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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von brauneye29:

Berührend

Das Glaskind von Stefanie Gregg

Zum Inhalt:
Maya ist glücklich in ihrem Leben und geht in ihrer Arbeit als Ärztin auf. Als ihre Mutter einen Unfall hat, muss sie in die Heimat zurück, um sich um ihren Bruder zu kümmern. Dieser ist Autist und war schon immer der Mittelpunkt der Familie und Maja fühlte sich schon als Kind wie durchsichtig und nicht vorhanden.

Und mit der Rückkehr kommen viele Erinnerungen daran zurück.
Meine Meinung:
Ich kann nicht genau sagen, was ich eigentlich erwartet habe bei diesem Buch, aber das Buch hat mich ungeheuer berührt. Die Vorstellung, dass ein besonderes Kind, ein krankes Kind im Fokus steht ist verständlich, aber dabei geht das gesunde Geschwisterkind unter und das darf eigentlich nicht sein, passiert aber vermutlich sehr häufig. Im Buch gehen Erinnerungen und Gegenwart in einander, sind aber immer gut erkennbar. Mir hat es gefallen, dass diese Thematik mal aufgegriffen wurde und ich fand die Art und Weise auch gut umgesetzt. Gelesen war das Hörbuch gut.
Fazit:
Berührend

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Rezensionen von tonton:

Wimmelbuch mit Sound

Play+ Mein allererstes Soundbuch Im Dschungel - ab 12 Monate von Maria Höck

"Mein allererstes Soundbuch - Dschungel" ist ein schönes Pappbilderbuch für Babys und Kleinkinder. Die Illustrationen im Buch finde ich sehr toll. Die bunten, leuchtenden Farben sind für die Zielgruppe attraktiv und die Tiere sind niedlich gezeichnet. 

Das Buch ist im "Sachen suchen"-Format umgesetzt.

Das heißt, eine Spalte links mit einem kurzen Text und einigen Tieren und ein Wimmelbild auf der Doppelseite. Mir gefällt, dass die Namen der Tiere, die zu suchen sind, auch mit dem Artikel geschrieben sind. Das ist nämlich für nicht-Muttersprachler wichtig. 

Das Buch umfasst fünf Doppelseiten mit unterschiedlichen Umgebungen (auf Bäumen, am Wasserloch, am Boden...). Ich finde das Format sehr gelungen, da die Bilder detaillert aber nicht überladen sind. Man kann also viel Zeit mit dem Kind verbringen, um sich die Bilder anzuschauen, anstatt nur auf den Knopf zu drücken und umzublättern, wie es manchmal bei anderen Soundbüchern der Fall ist.

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Rezensionen von tonton:

Wimmelbuch mit Sound

Play+ Mein allererstes Soundbuch Tierkinder - ab 12 Monate von Maria Höck

"Mein allererstes Soundbuch - Tierkinder" ist ein schönes Pappbilderbuch für Babys und Kleinkinder. Die Illustrationen im Buch finde ich sehr toll. Die bunten, leuchtenden Farben sind für die Zielgruppe attraktiv und die Tiere sind niedlich gezeichnet. 

Das Buch ist im "Sachen suchen"-Format umgesetzt.

Das heißt, eine Spalte links mit einem kurzen Text und einigen Tieren und ein Wimmelbild auf der Doppelseite. Mir gefällt, dass die Namen der Tiere, die zu suchen sind, auch mit dem Artikel geschrieben sind. Das ist nämlich für nicht-Muttersprachler wichtig. 

Das Buch umfasst fünf Doppelseiten mit unterschiedlichen Ökosystemen (Meer, Savanne, Bauernhof,...). Ich finde das Format sehr gelungen, da die Bilder detaillert aber nicht überladen sind. Man kann also viel Zeit mit dem Kind verbringen, um sich die Bilder anzuschauen, anstatt nur auf den Knopf zu drücken und umzublättern, wie es manchmal bei anderen Soundbüchern der Fall ist.

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Rezensionen von nessabo:

Ein Buch rund um (Nicht-)Mutterschaft, das eine herausragende Tiefe und Ambivalenz abbildet

Eva von Verena Keßler

Vor der Beobachtungsgabe Verena Keßlers kann ich mich nur verneigen. Sie widmet sich in „Eva“ einem Themenfeld, das von Ambivalenz und Unverständnis geprägt ist, und liefert einfach ab.

Eva Lohaus, die titelgebende Figur, ist dabei nur eine von vier Frauen, denen je ein Kapitel gewidmet wird.

Ihre Geschichten sind jedoch nicht isoliert, sondern miteinander verwoben. Dieses Verweben gelingt Keßler mit einer solchen Leichtigkeit und einem gleichzeitigen Feinsinn, dass es mich nur begeistern konnte. Ergänzt wird die Handlung um ganz besondere und zarte Beziehungen, die teilweise wirklich sehr überraschend kommen. <3

Zurück zu Eva Lohaus, die öffentlichkeitswirksam darüber spricht, warum sie es mit Blick auf die Klimakrise für egoistisch hält, weitere Kinder zu bekommen. Dem gegenüber stehen Frauen, die keine Kinder bekommen können oder die ihr Kind verloren haben. Außerdem eine Mutter, die erschöpft ist vom Muttersein und welche versucht, sich selbst als Individuum innerhalb und außerhalb der Rolle wieder zu verorten.

Die verschiedenen Positionen scheinen so konträr und konfliktbeladen zu sein, dass ich es schlicht meisterinnenhaft finde, wie Keßler sie zu verbinden vermag ohne sich selbst zu positionieren. Und nicht nur die verschiedenen Lebensperspektiven werfen einen vielschichtigen Blick auf dieses komplexe Thema, sondern auch die Figuren sind in sich von einer Ambivalenz und Tiefe geprägt, die mich beeindruckt hat.

Denn wer keine eigenen Kinder haben möchte, will nicht zwangsläufig gar keine in ihrem Leben haben und wer eigene hat, kann auch abweisende Gefühle empfinden. Und nicht zuletzt darf sich die eigene Position auch einfach verändern, auch wenn das in unseren gesellschaftlichen Strukturen gar nicht so leicht ist. All das findet einen Raum in diesem großartigen Buch, das ich wirklich bedingungslos allen empfehle, weil es ein gut lesbares Plädoyer ist für Solidarität statt Abschottung bei unterschiedlichen Lebenseinstellungen.

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TW: (ungewollte) Kinderlosigkeit, Kindstod, Fruchtbarkeitsuntersuchungen, Gewaltandrohung, M0rd an Tieren (eine Szene, nicht explizit)

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Rezensionen von Bücherfreundin:

Bewegender Roman über eine Kindheit in Irland

Paddy Clarke Ha Ha Ha von Roddy Doyle

Der GOYA Verlag hat den Roman "Paddy Clarke Ha Ha Ha" des irischen Schriftstellers Roddy Doyle in neuer Übersetzung veröffentlicht. Der Autor wurde für sein Buch, das bereits 1993 im Original erschienen ist, mit dem renommierten Booker Prize ausgezeichnet.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht der 10-jährige Paddy Clarke, der gemeinsam mit seinem Bruder Francis, den er Sinbad nennt, und den beiden Schwestern im Irland der 60iger Jahre aufwächst.

Die Eltern leben mit ihren Kindern in einem kleinen Einfamilienhaus in Barrytown, einem Vorort von Dublin. Paddy und sein bester Freund Kevin gehören einer Clique an, die Fußball spielt, durch die Stadt zieht und nicht nur viele Streiche spielt, sondern auch vor Ladendiebstählen und Brandstiftung nicht zurückschreckt.

Wir lesen keine fortlaufende und zusammenhängende Handlung, sondern recht kurze Abschnitte über Paddys Alltag in der Familie, der Schule und in seiner Freizeit. Es hat mir gut gefallen, dass das Buch in der Ich-Form erzählt ist. Dadurch erleben wir Paddys Leben hautnah aus Sicht und in der Sprache eines Kindes. Wir folgen seinen Gedanken und lernen ihn, seine Familie und Freunde nach und nach immer besser kennen. Paddy ist ein intelligenter Junge, der beobachtet, wie sich die Welt um ihn herum verändert. Seinen kleinen Bruder ärgert und quält er gnadenlos ohne jegliches Schuldgefühl. Im Umgang mit seinen Freunden ist es ihm wichtig, mutig und hart zu sein.

Ich hatte meine Probleme mit Paddy wegen seiner Gewaltbereitschaft, seinem mangelnden Unrechtsbewusstsein und der Art, wie er Francis behandelt. Doch er beweist, dass er auch eine sensible Seite hat. Die Eheprobleme seiner Eltern entgehen ihm nicht, sie machen ihm Angst. Er leidet unter der Unberechenbarkeit des Vaters, der ihn und seinen Bruder regelmäßig verprügelt, und es schmerzt und belastet ihn, dass seine Mutter nicht glücklich ist. Sehr berührend fand ich die Szene, in der er eine ganze Nacht wach bleibt, um aufzupassen, dass nichts passiert.

Die Geschichte, in der es auch um Mobbing und Ausgrenzung geht, hat mir sehr gut gefallen. Obwohl sie teilweise recht humorvoll geschrieben ist, ist sie keine leichte Kost. Dem Autor ist es hervorragend gelungen, dem Leser mit seinem Buch die Welt eines Kindes durch dessen Augen nahezubringen. Paddy machte es mir besonders in den ersten beiden Dritteln des Buches schwer, ihn zu mögen. Den kleinen Francis dagegen hatte ich sofort in mein Herz geschlossen. Ich hatte großes Mitleid mit dem kleinen Jungen, der von Paddy so oft schikaniert wurde.

Leseempfehlung für diesen bewegenden Roman!

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Rezensionen von Gilasbuecherstube :

Überraschung stark, spannend und spicy

Awoken by Blood von Amber Morgan

Breanna ist anders. Sie neigt nicht nur dazu, sich ständig zu schneiden, sondern ihr Blut schimmert auch noch permuttfarbig. Breanna hält diesen Defekt geheim und trifft sich deshalb auch nur selten zu einem Date. Es ist ihr unangenehm und welcher Mann findet es schon toll, wenn sie sich bei einem romantischen Essen am Messer oder Papier schneidet und alles mit ihrem merkwürdigen Blut vollschmiert.

Doch dann wird sie von Coldan entführt und erfährt nicht nur, dass es Vampire gibt, sondern auch, dass ihr Blut einzigartig ist und im Kampf gegen den Vampirkönig eine besondere Rolle spielen soll.

Ich bin gerade richtig im Vampir-Fieber und Amber Morgan hat mich mit dem Auftakt ihrer Reihe von der ersten Seite an gepackt. Der Sog der Geschichte nahm mit jedem Kapitel zu und ich habe das Buch innerhalb eines Tages gelesen.

Ihr Schreibstil ist wunderbar leicht und flüssig. Amber versteht es, ihre Leser durch eine sehr lebendige und bildhafte Erzählweise in den Bann zu ziehen und eine wunderbar, atmosphärische Stimmung zu erschaffen.

Unsere Hauptprotagonistin Breanna glaubt nicht am Vampire, bis sie auf der Halloween-Party von einem angegriffen wird. Im letzten Moment kommt ihr Coldan, ein neuer, attraktiver Kommilitone zur Hilfe, doch auch er ist ein Vampir. Aber warum verspürt sie bei ihm diese Verbundenheit und das seltsame Gefühl des Wiedererkennens?!
Amber hat mit Breanna eine starke Protagonistin erschaffen, die authentisch bleibt und die ich direkt ins Herz geschlossen habe.
Sie hat sich damit abgefunden, dass sie einen Genedefekt hat. Gemeinsam ihre beiden Freundinnen Annie und Riley studiert sie an der Uni Philosophie und seit ihre letzte Beziehung vor eineinhalb Jahren in die Brüche ging, lebt sie alleine.
Ich mochte ihre offene und taffe Art und fand ihre Entwicklung im Laufe der Handlung sehr authentisch. Die Anziehungskraft zwischen ihr und Coldan war die ganze Zeit gut spürbar.

Coldan übt auf sie eine verbotene Faszination aus, denn er ist gefährlich heiß????
Coldan ist ein Vampir und ein sehr geheimnisvoller Protagonist. Trotzdem konnte er schnell Sympathiepunkte bei mir sammeln, denn ich liebe Charaktere, die undurchschaubar und mysteriös sind.
Nach und nach dürfen wir immer weiter hinter die Kulissen blicken.
Auch die Nebencharaktere sind toll herausgearbeitet worden und bringen viel Individualität in die Geschichte hinein.

Das Setting (ich liebe Schottland) ist bildhaft beschrieben, ohne zu sehr ins Detail zu gehen. Ich mag das, denn ich mache mir gerne ein eigenes Bild von den Schauplätzen.
Unvorhersehbare Wendungen sorgten dafür, dass der Spannungsbogen immer wieder angezogen wurde und ich die Geschichte förmlich inhaliert habe.

Fazit:

„Awoken by Blood - Vom Schicksal erwählt“ ist eine tolle Mischung aus Vampire Diaries und Twilight.
Der Auftakt ist überraschend stark, spannend, mitreisend, prickelnd und spicy...hier bekomme ich Lust auf mehr.
Ich kann Euch das Buch also mit gutem Gewissen empfehlen.

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Rezensionen von S.:

Lesen macht Spaß

Leserabe Sonderausgaben - Deine große Leseraben Vorschul-Box von

Eine Box, die verspricht: „Lesen lernen mit Spaß“. Könnte klappen, denn sie enthält vielfältiges Lern- und Beschäftigungsmaterial.
Da wären beispielsweise ein buntes Heft zum ersten Schultag, ein weiteres kleines über das Hotel Tierlieb. Nomen werden durch gut erkennbare Bildchen ersetzt - kann Kind mitlesen.

Wissensvermittlung zum Thema Schule inclusive.
Ein Buchstabenposter zum Ausmalen und Namen oder andere Worte stickern als Schreib- und Merkübung ist auch dabei. Sind Buchstaben im Namen mehrfach vorhanden, kann das Namenstickern schwierig werden.
Das Würfelspiel: hier müssen Reimpaare gefunden werden. Nach einem ersten Durchgang kein Problem mehr, eher langweilig.
Entspannend ist ein einfaches Puzzle mit 54 Teilen. Wird gern ohne Hilfen in Stillbeschäftigung erledigt.
Für zwischendurch ein Rätselheft: zuordnen, Anlautpaare bilden, zählen, klatschen … sehr abwechslungsreich.
Ein Lautequartett (32 Karten) ist eine nette Idee, aber es sollten mindestens drei Mitspieler sein.
Ein großes Buchstabenposter fürs Kinderzimmer ist ebenfalls enthalten.
Überwiegend gut - schöne Sache für die Vorschulzeit.
Preis- Leistung stimmt. Die Box ist auch ein sinnvolles Geschenk für die künftigen Schulanfänger.

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Rezensionen von Streiflicht:

Von Trauer, Hoffnung und einem Wunder

Ein Weihnachtswunder namens Fred von Rebecca Elbs

Weihnachten ohne Opa Fred, das kann sich die Familie von Emma gar nicht vorstellen. Aber er ist kürzlich verstorben und so will die Familie lieber gleich in den Urlaub fliegen. Aber bei der Buchung ist was schief gegangen und so sitzen sie nun alle in einem chaotischen Haus mit den traurigen Erinnerungen .

.. so kann doch Weihnachten nur eine Katastrophe werden!

Oder vielleicht doch nicht? Plötzlich taucht ein Frettchen auf und wirbelt das Leben der Familie im wahrsten Sinne des Wortes durcheinander!

Ein wunderbares Buch, das authentisch erzählt und mit tollen Illustrationen begeistert. Mir hat die Geschichte um das Frettchen Fred, Emma und ihre Familie sehr gut gefallen. Sie zeigt, dass in aller Trauer und Verzweiflung auch immer Hoffnung möglich ist, dass Wunder tatsächlich geschehen können und dass die Liebe das Wichtigste ist!

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Rezensionen von Daggy:

Eine spannende Zeitreise

Mats und Rea drehen am Rad der Geschichte von Dorit Linke

Alles beginnt eher langweilig, es wird eine alte Telefonzelle aufgestellt und die Kinder des Handballvereins haben die Teilnahme gewonnen. Nach der Rede möchte der technikaffine Mats sich die alte Telefonzelle anschauen und weil er „Es lebe die Vergangenheit“ in den Hörer brüllt, landet er zusammen mit Rea in eben dieser.

Es dauert etwas, bis die beiden begreifen, dass sie im Jahr 1985 in der DDR in einem Ferienlager in Thüringen gelandet sind. Natürlich fallen sie wegen ihrer Kleidung und der etwas anderen Sprachnutzung sofort auf. Aber da die Kinder des Ferienlagers gut zwei gleichaltrige Kinder brauchen können, nehmen sie sie gerne in ihren Reihen auf. So verbringen alle zusammen einen schönen Tag im Freibad, wenn es auch Irritationen darüber gibt, dass „Happen“ hier „Fürst-Pückler-Eis“ heißt. Die Erzieherinnen und Erzieher der Gruppe sind bis auf Jörg auch sehr nett und so scheint es sich ganz entspannt zu entwickeln. Doch dann taucht ein Mädchen auf, die berichtet, dass ihr Eltern festgenommen wurden und sie jetzt wohl ins Heim muss. So spitzt sich die Lage immer mehr zu und die Spannung steigt.
Inzwischen gibt es viele Menschen, die die Zustände in der DDR gar nicht so schlimme fanden, leider erinnert mich das an die Worte, die ich aus meiner Kindheit kennen „Unter Hilter war nicht alles schlecht.“ Die beiden Berliner Kinder erleben sehr naiv und unvorbereitet eine vollkommen andere Umgebung. Da wird nicht widersprochen, da wissen schon die Kinder, wie man sich unauffällig verhält. Da herrscht Angst vor der Polizei und der Stasi. Erst später informiert sich Rea und ist erstaunt über das, was sie erfährt.
Mir, die ich immer im Westen gelebt habe, und die DDR nur von einem Besuch kennt, fand die Geschichte sehr informativ und trotzdem sehr spannend. Auch dieser Teil der deutschen Geschichte sollte nicht verharmlost werden und unsere Kinder müssen wissen, dass das Leben in einer Diktatur nicht erstrebenswert sein darf.
Ich bin sehr gespannt, was Mats und Rea noch alles erleben werden.

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Rezensionen von Streiflicht:

Zaubert jedem ein Lächeln ins Gesicht

Wichtel Emil und der Weihnachtswirbel von Annegret Gerleit

Schon beim ersten Blick auf das Cover hatte ich mich in den Wichtel Emil und seine besondere Geschichte verliebt. Ich bin wirklich keine Coverkäuferin, aber bei Kinderbüchern finde ich das schon wichtig - auch weil es meistens schon auf die Illustrationen im Innenteil hinweist.

Das Querformat ist toll, weil so die Bilder richtig schön groß und übersichtlich sind.

Überall sind Spuren des Wichtels Emil zu entdecken, manchmal sieht man auch noch seinen Ärmel oder so, aber ihn selbst nicht, erst ganz am Schluss. Das fand ich wirklich eine tolle Idee und man wird immer neugieriger auf ihn. Seine Fußspuren und sonstigen Hinterlassenschaften leiten wunderbar durchs Buch.

ich fand die Zeichnungen wirklich bezaubernd, aber auch die Texte sind total süß. Ich mag, dass sich die Zeilen reimen und so herrlich verrückt und schön zugleich sind. Ein wunderbares Buch, das erklärt, woher der Weihnachtswichtel kommt, wie er sich beeilt, um noch rechtzeitig durch die verschneite Winterlandschaft hinter der Wichteltüre bei seiner Familie zu landen. Ein Buch, das mich sicherlich viele Jahre begleiten wird!

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