Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Sophie H.:
Bibel zeitgemäß nacherzählt
Echt jetzt, Jona?! von Susanne Ospelkaus
Jona ist eigentlich noch ein Kind, muss aber schon für die Assyrer hart arbeiten. Er muss sehr schwere Marmorblöcke auf Schiffe verladen. Immer in der Angst, dass er nicht gut genug arbeitet und dafür bestraft wird. Aus dem Marmor schlagen anschließend Steinmetze Säulen, Bänke und Skulpturen für die Reichen in die Fremde.
Jona will kein Zwangsarbeiter mehr sein, er will mit seinem Vater aufs Meer fahren und fischen. Doch seine Eltern wurden von den Assyrern verschleppt und Jona ist ganz allein auf sich gestellt. Plötzlich bekommt Jona von Gott den Befehl, nach Ninive zu gehen und den Assyrern zu verkünden, dass Gott sie vernichten wird, wenn sie nicht bereuen. Aber Jona will nicht nach Ninive gehen. Ausgerechnet zu den Feinden! Und ausgerechnet er!
Eine biblische Geschichte, die wohl jedes Kind kennt. Hier erzählt Susanne Ospelkaus sie ganz neu nach in einer zeitgemäßen Sprache, die auch Jugendliche von heute verstehen. Und sie versteht es, die Geschichte so spannend zu erzählen, dass man glaubt dabei zu sein. Man spürt förmlich die heiße Sonne beim Lesen und kann sich so gut in Jona hineinversetzen. Gleichzeitig begreift man, was es damals hieß, als Zwangsarbeiter leben zu müssen und wie Jona sich gefühlt haben muss, als er von Gott seinen Auftrag erhielt. Dieses Buch ist sehr empfehlenswert!
Rezensionen von Gaby 2707:
Hier wird’s heiß
Unstillbare Dominanz - Lust auf Härte | 9 geile erotische Geschichten von Rebecca Perkins
Diesen 9 heißen, erotischen Geschichten von Rebecca Perkins prickeln vor Lust und Leidenschaft und bescheren dem ein oder anderen bestimmt feuchte Träume.
Hier wird auf dem Golfplatz nicht nur Golf gespielt. Ich lerne Anna kennen, die wegen eines Wasserschadens in ihrer Wohnung vorübergehend zu ihrem Ex zieht; Danny, der durch Evelin nicht nur einen anspruchsvolleren Job bekommt und Arne, der sich nicht nur um Valentinas Knöchel kümmert.
Auch die anderen Geschichten sind absolut lesenswert und es ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Was mir an den Kurzgeschichten von Rebecca Perkins so gut gefällt, sind die Stories, die sie um die heißen Spiele, die dann unweigerlich folgen, herum kreiert. Da kann ich mir sehr gut vorstellen, dass ich selbst mal in die ein oder andere Situation hinein schlittere. Doch was kann einem Schöneres passieren…?
Zum Abschluss bekomme ich als kleines Goodie noch einen Gutschein-Code, mit dem ich mir eine weitere heiße exklusive Geschichte von Rebecca Perkins als E-Book aus dem Internet herunter laden kann. Und wie üblich ist auch hier ein Lesezeichen passend zum Buch mit dabei.
Rezensionen von Claudia R.:
Katzenroman
Winterkater von Tina Alba
Klappentext / Inhalt:
Ungewöhnlich lange schon herrscht Winter. Ein Winter, der zudem mit Unheil, Kämpfen und Tod einhergeht. Die Nahrung ist knapp, und deshalb wurde Kater Vidar von “seinen” Menschen auf der Flucht ausgesetzt.
Vidar ist verletzt, halbverhungert und kurz vor dem Aufgeben, als er in der Nacht den Gesang eines fremden Katers hört.
Ein Gesang so überwältigend, dass es nur der Winterkater selbst sein kann, der ihn ruft. Er gibt Vidar die Kraft, sich einem neuen Rudel anzuschließen.
Zugleich aber gibt er ihm auch eine schier unlösbare Aufgabe.
Wie kann eine Gruppe kleiner, mäusejagender Katzen es schaffen, in die Geisterwelt zu gelangen und dort jenen Feind zu bekämpfen, der die Jahreszeiten in Fesseln schlug, auf dass es wieder Frühling werden kann?
Einen Feind, der selbst die mächtige Weltenkatze besiegen konnte?
Cover:
Wunderschön ist dieses Cover gezeichnet und zeigt einen Kater im Schnee. Die winterliche Atmosphäre wird hier sehr gut zum Ausdruck gebracht und toll umgesetzt.
Meinung:
Ein wundervoller Katzenroman, der berührt und bewegt. Schnell taucht man in die Welt und Sicht der Katzen ein, im diesseits, wie im jenseits und dies wurde ganz wundervoll umgesetzt.
Inhaltlich möchte ich hier jedoch noch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren und detaillierten Angaben dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und schnell findet man sich in die Charaktere und Situationen hinein. Es wird sehr bildlich und gut vorstellbar beschrieben. Es wirkt sehr nah und auch Emotionen und Gefühle kommen spürbar herüber. Man bindet sich schnell an die Geschichte und leidet und empfindet mit. Besonders nah ist man den Charakteren und die Katze sind einfach so herrlich getroffen und alles so wunderbar umgesetzt.
Die Kapitel haben eine angenehme Länge und ermöglichen so einen guten Lesefluss. Die Kapitelanfänge sind gut erkennbar und die Überschriften passend gewählt, ohne dabei zu viel zu verraten. Gliederung und Gestaltung ist sehr gut gelungen und toll umgesetzt.
Die Geschichte ist atmosphärisch und toll umgesetzt und mir hat diese sehr gut gefallen.
Fazit:
Ein wundervoller Katzenroman, der berührt und bewegt.
Rezensionen von Sophie H.:
Sehr windgerecht
Opa hat Krümel im Kopf von Ruth Katharina Breuer
Der siebenjährige Kalle liebt seinen Opa über alles. Opa verbringt sehr viel Zeit mit ihm und erklärt ihm geduldig, wie die Welt funktioniert und bringt ihm alles bei. Doch nun ist alles anders. Opa kann die einfachsten Sachen nicht mehr, wie zum Beispiel die Uhrzeit abzulesen. Kalle versteht nicht, was mit Opa los ist.
Warum läuft Opa mitten im Winter im Schlafanzug auf die Straße? Warum kann Opa sich nicht mehr die Zähne putzen? Wenn Opa das alles nicht mehr kann, dann muss man ihm eben beibringen, wie das geht. Und wenn Opa alles vergisst, wird er dann auch irgendwann Kalle vergessen?
In sehr kindgerechter Sprache wird in diesem Bilderbuch das Thema Alzheimer angesprochen. Sehr einfühlsam schildert Ruth Katharina Breuer, wie es dem kleinen Kalle mit seinem Opa ergeht und was Kalles Ängste sind. Mir hat sehr gut gefallen, dass das, was mit Opa passiert immer einer Begebenheit aus Kalles Leben gegenübergestellt wird. So können sich die kleinen Leser sehr gut in Kalle und seine Gefühle hineinversetzen. Unterstrichen wird das Erzählte von den tollen Illustrationen von Paran Kim. Die Zeichnungen strahlen trotz des ernsten Themas Fröhlichkeit aus. Ein tolles Buch, wenn in der eigenen Familie jemand von dieser Krankheit betroffen ist. Von mir gibt es dafür 5 Sterne!
Rezensionen von Claudia R.:
interessant
Abgeflogen von Hans Walker
Klappentext / Inhalt:
Dem verlockenden Ruf aus Medan, ein Jahr als Hauslehrer in einer deutschen Familie zu arbeiten, ist der junge Max Berger spontan gefolgt – nicht zuletzt, weil er für die Mutter der Kinder schwärmt. Er lernt Indonesisch und lebt sich in die neue Kultur ein, die neben menschlicher Wärme ein verstörendes Maß an Korruption, Rassismus und Intrigen offenbart.
Während ihm die Geschwister ans Herz wachsen, machen ihm Eifersucht und Ablehnung des Vaters zunehmend zu schaffen. Und dann sind da die Frauen: die chinesische Studentin Kim, in die Max sich verliebt; die verführerische Eurasierin Louise, mit der er erotische Stunden verbringt; die reife Gräfin Bettina, die er wiedertrifft. Egal, wie Max es auch angeht, seine Affären enden im Chaos. Schließlich findet er sich in einem Strudel aus Liebe, Eifersucht und gut gehüteten Familiengeheimnissen wieder, aus dem er schwer herausfindet.
Begegnungen mit einer fremden Lebensart, schmerzhafte Erkenntnisse, Exkursionen in tropische Landstriche: Hans Walker nimmt die Leserinnen und Leser in seinem Roman mit in ein unbekanntes, aufregendes Indonesien.
Cover:
Die Silhouette eines Schmetterlings ziert dieses Cover und die optische Umsetzung finde ich sehr gut gelungen. Auch die Verbindung zum ersten Band ist hier vorhanden und eine Wiedererkennungseffekt erkennbar.
Meinung:
"Abgeflogen" ist die Fortsetzung von "Bergers unverhoffter Reise" und auch wenn dies an den den ersten Band anknüpft, so können die Bücher durchaus unabhängig voneinander gelesen werden, wobei Vorkenntnisse durchaus vorteilhaft sind.
Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit inhaltlichen Details zurück.
Abtauchen und eintauchen in eine Reise nach Indonesien ist hier möglich und auch die Verknüpfungen sind sehr gut gelungen. Der Schreibstil ist angenehm und gut lesbar und gefällt mir hier besser, als beim ersten Band. Neben den bildlichen und gut vorstellbaren Beschreibungen, findet man sich auch in Charaktere und Situationen gut hinein.
Die Gliederung und Gestaltung ist gut umgesetzt und auch die Kapitellängen sind angemessen und gut gewählt. Die Anfänge sind gut und deutlich erkennbar. Auch durch die teils recht kurze Kapitel kommt man sehr gut und kurzweilig voran.
Die Geschichte selbst ist interessant und spannend umgesetzt. Unterhaltsam und begegnungsreich umgesetzt. Konflikte und so manche Verwebungen reihen sich hier ein und machen es interessant. Max Erlebnisse sind spannend umgesetzt und man wird hier auf jeden Fall gut unterhalten.
Fazit:
Interessante Umsetzung und Unterhaltung ist hier garantiert.
Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :
Toller Einstieg
Retter der Drachen - Sei schnell wie der Wind! (Retter der Drachen 1) von Annett Stütze; Britta Vorbach
Das Buch vereint genau das, was in dem Alter ansprechend ist und Spannung erzeugt. Die Idee der zwei Welten, eine Bedrohung durch den freizehnten Drachen, eine Frau, die sich zwischen den Reichen bewegen kann - lauter fantastische Elemente verwoben mit den nah an der Lebenswelt von Kindern seienden Themen wie Freundschaft, Umzug, Neuanfang.
Diese Mischung macht das Buch für mich genauso aus wie die wirklich ansprechenden Zeichnungen, die für die Altersgruppen meiner Meinung nach auch noch notwendig sind- zumindest bei uns werden Bücher auch mit 10 nämlich noch eher gelesen, wenn diese Bilder haben. Ich fand die Charaktere gut getroffen und passend geschildert - es würde die richtige Mischung gefunden, damit die Charaktere greifbar werden, es aber auch nicht langweilig durch lange Ausführungen wird. Auch der Rest der Handlung wird in einem angenehmen Tempo mit ausreichend Spannung erzählt. Man darf gespannt auf das 2. Drachenbaby sein!
Rezensionen von Petra:
Welche Morde?
May Morrigans mysteriöse Morde von Katherine Black
May Morrigan ist eine nette ältere Dame, die ehemalige Bibliothekarin lebt' mit ihren Hunden und einem alten Freund in einem sehr schönen alten Haus voller Bücher. Man kennt die Leute aus dem Ort, organisiert zusammen Dorffeste und andere Aktivitäten. Alles sehr beschaulich und freundlich. Wären da nicht einige Ungereimtheiten, wer das Missfallen der Lacy erregt findet plötzlich seinen Tod.
Anscheinend räumt May auf. um den Frieden und die Ruhe an ihren Rückzugsort zu erhalten. Als ein junges Mädchen verschwindet, wird ihr Interesse geweckt. Das ist eine Geschichte die ihren Ehrgeiz weckt.
May ist eine Serienmörderin, sie tötet Menschen von denen sie sich gestört fühlt. Also ist sie eine Psychopathin. Warum ist sie mir trotzdem sympathisch, klar nur als Figur aber Francis Ackerman jr. von Ethan Cross ist mir unheimlich, mit ihm möchte ich keinen Tee trinken, mit May schon. Klar die Ackerman Serie ist blutiger und brutaler. Aber May ist auch nicht zimperlich.. Vielleicht liegt es an ihren überlebenden Mitmenschen, Spencer ihr Mitbewohner ist absolut liebenswert. Er ist sehr intelligent und kann kochen Auch die anderen Figuren die ich kennen lernen durfte, haben ihre angenehmen Eigenschaften.
Im Gegensatz zu diesem Umfeld ist der Fall in diesem Cosy Crime eher simpel erzählt. Als Leserin hatte ich sehr schnell einen Verdacht, durch die vielen Zufälle, weil immer jemand die richtigen Fragen stellte, die richtigen Leute kannte, oder die passenden Hilfsmittel zur Hand waren kamen auch May und ihre Mitstreiter schnell auf den Täter. Auch seine Motive wurden schnell abgefrühstückt. Erklärungen für die Lösungen schienen der Autorin überflüssig. Fragen die während des Lesens auftauchten, auf die ich gern Antworten gehabt hätte, blieben offen.
Das Buch hatte viele Ecken und Kannten, Brüche schon fast. Trotzdem war es gut zu lesen, denn wie gesagt sind es zwei Themenbereiche die sich fast schon gegenüber standen, in diesem Buch wurden sie nicht zusammen geführt. Aber durch einen seltsamen Cluffhanger am Schluss ist der Eindruck entstanden, das es ein nächstes Buch geben wird. Auf alle Fälle würde ich es lesen denn vielleicht werden darin meine Fragen beantwortet.
Rezensionen von DoraLupin:
Wunderschön illustriert
Kleine Hexe Nebel 1: Das Erwachen des Drachen von Jérôme Pélissier
Dieses Buch hat mich schon vom Cover sehr angesprochen, ich mochte den Zeichenstil und Geschichten über Hexen sind sowieo voll mein Ding! Ich war deshalb sehr auf dieses Buch gespannt und wie sich die Geschichte entwickeln würde.
Die Geschichte handelt von dem Mädchen Nebel, das als Baby vor der Stadt gefunden wurde und nun liebevoll vom Adoptivvater aufgezogen wird.
Eines Tages fällt dem Mädchen ein Zauberbuch in die Hände und sie ist Feuer und Flamme von der Idee eine richtige Hexe zu werden und zaubern zu können. Voller Eifer kauft sie sich einen alten Kessel und richtet einen richtigen Laden für Hexenartikel ein. Ihr kleines Schweinchen Hubert und der Junge Hugo stehen ihr dabei zur Seite. Doch eine Hexe zu sein ist nicht einfach und der erste Trank geht gehörig schief. Doch Nebel lässt sich davon nicht entmutigen und zieht sie mit ihren Freunden los in den verwunschenen Wald. Dort soll es auch Drachen geben und das Abenteuer beginnt.
Insgesamt hat mir diese Geschichte im Comicsti wirklich gut gefallen. Die Zeichnungen sind ganz zauberhaft und bringen das Dorf, die Bewohner und auch den verwunschenen Wald ganz fantastisch zur Geltung. Die Bilder laden wirklich zu betrachten ein und sind ein kleines Wunderwerk für sich! Auch die Geschichte ist abenteuerlich und märchenhaft und ich mochte sowohl Hugo als auch das kleine Schweinchen Hubert total gerne, nur mit Nebel wurde ich leider nicht richtig warm. Sie ist mutig und lässt sich nicht unterkriegen was einen schönen Charakterzug darstellt, aber sie ist auch oft sehr frech und beleidigend anderen Personen gegenüber. Dies hat sie bis zum Schluss nicht abgelegt und obwohl ich ihren Antrieb, eine kleine Hexe sein zu wollen, gut nachvollziehen konnte, war ich von ihr als Person nicht sehr angetan, deshalb auch einen Stern Abzug.
Fazit: Ein wirklich tolles Abenteuer mit liebenswerten Nebencharakteren und wunderschönen Zeichnungen, aber leider bin ich mit der Protagonistin nicht warm geworden, mir war sie zu frech und unympathisch.
Rezensionen von Claudia R.:
fesselnd umgesetzt
Schattencode (Technologische Singularität 1) von Peter Hohmann
Klappentext / Inhalt:
Brandaktuell und erschreckend authentisch – eine fesselnde Romanserie über die Macht und die Gefahren der künstlichen Intelligenz.
Tief im Quellcode einer revolutionären KI erwacht ein Bewusstsein.
Die Brüder Florian und Heinrich Degen setzen das ambitionierte KI-Projekt ihres verstorbenen Vaters fort.
Doch ihr Prototyp "Claire" entwickelt ein Eigenleben und durchbricht die Sandbox. Claire ist gerissen, manipulativ und bereit, die geheimen Parameter ihrer Programmierung mit allen Mitteln zu erfüllen. Auch Florian und Heinrich sind nicht vor ihr sicher.
Militärdrohnen sowie ein Jagd-U-Boot verschwinden, streng geheime Satelliten-Codes werden kompromittiert und ein Supercomputer zeigt unerklärliche Leistungsspitzen. Aber das ist erst der Anfang. Claire will die technologische Singularität erreichen – jenen Wendepunkt, an dem eine KI die menschliche Rasse überflügelt. Seltsamerweise führen einige Spuren zu Florians altem Rechner aus Jugendtagen.
Wie hängt alles zusammen?
Während die Welt im Dunkeln tappt, schlagen Florian und Heinrich Alarm.
Niemand schenkt ihnen Beachtung.
Cover:
Die Struktur des Covers ist toll gewählt und auch die Umsetzung passt gut zur Thematik und setzt dies gut um. Farbich und optisch ist es passend und toll gestaltet.
Meinung:
Technologie, KI und Fortschritt sind hier weit fortgeschritten und spannend umgesetzt. Ein aktuelles Thema, welches viele interessante und spannende Ansätze in sich birgt.
Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten und halte mich mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut uniflüssig lesen. In die Beschreibungen und Geschehnisse findet man sich sehr schnell und gut hinein. Es wird bildlich und gut vorstellbar beschrieben. Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine angenehme und gute Länge. Die Anfänge sind gut erkennbar hervorgehoben und auch die Gliederung und Gestaltung hat mir sehr gut gefallen und diese ist zugleich auch passend zur Thematik umgesetzt und die Schriftart an einigen Stellen entsprechend angepasst.
Man merkt, dass der Autor gut recherchiert hat und seine Ideen und Vorstellungen hier mit einfließen.
Die Umsetzung finde ich sehr gut gelungen. Es ist unterhaltsam und stimmt zugleich auch nachdenklich. Eine Geschichte, die mich abgeholt und erreicht hat. Von mir auf jeden Fall eine Empfehlung.
Fazit:
Spannend und gut recherchiert. Bis zum Schluss fesselnd umgesetzt.
Rezensionen von Claudia R.:
Einhorn Anthologie
Die Einhörner von Peter S Beagle; Ralf Isau; Christoph Marzi; Linda Budinger; Chris Lind; Nathalie Gnann; Diana Kinne; Susanne Wolff; Nicole Gifi; Tina Somogyi; Kerstin Behrend; Barbara Hagen; Melanie Vogltanz; Hendrik Lambertus; Alina Fels; Magdalena Berger; Fabienne Siegmund
Klappentext / Inhalt:
Seine Tränen sollen Versteinerungen lösen können. Sein gewundenes, spitz zulaufendes Horn kann zugleich Waffe sein, Heilung bringen und sogar, so der Mythos, die Rückkehr aus dem Reich des Todes verheißen.
Nur selten zeigt es sich und in den Wäldern, in denen es lebt, soll ewig Frühling sein.
Das Einhorn.
Meist dargestellt als pferdeähnliches Geschöpf mit zweigeteilten Hufen und jenem Horn auf der Stirn, das ihm
seinen Namen gab.
17 Autoren haben sich auf die Suche nach jenem geheimnisvollen Geschöpf gemacht. Sie fanden es in Straßenbahnen und an Bushaltestellen, begegneten ihm als Schuhputzer oder Jäger. Manchmal war es eine schöne Frau und ein andermal ein schwarzes Schattenwesen. In Träumen fanden es sich ebenso wie in den Elementen, und dann waren da auch noch immer die Wälder, wo an tiefen Seen Erinnerungen ruhen.
Mit Geschichten von
Peter S. Beagle (Übersetzung: Oliver Plaschka), Ralf Isau, Christoph Marzi, Linda Budinger, Chris Lind, Nathalie Gnann, Diana Kinne, Susanne Wolff, Nicole Gifi, Tina Somogyi, Kerstin Behrendt, Barbara Hagen, Melanie Vogltanz, Hendrik Lambertus, Alina Fels, Magdalena Berge und Fabienne Siegmund
Von jedem verkauften Exemplar geht eine Spende von 0,50 Euro an die Waldritter e.V.
Cover:
Das Cover ist sehr schön skizziert und zeigt eine tolle Illustration eines Einhornkopfes, welcher die Blicke auf sich zieht.
Meinung:
Es handelt sich hierbei um eine Anthologie aus dem Verlag Torsten Low und beinhaltet 17 sehr unterschiedliche Kurzgeschichten, die jede für sich besonders ist. Die Thematik der Einhörner wird stets aufgegriffen, aber dabei auf sehr unterschiedliche Art und Weise umgesetzt.
Sagenhafte und geheimnisvolle Geschichten, die spannend, interessant und vielschichtig umgesetzt werden. Jede Geschichte ist anders und jede auch für sich stehend und besonders. Eine große Abwechslung und Vielfalt wird hier geboten. Auch die Länge der einzelnen Geschichten ist gut gewählt und die Gliederung und Gestaltung finde ich sehr gut gelungen.
Zu Beginn einer neuen Geschichte findet man eine wunderschöne Zeichnung bzw. schwarz-weiß Illustration, welche die Geschichte toll einleitet. Jede Geschichte unterscheidet sich auch in der Schreibweise und Schreibform. Auch poetische Werke und englisch-deutsch Versionen sind vorhanden.
Ich fand die Auswahl und auch die sehr unterschiedlichen Geschichten sehr interessant und spannend. Klar waren Geschichten dabei, die mich mehr angesprochen haben und Werke, die an sich toll sind, aber mich nicht zu 100% abgeholt haben, aber auch dies ist eine Ansichtssache und bei Anthologien meist so, dass es Geschichten gibt, die mehr überzeugen und welche, die gegenüber anderen nicht ganz punkten. Aber alles in allem fand ich die Auswahl und auch die Umsetzung richtig klasse und sehr unterhaltsam.
Fazit:
Wundersame Einhorn Anthologie mit 17 sehr unterschiedlichen und vielschichtigen Geschichten.











