Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Katzenmicha:
Eine wunderschöne Weihnachtsgeschichte
Vier Pfoten und zwei Weihnachtswunder von Petra Schier
Lena arbeitet in der familieneigenen Sicherheitsfirma Securifant, ihr Vater stellt einen neuen Mitarbeiter ein. Martin ist alleinerziehender Vater einer 14jährigen Tochter und seine Arbeitsmethoden sind sehr speziell.Martins Unordnung, die er beim Arbeiten veranstaltet stößt bei Lena auf Zwistigkeiten.
Lena ist ihre Ordnung mehr als heilig und so gibt es zwischen ihr und Martin immer wieder auf Streit.Der alleinerziehender Vater von Jeanine ist so gar nicht ihr Fall.Aber nicht nur Lena und Martin haben ihre Probleme, auch Melissas Mutter Maria hat so ihre Probleme. Ihre neue Arbeitsstelle, die sich ebenfalls in der Sicherheitsfirma Securifant ist, bereitet ihr zwar große Freude. Besser wäre es wenn da nicht der Seniorchef Arndt wäre.Maria sitzt am Empfang und hütet ein Geheimnis. Denn die Beide haben sich vor mehr als zwanzig Jahren schon mal getroffen, und sich ineinander verliebt.Und konnten einander nie vergessen…
Santa Claus und seine Elfen haben dieses Jahr – wie jedes Jahr eine Menge zu tun, denn sie verhelfen diesmal gleich zwei Paaren zum Liebesglück.Doch er kann nur aktiv werden, wenn er einen offiziellen Weihnachtswunsch erhält.Als endlich die Menschen sich endlich entschließen- ihm diesen zukommen zu lassen, ist es beinahe zu spät.Denn Martin, als auch Maria kämpfen mit ihrer Vergangenheit, zwar auch mit verschiedenen Problemen.Beide wollen eine neue Beziehung nicht zu lassen.Maria, wurde ihr Leben lang unterdrückt und bei Martin steht seine Exfrau Alice zwischen ihm und einer neuen Beziehung. Beiden fehlt es an Vertrauen, aber vorallem Maria kann nur schwer loslassen und sich ihrem eigenen Glück stellen.Gut das es da Buddy gibt, der grausam einfach so aus dem Auto geworfen wurde.Den Weihnachtsmann und die Weihnachtselfen-die zusammen mit kleinen Havaneser Buddy versprühen Weihnachtszauber.
Die Autorin Petra Schier hat einen fließenden und iiebevollen Schreibstil,bildhaft nimmt sie den Leser mit in die Geschichte.Ihre süßen Hunde-/Weihnachtsromane,die jedes Jahr erscheinen sind zauberhaft und schon Pflicht zu lesen,Sehr gerne 5 Sterne-wobei ich hätte auch gerne noch viel mehr gegeben.Freue mich schon wenn der nächste Weihnachtsroman von der Autorin erscheint.
Rezensionen von Lili-Marie:
Ich hatte so meine Schwierigkeiten
A Song to Drown Rivers von Ann Liang
Der Schreibstil des Buches war für mich etwas gewöhnungsbedürftig aber nach ein paar Kapiteln kam ich besser damit zurecht. Die Art und Weise, wie die Geschichte erzählt wurde, ließ es schwierig erscheinen, eine Verbindung zu den Charakteren aufzubauen und tief in die Handlung einzutauchen.
Die Charaktere blieben für mich distanziert und ich konnte keine emotionale Bindung zu ihnen aufbauen.
Ihre Entwicklung schien mir eher oberflächlich, was es schwer machte, mit ihnen mitzufühlen oder sich in sie hineinzuversetzen. Die häufigen Zeitsprünge rissen mich immer wieder aus der Geschichte. Anstatt die Erzählung voranzutreiben, führten sie oft zu Verwirrung und behinderten den Lesefluss. Es war schwierig, den roten Faden zu behalten und sich in der Geschichte zu verankern. Vermutlich ist das auch der Grund, weshalb mir die Charaktere bis zum Schluss fernblieben und ich keine Bindung aufbauen konnte.
Trotz der Herausforderungen gab es einige unerwartete Wendungen, insbesondere gegen Ende des Buches, die für Überraschungen sorgten. Diese Momente konnten das Gesamtbild jedoch nicht vollständig retten.
Insgesamt war das Buch okay. Ich hatte Schwierigkeiten, Fuß zu fassen und eine emotionale Verbindung zur Geschichte herzustellen. Der ungewöhnliche Schreibstil, die distanzierten Charaktere und die verwirrenden Zeitsprünge trugen dazu bei, dass ich nicht wirklich mit der Handlung mitfiebern konnte. Trotz einiger unerwarteter Wendungen am Schluss konnte mich das Buch insgesamt nicht ganz begeistern auch wenn mich die Idee der Story neugierig machte.
Rezensionen von Buch_puttel:
Welch ein besonderes Buch!
Love Letters to a Serial Killer von Tasha Coryell
Was war das denn? Ich bin förmlich durch dieses Buch gerannt, und konnte es nicht weglegen. Von Satz eins bis zum Schluss habe ich es verschlungen.
Im Buch geht es um Hannah, eine Frau mit geringem Selbstbewusstsein und schwieriger Beziehungsgeschichte. Sie erfährt von Frauenmorden und nimmt aus einer Mischung aus Faszination und Sehnsucht heraus, Kontakt zu William auf.
William, des Mordes an mehreren Frauen angeklagter Mann. Sie beginnen Briefe zu schreiben, zu Beginn noch aus komischer Neugier heraus. Dies entwickelt sich in eine Art Besessenheit und endet in einer Beziehung zwischen den beiden.
Die Autorin schafft eine durchweg beklemmende und verstörende Stimmung zu schaffen, es scheint wie ein Unfall - man will nicht hinsehen und tut es dennoch durchweg. Meine Stimmung wechselte von Sympathie zu Wut für Hanna. Wie unvernünftig kann eine junge Frau sein?
Da ich nicht spoilern möchte, kann ich jedem nur empfehlen, dieses verdammt gute Buch in die Hände zu nehmen. Ich verspreche, man kann es nicht mehr aus der Hand legen und wird sich immer an diese ganz besondere Geschichte erinnern!
Rezensionen von begine:
Madeira 1914
Der Ruf des schwimmenden Gartens von Tara Haigh
Tara Haigh ist das Pseudonym der Schriftstellerin Tessa Hennig. Das Cover des Romans Der Ruf der schwimmenden Gärten, sieht auf dem ersten Blick aus wie ein Schmöker, aber schnell merkt man, das der Inhalt, doch ganz interessant ist. Es ist ein historischer Roman, der 1914 in Bremen beginnt.
Sofie ist Ärztin, das ist zu der Zeit schon was besonderes.
Sie musste deshalb auch in der Schweiz studieren. Sie hat sich auf Lungenkrankheiten spezialisiert.
Sie bekommt das Angebot auf Madeira bei der Einrichtung eines deutschen Krankenhauses teilzunehmen.
Sie wohnt so lange bei den Hauensteins. Als der eine Sohn, der Romanschreiber Ludwig kennen und lieben.
Da kommt schon eine kriminalhamdlung und eine politische Wirrnis.
Sofies versprochene Arbeit lässt auf sich warten.. Sie lernt einen kleinen Waisenjungen kennen, um den sie sich etwas kümmert.
Rezensionen von Anno:
Hatte etwas andere Erwartungen an einen Thriller
Villa Obscura von Melissa C. Hill; Anja Stapor
Villa Obscura wird als Jugendthriller vermarktet. Zwar sind die Protagonisten größtenteils schon dem Teenageralter entwachsen, doch wirkt dieses Buch dennoch eher wie eine Light-Version eines echten Thrillers.
Geschrieben wurde die Handlung in Kapiteln, welche im Wechsel jeweils eine der Figuren näher beleuchtet.
Der Leser nimmt hierbei dennoch eine beobachtende Rolle ein, erhält dadurch jedoch auch einen guten Überblick über die Lage und lernt die einzelnen Personen und deren Geheimnisse nach und nach besser kennen.
Doch lange dreht sich die Handlung um die, im Zimmer eingesperrten Geiseln, wie sie Pläne schmieden zu entkommen und/oder die Lage zu verstehen. Immer wieder holen die Geiselnehmer auch eine, der gefangengehaltenen Personen, doch bleibt erst ungewiss, was sie mit ihrem Vorhaben bezwecken.
Diese Phase der Handlung war zwar durchaus interessant, doch hielt sie mir persönlich zu lange an, was sich letztendlich dann auch auf meine Leselust auswirkte. Es wurde zwar auch wieder spannender, doch hatte ich mich zu diesem Zeitpunkt leider schon von der Handlung emotional distanziert.
Geschrieben ist dieses Buch aber dennoch irgendwie gut. Nur hatte es eben nicht das, von mir erwartete Gänsehautfeeling ausgelösten können. Ehrlicherweise aber, muss man hier wohl auch Zugeständnisse machen- schließlich wurde die Zielgruppe entsprechend jünger gewählt.
Rezensionen von Anno:
Episch
The Games Gods Play - Schattenverführt von Abigail Owen
Griechische Götter sind real. Und alle 100 Jahre entscheidet ein Wettkampf darüber, wer von ihnen für ein weiteres Jahrhundert ihr Oberhaupt werden wird. Unter Ausschluss der menschlichen Öffentlichkeit treten hierzu von den Gottheiten auserwählte Kandidaten gegeneinander an- Menschen, wie du und ich.
Auf sie wartet Ruhm und Reichtum… oder der Tod.
Um in die Welt von Zeus, Poseidon, Hades und co eintauchen zu können, ist die Kenntnis der Mythologien nicht unbedingt erforderlich. Wer von diesen Sagen weiß, wird jedoch auch immer wieder interessante Anspielungen darauf entdecken können.
Zu Beginn aber wird der Leser langsam an die hier abgebildete Welt herangeführt und lernt diese durch Lyra besser kennen. Und aus Lyras Sicht wurden auch die daran anschließenden Spiele und Begebenheiten geschildert.
Sie selbst agierte mir anfangs etwas zu widersprüchlich und bis zuletzt erstaunlich sozial, was ihren Erfahrungen in der Vergangenheit irgendwie zu widersprechen schien. Sie und ihre Art aber hatten wesentlichen Einfluss auf den Charakter dieses Buches und ich lernte rasch mich mit ihren Eigenarten zu arrangieren- nein, tatsächlich gewann ich sie mit der Zeit sehr lieb und konnte mich gut in ihre Person und die Welt des Buches hineinversetzen. Selbst Hades, der Gott der Unterwelt, entpuppte sich als viel sympathischer als angenommen und entsprach dadurch nicht dem üblichen festgefahrenen Bild, was mir persönlich sehr gefiel und einen ganz frischen Blick auf die Totenwelt ermöglichte. Aber auch in den anderen Gottheiten erkannte man deren Charakter hervorragend und man entwickelte entsprechend Sympathien.
Ein Großteil der Handlung beschäftigte sich naturgemäß auch mit dem Aufbau des Crucrible-Spiels und der zu bestehenden Heldentaten. Diese legten sehr viel Kreativität zutage und spiegelten dennoch die jeweilige Gottheit sehr schön wider, wodurch sich auch eine äußerst abwechslungsreiche Handlung ergab. Abgerundet wurde diese durch Hades Motivation und der langsam entstehenden Zuneigung zwischen ihm und Lyra. All dies wirkte auf mich durchdacht und, abgesehen von eher unwichtigen Nebensächlichkeiten, sehr schlüssig. Auch las sich das Buch leicht und flüssig. Atmosphärisch verzichtet es erstaunlicherweise zu Gunsten von Empathie und sozialem Handeln, auf allzu große Grausamkeiten. Romanze und Spiele fügten sich dadurch wunderbar und ohne sich gegenseitig zu behindernd, ineinander. Unvorhersehbare Handlungen und Spielverläufe und miteinander verstrickte Begebenheiten aber hielten dennoch die Spannung konstant sehr hoch.
Begeistert und mMn absolut gerechtfertigt vergebe ich daher 5 von 5 Amphoren voll feinsten Nektars!
Rezensionen von Anno:
Wirkt wie eine nordische Sagenerzählung
Die Winterschwestern von Jolan C. Bertrand
Der Mythos dieses Buches erzählt, dass zwei Schwestern das Gesicht des Winters bestimmen. Eine ist sanft und verkörpert die schöne Seite des Winters. Die andere jedoch bringt eisigen Frost und Stürme.
Doch eines Tages verschwindet die kleine Schwester. Vor Kummer sucht die größte Schwester unermüdlich, doch sie findet sie nicht.
Die Winter wurden für die Menschen dadurch hart und entbehrungsreich- auch für Alfreds Clan. Als aber dann auch noch der Menschen liebster Besitz verschwindet, entscheidet sich Ragnar, Alfreds Onkel, von den diebischen Trollen ihr Hab und Gut zurückzufordern. Doch allein geht er nicht. Auch Alfred macht sich auf den Weg.
Als ich dieses Buch las, drängte sich mir unweigerlich ein Bild auf, wie diese Geschichte am Lagerfeuer in einer Winternacht irgendwo im Norden von einem Geschichtenerzähler vorgetragen wird, während sich Menschen um ihn scharen und andächtig lauschen, so treffend wirkt diese Form der Erzählung und deren von Magie und Mythologie durchwirkte Handlung. Dennoch enthält die Geschichte um die Winterschwestern auch modernere Einflüsse wie z.B. auch Ragnars Person und transportiert zugleich wichtige und zeitlose Werte.
Dank der Ursache des Verschwindens der Schwester aber, erscheint die Handlung auch zugleich etwas wirr und düster. Nicht selten wiederholen sich Dialoge ähnlicher Art, so dass, trotz der hervorragenden und nordisch anmutenden Illustrationen, mein Kind rasch das Interesse an der Geschichte verlor. Mir selbst aber gefiel sie gut und ich könnte mir durchaus vorstellen dass sie auch den Geschmack älterer Kinder treffen kann. Grundkenntnisse in nordischer Mythologie ( vor allem seine Hauptgötter) sind für die Handlung von Vorteil- oder man nutzt das, an die Handlung anschließende Glossar des Buches.
Rezensionen von MarcoL:
Eine gesellschaftliche Momentaufnahme aus den Abruzzen, einfühlsam erzählt.
Die zerbrechliche Zeit von Donatella Di Pietrantonio
Seit jener Tragödie vor vielen Jahren hat sich ein Schatten um das Land unterhalb des Dente del Lupo, dem Wolfzahn, gelegt. Eine markante Bergformation in den Abruzzen. Das Land ist alt, archaisch, gehört der Familie von Amanda. Ein Campingplatz sollte damals einen Aufschwung bringen, ein wenig Geld in die leeren Kassen der Besitzer und Pächter spülen.
Sogar ein Pool wurde gebaut, ausgehoben und dem Land abgerungen, ein Loch gegen einen Berg von Schulden getauscht.
Das restliche Land wird für die Schafszucht genutzt.
Amanda geht nach Mailand, studieren. Ein Zimmer in einer WG, eingepfercht. Ihre Mutter unterstützt sie so gut es geht, hilft beim Umzug. Doch lange haltet es Amanda nicht aus. Die Pandemie macht das Studium vorerst in der Stadt nicht weiter möglich. Das gehe auch von den eigenen vier Wänden aus. Sie kehrt Hals über Kopf zurück zu ihrer Mutter Lucia, nicht nur wegen des Lock-Downs. Amanda hat sich verändert. Ist wortkarg, lichtscheu. Verkriecht sich in ihrem Zimmer, geht kaum raus, ist nicht wieder zu erkennen.
Der geplante Kauf des Landes durch Immobilienspekulanten lockt Amanda heraus. Sie tritt auf die Barrikaden, organisiert sich mit Demonstranten, damit das Land, das mittlerweile ihrer Mutter gehört, nicht veräußert wird.
All das und vieles mehr erzählt uns Lucia, die Ich-Erzählerin. Besonnen, ruhig berichtet sie von ihrem Leben, blickt dreißig Jahre zurück. Das Verbrechen von damals wird langsam sichtbar, taucht aus den Nebeln der Erinnerungen auf und dringt zu uns vor in all seiner Wucht. Was wäre wenn … was wäre, hätte Lucia damals ihre Freundin gebeten, mit ans Meer zu fahren … was wäre dann passiert, oder nicht passiert. Lebenslang aufkeimende Schuldgefühle plagen sie, obwohl sie ganz genau weiß, dass sich nichts dafür kann. Dass es einfache Entscheidungen waren, wie sie das Leben jeden Tag gebärt und verlangt.
Und das Land bleibt das Land, der Dente del Lupo die Heimat der alteingesessenen Bevölkerung. Und die Geschehnisse sollten am besten vergraben werden …
Mit großem Einfühlungsvermögen beschreibt die Autorin das Leben in jenem Landstrich. In der Ferne sieht man das Meer glitzern, vielleicht auch die große Stadt Pescara, auf der anderen Seite türmen sich die Berge empor. Dazwischen findet das Leben statt in einer dörflich geprägten, von Männern dominerten Gesellschaft.
S.45: „Er hatte einen Sohn gewollt, und dann wurde ich geboren … Viel später erwartete er einen Enkel, einen Buben, den er auf den Traktor setzen konnte ... Zweimal wurde mein Vater schwer enttäuscht.“
Wie auch in ihren anderen Romanen Arminuta und Borgosud (beide sehr empfehlenswerte Bücher) erzählt uns auch hier Donatella di Pietrantonio über das Schicksal von Frauen. Mutter und Tochter, einander fremd und dennoch vereint, beide im Versuch, das jeweilig Beste aus sich zu machen, gegen die Ströme der Zeit anzukämpfen, für ein Leben gegen Unterdrückung, Armut. Und vor allem für eine selbstbestimmte Existenz. Doch der misogyne Alltag streckt auch hier seine Tentakel aus, auch wenn es nicht immer ganz so offensichtlich erscheint.
Vielschichtig kommt der Inhalt daher, zeichnet uns ein klares Bild des Lebens in dieser Gegend der Abruzzen. Figuren und Landschaft werden plastisch, die Sorgen und Nöte projizieren sich auf die Leinwand unserer Imagination. Ganz große Leseempfehlung für diesen wunderbaren Roman. Ein weiteres Meisterwerk aus der Feder der Autorin, ausgezeichnet mit dem Premio Strega 2024 (ein jährlich vergebener Literaturpreis, den seit 1947 nur 11 Frauen gewonnen haben).
Zitat der Autorin am Klappentext: „Ich verspreche, dass ich mich in Wort und Schrift für die Rechte einsetzen werde, für die meine Generation von Frauen so hart gekämpft hat und die heute anscheinend nicht mehr selbstverständlich sind.“
Rezensionen von Minangel:
Lesegenuss ohne Kalorien mit viel Herz
Noch besser als Schokolade von Thomas Franke
Meine Meinung: Das Buch konnte mich von der ersten Seite an mitnehmen. Schnell ist man ein Teil der Familie Weißborn und vor allem mit dem gestressten verwitweten Familienvater Johann fühlt man mit. Es geht sich an allen Ecken und Enden sei es emotional, zeitlich und finanziell nicht aus mit seinen vier Kindern.
Da ist es nicht weiter verwunderlich, dass öfters das Chaos herrscht. Doch der gute Kern der Familie, der Zusammenhalt und wundersame weihnachtliche Fügungen scheinen das Familienleben leichter zu machen…
Das Setting passt sehr gut in der Weihnachtszeit und der Schreibstil bzw. die Dialoge waren mir leider etwas „zu deutsch“ ausformuliert mit teilweise mir nicht geläufigen Begriffen und zu langen Wortgefechten.
Dafür berührten mich andere Dialoge wieder mehr, vor allem Tills Weisheiten. Er ist der Adoptivsohn und spricht herrlich ehrlich oft die Wahrheit aus.
Der Glaube ist ein Anker, erlebbar durch die Kinder und ihre Handlungen und dadurch kann auch Johann Veränderung und Entwicklung erleben, was mich als Leserin sehr gefreut hat.
Fazit: ein lesenswertes Adventkalenderbuch, dass sicherlich viel Freude bereitet in der besinnlichen Adventzeit – ich würde sogar soweit gehen, dass die Geschichte auch schon mit größeren Kindern gemeinsam gelesen werden kann. Von mir gibt es 4 weihnachtliche Sterne.
Rezensionen von bücherwurm588:
Detektivgeschichte für geübte Leseanfänger
Frida und Filu - Die unsichtbaren Detektive - Der verflixte Flohmarkt-Fall von Sven Gerhardt
Das sehr farbenfrohe gestaltete Cover zeigt ein leicht unsichtbares Mädchen, einen Hasen, einen Flohmarkt-Stand und einen Dieb. Auf dem Cover wurde der Inhalt des Buches sehr gut dargestellt und Kinder können gleich beim Betrachten des Covers zuordnen um was für eine Geschichte es sich handelt. Das Buch ist ein bisschen größer als das Format A5 und liegt sehr gut in den Händen.
Die Seiten sind etwas dicker, somit können auch kleinere Kinderhände die Seiten gut anfassen und umblättern. Die Schrift ist noch etwas größer und sehr gut lesbar. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, da er verständlich und einfach zu lesen ist. Auf jeder Doppelseite findet man mindestens eine liebevoll gestaltete Illustration. Dadurch wird die Geschichte nochmals aufgelockert.
In der Geschichte geht es um Frida, ein Mädchen, dass gerne Detektivin werden möchte. Als Detektivin braucht man natürlich eine echte Detektivmütze. Daher macht sich Frida auf einem Flohmarkt auf die Suche nach solch einer Mütze. Leider wird ihr die Detektivmütze direkt vor der Nase weggeschnappt. Frida ist sehr enttäuscht und bekommt als Trost einen Zylinder, der einmal einem Zauberer gehört hat, geschenkt. Sie entdeckt in dem Hut ein sprechendes Kaninchen namens Filu. Das Kaninchen erzählt ihr dann auch noch, wenn sie den leeren Hut aufsetzt, dass sie unsichtbar wird. Frida probiert den Zylinder natürlich gleich aus und wird tatsächlich unsichtbar. Und so führt eins zum anderen und schon stecken die beiden mitten in ihrem ersten Detektivfall.
Das Buch eignet sich sehr gut zum Vorlesen und für geübte Leser ab der 2. Klasse.











