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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von brauneye29:

Kindheit im Dorf

Schwimmen im Glas von Eva Lugbauer

Zum Inhalt:
Lore wächst behütet auf dem Land auf. Der Vater ist Bürgermeister, die Mutter, Pfarrsekretärin. Die älteren Brüder interessieren sich hauptsächlich für sich, so dass Lores engste Bezugspersonen ihre Großeltern sind. Und dann gibt es noch ihre Tante Ursula, die in der Stadt lebt, ein Kind erwartet und mit ihren Ansichten immer polarisiert und Lore total fasziniert.

Als mittlerweile erwachsene Person steht Lore mitten im Leben, als sie unerwartet mit der Vergangenheit konfrontiert wird.
Meine Meinung:
Im Wesentlichen wird die Geschichte aus Sicht der jungen Lore erzählt mit Einschüben aus der Jugend und auch als Erwachsene. Sie lebt in einem patriachalischen Umfeld und berichtet viel über die Verhältnisse, erlebt auf der anderen Seite aber auch die Freiheit bei ihrer Tante Ursula, die sie als sehr angenehm empfindet, da sie in der dörflichen Umgebung als Mädchen bei weitem nicht alles darf. Irgendwie fühlte ich mich teilweise schon an die eigene Kindheit erinnert, denn auch ich bin ein Dorfkind. Den Schreibstil mit den Wechseln zwischen einer jungen Erzählweise und dann doch wieder anspruchsvolleren Erzählweise hat mir gut gefallen.
Fazit:
Kindheit im Dorf

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Rezensionen von readpassion9:

spannender Jugendthriller

Seven Ways to Tell a Lie von Colin Hadler

In der Kleinstadt Wane geht es um eine Clique Jugendlicher in der Highschool, die durch das mysteriöse Verschwinden von Enya auseinander bricht. Ein Jahr ist vergangen, als ein Videoclip auftaucht. Alle Kids der Clique fahren in einem Schulbus, bis dieser in eine Schlucht stürzt und alle durch das nachfolgende Feuer sterben.

Nur Enya ist nicht dabei.

Eindeutig: Jemand hat sich einen schlechten Scherz erlaubt, ein Deepfake erstellt. Allerdings erschreckend realistisch. Ein weiteres Deepfake erscheint. Jonah, der am meisten unter dem Verlust von Enya leidet, versucht die Clique zu vereinen. Denn der Videoersteller scheint die dunkelsten Geheimnisse eines jeden zu kennen.

Das Buch hat mich wirklich gefesselt. Man taucht in die kleine Welt von Wane ein, lernt die Clique kennen, ihre Beziehungen untereinander und natürlich: Ihre dunklen Geheimnisse. Und die haben es in sich. Ein jedes stellt einen Skandal dar, nur die Gruppe zusammen kann den Urheber finden und weitere Deepfakes verhindern.

Die Kids sind sehr gut gezeichnet, Jonah steht im Mittelpunkt, er ist derjenige, der die Gruppe wieder vereint. Er ist clever und geht methodisch vor um das Rätsel zu lösen und am Ende auch das Geheimnis um Enyas Verschwinden. Die anderen der Clique haben unterschiedliche Charaktereigenschaften, man merkt, wie sie sich entwickeln und reifen.

Durch den lockeren Schreibstil liest sich die Story wie von selbst, ich hatte bis zum Finale, das in einem großen Showdown endet, keine Ahnung, wer hinter allem steckt. Der Plot ist gut durchdacht und bietet jede Menge Spannung und Action. Und letztlich transportiert der Thriller eine wichtige Botschaft.

Fazit: Spannender Jugendthriller, kann ich nur empfehlen.

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Rezensionen von Vobabooks:

Wildpflanzenführer im Comicstil

Wilde Pflanzen essen von Christine Rauch; Ernestine Donnerberg

Im Buch „Wilde Pflanzen essen“ von Christine Rauch und Ernestine Donnerberg geht es mit Survival Siglinde in die Pflanzenwelt. Manche kennen Christine Rauch vielleicht auch von ihrem Instagramprofil @wildrausch.
Im Buch erhalten wir Tipps zum Sammeln und Essen der häufigsten Wildpflanzenarten. Jeder Wildpflanze ist eine Doppelseite gewidmet, wo wir sie in Zeichnung und ergänzenden Infos wie Nährstoffen und Serviervorschlägen kennenlernen.

Neben einer Einführung und der Vorstellung der Pflanzen wird das Buch durch einige Rezepte abgerundet. Macht definitiv Lust darauf, loszuziehen und Wildpflanzen zu suchen.
Auf dem Cover sind direkt einige fetzige Illustrationen zu sehen, die sich im Comicstil durchs ganze Buch ziehen. Sehr kurzweilig anzuschauen. Außerdem gibt es eine dazugehörige App des Verlags, in welcher man sich die Pflanzen anschauen kann.
An mancher Stelle hätte ich mich im Buch über noch konkretere Infos, zB zum Erkennen und detaillierteren Rezepten gefreut. Dennoch ein lustiger, unterhaltsamer und lehrreicher Pflanzenführer, den ich gerne weiterempfehle.

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Rezensionen von Katzenmicha:

Katzenglück

Die Magnolienkatzen von Noriko Morishita

Eigndlich mögen Noriko und ihre Mutter keine Katzen,das ändert sich als eine Streunerkatze in ihrem Garten Junge bekommt.Unter einer Magnolie,die ihr Vater zu Norikos Geburt pflanzte,bekommt die Streunerkatze-fünf Kitten . Noriko und ihre Mutter sind eher Hundefreunde.Sie haben beschlossen nach dem Tod ihres Haustieres ,ihr Leben nicht mehr mit einem Tier zu teilen.

Den wenn es stirbt hinterlässt es eine große Lücke die ihnen sehr weh tut.Noriko ist nun Fünfzig,unverheiratet und ohne Kinder,sie beschließt nach dem Tod ihres Vaters zu ihrer Mutter zu ziehen.Noriko und ihre Mutter kümmern sich um die sechs Katzen,weil das Tierheim keinen freien Platz mehr hat.Und schon bald heißt die Mutterkatze Mimi und Norikos Welt ist nicht mehr die gleiche. Noriko erkennt bald, jede Katze ist eben so einzigartig wie unersetzlich…

Die Autorin Noriko Morishita hat einen fließenden und bildhaften Schreibstil.Fesselt brachte sie mir die Geschichte nah-und ich als Katzenmensch war hin und weg.Wer sich auf eine Katze einlässt ,merkt wie wunderbar sie sind.Sie bereichern unser Leben und geben ihm Wärme und Geborgenheit.Das Cover ist wunderschön in Szene gesetzt mit dem Magnolienzweig und der Katze mit ihrem Kitten-sehr gerne 5 Sterne.

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Rezensionen von Lili-Marie:

Verknotete Schicksale

The First to Fall von Kristina Moninger

"The First to Fall" ist eine packende Liebesgeschichte, die mich von Anfang bis Ende in ihren Bann gezogen hat. Die Autorin schafft es, die Emotionen der Protagonisten authentisch und berührend darzustellen, was mir besonders gut gefallen hat.

Der Schreibstil von Kristina Moninger ist flüssig und angenehm zu lesen.

Sie schafft es, die Balance zwischen emotionalen Momenten und humorvollen Szenen zu halten, was das Buch abwechslungsreich und unterhaltsam macht. Auch den Spannungsbogen hält die Autorin sehr gut aufrecht.

Die Geschichte dreht sich um Aurora und Jakob, deren Wege sich auf tragische Weise kreuzen. Denn Aurora will herausfinden, was genau mit ihrer Schwester geschehen ist, die beim Klettern verunglückt ist obwohl sie doch eine so gute Kletterin war. Aurora und Jakob waren mir sehr sympathisch und ich konnte mich in beide gut hineinversetzen und ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehen.

Das Ende hat mich sehr überrascht, da ich davon ausgegangen bin, dass dieses Buch in sich abgeschlossen ist. Aber im nächsten Band geht es weiter mit dem mysteriösen Bergunfall, allerdings lernen wir ein neues Pärchen kennen.

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Rezensionen von MarcoL:

Historische, magisch anziehende Erzählung über zwei starke Frauen

Wachs von Christine Wunnicke

Dies ist die Geschichte von Marie Marguerite Bihéron (1719-1795) und Madeleine Françoise Basseporte (1701-1780). Historisch verbürgt ist das Werk der beiden Frauen, ihre (wahrscheinliche) Liebesbeziehung zueinander gibt dem wunderbaren Roman eine feine romantische Ader.
In schönen Worten, und vor allem herrlichen Bildern, erzählt uns die Autorin über das Leben der beiden Frauen, die sich abseits der gesellschaftlichen und vor allem sehr patriarchalischen Normen jeweils in ihrem Fach behaupteten.

Marie Bihéron war von der Anatomie der Lebewesen, vor allem der Menschen, von klein auf sehr interessiert. Gleich zu Beginn des Buches lernen wir die zwölfjährige Marie kennen, wie sie 1733 in der Nacht im Schutz der nahen Pariser Bastille zu einer Kaserne der Schwarzen Musketiere geht, dort eindringt und nach einer Leiche fragt, um diese zu sezieren. In ihrem weiteren Leben erreicht sie über die Grenzen Frankreichs hinweg Berühmtheit mit ihren in Wachs gegossenen, sehr lebensecht gestalteten Modelle von menschlichen Organen. Großabnehmerin und Gönnerin war Marie Antoinette.
Die Geschichte beginnt mit dem jungen Mädchen, aus dessen Sicht erzählt wird, und sie endet mit der Greisin Bihéron, in und nach den Wirren der Französischen Revolution. Allerdings sind die letzten Jahre der Frau reine Fiktion, denn die Aufzeichnungen enden in den 1780er Jahren.
Madeleine Basseporte war eine angesehene Zeichnerin von Blumen, auch lehrte sie das Zeichnen. In beider Umfeld kommen Persönlichkeiten wie zum Beispiel Diderot vor, die mit ihrem Lebensstil und philosophischen Ansätzen ihren Beitrag zur Geschichte (fiktional wie historisch) leisteten.
Soweit die (harten, historischen) Fakten zu diesem Buch. ABER! Es ist kein historischer Roman, der sich nur auf die Begebenheiten fokussiert. Was Christine Wunnicke uns hier mit Bravour vorstellt ist der Zeitgeist des achtzehnten Jahrhunderts. Sie versteht es gekonnt, ihre Leser*innen durch jene Welt zu führen, die als Absolutismus und Ancien Régime in die Geschichtsbücher eingegangen ist bis hinüber in die Zeit der Revolution, als der Guillotine mit Begeisterung gefrönt wurde.
Wir finden uns wieder in den Gassen, in den verarmten Haushalten, in vor Schmutz, Fäkalien und Unrat starrenden Straßenzügen von Paris, wo jede*r seinen persönlichen Kampf ums Überleben mit Einfallsreichtum führen muss. Plastisch, realistisch. Man sieht die Szenen vor dem inneren Auge und glaubt beinahe, die Ausdünstungen zu riechen (muss tatsächlich sehr schlimm gewesen sein, jenseits unserer Vorstellungskraft)
Die Beziehung der beiden Frauen zueinander steht im Buch eigentlich immer im Hintergrund, wird versteckt (auch wenn sich der Roman im Klappentext als Liebesgeschichte outet), wie sich auch die beiden Frauen in ihrer Zuneigung vor der Öffentlichkeit verstecken mussten.
Wunnicke skizziert äußerst lebendig das Leben der beiden Frauen, die ein Beispiel dafür sind, wie man es mit Gewitztheit und der nötigen Portion Hartnäckigkeit schafft, seine Träume und Ziele nicht nur zu verfolgen, sondern auch zu erreichen.
Das Büchlein mit seinen nicht mal 190 Seiten ist ein historisches Spektakel mit so viel Inhalt in und zwischen den Zeilen, das sich vor den übergroßen Wälzern nicht zu verstecken braucht. Ganz im Gegenteil – in der Kürze liegt hier mehr als Würze (auch im beschriebenen olfaktorischen Sinne).
Wunnicke ist hier (wieder) ein sehr eindrückliches Werk gelungen, das den eigenen Horizont erweitert, historische Fakten gekonnt mit etwas Fiktion vermischt. Und vor allem: hätten wir sonst von diesen beiden starken, kreativen Frauen je etwas erfahren, oder wären sie in den Einträgen der Geschichte in Vergessenheit geraten?
Ganz große Leseempfehlung für diesen herrlichen, unterhaltsamen wie informativen, und vor allem flüssig zu lesenden historischen Roman.

Empfehlen möchte ich auch den Roman „Die Dame mit der bemalten Hand“ der Autorin, der es 2020 auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises geschafft hat und mit dem Wilhelm-Raabe-Literaturpreis ausgezeichnet wurde.

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Rezensionen von Eternal-Hope:

Zerrissen zwischen der Liebe zur Mutter und den eigenen Prinzipien

Russische Spezialitäten von Dmitrij Kapitelman

Dmitrij Kapitelmans neues Buch "Russische Spezialitäten" macht nachdenklich, sehr, sehr nachdenklich. Über die Zeiten, in denen wir gerade leben. Über Desinformation, der doch so viel Glauben geschenkt wird und gegen die selbst Fakten und eigene Erfahrungen nicht ankommen.

In diesem sehr persönlichen, vermutlich autofiktionalen Roman, lernen wir den Ich-Erzähler kennen, der mit seiner Familie seit Jahrzehnten in Leipzig lebt.

Geboren ist der Autor in Kyjiw, hat dort aber nur wenige Jahre gelebt, bevor er gemeinsam mit den Eltern in den 90er Jahren nach Deutschland gekommen ist. Russisch ist die gemeinsame Mutter-Sprache der Familie, die Mutter ist ursprünglich in Sibirien geboren, hat dann ihre Kindheit in Moldawien verbracht und ist schließlich in die Ukraine gezogen, während der Vater jüdisch ist. Geschäftstüchtig haben die Eltern in Leipzig einen Laden für russische und ukrainische Spezialitäten aufgemacht und betreiben diesen 25 Jahre lang, auch der Sohn hilft dort aus. Der Laden ist auch ein Treffpunkt für die ukrainisch-russisch-jüdische Diaspora in Leipzig... bis er 2020 im Zuge der Coronakrise geschlossen wird.

Das Buch ist zweigeteilt, im ersten Teil geht es um den Alltag der Familie rund um diesen Laden. Im zweiten Teil reist der Ich-Erzähler in der heutigen Zeit, also schon während des tobenden Ukrainekrieges, in seine Geburtsstadt Kyjiw. Er möchte alte Bekannte treffen und ein paar Besorgungen machen, aber vor allem will er sich ein eigenes Bild der Lage dort machen und seine Mutter davon überzeugen, dass ihre von den russischen Propagandamedien geprägte Sicht der Dinge nicht stimmt.

Dieses Unterfangen wird leider erfolglos bleiben, zumindest an der Oberfläche. Die Mutter beruhigt den Sohn, ihm werde dort als Zivilist nichts passieren, denn Russland, das die Ukraine von bösen Mächten befreien wolle, beschieße ausschließlich militärische Ziele. Vielleicht beruhigt sie sich damit aber auch selbst, denn nach der Rückkehr des Sohnes aus der Ukraine gibt sie doch zu, wie erleichtert sie ist, dass er wohlbehalten heimgekehrt ist. Und wer weiß, vielleicht bringen die Erzählungen des Sohnes - er spricht mit vielen ukrainischen Freunden und Bekannten, muss selbst bei Bombenalarm in den Schutzbunker des Hotels, in dem er dort wohnt, und besucht auch selbst die Orte der Massaker wie z.B. Butscha, ihr nur von den russischen Medien geprägtes, verzerrtes Weltbild ja doch ein bisschen ins Wanken.

Es ist ein großartiger Roman, dem es gelingt, die Zerrissenheit des Autors zu zeigen: zwischen der tiefen Liebe zu seiner Mutter und seiner Fassungslosigkeit darüber, wie sehr sie ins Netz der russischen Propaganda geraten ist und noch die absurdesten Lügen über den Krieg nicht nur glaubt, sondern auch überzeugt weitererzählt. Damit zeigt der Autor auch etwas Bemerkenswertes auf: wie es möglich ist, mit den uns lieben Menschen in Verbindung zu bleiben, ohne all ihre Meinungen zu teilen... und wie wir Stück für Stück versuchen können, diese zu hinterfragen und unser Gegenüber zum Nachdenken zu bringen.

Auch sonst lernt man durch dieses Buch viel Interessantes, Berührendes und Nachdenklich-Machendes über die Ukraine heutzutage: über junge Männer, die nach nur wenigen Wochen im Krieg völlig verstümmelt zurückkehren, auf der Straße betteln und von fast allen ignoriert werden... über nicht mehr sehr fitte 50-jährige, die fürchten müssen, zwangsrekrutiert zu werden... über Mariupol, das dem Erdboden gleichgemacht wurde... und über Menschen in der Ukraine, für die Russisch bisher die Muttersprache war und die nun bewusst aus Abscheu vor dem russischen Aggressionskrieg und aus Solidarität mit der als Heimat angesehenen Ukraine Ukrainisch lernen und ihre Kinder in dieser Sprache aufziehen möchten.

Nachdenklich machen auch die Privilegien, die ein deutscher oder österreichischer Pass nach wie vor verleiht... nur dieser - und die Tatsache, dass er zusätzlich keinen ukrainischen Pass mehr besitzt - macht es dem Ich-Erzähler möglich, während des Krieges als junger Mann nicht nur in die Ukraine einreisen, sondern auch wieder ausreisen zu können, ohne zwangsrekrutiert zu werden.

Ja, dieses Buch macht sehr nachdenklich. Über das Glück des Zufalls und der Geburtslotterie, das es immer noch bedeutet, in Mitteleuropa zu leben, wo es (bis jetzt) keinen Krieg gibt. Über die Schrecken des Krieges, über Propagandageschichten und die, die auf diese hereinfallen (davon gibt es ja leider auch in Mitteleuropa genug Menschen, und nicht nur russischstämmige). Über die Verbindungen zwischen einzelnen Menschen, die wir uns nicht nehmen lassen müssen. Und über den Mut, für das einzustehen, was wir als wahr erkannt haben.

Ein großartiges Buch, ein wichtiges Buch, gleichzeitig humorvoll und spannend geschrieben: Leseempfehlung für alle, die am aktuellen Zeitgeschehen in Europa interessiert sind!

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Rezensionen von Gaby 2707:

Lesen lernen mit Toni, Nia, Nik und Gere

Leselöwen 1. Klasse - Toni übernachtet woanders von Anna Taube

Was für eine anrührende und schöne Geschichte hat sich Anna Taube hier ausgedacht. In vier Kapiteln gehe ich mit Toni und Gere zu Nia und Nik nachhause um dort zu übernachten. Was die Vier dabei wohl alles erwartet?

Durch die liebevoll erzählte Geschichte, die kurzen Kapitel, kurze Sätze und die durch die farblich markierte Silbentrennung gut lesbare Schrift macht es unserem Enkel, der in der 1.

Klasse gerade lesen lernt, leicht, diese für sich zu erschließen. Die vielen bunten Illustrationen von Barbara Korthues schaffen immer wieder kleine Lesepausen und veranschaulichen das Gelesene noch viel besser. Es macht uns neben dem lesen viel Spaß auch nur diese Bilder anzuschauen.
Am Ende jeden Kapitels stellen sich uns Fragen um zu prüfen, ob der Text auch verstanden und richtig aufgenommen wurde. Die Antworten hierzu werden (auf den Kopf gestellt) gleich mitgeliefert.
Unter der Rubrik "Schon gewusst?" am Ende des Buches werden einge Worte nochmal näher erklärt. Dazu gibt es noch ein Rätsel, das das LeseLöwen-Lösungswort ergibt. Damit kann ich den LeseLöwen im Internet besuchen und bekomme dort auf geheimen Seiten weitere Spiele und Rätsel. Ganz zum Schluss bietet sich mir nach der Vorstellung der Autorinnen und des Illustrators noch eine Seite mit allen Büchern, die speziell für Leseanfänger bestimmt sind.

Eine liebevolle Geschichte über Freundschaft, Heimweh, Mut und Stärke, die den Leseanfänger*in durch die farbige Silbentrennung bestimmt beim lesen lernen gut unterstützen kann. Von uns bekommt das Buch eine klare Leseempfehlung.

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Rezensionen von Arambol:

wichtiges, bewegendes Buch

Vor hundert Sommern von Katharina Fuchs


"Es sind die Ängste, die unserem Glück im Weg stehen - dabei entbehren sie häufig jeder Grundlage."

Der Roman "Vor hundert Sommern" von Katharina Fuchs erzählt die bewegende Schicksalsgeschichte dreier Frauen über mehrere Generationen hinweg.
Die Erzählung beginnt mit der jungen Studentin Lena, die gemeinsam mit ihrer Mutter Anja die Wohnung ihrer Großmutter, die in ein Pflegeheim umgezogen ist, ausräumen muss.

Dabei stoßen sie auf den Nachlass von Anjas Großtante Clara, über deren Leben schon immer ein unausgesprochenes Geheimnis lag. In Gesprächen mit ihrer Großmutter erkennt Lena schnell, dass Scham und Schuld aus längst vergangenen, dunklen Zeiten der deutschen Geschichte bis in die Gegenwart ausstrahlen und ihre eigene Familie beeinflussen.

Katharina Fuchs gelingt mit mit ihrem neuen Buch "Vor hundert Sommern" ein fesselnder Generationenroman, der sehr gekonnt historische Ereignisse mit persönlichen Schicksalen verknüpft.
Geschickt verstrickt sie dabei die Vergangenheit mit der Gegenwart.

Die Protagonistinnen sind vielschichtig und authentisch gezeichnet, ihre Konflikte und Beweggründe erscheinen nachvollziehbar. Der Schreibstil ist lebendig und atmosphärisch, sodass man sich mühelos in die verschiedenen Zeitebenen hineinversetzen kann. Historische Details fügen sich nahtlos in die Handlung ein, ohne jemals belehrend zu wirken. Der Bezug zur gegenwärtigen politischen Realität ist beunruhigend offensichtlich.

Das Buch ist ein äußerst anrührender Roman über Mut, über persönlichen Verlust und den möglichen Einfluss längst vergangener Ereignisse auf die Gegenwart.

Unbedingt Lesenswert.

Und leider: "Auch heute bleibt die Geschichte erschreckend relevant."

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Rezensionen von Gaby 2707:

Lesen lernen mit Jim Panse

Leselöwen 1. Klasse - Jim ist mies drauf - Haustier-Alarm! von Suzanne Lang

Als Jim Panse seinen Freund Nick zum spielen besucht, hat der jeden Tag ein weiteres neues Haustier. Da wimmelt es bald von Schmetterlingen, Grashüpfern und Würmern. Bei den vielen Krabbeltieren hat Nick gar keine Zeit mehr zum spielen. Bis er sie nach ein paar Tagen alle wieder frei lässt.

Unser Enkel liebt Jim Panse und die Geschichten, die sich Autorin Suzanne Lang immer wieder zu ihm ausdenkt.

Da kommt dieses Buch zum lesen lernen gerade recht. Durch die humorvolle Geschichte, die kurzen Kapitel, kurze Sätze und die durch die farblich markierte Silbentrennung gut lesbare Schrift macht es ihm als Leseanfänger leicht, die Geschichte für sich zu erschließen. Die vielen bunten Illustrationen von Max Lang schaffen immer wieder kleine Lesepausen und veranschaulichen das Gelesene noch viel besser.
Am Ende jeden Kapitels stellen sich uns 5 Fragen um zu prüfen, ob der Text auch verstanden und richtig aufgenommen wurde. Die Antworten hierzu werden (auf den Kopf gestellt) gleich mitgeliefert.
Unter der Rubrik "Schon gewusst?" am Ende des Buches werden einge Worte nochmal näher erklärt. Dazu gibt es noch ein Rätsel, das das LeseLöwen-Lösungswort ergibt. Damit kann ich den LeseLöwen im Internet besuchen und bekomme dort auf geheimen Seiten weitere Spiele und Rätsel. Ganz zum Schluss bietet sich mir nach der Vorstellung der Autorinnen und des Illustrators noch eine Seite mit allen Büchern, die speziell für Leseanfänger bestimmt sind.

Eine humorvolle Geschichte über die Freundschaft und dass man sie erhalten muss, die den Leseanfänger*innen durch die farbige Silbentrennung bestimmt beim lesen lernen gut unterstützen kann. Von uns bekommt das Buch eine klare Leseempfehlung.

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