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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von DoraLupin:

Märchen oder Albtraum?

Als Nica mit 17 Jahren von den liebevollen Mulligans adoptiert wird, hofft sie, die dunklen Jahre im Waisenhaus endlich hinter sich zu lassen – und mit ihnen die Legende um den Tränenmacher, der Angst und Schrecken in den Herzen sät. Doch die Mulligans nehmen gleichzeitig mit ihr den undurchschaubaren Rigel bei sich auf – gefährlich schön und Nica gegenüber kalt und grausam.

Nica hätte jeden lieber gehabt als Stiefbruder als ihn. Doch die beiden kommen sich unfreiwillig näher, denn nur gemeinsam können sie die Schatten der Vergangenheit hinter sich lassen.

Der Schreibstil war einfach und lebendig, teils hatte die Geschichte rund um den Tränenmacher auch einen märchenhaften Touch. Dennoch konzentriert sich das Buch mehr auf die Liebesgeschichte und die Aufarbeitung der Jugendlichen mit der Zeit des Kinderheims, dies sollte sich der Hörer vorher klarmachen.

Nica ist eine sehr sympathische Protagonistin mit der ich schnell mitgefiebert habe, vorallem die Liebe zu Tieren hat sie mich schnell ins Herz schließen lassen. Mit ihrem Stiefbruder musste ich tatsächlich erst einmal warm werden und bis zum Ende konnte ich seine Handlungen teils nicht gutheißen.

Die erste Hälfte der Geschichte hat mir wirklich gut gefallen und es wird sehr schön dargestellt wie das Leben bei den Adoptiveltern Nica guttut und wie dankbar und geborgen sie nun ist. Auch die angehende Liebesgeschichte konnte ich gut fühlen. Irgendwann ist mir diese aber immer toxischer geworden und ich war mir am Ende wirklich nicht sicher ob Nica diese Liebe wirklich gut getan hat, was ich schade finde.

Die Sprecherin hat ihre Aufgabe sehr gut gemacht und hat gefühlvoll und lebendig vorgelesen.

Fazit: Ich bin etwas zwiegespalten, einerseits eine tolle Geschichte, aber teils auch sehr toxisch.

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Rezensionen von DoraLupin:

Märchenhaftes Abenteuer

Ich fürchte, Ihr habt Drachen von Peter S. Beagle

Im Königreich Bellemontagne stehen die Zeichen auf Hochzeit. König Antoine und Königin Helène streben eine Vermählung ihrer Tochter Cerise mit dem leichtsinnigen Kronprinzen des Nachbarreiches an. Es gibt nur ein kleines Problem: Im Schloss herrscht eine schlimme Drachenplage. Überall Drachen, von dem kleinen Ungeziefer bis hin zu schlosszerstörenden Monstern.

Sie sind Schädlinge und Plagegeister. Robert, der den Beruf des Drachenfängers und -vernichters erlernt hat, fühlt eine seltsame Verbindung zu ihnen. Doch sein Traum, Diener eines Prinzen zu werden, wird auf die Probe gestellt, als der Luftikus-Prinz ihn anheuert, um auf richtig große, ehrenvolle Drachenjagd zu gehen. Aber vielleicht verspricht die Gunst einer Prinzessin ein noch schöneres Leben als alles andere.

Ich kenne von diesem Autor bereits die Geschichte vom letzten Einhorn, die ich wunderschön finde und war deshalb sehr auf dieses neue Buch gespannt! Der Schreibstil ist wirklich märchenhaft und sehr fantasievoll geschrieben, was wunderbar zur Geschichte passt. Manchmal wirkt er etwas ausschweifend und zieht deshalb die ein- oder andere Passage im Buch etwas in die Länge, aber insgesamt hat dies meinem Lesevergnügen keinen Abbruch getan.

In der Geschichte weiss man lange nicht wer nun der Hauptprotagnist ist aber ich fande alle Charaktere mit ihren Stärken und Schwächen auf ihre Weise sympathisch und hatte viel Spaß sie in der Handlung zu begleiten. Die Geschichte an sich ist spannend und mit vielen Wendungen und Überraschungen versehen die mich wirklich begeistern konnten. Das Erzähltempo ist zwar teils etwas langsam aber die Geschichte an sich hat mir wirklich gut gefallen und deshalb empfehle ich das neueste Werk der Autors auch gerne an Fans und andere Liebhaber von Märchen- und Fantasygeschichten weiter.

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Rezensionen von Lies_ein_Buch:

Eher seichter Krimi

Kein Land in Sicht von Christina Pertl

Der Start ins Buch und auch das Thema waren für mich erstmal sehr vielversprechend, wenn auch fast schon altbekannt. Trotzdem kann mich die Prämisse immer noch überzeugen und ich war neugierig, welchen Verlauf die Handlung wohl nehmen würde. Diese wurde allerdings recht früh recht vorhersehbar und schwächelte zwischendurch immer wieder.

Für mich ein eher seichter Krimi, der sich aber flott weglesen lässt.

Zum Inhalt: eine junge Frau wacht an Bord eines Schiffes auf, sie kann sich weder erinnern, wer sie ist, noch warum sie sich auf einem Schiff befindet. Was sie aber instinktiv weiß: sie hasst Schiffe. Als sie sich langsam und bruchstückhaft zu erinnern beginnt, startet ein Wettlauf gegen die Zeit, denn die Überfahrt dauert nur sieben Tage und an deren Ende, wird es Tote geben.

Ich musste mich erstmal an den Erzählstil mit den zwei Perspektiven gewöhnen. Denn obwohl recht schnell klar wird, dass die beiden Handlungsstränge zusammengehören, hat mich der Wechsel doch jedes Mal rausgerissen. Nicht zuletzt auch, weil ich den Handlungsstrang um Michael, der in meinen Augen eigentlich der interessantere ist, zu vage gestaltet war und mit erstaunlich vielen günstigen Zufällen daherkam, sodass da kaum Spannung aufkam.

Generell muss ich sagen, dass die Kompetenz der Ermittlungsbehörden hier wirklich zu wünschen übrig lässt. Wer der Bösewicht an Bord ist, ist relativ schnell klar, trotzdem gestaltet sich die Ermittlung eher schwergängig, ist auf die Mithilfe diverser Zivilisten angewiesen, die dabei in Gefahr geraten und irgendwie fehlt es sowohl an Spannung, als auch an Tempo. Bierchen an der Bar kommen dagegen nicht zu kurz.

So richtig hat mich das Buch nicht abholen können, da es sich aber sehr leicht und flüssig liest, war trotzdem sehr schnell durch. Diese kompakte Handlung geht halt auch zulasten der Tiefe was Charakterausarbeitungen angeht. Kann man schon lesen, ist aber vllt eher was für Fans ruhiger, entspannter Krimis.

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Rezensionen von Claudia R.:

magisch ...

Birds of Paris - Das magische Pendel von Kathrin Tordasi

Klappentext / Inhalt:

Kommst du mit auf die Dächer und in die Katakomben von Paris?
Paris! Schon wieder eine neue Stadt … Wie soll Léa Freunde finden, wenn sie ständig umziehen muss? Im Garten von Notre-Dame trifft Léa ein geheimnisvolles Mädchen, das mit einem Vogel zu sprechen scheint. Alexandrine eröffnet Léa ein Paris, das voller Magie steckt – zumindest für diejenigen, die die Gabe haben, sie sehen zu können.

Ausgerechnet bei Alex‘ Freunden, einer Bande von Straßenkindern, findet Léa zum ersten Mal in ihrem Leben echte Freundschaft . Doch die Kinder führen ein gefährliches Leben, und als Alex entführt wird, muss Léa sich entscheiden, wie tief sie sich in die magische Unterwelt von Paris ziehen lässt …
Der erste Band der neuen magischen Kinderbuchreihe ab 10 Jahren voller Rätsel und gefährlicher Abenteuer , die Léa und ihre Freunde lösen und bestehen müssen.

Cover:

Fantasievoll, aktionsreich und spannend ist dieses Buch umgesetzt. Die vielen beeindruckenden Vögel hinterlassen dabei einen besonderen Eindruck. Optisch und auch farblich ist es wunderschön umgesetzt. Toll ist auch der Glitzereffekt, der sich über das gesamte Cover zieht und mit feinen kleinen Glitzerstrukturen einen besonderen Glanz verleiht.

Meinung:

Mal wieder eine neue Stadt und so wirklich klasse findet Léa Paris dann doch nicht, bis sie ganz plötzlich in ihr Abenteuer direkt hinein stolpert und dabei ein magisches Abenteuer und eine gefährliche Schnitzeljagd beginnt.

Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Informationen dazu bedeckt.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Schnell findet man in Charaktere und Geschehnisse hinein. Die Spannung wird schnell erzeugt und Langeweile kommt hier keineswegs auf. Die einzelnen Abschnitte haben eine gute und angenehm Länge und ermöglichen so einen kurzweiligen und tollen Lesefluss.

Die Kapitelanfänge sind sehr schön gestaltet und durch die kleinen Illustrationen sind diese auch sehr gut erkennbar und stechen hervor. Die Überschriften sind gut und passend gewählt und verraten dabei nicht zu viel.

Die Geschichte ist spannend und unterhaltsam erzählt und man findet sich sehr gut hinein. Léa war mir schnell sympathisch und auch ihre Gedanken und Aktionen sind nachvollziehbar und stimmig erzählt. Man kann dem Gesamten gut folgen.

Ein wundervolles magisches und fantasievolles Abenteuer, welches durch seinen bildlichen Schreibstil und liebevolle Charaktere begeistert. Auch Themen wie Freundschaft und Zusammenhalt werden geschickt integriert.

Fazit:

Ein wundervolles magisches und fantasievolles Abenteuer, welches durch seinen bildlichen Schreibstil und liebevolle Charaktere begeistert.

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Rezensionen von Lies_ein_Buch:

Bin jetzt auch Osman-Fan

Wir finden Mörder von Richard Osman

Der Donnerstags-Mord-Club erfreut sich ja bereits großer Beliebtheit und hat Osman eine eingefleischte Fangemeinde beschert. Ich fand die rüstigen Rentner zwar auch nicht schlecht, war aber nicht so im hype drin. Dafür hat mich dieser neue Auftakt nun voll überzeugt und ich darf mich nun auch einen Osman-Fan nennen und fiebere weiteren Bänden entgegen.

Zum Inhalt: Amy ist Personenschützerin und hat schon mit verschiedenen prominenten Klienten zusammengearbeitet, doch das Zusammensein mit Thrillerautorin Rosie D’Antonio stellt sie vor ganz neue Herausforderungen. Nicht zuletzt, als in unmittelbarer Nähe ein Mord passiert, der Amy selbst in den Fokus der Ermittlungen rückt. Zusammen mit Rosie und ihrem Schweigervater Steve, beschließt sie, selbst den Fall zu lösen.

Osman verbindet für mich das Beste aus zwei Welten: spannende Krimi-Elemente und wunderbar ausgezeichnete Roman-Figuren, die bunter und diverser fast nicht sein könnten. Es ergeben sich ja wunderbar köstliche Dialoge und Schlagabtausche, sowie herrlich trockene, teils schon absolut stumpfe Gedankengänge, die ich brüllend komisch fand. Ich liebe einfach alles dran und könnte mir Osmans Schreibe sehr gut verfilmt und in komprimierter Form auch als Theaterstück inszeniert vorstellen.

Der Fall selbst hat mir schon auch gefallen, aber der Unterhaltswert liegt ganz klar in den Charakteren begründet. Trotzdem fan dich es absolut großartig, wie mit beständiger Regelmäßigkeit weitere Leichen auftauchen. Dadurch bleibt der Fall temporeich und interessant. Für mich war es auch bis zum Schluss absolut undurchsichtig, wer nun eigentlich der Kopf hinter den Verbrechen ist, aber mag aber auch daran liegen, dass der Fall eher unübersichtlich angelegt ist aufgrund der vielen Charaktere und ihrer gegenseitigen Verstrickungen. Ich hatte manchmal das Gefühl, Osman versucht hier gezielt zu verwirren.

Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und kann sagen: da muss man schon ordentlich aufpassen. Ich musste einige Passagen mehrmals hören, weil ich zwischendurch den Faden verloren hatte. Für mich ist das also eher kein Buch für nebenher, zumindest nicht, wenn man versucht, mitzurätseln. Falls man diesen Anspruch nicht hat, ist es eigentlich nicht schlimm, wenn man zwischendurch mal unachtsam ist, da der herausragende Charme sowieso in den Dialogen und Interaktionen besteht.

Mir hats gut gefallen und hoffe, dass wir den kultigen Trupp noch in vielen weiteren Bänden begleiten dürfen.

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Rezensionen von Lilli33:

Ein super spannendes Verwirrspiel

Finsteres Herz von Holger Karsten Schmidt

Ein super spannendes Verwirrspiel

Inhalt:
Silvester 2006. Irgendwo in Mecklenburg-Vorpommern. Die Kriminalkommissare Lona Mendt und Frank Elling befinden sich zusammen mit zwei Kollegen und drei Kronzeugen in einem Safe House. Es kommt zu einem unerklärlichen Massaker, dem mehrere Polizisten, Kronzeugen und Täter zum Opfer fallen.

Die zwölfjährige Sarah verschwindet spurlos und befindet sich in höchster Gefahr.

Maja Kaminski von der Bundespolizei und Holger Dudek vom LKA übernehmen die Ermittlungen. Mühsam müssen sie herausfinden, woran Mendt und Elling überhaupt gearbeitet haben. Zudem besteht der Verdacht, dass jemand falsch spielt …

Meine Meinung:
Wie schon der Vorgängerband „Die Toten von Marnow“ besticht auch „Finsteres Herz“ durch eine hoch spannende und komplexe Story. Die Erzählperspektive wechselt immer wieder zwischen „vor Silvester“ und „nach Silvester“. Auf die entsprechenden Vermerke über den Kapiteln muss man höllisch achten, um nicht durcheinander zu kommen.

So wird dann nach und nach klar, was Mendt und Elling herausgefunden haben und wer hier ein Interesse hat, die Zeugen mundtot zu machen, welche Rolle das Mädchen Sarah spielt und warum Mendt ihr so zugetan ist.

Der Schreibstil ist mitreißend und fesselnd. Atemraubende Actionszenen wechseln sich mit ruhigeren Episoden ab, in denen Überlegungen im Vordergrund stehen, die aber nicht minder spannend sind. Die Handlungsweisen sämtlicher Figuren sind einleuchtend und gut nachvollziehbar.

Man muss Band 1 nicht gelesen haben, um der Handlung hier folgen zu können. Aber auch der lohnt sich und kann auch hinterher noch gelesen werden. ;-)

Die Reihe:
1. Die Toten von Marnow
2. Finsteres Herz

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Rezensionen von nil_liest:

Nicht meines

Nach uns der Himmel von Simone Buchholz

In Nach uns der Himmel entwirft Simone Buchholz eine düstere, karge Zukunftsvision, die stark von Isolation und einer tiefen Sehnsucht nach Orientierung geprägt ist. Die Geschichte erzählt von einer Welt am Rand des Zusammenbruchs – menschenleer und trostlos, geprägt von der ständigen Frage, wie das Überleben unter diesen Umständen überhaupt noch möglich ist.

Buchholz’ Sprache ist dabei gewohnt präzise und poetisch, die Atmosphäre dicht und bedrückend. Sie schafft es, das Szenario einer menschenfernen Endzeitwelt in einen melancholischen, fast hypnotischen Ton zu tauchen, der die Einsamkeit und Orientierungslosigkeit der Figuren in eindrucksvollen Bildern spürbar macht.
Dennoch muss ich sagen, dass mich Nach uns der Himmel emotional nicht erreicht hat. Wo ich sonst von Buchholz’ Geschichten mitgerissen werde, blieb ich hier distanziert. Die Handlung wirkt eher fragmentarisch, was sicher als bewusster Stil für diese dystopische Welt funktioniert, aber mir persönlich fiel es schwer, mich mit der Geschichte zu verbinden. Die Spannung, die ich aus Buchholz’ anderen Werken kenne, ließ sich in dieser langsamen Erzählweise für mich nicht finden. Das Buch bleibt für mich dadurch eher eine Stimmungsstudie als eine fesselnde Geschichte, was sicherlich Geschmackssache ist – wer gerne dystopische Szenarien mag und Freude an der Beschäftigung mit existenziellen Fragen hat, könnte in diesem Buch jedoch einen besonderen Reiz finden.
Abschließend möchte ich betonen, dass Simone Buchholz für mich eine der stärksten Stimmen im deutschen Krimi-Genre bleibt. Ihre Chastity-Riley-Krimis sind einzigartig: voller kluger Dialoge, scharfem Humor und einer unverwechselbaren, atmosphärischen Dichte. Mit Nach uns der Himmel zeigt sie eine andere, experimentellere Seite, die mir persönlich jedoch weniger zusagt. Dystopiefans könnten hier eine neue Facette ihrer Schreibkunst entdecken – für mich bleibt sie dennoch vor allem die Meisterin spannungsgeladener, intensiver Kriminalromane.

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Rezensionen von Claudia R.:

spannendes Vincent Abenteuer

Vincent stürmt Schloss Geisterwald (Band 4) von Sonja Kaiblinger

Klappentext / Inhalt:

Vincents Geheimnis wird gelüftet!
Puh! Auch wenn es Vincent ziemlich schwer fällt: Er muss den anderen endlich gestehen, dass er in der Geisterwelt einen schrecklichen Fehler begangen hat. Doch zum Glück haben seine Freunde eine geniale Idee: Wenn sie den gefährlichen Geisterwelt-Schurken Dr.

Miez schnappen, wird Vincent seine Strafe bestimmt erlassen! Entschlossen ziehen die Freunde los – direkt zum unheimlichen Schloss mitten im Wald. Ob es ihnen gelingt, den gruseligen Wissenschaftler dort zu überlisten?
Ein schaurig-spannendes Abenteuer voller Humor!
Die beliebte Fledermaus Vincent aus Sonja Kaiblingers Scary Harry -Büchern flattert in ihr viertes, spannendes Abenteuer ihrer eigenen, bereits prämierten Kinderbuchreihe! Kinder ab 7 Jahren reisen mit Vincent, Fritzi und ihren Freunden, dem Lama und dem Zebra, mitten in die Geisterwelt : In seitenfüllenden, mitreißenden Illustrationen von Thomas Hussung und kurzen Texten erleben sie spannende und witzige Abenteuervoller überraschender Wendungen! Ein humorvoller Lesespaß für alle Gruselfans.

Cover:

Das Cover ist sehr niedlich gestaltet. Eine fröhliche Fledermaus strahlt regelrecht von diesem Cover, auch wenn der Hintergrund recht düster gestaltet ist, so kann man ein großartiges Anwesen und einen großen runden Vollmond erkennen. Optisch und auch farblich ist es toll umgesetzt.

Meinung:

Es handelt sich hierbei um den vierten Band der Reihe. Man kann die Bücher auch unabhängig voneinander lesen, aber um in die Charaktere und Hintergründe besser hinein zu kommen, sind Vorkenntnisse natürlich von Vorteil.

Vincent und seine Freunde sind einfach klasse und man gewinnt sie direkt lieb. Es beginnt zudem auch gleich wieder richtig super und spannend, so dass man von Beginn an gleich wieder im Geschehen ist.

Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht allzu viel verraten und halte mich mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut und locker lesen. Es ist eine Mischung aus Geschichte und kleineren Textpassagen, sowie Comic-Elementen mit eingefügten Sprechanteilen der einzelnen Charaktere. Diese Mischung aus Comic und Geschichte macht es sehr locker und modern.

Die Charaktere sind einfach klasse und total toll umgesetzt und auch die Geschichte ist eine gelungene Mischung aus Spannung, Unterhaltung und Humor. Die Zeichnungen runden das Ganze perfekt ab und auch das Text-Bild Verhältnis ist richtig gut gelungen.

Manchmal ist es nicht ganz einfach die Reihenfolge der Sprechparts zu erahnen, was es als Vorleser manchmal etwas schwerer macht, wenn man selbst liest oder sich etwas hinein gefunden hat, ist dies jedoch kein Problem mehr.

Die Zeichnungen und Illustrationen sind toll umgesetzt und auch die Bilder der Charaktere sind sehr gut getroffen. Die Geschichte ist einfach genial umgesetzt und die Mischung aus Spannung und Humor ist richtig gut gelungen.

Fazit:

Klasse Mischung aus Spannung, Humor und Unterhaltung.

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Rezensionen von nil_liest:

Zwischen den Kriegen ein britischer Blick aus der High Society

Die Mitford Schwestern von Marie Benedict

Marie Benedict ist für ihre guten Frauenportraits bekannt. Es gibt schon einige Romane von ihr über sehr bekannten Frauen und nun kommen gleich mehrere im Paket dazu: Die Mitfordschwestern.
Es sind immerhin 6 Schwestern, die hier zwischen den Weltkriegen in England hoch aktiv sind. Geboren in die upper class und somit gut ausgebildet, vornehm und auch Meinungs- und Willensstark.

Eine lässt sich scheiden, was zur damaligen Zeit ungeheuerlich ist. Noch schlimmer ist aber eine Affären mit einem deutschen Faschisten.
Der Roman lässt uns an dem innerfamiliären Konflikt über sehr unterschiedliche politische Ansichten teilhaben. Diese politische Komponente entzweit und führt zu einer Spaltung.
Diesen Aspekt hat Marie Benedict sehr gut herausgearbeitet. Spannend ist auch die sehr britische Perspektive auf das aufkeimende Nazi-Deutschland.
Gelungen und gut lesbar!

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Rezensionen von signalhill:

Echt traurig

Das Verhalten ziemlich normaler Menschen von K. J. Reilly

Vorab möchte ich hier mal das Buchcover erwähnen, weil es eher selten vorkommt, dass das Cover exakt zum Buch passt. Die vier Charaktere sind genau die aus dem Buch, ebenso das Fahrzeug. Meistens wird irgendetwas zusammengeschustert, so dass es einigermaßen passt. Hier passt alles ganz genau. Dafür finde ich den Titel "Das Verhalten ziemlich normaler Menschen" nicht besonders aussagekräftig; der Originaltitel von K.

J. Reilly lautet: "Four for the Road".

Die Handlung ist extrem traurig; ich weiß nicht, ob ich das Buch jungen Lesern und Leserinnen empfehlen möchte: Asher hat seine Mutter verloren und geht auf seine Art mit der Trauer um: Seine kleine Schwester Chloe packt er in Alufolie ein, um sie vor Strahlung zu schützen. Er besucht drei Trauergruppen an fünf Tagen in der Woche. Er möchte außerdem gern den Unglücksfahrer, der seine Mutter auf dem Gewissen hat, umbringen, da dieser nie verurteilt wurde und damit ein freies Leben führt. Ein Roadtrip an den Wohnort des Mannes soll das Problem lösen, aber seine Mitfahrer und Mitfahrerinnen wissen nicht, was Ashers Ziel eigentlich ist.

Ich habe das Buch sehr gern gelesen, obwohl sich die Trauer des Jugendlichen irgendwann wiederholt und im Kreise dreht. Er ist schon sehr extrem. Irgendwann möchte man nur noch, dass es endlich vorangeht, und mit dem Roadtrip, der vielleicht nach einem Drittel des Buches beginnt, geht es dann endlich auch vorwärts. Sehr gut gefallen hat mir, dass der junge Asher eine Freundschaft mit dem alten Henry eingeht. Dies sind die emotionalsten Stellen des Buches für mich. Dabei finde ich es toll, dass Asher hier seinen Gefühlen nachgeht und damit das Alter des Mannes für ihn keine Rolle spielt. Und er bringt wieder Licht in das Leben des Seniors, z.B. wenn er mit ihm Platterbsen pflanzt.

Insgesamt bekommt "Das Leben ziemlich normaler Menschen" von mir fünf Sterne (vielleicht 4,5), obwohl es sich auch zwischendurch mal im Kreise drehte. Ich habe es wirklich gern gelesen, es hat mich auch sehr bewegt. Das Jugendbuch kann auch gut von Erwachsenen gelesen werden.

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