Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Leser:
Die Legende
Todeskalt von Nikolas Stoltz
Mit Band zwei der "Löwenstein & Berger"-Reihe, geht es in verschneites Dorf im Taunus, deren Bewohner nicht gerade gastfreundlich sind.
Hier herrscht eine beklemmende Atmosphäre, die durch die Wetterverhältnisse noch untermauert wird.
Caro hat es geschafft und arbeitet jetzt offiziell beim LKA als
Profilerin.
Der Hilferuf von Caros Freundin führt sie an diesen Ort, an dem merkwürdige Dinge vor sich gehen und den eine Legende von der "Erlöserin" seit ewigen Zeiten die Menschen in Schrecken versetzt.
Zeitgleich ermitteln Berger und Darling in Frankfurt. Es gibt Spuren zu den Fällen aus Oberweildorf, die bis hierher führen.
Alle drei versuchen jede noch so kleine Spur zu nutzen, um die Verbrechen aufzuklären.
Allerdings ist sowohl Caro wieder im Alleingang unterwegs wie auch ihre beiden Kollegen. Leichtsinnig und gefahrvoll.
Eine Überraschung war, dass auch Zoe mit an Bord ist, die man schon im ersten Band kennenlernen durfte.
Es wird spannend, etwas gruselig und auch mysteriös.
Interessante Figuren geben sich die Klinke in die Hand und sorgen für jede Menge Aufregung, Aktionen und Abwechslung!
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Fesselnd bis zur letzten Seite
Finsteres Herz von Holger Karsten Schmidt
Endlich ist er da! Der zweite Fall für die beiden KHK Lona Mendt und Frank Elling. Die beiden müssen einem verzwickten Mordfall nachgehen, der sie in ein Netz dunkler Geheimnisse führt. Im Zentrum der Ermittlungen steht die 12-jährige Sarah, ein bulgarisches Waisenmädchen sowie mindestens eine undichte Stelle bei der Kriminalpolizei, denn die Adresse des Safe-House, in dem Sarah und ein zweiter Belastungszeuge untergebracht sind, wird verraten.
Bei dem Feuergefecht gibt es Tote und Sarah entkommt.
Die nachfolgenden Ermittlungen werden den Sonderermittlern Maja Kaminski und Hagen Dudek übertragen wobei Dudek (s)ein eigenes Süppchen kocht.
Wird es gelingen, dieses höchst komplexe Geflecht aus Korruption und Erpressung zu zerschlagen?
Meine Meinung:
Wie schon im Vorgänger („Die Toten von Marnow“) schickt Autor Holger Karsten Schmidt seine Ermittler in höchst gefährliche und komplexe Aufgaben, bei denen es an Toten nicht mangelt..
Der Schreibstil ist von der ersten bis zur letzten Seite temporeich und spannend. Das hohe Tempo wird durch die kompakte bzw. beinahe parallele Schreibweise zusätzlich erhöht. Die Ermittlungen durch die beiden Teams dauern insgesamt knappe zwei Wochen.
Die Charaktere sind ausgezeichnet herausgearbeitet. Wie Lona Mendt und Frank Elling haben auch Maja Kaminski und Hagen Dudek ihre eigenen persönlichen Probleme, die sie mit höchstem Einsatz wettzumachen versuchen. Die Gratwanderungen zwischen Gut und Böse gleicht, wie schon im Vorgänger, einem heiklen Drahtseilakt.
Autor Holger Karsten Schmidt, legt hier einen weiteren Krimi vor, der bis zur letzten Seite, fesselt, Ich empfehle zum besseren Verständnis der Handlungsweise der Charaktere, den Vorgänger zu lesen.
Fazit:
Ein weiterer Krimi von Holger Karsten Schmidt, der bis zur letzten Seite, fesselt. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Sachlicher Blick auf die Hintergünde
Russlands Krieg gegen die Ukraine von Gwendolyn Sasse
Ich bin ein Fan dieser Sachbuchreihe aus dem C.H.Beck-Verlag, deren Bücher den Leserinnen und Lesern, Wissen kompakt und anschaulich vermitteln.
Kurz und übersichtlich zeichnet die Autorin jene Faktoren nach, deren Zusammenspiel letztendlich die Illusion des friedlichen Zusammenlebens in Europa nach dem Ende des Kalten Krieges erschütterte.
Das Buch ist nun im Oktober 2024 in einer aktualisierten Version erschienen, denn die Lage an den Fronten ändert sich täglich.
Die Autorin beschreibt wie dieser aktuelle Krieg direkt im Zusammenhang mit dem Zerfall der UdSSR zu sehen ist. Denn Russlands Krieg gegen die Ukraine brach nicht erst am 24. Februar 2022 aus. Er ist ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren, in denen Wladimir Putin die Rolle eines Katalysators spielt.
die Autokratisierung Russlands verbunden mit wachsenden neoimperialen Machtansprüchen
die Durchdringung der russischen Gesellschaft mit staatlicher Geschichtspolitik und Propaganda
die Demokratisierung und Westorientierung der Ukraine
die Stärkung einer staatszentrierten ukrainischen Identität
die zunehmende Diskrepanz zwischen westlichen und russischen Sicherheitswahrnehmungen
die wachsenden Widersprüche in einer westlichen Russland-Politik
die sukzessive Ausweitung des Krieges seit 2014
Das Buch vermittelt einen vorzüglichen Überblick über die historische und gesellschaftliche Entwicklung der Ukraine. Es zeigt aber auch die Defizite in der westlichen Wahrnehmung der russischen Aggression(en) seit 2014 auf. Die Folgen des Krieges werden Europa noch lange beschäftigen.
Das Buch ist sachlich und sehr informativ. Manches davon ist mir schon lange hinreichend bekannt, anderes nicht.
Fazit:
Ein informatives Buch zu Russlands Krieg gegen die Ukraine, das die Hintergründe, Ereignisse und Folgen sachlich und kompakt darlegt. Gerne gebe ich hier 5 Sterne und eine Leseempfehlung.
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
Sehr eindrücklich
Als wir Schwäne waren von Behzad Karim Khani
Behzad Karim Khani war bereits mit seinem letzten Buch in aller Munde und nun legt er nach. Auch in diesem Buch geht es wieder um Flucht und ums Ankommen, Fremdsein und Integration, Identitätssuche zwischen Hoffnung und Frust und darüber, unter widrigen Umständen erwachsen zu werden. Gemessen an der Vita des Autors fragt man sich als Leser unwillkürlich, wie viel von ihm selbst in seinem Protagonisten steckt und ob dieser Roman autobiografische Elemente enthält.
Zum Inhalt: Mit nur zehn Jahren flieht ein Junge mit seiner Familie vom Iran nach Deutschland- in eine Bochumer Plattenbausiedlung. Die Abschlüsse der Eltern werden nicht anerkannt, aber sie sind stolz, seine Mutter studiert, während sein Vater Taxi fährt. Dazwischen ein Junge, der in der Gewalt der Siedlung groß wird und seinen Platz sucht an einem Ort, an dem er eigentlich nicht sein will.
Die kurzen, sprung- und episodenhaften Kapitel waren für mich erstmal gewöhnungsbedürftig, gleichzeitig aber total eindrücklich, einfach weil sie sehr echt wirken. Hier wird nichts ausgeschmückt oder geschönt, in klaren, pointierten Worten werden die Erlebnisse und Eindrücke des Protagonisten wiedergegeben.
Neben dem Abrutschen des Protagonisten in eine Szene aus Gewalt, Drogen und halbseidenen Geschäften geht es auch viel um Freundschaft, Familie, Identität und Verlust. Das sind Themen, mit denen vermutlich jeder sich identifizieren kann und die den Protagonisten nahbar und verletzlich machen und im Gegensatz zu seiner nach außen hin getragenen Wut stehen, die zwar eine Berechtigung hat aber nicht wirklich zielgerichtet ist. Und trotzdem bereitet vermutlich genau sie ihm seinem Weg raus aus der Plattenbausiedlung.
Ich habe dieses Buch gern gelesen, es ist auf eine schroffe Art berührend, eine Verkettung unangenehmer Wahrheiten, die man gerne verdrängt. Es ist ein Buch das wach rüttelt, nachdenklich stimmt und auch nach einem Ende noch nachhallt.
Rezensionen von Sonne89:
Großer Lesespaß
Retter der Drachen - Sei schnell wie der Wind! (Retter der Drachen 1) von Annett Stütze; Britta Vorbach
Die Aufmachung des Buches gefällt uns super. Die Schrift ist schön groß und auf vielen Seiten befinden sich schöne bunte Bilder. Die Kapitel sind nicht zu lange. Die Hauptfiguren bestehend aus zwei Mädchen, einem Jungen und einem Drachen sind gut durchmischt. Lea kommt in eine neue Klasse und muss sich da erst mal zurechtfinden, zum Glück lernt sie schnell Julie kennen.
Das sind Alltagssituationen, die auch unsere Kinder kennen. Ich denke, dass sie sich daher gut mit den Hauptfiguren identifizieren können.
Lea wird im Verlaufe des Buches auch Verantwortung übertragen: Sie muss sich um ein Drachenei kümmern und anschließend um den geschlüpften Drachen Avindur, schnell werden sie und die anderen Kinder Freunde. Gemeinsam versuchen sie den bösen 13. Drachen aufzuhalten, der alle Drachenbabys fangen möchte, um der mächtigste Drache im Drachenreich zu sein.
Die Geschichte liest sich gut und flüssig. Es ist die richtige Mischung aus Realität und Fantasie. So machen Kinderbücher Spaß.
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
Literarisch magisch
Die Goldene Schreibmaschine von Carsten Sebastian Henn
Ich bin großer Fan der kulinarischen Krimis des Autors Carsten Henn und war super neugierig, als ich gesehen habe, dass er jetzt ein Jugendbuch geschrieben hat. Und dann auch noch eins über Magie, Bücher und die Macht der Worte, was ich thematisch ganz toll finde. Ich kann eigentlich nur sagen: wow, ein absoluter Volltreffer.
Hat mir richtig richtig gut gefallen.
Zum Inhalt: an sich ist Emily zufrieden mit ihrem Leben, auch wenn einiges besser laufen könnte. Als sie in der Bibliothek hinter einem Bild einen versteckten Raum mit einer goldenen Schreibmaschine findet, ist es der Beginn eines magischen Abenteuers und Emily scheinen plötzlich alle Möglichkeiten offen zu stehen.
Carsten Henn schafft es hier hervorragend einerseits absolut entzückende Charaktere und andererseits absolute Oberschurken zu erschaffen. Das Buch deckt da eine wunderbar bunte Bandbreite ab, die mich schmunzeln und schaudern lassen hat.
Das Magiekonzept rund um die Schreibmaschine ist denkbar simpel, aber ich fands genial, was Henn daraus gemacht hat. Denn wie weitreichend die Konsequenzen kleiner Änderungen innerhalb von Geschichten sind, lernen Emily und der Leser recht schnell. Und genau darin steckt auch die Botschaft der Geschichte, was toll verpackt war.
Nebenher geht es natürlich auch um klassische Jugendthemen wie Freundschaft, Familie und die erste Liebe, was die Figuren nahbar und sympathisch macht. Ich hab schon auch mitgefiebert, ob Emily Fürst Dresskau stoppen kann. Das Buch liest sich angenehm flüssig, enthält keinen unverständlichen Jugendslang und hat mir große Freude bereitet.
Ein ganz tolles Buch mit einer wunderbaren, magischen Geschichte.
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
Ich glaub ich hätte diese Fortsetzung nicht gebraucht
Perfect Redemption von Claudia Tan
Ich hab den ersten Band hauptsächlich aufgrund der Publicity für die entsprechende Netflix-Verfilmung gelesen und weil ich neugierig war, ob an dem Hype was dran ist. Und tatsächlich hat mir „Perfect Addiction“ auch gut gefallen, weil ich Thema und Protagonistin so mitreißend fand. Und genau das hat mir hier irgendwie gefehlt.
Zum Inhalt: Nach dem Vorfall mit seiner Ex-Freundin Sienna flüchtet Jax von Boston nach L.A. und frönt dort weiter seinem exzessiven Lebensstil. Bis er es einmal zu weit treibt und von seinem berühmten Vater zu einem Alkoholentzug verdonnert wird. Ausgerechnet unter der Aufsicht der schönen Blair, die genug eigene Probleme hat. Zwischen den beiden fliegen nicht nur die Fetzen, sondern auch die Funken.
Jax war mir schon im ersten band ehrlich gesagt en Dorn im Auge und wenn ich dachte er könnte nicht mehr unsympathischer werden, so schafft er das in diesem band locker. Besonders mit seinem selbstzerstörerischen Verhalten am Anfang des Buches konnte ich ja gar nichts anfangen. Zum Glück legt sich das innerhalb des Handlungsverlaufes. Aber ganz ehrlich, ich mag den Typen trotzdem nicht.
Auch mit Blair stand ich anfangs auf Kriegsfuß. Ich verstehe ihre Situation, aber sie verhält sich völlig irrational in ihrem Versuch alles geraderücken zu wollen. Ich finds gut, dass sie eine echte charakterliche Entwicklung durchmacht und gegen Ende fand ich sie dann insgesamt ok. Mein Lieblingscharakter war trotzdem Jax Vater, obwohl der eher nur in Gastauftritten vorkommt.
Ansonsten besteht das Buch für mich zu einem großen Teil aus der sexuellen Anspannung zwischen den beiden Protas und dem entsprechenden Spice. Finde ich aber nichts besonderes. Irgendwie hat mir hier die mitreißende Wirkung des ersten Bandes gefehlt, denn dass die Autorin das kann, hat sie ja bewiesen. Spice und Romance können packend sein, hier wars für meinen Geschmack aber eher zäh und langwierig.
Kann man lesen, man verpasst aber nichts, wenn man‘s nicht tut. Für mich schwächer als Band 1 und einen weiteren band, sodann es denn einen geben würde, würde ich nicht lesen.
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
Mörderisch anstrengende Verwandtschaft
Stille Nacht, mörderische Nacht von Silvia Götschi
Cosy Crime und Weihnachten gehen für mich Hand in Hand und mir hat vor allem auch das hochherrschaftliche, Schweizer Anwesen als Setting wahnsinnig zugesagt. Der Krimi ist nicht allzu aufsehenerregend, hat ein bisschen Agatha Christie Charme und dreht sich eigentlich mehr um zwischenmenschliche Verstrickungen.
Diese haben es allerdings faustdick hinter den Ohren.
Zum Inhalt: jedes Jahr lädt Clothilde Anthamatten ihre gesamte Familie in ihr Schweizer Chalet ein und die Blutsauger folgen dem Ruf einer winkenden Erbschaft. Doch dann wird Clothilde tot aufgefunden und das Haus ist voller Verdächtiger.
In kurzen, angenehm seichten Kapiteln erfährt der Leser mehr über die Ankunft der einzelnen Gäste vor Weihnachten, sowie die Ermittlungen von Clothildes Enkelin Anna, die hier als Ich-Erzählerin dient. Dabei werden einige Geheimnisse, Streitigkeiten und versteckte Absichten offenbart und schnell merkt man als Leser, dass in dieser Familie einiges im Argen liegt.
Tatsächlich fand ich keine der Personen auch nur ansatzweise sympathisch. Die einzelnen Auftritte sind aufgrund der großen Personenzahl auch nur recht kurz, sodass die Figuren insgesamt eher blass und distanziert wirken. Hier wird eher ein grobes, großes Bild umrissen und weniger detailliert erzählt. Ein bisschen hat es dabei Who-Dunnit-Charakter.
Das Ende fand ich dann tatsächlich ziemlich ernüchternd und schnell übers Knie gebrochen. Da hatte ich mir tatsächlich etwas mehr erhofft, auch wenn die Auflösung selbst einen netten unerwarteten Kniff beinhaltet. Trotzdem hatte ich das Gefühl am Ende noch viele unaufgelöste Fragen zu haben, was schade war.
Als nettes kleines Schmankerl sind am Ende des Buches ein paar schöne Rezepte eingefügt. Ich finde sowas immer ein sehr schönes Add-on.
War insgesamt ganz nett, das Ende hats mir aber ein bisschen verhagelt.
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
Locked-In in gefährlicher Höhe
Freier Fall von Clare Mackintosh
Ich liebe ja Locked-In Thriller, weil es gewöhnliche Thriller nochmal deutlich prekärer macht und Flugzeuge gehören da zu meinen absoluten Lieblingssettings. Gleichzeitig ist das Thema aber natürlich echt nichts neues mehr, deshalb war ich sehr gespannt, was Clare Mackintosh daraus machen würde.
Und wow, sie hat hier ein paar spannende Twists eingebaut. Hat mir gut gefallen und vor allem das Ende war ja nochmal ein absoluter Knaller.
Zum Inhalt: Für Flugbegleiterin Mina hat sich mit der Adoption von Tochter Sophia ein absoluter Traum erfüllt. und auch wenn es manchmal schwer ist, liebt sie ihre Tochter über alles. Als jemand dieses Glück und Sophias Leben bedroht, wenn Mina den prestigeträchtigen Nonstop-Flug von London nach Sydney nicht zum Absturz bringt, bleibt ihr daher nur eine Option: Kooperation. Aber ist ein Leben wirklich mehr wert als das der 350 Passagiere?
Das Buch startet ohne große Vorbereitung direkt in die Handlung rein. Es gibt zwar ein paar Hintergrundinformationen zu den Familienverhältnissen von Mina, aber der Fokus liegt ziemlich schnell auf dem Flug. Einen besonderen erzählerischen kniff fan dich, dass sich einige der Passagiere vorstellen und man Einblicke darin bekommt, warum sie sich an Bord des Flugzeuges befinden. Dabei werden dort erste Verdachtsmomente geschaffen, da einige von ihnen eine eher ungewöhnliche Vita haben. Die angespannte Atmosphäre im Flugzeug und das Misstrauen untereinander werden gut rüber gebracht.
Wie authentisch die Flugzeugentführung beschrieben wurde, kann ich nicht beurteilen, aber es wirkte schon schlüssig auf mich und war absolut spannend. Vor allem weil man sich als Leser unweigerlich fragt, wie man selbst reagieren würde. Und ich fands super interessant, dass man zusätzlich die Parallelhandlung rund um Adam und Sophia bekommt, die zusätzlich Spannung aufbaut und ebenfalls einige überraschende und nervenaufreibende Momente enthält. Dadurch ist die Handlung absolut kurzweilig und man will als Leser unbedingt dranbleiben.
Die Auflösung fand ich durchaus gelungen, sehr wendungsreich und gut geplottet. Vor allem, dass man als Leser kurz in Sicherheit gewogen wird, bevor nochmal eine enorme Enthüllung erfolgt- einfach nur wow.
Ein absolut spannender Thriller, der nochmal ganz anders ist, als die, die ich bisher zu ähnlichen Themen gelesen habe.
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
Gefährlich sanft
Last Seen von Lucy Clarke
Lucy Clarke ist für mich die Meisterin sanfter, psychologischer Thriller, die mich mit ihren perfiden Enthüllungen auf den letzten Seiten eines Buches jeder mal wieder kriegt. Und auch hier hat sie es wieder geschafft. Absolut mindblowing
Zum Inhalt: zwei Freundinnen, ein tragischer Unfall und eine späte Rache.
Es ist ein lauer Sommer an der englischen Küste und Isla und Sarah verbringen ihn wie jeder Jahr gemeinsam hier, Isla als fester Bestandteil von Sarahs Familie. Doch dann verschwindet Sarahs Sohn Jacob spurlos und alles scheint wie vor 7 Jahren zu sein. Nur dass nun die andere der beiden Freundinnen leidet
Die Geschichte ist aus den Perspektiven von Sarah und Isla erzählt, untermalt mit Rückblenden in die Zeit nach Marleys Verschwinden. Schnell wird unterschwellige Spannung aufgebaut, ein subtiles Misstrauen liegt in der Luft, das die Ereignisse einfärbt. Spannend ist auch hier wieder, dass durch die Verdächtigungen rund um Jacobs Verschwinden einiges an Geheimnissen ans Licht kommt
Wohin die Haupthandlung sich entwickelt war relativ schnell klar, viel spannender sind eher die feinen Nuancen dessen, was ungesagt bleibt und erst auf den letzten Seiten über den Leser hereinbricht. Absolut abgründig und schockierend, aber so so gut geplottet. Dabei sollte mich das bei Lucy Clarke echt nicht mehr überraschen, aber die kriegt mich damit jedes Mal.
Die Kapitel sind kurz und knackig, die Handlung spielt in Verlauf weniger Tage und ist daher detailreich ausgeschmückt, sodass man einen guten Einblick in die freundschaftliche Dynamik zwischen Isla und Sarah bekommt und vor allem auch in Sarahs Gefühlswelt rund um ihre Familie.
Ich mag es, dass ich bei Büchern von Lucy Clarke eigentlich immer nur auf unsympathische, getriebene und abgründige Charaktere treffe, die gerade dadurch aber so interessant sind.
Hat mir wieder richtig gut gefallen











