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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von HEYN Leserunde, Silvia Grutze:

Was einem das Leben so bietet …..

Honey von Victor Lodato

Streichst du über den Schriftzug "Honey" am Einband des Buches, fühlt es sich für mich so leicht an daran festzukleben. Ich habe schnell in die Geschichte eintauchen können. Die alte glamouröse, selbstbewusste 82-jährige Grande Dame Honey, so wie sie zu Beginn in der Badewanne sitzt und die Erzählung beginnt, macht einfach neugierig.

Was wird dieser Familien-Clan alles in diesem Buch erleben? Leichen im Keller oder im Garten? Wird Honey fündig oder waren es nur Hirngespinste aus der Jugend?
Immer mehr kristallisiert sich für mich heraus, dass es sich um eine verrückte Persönlichkeit handelt. Doch sie gewinnt Seite um Seite mehr an Liebenswürdigkeit und Sympathie. Sie hatte keine leichte Kindheit und deshalb fühlt man als Leser mit ihr. Einige Schicksalsschläge musst sie in ihrem Leben verkraften und die Vergangenheit holt Honey immer wieder gedanklich ein. Eine tolle Frau, die Kunst liebt und nie - ohne zu 100 Prozent zurechtgemacht zu sein - ihr Haus verlässt. Sie ist dem Alkohol, einer Zigarette zwischendurch, gutem Essen und Männern nicht abgeneigt und hat einiges in den wunderbaren Dialogen zu erzählen.
Im zweiten Teil verliert der Roman ein wenig an Spannung. Doch die Erzählung nimmt mit Humor und Skurrilität wieder an Fahrt auf und sorgt dafür, dass man doch weiterlesen möchte. Es werden Themen wie Liebe, Familie, Beziehung, Kinder aber auch das Älterwerden und der Tod thematisiert. Es gibt viele Höhen und Tiefen in diesem Roman und Einiges bleibt für mich bis zum Schluss offen. Eigentlich hätte ich mir die eine oder andere Erläuterungen dazu gewünscht. Aber in Summe lädt der Roman zum Nachdenken ein, zum Nachdenken über Familie, Werte und das Leben an sich. Das Buch ist lesenswert und eine Kaufempfehlung hat es auf alle Fälle verdient.

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Rezensionen von Claudia R.:

Schlafenszeit

Schlaf, Stella, schlaf! von Ted Forsström

Klappentext / Inhalt:

Alles ist bereit für die Gutenachtgeschichte von Papa, nur Hündin Stella kann nicht einschlafen. Was hört sie da? Etwa Eichhörnchen, die einen Tunnel graben? Oder ist das doch Oma mit einem großen Braten? Vielleicht ist es sogar ein Bus voller Hunde, der ins Wohnzimmer kracht?

Stellas Gedanken drehen sich im Kreis, bis Mama nach Hause kommt und endlich Ruhe einkehrt.

Cover:

Das Cover ist sehr niedlich gestaltet. Man erkennt einen Hund, der zwischen einem Stoff hindurchschaut. Optisch und auch farblich ist es wundervoll umgesetzt.

Meinung:

Eine liebevolle und witzige Einschlafgeschichte. Es ist Schlafenszeit, aber Stella kommt einfach nicht zur Ruhe und hört jede Menge Geräusche. Meist kennt man das. Man möchte zur Ruhe kommen, aber das ist immer gar nicht so leicht.

Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten und halte mich mit weiteren Details dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und locker und lässt sich sehr leicht und flüssig lesen. Schnell findet man sich in alles hinein. Es wird sehr bildlich und vorstellbar beschrieben.

Toll sind auch die bunten Illustrationen, die das ganze sehr schön und vorstellbar umsetzen und das Gelesene sehr gut wiedergeben. Die bunten Bilder sind klasse und detailreich umgesetzt.

Die Geschichte ist niedlich und witzig beschrieben und man Ann sic in alles gut hinein versetzen. Das Text-Bild-Verhältnis ist gut gewählt und die Geschichte ist klasse umgesetzt.

Eine wundervolle Geschichte für Zwischendurch und besonders auch zur Schlafenszeit.

Fazit:

Eine liebevolle und witzige Einschlafgeschichte.

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Rezensionen von nil_liest:

Posthumer Ruhm

Die Entflammten von Simone Meier

Wie gelang Vincent van Gogh erst nach seinem Tod zu seinem Ruhm? Eine große Rolle spielte die Witwe seines Bruders, Jo Gogh-Bonger, denn sie fasst den Plan ihn berühmt zu machen, braucht sie doch das Geld zum Überleben. Erst starb Vincent an sich selbst, dann ihr Mann (Vincents Bruder) Theo an der Syphilis.

Die Schweizer Autorin Simone Meier hat in ihrem Roman diesen historischen Grundriss genutzt und ihn zum Mittelpunkt ihres Romans gemacht, in dem es auch um eine zweitere Protagonistin geht, die in der Gegenwart lebt: Gina. Sie ist Kunststudentin und will sich der Geschichte Jos widmen. Bei ihren Recherchen taucht sie nicht nur ein in die Orte, an denen Jo lebte, wie Paris auf dem Montmartre, auch gedanklich wird ihr Leben kurzzeitig von Jo dominiert. Selbst halluzinierende Begegnungen gibt es. Aber keine Sorger, der Roman ist stringent erzählt und voller literarischer Finesse.
Es ist ein Roman voller Kunst, Kunstschaffender und deren Hängepartien, wenn der Ruhm und Erfolg entweder ausbleibt oder die Kreativität austrocknet und es an den Einzelnen zerrt. Es ist ein Familienroman. Denn die Beziehungen aller Art, werden hinreißend auf den Punkt gebracht und portraitiert. Auch ist es ein Roman des Scheiterns und wie neue Energie und Mut das Weitertreiben die Menschen stärker macht.
Ich habe diesen Roman sehr gerne gelesen, auf vielen Ebenen eine bereichernde Lektüre. Erstaunlich ist die Kompaktheit der Geschichte auf weniger als 300 Seiten. Da sitzt jeder Satz.

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Rezensionen von Buecherwurmine:

Packender Reihenauftakt

Dorn. Hotel der Angst von Jan Beck

Jan Beck ist vielen sicher durch die Reihe um Inga Björk und Cristian Brand ein Begriff. Ich muss ehrlich sagen, dass mich diese Charaktere damals nicht so gepackt haben – deshalb blieb es für mich bei Band 1. Mit Zimmer 103 sieht die Sache jedoch ganz anders aus: Dieses Buch konnte mich von Anfang bis Ende mitreißen.

Im Mittelpunkt steht Simon Dorn, ein Kriminalpsychologe, der nach schweren Schicksalsschlägen in ein verlassenes Hotel in Bad Gastein zieht. Eigentlich will er von der Welt nichts mehr wissen, doch als seine einzige Außenverbindung – Karla Hofbauer – ermordet wird, will er nicht mehr nur tatenlos zusehen. Unerwünschte Unterstützung bekommt er von Lea Wagner, einer jungen, ehrgeizigen Kriminalpolizistin, die kein Nein akzeptziert und sich als unerwartet große Ergänzung erweist.

Die Dynamik zwischen Dorn und Wagner hat mir sehr gut gefallen, aber mein absoluter Favorit ist Buddy – ein Charakter, den ihr selbst kennenlernen müsst! ???? Jan Beck überzeugt mit einem wunderbar flüssigen Schreibstil und einer fesselnden Handlung, die keine einzige langweilige Seite übriglässt. Die Grundidee ist nicht nur spannend, sondern verspricht auch eine großartige Reihe, die ich definitiv weiterverfolgen werde.

✨ Fazit: Ein Thriller, der mit tollen Charakteren, einer packenden Story und einem spannenden Einstieg punktet. Die Reihe werde ich definitiv weiterverfolgen.

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Rezensionen von barbara.liest:

informativ

Break the Cycle von Mariel Buqué

Mariel Buqué gibt in ihrem Buch "Break the Cycle" einen guten Überblick über das Thema transgenerationale Traumata und erklärt woher sie kommen und wie sie weitergegeben werden.
Sie stellt sich den Fragen "Welche Verhaltensweisen sind ererbt?", "Welche Prägungen haben mir meine Vorfahren mitgegeben?" und "Wie kann ich den Kreis durchbrechen?"
Mit vielen Praxisbeispielen und Übungsanleitungen möchte sie das Thema anschaulich machen und dabei unterstützen, sich den generationalen Traumatas zu stellen.

Meiner Meinung nach ist das zwar eine gute Begleitung für eine Therapie, ersetzt allerdings keine Therapiestunde und bringt auch einige Gefahren, wenn man Dinge löst und dann nicht begleitet wird.
Gut geeinget ist es sicher für Angehörige von Betroffenen, da man damit mehr Verständnis entwickeln kann und vielleicht auch hilfreich zur Seite stehen kann.

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Rezensionen von Lila:

liebevoll

Mein Sachen suchen Wimmelbuch: Tiere und ihre Kinder von Susanne Gernhäuser

Ein richtig tolles Buch für kleine Entdecker! Schon beim ersten Öffnen wird man von den bunten, lebendigen Illustrationen förmlich begrüßt. Auf jeder Seite gibt es so viele spannende Details zu entdecken, dass es nie langweilig wird.
Das Konzept ist einfach, aber genial: Kinder können auf jeder Seite bestimmte Tiere und ihre Kinder suchen – mal ein Elefantenbaby, mal ein Küken oder ein Kätzchen.

So wird das Wimmelbuch zum richtigen Abenteuer, bei dem die Kinder nicht nur die Tiere entdecken, sondern auch ihre Umgebung genau unter die Lupe nehmen müssen. Dabei wird ganz spielerisch die Wahrnehmung und Konzentration gefördert.
Ein besonderes Highlight sind die Klappen, die überall im Buch versteckt sind. Sie machen das Entdecken noch spannender, weil sie immer wieder neue Überraschungen bereithalten. Die Kinder können gespannt nachsehen, was sich hinter den Klappen verbirgt, was die Neugier und den Entdeckerdrang noch mehr anregt.
Die vielen verschiedenen Tiere und ihre Lebensräume bieten zudem eine tolle Gelegenheit, spielerisch etwas über die Vielfalt der Tierwelt zu lernen. Insgesamt ist dieses Wimmelbuch eine perfekte Mischung aus Spaß und Lernen – ideal für neugierige Kinder!

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Rezensionen von Lila:

Super für Erstleser

Wieso? Weshalb? Warum? Erstleser, Band 16 - Gefährliche Tiere von Karin Müller

Wieso? Weshalb? Warum? Erstleser: Gefährliche Tiere, ist ein echtes Highlight für neugierige Kinder, die mehr über die wilden Tiere dieser Welt erfahren wollen. Schon beim ersten Durchblättern fällt auf, wie spannend das Buch gemacht ist: Tolle, farbenfrohe Bilder und kindgerechte Texte machen es leicht, den kleinen Lesern die Welt der gefährlichen Tiere näherzubringen.

Von Löwen über Schlangen bis hin zu Krokodilen – die Tiere werden mit spannenden Fakten vorgestellt, aber immer so, dass es nicht zu gruselig ist. Die Bilder unterstützen das Ganze und lassen die Tiere lebendig werden. Besonders gut gefällt mir, dass die Texte einfach und gut verständlich sind, aber trotzdem nicht langweilig wirken. Da können auch Leseanfänger gut mitkommen.

Am Ende gibt es noch kleine Fragen, die das Wissen festigen und die Kinder zum Mitdenken anregen – das finde ich richtig gut, weil es die Neugier noch weiter weckt.

Alles in allem ist „Gefährliche Tiere“ ein tolles Buch, das Wissen und Abenteuerlust perfekt kombiniert. Es macht einfach Spaß, darin zu blättern und zu lesen – ein tolles Geschenk für kleine Tierfreunde!

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Rezensionen von Anjulia :

Rekordverdächtig

Guinness World Records - 2025 von Guinness World Records Ltd.

Auf rund 250 Seiten präsentiert GUINNESS WORLD RECORDS 2025 in der siebzigsten Jubiläumsausgabe wieder unglaublich viele Rekorde und Geschichten bzw. Anekdoten rund um diese. Hochleistungen im Sport, Rekorde aus Tier- und Pflanzenwelt, Technik- und Forschung sind genauso dabei wie allerhand Kurioses.

Die ersten Seiten widmen sich den vergangenen sieben Jahrzehnten. Zwischendurch gibt es mit Icon überschriebene Querseiten, die Rekordträgern wie z.b. Robert Wadlow (größer Menschen, der je gelebt hat), Barbie, Taylor Swift und MrBeast, Platz bieten. Jede Seite ist voll mit bunten Fotos und Texten zu den Rekorden. Die Rekorde sind meist auf Doppelseiten thematisch zusammengefasst. Für jüngere Leser dürften vorallem die Rubriken Kids und Young Achievers, sowie Sport, Gaming und Influencer interessant sein. Neben Klassiker, wie den größten Tiere aller Zeiten, den höchsten Bauwerken, den teuersten Fussballern, gibt es auch allerhand Skurriles, wie z.B. die älteste Moorschnorchel-Weltmeisterschaft. GUINNESS WORLD RECORDS 2025 ist kein Buch zum komplett am Stück zu lesen, sondern zum immer wieder Durchblättern und sich erstaunen lassen. Es erfindet sich in der siebzigsten Ausgabe nicht neu, bleibt aber bewährt gut.

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Rezensionen von peedee:

Sehr gut

Staub im Schnee von Ernst Solèr

Fred Staub, Band 3: Der beliebte TV-Moderator Ives Schneider wurde brutal ermordet. Die Medien überbieten sich mit Vermutungen – Raum dafür gibt es genug, denn Schneider war schwul, bekannt für Kokain- und Spielsucht und hatte finanzielle Probleme. Fred Staub, Hauptmann der Zürcher Kapo, kann den Fall mit seinem Team innert kürzester Zeit als Beziehungstat lösen.

Die Öffentlichkeit ist – für einmal – voll des Lobes für die Polizei. Aber Staub ist unzufrieden, denn ihm ging dies zu schnell. Er hat leider Recht, denn es wird ein grosser Skandal aufgedeckt…

Erster Eindruck: Ein schlichtes Cover mit Blick von oben auf eine Person, die einen Schirm zum Schutz gegen den Schneefall trägt – gefällt mir.

Dies ist Band 3 der Reihe, kann jedoch ohne Kenntnis der Vorgängerbände gelesen werden.

Der tote Moderator wird im verschneiten Wald gefunden; ein Selbstmord wird ausgeschlossen. Die grosse Frage ist, wie der Moderator an diese Stelle kam, denn es gibt im Schnee keine Spuren. Zeugen gibt es auch keine. Wo mit den Ermittlungen beginnen? Erste Ansatzpunkte: Glitzernde TV-Welt, Schneiders Homosexualität sowie dessen Drogen- und Spielsucht, Finanzprobleme. Ist der Mörder somit ein Neider, ein irrer Fan, ein Ex-Freund, ein Dealer oder ein ungeduldiger Gläubiger? Oder ist alles doch ganz anders? Staubs Team kommt erfreulicherweise sehr schnell voran und kann der Öffentlichkeit die Lösung präsentieren. Fall abgeschlossen. Nein, nicht ganz, denn Staub kann nicht glauben, dass das wirklich alles war. Seine Mitarbeiter sehen das ebenso, daher wird weiterermittelt bis sie auf einen Skandal stossen…

Da es sich hier um einen Krimi handelt, ist die Erwähnung von Schusswaffen keine Überraschung. Erschreckend hingegen ist jedoch Folgendes: „Sturmgewehre und Offizierspistolen kosten in der Schweiz jedes Jahr mehr Menschenleben als sämtliche Lawinen, Giftpilze, Badeunfälle und Flugzeugabstürze zusammen.“ Das gibt einen zu denken… Das Buch hat sich flüssig lesen lassen, war spannend und erhält von mir daher 4 Sterne. Fred Staub wäre es dringend geraten, sich Gedanken über die Beziehung zu seiner Frau sowie seine Haltung zu Pferden zu machen.

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Rezensionen von Kwinsu:

Ein feministisches, ideologiefreies und solidarisches Plädoyer

Empathie und Widerstand von Kristina Lunz

Auf den ersten Blick mögen Empathie und Widerstand nicht so richtig zusammenpassen. Kristina Lunz versucht jedoch in dem vorliegenden Werk aufzuzeigen, dass beide Begriffe untrennbar mit einander verbunden sind.

Wer auf der Suche nach einem Sachbuch ist, liegt hier falsch. Vielmehr ist "Empathie und Widerstand" ein essayistisches Plädoyer für ein ideologiefreies, feministisches und solidarisches Handeln, um Veränderungen nachhaltig anzustoßen.

Ich selbst beschäftige mich viel mit Empathie und auch mit Widerstand, denn in bin von Beruf Sozialarbeiterin. Kristina Lunz' Buch hat es bei mir geschafft, viele neue Gedankenanstöße anzuregen bzw. mich in meinen eigenen Beobachtungen zu bestärken und mir auch etliche Aha-Momente zu bescheren. Überraschend war für mich beispielsweise, dass der Begriff "Empathie" nicht nur positiv gesehen werden kann, denn mit jemanden mitzufühlen, lässt uns auch dazu verleiten, eine Seite zu ergreifen. Nichtsdestotrotz ist Empathie auch wichtig, um in den Widerstand zu gehen, denn nur, wenn wir konträre Positionen mitfühlend betrachten, so die Autorin, kann es gelingen ihn oder sie vom Gegenteil zu überzeugen.

Eine besondere Rolle spielt für Lunz auch das "Peacebuilding", was durch seine Ideologiefreiheit funktioniert. Dem Begriff und seinen Akteur:innen werden einiges an Raum gegeben, genauso wie der "Sisterhood". Ebenso schildert die Autorin etliche Handlungsoptionen und spricht über Frauen, die durch Empathie und Widerstand erfolgreich wurden. Die Argumentation, weshalb beide Begriffe für die vorgestellten Personen so wichtig sind, schwächelt für mich aber ein wenig, ich konnte sie teilweise nicht nachvollziehen, weshalb ich hier einen Stern Abzug gebe.

Mein Fazit: "Empathie und Widerstand" ist ein leerreiches, essayistisches Buch, in dem die Autorin ihre Erfahrungen als widerständige und empathische Frau schildert und Erklärungen gibt, weshalb ein feministisches, solidarisches und ideologiefreies Handeln Veränderungen anstoßen kann. Es ist ein absolut lehrreiches Buch, für alle, die offen dafür sind, die Welt zu einem besseren Ort machen zu wollen.

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