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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Daggy:

Leichte Kost mit Happy End

Ab jetzt volles Risiko! von Elfi Sinn

Acht kurze Geschichten erzählen von Frauen, die sich manchmal nicht leicht tun mit ihrem Leben, die es aber teils mit Hilfe anderer, teile durch eigenen Einsicht schaffen ihr Leben zu verändern.
Trixi hat sich von einem Mann blenden lassen, der sie auf Händen trug, dann aber böse fallen lies. Doch dann trifft sie auf einen Mann, der sich wie sie von einem Roman inspirieren lässt.

Nach fast 70 Jahren Ehe lebt Wilma nun allein und sie macht sich auf um ans Meer zu reisen und trotz vieler widriger Umstände, bleibt sie bei ihrem Ziel. Chrissie hat mit ihrer Mutter keinen Glückgriff getan, nicht nur dass sie von ihr niedergemacht wird, nein, sie hat ihre Tochter auch über Jahre belogen und betrogen. Martina sogt sich um ihre Tochter, die nach beruflichem und privatem Pech, nicht mehr bereit ist ihre Wohnung zu verlassen. Mit Hilfe ihrer Mutter startet sie eine Aktion zur Rettung der jungen Frau. Die nächste Geschichte ist etwas mystisch, eine Frau, die von ihrem Mann betrogen wird, verbringt eine tolle Nacht mit einem anderen Mann. Aber eigentlich findet diese Nacht erst in fünf Jahren statt. Sarah liebt seit ihrer Kindheit zu malen, aber ihre Mutter hätte lieber, sie würde Karriere machen, wie die Töchter ihrer Freundinnen, als Sarah dann noch schwanger wird und sich Alleinerziehende durchschlagen möchte, bricht sie ganz mit ihr. Ein Fahrstuhl und evtl. KI gibt Vicky Tipps für ihre berufliche und private Zukunft. Allerdings hat Vicky auch eine besondere Gabe, die ihr zum Erfolg verhilft. Renee fühlt sich alt und achtet auf Reaktionen ihres Körpers, die ihrer Meinung nach zu ihrem baldigen Tod führen werden. Doch ihre Freundin und die Liebe zum Schlager belehren sie eines Besseren.
Esoterisch, mystisch und mit einem kleinen Augenzwinkern sind die kurzen Geschichten geschrieben. Allerdings bin ich mit der „Entführung“ nicht so ganz zufrieden. Obwohl die Mutter schon Bedenken hat ihre Tochter einfach in eine einsame Hütte zu verfrachten, finde ich, sie hätte es, nicht tun dürfen. Auch ihr eine unbekannte Substanz ins Wasser zu geben und den Hersteller nicht um Erlaubnis zu bitten, ist nicht richtig. Obwohl sie einen tollen Erfolg erzielt.
Die Erzählungen lesen sich leicht und das Happy End ist gewiss.

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Rezensionen von Vobabooks:

Geheimnisvoller Young-Adult Roman in Venedig

Dark Venice. Deep Water von Antonia Wesseling

In dem Roman „Dark deep water Venice“ von Antonia Wesseling reisen wir mit Merle und Mateo nach Venedig. Das Buch mit beginnt mit einem persönlichen und kraftvollen Vorwort der Autorin. Merle reist für ein Auslandssemester nach Venedig, um ein kürzlich entdecktes Familiengeheimnis zu lösen. Allerdings wurde ihr Zimmer kurzfristig storniert, so dass Merle wohnungslos dasteht.

Sie lernt jedoch Giulia kennen, die ihr kurzerhand eine Unterkunft im Casa Nera anbietet. Die anderen Mitbewohner dort, unter ihnen auch Matteo, sind jedoch kühl und zurückhaltend. Die Geschichte beinhaltet sowohl Kapitel aus Merles als auch aus Matteos Sicht. Die Athmosphäre ist geheimnisvoll und spannend, unterhaltsam und tiefgründig. Das Setting in Venedig ist sehr anschaulich beschrieben. Toller Lesefluss, ich bin sehr gespannt auf Band 2.

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Rezensionen von peppi:

passt in unsere Zeit

Only Margo von Rufi Thorpe

Dieser zeitgenössische Roman von Rufi Thorpe erzählt die Geschichte von Margo. Sie ist eine junge Frau, die aus nicht ganz einfachen Verhältnissen kommt. Als Studentin beginnt sie ein Verhältnis mit ihrem Dozenten und wird schwanger. Ihr Leben als alleinerziehende Mutter hat sie sich irgendwie einfacher vorgestellt.

Sie muss sich um ihr Kind kümmern, aber auch Geld verdienen. Margo taucht in die Welt von OnlyFans ein, eine Plattform, auf der primär Pornos und Nacktbilder hochgeladen werden. Als Leser bekommt man eine Vorstellung, was junge Frauen dazu bringt, diese Möglichkeit des Geldverdienens zu nutzen und welchem gesellschaftlichen Druck sie ausgesetzt sind.
Unterstützung erhält Margo von ihrem Vater, einem Ex-Wrestlingprofi, der bei ihr einzieht. Auch sie ist für ihn da, denn der Vater hat auch massive Probleme.

Lässt sich flüssig lesen, schafft es aber nicht ein Lieblingsbuch von mir zu werden.

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Rezensionen von begine:

Authentisch und berührend

Das Glaskind von Stefanie Gregg



Stefanie Gregg ist eine Autorin, die immer wieder brisante Themen bespricht.

Das Glaskind, habe ich als Hörbuch genossen. Lina Syren hat es mit guter Sprache gelesen, so das es noch intensiver herüberkommt.
Jetzt habe ich erst erfahren, was Glaskinder sind. Es sind Geschwister eines kranken oder behinderten Kindes.

Die Eltern müssen sich so um das Kind bemühen, das sie das gesunde Kind fast übersehen. Das Glaskind versucht auch immer bei der Pflege zu helfen und alles richtig zu machen. Die ganze Familie ist überfordert und oft sind die Geschwister dadurch auch geschädigt.
In diesem Roman ist Tobi ein Autist. Seine ältere Schwester Maj erzählt uns aus ihrer Kindheit.
Es zeigt wie die ganze Familie fast zu Außnseitern wird.
Es ist ein berührender Roman, der äußerst lesenswert ist.

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Rezensionen von Beavielleser:

Eine gut konstruierte Geschichte

Minus 22 Grad von Quentin Peck

Laura will sich bei einer Radtour bei eisigen Temperaturen entspannen. Doch dann wird sie von einem SUV gejagt und zum Stürzen gebracht.  Sie wacht in einem abgeschlossen Raum aus Plexiglas wieder auf  - sie ist gefangen.
Ihre Mutter,  eine Landrätin, bekommt eine Barbiepuppe zugeschickt und das geplante Todesdatum.

Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.  Kommissar Lukas erkennt bald,  dass Laura nicht das nette Mädchen war,  wie es anfangs schien.

Die anfängliche Spannung wird durch das ganze Buch gehalten.  Und ich war überrascht als die, anscheinend unabhängigen Erzählstränge, zusammen geführt wurden.

Eine sehr gut inszeniert Geschichte,  ohne Action und  Effekthascherei.  Es geht um Verlust, tiefe Trauer,  Schmerz und Machtmissbrauch .

Ein Thriller,  den ich wärmstens empfehlen kann.  Das Ende macht Hoffnung,  dass es einen weiteren Band geben wird.

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Rezensionen von Arambol:

Gelungener Serienauftakt

Dorn. Hotel der Angst von Jan Beck


"Ich steige gerade durchs Tor zur Welt und bin fallweise verhindert."

Der Thriller "Dorn" beginnt dramatisch mit einem brutalen Mord und fächert sich anschließend in verschiedene Erzählstränge auf. Diese bieten dann aber nur äußerst wage und mysteriöse Andeutungen, wenig Konkretes.

So kann man nur leidlich spekulieren, worum sich die Geschichte überhaupt drehen mag, und welche Rolle die zahlreichen, eingeführten Protagonisten einnehmen werden.

Das ist leider zunächst eher verwirrend und auch nicht wirklich fesselnd.
Es braucht etwa einhundert Seiten, bis sich einige Schleier lichten und man als Leser glaubt, Zusammenhänge zu erkennen und zu verstehen.
Dadurch wird die Erzählung tatsächlich zunehmend spannender und durch die gleichzeitig häufigen Wechsel der Handlungsorte bleibt sie dabei stets kurzweilig.

Jan Beck schickt mit Simon Dorn, einem menschenscheuen ehemaligen Kriminalpsycholgen und Lea Wagner, einer jungen und bislang unerfahrenen Kriminalpolizistin, ein neues, extrem unkonventionelles und arg skurriles Ermittlerduo in ihren ersten Fall: die Suche nach einem brutalen Serienkiller.
Als Schauplätze der Handlung dienen Hamburg, Wien, und ein verfallenes Hotel im beschaulichen Touristenort Bad Gastein.

Das ein oder andere Mal handeln die Protagonisten - meines Erachtens - eher unglaubwürdig, mitunter sogar unrealistisch, aber das verzeiht man der guten Hintergrundgeschichte dann doch irgendwie ganz gerne. Denn wenn man sich erst einmal in der wirren Handlung zurecht gefunden hat, fliegt man schnell und flüssig durch die insgesamt fast achtzig, meist überschaubar kurz gehaltenen Kapitel.

Zum finalen Showdown wird die Handlung leider erneut undurchsichtig, die Zusammenhänge wirken stark konstruiert. Gleichzeitig überlädt der Autor das Finale durch zu viel Dramatik.

Die Grundidee hinter dieser neuen Thrillerreihe von Jan Beck gefällt mir ausgesprochen, doch leider konnte mich im ersten Teil die Ausarbeitung der beiden Hauptprotagonisten Simon Dorn und Lea Wagner noch nicht gänzlich überzeugen.
Gerne hätte ich mehr von den beiden und ihren persönlichen Hintergründen erfahren.

Fazit: Ein gelungener Auftakt einer neuen Thrillerreihe, für die Folgebände bleibt dabei durchaus Luft nach oben.

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Rezensionen von Lerchie:

Sehr b erührend

Im Namen der Barmherzigkeit von Hera Lind

Dies ist die wahre Geschichte eines Pflegekindes auf einem Bergbauernhof. Hera Lind erzählt hier das Schicksal von Steffi, die Fürchterliches erleiden musste, sich letztendlich jedoch nicht zum Schweigen hat bringen lassen.
Im Namen der Barmherzigkeit nimmt die Bauernfamilie Kellerknecht jedes Jahr ein Pflegekind auf.

Auch die knapp dreijährige Steffi gehört dazu. Zwischen allen anderen Pflegekindern lernt sie schnell, dass sie für diese Aufnahme hart schuften muss und das alles barfuß. Und dann wird Steffi ab ihrem neunten Lebensjahr von dem Bauern regelmäßig missbraucht. Mit fünfzehn wird sie schwanger und in ein Kloster abgeschoben wo sich barmherzige Nonnen um sie und andere ledige Mütter kümmern. Steffi will ihr Kind behalten, ihm eine bessere Kindheit bieten und sucht nach ihrer leiblichen Mutter.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen, auch wenn ich mal ab und zu durchschnaufen musste bei dem was ich da gelesen habe. Jedoch gab es keine Unklarheiten im Text die meinen Lesefluss gestört hätten. Im Namen der Barmherzigkeit hat dieser Schuft von Bergauer Kellerknecht ein KIND von neun Jahren missbraucht. Es für einen Teil seines Lebens kaputtgemacht, denn wie soll ein solches Kind je wieder einem Mann vertrauen? Auch wenn Steffi dies letztendlich doch getan hat, was mich wirklich sehr verwundert hat. Was ich damit meine, wird der geneigte Leser erfahren. Aber dann war es eben aus und es geschah genau das, was in einem solchen Fall oft passiert. Was das ist, wird der Leser selbst wissen, bzw. er wird es beim Lesen des Buches erfahren. Warum sie nicht ihre älteste Pflegeschwester, die auch, wenn ich mich nicht sehr täusche, vom Pflegevater missbraucht worden war, letztendlich in Wien aufgesucht hat, habe ich nicht so ganz verstanden. Aber sie wollte sich wohl auf niemanden mehr verlassen. Ich finde solche Kerle, wie dieser Bergbauer, gehören ins Gefängnis und nie wieder raus. Das Buch hat mich erschüttert, auch wenn ich das Wort Kindesmissbrauch natürlich kenne, aber so wie dieser Kerl vorgegangen ist, das ist erschreckend. Und dann muss man auch noch davon ausgehen, dass er vermutlich nicht der Einzige war, der so etwas tat. Ich denke, da gibt es bestimmt noch eine hohe Dunkelziffer. Die Kinder trauen sich nicht, Anzeige zu erstatten, weil sie denken, dass ihnen niemand glauben wird, denn die Pflegeeltern sind ja so barmherzige, anständige Menschen. Menschen die Kinder aufnehmen, sollten besser durchleuchtet werden, und nicht ankündigen, wenn die Fürsorgerin kommt, sondern überraschend kommen. Dann hätten die nämlich auch mal gesehen, wie es den Kindern, die sie den ach so barmherzigen Menschen zur Pflege überlasen haben, tatsächlich geht! Ich reg mich tatsächlich jetzt richtig auf. Trotzdem hat mir das Buch gut gefallen, denn es ist spannend und fesselnd geschrieben. Es gibt ein Nachwort von Hera Lind, von Steffi und von Karin Winkler, die Steffi lange betreut hat und ihr eine gute Freundin ist. Auch wenn ich ab zu hätte heulen mögen und Steffi mir unendlich leidgetan hat. Ich hoffe sehr, dass sie den Rest ihres Lebens glücklich und zufrieden leben kann. Von mir eine Leseempfehlung und fünf Sterne.

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Rezensionen von brauneye29:

Sehr schön

Widder Willi will aber! von Romy Pohl

Zum Inhalt:
Eigentlich könnte doch alles so einfach sein, denn so wie Widder Willi das sieht, müssen die anderen doch nur tun, was er will. Dann ist doch alles schön, aber so läuft das halt nicht. Und das bringt ihm dann mehr als einmal Ärger ein. Dann trifft Willi auf den Steinbock Hörnchen, der immer aneckt, weil er eben macht, was er will.

Und gemeinsam mit ihm lernt Willi dann über seinen Schatten zu springen.
Meine Meinung:
Man sieht beim Lesen förmlich vor sich, wie die eigenen Kinder ihre Böckchen-Phase hatten, denn genauso benimmt sich Widder Willi und wenn er seinen Willen nicht bekommt, dann bockt er halt rum und ist unausstehlich genau wie man das durchaus von Kindern in der Trotzphase kennt. Gespickt mit vollflächigen Illustrationen ist das Buch eine richtig schöne Geschichte, die es lohnt vorgelesen zu werden. Ich denke, dass vielleicht der ein oder andere kleine Trotzkopf sich selbst erkennen wird und vielleicht auch ein bisschen weniger trotzig oder sollte ich sagen bockig sein wird.
Fazit:
Sehr schön

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Sigrun Alten:

Vom Leben und Sterben einer alten Lady

Honey von Victor Lodato

Das Cover zeigt das Bild einer Frau fortgeschrittenen Alters mit Eleganz, Sexappeal und ausgeprägtem Charakter. Dieser Eindruck bestätigt sich beim Lesen mit jeder Zeile. Ilarias bzw. Honeys Leben mag auf den ersten Blick wie ein Luxusgeschenk des Schicksals anmuten, aber nach und nach kommen die dunklen und schmerzlichen Puzzleteile des Lebens an die Oberfläche.

Mafiöse und patriarchale Familienstruktur, (sexuelle) Gewalt und Flucht prägten ihr Leben genauso wie all die schönen und teuren Dinge, mit denen sie sich umgibt. Mit viel Humor und Empathie schildert Victor Lodato seine Heldin und bereitet ihr auch einen würdevollen Abgang. Ein großes Lesevergnügen.

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Rezensionen von brauneye29:

Berührend

Das Glaskind von Stefanie Gregg

Zum Inhalt:
Maya ist glücklich in ihrem Leben und geht in ihrer Arbeit als Ärztin auf. Als ihre Mutter einen Unfall hat, muss sie in die Heimat zurück, um sich um ihren Bruder zu kümmern. Dieser ist Autist und war schon immer der Mittelpunkt der Familie und Maja fühlte sich schon als Kind wie durchsichtig und nicht vorhanden.

Und mit der Rückkehr kommen viele Erinnerungen daran zurück.
Meine Meinung:
Ich kann nicht genau sagen, was ich eigentlich erwartet habe bei diesem Buch, aber das Buch hat mich ungeheuer berührt. Die Vorstellung, dass ein besonderes Kind, ein krankes Kind im Fokus steht ist verständlich, aber dabei geht das gesunde Geschwisterkind unter und das darf eigentlich nicht sein, passiert aber vermutlich sehr häufig. Im Buch gehen Erinnerungen und Gegenwart in einander, sind aber immer gut erkennbar. Mir hat es gefallen, dass diese Thematik mal aufgegriffen wurde und ich fand die Art und Weise auch gut umgesetzt. Gelesen war das Hörbuch gut.
Fazit:
Berührend

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