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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Ameland:

Generationenwechsel im Traditionscafé

Café Alba von Emilia Lombardi

Die Autorin macht in diesem zweiten Band einen Zeitsprung in die 70er Jahre. Isabella ist nun schon erwachsen und hat ihr Studium mit Bravour abgeschlossen. Sie ist bereit in die Geschäftsleitung einzusteigen und hat schon viele Ideen für Veränderungen. Das geht nicht ganz ohne Meinungsverschiedenheiten mit ihrer Mutter vonstatten, aber Francesca muss aus persönlichen Gründen etwas kürzertreten.

Auch im zweiten Band der Familiengeschichte sorgen Intrigen wieder für die nötige Spannung.

Isabella und Francesca waren mir von Beginn an ja schon sympathisch, etwas schwerer tat ich mich mit der etwas gefühlskalt wirkenden Carla. Letztere konnte mich dieses Mal überraschen, nicht nur mit ihren guten Einfällen in verschiedenen Krisen, sondern auch mit einer Liebeserklärung. Sie hat für mich eine positive Entwicklung gemacht. Für die Frauen ist es nicht leicht, sich in der Männerwelt zu behaupten, aber sie sind starke Charaktere und halten im Ernstfall bedingungslos zusammen.

Emilia Lombardi hat einen angenehm zu lesenden Schreibstil und weiß wie sie ihre Leserschaft bei der Stange halten kann. Auch der Zeitgeist wurde immer wieder gut eingefangen. Ein Highlight war auch dieses Mal die Erfindung noch heute sehr bekannter Produkte.

Ich kann diese Familiengeschichte für gemütliche Lesestunden nur empfehlen.

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Rezensionen von La Calavera Catrina:

Himari und das kleine Café

Das kleine Café der zweiten Chancen von Shiori Ota

Hauptfigur ist Himari, die einst ein Wunderkind am Piano war, aber nach einem Unfall nicht mehr spielen kann. Die Enttäuschung ihrer Mutter ist groß. Sie setzt ihre Tochter unter Druck, ihr Talent nicht zu verschwenden und Himari fühlt sich Zuhause zunehmend unwohl. Auf ihrem Schulweg lernt Himari eine Frau kennen, die ihr Mut macht, am nächsten Tag jedoch verschwunden ist.

Stattdessen findet sie das erwähnte Café am Rand eines wunderschönen Parks und die Wächterin der Zeit und Besitzerin Frau Hayari. Sie ermöglicht allen eine kurze Reise in die Vergangenheit, die ihr Café besuchen und eine Entscheidung in ihrem Leben bereuen. Himari lernt verschiedene Menschen und ihre Geschichten kennen, lernt guten Kaffee zu schätzen und erhält einige Lektionen. Als sie die Zwillinge Tsukko udn Ryuta kennenlernt, verändert sich ihr Leben.

Die Atmosphäre des Café ist wirklich gelungen. Frau Hayari ist wertschätzend und nachsichtig mit ihren Gästen, während Hund Mokka die Leute anzieht. Wenn man Kaffee liebt, dann werden die Beschreibungen richtig Lust auf die nächste Tasse machen. Die Geschichte war viel zu kurz und hörte leider abrupt auf. Zu einer Fortsetzung konnte ich jedoch nichts finden. Die eingebaute Bedeutung von Michael Endes Klassiker «Die unendliche Geschichte» fand ich richtig schön und auch Himaris Entwicklung, auch wenn die Vorstellung eines Kindes für mich an manchen Stellen nicht passte, profitiert von den Erfahrungen im Café. Hier fehlte mir allerdings ein passender Abschluss für Himari. Insgesamt blieb die Geschichte hinter meinen Erwartungen zurück. Die Idee und einige Details sind toll, aber die dramatische Umsetzung konnte mich gar nicht verzaubern.

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Rezensionen von rewareni:

Ein neuer Anfang

Kumohoshi von Medra Yawa

Als Spin -Off Band der bereits drei erschienen Kriegsheimserie ist der Roman ,, Kumoshi: Zwischen Frost und Ragnarök“ angesiedelt.
Die Autorin Medra Yawa zeigt auch hier wieder einmal ihre fantasievolle Seite, wo sie ihre Leser mit ihren originellen und spannenden Geschichten für sich einnehmen kann.

Dieser Roman steht im Grunde für sich alleine, sodass man ihn auch ohne Vorkenntnisse der anderen Bände lesen kann.
Für mich war es zwar stellenweise etwas ungewohnt, dass Personen, die ich aus den Kriegsheim Geschichten bereits gekannt habe, anders reagieren und auch andere Charaktere besitzen, aber mit der Zeit habe ich mich daran gewöhnt.
Es war spannend zu lesen, wie die Protagonisten hier reagieren und welche Intensionen sie haben entweder einen Krieg zu verhindern oder ihn mit Absicht herauf beschwören wollen.
Die Autorin hat auch hier wieder eine sehr komplexe Geschichte geschrieben, die volle Aufmerksamkeit braucht um nicht wichtige Details zu überlesen.
Auch wenn ich nicht immer gleich alles verstanden habe, ist Medra Yawa stets hilfreich mit Antworten zur Seite gestanden.
Eine spannende Geschichte also, die aus einem anderen Blickwinkel betrachtet, die Kriegsheim Romane in einem anderen Licht erscheinen lassen und es somit noch spannend wird, wie die Handlungen nun weitergehen.

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Rezensionen von La Calavera Catrina:

Spannender Krimi für die kalten Tage

Blutbuße von Viveca Sten

«Blutbuße» entführt in ein winterliches Bergdorf in Schweden, wo Hanna Ahlander und ihr Kollege Daniel Lindskog in einem Mordfall in einem Hochgebirgshotel ermitteln. Charlotte Wretlind wurde brutal getötet. Zurück bliebt ihr trauernder Sohn Filip und viele offene Fragen. Einige sind auch erleichtert, dass die unsympathische Immobilienentwicklerin mit ihren ambitionierten Plänen keine Unruhe mehr stiften kann.

Erzählerisch bekommt man viele Sichtweisen, wobei nicht bei allen klar ist, welche Rolle sie in dem Fall spielen. Es bleibt also mysteriös, unvorhersehbar und spannend, auch wenn sich erahnen lässt, in welche Richtung es gehen könnte. Da wäre beispielsweise Ida, die Lebensgefährtin von Daniel, die sich nicht mehr von ihm angezogen fühlt, Anton, der seine Homosexualität verheimlicht oder Aadas, die im Hotel arbeitet und der Polizei etwas verheimlicht, weil sie ihr nicht vertraut. In der Vergangenheit lernt man Monica kennen, die im Dezember 1973 stolz ihren neuen Job im Hochgebirgshotel in Storlien antritt. Mir hat gefallen, dass die Handlung vor dem Mord ansetzt und gleich zu Vermutungen einlädt. Das Finale ist hochspannend und zwischendurch gibt es immer wieder Ablenkungsmanöver.

Die gemütliche Winteratmosphäre, der schwedische Charme und die persönlichen Facetten der Hauptfiguren, machen den Krimi letztlich zu einer gelungenen Unterhaltung für die kalten Tage.

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Rezensionen von PucKker:

Verschenktes Potenzial

The Games Gods Play – Schattenverführt von Abigail Owen

Unfreiwillig wird Lyra von Hades für die Spiele der olympischen Götter ausgewählt. Sie muss sich gefährlichen Prüfungen stellen, gegen andere Sterbliche antreten und gleichzeitig versuchen, am Leben zu bleiben. Doch die größte Herausforderung könnte sein, sich nicht in Hades zu verlieben – denn Zeus’ Fluch macht sie unliebbar.

Das Buch hat definitiv einige spannende Momente, die dafür sorgen, dass man immer wieder weiterlesen möchte. Die kurzen Kapitel sind ein großer Pluspunkt und lassen die Geschichte trotz der Länge schnell voranschreiten. Die Aufgaben, die es zu meistern gilt, sind teils wirklich aufregend und fesselnd – da fliegen die Seiten nur so dahin.

Schreibstil:
Leider überzeugt der Schreibstil nicht komplett. Besonders Hades’ ständiges “Fuck!” hat mich irgendwann nur noch genervt. Die Dialoge wirken eher wie aus einem YA-Buch, was nicht so recht zu den NA-Elementen passt. Der Versuch, „Spice“ einzubauen, hätte meiner Meinung nach weggelassen werden können – es hat sich einfach nicht harmonisch eingefügt. Das Worldbuilding ist so gut wie nicht vorhanden, was schade ist, denn gerade hier hätte ich mir mehr Details gewünscht. Die Urban-Fantasy-Elemente haben für mich leider überhaupt nicht funktioniert.

Charaktere:
Lyra als Protagonistin ist schwer greifbar. Obwohl ihre Hintergrundgeschichte durch den Fluch dramatisch ist, bleibt sie seltsam blass. Sie hat keine eigenen Ziele und wirkt oft wie ein Mitläufer, der sich Hades blind anpasst. Ihr impulsiver Wunsch, allen zu helfen, ist zwar nett gemeint, aber ohne tiefere Motivation wirkt es unglaubwürdig.

Hades selbst bleibt ein Klischee. Als „Shadow Daddy“ hätte er durchaus interessant sein können, aber er ist überraschend unreif. Seine Machtposition gegenüber Lyra wird nie problematisiert, was eine spannende Dynamik hätte sein können. Ein kleiner Lichtblick war die Erwähnung seiner Vergangenheit mit Persephone, aber auch hier wurde viel Potenzial verschenkt, und die Auflösung war enttäuschend.

Romanze:
Die Liebesgeschichte wird als „Slow Burn“ vermarktet, fühlt sich aber wie Insta-Love an. Die emotionale Tiefe fehlt, und vieles bleibt unausgesprochen. Auch die typische Konstellation „naive Jungfrau trifft erfahrenen Mann in Machtposition“ wirkt mittlerweile einfach nur noch altmodisch.

Fazit:
Das Buch hat einige gute Ansätze, vor allem bei den spannenden Aufgaben und der Grundidee der Spiele. Leider mangelt es an überzeugendem Worldbuilding, komplexen Charakteren und einer gut ausgearbeiteten Romanze. Für junge Leserinnen und Leser könnte es dennoch ein unterhaltsames Buch sein.

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Rezensionen von yellowdog:

Sukhin und Jinn

Zweckfreie Kuchenanwendungen von Yeoh Jo-Ann

Es ist interessant, mal einen Roman aus Singapur zu lesen. Ein Glossar am Ende des Buches hilft einen bei einigen speziellen Begriffen.
Yeh Jo-Ann hat einen skurrilen Sinn für Humor. Das äußert sich vor allen durch den Protagonisten, den Lehrer Sukhin.
Sukhin ist ein eigenwilliger Typ, aber dafür habe ich viel übrig.

Elementar für die Handlung ist die liebevolle Beziehung zwischen Sukhin und Jinn. Mein einziger Einwand wäre, dass Jinn als Charakter anfangs zu verhalten bleibt. Sie nimmt nicht so die Perspektive ein wie das Sukhin tut. Daher blieb sie mir anfangs fremd. Das gibt sich aber zum Ende hin.
Die Quintessenz des Buches ist das Thema, dass man die Entscheidung, wie man sein Leben gestalten will, treffen muss.

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Rezensionen von La Calavera Catrina:

Die Welt hat ein Loch- und Hirnkoboldproblem

The Hollow Places von T. Kingfisher

«The Hollow Places» war mein erstes Buch von T. Kingfisher alias Ursula Vernon, aber sicher nicht mein letztes. Es beginnt beinahe cozy und nimmt sich Zeit Kara und ihre neue Lebenssituationen vorzustellen, bevor das schaurige Szenario sich seinen Weg bahnt. Denn diese Geschichte überrascht mit einigen Horror-Elementen, die ich am Anfang so nicht vermutet hätte.

Die 34-jährige Kara ist frisch geschieden, finanziell knapp bei Kasse und zieht bei ihrem Onkel Earl ins Wundermuseum ein. Nebenan verwöhnt sie der exzentrische Barista Simon mit gutem Kaffee und beide freunden sich an. Ihre humorvollen Dialoge schaffen eine Distanzierung zu schaurigen Momenten, die gerade denen hilft, denen es schnell zu gruselig wird. Dieser witzige und sehr flüssige Schreibstil, hat mich richtig mitgezogen, wenn es gruselig oder actionreich wurde. Manchmal war es nicht so leicht, dem, mitunter temporeichen Geschehen, zu folgen, aber Kingfischer ist es gelungen, ihren Figuren echtes Leben auf den Leib zu schreiben und eine unheimliche Atmosphäre zu schaffen, die mir immer noch Schauer über den Rücken jagt. Deshalb mochte ich auch die ruhigen Passagen, weil im Hintergrund immer etwas Unheimliches war.
Die offenen Fragen, die schlussendlich bleiben, können unbefriedigend sein oder die eigene Fantasie beflügeln. Letztlich passt es sehr gut zum mysteriösen Ton des Buches. In jedem Fall hat mich das Finale gefesselt und berührt. War ich doch zeitweise etwas ahnungslos, in welche Richtung die Story möchte, als vorübergehend die Spannung dem Mysteriösen weichen musste. Das spricht sehr für die Unvorhersehbarkeit der Geschichte - wenn auch eine Sache die ganze Zeit klar schien. Kara wirkt nahbar und durchläuft ohne große Skills dieses Abenteuer. Sie beweist viel Stärke und geht auch mit den großen Veränderungen ihres Lebens anschließend selbstbewusster um. Es gab zwar Momente, wo ich Karas Entscheidungen nicht nachvollziehen konnte, aber im Ganzen ist sie eine zutiefst menschliche Figur mit Entwicklungspotenzial. Zudem stellt sie in ihrer Gedankenwelt viele Fragen und versucht (mitunter verrückte und sarkastische) Antworten auf alles zu finden. Wer Spaß am Spekulieren und popkulturellen Bezügen hat, ist hier genau richtig. Es gab ein paar Punkte, die hätte ich mir anders gewünscht, aber ich kann damit leben, dass Kingfisher hier ihren eigenen Vorstellungen gefolgt ist, die dieses Buch besonders machen. Dazu gehört auch, dass man hier vergebens nach Romantik sucht, was ich sehr erfrischend fand.

Ich habe als Nervenbündel mitgefiebert, gruselte mich vor dieser verstörend rätselhaften Welt und erfreute mich an dem herrlich absurden Zusammenspiel von Kara und Simon, von dem ich mir gern noch mehr gewünscht hätte. Ich kann nur empfehlen, dieses Buch möglichst erwartungsfrei zu lesen und sich einfach mitziehen zu lassen. Es hat mich wirklich gut unterhalten und noch immer nicht ganz losgelassen.

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Rezensionen von KimVi:

Nichts für schwache Nerven!

The Killer Profile von Helen Fields

Midnight Jones arbeitet für ein modernes Biotech-Unternehmen in London. Sie wertet im Auftrag der Klienten Tests für Jobs oder Studienplätze aus. Dabei stößt sie auf ein mehr als außergewöhnliches Profil. Zunächst glaubt sie an einen Systemfehler, doch da sie einen Fehler schnell ausschließen kann, steht für sie fest, dass der Test von einem Serienkiller durchgeführt wurde.

Die Meldung an Vorgesetzte stößt auf taube Ohren. Als Midnight erfährt, dass eine Frau brutal ermordet wurde, schrillen bei ihr die Alarmglocken. Sie ist sich sicher, dass der anonyme Bewerber dafür verantwortlich ist und nicht eher aufhören wird, bis er gestoppt wird. Midnight beginnt auf eigene Faust zu recherchieren und gerät dabei in große Gefahr...

Helen Fields versteht es vom ersten Moment an, Spannung aufzubauen. Gleich zu Beginn beobachtet man den brutalen Mord an einer Frau. Da die Autorin diese Szenen lebendig beschreibt, setzt sofort das Kopfkino ein und das verlangt einem einiges ab. Allzu zartbesaitet sollte man beim Lesen dieses Thrillers deshalb nicht sein. 

Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Im Verlauf der Ereignisse werden einige Charaktere eingeführt. Gerade anfangs sollte man deshalb konzentriert lesen, um die Personen richtig zuzuordnen. Leserinnen und Leser, die bereits "The Institution" von Helen Fields gelesen haben, dürfen sich auf ein Wiedersehen mit der forensischen Profilerin Dr. Connie Woolwine freuen. 

Midnight wirkt sehr sympathisch. Sie kümmert sich rührend um ihre Zwillingsschwester. Obwohl man dadurch eine gewisse Nähe zu Midnight aufbaut und die Hauptprotagonistin lebendig wirkt, bremsen die teils sehr ausufernd erzählten Hintergrundinformationen, stellenweise den Lesefluss und sorgen außerdem für einen Abfall der früh aufgebauten Spannung. Langeweile braucht man dennoch nicht zu befürchten, da man dazu angeregt wird, eigene Überlegungen anzustellen. Allerdings kann man sich nie sicher sein, ob man richtig liegt. Überraschende Wendungen sorgen für zusätzlichen Nervenkitzel. 

Das Ganze gipfelt in einem Finale, das man geradezu atemlos verfolgt. Obwohl manche Szenen etwas konstruiert wirken, steigt die Spannungskurve wieder steil nach oben. 

Ein spannender Thriller, der definitiv nichts für schwache Nerven ist! 

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Rezensionen von Lerchie:

Gefährliche Kreuzfahrt

Wer zuletzt tanzt, tanzt am besten von Mila Roth

Markus Neumann wird von einer alten Freundin um Hilfe gebeten. Valentina Kostova hat einen Quantencode entwickelt, der von allen begehrt wird, weshalb sie befürchtet, dass sie entführt werden könnte. Das Institut ist einverstanden, dass Markus und Janna, als Ehepaar getarnt, Valentina an Bord eines donau-Kreuzfahrtschiffes begleiten.

Sie will unerkannt nach Bulgarien reisen. Doch schon bald müssen die beiden erkennen, dass nicht nur Kriminelle hinter dem Code her sind, sondern auch der russische Geheimdienst und anscheinend sogar Spine aus den eigenen Reihen. Es wird ein mörderischer Spießrutenlauf und für Janna und Markus ein Spiel mit dem Feuer.

Meine Meinung
Wie immer ließ sich das Buch leicht und flüssig lesen, keine Unklarheiten im Test, die es vermocht hätten, meinen Lesefluss zu stören. Für Janna und Markus schien es eine leichte Aufgabe zu sein, doch sie sollten sich irren. Weshalb? Lesen Sie selbst! Und so wie es aussieht, gibt es sogar Verräter aus den eigenen Reihen, wie man ja bereits aus dem Klappentext ersehen kann. Wie der Titel verrät, geht es auf dem Kreuzfahrtschiff auch noch ums Tanzen, wo die beiden, sozusagen als Ablenkung, mitgemacht haben. Wie weit werden sie kommen? Da muss der geneigte Leser selbst herausfinden. Außerdem gibt es am Ende noch einen leicht fiesen Cliffhanger, denn ich habe nicht damit gerechnet, dass es für diese Geschichte eine Fortsetzung gibt. Erst gegen End wurde mir klar, dass da die restliche Seitenzahl des Buches für die Aufklärung nicht ausreicht. Also war ich von dem Fortsetzung folgt, nicht wirklich überrascht. Das Buch war wieder spannend und fesselnd. Ich habe mit den beiden gelitten und mich gefreut. Sie waren mal wieder super! Von mir eine Leseempfehlung sowie fünf Sterne.

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Rezensionen von Petra:

Welche Morde?

May Morrigans mysteriöse Morde von Katherine Black

May Morrigan ist eine nette ältere Dame, die ehemalige Bibliothekarin lebt' mit ihren Hunden und einem alten Freund in einem sehr schönen alten Haus voller Bücher. Man kennt die Leute aus dem Ort, organisiert zusammen Dorffeste und andere Aktivitäten. Alles sehr beschaulich und freundlich. Wären da nicht einige Ungereimtheiten, wer das Missfallen der Lacy erregt findet plötzlich seinen Tod.

Anscheinend räumt May auf. um den Frieden und die Ruhe an ihren Rückzugsort zu erhalten. Als ein junges Mädchen verschwindet, wird ihr Interesse geweckt. Das ist eine Geschichte die ihren Ehrgeiz weckt.
May ist eine Serienmörderin, sie tötet Menschen von denen sie sich gestört fühlt. Also ist sie eine Psychopathin. Warum ist sie mir trotzdem sympathisch, klar nur als Figur aber Francis Ackerman jr. von Ethan Cross ist mir unheimlich, mit ihm möchte ich keinen Tee trinken, mit May schon. Klar die Ackerman Serie ist blutiger und brutaler. Aber May ist auch nicht zimperlich.. Vielleicht liegt es an ihren überlebenden Mitmenschen, Spencer ihr Mitbewohner ist absolut liebenswert. Er ist sehr intelligent und kann kochen Auch die anderen Figuren die ich kennen lernen durfte, haben ihre angenehmen Eigenschaften.
Im Gegensatz zu diesem Umfeld ist der Fall in diesem Cosy Crime eher simpel erzählt. Als Leserin hatte ich sehr schnell einen Verdacht, durch die vielen Zufälle, weil immer jemand die richtigen Fragen stellte, die richtigen Leute kannte, oder die passenden Hilfsmittel zur Hand waren kamen auch May und ihre Mitstreiter schnell auf den Täter. Auch seine Motive wurden schnell abgefrühstückt. Erklärungen für die Lösungen schienen der Autorin überflüssig. Fragen die während des Lesens auftauchten, auf die ich gern Antworten gehabt hätte, blieben offen. Auch die Sprache springt hin und her, mal ist es eine feine zurückhaltende Formulierung und dann wieder ist es richtig derb. Ob es an der Übersetzung liegt?
Das Buch hatte viele Ecken und Kannten, Brüche schon fast. Trotzdem war es gut zu lesen, denn wie gesagt sind es zwei Themenbereiche die sich fast schon gegenüber standen, in diesem Buch wurden sie nicht zusammen geführt. Aber durch einen seltsamen Cliffhanger am Schluss ist der Eindruck entstanden, das es ein nächstes Buch geben wird. Auf alle Fälle würde ich es lesen denn vielleicht werden darin meine Fragen beantwortet.

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