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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von bücherwurm588:

Zusammenbleiben um jeden Preis

Um jeden Preis von Hera Lind

Das neue Buch von Hera Lind „Um jeden Preis“ ist ein Roman nach einer wahren Geschichte. Diese beruht auf dem Tagebuch der sechszehnjährigen Lydia aus Odessa. Der Roman hat ein typisches Hera Lind Cover. Es ist in verschiedenen Blautönen gehalten und im Vordergrund sieht man eine Frau mit einem kleinen Kind auf dem Arm.

Für den ebenfalls typischen roten Akzent sorgt die rote Jacke des Kindes.
Die Geschichte handelt von Lydia, einem sechszehnjährigen Mädchen aus Odessa, das mit ihrer Familie nach dem Einfall der roten Armee flüchten muss. Zunächst gelingt die Flucht nach Deutschland aber man holt sie zurück und verschleppt sie gemeinsam mit ihrer Familie nach Sibirien. Dort werden sie zur Zwangsarbeit gezwungen und müssen unter widrigsten Umständen arbeiten und überleben. Lydia erlebt sehr viel Leid und Schicksalsschläge, sie gibt aber niemals auf und versucht die Familie zusammen zu halten. Doch gelingt ihr es zu entkommen und ein neues besseres Leben aufzubauen?
Der Schreibstil von Hera Lind ist leicht zugänglich und gut verständlich. Dennoch schafft sie es den Leser von Anfang an zu fesseln. Bei „Um jeden Preis“ leidet man richtig mit Lydia mit. Man wünscht dieser jungen Frau einfach nur ein besseres Leben. Es ist unbeschreiblich was ein Mensch alles aushalten kann

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Lustige Tiergeschichte

Helden der Weide - Möge das Horn mit dir sein von Rosa Marin

Zu allererst fällt einem sofort das schön illustrierte bunte Cover des Buches auf. Hier lässt sich schon erahnen, dass es sich um eine lustige Geschichte handelt. Zu sehen ist Shaggy, das Hochlandrind, mit seinen zwei Kumpels. Das Format des Buches ist etwas kleiner aber gut gewählt für die Zielgruppe.

Schlägt man das Buch auf, findet man auf der ersten Einbandseite Illustrationen der vorkommenden Tiere mit ihren Namen dazu. Auf der letzten Einbandseite findet man einen Lageplan des Bauernhofes. Diese beiden Details gefallen mir richtig gut, denn gerade für Kinder ist es wichtig, dass sie sich schon mal orientieren können um gut in die Geschichte zu finden. Im Inneren des Buches findet man nahezu auf jeder Seite liebevoll und lustig gestaltete Illustrationen. Es sind auch immer wieder Comicelemente eingearbeitet. Die Schrift hat eine gute Größe und im Text werden zur Auflockerung manchmal Wörter oder ganze Sätze in Großbuchstaben, bunt oder schräg über die Seite geschrieben. Die Kapitel haben eine gute Länge und die Sätze sind gut verständlich formuliert.
Die Geschichte dreht sich um ein Hochlandrind namens Shaggy das neu auf den Bauernhof von Bauer Obbo kommt. Wir begleiten Shaggy auf der Suche nach neuen Freunden. Doch schon bald treiben geheimnisvolle Kräuterdiebe auf dem Biohof ihr Unwesen. Um die Diebe zu schnappen müssen alle Tiere des Hofes zusammenarbeiten.
Das Buch ist super witzig geschrieben und punktet auch mit den tollen Illustrationen. Ich würde es für geübte Erstleser oder Zweitleser so ab 8 Jahren empfehlen. Auch zum Vorlesen für kleinere Kinder ist es super geeignet.

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Detektivgeschichte für geübte Leseanfänger

Frida und Filu - Die unsichtbaren Detektive - Der verflixte Flohmarkt-Fall von Sven Gerhardt

Das sehr farbenfrohe gestaltete Cover zeigt ein leicht unsichtbares Mädchen, einen Hasen, einen Flohmarkt-Stand und einen Dieb. Auf dem Cover wurde der Inhalt des Buches sehr gut dargestellt und Kinder können gleich beim Betrachten des Covers zuordnen um was für eine Geschichte es sich handelt. Das Buch ist ein bisschen größer als das Format A5 und liegt sehr gut in den Händen.

Die Seiten sind etwas dicker, somit können auch kleinere Kinderhände die Seiten gut anfassen und umblättern. Die Schrift ist noch etwas größer und sehr gut lesbar. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, da er verständlich und einfach zu lesen ist. Auf jeder Doppelseite findet man mindestens eine liebevoll gestaltete Illustration. Dadurch wird die Geschichte nochmals aufgelockert.
In der Geschichte geht es um Frida, ein Mädchen, dass gerne Detektivin werden möchte. Als Detektivin braucht man natürlich eine echte Detektivmütze. Daher macht sich Frida auf einem Flohmarkt auf die Suche nach solch einer Mütze. Leider wird ihr die Detektivmütze direkt vor der Nase weggeschnappt. Frida ist sehr enttäuscht und bekommt als Trost einen Zylinder, der einmal einem Zauberer gehört hat, geschenkt. Sie entdeckt in dem Hut ein sprechendes Kaninchen namens Filu. Das Kaninchen erzählt ihr dann auch noch, wenn sie den leeren Hut aufsetzt, dass sie unsichtbar wird. Frida probiert den Zylinder natürlich gleich aus und wird tatsächlich unsichtbar. Und so führt eins zum anderen und schon stecken die beiden mitten in ihrem ersten Detektivfall.
Das Buch eignet sich sehr gut zum Vorlesen und für geübte Leser ab der 2. Klasse.

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Sachlich und bewegend

Suche liebevollen Menschen von Julian Borger

In dem Buch „Suche liebevolle Menschen“ erzählt uns der Autor Julian Borger die Geschichte seines Vaters und sieben weiterer jüdischer Kinder aus Wien. Deren Eltern kurz nach dem „Anschluss“ Österreichs im Jahr 1938 versucht haben ihre Kinder mittels Kleinanzeigen in britischen Zeitungen das Leben zu retten.

In diesen Anzeigen wurden zahlreiche Kinder angeboten um Pflegefamilien zu finden. Diese Kleinanzeigen waren für viele jüdische Eltern die einzige Hoffnung, dass ihre Kinder einen rettenden Platz im Exil bekommen. Auch wenn das bedeutete, dass sie ihre Kinder in die Obhut von völlig fremden Menschen geben und sie möglicherweise nie wieder sehen werden. Julian Borger ist Journalist und stößt Jahre nach dem Selbstmord seines Vaters zufällig auf eine Zeitungsanzeige in der dieser angeboten wurde und beginnt zu recherchieren. Bei dieser Recherche über seine eigene Familiengeschichte und die einiger anderen Kinder nimmt uns Julian Borger mit.
Das Buch ist eine Mischung aus Sachbuch und Biografie. Der Schreibstil hat mir grundsätzlich sehr gut gefallen, nur der Wechsel zwischen den verschiedenen Personen und Geschichten war manchmal etwas schwierig zu verfolgen. In dem Buch sind einige Fotos und Ausschnitte aus den damaligen Zeitungen enthalten, diese geben dem Buch eine noch persönlichere Note. Das Cover passt sehr gut zu dem Thema des Buches und ist sehr neutral gehalten.
Das Buch ist sachlich aber trotzdem emotional. Und gerade in der heutigen Zeit sehr wichtig, damit diese Schicksale nicht vergessen werden.

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