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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Tara:

Gelungener Trilogieabschluß

Die Töchter der Ärztin von Helene Sommerfeld

"Die Töchter der Ärztin - Zeit des Vertrauens" ist der dritte Band in der Reihe „Die Thomasius-Schwestern“ des Autorenehepaares Helene Sommerfeld. Zuvor gab es schon drei Bücher über „Die Ärztin“ und auch wenn es möglich ist die Bücher unabhängig voneinander zu lesen, empfehle ich dies der Reihe nach zu tun, da die Entwicklung der Charaktere ausgesprochen interessant ist.

Die Handlung beginnt 1931 in Berlin. Im Mittelpunkt stehen die beiden Töchter - Henny und Antonia - der Ärztin Ricarda Thomasius.
Henny lebt inzwischen mit ihrem Mann Victor in Los Angeles und leitet dort in einem Krankenhaus die Frauenstation.
Ihre jüngere Schwester Toni arbeitet als Frauenärztin in der ehemaligen Praxis der Familie Thomasius in Berlin.
Die Zeiten sind unruhig und in vielerlei Hinsicht - politisch, beruflich, familiär – herausfordernd.

Im vorderen Innencover befindet sich eine Karte von Berlin und im hinteren ein Stammbaum der Familien Thomasius und Freystetten. Da die Anzahl der Figuren recht hoch ist, fand ich Letzteres ausgesprochen hilfreich, um die Übersicht über die Beziehung der Charaktere untereinander zu behalten. Zusätzlich gibt es vorab einen Personenverzeichnis über die wichtigsten Personen.

Die Handlung ist sehr lebendig und gut mit dem politische Zeitgeschehen verknüpft. Dadurch kommt es zu Höhen und Tiefen. Die Ereignisse scheinen sich zwischenzeitlich zu überschlagen, sind aber so nah am Leben, dass alles ausgesprochen authentisch wirkt.
Mich hat das Buch emotional mitgenommen und ich habe mit den Charaktere gehofft, gebangt und mich gefreut.
Das Nachwort rundet die gesamte Reihe gut ab und gibt einen kleinen Einblick zu Entstehung der Reihe.

Der Abschluss ist rund und stimmig. Ich habe das Buch mit einem Lächeln zufrieden zur Seite gelegt
und kann es Lesern, die historische Romane mögen, empfehlen.

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Rezensionen von La Calavera Catrina:

Der Liebes-Countdown läuft

Okaye Tage von Jenny Mustard

In »Okaye Tage« erzählt Jenny Mustard sehr nahbar von einer Sommerliebe in London, die ein Verfallsdatum zu haben scheint. Dabei fängt sie die Emotionen, die Orientierungslosigkeit und die junge Liebe sehr authentisch und zugänglich ein. Sam ist nur einen Sommer in der Stadt und Lucas ist vergeblich auf Jobsuche.

Ihre gemeinsame Zeit ist zwar endlich, aber intensiv und eingespielt. Jenny Mustard fängt unaufgeregt den Alltag ein und regt zum Nachdenken an. Die wechselnden Perspektiven geben tiefe Einblicke und sind gut abgepasst. »Okaye Tage« zeigt realistische Facetten der Liebe, die den Zeitgeist treffen und von sehr schwierig bis okay reichen. »Ich bin lieber alleine launenhaft, dann kann ich mir das schlechte Gewissen sparen.« Man spürt beim Lesen die Intimität, wird von Neugier gepackt und taucht tief in die Geschichte ein. Das macht es für mich besonders lesenswert. Auch wenn für mich keine Sogkraft entstand, würde ich es weiterempfehlen.

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Rezensionen von cosmea:

Wenn der Berg sich zu Wort meldet

Kohle, Stahl und Mord: Das 13. Opfer von Martin Conrath

In Conraths neuestem Roman werden in einem Stollen der Zeche Ludwig in Essen nach Erdbewegungen die Knochen von zwölf Bergleuten gefunden, die 34 Jahre zuvor bei einer Explosion ums Leben gekommen waren und nie gefunden worden sind. Die große Überraschung bei dem Fund ist, dass es ein 13. Opfer gibt – mit einem Kopfschuss.

Der Bergmann Werner Flemming, der damals das Unglück überlebte, findet den Schädel und ist retraumatisiert. Kommissarin Elin Akay übernimmt den Fall mit ihrem Kollegen Holger und arbeitet mit ihrer Freundin Jana Fäller, einer forensischen Psychiaterin zusammen. Auch Janas Vater war Bergmann, ist aber inzwischen verstorben. Die Ermittlungen gestalten sich langwierig und schwierig, zumal Oberstaatsanwalt Küppersbusch die Polizisten aus zunächst unerfindlichen Gründen immer wieder ausbremst. Das Opfer wird schon bald identifiziert – Rudolf Mergent, ein gefährlicher Mann, der zahlreiche Kumpel um ihre Ersparnisse betrogen hat. Die Zeugen erinnern sich nach der langen Zeit nicht oder wollen nicht aussagen. Immer wieder gibt es neue Verdächtige, die ein Motiv gehabt haben könnten, sei es Geld oder Liebe.
Mir hat die spannende, wendungsreiche Geschichte sehr gut gefallen. Die Auflösung konnte ich nicht erraten. Neben der gut konstruierten Krimihandlung beeindruckt mich die hervorragende Charakterzeichnung und die gute sprachliche Qualität des Romans, aber auch die kenntnisreiche, gut recherchierte Darstellung des Bergbaus mit seinen immer drohenden Gefahren und den mystischen Elementen der Arbeit unter Tage. Ich habe einiges gelernt, was ich nicht wusste, obwohl ich mein ganzes Leben lang in der Region gelebt habe. Ein sehr empfehlenswerter Roman.

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Rezensionen von La Calavera Catrina:

Slow burn Fantasy

We hunt the Flame von Hafsah Faizal

Ich habe das Hörbuch gehört und es sehr genossen, mit der Stimme von Tim Gössler, der manchmal wie David Nathan klingt, in diese arabisch inspirierte Welt einzutauchen. Gössler verleiht jeder Figur eine andere Nuance, weshalb man sie auch gut auseinander halten kann. Besonders schön fand ich den Schreibstil-Sound, der in seiner märchenhaften Art wunderbar zur Geschichte passt.

Über einige Begriffe wäre ich bestimmt gestolpert, aber so konnte ich einfach entspannt zuhören und mich mitreißen lassen. Die sich langsam aufbauende Romanze zwischen Zafira und Nasir hat mir gut gefallen, weil es viel authentischer in ihrer Entwicklung dargestellt wird. Generell sind die Charaktere glaubhaft und die Sichtweisen wechseln sich ab. Die Handlung kam mir manchmal wie ein langes Vorspiel vor. Jägerin Zafira kann nur als Mann verkleidet im verfluchten Wald jagen - immer mit der Angst als Frau entlarvt zu werden. Zudem wird der Prozess des Abschieds von ihrer Herzensschwester in seiner Schwere sehr gefühlvoll dargestellt. Auch der innere und äußere Kampf von Nasir findet ausreichend Raum, denn der Prinz des Todes hat noch eine weitaus schwierigere Mission zu erfüllen.
Dabei muss man natürlich bedenken, dass es sich um einen Zweiteiler handelt, weshalb die Story im letzten Drittel an Fahrt aufnimmt, überrascht und mit einem vielversprechendem Cliffhanger endet. Allerdings ist der zweite Band schon erschienen und man kann direkt Weiterhören.

Fazit: Ein mitreißender und atmosphärischer Auftakt in eine arabisch inspirierte Welt voller Action, Magie, Romantik, sowie mutiger Helden und Heldinnen.

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Rezensionen von La Calavera Catrina:

War Brides Act - Der Offizier und das lachende Mädchen

Im Warten sind wir wundervoll,2 Audio-CD, 2 MP3 von Charlotte Inden

Ich habe das Hörbuch gehört, weil ich es sehr genieße, wenn Julia Nachtmann mir vorliest. Ihre angenehme Stimme passt hervorragend zum Ton der Geschichte und verleiht den Figuren eine spürbare Lebendigkeit und Nähe. Es ist ein sehr dialogreicher Text, eingeteilt in viele Kapitel mit verschiedenen Zeitsprüngen.

Für Nebenbei finde ich es nicht geeignet, weil man sonst schnell den Faden verliert. Erzählt wird in der dritten Person Singular. Das fand ich passend, denn man ist den beiden Frauen trotzdem ganz nah und manche Sätze, die so allwissend aus dem Hintergrund kommen, fand ich richtig episch. Elfie erzählt Stephen von ihrer Großmutter Luise, die mit dem Fahrrad quer durch Deutschland geradelt ist und zu den jungen Frauen gehörte, War Brides genannt, die sich mit einem amerikanisch stationierten Soldaten verlobt oder verheiratet hatten. Dank einer Ausnahmeregelung darf Luise zu ihrem Verlobten Jo nach Amerika reisen, aber nur für eine begrenzte Zeit und die rennt ihr schließlich davon.
Elfie erlebt selbst gerade ein schicksalshaftes Abenteuer. Nachdem ich das Buch beendet hatte war auch Rosie eine Frau, die mir im Gedächtnis geblieben ist. Generell ist das Buch bevölkert von tollen Figuren, die eine mitreißende Geschichte über Liebe und Neuanfänge nach dem zweiten Weltkrieg erzählen, und einen historischen Einblick vermittelt, über den ich so noch nicht viel gelesen habe. Dank Charlotte Inden, die von einem Artikel inspiriert wurde, kann ich mir nun vorstellen, wie es den War Brides damals gegangen sein könnte.

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Rezensionen von La Calavera Catrina:

Konnte mich vollends abholen

Willow-Falls-Reihe, Band 1 - Take Me Home to Willow Falls von Greta Milán

Cassie findet bei Jared in Willow Falls ihren rettenden Hafen, nachdem alles schief gelaufen ist, was dramatischer nicht hätte schief laufen können. Allerdings erweicht sie nicht nur im Sturm Jared Herz, sondern stolpert auch in eine schwierige Familiensituation, nachdem Jared die Aufsicht seiner Geschwister übernommen hat und zudem das Ahronsirup-Familienunternehmen leitet.

Es geht um Neuanfänge, darum, die eigenen zu Träume verwirklichen, Mobbing auf Social Media und die Fähigkeit, sich selbst zurückzunehmen.
Diese Wohlfühl-Romance hat alles was es braucht: eine idyllische Kleinstadt im cozy Herbst, umgeben von Ahornwäldern, und zwei Singles, die dringend ein Happy End brauchen. Kann man auch jetzt im Dezember und außerhalb wunderbar hören. Hören, weil das Hörbuch sehr zu zu empfehlen ist und das liegt auch an der tollen Umsetzung. Die Perspektiven von Cassie und Jared werden abwechselnd von Max Hoffmann und Mélanie Fouché gesprochen, die viel Gefühl und Spannung reinbringen. Außerdem passen ihre Stimmen richtig gut zu den Charakteren. Ich bin froh, dass ich dieser Romance eine Chance gegeben habe, denn «Take me Home to Willow Falls« konnte mich vollends abholen und war deutlich besser als «Meet me in Autumn». Ich konnte ordentlich mitfiebern und dahinschmelzen. Einfach mal die Seele baumeln lassen, ohne zu viel Kitsch und seelenlose Charaktere. Der angenehm leichte Schreibstil macht es leicht, sich einfach mitreißen zu lassen und sorgt für ein gefühlvolles und gemütliches Lesevergnügen. Zum Schluss wird es nochmal richtig dramatisch, aber Greta Milán schafft die Balance, dabei glaubhaft zu bleiben. Daher mag ich das Ende sehr.

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Rezensionen von Liddy:

Eine tolle Freundschaft

Meck und Schneck. Meck ist weg! von Michael Engler

Die Freunde Meck und Schneck spielen Wolkenschattenfangen. Schneck ist nur kurz abgelenkt und schon ist Meck verschwunden. Sofort begibt sich Schneck auf die Suche und versucht, Meck überall zu finden.

Dies ist bereits das 4. Pappbilderbuch von Meck und Schneck und es ist einfach nur bezaubernd.

Die Illustrationen sehen wundervoll aus. Sie sind groß, farbenfroh und aussagekräftig und geben den Inhalt des Gelesenen wieder. Das Suchen hat uns viel Freude bereitet und wir haben dabei viele tolle Sachen entdeckt und wir haben mit Schneck mitgefiebert. Wenn man genauer hinschaut, entdeckt man viele niedliche Details – vielleicht sogar Meck.

Das Buch ist perfekt für die Kleinen, da es viele alltägliche Situationen widerspiegelt. Sie sind oft schnell abgelenkt und es zeigt uns, wie wichtig es ist, aufmerksam zu bleiben. Von uns eine klare Empfehlung!

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Rezensionen von Marie aus E.:

Gute Idee, aber die Umsetzung hat mich nicht ganz überzeugt

Meck und Schneck. Meck ist weg! von Michael Engler

Das Cover und der Buchschnitt sind wirklich ein Hingucker - ich hatte allerdings das Hörbuch und da geht es nur um den Inhalt.

Sehr gut gefallen hat mir, dass es eine weibliche Sprecherin und einen männlichen Sprecher gab. Auch wenn viele Erzähler*innen das auch in Personalunion gut hinbekommen, wertet es für mich das Hörerlebnis noch einmal deutlich auf.

Zur Handlung: Cassie crasht die Hochzeit ihrer besten Freundin und wird damit zu Persona non grata. Sie findet Unterschlupf bei Jared.

Jared wohnt in einer malerischen Kleinstadt in Kanada und das im Herbst. Das Cozy-Kleinstadt-Herbst-Feeling wird voll ausgespielt, fast schon wie eine Regieanweisung für eine Verfilmung.

Gut gefallen hat mir, dass das Buch nicht nur auf den heimelig-Effekt setzt, sondern auch Mobbing in Social-Media als Thema behandelt. Dadurch bekommt es einen anderen Schwerpunkt, wenn man Gemütlichkeit pur sucht, ist man hier aber im falschen Buch.

Was mich aber genervt hat, das war die für mich völlig unrealistische Handlung bzgl. des großen Dramas. Schon klar, dass es das irgendwie für den Plot gebraucht hat, aber wenn ich den Rahmen so dermaßen an den Haaren herbeigezogen finde, dann komme ich schlecht in die Geschichte. Und die sehr zähe Entwicklung der Love-Story hat mich auch schier in den Wahnsinn getrieben.

Also insgesamt ein etwas durchwachsenes Fazit.

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Rezensionen von yellowdog:

Neunundzwanzig plus zwei

Zu Früh von Frank Schäfer

Der Schriftsteller Frank Schäfer schreibt in diesem offenbar autobiografischen Buch von der Geburt und den ersten Wochen seines Sohnes, der als Frühchen auf die Welt gekommen ist.

Neunundzwanzig plus zwei.
Neunundzwanzig Wochen und zwei Tage.
Jeder Tag zählt.

So fängt das Buch an. Die erste Zeit ist nicht einfach.

Das Baby liegt mit wenig Gewicht im Inkubator und muss betreut werden. Für die Eltern eine Zeit der Ängste und Sorgen und Hoffnung.

Zwar erfährt man einiges von den Ablauf mit Frühchen auf der Frühchenstation im Krankenhaus, aber in erster Linie wird die Gefühlswelt der Eltern in dieser Zeit gezeigt. Die ist natürlich recht schwankend, wie man sich denken kann.
Dann auch die Erkenntnis des Erzählers, wie sehr man sich selbst in dieser kurzen, entscheidenden Zeit verändert.
Das ist eindringlich und realistisch gemacht. Man kann gut mit ihnen mitfühlen.
Ein kurzes, aber kompaktes Buch.

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Rezensionen von PMelittaM:

Der letzte Band der Reihe hat mich etwas enttäuscht

Rath von Volker Kutscher

1938: Gereon Rath ist, allerdings incognito, wieder in Deutschland, da sein Vater im Sterben liegt. In Berlin ist Fritz Thormann derweil immer noch bei den Rademanns und soll zu einem strammen HJ-Kameraden ausgebildet werden, um später in die SS einzutreten. Als es aber schlechte Nachrichten von seiner Freundin Hannah gibt, hält ihn nichts mehr.

Dann werden zwei HJ-Mitglieder ermordet, und Charlie setzt alles daran, zu ermitteln, was genau mit Hannah passiert ist, und Fritz zu entlasten, der der Morde verdächtigt wird.

Der zehnte Band der Reihe ist auch der letzte. Ich war sehr gespannt darauf, hatte aber schnell ein ungutes Gefühl, bereits der Prolog ließ mich befürchten, dass die Geschichte nicht gut ausgehen könnte. Ob ich damit recht hatte, verrate ich natürlich nicht, muss aber sagen, dass ich mir mehr vom Abschlussband erhofft hatte, am Ende habe ich den Roman eher enttäuscht zugeklappt.

Natürlich sind alle wichtigen Charaktere wieder mit dabei, wir treffen auf Ernst Gennat, Wilhelm Böhm und Reinhold Gräf, um nur einige zu nennen. Gereon aus den USA begleitet haben sein Bruder Severin und Marion Goldstein, die von Gereon etwas unmögliches verlangt. Auch die historischen Hintergründe spielen wieder eine große Rolle, was man Hannah antun will, haben zum Beispiel viele Mädchen und Frauen erleben müssen, und gegen Ende erleben wir auch die Reichsprogromnacht mit. Da Gereon unter anderem bei Konrad Adenauer unterschlüpft, bekommt auch der Alte ein paar interessante Szenen.

Erzählt wird wieder aus mehreren Perspektiven, so dass wir einen guten Überblick über das Geschehen erhalten. Die Auflösungen der Fälle bergen Überraschungen, sind aber nachvollziehbar.

Ich bin nicht ganz sicher, woran es liegt, vielleicht nur an den Umständen, in denen sie jetzt leben müssen, aber ich hatte beim Lesen öfter das Gefühl, als wären Gereon und Charlie im zehnten Band nicht die Menschen, die ich vorher neun Romane und mehrere Kurzgeschichten lang begleitet habe. Insgesamt hat mich der Roman nicht ganz so abgeholt wie die meisten der vorherigen, auch, wenn ich ihn durchaus gespannt gelesen habe.

Irgendwie hoffe ich ja, dass Volker Kutscher doch noch einmal zu den Raths zurückkehrt, vielleicht einen Nachkriegsroman schreibt.

Band 10 der Reihe konnte mich nicht so abholen wie erhofft und hat mich etwas enttäuscht. Vor allem hätte ich mir ein anderes Ende gewünscht. Ich empfehle dennoch die ganze Reihe weiterhin, Band 10 erhält von mir 3,5 Sterne, die ich, wo nötig, wie gewohnt aufrunde.

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