Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Pusteblümchen:
Das Leben findet einen Weg
Die Töchter der Ärztin von Helene Sommerfeld
Die Schwestern Henny und Antonia sind beide in die Fußstapfen ihrer Mutter Ricarda Thomasius getreten und wie diese Ärztin geworden.
Toni hat gemeinsam mit Guntram und Celia die Praxis der Familie Thomasius in Berlin übernommen und Henny lebt mit Victor in Kalifornien, wo sie in einem großen Krankenhaus die Frauenstation leitet.
Die Handlung findet in den Jahren 1931 und 1932 statt und permanente Perspektivwechsel sorgen für Abwechslung und Spannung.
Trotz der beruflichen Gemeinsamkeit sind die beiden Schwestern grundverschieden. Beide sind sympathisch und haben ihr Herz am rechten Fleck. Zwischen ihnen besteht eine innige Verbindung. Ich habe ihre doch sehr unterschiedlichen und ereignisreichen Lebenswege gerne verfolgt.
Die einzelnen Charaktere sind gut ausgearbeitet und es gibt wie im echten Leben sowohl sympathische als auch unsympathische Figuren.
Leider ist dies der letzte Band der Reihe, aber es ist ein gelungener Abschluß und gleichzeitig ein interessanter, historischer Roman, der den Zeitgeist 1930er Jahren widerspiegelt.
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
Abgeschottet
Die Insel der Angst von Martin Griffin
Dieses Locked-In Insel-Setting ist ja genau mein Ding was Thriller angeht. Der Klappentext macht auf jeden Fall direkt neugierig auf den Plot. Der hat für mich aber nicht gehalten, was die Buchbeschreibung versprach. Die Nebenhandlung, die der Story Komplexität verleihen sollte, haben sie für mich eher zäh gemacht.
Zum Inhalt: Dokumentarfilmerin Tess bekommt den Auftrag eine Naturdokumentation über die verlassene Insel Navigaceo im Atlantik zu drehen. Doch auf der Insel entdeckt Tess eine Leiche. Und die trägt das selbe Sweatshirt, wie sie auch.
Den Einstieg in die Geschichte fand ich eher zäh und langwierig. Ich hab mich ein bisschen schwer damit getan, dass die Protagonistin in ihrer eigenen Vergangenheit festhängt. Dadurch gab es immer wieder Erinnerungen und Rückblenden in die Zeit, als sie „Spill“ drehte und die für mich die Gegenwartshandlung jedes Mal unterbrochen und ausgebremst haben. Dadurch passiert im Haupt-Handlungsstrang lange einfach nicht wirklich viel und die Geschichte plätschert eher seicht vor sich hin.
Es ist insgesamt ein eher ruhiger Plot und spielt innerhalb nur weniger Tage, was fast den Eindruck erweckt, die Ereignisse würden in Echtzeit ablaufen. Erst ab ungefähr der Hälfte nimmt die Handlung auf der Insel an Fahrt auf und gegen Ende wurde es sogar richtig spannend. Das hat mir aber alles zu lange auf sich warten lassen, sodass ich gar nicht richtig in dieses Thriller-Feeling reingekommen bin.
Es wird zwar mit dem Misstrauen innerhalb des Teams gespielt, aber das hätte für meinen Geschmack stärker eskaliert werden können. Ich mochte die Idee, für mich was das aber kein mitreißender Thriller.
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
Hurricane Love
You Are My Hurricane von Emily Aves
Ich liebe ja eine cute Collgesport-Romance und Football ist mein absoluter Romance-Lieblingssport. Die Kombi aus Maeve und Carter hat mir richtig gut gefallen, weil sie eine tolle Balance aus verliebter Leichtigkeit und ernster Ehrlichkeit gefunden haben.
Zum Inhalt: Maeve macht Fotos der Sportler für den Social Media Account ihrer Uni und versteckt sich hinter der Anonymität, die ihre Kamera ihr bietet.
Bis ausgerechnet Quaterback Carter während eines Spiels in sie hineinrennt und damit Maeve aus den Schatten holt.
Das Unisetting und die pure Ekstase rund um den Sport habe ich quasi inhaliert. Und dann ist da noch die geladene Anspannung rund um die NFL Picks- Sportsromance ist einfach immer so emotionsgeladen und ich liebe es. Ich finde man konnte hier richtig gut mitfiebern.
Was mir hier besonders gut gefallen hat war, dass Maeve und Carter absolut gleichberechtigt und auf Augenhöhe waren, was das Erreichen ihrer Ziele angeht und keiner für den anderen zurückstecken musste. Das macht so ein tolles, sympathisches Team aus ihnen.
Und auch wie Maeve über ihre Ängste hinausgewachsen ist hat mich absolut gecatcht. Von der unscheinbaren Außenseiterin ohne Freunde zur Social Media Queen mit wunderbaren, echten Freunden und einem absoluten Dream-Boyfriend- zuckersüße Storyline.
Für mich ein superschönes Buch, in dessen Handlung man sich ganz easy fallen lassen kann.
Rezensionen von La Calavera Catrina:
Lesende Frauen und ihre unvergessenen Bücher
Über Lebensbücher von Uschi Korda
In «Über Lebensbücher» schreibt die österreichische Journalistin Uschi Korda über siebzehn Frauen, die aufrichtig davon berichten, wie Bücher ihnen geholfen haben, eine Krise zu meistern und/oder ihr Leben maßgeblich beeinflusst haben. Die Lebenswege und Karrieren der (aus dem öffentlichen Leben bekannten) Frauen, sind vielfältig.
Manche arbeiten in der Buchbranche und sind große Leseratten, andere lesen überhaupt keine Romane. Die siebzehn in den Fokus gerückten Überlebens-Empfehlungen sind ebenso vielseitig wie persönlich. Während Eva Voraberger ihren Kampfgeist durch Boxer-Biografien stärkte, fand Maria-Christina Piwowarski Inspiration in Romanen und liebt es bis heute, über Bücher zu sprechen.
Jedes der siebzehn Kapitel folgt einem wiederkehrendem Aufbau und einer hochwertigen Gestaltung, die mit einem illustrierten Porträt beginnt und mit einer farbigen Doppelseite endet, indem das Überlebensbuch kurz vorgestellt wird. Der Schreibstil von Uschi Korda liest sich hervorragend, während sie immer wieder Zitate und weitere Buchempfehlungen einfließen lässt, sodass auf wenigen Seiten ein berührendes Porträt entsteht. Alle Lebenswege haben gemeinsam, dass Bücher geholfen haben, Antworten, Trost und Halt zu finden. Die literarische Auswahl ist inspirierend - Zeitlose Werke und ihre Autorinnen und Autoren werden wiederentdeckt. Darüber hinaus finden sich in allen Genres Figuren oder hilfreiche Worte für alle Lebenslagen. Eine kluge Hommage an lesende Frauen und Geschichten, die bleiben.
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
Zwischen Volkssagen, Aberglaube und Horrorgeschichte
Was die Nacht verschweigt: Die Fortsetzung von WAS DIE TOTEN BEWEGT - Eine packende und atmosphärische Erzählung in der Tradition von Edgar Allan Poe von T. Kingfisher
Nachdem mit das letzte Buch von T. Kingfisher so gut gefallen hat, wollte ich auch diesen zweiten Band über Alex Easton unbedingt lesen. Und wieder ist ein skurril makaberes Lesevergnügen. Subtiler Horror trifft auf alten Aberglauben- mochte ich wieder sehr gern.
Zum Inhalt: Alex Easton reist nach Gallazien, um dort Miss Porter zu treffen, die sich für die heimischen Pilze interessiert.
Doch daheim angekommen muss Alex feststellen, dass das Verwalter des Hauses tot ist und sich niemand mehr in die Nähe traut. Gerüchte über eine Moroi machen die Runde.
Ich fand das Buch vom Setting her nicht ganz so stimmungsvoll wie den ersten Band, dafür hat mir die Story selbst, die mit Aberglaube, Volksbräuchen und Sagengeschichten spielt, richtig gut gefallen. T. Kingfisher hat absolut ein Händchen für düstere, okkulte Geschichten, die ganz wunderbar in die aktuelle dunkle Jahreszeit passen. Es wurde stellenweise wieder ganz schön makaber, aber das mag ich. Man muss sich halt darauf einlassen können, dass es keine logischen Erklärungen gibt.
Alex Easton finde ich nach wie vor eine spannende Hauptfigur. Mit einem großen Herz und einer bissigen Zunge macht es einfach Freude Eastons unfreiwillige Abenteuer mitzuverfolgen. Und zusammen mit Angus und Miss Porter ergibt ich da ein tolles Gespann, das einem mit seinem scharfen Verstand und der Prise Humor einfach ans Herz wachsen muss.
Ich mochte auch hier wieder die Illustrationen, die direkten Bezug zum Cover schufen, auch wenn sie für mich diesmal weniger gut zur Handlung passten als beim letzten Mal. Aber Kingfisher kann halt einfach schreiben, ich hab mich selbst des nachts nochmal versichert, dass keine Motten anwesend sind, so gefangen war ich in der Atmosphäre des Buches.
Es ist ein ruhiger, subtiler Grusel, der mir wieder sehr gut gefallen hat.
Rezensionen von La Calavera Catrina:
Humorvolle Silvester-Romantik
Fake Dates and Fireworks von Kyra Groh
Die 28-jährige Erzieherin Becca trifft sich seit der schicksalhaften Silvesternacht, vor beinahe zehn Jahren, mit Nils - jedoch nur an Silvester. Ansonsten texten sie und so lange niemand von ihnen eine ernsthafte Beziehung eingeht, haben sie Silvester ein Date. Diesmal hat sich Becca zum Jubiläum etwas besonders ausgedacht und einige Tage in einem Luxus Hotel gebucht, um Nils ihre Liebe zu gestehen.
Dort warten allerdings einige Überraschungen auf sie. Eine davon ist der unverschämte Raphael, der neuerdings mehrmal die Woche seinen Neffen aus dem Kindergarten abholt und Becca jedes Mal mit seiner Unpünktlichkeit verärgert.
Erzählt wird ausschließlich aus der Perspektive von Becca in der Ich-Form. Das passt hervorragend und ist nicht nur authentisch, sondern auch unterhaltsam.
Dazu gehören all ihre unsicheren Gedanken und Probleme, denn Becca steckt nicht nur in einer Co-Abhängigkeit fest, sondern bleibt stets auf der Strecke. Schließlich macht sie die Dinge für andere immer okay, nur für sich selbst nicht. Hinzukommen Rückblicke in vergangene Silvesternächte, welche die jahrelange dysfunktionale Beziehung zwischen Becca und Nils veranschaulichen.
Dass People Pleasing immer wieder aufgegriffen und benannt wird, hat mir gut gefallen. Dadurch wird man zum Nachdenken angeregt und es ist eine überraschende Ernsthaftigkeit, die hier mitschwingt, ohne dass es bedrückend wird. „Das echte Leben ist zu sehr Drama und zu wenig RomCom.“ Lediglich das Bild von Rapha war mir zu unglaubwürdig perfekt. Er ist das strahlende Licht und Nils die Dunkelheit. Hier hätte auch weniger Kontrast seinen Zweck erfüllt. Insgesamt macht das Buch Spaß und man fiebert mit, auch wenn man schon weiß, wo es hingeht. Ich kann das Buch auch jedem empfehlen, der sonst um das Genre eine Bogen macht. Diese RomCom ist wirklich gelungen.
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
Schlaglichter
Unmöglicher Abschied von Han Kang
Ich habe Han Kang erst durch den Literaturnobelpreis entdeckt, wollte aber unbedingt noch etwas anderes als ihr preisgekröntes Buch lesen. Da hat sich ihr neuster Roman natürlich direkt angeboten. Es ist ein ruhiger, aber tiefgründiger Roman, eine leise Geschichte über Freundschaft, Familie und die Geschichte eines Landes.
Die Geschichte selbst war für mich schwer greifbar, der Schreibstil fast schon flatterhaft. Die Erzählung springt zwischen Zeitebenen und Orten, bewegt sich auf eine spirituelle, metaphysische Ebene. Es werden Schlaglichter der Freundschaft zwischen Inseon und Gyeongha beleuchtet, sowie die Familiengeschichte Inseons, die in ein einsames Leben mit zwei Papageien mündete. Und das ganze vor dem Hintergrund koreanischer Geschichte.
Das alles macht das Buch nicht unbedingt leicht verdaulich und vor allem ist es kein Buch, das man mal eben so nebenbei wegliest. Manche Stellen musste ich auch mehrmals lesen, weil Gyeongha ummal mal wieder abdriftete zwischen Gedanken, Reflektieren und ihrer tatsächlichen Erlebnisse und ich dadurch auch immer wieder drohte, den Faden zu verlieren. Vielleicht haben das Buch und ich uns auch zu einem ungünstigen Zeitpunkt getroffen, aber so richtig konnte ich mich auf das gelesene nicht einlassen. Vor allem die Rückblicke in das Leben von Inseons Eltern, geprägt von Tragik und Verlust, waren keine leichte Kost und mir ist aufgefallene wie wenig ich über die Geschichte Koreas weiß.
Trotzdem mochte ich den Erzählton und den stilistischen Aufbau, die für mich mal was ganz anderes waren, als ich es sonst so lese. Vermutlich muss ich das Buch nochmal lesen, um es ganz zu erfassen.
Rezensionen von La Calavera Catrina:
Gelungener Einstieg
Die Kunst der Hexerei von Iris Panhans
«Die Kunst der Hexerei» greift die Faszination Hexerei auf und ist spannend für alle, die sich dafür interessieren und mehr erfahren möchten. Die Mischung aus Theorie und Praxis hat mir gut gefallen. Das Basiswissen ist kompakt, anschaulich und schließlich widmet sich das letzte Drittel und vierte Kapitel ausschließlich der Praxis, indem man beispielsweise lernt, das Kräuterwissen anzuwenden und Räuchermischungen zusammenstellen oder Räucherbündel herzustellen.
Die Autorin Iris Panhans bringt als Vollmondfüchsin Magie ins eigene Leben. Ihr Schreibstil ist einfühlsam und wertschätzend. Sie richtet sich auch ganz direkt an ihre Schüler und Schülerinnen. Das ist auch ein Grund, warum man gern weiterliest. Es ist interessant, ohne das es zu esoterisch wird. Zumal sie immer wieder ihre Erfahrungen mit einbringt. Dabei fällt besonders die moderne Aufmachung ins Auge, die ansprechend und übersichtlich ist, was dieses Buch von anderen Büchern, die ich in der Hand hatte, abhebt. Die Fotos sind atmosphärisch, inspirierend aber nie düster (außer beim inneren Schatten vielleicht). Begriffe werden erklärt, Hilfsmittel gezeigt und ich fand den starken Bezug zur Natur passend.
Ein gelungenes Handbuch für Neugierige und Einsteiger. Selbst ich habe interessiert reingelesen, aber die beschenkte Person hatte genau so ein Buch gesucht und war ganz begeistert von der übersichtlichen Aufteilung und den anschaulich erklärten Anleitungen.
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
Die Schmutzigen Tage
Tage einer Hexe von Genoveva Dimova
Die Idee des Buches hat mich direkt irgendwie neugierig gemacht, vor allem auch das düstere, gefährlich Setting von Chernograd. Ich bin nicht sicher, ob die Geschichte ein bisschen an die Raunächte angelehnt ist, zumindest habe ich mich daran erinnert gefühlt. Ich hab ein bisschen gebraucht um in die Geschichte reinzukommen, habe aber eine deutliche Steigerung im verlauf der Handlung wahrgenommen und mochte es gegen Ende dann recht gern.
Zum Inhalt: als in Chernograd die schmutzigen tage anbrechen, herrscht eine angespannte Stimmung, denn die Monster brechen über den Ort herein. Und der Zmey ist erneut auf der Suche nach Kosara. In ihrem Bestreben ihm zu entkommen, geht sie einen zwielichtigen Handel ein und verliert dabei ihren Hexenschatten. Wenn sie ihn wiederbekommen will, muss sie sich ausgerechnet dem Zmey stellen. Und ihrer Vergangenheit.
Ich fand Kosaras Geschichte, die sich dem Leser nach und nach offenbart total interessant. Anfangs wirkt sie noch total tough und abgeklärt, aber je mehr man über sie erfährt, desto mehr Mitleid hatte ich mit ihr und ihren Schicksal. Auch was sich über den Zmey und seine Beziehung zu ihr andeutet, fand ich interessant geplottet. Der Titel hat für mich relativ wenig Bezug zur Handlung, weil Kosara über den Großteil der Handlung hinweg ja eben keine Hexe ist.
Den Erzählstil und das Tempo der Geschichte habe ich eher als gemäßigt empfunden, Kosara begibt sich da zwar auf eine recht abenteuerliche Mission, die auch allerlei Gefahren birgt, aber so richtig Schwung kommt nicht in die Geschichte. Das mag auch dran liegen, dass für meine Geschmack besonders zu Anfang super viele Hintergrundinformationen fehlen. Viel wird einfach als gesetzt vorgegeben und erst später im Handlungsverlauf erklärt, wodurch ich erst nach circa 2/3 des Buches so richtig drin war.
Am Ende des Buches gibt es einen Leitfaden über die vorkommenden Monster, der sehr ausführlich gestaltet ist und so als Erweiterung der Geschichte gesehen werden kann. Da er quasi als Fließtext gestaltet ist und auf die Schmutzigen tage anspielt, hätte ich mir den auch gut als Prolog vorstellen können, denn ich hätte diese Übersicht eigentlich direkt schon zu Anfang der Geschichte gebraucht und habe ihn viel zu spät bemerkt. Wer viel Fantasy liest findet sich da vielleicht leichter zurecht, ich hab mich besonders zu Anfang sehr schwer getan.
Für mich gibt’s da definitiv noch Luft nach oben, für ein Debüt aber durchaus schon richtig gut. Ich hab auf jeden Fall gesehen, wo die Autorin damit hinwollte. ich schwank zwischen 3 und 4 Sternen.
Rezensionen von Gilasbuecherstube :
Schöner Fantasy Roman für die jungen Leser
Die Tore der Zeit von Anke Simon
Der Legende nach soll es in Rhog, einem kleinen Dorf in der Nähe von Glastonbury ein Tor der Zeit geben. Diese Pforte soll der Durchgang in eine magische Welt sein. Tim Hunter liebt, im Gegensatz zu seiner Schwester Lea, nicht nur solche Geschichten, sondern auch das Abenteuer. Gott sein dank, sind auch seine Freunde Nick und Robby schnell dafür zu haben und so machen die drei sich gemeinsam auf, um durch das Tor von Rhog in eine verborgene Welt zu gelangen.
Dort erfahren sie, dass nicht nur Tim, sondern auch Lea zu den Magischen Vier gehört und sie, gemeinsam mit einem Menschenzauberer und einem Elbenzauberer, gegen die finsteren Mächte kämpfen müssen um die Welt zu retten.
Das Cover ist wunderschön umgesetzt und zeigt Tim und Lea, die durch das magische Tor treten. Es ist absolut stimmig und passt prima zur Geschichte.
Anke Simon hat einen wunderschönen Urban-Fantasy-Roman für die jüngere Generation geschrieben.
Der Schreibstil ist einfach, gut lesbar und vor allem für die etwas jüngeren Leser wunderbar geeignet. Mit viel Liebe zum Detail hat die Autorin die Charaktere gestaltet. Jede Figur ist auf ihre Art besonders und bringt etwas Spezielles mit sich, dass sie einzigartig macht.
Die Idee, durch eine Pforte in eine magische Welt voller fremder Wesen zu gelangen und die Welt zu retten, ist nicht neu, aber Anke Simon die Handlung sehr schön umgesetzt. Es gibt spannende Wendungen. Die Kinder erleben viele Abenteuer und müssen gegen die Mächte der Finsternis kämpfen.
Auch das Worldbuilding ist schön beschrieben, so das man als Leser zu jeder Zeit das Gefühl hatte, die Schauplätze bildhaft vor Augen zu haben und mitten im Geschehen zu sein. Ein wenig hat es mich an Herr der Ringe erinnert. Es gibt Feen und Elben, Zauberer, Magier und viele andere fantastische Wesen.
Das einzige, was mich ein wenig gestört hat, ist, dass Tim und Lea ihre magischen Fähigkeiten etwas zu schnell anwenden können und sie als selbstverständlich hinnehmen.
So rettet Tim seine Freunde gleich nach der zweiten Ankunft mit seinen Feuerbällen vor den Morkas.
Gut gefallen hat mir der Zusammenhalt der Freunde, auch wenn bei Robby etwas Überzeugungskraft nötig war. ;-)
Auch wenn es eine Fortsetzung geben wird, ist die Geschichte auch für sich als Einzelband lesbar, denn das erste Abenteuer der Freunde ist abgeschlossen.
Fazit
Ein schöner Fantasy-Roman, der allerdings eher für die etwas jüngere Altersgruppe geeignet ist.
Dafür gibt es 4 Sterne.











