dem Spagat, den Mord aufzuklären und Schröder zu schützen.

Meine Meinung:
Jedes Jahr freue ich mich auf einen neuen Zorn-Band, von denen mich noch keiner enttäuscht hat.

Der Untertitel „Der Fall Schröder“ ließ mich gleich aufhorchen. Wo ist der sympathische Schröder jetzt wieder rein geraten? Wer die Reihe bis hierher verfolgt hat, wird schnell erkennen, dass die Handlung auf Schröders Vorgeschichte fußt, die bereits in einem früheren Band erwähnt wurde. Man braucht aber keine Vorkenntnisse.

Stephan Ludwig erzählt hier in zwei Zeitebenen - Gegenwart und „Damals“, als Schröder noch ein Kind war. Die Damals-Szenen sind unglaublich bedrückend und können entsprechend veranlagte Leser*innen leicht triggern. Zum Glück sind sie immer relativ kurz. In der Gegenwart erlebt man dann wieder den typischen Ludwigschen Humor, der einen unbeschwert weiterlesen lässt.

Die Story ist absolut fesselnd und spannend. Ich habe mitgefiebert und konnte mich kaum entscheiden, welchen Ausgang der Geschichte ich mir wünschen sollte. Am Ende war ich mit der Lösung des Autors absolut zufrieden. Sie ist gut nachvollziehbar.

Die Reihe:
1. Tod und Regen
2. Vom Lieben und Sterben
3. Wo kein Licht
4. Wie sie töten
5. Kalter Rauch
6. Wie du mir
7. Lodernder Hass
8. Blut und Strafe
9. Tod um Tod
10. Zahltag
11. Opferlamm
12. Ausgelöscht
13. Schwarze Tage
14. Der Fall Schröder

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