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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Claudia R.:

Winter-Weihnachts-Roman

Vier Pfoten und zwei Weihnachtswunder von Petra Schier

Klappentext / Inhalt:

Zwischen Lena und Martin, den ihr Vater in der familieneigenen Sicherheitsfirma einstellt, fliegen die Fetzen. Und auch die neue Mitarbeiterin Maria hat ein Geheimnis, das sie mit Lenas Vater Arndt verbindet. Im Advent heißt es daher Gefühlschaos statt Besinnlichkeit. Auch der Weihnachtsmann sitzt in der Klemme: Er kann nur aktiv werden, wenn es einen offiziellen Weihnachtswunsch gibt.

Als er schließlich sogar zwei erhält, ist es jedoch beinahe zu spät. Kann er mithilfe des kleinen Havanesers Buddy das Weihnachtsfest für die vier retten?

Cover:

Zauberhaft, winterlich schön ist dieses Cover gestaltet und verbreitet herrlich Voweihnachtsstimmung durch die optischen und auch farblichen Elemente. Der niedliche Hund erweckt das Interesse und auch die weihnachtlichen Socken machen neugierig auf mehr.

Meinung:

Vorweihnachtlicher Trouble scheint vorprogrammiert und zwischen Lena und Martin fliegen die Fetzen, aber plötzlich schwingt da neben Besinnlichkeit auch ein gewisses Gefühlschaos zwischen den verschiedenen Charakteren mit. Und auch die Fellnase sorgt für allerhand Trubel und tolle Momente.

Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht allzu viel verraten und halte mich mit weiteren Details dazu zurück.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Ich liebe diese Weihnachtsromane der Autorin und es ist jedes jähr aufs Neue einfach wundervoll. Man kann diese besondere Weihnachtsreihe aber auch ganz ohne Vorkenntnisse lesen. Auch in diesem Band haben Santa Claus, seine Frau und die Weihnachtselfen wieder allerhand zu tun und auch eine besondere Fellnase spielt hier eine Rolle, diesmal ein Havaneser namens Buddy.

Gefühle und Emotionen spielen hier eine große und wichtige Rolle und diese sind auch sehr gut und spürbar umgesetzt. In die Charaktere und Situationen findet man sich sehr gut und schnell hinein. Es ist ein sehr angenehmer und Lesefluss und lässt sich sehr kurzweilig lesen. Auch die Kapitellänge und Gliederung hat mir gut gefallen.

Man ist schnell in der Thematik und auch die winter- / weihnachtliche Atmosphäre wird sehr schön und toll herüber gebracht.

Am Besten genießt man das Buch bei einer heißen Tasse Kakao oder Tee, eingekuschelt in einer warmen Decke. Wohlfühlatmosphäre ist hier garantiert.

Fazit:

Wundervoller Winter-Weichnachtsroman mit herzerwärmender Atmosphäre und Wohlfühlfeeling.

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Rezensionen von Lerchie:

Ahnenforschung

Gebt mir etwas Zeit von Hape Kerkeling

Der Autor setzt in diesem Buch Etappen seines Lebens fort. Außerdem taucht er tief in die Geschichte seiner Vorfahren ein. Er erzählt von seiner Kindheit in den Siebzigern, den Glanzzeiten der TV-Unterhaltung und von dem Goldenen Zeitalter der Niederlande. Er erzählt von den Anfängen seiner Fernsehkarriere und geht zurück bis in die Frühzeit der Kerkelings im Amsterdam des 17.

Jahrhunderts. Er verwebt Erinnerungen mit Ahnenforschung und entdeckt ein großes Geheimnis seiner Oma Bertha.

Meine Meinung
Auch wenn sich das Buch einigermaßen leicht und flüssig lesen ließ, (ich habe es auf meine Weise gelesen), fand ich die Zeitsprünge doch irgendwie störend. Auf der einen Seite Hapes eigenes Leben und dann plötzlich Ahnenforschung und das 17. Jahrhundert. Was mich störte war, dass man keinen Bezug nehmen konnte auf das Leben der Vorfahren. Ich habe schon öfter Bücher gelesen, die auf zwei Zeitebenen spielen, doch dann bezieht sich die heutige bzw. neuere Ebene auf die Vergangenheit. Gut, man erfährt, wer seine Ahnen waren und wie sie gelebt haben, das ist durchaus interessant, jedoch verliert man, zumindest ich, durch die Unterbrechung zu leicht den Faden. Für mich waren das zwei Geschichten sprich zwei Bücher, die in eines vermischt wurden und ich habe es mir dadurch einfacher gemacht, dass ich zuerst die Kapitel aus Hapes Leben und dann die Geschichte der Vorfahren gelesen habe. Wobei mir am besten Berthas Geschichte gefallen hat, die schon fast ein drittes Buch darstellt. Ob es den heute Betroffenen auch gefällt? Ich glaube Hapes Geschichte, denn so was kommt wohl öfter vor als wir denken. Was, das muss der Leser selbst lesen. Hätte ich die Kapitel gelesen, wie sie im Buch erscheinen, hätte das Buch höchstens drei Sterne bekommen, denn das war mir zu durcheinander bezüglich der Zeitebenen. Insgesamt hat mir das Buch, da ich es chronologisch gelesen habe trotz der genannten Mängel, gut gefallen und ich vergebe noch vier Sterne und empfehle es allen die Hape mögen.

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Rezensionen von Nele33:

naja

Zorn – Der Fall Schröder von Stephan Ludwig

Der Fall Schröder ist der mittlerweile 14 Band des Autors um das Ermittler-Duo Claudius Zorn und seinen Kollegen Schröder. Diesmal ist der Fall für Zorn sehr persönlich, betrifft er doch in erster Linie seinen Kollegen Schröder.

Ein Suizid und zwei kaltblütige Ermordungen lassen Claudius Zorn nicht zur Ruhe kommen.

Entgegen seiner sonstigen Gewohnheiten muss er die Leitung des Falles selber übernehmen, denn Schröder ist nicht wirklich greifbar. Zu allem Übel ist auch Frida nur telefonisch zu involvieren, da sie sich nach dem letzten Fall in einer langwierigen Reha befindet.

Die Hinweise während der Ermittlungen lassen Zorn keine Ruhe, Schröder ist nach Indizienlage der Hauptverdächtige in den zwei Mordfällen. Die Beweise liegen in seiner Hand....
Schröders Verhalten wird gleichzeitig immer seltsamer und er taucht ab. Die Geschichte wird diesmal auf zwei Zeitebenen erzählt, besonders die Schilderungen über Schröders Kindheit sind traurig, machen hilf- und fassungslos.

Der Fall Schröder ist jetzt nicht mein Lieblingsbuch aus der Reihe, zu vieles war für mich vorhersehbar und auch das Ende konnte mich letztendlich nicht ganz überzeugen. Trotzdem bleibe ich der Reihe treu, da mir die beiden Kommissare durch oder wegen ihrer Eigenheiten doch sehr ans Herz gewachsen sind. Ich hoffe bei dem nächsten Fall auf einen spannenderen Plot.

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Rezensionen von Bücherfreundin:

Der Roman konnte mich leider nicht überzeugen

Endlich das ganze Leben von Roberta Recchia

Der Debütroman "Endlich das ganze Leben" der italienischen Autorin Roberta Recchia wird als "Der große Familienroman und Bestseller aus Italien" beworben. Diese Aussage und der Klappentext machten mich neugierig auf das Buch. Ich freute mich auf die Lektüre, doch ich bin mit dem Roman leider nicht glücklich geworden.

Rom, fünfziger Jahre: Marisa Balestrieri arbeitet im Feinkostgeschäft ihres Vaters, als sie dort den jungen Stelvio Ansaldo kennenlernt, der sehr schnell tiefe, aber heimliche Gefühle für die junge Frau entwickelt. Denn Marisa ist mit Francesco verlobt, der seit zwei Jahren in der Schweiz als Kellner arbeitet. Als Marisa schwanger wird, verlässt Francesco sie. Nun bemüht sich Stelvio um die junge Frau, die beiden heiraten und führen eine glückliche Ehe. Sie bekommen zwei Kinder, Ettore und Elisabetta, die von allen Betta genannt wird. Als Betta 6 Jahre alt ist, erkrankt sie an Asthma, und die Familie kauft ein Haus am Meer, in dem sie von nun an die Ferien verbringt.

1980, als Betta 16 Jahre alt ist, geschieht am Strand ein furchtbares Verbrechen, von dem außer Betta auch ihre gleichaltrige Cousine Miriam, die Tochter von Marisas Schwester Emma, betroffen ist. Von einem Tag auf den anderen ist für die Familie nichts mehr, wie es einmal war ...

Die Geschichte ist in eher nüchterner Sprache erzählt und liest sich sehr flüssig. Wir begleiten die Familie über einen Zeitraum von etwa 30 Jahren und erleben ein "Davor" und "Danach". Neben Marisas und Stelvios Unfähigkeit, gemeinsam zu trauern, erleben wir auch Miriams Schmerz und die Auswirkungen, die die schreckliche Tragödie auf die junge Frau hat.

Mir hat die erste Hälfte des Buches sehr gut gefallen, sie hat mich gefesselt und berührt. Mit Miriams Begegnung mit dem Drogendealer Leo und dessen Schwester, der Transfrau Carollina, wurde die Geschichte bis zum vorhersehbaren Ende leider zunehmend kitschig und unrealistisch. Sie wurde immer mehr überladen mit schweren Themen. Es ging nicht mehr nur um Trauer und Verlust, sondern auch um Vergewaltigung und Mord, Suizid, Drogensucht, Alkoholismus, Krebs und Demenz. Das alles wurde mir schnell zu viel, aufgrund des Klappentextes hatte ich einen Roman mit Tiefgang erwartet - und hier leider nicht gefunden.

Da mir die erste Hälfte des Romans sehr gut gefallen hat, runde ich meine 2,5 Sterne auf 3 Sterne auf.

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Rezensionen von Frechdachs:

Ein kleiner hoffnungsvoller Funke reicht aus, um die Welt und unsere Sichtweise nachhaltig zu verändern

Ein Funke nur, ein kleines Licht - Eine Geschichte über Liebe und Mut von Milla Shan

Gleich vielleicht vorweg, das Kinderbuch "Ein Funke nur, ein kleines Licht - Eine Geschichte über Liebe und Mut" von Milla Shan traf bei uns in der Familie voll ins Schwarze und entzündete ein großes loderndes Feuer voller Herzlichkeit und Wärme.

Bereits das nach unserer Meinung sehr gelungene Cover gibt bereits einen kleinen Ausblick auf die nachfolgende Geschichte, in der die kleinen Mäuse dann ganz groß rauskommen.

Obwohl es sich hier vordergründig um ein Kinderbuch handelt, lohnt sich auch der Blick für junggebliebene Kinder und alle die nie Erwachsen werden wollen.

Bereits das große Format des Buches sowie das "Look & Feel" sind nach unserer ganz persönlichen Meinung über alle Zweifel wirklich erhaben.

Vom Coverbild her könnte man meinen, es handelt sich vielleicht um ein weihnachtliches Buch. Nach unserer bescheidenen Meinung kann das Buch ganzjährig gelesen werden, da von der Storyline der "Circle of Life" mit allen Höhen und Tiefen beschrieben wird.

Die kindgerechten, farbigen und vor allem großformatigen Illustrationen machen für uns das Buch zu einem ganz besonderen Schatz in unserer privaten Bibliothek. Dort beweist Anita Schmidt ihr ganzes Können.

Die Story selbst verfing bei uns dann auch sehr schnell. Unserer Meinung nach gehen die Texte mit den bunten Illustrationen eine richtig enge Symbiose ein und verfangen gerade bei den Lesekindern dann sehr schnell.

Der stetig sich wiederholende Satz "Ein Funke nur, ein kleines Licht ..." bildet ja die Quintessenz der Geschichte und ist für uns ein Beispiel für ein sehr schönes und hoffentlich selbstverstärkendes Mantra für den ganz normalen Alltag. Wenn wir wohl alle mehr nach dieser genialen Affirmation handeln würden, wäre die chaotische Welt mit all ihren Auswüchsen hoffentlich eine sehr viel bessere.

Wir leben aktuell in einer Zeit von multipolaren Krisen, die wir so bis dato nur aus der Historie kannten. Genau in solchen Zeiten brauchen wir eine sehr viel bessere Resilienz in unserer Gesellschaft, die wir aktuell in dem Maße, wie wir sie bräuchten nicht mehr haben. Genau dafür können solche Bücher dann wirklich hilfreich sein, um eine andere Perspektive auf die Sicht der Dinge zu haben, dann eben doch auch Hoffnung und Mut zu entwickeln und nicht den Kopf in den Sand zu stecken.

Summa summarum ein richtiger Schatz im Kinderbuchreich, der bei uns auf alle Fälle nicht im Regal verstauben wird. Dafür wäre die geniale Geschichte auch viel zu schade.

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Rezensionen von Natalie:

Ein Katz und Maus Spiel mit absolut unerwartetem Ende

Feeling Safe von Jeneva Rose

Grace, die im hektischen New York lebt, braucht eine Auszeit vom Alltag und bucht auf einer abgelegenen Ranch in Wyoming ein Zimmer. Dort erhofft sie sich Entspannung und Ruhe und findet zusätzlich ihren attraktiven Gastgeber Calvin. Inmitten der Natur, ohne Handynetz oder Wlan spürt Grace aber bald, dass irgendwas nicht stimmt, vor allem da eine junge Frau vermisst wird, die ebenfalls zu Gast auf der Ramch war…

Ein Thriller, der sehr vielversprechend klingt und vieles auch halten konnte.

Mit den beiden Hauptprotagonisten gibt es zwei interessante Charaktere, die von Anfang an umeinander rumschleichen, eine gewisse Anziehung ist sofort vorhanden. Gleichzeitig ist diese permanente, unterschwellige Bedrohung spürbar, bei der man aber nicht immer richtig greifen kann, was genau sie auslöst. Genau das trägt aber zur Spannung bei, ebenso wie die weiteren Charaktere, die so einiges verheimlichen bzw. Grace schlichtweg loswerden wollen. Wenn man denkt, man weiß wie es ausgeht, täuscht man sich gewaltig. Das Ende bzw. die Auflösung kommt so anders als man glaubt und ich war richtig überrascht. Alles in allem ein toller Thriller, der mich vor allem mit den unvorhersehbaren Wendungen begeistert hat. Leseempfehlung von mir.

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Rezensionen von DoraLupin:

Wunderbares Buch über Natur und Freundschaft

Zipfelmaus sucht den Apfelräuber von Uwe Becker

Schon allein das Cover fanden mein Sohn und ich so niedlich und ansprechend und wollten deshalb unbedingt wissen was zwischen den Buchdeckeln steckt. Einmal angefangen konnten wir nicht mehr aufhören zu lesen und haben eine ganz wunderbare, warmherzige Geschichte erhalten, die man nur weiterempfehlen kann!

Das Buch handelt darum, dass sich im Schrebergarten von Frau Bienenstich ein Apfeldieb herumtreibt! Nur noch die abgenagten Gehäuse baumeln an den Ästen.

Zipfelmaus ist empört! Woraus soll Spitzmaus denn jetzt den köstlichen Apfelsaft machen? Zusammen mit ihren Freunden, Fledermaus Shakira, Hummel Fifi, den Siebenschläfern Flip und Flop, Dickespinne und Maulwurf, legt sie sich auf die Lauer!

Der Schreibstil ist sehr einfach und leicht zu lesen und eignet sich daher gleichermaßen ideal zum vorlesen für Kinder ab circa 3 Jahren und auch fürs erste selberlesen, da die Schrift sehr klar und groß ist und die Seiten von wundervollen, bunten Illustrationen unterstützt werden. Schon auf der ersten Klappe werden alle Charaktere des Buches mit Bild vorgestellt und im weiteren Verlauf der Geschichte findet man weitere tolle Bilder, die immer optimal zum Inhalt des Buches passen.

Die Handlung ist allerliebst, es geht um die Natur und die Tiere aber auch um Freundschaft und Zusammenhalt. Ganz nebenbei werden tolle Fakten zu den Tieren ins Buch integriert und auf sehr humorvolle Weise lernt der Leser etwas über Vitamine. Ausserdem schafft es eine kleine Spinne vielleicht, ängstlichen Kindern etwas die Angst vor diesen Tieren zu nehmen. Wir hatten sehr viel Spaß mit diesem Buch und haben es von Anfang bis Ende sehr genossen und regelrecht verschlungen!

Fazit: Wir empfehlen dieses tolle Buch für Klein und Groß, Menschen aller Altersgruppen werden hier ihren Spaß haben. Durch die tollen Illustrationen eignet es sich außerdem ganz hervorragend als Geschenk.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Einmal im Leben (Tatort-)Kommissar sein

Mord im Himmelreich von Andreas Winkelmann

„Mord im Himmelreich “ ist der erste Cozy Krimi von Andreas Winkelmann, der den meisten Lesenden vor allem als Thriller Autor bekannt ist.

Worum geht’s?

Kaum auf dem Campingplatz Himmelreich angekommen, wird der ehemalige Schauspieler Björn Kupernikus von Annabelle Schäfer, einer Malerin, zu Hilfe gerufen.

Ein verängstigter Hund treibt auf einem SUP auf dem See. Björn soll ihn retten. Kaum an Land, ist die Überraschung groß, als man unter dem Bord eine festgebundene Leiche findet.

Während die Polizei einen Unfall nicht ausschließen will, beginnen Björn und Annabelle den Besitzer oder die Besitzerin des Hundes, den Björn Pinguin nennt, auszuforschen.

Meine Meinung:

Dieser Krimi ist mein erstes Buch von Andreas Winkelmann und Auftakt zu einer Krimi-Reihe.

Der Krimi ist recht flott und flüssig zu lesen. Vor allem das Wortspiel mit seinem Nachnamen Kupernikus, der an den berühmten Astronomen erinnert, hat mir gut gefallen.

Winkelmann beschreibt mit ein wenig Augenzwinkern den Mikrokosmos Campingplatz, der für Nicht-Camper eine eigenartige Welt für sich ist. Schmunzeln musste ich über Kupernikus, der zeitlebens immer einen Tatort-Kommissar spielen wollte, aber nur in kleinen Nebenrollen auftreten dürfte. Spielt er jetzt die Rolle seines Lebens?

Ich finde diesen Krimi amüsant. Das Trio, Annabelle, Björn und Pinguin, wirkt authentisch. Das Cover passt gut zur Story.

Fazit:

Wer zwischen den beunruhigen Nachrichten aus aller Welt ein wenig Humor braucht, ist hier richtig. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.

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Rezensionen von Netti:

Der Tote vom Campingplatz

Mord im Himmelreich von Andreas Winkelmann

Mord im Himmelreich ist der erste "Cosy Krimi" vom Thriller Autor Andreas Winkelmann. Er spielt auf dem Campingplatz Himmelreich, der im Landkreis Potsdam am Templiner See / Schwielowsee liegt und den es wirklich gibt.

Das Buch beginnt sofort spannend. Der Rentner Kupernikus, neu au dem Campingplatz, verlässt morgens sein Wohnmobil und wird von einer Frau um Hilfe gerufen.

Auf dem See treibt ein SUP mit einem Hund darauf. Schnell ist auch eine Leiche gefunden. Blutrünstig wird es hierbei aber nicht. Die Polizei stellt sich in den Augen von Kupernikus nicht besonders schlau an, so beschießt er mit Hilfe der Frau, die das SUP gefunden hat, selbst die Ermittlungen aufzunehmen. So wird viel ermittelt und geforscht. Allerdings wird kein Mensch vermisst und den Hund scheint keiner zu kennen...

In das Buch kommt man sofort hinein. Man kann sich alles genau vorstellen und Kupernikus ist einem sofort sympathisch, als würde man ihn kennen. Man könnte sagen: Ich war mit auf dem Campingplatz! Dazu ist eine gute Portion Humor enthalten, so konnte man an manchen Stellen schmunzeln.

Die Spannung beginnt direkt am Anfang und führt durch das Buch wie ein roter Faden. Allerdings bleibt sie lange auf einem gleichen Level bis sie im letzten Drittel anhebt. Zwischendrin gibt es auch mal ein paar langatmige Stellen, aber insgesamt ist es wirklich ein gelungener, interessanter Krimi der zum mit fiebern und mit rätseln einlädt.

Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und ihn wirklich gerne gelesen. Ich fand ihn wirklich gut und gebe daher 4 Sterne.

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Rezensionen von Claudia R.:

Erinnerungen ...

Der Erinnerungshändler von Orit Gidali

Klappentext / Inhalt:

Der Duft von Kirschen und Himbeeren: Diese besonderen Momente sollte man festhalten!
Tag für Tag dreht der Erinnerungshändler seine Runden auf der Suche nach Erinnerungen. Eines Tages trifft er auf einen alten Mann. Dieser ist im Besitz eines sehr kostbaren Moments: das erste Treffen mit seiner große Liebe Rosie.

Doch nachdem der Alte dem Händler diesen Marmeladenglasmoment verkauft hat, bemerkt er, wie sehr ihm der Erinnerungsfetzen an Rosies Lächeln und den Duft ihrer Haare fehlt. Er muss ihn unbedingt wieder zurückhaben …
Orit Gidali, eine der vielseitigsten zeitgenössischen Bilderbuchautorinnen Israels, erzählt eine berührende Geschichte darüber, was wirklich wichtig ist: unsere schönsten Augenblicke!
- Berührende Momente zum Festhalten: Schöne Erinnerungen bleiben für immer!
- Ein modernes Märchen über Menschlichkeit und die Kraft besonderer Augenblicke
- Gemeinsam auf Fantasiereise zu den glücklichsten Marmeladenglasmomenten gehen
- Mit künstlerischen und zarten Bleistiftzeichnungen von Tami Bezaleli
- Pädagogisch wertvolles Kinderbuch ab 5 Jahren zum Vorlesen und Verweilen
Wertvolle Erinnerungen sind so viel mehr wert als alles Geld der Welt!
»Vielleicht«, sagte der Alte, »schaut von einem dieser Sterne auch meine große Liebe herab und erinnert sich an mich.« Wie lieb und teuer ihm die Erinnerung an seine Rosie ist, merkt der alte Mann erst, als er sie hergegeben hat. Doch zum Glück kann er sie zurücktauschen. Der Duft von Kirschen und Himbeeren, Rosies Kleidung und das Lächeln: Plötzlich sieht er alles viel deutlicher vor sich als jemals zuvor …
Ein poetisches Bilderbuch über Menschlichkeit und Barmherzigkeit mit außergewöhnlichen Illustrationen. Perfekt, um selbst in Erinnerungen zu schwelgen!

Cover:

Ein voll beladenen Wagen fährt entlang des Mondes. Es wirkt sehr interessant und weckt die Neugier auf mehr. Optisch und auch farblich ist es toll und passend gestaltet.

Meinung:

Eine bewegende, tiefgreifende und poetische Geschichte, die den Wert und Wichtigkeit von Erinnerungen aufzeigt. Wie wichtig Erinnerungen sind und was diese bedeuten können, wenn man sie leichtfertig weggibt, sieht man an dieser Erzählung. Eine Geschichte über der Menschen, poetisch und tiefgründig umgesetzt.

Doch zuviel sei hier noch nicht verraten. Ein Blick solltet ihr jedoch auf jeden Fall hinein werfen.

Der Schreibstil ist gut und ansprechend umgesetzt. Kurze verständliche Sätze und auch die Textlänge je Seite ist angemessen und gut gewählt. In der Geschichte stecken wichtige und bewegende Botschaften und die Umsetzung ist altersentsprechend und zugleich sehr gut für jung und alt geeignet.

Die Gestaltung und Gliederung ist wundervoll gelungen. Die Illustrationen sind sehr schön umgesetzt. Die Zeichnungen veranschaulichen gut das Gelesene und setzen dies bildlich gut um. Die Illustrationen sind schemenhaft gezeichnet und geben auch die Atmosphäre und das Bewegende des Ganzen sehr gut wieder.

Eine Geschichte dir mitnimmt und berührt und sehr nah geht. Eine Erzählung mit Tiefe, die wunderschön umgesetzt wurde.

Fazit:

Eine bewegende, tiefgreifende und poetische Geschichte, die den Wert und Wichtigkeit von Erinnerungen aufzeigt.

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