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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Daggy:

Wunderschön!

Fritzis Welt. Gewonnen von Ehmann Simone

Auf dem Cover ist Fritzi zu sehen, vor ihr steht ein riesiger Pokal mit einer eins, sie trägt eine Krone und von oben baumelt eine Sieger-Medaille. Alles das passt zum Titel „Gewonnen“.
Doch das Gedicht am Anfang handelt davon, dass hier nicht gewonnen wurde, aber dass Freude und Spaß auch ein Gewinn sein können.

Mit einem großen „Hallo“ stellt sich Fritzi, der Pokal Vicky und Winnie, die Medaille vor. In Sprechblasen lesen wir auch noch andere Begrüßungen. Weil ihre Schwester beim Reiten einen Pokal gewonnen hat, hat sich Fritzi vorgenommen auch so einen zu gewinnen. So streckt sie auf dem Bild ihre Hände nach all den abgebildeten Pokalen aus. Renne kann Fritzi schon ganz schnell und sie trainiert im Garten über kleine Hürden zu springen. Dann malt sich aus, wie sie nach dem Sieg gefeiert wird. Dann geht es endlich mit dem Wettlauf los und leider ist, trotz der guten Vorbereitungen, ein Mädchen schneller. Fritzi ist wüten und stampft mit dem Fuß auf. Danach versucht sich Fritzi bei einem Malwettbewerb, denn siegen will sie immer noch.
Da auch hier ein anderes Kind gewinn, verzweifelt Fritzi und weint dicke Tränen.
Danach erklärt ihre Freundin Flo, die ja auch nicht gewonnen hat, Fritzi, dass ihr das Malen einfach viel Spaß gemacht hat und so überlegt Fritzi, was ihr Spaß macht, und erkennt letztlich, dass Gewinnen nicht so wichtig ist, wenn man Spaß an einer Sache hat.
Neben den schönen großen bunten Illustrationen gibt es auf jeder Seite kurze Texte, dazu äußert sich Pokal Vicky mit kleinen Sätzen, die in einer Sprechblas stehen. Ihre Äußerungen sind sehr vielfältig und manchmal regen sie um Nachdenken an.
Vielleicht haben die Autorinnen sich ein wenig in Fritzi gesehen, denn Fritzi gewinnt am Ende mit einem Bilderbuch und dieses Fritzibuch ist ganz sicher auch preiswürdig. Einen Pokal für „Gewonnen“!!!

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Rezensionen von Nele33:

ungewöhnlicher Nesbø

Der König von Jo Nesbø

"Der König" des Erfolgsautors Jo Nesbø ist die Fortsetzung des Kriminalromans "Sein Königreich" und erzählt die Geschichte von Roy und Carl konsequent zu Ende. Für das Verständnis der Geschichte ist es von Vorteil den ersten Band zu kennen, obwohl es einige Rückblicke zur Vergangenheit gibt.

Schauplatz ist der kleine norwegische Ort Os, der von den Brüdern dominiert wird. Sie haben große Pläne den Ort attraktiver zu machen und natürlich selbst auch daran ausreichend zu verdienen. Wäre da nicht der geplante Tunnelbau, der Os quasi vom Verkehrsfluss abschneiden würde. Doch Roy und Carl wären nicht die Herrscher über ihren kleinen Ort, würden sie nicht die Möglichkeit zur Verhinderung des Tunnelbaus in Betracht ziehen.

Die Charaktere sind ambivalent zu betrachten, und nicht unbedingt Sympathieträger. Jo Nesbø, den ich in erster Linie mit seiner Hole-Reihe in Verbindung bringe, hat es mit dem doch außergewöhnlichen Kriminalroman, der für mich eher ein Drama darstellte, geschafft mich zu fesseln.

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Rezensionen von Peachybookdreams :

Die Krone in seinem schwarzen Haar

A Study in Drowning (A Study in Drowning, Band 1) von Ava Reid

Schreibstil/Setting: Dieses Buch hatte einen ganz anderen Verlauf, als ich bei dem Klappentext erwartet hatte. Der Schreibstil der Autorin hatte auf mich eine Sogwirkung, vor allem die Atmosphäre im untersten Hundert und Hiraeth Manor hatten teilweise leichte Thriller Vibes. Außerdem haben mir die kleinen Ausschnitte aus Angharad am Anfang mancher Kapitel unglaublich gut gefallen, dadurch konnte ich die tiefe Verbindung, die Effy zu diesem Buch hat, umso besser verstehen.

Charaktere: Effy ist eine unglaublich starke Protagonistin, sie ist eine Überlebenskünstlerin, zu Hause die toxische Mutter, in der Fakultät ist es das Getuschel und die schiefen Blicke der Studenten. In einer Welt, in der Frauen nicht Literatur studieren dürfen, findet sie ein Schlupfloch, um ihrem Traum so nahe wie möglich zu sein und studiert als einzige Frau Architektur. Als Effy das Angebot bekommt, einen Renovier Plan für Hiraeth Manor zu entwerfen, kann sie das Angebot nicht ablehnen. Denn der Elfenkönig ist für Effy mehr als nur eine Märchenfigur. Gemeinsam mit dem zuerst verachteten Preston versucht sie, die Geheimnisse rund um ihren Lieblingsautoren zu lüften.

Es gab so viele spannende Punkte, die es zu verfolgen gab, sodass es konstant spannend war. Auch wenn der Plot Twist bezüglich des Autors mich nicht überrascht hat, hat mich die Geschichte dennoch bis zur letzten Seite gefesselt.

Fazit: Eine außergewöhnliche Geschichte, die trotz seines Märchen Aspekts realistischer und erschreckender als gedacht war. Die Liebesgeschichte war erfrischend anders, als ich es sonst aus dem Romantasy Genre gewohnt bin. Auch das Ende gibt der Geschichte nochmals einen kleinen Twist, der auf einen weiteren Band hindeutet.4,5 Sterne.

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Rezensionen von ReiShimura:

Ganz nett, aber das gewisse Etwas fehlt

Remember when Love was new von Anne Goldberg

“Remember when love was new“ ist der zweite Band der “Second Chances“ Reihe von Anne Goldberg. Die Bücher der Reihe sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden. Für mich war es das erste Buch der Autorin und ich bin mir nicht sicher, ob ich noch einmal zu einem Buch von ihr greifen werde.

Das Buch war nicht per se schlecht, aber es fehlte mir ein wenig das Besondere, dass dieses Buch von den vielen anderen in diesem Genre abhebt. Daher glaube ich, dass ich eher wieder zu Büchern von anderen Autorinnen und Autoren greifen würde, wenn mir der Sinn nach einem Liebesroman mit ein bisschen Tiefgang steht.
Der Schreibstil der Autorin hat mir eigentlich ganz gut gefallen, auch wenn ich zu Beginn ein paar Schwierigkeiten hatte, richtig in die Geschichte reinzufinden. Auch nach Abschluss des Buches weiß ich nicht so genau, was ich von den Hauptprotagonisten Hamish und Aileen halten soll. Beide sind relativ komplexe Persönlichkeiten und bis zu einem gewissen Grad nicht wirklich erwachsen geworden. Einerseits empfinde ich das als äußerst ansprechend, da es der Realität doch sehr nahekommt, andererseits waren mir beide nur bedingt sympathisch.
Auch die Beziehung der beiden ist mehr als schwierig. Die beiden waren bereits in Jugendjahren ein Paar und haben sich jetzt 13 Jahre nicht gesehen. Man erfährt so einiges über die Vergangenheit der beiden, aber für meinen Geschmack dann doch zu wenig. Viele Dinge werden immer wieder angesprochen, aber ohne dabei genau ins Detail zu gehen. Dies finde ich sehr schade, da zu viele Punkte offenbleiben, die aber für das Charakterverständnis wichtig gewesen wären.
Die Geschichte selbst, vor allem, was Hamishs Sohn Nick betrifft, ist an vielen Stellen äußerst vorhersehbar. Dies ist natürlich öfter mal der Fall, gerade bei Büchern in diesem Genre. In den meisten Fällen stört es mich nicht, da mich das ganze Drumherum fesselt. Hier passt es in das Gesamtbild, das für mich einfach nicht hundertprozentig stimmig ist.
Leider konnte mich Anne Goldberg mit ihrem Roman nicht wirklich überzeugen. Schade, denn das Setting und der Erzählstil hätte mir eigentlich gut gefallen.

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Rezensionen von Eternal-Hope:

Ein Hoch auf die Freundschaft!

Dynasty of Hunters, Band 1 - Von dir verraten von P. J. Ried

"Dynasty of Hunters" ist für mich ein ganz besonderes Fantasy-Buch, das noch lange nachhallen wird. Gerade habe ich es atemlos beendet und werde mir direkt den zweiten Band, der nächstes Jahr erscheinen wird, vorbestellen.

Was liebe ich an diesem Buch so? Zuerst einmal die wunderschöne Aufmachung mit dem Farbschnitt und dem aufwändig und ansprechend gestalteten Cover, die es ein Vergnügen macht, das Buch anzusehen oder in der Hand zu haben.

Aber das schönste Cover alleine wäre nichts ohne eine tolle Geschichte... und auch hier überzeugt "Dynasty of Hunters" auf allen Ebenen.

Nach der Beschreibung war ich mir nicht sicher, ob es nicht eine kitschige Liebesgeschichte sein würde, so wie es unter den als "Romantasy" gelabelten Büchern so einige gibt. Das ist nicht meines, ich bin deutlich mehr Fantasy- und Dystopie- als Romance-Fan. Umso glücklicher war ich, als ich feststellen konnte, dass es in diesem Buch so viel mehr um Freundschaft, Loyalität, Zusammenhalt und Gesellschaftskritik geht als um eine Romanze.

Worum geht es?

Laelia de Bleu wächst behütet als einzige Tochter der Hauptadelsfamilie der de Bleus auf, mit liebenden, umsorgenden Eltern und zwar ohne Geschwister, aber mit einer Cousine, Astoria, die ihr nah steht wie eine Schwester ("ma soeur"). Als Adelige und Thronerbin erhält sie ein umfangreiches Training, insbesondere in den für die sogenannte "Jagd" nötigen Fähigkeiten. Es gibt nämlich ein Initiationsritual, dem sich alle adeligen Jugendlichen im Alter zwischen 16 und 18 Jahren unterziehen müssen, um in die adelige Gesellschaft aufgenommen zu werden: sie werden zehn Tage auf einer einsamen Insel ausgesetzt, gemeinsam mit bürgerlichen Jugendlichen. Jedem adeligen Jugendlichen ist ein bürgerlicher Jugendlicher zugeteilt, den er jagen und "zeichnen" soll. Zeichnen bedeutet, sich den anderen als lebenslanger persönlicher Diener untertan zu machen, unter Einsatz der magischen Kräfte der adeligen Jugendlichen, die sie über ihre Hände in einen anderen leiten können.

Je nach Farbe des Adelshauses unterscheidet sich, über welche Bereiche anderer Menschen man verfügen kann: die de Bleus (blau) kontrollieren den Körper, die de Rouges (rot) die Emotionen, die d'Ors (gold) den Geist, die de Verts (grün) die Erinnerungen, die de Blancs (weiß) Leben und Tod des Unterworfenen. Und dann gab es früher auch noch die nun ausgelöschten de Noirs, die die Fähigkeiten hatten, die Kräfte aller anderen Häuser zu kontrollieren und deren Zeichnungen zu verändern oder zu löschen. Diese hatten als einzige Mitgefühl mit den bürgerlichen Jugendlichen gezeigt und sich für die Abschaffung der Jagdspiele eingesetzt - für diesen Frevel (in den Augen der anderen Adelshäuser) wurden sie ausgelöscht und ihre Ländereien unter den anderen Häusern aufgeteilt.

Laelia ist schon seit einigen Jahren in einer Liebesbeziehung mit Laurent de Vert, nach den erfolgreichen Jagdspielen möchten sie heiraten. Doch dann geschieht das Unvorstellbare: bei der Ziehung wird Laelia nicht wie allen anderen adeligen Jugendlichen das Los einer Jägerin, sondern das einer Gejagten zugeteilt - und Laurent ist ihr Jäger.

So weit die bekannte Geschichte, die sich schon aus Einführung und Klappentext erschließt. Und jetzt hätte das eben eine schnulzige, dramatische Liebesgeschichte werden können... wird es aber nicht! Den Großteil des Buches macht die Zeit auf der Insel aus und - ohne inhaltlich zu viel vorab zu verraten - ich habe es einfach großartig gefunden, wie die kluge und sensible Laelia sehr schnell beginnt, diese Spiele zu hinterfragen, nun, da sie selbst in der Position der Gejagten ist. Wie wir mitbekommen, wie sie mehr und mehr kritisch zu denken beginnt und erkennt, Teil von was für einem unterdrückerischen Regime sie eigentlich ist/war. Wie sie sich den gejagten Jugendlichen annähert und sich mit diesen anfreundet.

Richtig großartig habe ich all die Freundschaften und die Verbundenheit und Loyalität unter den gejagten Jugendlichen gefunden - es ist wunderschön zu sehen, wie diese unter extremen Bedingungen zusammenhalten, füreinander einstehen und sich sogar füreinander opfern. Hier ist das Buch trotz der düsteren Hintergrundkulisse deutlich angenehmer zu lesen als z.B. "Die Tribute von Panem", das in einem ähnlichen, aber noch wesentlich unbarmherzigeren Setting spielt, in dem kaum wirklicher Zusammenhalt möglich ist, weil alle gegeneinander kämpfen. In "Dynasty of Hunters" hingegen sind Bündnisse möglich, sehr leicht auf jeden Fall unter den Jägern und den Gejagten, aber es gibt auch Überraschungen.

Ich mag es auch, wenn mich ein Buch - auch wenn es eine Romantasy-Dystopie wie diese ist - nicht nur unterhält, sondern auch zum kritischen Nachdenken anregt, über die im Buch beschriebene Gesellschaft und mögliche Parallelen zu real existierenden Gesellschaften. Sehr authentisch ist zum Beispiel dargestellt, wie die jagenden Jugendlichen von Vornherein einmal das Szenario kaum wirklich hinterfragen, nur die Gejagten tun das - wie es so oft auch real zu beobachten ist: die ganz oben, die über Privilegien verfügen und diese oft auch zum Schaden anderer einsetzen, sind sich dessen oft gar nicht bewusst, und das Mitgefühl mit Ausgebeuteten und Unterlegenen ist erst einmal meist gering. Außerdem wird gezeigt, wie sich die unterschiedliche Sozialisierung auch in der Körperhaltung und im Auftreten zeigt: Laelia hat selbst in der Rolle der Gejagten ein viel selbstbewussteres Auftreten und auch dadurch bessere Chancen als die bürgerlichen Jugendlichen, die sozialisiert wurden, sich zu unterwerfen, den Blick zu neigen und Opfer zu sein. Wobei auch das nicht von allen angenommen wird, es gibt auch eine Widerstandsbewegung...

Das Buch ist also auf vielen Ebenen nicht nur unglaublich spannend und unterhaltsam, sondern regt auch zum Nachdenken an. Fantasy-Dystopie vom Feinsten - klare 5 Sterne von mir und eine Leseempfehlung für alle, die für dieses Genre offen sind! Ich habe in diesem Genre schon länger nicht mehr so etwas Gutes und Berührendes gelesen!

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Rezensionen von froschman:

Japanische Geheimnisse

Invictum von Danielle Trussoni

Nach einem Unfall leidet Mike Brink am Savant-Syndrom, einem Phänomen, dass er in Sekundenschnelle die schwersten Rätsel auflösen lässt. Dies hat der japanische Kaiser Naruhito zum Anlass genommen, Mike nach Japan einzuladen, damit er das Geheimnis der sagenumwobene Drachenschatulle im Rahmen eines Wettbewerbes löst.

Dieser findet nur alle 12 Jahre im Jahr des Drachens statt. Alle bisherigen Versuche scheiterten, die beteiligten Personen sind allesamt gestorben! Die kunstvoll gefertigte Holzbox kann nur durch das Lösen von zahlreichen Rätseln geöffnet werden, doch jedes Rätsel könnte tödlich enden, wenn man falsch denkt!
Nach dem großen Erfolg des Thrillers Ingenium hat Danielle Trussoni den zweiten Teil ihrer Thriller-Reihe mit dem genialen Rätsellöser Mike Brink vorgelegt. Diesmal ist Japan, in dem Trussoni einige Jahre verbrachte, Mittelpunkt des Geschehens. Man erfährt vieles über die Geschichte Japans und ihre sagenumwobene Kultur. Im Stile eines Indiana Jones muss Mike die ihm gestellten Rätsel lösen, wohl wissend, dass jedes sein letztes sein könnte. Das Vorgängerbuch muss man nicht gelesen haben, um Invictum zu verstehen, es werden alle wichtigen Zusammenhänge kurz angerissen. Ein gut gelungener, spannender Thriller.

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Rezensionen von ReiShimura:

Die Illustrationen sind fantastisch

Japan von Christin Bohnke

Eines gleich mal vorweg, ich gehöre nicht zur eigentlichen Zielgruppe des Buches. Denn erstens bin ich schon länger deutlich älter als 10 Jahre und zweitens beschäftige ich mich auch schon seit vielen Jahren mit Japan, dessen Sprache und der Kultur.
Trotzdem hat mich dieses Buch wirklich begeistert, auch wenn ich nicht wirklich etwas Neues gelernt habe.

Das größte Highlight des Buches sind definitiv die Illustrationen von Josephine Pauluth und ich kann wirklich verstehen, dass sie dafür den deutschen Kinderbuchpreis bekommen hat. Mein E-Book Reader hat zwar leider nur ein schwarz-weiß Display, aber sogar da konnte ich die Magie und Aussagekraft der Illustrationen spüren. Ich habe mir nach Beendigung des Buches das Ebook noch einmal auf einem Farbdisplay angesehen und bin dadurch noch begeisterter von den Bildern. In der Printversion werden die Bilder sicher noch einmal umso ausdrucksstärker rüberkommen.
Trotz der doch eher geringen Seitenanzahl schafft es Autorin Christin Bohnke eine Fülle von Themen abzudecken. Die Themen reichen von Geschichte über Geografie, Natur, Kultur und bis hin zum Alltagsleben. Die Texte sind ansprechend formuliert und sowohl für Kinder als auch Erwachsene interessant. In Kombination mit den Illustrationen entsteht hier ein richtig stimmiges Bild.
Schon lange habe ich kein Sachbuch mehr in der Hand gehabt, dass mich so sehr begeistert und fasziniert hat.

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Rezensionen von ReiShimura:

Turbulente Liebesgeschichte

Ring of Fire – June Carter & Johnny Cash von Sylvia Frank

June Carter und Johnny Cash sind mir natürlich ein Begriff, auch wenn ich mich jetzt nicht unbedingt als Fan von ihnen bezeichnen würde. Trotzdem habe ich mich entschieden ein Buch über die beiden zu lesen, vornämlich aus dem Grund, dass ich die Idee eine Biografie über eine Liebesgeschichte zu schreiben, unglaublich spannend fand.

Obwohl der Hauptfokus auf der Liebesgeschichte von June und Johnny liegt, kommen die Einzelgeschichten nicht zu kurz. Um zu verstehen. wie die Liebe zwischen den beiden sich entwickelt hat und warum alles so kam, wie es gekommen ist, braucht man eben ein wenig Hintergrundwissen. Und eben dieses liefert das Buch, in dem sie auch die Kindheit und die Zeit vor June & Johnny beschreibt.
Da ich bis dato weder eine Biografie über eine der beiden Personen noch den hochgelobten und oscarprämierten Film gesehen habe, war dies für mich alles neu und unglaublich interessant und spannend. Ich vermute, wenn man sich schon intensiver mit dem Leben von June Carter und Johnny Cash auseinandergesetzt hat, wird man nur bedingt neue Informationen bekommen.
Der Schreib- bzw. Erzählstil ist eher einfach gehalten, lässt sich aber meiner Meinung nach sehr leicht lesen und hat eher etwas Romanhaftes. Im Vergleich zu anderen Sachbüchern oder Biografien kommt der Text nicht schwer und trocken rüber. Dies liegt aber sicher auch Schwerpunkt des Buches.
Idee und Umsetzung finde ich wirklich sehr gut gemacht und ich kann mir durchaus vorstellen noch weitere Biografien von Liebesgeschichten zu lesen. Denn „Ring of Fire“ ist bereits der neunte Band aus der Serie „Berühmte Paare – große Geschichten“ von Sylvia Frank.

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Rezensionen von Caroline :

Tolles Setting mit zwei ungewöhnlichen Hauptfiguren

Einmal die perfekte Braut von Anna Dietrich

Das Ziel jeder Frau ist es einen geeigneten Ehemann zu finden. Elisabeth von Griesheim scheint von diesem Traum sehr weit weg zu sein, denn sie hat ein Handicap, das niemandem bekannt ist und sie nur ungern offenbart. Als sie einen Brief von Caspar von Landau erhält, der ihr mitteilt, dass eine Heirat zwischen ihnen erwünscht ist, weiß sie nicht genau, wie sie damit umgehen soll.

Sie tauschen sich über weitere Briefe aus und zeigen sich sehr offen. Daher nimmt Elisabeth ihren ganzen Mut und erklärt Caspar, warum sie mit knapp 26 Jahren noch immer nicht verheiratet ist. Caspar stört sich nicht daran und hält offiziell um ihre Hand an.

Kurz vor der Hochzeit entdeckt Caspar ein ungeheuerliches Geheimnis, das ihm und auch Elisabeth einiges abverlangt und dennoch heiraten sie und beginnen eine Ehe, die sich komplett von ihren Erwartungen unterscheidet.



Mein Eindruck:
Bereits in ihrem ersten Roman "Plötzlich die perfekte Lady" hat Anna Dietrich einen eher ungewöhnlichen Standort gewählt. Sie lässt ihre Geschichten immer in Deutschland spielen und das ist ein Merkmal, das mir sehr gut gefällt.

Dieses Mal ist es nicht nur Deutschland, sondern noch dazu die "Provinz", die hier in Szene gesetzt wird. Eine großartige Geschichte zwischen zwei Menschen, die bisher eher unscheinbar gelebt haben. Vor allem Elisabeth hat ein schweres Los gezogen und hat sich mit einem einsamen Leben beinahe abgefunden. Als Caspar ihr eine Möglichkeit bietet, ihrer lieblosen Familie zu entkommen, greift sie zu ohne genau zu wissen, ob sie es besser treffen wird.

Caspar hat ein sonniges Gemüt, steht aber immer im Schatten seine älteren Bruders. Mit Elisabeth an seiner Seite erkennt er bald, dass sie zusammen sehr viel mehr gemeinsam haben. Sie beginnen ein gemeinsames Leben, das mit sehr schlechten Vorzeichen beginnt, sie aber niemals den Mut verlieren und vor allem nicht die Liebe zu Zuneigung zueinander.

Wer Historicals mag, wird hier etwas Ungewöhnliches finden und seine Freude damit haben.

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Rezensionen von Katyleh:

Ein guter Ratgeber mit kleinen Schwächen

Moralische Ambition von Rutger Bregman

„ Moralische Ambition“ von Rutger Bregman ist ein Aufruf an alle Leser, wieder Eigenverantwortung für ihr Handeln zu übernehmen. Ein Ratgeber, welcher einem helfen soll sein eigenes Potenzial voll auszuschöpfen. Es ist ein inspirierendes Buch, dass zum nachdenken und Handeln anregen soll.
Es wendet sich größtenteils an die 20 und 30-jährigen, welches man hier beachten sollte.

Hier werden nämlich viele englische Begriffe erwähnt, aber nicht übersetzt.
Die Kapitelüberschriften wecken Neugier und zeigen die Vielfalt des Buches. Wer sich mit sich und seiner Person auseinandersetzen möchte um eine Veränderung zu erzielen, sollte dieses Buch lesen. Es hat einen angenehmen und überzeugenden Schreibstil, und man bekommt viel zum nachdenken vorgesetzt. Die vielen Grafiken sind meiner Meinung nach allerdings überflüssig, denn sie sind teilweise ohne Beschriftung und aus dem Zusammenhang gerissen.
Es war sehr interessant, die vielen Geschichten der Pioniere zu lesen. Allerdings haben sie mich persönlich nicht weitergebracht. Insgesamt ein guter Ratgeber mit kleineren Schwächen.

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