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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von tonton:

Rasante, lustige Geschichte

Das Katzenhuhn: Was macht der Fisch auf dem Dach? von Bernhard Hoëcker; Eva von Mühlenfels

Das Katzenhuhn ist ein phantasievolles Bilderbuch, empfohlen für Kinder ab drei Jahren. 

Die Geschichte findet auf einem Bauernhof namens Nordhof statt. Dort wohnt das Huhn Timme, sein bester Freund Max der Maulwurf und viele andere Tiere. Eines Tages wird der Karpfen Baldrian von einem Fischreiher geschnappt.

Leider (oder vielleicht zum Glück?) lässt ihn der Reiher fallen, allerdings auf das Dach des Bauernhauses. Jetzt müssen die Tiere ihm helfen, runterzukommen. Aber wie? Timme schlüpft in sein Katzenkostüm und als Katzenhuhn wird er Baldrian retten!

Das Buch ist bunt und lustig illustriert. Der Zeichenstil passt gut zur Geschichte und die schrägen, phantasievollen Figuren kommen gut rüber. 

Die Geschichte schreitet atemlos voran, was gut zur eigenartigen Handlung passt, aber für jüngere Kinder etwas schwer zu verstehen ist. Also finde ich die Altersempfehlung ein bisschen optimistisch. Vier- oder fünfjährigen Kindern wird das Buch aber viel Spaß machen.

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Rezensionen von Lesestern:

Was bleibt von Weihnachten ?

Das verborgene Weihnachtskind von Titus Müller

" Das verborgene Weihnachtskind" von Titus Müller ist eine ganz besondere und moderne Weihnachtsgeschichte, deren Sinn weit über Weihnachten hinausreicht.
Es reiht sich ein in die bei der Edition Chrismon erschienenen Reihe der kleinen Bücher.
Auf wenigen Seiten entfaltet der als dem historischen Genre zugewandte Autor eine Erzählung, die erstmalig in der Zukunft spielt und das aktuelle Thema der künstlichen Intelligenz einbezieht.

Die hier verknüpfte Verbindung von Weihnachten und künstlicher Intelligenz ist eingebettet in eine dystopische eines von einercKI überwachten Mietshauses und seiner Einwohner in der Weihnachtszeit.
Wir werden als Leser mit hineingenommen in die Lebensgeschichten der einzelnen Bewohner und ihrer Eigenheiten.
Dabei werden auch Sehnsüchte einer schon lange vergessenen Nostalgie berührt.
Als es zu einem unerwarteten Notfall der vermeintlich sicheren KI gesteuerten Haustechnik kommt, gerät alles aus den Fugen und alte Werte gewinnen wieder an Bedeutung.

Mein Fazit:
Eine außergewöhnliche Weihnachtsgeschichte, die einen Blick in die Zukunft wagt und uns über das Fest hinaus ins Nachdenken bringt.

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Rezensionen von froschman:

Die Zeit läuft davon

The Twenty von Sam Holland

DCI Adam Bishop wird zu einem Tatort gerufen. Auf einem illegalen Müllplatz wurde eine bereits teilskelettierte Leiche gefunden, auf einem Kühlschrank daneben ist die römische Zahl XII sichtbar. Während der laufenden Untersuchungen wird ein Schild mit der Nummer XIV gefunden und die Grabungen erweitert.

Es werden weitere Leichen gefunden, die älteste mit der Nummer XVI. Der Täter zählt anscheinend von der Nummer 16 abwärts. Dr. Romilly Cole, Adams Ex-Frau, erfährt aus den Medien von den Morden und erkennt Zusammenhänge zu einer dreißig Jahre alten Mordserie, bei der der Täter von der Zahl 20 bis 17 rückwärtszählte. Doch der damalige Täter sitzt nachweislich in Haft. Sie meldet sich bei Adam und gemeinsam beginnen sie zu ermitteln. Doch die Zeit drängt, denn jeden Tag wird ein weiteres Opfer gefunden!
Sam Holland beschreibt die einzelnen Taten zum Teil sehr anschaulich, die brutalen Morde sind nichts für schwache Nerven. Immer wieder werden Gedanken des Täters in die ansonsten chronologischen Abläufe eingestreut und dadurch ein Spannungsbogen bis zum Schluss aufgebaut. Die authentischen Charaktere, gepaart mit dem rasanten Schreibstil machen das Buch zu einem Topthriller!

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Rezensionen von Petra:

Das dritte Schuljahr

Schule der Meisterdiebe 3: Die geheimnisvolle Insel von J. J. Arcanjo

Diese Gaunergeschichte ist spannend. Junge Menschen aus verschiedenen Bevölkerungsgruppen haben eines gemeinsam sie gehe zu einer geheimen Schule und lernen dort, wie man täuscht, lügt, Verfolger abschüttelt und Schlösser knackt. Mit dem Ziel später mit ihren erlernten Fähigkeiten Gutes zu tun.

Gestohlene Gegenstände zurück zu stehlen und dann den rechtmäßigen Besitzern zurück zu geben.
In jedem Schuljahr gibt es eine neue schwierige Aufgabe die die Schüler lösen müssen. Gabriel und seine Freunde gehen das Ganze als Team an. Jeder aus der Gruppe ist in einem Aufgabenbereich besser als die anderen, also sind sie als Gruppe unschlagbar.
Außer der Spannung gibt es viele gut verpackte Tipps zum sozialen Umgang miteinander. Die Figuren sind sympathisch und es gibt auch was zu lachen. Alle haben das Herz auf dem rechten Fleck.
Der Autor schafft es eine interessante Geschichte über mehrere Bände zu erzählen ohne das sich der Alltag an der Schule zu sehr wiederholt.
Klar seit Harry Potter haben Schulgeschichten wieder Furore aber es gab sie schon vordem und Kinder die Detektive spielen auch.
Es ist immer das gewisse Etwas das den Unterschied macht. Der Autor hat ein Gefühl dafür.
Ich freue mich schon auf den nächsten Band.

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Rezensionen von Ryria:

Geschichtsstunde anhand vieler Schicksale

Suche liebevollen Menschen von Julian Borger

Zufällig findet der Autor heraus, dass sein Vater damals durch eine Zeitungsanzeige nach England vermittelt wurde, um der Verfolgung der Juden durch die Nazis zu entkommen.
Während seiner Recherche stößt er auf viele weitere, ähnliche Schicksale und berichtet über all diese Menschen in diesem Buch.

Die Gestaltung ist meiner Meinung nach sehr gelungen, durch viel Bildmaterial wie Fotos der Menschen oder Zeitungsausschnitte hat man direkt besser vor Augen, wie echt das alles ist, dass diese Menschen wirklich mal gelebt haben und nicht nur erfundene Romanfiguren sind.
Auch erzählt der Autor viel von seinem Vater sowie anderen Verwandten, was viele Teile des Buches sehr persönlich wirken lässt.

Die Schicksale der Kinder und ihrer Familien waren alle sehr berührend, teilweise traurig und oft auch erschreckend, wahrlich keine leichte Kost, aber dafür umso wichtiger.
Von den meisten historischen Begebenheiten hatte ich entweder noch nie etwas gehört oder nur sehr oberflächlich, durch das Buch konnte ich so viel dazulernen und in die Geschichte "eintauchen".
Lediglich die Strukturierung hat mir nicht so ganz zugesagt, diese war mir teilweise doch ein wenig zu chaotisch. Mitten im Abschnitt oder Kapitel zieht der Autor manchmal Vergleiche zu anderen Personen und wechselt plötzlich den Fokus, was gerade am Anfang oft verwirrend war, wenn man die ganzen Namen noch nicht auseinanderhalten kann.
Auch werden die Geschichten der Kinder oft mit historischen "Fun Facts" ergänzt, also Hintergrundwissen zu den Städten, Politikern etc. - dies liefert zwar interessanten Kontext, steht aber auch oft kaum in direkter Relevanz zu den einzelnen Schicksalen.
Als Leser sollte man offen für eine solch umfangreiche Geschichtsstunde sein und auch Interesse an der Zeit mitbringen, nicht nur an den Erzählungen über die Kinder.
Ein wirklich wichtiges Sachbuch, gegen das Vergessen und mit Lektionen für unsere heutige Gesellschaft.

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Rezensionen von clematis:

Neue Heimat

Die Sehnsucht, die bleibt von Kerstin Lange

Auch im Jahre 1953 sind in Wien noch viele Kinder unterernährt und kränklich, weshalb die Caritas die schwächsten unter ihnen für einige Monate in die Schweiz oder nach Portugal zur Erholung verschickt. Reni stammt aus einer ärmlichen Familie, in der es kaum Platz gibt für Geborgenheit, aber in Lissabon findet sie Liebe und Vertrauen bei den reichen Figueiros.

Hier scheint es an nichts zu mangeln, Kleidung, Essen, Bildung und Herzenswärme erfährt die kleine blonde Reni hier und sieht in der fremden Stadt bald eine neue Heimat. Durch Schwierigkeiten in der eigenen Familie wird Reni hin- und hergerissen zwischen Wien und Lissabon, das eigene Glück rückt immer weiter in die Ferne.

Verena, von allen nur liebevoll Reni genannt, muss früh erwachsen werden und blüht erst in der Fremde so richtig auf. Durch ihre rasche Auffassungsgabe lernt sie schnell die Landessprache und fügt sich ins gewohnte Leben der Portugiesen ein, nur die politischen Hintergründe des Salazar-Regimes und die deutlichen Standesunterschiede übersteigen noch das Fassungsvermögen des Schulkindes. Mit dieser sympathischen Romanfigur darf der Leser nun eintauchen in die beiden ganz unterschiedlichen Welten Wiens und Lissabons und die Zeit ab 1953 ganz nah miterleben. Viele Schicksalsschläge sind zu ertragen, ein wenig politischer Hintergrund erörtert die damalige Lage und fördert beim Leser das Verständnis für die handelnden Personen. Reni selbst wirkt manchmal etwas überzeichnet oder es werden ihr Worte in den Mund gelegt, die für mich nicht ganz passend waren, dennoch hat mich ihr Weg sehr berührt und ihre Art, gleich einem Stehaufmännchen, nicht unterzugehen, findet am Ende doch noch einen würdigen und schönen Abschluss.

Ohne jeglichen Kitsch oder Gefühlsduselei erleben wir in dieser Geschichte ein kleines Mädchen, das sich im Laufe der Zeit zu einer willensstarken Frau entwickelt und erst in der Fremde auch wirklich zu sich selbst findet. Leseempfehlung!

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Rezensionen von Sago:

Bücher halten die Welt zusammen

Mondia-Dilogie 1: Silent Secrets von Alexandra Flint

Dass Bücher die Welt zusammenhalten, dürfte jedem Bibliophilen unmittelbar einleuchten. In dieser Romantasy tun sie das buchstäblich, denn ohne die Weltenbibliothek Mondia unterhalb von Paris drohen Katastrophen die Welt zu vernichten. Mondia wiederum braucht eine Ripari, die sie am Laufen hält.

Als die letzte Ripari stirbt, scheint der Geheimorden rund um die Mondia ratlos. Doch dann begegnet der junge Kasimir Remy und die scheint über geheimnisvolle Fähigkeiten zu verfügen...

Weltenschreiber, Zeilenspringer und Ripari: So eine Bücherwelt macht einfach großen Spaß zu lesen. Zudem sind Kasimir und Remy herzige Protagonisten, die man einfach mögen muss, auch wenn das Konzept rund um die adoptierte Remy, die zunächst nichts von ihren Kräften ahnt, natürlich nicht neu ist. Die Geschichte hat sich unglaublich leicht weggelesen. Auch ohne den Cliffhanger würde ich den Abschluss der Dilogie auf jeden Fall lesen wollen. Hier darf dann gern die Welt der Mondia noch tiefgründiger ausgebaut werden.

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Rezensionen von Sina:

Bastelbuch mit Elefant und Hase

Die Sendung mit dem Elefanten - Lass uns stickern, basteln, rätseln von

Das Buch „Lass uns stickern, basteln, rätseln - Elefant und Hase“ bietet vielfältigen Bastel-Spaß für Kinder ab 3 Jahren.

Mit diesem abwechslungsreichen Bastelbuch können die kleinen Leser*innen ihrer Kreativität freien Lauf lassen und in unterschiedlichen Aufgaben frei ausleben.
Darunter befinden sich beispielsweise Puzzle, „Finde die Fehler“-Suchbilder, ein Labyrinth, Rätsel und Bastelanleitungen.

Bei den Bastelprojekten ist natürlich Hilfe durch einen Erwachsenen erforderlich, dennoch ist das Ganze so kindgerecht wie möglich gestaltet.

Insgesamt macht das Buch einen qualitativ überzeugenden Eindruck und auch die Sticker sind nicht nur niedlich und farbenfroh, sondern auch hochwertig.

Eine tolle Idee für regnerische Tage, an denen das Kind zuhause beschäftigt werden muss oder auch ideal als Geschenk geeignet.

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Rezensionen von Cornelia:

Wieder begeistert von Nesbø

Der König von Jo Nesbø

Aus Roys Sicht wird die Geschichte über ihn und seinen Bruder Carl erzählt. Während beide nach wirtschaftlichem Erfolg streben wird ihre gemeinsame Vergangenheit aufgearbeitet und das Hin und Her zwischen kaltherziger Konkurrenz und Liebe.

Der Schreibstil von Jo Nesbø ist flüssig, jedes Wort, das er schreibt, ist interessant zu lesen.

Roy beschreibt er in all seinen Schattierungen, ich habe das Gefühl ihn zu kennen.

Die Spannung wird immer auf hohem Level gehalten, es bleiben immer ein paar Fragen unbeantwortet, sodass ich gern weiterlese. Zentral ist nicht die Frage nach dem Wer, sondern Wen und Warum. Diesmal überrascht der Autor mit einer Liebesgeschichte, die sich durch die Handlung zieht. Da die Handlung in einem kleinen abgelegenen Ort spielt werden Wege von A nach B für landschaftliche Beschreibungen genutzt, die einerseits reizvolle und größtenteils unberührte Natur, aber auf der anderen Seite Einsamkeit und Finsternis im Winter.

Jo Nesbø ist mein absoluter Krimi-Lieblingsautor, von seinem neuen Buch bin ich wieder begeistert, also klare Empfehlung.

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Rezensionen von La Calavera Catrina:

Hörbuch nicht zu empfehlen

Das mörderische Christmas Puzzle von Alexandra Benedict

Fünf Tage vor Weihnachten war noch niemand tot, doch R. I. P. hat die Vorbereitungen abgeschlossen. Die achtzigjährige Rätselexpertin Edie O’Sullivan erhält sechs Puzzleteile in einem Päckchen. Wenn sie das Rätsel nicht löst, werden bis Weihnachten mindestens vier Menschen sterben. Mit dem ersten Opfer wird die Ernsthaftigkeit der Lage allen bewusst.

Hier dreht sich nicht nur in der Geschichte alles um Rätsel. Alexandra Benedict hat Anagramme (Titel ihres absoluten Lieblingsschriftstellers Charles Dickens) versteckt und die Lösung befindet sich am Ende des Buches.

Mir hat durchaus gefallen, dass Edie keine sympathische Hauptfigur ist, sondern alles tut, »um Menschen vor den Kopf zu stoßen» und auf ihr Alter hinzuweisen. Lediglich die neunzigjährige Nachbarin Riga und Großneffe und Adoptivsohn Sean lässt sie in ihr Leben. Sie ist der „Grinch“ dieser Weihnachtsgeschichte und wird unfreiwillig in die Morde hineingezogen. Die Erzählperspektiven waren vielfältig, beleuchten auch die Vergangenheit und geben den Figuren Entwicklungschancen, auch wenn sie oberflächlich bleiben. Auch die weihnachtliche Stimmung kommt gut zum tragen. Ich muss allerdings sagen, dass mich dieser Krimi zwar unterhalten, aber mangels Spannung nicht fesseln konnte. Eine realistische Chance beim Miträtseln hat man nicht, was die Auflösung aber überraschend macht, wenn auch weit hergeholt. Das Hörbuch kann ich leider nicht empfehlen. Sabrina Strehl spricht sehr abgehackt, wodurch keine Lebendigkeit entsteht und es schwer fällt, länger zuzuhören, weshalb ich dann auf das Buch umgestiegen bin.

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