Kunden em pfehlungen
Rezensionen von brauneye29:
Hat mir gefallen
Im Nordlicht,2 Audio-CD, 2 MP3 von Miriam Georg
Zum Inhalt:
Alice kann es nicht fassen, ihre Tochter Rosa ist einfach weg. Außerdem muss sie auch dringend eine Arbeit finden, denn sonst bekommt sie die Auflösung der Ehe vor Gericht nicht durch. In ihrer Verzweiflung nimmt sie eine Dienstmädchenstelle bei John Reeven an, nun begegnen sich die beiden dauernd ohne jedoch miteinander reden zu können.
Die beiden spüren eine starke Anziehung, doch die darf nicht sein, außerdem weiß John nichts über ihre Vergangenheit.
Meine Meinung:
Ich muss gestehen, dass ich nicht mehr so viel Erinnerung an den ersten Teil habe, aber ich hatte das Gefühl auch ohne die Erinnerung wieder gut in die Geschichte rein zu finden. Die Geschichte war spannend und interessant und hörte sich sehr gut. Ich bin immer wieder erschreckt, wie sehr Frauen um heute völlig normale Rechte kämpfen mussten. Die Protagonisten wirkten sehr authentisch und auch die Umstände erschienen mir sehr realistisch.
Fazit:
Hat mir gefallen
Rezensionen von brauneye29:
Humorvolle Cosy Crime
Mord im Himmelreich von Andreas Winkelmann
Zum Inhalt:
Eigentlich will Ex-Schauspieler Björn doch nur Urlaub auf dem Campingplatz Himmelreich machen, doch kaum angekommen, muss er einen Hund von einem SUP retten. Doch es kommt noch schlimmer. Unter dem SUP hängt eine Leiche. Die Polizei geht von einem Umfall aus, doch für Björn sieht das ganz anders aus und gemeinsam mit der Künstlerin Annabelle beginnt er zu ermitteln.
Meine Meinung:
Ich hatte mehr als einmal das Gefühl, die jeweiligen Protagonisten vor Augen zu haben, weil sie doch sehr authentisch dargestellt wurden. Völlig ungewohnt vom Autoren diesmal mal ein Cosy Krimi, der zusätzlich noch viel Humor hat und sich einfach sehr gut lesen ließ. Mehr als einmal musste ich schmunzeln oder auch lachen. Die Kombi Björn und Annabelle hat mir auch gut gefallen, wollen wir mal hoffen, dass wir von dem Gespann noch öfter lesen werden.
Fazit:
Humorvolle Cosy Crime
Rezensionen von lesen=liebe:
Schwierig zu lesen
Idefix und die Unbeugsamen 07 von René Goscinny; Albert Uderzo; Lison d'Andréa; Philippe Clerc; Olivier Serrano
Meine Kinder haben sich sehr auf das Comic von Idefix und den Unbeugsamen gefreut. Wir kennen bereits die Erstleserbücher von Idefix, die von meinem älteren Sohn gerne gelesen werden.
Das Comic hat uns leider etwas enttäuscht. Inhaltlich ist es super. Uns gefällt, dass es sich hier um drei kurze Geschichten handelt und auch die Zeichnungen sind passend.
Der Comic wirkt nicht überladen, aber unser großer Kritikpunkt ist die Schriftart die gewählt wurde. Da das Buch junge Leser*innen und Erstleser ansprechen soll, kann ich nicht nachvollziehen, warum man hier eine so schwer lesbare Schriftart ausgewählt hat, bei der sich sowohl Kind als auch Eltern schwer tun. Und ich verstehe auch nicht, warum auf Kleinbuchstaben verzichtet wurde.
Obwohl mein Sohn Comics über alles liebt, werden wir wohl nicht mehr zu Bücher dieser Reihe greifen.
Rezensionen von lesen=liebe:
Sehr seicht
Perla der Superhund 1 von Isabel Allende
Perla der Superhund erzählt ihre Geschichte einer Hündin aus ihrer Sicht. Eines Tages wird sie von einer neuen Familie aus dem Tierheim geholt. Sie freundet sich sofort mit dem Sohn der Familie an. Perla hat eine Mission. Sie muss ihn helfen, denn er wird in der Schule gemobbt.
Meine Söhne fanden die Geschichte gut.
Die zwei Superkräfte des Hundes haben ihnen sehr imponiert. Sie haben sich auch immer sehr gefreut, wenn der Zauberer aufgetaucht ist und suchten ihn mit Eifer.
Aus Muttersicht finde ich die Geschichte aber etwas zu seicht. Die Idee sich gegen Mobbing zu wehren ist gut, aber für mich hätte die Geschichte noch ein paar Highlights vertragen. Die Kinder haben die Präsenz des Zauberers nicht hinterfragt, ich jedoch habe es nicht verstanden, welche Rolle er genau spielen soll. Auch die Szene mit der Polizei steht in keinem Zusammenhang mit der Geschichte und ist meiner Meinung nach völlig unnötig.
Die Illustrationen sind positiv zu erwähnen und gefallen mir und den Kindern richtig gut. Die Phrase "Wer mobbt, ist feige" werde ich mir auf alle Fälle merken.
Da es Unmengen tollere Kinderbücher gibt, vergeben wir nur drei Sterne.
Rezensionen von Lesemama:
Tea-Time mit Betty
Tee auf Windsor Castle von Claire Parker
Zum Buch:
Obwohl Kate so gar nichts von den Windsos hält, macht sie zusammen mit ihrer Freundin eine Führung durch Schloss Windsor. Als sie dringend mal muss, verirrt sie sich in dem riesigen Gebäude und trifft Im Dienstbotentrakt auf Betty und ihrer Corgi Henry. Gemeinsam verbringen die zwei Frauen viel Zeit bis Kate endlich merkt wer tatsächlich vor ihr steht
Meine Meinung:
Ich war neugierig auf das Buch, wusste aber so gar nicht, wie ich es mir vorstellen sollte, wie die Geschichte sein wird.
Es beginnt mit der Anreise zum Schloss Windsor und Kates Ablehnung der Royals, sie findet, es ist Steuergeldverschwendung und die Royals bzw. König Charles ist unnötig. Dann lernt sie die vermeintliche Angestellte Betty im Dienstbotentrakt kennen. Sie trinken zusammen Tee, sie unterhalten sich, nachts sind sie in den unendlichen Gängen unterwegs. Es ist schon amüsant und darf natürlich nicht ernst genommen werden. Nette Unterhaltung.
Rezensionen von Michaela Gallmetzer:
Einfach WOW
Steinerne Wacht von Charles von Rafenstain
Die Steinerne Wacht“ von Charles ist ein historischer Roman, der in die Tiefen des Mittelalters eintaucht und durch seine berührende Darstellung von Mut, Ehre und vor allem Liebe glänzt. Das Buch zieht den Leser durch seine meisterliche Erzählkunst sofort in den Bann – ein Werk, das zeigt, wie lebendig und zugleich tiefsinnig die historische Fiktion sein kann.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht Ritter Jacob von Velseck, eine beeindruckende Figur, die mit Tiefe, Authentizität und Charisma ausgestattet ist. Seine Reise durch die Wirren des Mittelalters ist nicht nur eine überlebenswichtige Mission, sondern auch eine persönliche Herausforderung, die seine Werte und seine Loyalität auf die Probe stellt. Die beiden parallel verlaufenden Handlungsstränge fügen dem Roman zusätzliche Spannung hinzu, und es gelingt dem Autor, die Erzählungen kunstvoll miteinander zu verweben. Dabei überrascht die Geschichte immer wieder mit Wendungen, die einem den Atem rauben.
Ein besonderes Highlight ist der Epilog – ein wahrer Höhepunkt für alle, die daran glauben, dass Liebe über den Tod hinaus wirkt. Die abschließenden Worte berühren auf eine Art, die einem das Herz erfüllt und zeigen, dass das menschliche Streben nach Liebe und Hoffnung die stärkste Macht ist, die uns bleibt. Mit einer Kerze, die in der Dunkelheit entzündet wird, endet das Buch mit einem Bild, das lange im Gedächtnis bleibt. Der Autor übertrifft sich hier durch eine beeindruckende Schreibkunst, die sowohl künstlerisch als auch emotional tiefreichend ist.
Insgesamt ist „Die Steinerne Wacht“ ein Meisterwerk der historischen Fiktion. Ein Buch, das sich nicht nur durch spannende Geschichten, sondern auch durch eine eindringliche Botschaft auszeichnet: Die Liebe vermag es, selbst die dunkelsten Stunden zu erhellen und lässt uns glauben, dass der Tod nie das letzte Wort haben wird.
Rezensionen von Anndlich:
Mörderisches Familientreffen
Agatha Christie Classics: Hercule Poirots Weihnachten von Agatha Christie; Isabelle Bottier
1937, Heiligabend. Simeon Lee hat zu Weihnachten alle seine Kinder zusammengerufen, doch dann wird das Fest durch einen ohrenbetäubenden Lärm gehört und das tyrannische Familienoberhaupt ist tot. Simeon Lee liegt mit durchgeschnitter Kehle in seinem eigenen Blut. Poirot findet sich schnell vor Ort ein und beginnt zu ermitteln, dabei bemerkt er eine Stimmung, die von gegenseitigem Misstrauen geprägt ist und die Trauer um den alten Herrn hält sich verdächtig gering.
Jeder scheint ein Motiv zu haben, doch wer war es wirklich?
Hercule Poirots Weihnachten von Agatha Christie wurde in dieser Graphic-Novel von der Autorin Isabelle Bottier und dem Illustrator Callixte hervorragend umgesetzt. Bereits der Vorgängerband gefiel mir gut, doch die Zeichnungen und Farbwahl von Callixte konnten mich noch etwas mehr überzeugen.
Wieder einmal war ich überrascht, wie detailreich die Zeichnungen sind und dadurch zum Miträtseln animieren. Den Originalroman kenne ich noch nicht, dennoch war es mir möglich den Täter zu erahnen. Besonders gut hat mir gefallen, dass man vor allem aufgrund von Mimik und Gestik zum Miträtseln eingeladen wird.
Da ich den Vorgängerband bereits kannte und dieser mich schon überzeugen konnte, war ich mehr als gespannt, ob man dieses Niveau halten kann und ich bin nun doch wieder positiv überrascht, weil es für mich nochmal besser wurde. Nun freu ich mich schon riesig auf die Ankündigung des vierten Bands „Der Tod auf dem Nil“, bei dem ich dann zwar nicht Miträtseln, aber garantiert wieder begeistert der Geschichte folgen kann.
Rezensionen von nessabo:
Eine Geschichte, mit der ich nicht wirklich warm wurde
Exklusiv nicht zusammen von Ina Taus; Katharina Wolf
Zum Hörbuch: Die beiden Sprecher waren nicht so ganz mein Fall. Vor allem bei dem, der Finn verkörpert hat, hat mich die Vertonung der Nebencharaktere ziemlich genervt. Ganz besonders meine ich damit weibliche Figuren, die ich als affektiert hoch gesprochen empfunden habe. Ich erkenne an, dass sich beide sehr viel Mühe gegeben haben, die einzelnen Charaktere voneinander abzugrenzen.
In meinen Augen ist das aber nicht für alle sonderlich authentisch gelungen. Toll dagegen fand ich bestimmte Soundeffekte, z. B. eine doppelte Tonspur, wenn zwei Figuren gleichzeitig sprechen. Auch die Kapitelübergänge waren sehr klar und damit leicht einzuordnen.
Zum Buch selbst: Ich mag queere Romance sehr, irgendwie konnte mich "Exklusiv nicht zusammen" aber leider nicht wirklich überzeugen und ich weiß nicht so richtig, ob das mehr an der Umsetzung des Hörbuches lag oder an der Story selbst.
Grundlegend finde ich es total lieb, dass Finn und Anton schon so lange befreundet sind. Und auch, dass Finn seinem besten Freund schon körperlich nah gekommen ist und damit kein Problem hat, mochte ich gern. Toxische Männer, die sich nach so etwas unbedingt von Homo- oder Bisexualität abgrenzen müssen, gibt es schließlich auch in der Literaturwelt genug.
Aber irgendwie konnte ich nicht so richtig warm werden mit den beiden. Obwohl Emotionen ja auch angesprochen wurden, kamen sie bei mir nicht gut genug an. Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass es eine eher oberflächliche Beziehung ist, obwohl sie ja beste Freunde und auch Lover darstellen sollen. Die spicy Szenen fand ich gut geschrieben, aber Vieles außerhalb davon habe ich als eher hart empfunden und ich mag softe Geschichten lieber. Es gab ein paar Szenen, in denen geschrien wurde oder die sehr angespannt waren und die beiden Sprecher haben das gut umgesetzt, aber das machte das Hörerleben für mich eben auch wirklich anstrengend.
Der Epilog war auch nicht so richtig rund für mich, weil er so weit in der Zukunft liegt, dort aber Unsicherheiten zur Sprache kommen, die mir für diesen Zeitpunkt einer Beziehung eher unglaubwürdig erscheinen.
Insgesamt fand ich das Buch nur okay, weil mir charakterlich doch die Tiefe gefehlt hat bzw. ich die Figuren nicht gut genug greifen konnte.
2,5 Sterne
Rezensionen von La Calavera Catrina:
InnSæi als dringend benötigte Superkraft?
Die Kunst des InnSæi von Hrund Gunnsteinsdóttir
nnSæi ist das isländische Wort für Intuition und hat in der Vorstellung viel mit Wasser zutun. „Die beste Möglichkeit, auf dem Ozean des Lebens zu navigieren, ist, sich mit dem inneren Meer vertraut zu machen.“ Poetisch beschreibt es die Welt in uns und unser Wirken im Außen, wenn wir mit einem emphatischen Geisteszustand handeln.
Hrund Gunnsteinsdóttir macht, in einer sehr angenehmen Erzählweise, immer wieder deutlich, dass alles miteinander verbunden ist. Dabei erzählt sie auch aus ihrem Leben. Sie vermittelt anschaulich, wie man InnSæi definiert und wie es von Erwartungen, starrem Denken und Ängsten blockiert wird. Ich fand es beispielsweise tröstlich, wie Schmerz uns zu mehr Menschlichkeit und Weisheit führt. Dazu gibt es auch Geschichten von Menschen, die diese Erfahrungen gemacht haben, was besonders anschaulich war, jedoch fiel es mir trotzdem schwer, deren Erkenntnisse auf mich zu übertragen. Generell ist «Die Kunst des InnSæi» inspirierend. Ich hatte mir jedoch ein paar neue Sichtweisen erhofft, aber wenn man sich schon mit Persönlichkeitsentwicklung und Achtsamkeit beschäftigt hat, findet man wenig Neues. Das ging mir auch im letzten Kapitel des Buches so, wo es um praktische Übungen und Tipps geht, um mit InnSæi in Einklang zu kommen. Viel dreht sich auch um Wahrnehmung und die Verbundenheit mit der Natur und anderen Menschen. Es gibt einige Überschneidungen zu anderen Konzepten, die ich anschaulicher finde.
Rezensionen von Petra:
Nett
Das kleine Café der zweiten Chancen von Shiori Ota
Vielleicht liegt es an mir, aber zum einem ist mir aufgefallen das es neuerdings mehrere Bücher aus Japan gibt in denen es um zweite Chancen, verpasste Gelegenheiten oder Neuanfänge geht. Die aneinander Reihung von verschiedenen Schicksalen, die wir kennenlernen weil sie in einer besonderen Situation davon erzählen, sie bekommen eine zweite Chance für sich selbst um einen Fehler wieder gut zumachen oder um anderen etwas Gutes zu tun.
Unterschiedlich an diesen Büchern war der Schreibstil, mal war er sehr berührend, überzeugend durch eine schöne Sprache. Es mag an der Übersetzung liegen aber hier fehlte eine feinfühlige Sprache, die einzelnen Geschichten kamen mir bekannt vor, die Hintergründe teilweise banal. Die Hauptfigur wirkte sehr ichbezogen, sie ist noch ein Kind da darf sie das aber die Rolle die sie spielt passt eben nicht dazu. Diese Figur hatte nicht den nötigen Kleber um die einzelnen Fälle zusammen zu halten. Es war für mich eine Folge von Kurzgeschichten kein zusammenhängender Roman. Das Cover ist hübsch, obwohl auch hier für mich Irritationen da sind. Eine Frau bereitet eine japanische Teezeremonie vor, in dem Roman geht es um Kaffee.











