Kunden em pfehlungen
Rezensionen von René R. Wenzel:
Ein ziemliches durcheinander, ohne wirklichen Sinn
Wackelkontakt von Wolf Haas
Ich habe das Buch letztlich von der ersten Seite bis zur letzten Seite gelesen. Die Idee ist prinzipiell ganz toll. Mehrere Geschichten gehen parallel. Das ganze, während jeweils eine Person das Buch der anderen Geschichte liest. Allerdings geht es immer mehr drunter und drüber und die Geschichten selber sind eigentlich sehr banal und unspannend.
Rezensionen von Ruth:
Ein wenig bekanntes Thema
Die erste halbe Stunde im Paradies von Janine Adomeit
Janine Adomeit greift in ihrem zweiten Roman ein Thema auf, das kaum in der öffentlichen Wahrnehmung ist. Wir reden und lesen zwar viel über die Pflegebedürftigkeit von älteren Menschen. In unserer alternden Gesellschaft wird das ein immer größeres Problem. Dass es aber beinahe 480.000 Kinder und Jugendliche in Deutschland gibt, die Verantwortung tragen für pflegebedürftige Familienmitglieder, dürfte wenig bekannt sein.
Die Ich- Erzählerin Anne, eine Frau Anfang Dreißig, arbeitet als Pharmareferentin und sie ist sehr erfolgreich in ihrem Beruf. Ihr Schwerpunkt ist die Schmerztherapie und mit einem Vortrag über die Vorzüge von Fentanylpflastern in der Palliativmedizin hofft sie auf einen Karrieresprung. Da erhält sie bei einer Tagung ihres Unternehmens einen Anruf von ihrem Bruder Kai. Er bittet sie darum, ihn aus einer Suchtklinik abzuholen. Seit Jahren hatten die Geschwister keinen Kontakt zueinander; trotzdem macht sich Anne, widerwillig zwar, auf den Weg. Dieses Zusammentreffen löst bei ihr schmerzhafte Erinnerungen an ihre Kindheit aus.
Sie waren lange Zeit eine eingeschworene Gemeinschaft: die achtjährige Anne, der sechs Jahre ältere Bruder und ihre Mutter, eine begabte Sängerin. Bis eines Tages bei der Mutter MS diagnostiziert wird. Anfangs versucht sie noch mit Optimismus der Krankheit entgegenzutreten. Mit ein bisschen Unterstützung der Kinder werden sie es gemeinsam schaffen. „ Wir kriegen das hin. Das Wichtigste ist, dass wir zusammenhalten.“
Und es funktioniert tatsächlich eine ganze Weile gut. Die Kinder kümmern sich, besorgen Rezepte, stehen Wache vor dem Badezimmer, falls die Mutter das Gleichgewicht verliert, übernehmen die Hausarbeit und vieles mehr. Doch der Zustand der Mutter verschlechtert sich und die Heranwachsenden sind zunehmend von der Aufgabe überfordert.
Bis eines Tages bei dem 17jährigen Sohn die eigenen Bedürfnisse Priorität haben und er die Schwester im Stich lässt. Es kommt zum Bruch zwischen den Geschwistern; die ganze Familie wird auseinandergerissen.
Die Autorin entwickelt ihren Roman auf zwei Erzählebenen, die sie kunstvoll miteinander verzahnt. Die eine ist in der Gegenwart angesiedelt, die zweite spielt in der Kindheit von Anne.
Gerade die Rückblicke in die Vergangenheit berühren stark. Janine Adomeit schildert den Krankheitsverlauf der Mutter in eindringlichen Szenen. Sind es zu Beginn nur motorische Einschränkungen, so wird es später für die Mutter immer peinlicher, ihre Kinder um Hilfe zu bitten. Scham und Schuldgefühle belasten sie. Trotzdem weigert sie sich , professionelle Hilfe anzufordern. Zu groß ist ihre Angst, dass ihr das jüngste Kind weggenommen wird, wenn Ärzte oder Behörden über die tatsächliche Situation Bescheid wüssten. Deshalb sollten auch die Kinder alles tun, um Normalität vorzutäuschen.
Die stecken in einem Loyalitätskonflikt, den sie sich selbst nicht eingestehen dürfen. Natürlich möchten sie alles tun für ihre kranke Mutter. Der Zusammenhalt und die gegenseitige Liebe tragen über vieles hinweg. Und es macht sie auch stolz, was sie gemeinsam schaffen.
Doch ein unbeschwertes Leben gibt es für sie nicht. Das Geld ist knapp, die Familie lebt sehr isoliert und die Aussichtslosigkeit dieser Krankheit lastet auf allen. Außerdem bleiben ihre eigenen Bedürfnisse auf der Strecke. „ Meine Gefühle waren angesichts ihrer Krankheit und ihrer Einschränkungen klein und unwichtig.“
Das Kind Anne lernt früh, Gefühle zu unterdrücken und die erwachsene Anne beherrscht das noch immer. Sie ist eine Frau, die kein Privatleben kennt, sich jegliche Beziehung vom Leibe hält. Sie hat sich einen Panzer zugelegt, der sie vor Schmerz bewahren soll.
Der Titel des Romans bezieht sich auf Annes Vorstellung von Glück: „ Aber die erste halbe Stunde im Paradies -die Zeitspanne, in der niemand etwas von einem will oder braucht und man selbst auch von niemandem etwas will oder braucht und daher nichts wehtun kann- , diese erste halbe Stunde stelle ich mir vor wie Glück.“ Doch ein Leben ohne Beziehungen und damit ohne Schmerz, gibt es nicht.
Aber nicht nur Anne trägt schwer an ihrer Vergangenheit. Auch bei Kai hat sie gravierende Spuren hinterlassen. Aus ihm ist nicht der erfolgreiche Musiker geworden, obwohl er so talentiert war. Stattdessen ist er abgedriftet in die Sucht. Erst hat er sich mit Alkohol betäubt, später kamen andere Drogen ins Spiel, mittlerweile ist er von Schmerzmitteln abhängig.
Das Ende lässt hoffen auf eine Aussöhnung. Beide konnten erstmals über ihre Sicht der Dinge reden, Missverständnisse ausräumen und Verständnis füreinander aufbringen.
Der Roman liest sich leicht, trotz des ernsten Themas. Janine Adomeit schreibt nüchtern und klar und trotzdem eindringlich. Obwohl wir die Geschichte nur aus Annes Perspektive kennen, so kommen einem auch die anderen Figuren nahe. Dabei hat man nicht immer Verständnis für deren Handeln.
„ Die erste halbe Stunde im Paradies“ ist ein lesenswerter Roman, der glaubhaft und einfühlsam ein wichtiges Thema behandelt.
Rezensionen von Meli:
Unterhaltsame Fake-Dating-Romance mit Werwölfen
The Fake Mate - Die Liebe ist eine Bestie für sich von Lana Ferguson
Assistenzärztin Mackenzie will nicht mehr von ihrer Großmutter verkuppelt werden und Dating-Apps führen auch nicht zum Erfolg; Kardiologe Noah hingegen ist ein Alpha-Wolf ohne Partnerin und Vorurteile könnten dafür sorgen, dass er seinen Job verliert. Daher beschließen sie, eine Beziehung vorzuspielen um ihre Probleme zu lösen, obwohl sie sich kaum kennen.
Mackenzie ist ein Sonnenschein, während Noah als ihr Gegenstück so distanziert ist, dass er im Krankenhaus in der Regel gefürchtet und gemieden wird. Ihre angebliche Beziehung ist ein Schock für die meisten Kollegen und da muss sich Noah viel Mühe geben, damit ihre Tarnung nicht auffliegt. Beide haben auch ihre Gründe, warum eine Beziehung zwischen ihnen nicht möglich wäre, aber trotzdem kommen sie sich näher und ihre natürlichen Triebe als Werwölfe helfen da noch ein bisschen nach.
Die biologischen Merkmale der Werwölfe fand ich ganz interessant. Es gibt Alphas, Omegas und eine Anziehung zwischen ihnen und es wird darüber hinaus gerade genug erklärt, dass man der Handlung folgen kann. Eigentlich sorgt dieses Fantasy-Element hauptsächlich für die besondere Verbindung zwischen den Protagonisten und wird nicht viel weiter ausgebaut, daher gibt es nur wenige andere Charaktere, die ebenfalls Werwölfe sind und es geht auch nicht wirklich darum, wie das Leben eines gewöhnlichen Werwolfs unter Menschen aussieht. Aber es ist auch nicht relevant für die Liebesgeschichte, um die es hier nun einmal geht.
Ich fand es interessant, dass es in dieser romantischen Komödie mit Fake-Dating und Werwölfen auch um Diskriminierung am Arbeitsplatz geht, und mir hat auch gefallen, dass die Kulisse für die Romanze auch zu einem großen Teil das Krankenhaus ist, weil beiden Protagonisten ihre Arbeit auch sehr wichtig ist.
Insgesamt konnte mich diese Fake-Dating-Romance sehr gut unterhalten und ich mochte besonders, dass auch die Arbeit und Werwolf-Probleme eine Rolle spielen.
Rezensionen von Gaby 2707:
Bau alles, was du willst!
Das neue LEGO® Ideen Buch von Simon Hugo; Tori Kosara; Julia March; Catherine Saunders
Unter diesem Motto bietet das neue LEGO® Ideen Buch 500 neue Anregungen zum bauen der tollsten Konstruktionen für Kinder und Erwachsene an. Hier kann man so richtig kreativ werden, die verschiedensten Sachen ausprobieren und seinem Erfindungsreichtum freien Lauf lassen.
Das Buch ist in 4 große Bereiche aufgeteilt:
- Baue deine eigene Welt
- Entdeckungsreisen
- Sei kreativ
- Tolle Abenteuer
Hier gibt es die verschiedensten Angebote von alten Fahrzeugen über ein Geisterhaus, Piratenabenteuer, Superhelden, Wahrzeichen bis hin zu Zeitreisen.
Sogar Wandbilder und Stiftehalter können mithilfe dieses Buches ausgeführt werden. Von kleinen leichten Modellen bis hin zu großen, anspruchsvollen Objekte bietet das Buch wirklich für jeden etwas.
Besonders gut finde ich, dass die Kinder erfahren, dass man keine fertigen Sets kaufen muss. Man kann sehr gut mit den Steinen, die man zur Verfügung hat, immer wieder neue, ganz verschiedene Objekte bauen. Man muss nur seine Fantasie spielen lassen.
Neben dieser großen Fülle an kreativen Ideen bietet das Buch auch Interviews mit LEGO Künstlern und Designern, die ich persönlich sehr interessant finde. Ich bekomme Bautipps und lerne einige neue Steinarten und nützliche Elemente, die ich beim bauen gut brauchen kann, kennen.
Mein einziger kleiner Minuspunkt: Konkrete Bauanleitungen, wie man sie in den Sets findet, sucht man hier leider vergebens. Da tun sich Kinder unter 10 Jahren bestimmt nicht ganz so leicht. Aber man wächst ja mit seinen Aufgaben.
Also ran an die neuen Ideen, kreativ werden und seiner Fantasie folgen. Anregungen dazu gibt es hier genug. Durch die vielen tollen Bilder hat es uns aber auch Spaß gemacht, das Buch einfach nur mal durchzublättern. Der Drang etwas davon auszuprobieren kommt dann von ganz allein.
Rezensionen von brauneye29:
Guter Einstieg
Timelock, Band 1 - Zeitrebellen von Michael Peinkofer
Zum Inhalt:
Irgendwas stimmt in diesem Überwachungsstaat nicht, in dem er aufwächst, da ist Jason sich sicher. Mammuts im Zoo, eine riesige Pyramide für den herrschenden Despoten Nimrod, scheinbar eine förmliche übermenschliche Leibgarde. Dann lernt Jason eine Widerstandsgruppe kennen und erfährt, sass Nimrod die Vergangenheit verändert hat um in der Gegenwart herrschenden zu können.
Meine Meinung:
In diesem Auftaktband steigen wir in eine Fantasiegeschichte für jugendliche Leser ein, die eine spannende Geschichte erzählt und Elemente wie Science Fiction mit anderen Genregeschickt mischt. Es gibt einen Handlungsstrang in dem Jason und Namira agieren, in einem weiteren Handlungsstrang geht es um Hana und Otaku. Warum man jeweils ein Mädchen und einen Jungen zusammen packt, hat vermutlich mit dem mittlerweile fast krankhaften Geichbehandlungsbemühen zu tun, kann man machen, finde ich persönlich eher unnötig. Die Geschichte wird spannend erzählt und die beiden Stränge ergänzen sich gut. Insgesamt fand ich dass das Buch sowohl für jugendliche Leser aber auch ältere Leser geeignet ist.
Fazit:
Guter Einstieg
Rezensionen von clematis:
Reißzähne
Der Jäger von Svenja Diel
Welche Reißzähne haben diese tiefe, grausige Wunde in den Hals des Toten gerissen? War es einer der Wölfe, die man im Spreewald neuerdings wieder öfter sichtet? Oder kann es sich um absonderliches Menschenwerk handeln? Bald gibt es ein zweites Opfer mit einem klaffenden Loch an der Kehle, Polizei und Fallanalytiker stehen unter Zeitdruck.
Der Prolog führt viele Jahre zurück und ist ebenso scheußlich wie jene Geschehnisse, die sich in der aktuellen Handlung abspielen. Als Leser muss man sich auf allerlei Blutrünstiges einstellen, das einen hier erwartet, wie auch schon beim früheren Fall für Nova Winter in „Der Mentor“. Fallen, Wölfe und Jäger beherrschen das Feld ebenso wie Seitenspringer und Rächer, mehrere Personen haben ein Motiv und kommen als potentielle Täter in Frage.
Svenja Diel versteht es, Fährten auszulegen und Spuren zu analysieren, die Ermittler bewegen sich durchaus auf richtigen Pfaden, versperren sich aber selbst den letzten, wesentlichen Blick auf die Figur des Täters. Somit bleiben die nervenaufreibenden kriminalistischen Untersuchungen auf der Jagd nach dem Jäger spannend bis zum letzten Kapitel, in welchem dann schließlich alle Zusammenhänge logisch erklärt werden. Ziemlich viele kurze Kapitel führen abwechslungsreich und höchst lebendig durch eine aufregende Geschichte, welche das Abschießen oder in Ruhe Lassen von Wölfen ebenso thematisiert wie traumatische Erlebnisse und Verluste.
Die Tage im Spreewald vergehen wie im Flug, wer hart im Nehmen ist und auch den Blick ins Gedärm der Trophäen nicht scheut, der wird hier seine blutige Leselust stillen können. Ich empfehle dieses Buch gerne weiter an eingefleischte Thrillerfans.
Rezensionen von PMelittaM:
Hat mich nicht ganz erreichen können
In einem Zug von Daniel Glattauer
In einem Zug von Wien nach München teilen sich ein Mann und eine Frau ein Abteil. Eduard Brünhofer ist Liebesromanautor, der aber bereits seit Jahren nichts mehr veröffentlicht hat, Catrin Meyr ist Therapeutin. Die beiden kommen ins Gespräch und sich dabei immer näher.
Ich kann mir diese Situation sehr gut vorstellen, früher bin ich öfter mit dem Zug gefahren, und habe dabei mehr oder weniger interessante Menschen kennengelernt.
So war ich auch direkt mitten in der Geschichte. Auch wenn mir die beiden nicht nahegekommen sind, habe ich ihr Kennenlernen gerne verfolgt. Leider ist das dann irgendwann gekippt, Catrin ging mir mit ihren recht penetranten Fragen zunehmend auf die Nerven.
Erzählt wird durchgehend aus Perspektive Eduards, und zwar in Ich-Form, so dass man auch dessen Gedanken, nicht nur zum Gespräch, erfährt. Diese sind oft recht unterhaltsam. Die einzelnen Abschnitte des Romans sind nach den Haltestellen des Zuges benannt, zu denen Eduard übrigens auch immer etwas einfällt.
Größtenteils bleiben die beiden allein, dass andere Passagiere mit im Zug sind, erfährt man zum Beispiel durch einen Besuch der beiden im Zugrestaurant, bei dem sich Eduard in Gedanken ein bisschen über die anderen Gäste dort auslässt. Einmal nimmt vorübergehend sogar ein anderer Passagier im Abteil Platz, der aber auf beide direkt störend wirkt, auch wenn sie ihr Gespräch dennoch fortsetzen.
Am Ende gibt es eine unerwartete Pointe, die mir, ehrlich gesagt, nicht gefällt, und für mich den Rest des Romans beeinträchtigt hat. Im Nachhinein erklärt sie zwar das ein oder andere, trotzdem hätte ich mir ein anderes Ende gewünscht.
Leider konnte mich der Roman nicht ganz erreichen, das Gespräch zwischen den beiden Protagonist:innen fand ich nur eine Zeit lang interessant, auch die Pointe kam bei mir nicht so recht an. Allerdings hat mich der kurze Roman doch auch unterhalten, so dass ich 3 Sterne vergeben kann.
Rezensionen von Meli:
Reise ins Jahr 1816: Liebe, Pflichten und spannende Ermittlungen
Courting - Be mine through all time von Felicia Kingsley
Rebecca findet die Regency-Zeit romantisch, bis sie plötzlich selbst im Jahr 1816 landet und merkt, dass es gar nicht so gemütlich ist: sich auf Bällen auf die Füße treten lassen, keine Duschen, keine Tampons und als Frau hat man nicht besonders viele Rechte. Aber Rebecca hat ihre eigenen Ideen und zumindest ihr gutaussehender Nachbar scheint ihre Eigenarten charmant zu finden.
Ich hatte nicht damit gerechnet, dass es noch eine weitere Komponente in dieser Geschichte geben würde, aber es gibt einen mysteriösen Fall, den Rebecca aufklären möchte, doch mit diesem Ziel steht sie ziemlich allein da. Aber sie hat die Aufmerksamkeit ihres Nachbarn Reedlan Knox erregt und kann ihn dazu bewegen, ihr bei ihren Ermittlungen zu helfen. Er ist selbst ein Außenseiter und für eine junge Dame kein guter Umgang, aber seine Offenheit für Rebeccas moderne Ansichten macht ihn schnell sympathisch und zu einer wichtigen Stütze.
Rebecca hat aber auch eine Familie, was ihr viel bedeutet, da sie in ihrer Gegenwart ihre Eltern verloren hat. Hier hat sie nun Cousin, Tante und Onkel, sowie ein Dienstmädchen, dem sie recht nahesteht.
Ihre Zeit auf Bällen, Teegesellschaften und anderen Veranstaltungen fand ich schon süß und auch die Liebesgeschichte hat mir gut gefallen. Die Ermittlungen haben schon viel Raum eingenommen, aber ich fand sie spannend und war zusammen mit Rebecca frustriert, dass sie als Frau kaum ernstgenommen wurde. Ich fand es manchmal aber schade, wie wenig Mühe Rebecca sich in der Regel gegeben hat, um in dieser fremden Zeit nicht aufzufallen, dadurch war es für mich ein bisschen weniger Regency-Romance, als es hätte sein können. Außerdem gab es noch ein Detail, das mich etwas gestört hat, weil es einfach nicht realistisch war: Ihr Handy-Akku hielt viel zu lange!
Rezensionen von brauneye29:
Berührende Geschichte
Die Tage nach dem Pflaumenregen von Karissa Chen
Zum Inhalt:
Suchi und Haiwen verlieben sich 1938 in Shanghai. Um seinen Bruder vor der Einberufung zur Armee zu schützen, meldet er sich heimlich zur Armee und hinterlässt Suchi eine Nachricht mit den Worten: Verzeih mir. 60 Jahre später treffen sich die beiden zufällig in Los Angeles wieder, Haiwen sieht es Chance, Suchi will nicht zurück schauen.
Bekommt die Liebe von damals eine neue Chance?
Meine Meinung:
Das war ein ganz schöner Wälzer, aber um die Geschichte zu verstehen, musste es natürlich viele Rückblenden geben, damit man die Lebenswege der beiden Protagonisten nachvollziehen kann. Dafür musste man seinen Gehirnschmalz ganz schön zusammen halten. Gerade was die Kriegszeiten angeht ist das Buch auch ganz schön heftig, aber so ist Krieg halt. Suchis Schmerz wird genauso betrachtet wie auch die Schuldgefühle von Haiwen. Was ich bemerkenswert fand, der Schreibstil ist irgendwie angepasst an die jeweiligen Erzählzeiten, das hat man doch eher selten und fand das besonders im Anbetracht dass es Debut der Autorin ist schon enorm.
Fazit:
Berührende Geschichte
Rezensionen von Kayli:
Kleines Heft für Anfänger
Pokémon Handbuch: Alles über Entwicklungen von Karissa Chen
Es handelt sich bei dem Buch um ein dünnes Heft - 60 Seiten und eher Taschenbucheinband. Das Buch hat sehr viele Bilder und nicht all zu viel Text. So 3-4 Absätze verteilt über eine Doppelseite etwa. Daraus ergibt sich dann auch, dass das Buch nicht allzu viele Informationen enthält. Wie der Titel schon verrät, konzentriert es sich auf Entwicklungen und gibt Infos zu:
- Wie entwickelt man ein Pokemon?
- Muss sich ein Pokemon entwickeln?
- Legendäre Entwicklungen
- Braucht ein Pokemon etwas um sich zu entwickeln (Ort/ Hilfmittel usw.
)?
Ganz spannend fand ich die Seiten, wo gezeigt wird welches Pokemon denn sogar kleiner/ leichter wird bei Entwicklung und nicht schwerer/ größer.
Insgesamt fand ich das Buch ok - würde es aber vor allem zum Einstieg empfehlen, wenn man schon ein anderes dickeres Pokemon Buch zu Hause hat wird wahrscheinlich nicht allzu viel neues drinnen stehen, wobei die Bilder von den Entwicklungsstufen immerhin schön anzusehen sind.











