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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lesemama:

Zwei Brüder, eine Frau

Cross my Line von Bettina Kiraly

Bewertet mit 2,5 Sternen

Zum Buch:

Thimo lernte auf einem Volksfest Greta kennen und hatte einen ONS mit ihr. Als er ihr gestehen möchte, dass er sich mehr erhofft, hat sich Greta schon Hals über Kopf in Marc, Thimos Bruder verguckt. Fünf Jahre leidet Thimo im Hintergrund und erlebt mit, wie Marc Greta klein hält und nicht mehr als eine bequeme Affaire in ihr sieht.

Meine Meinung:

Cross the Line ist das zweite Buch rund um das östreichische Formel Eins Team Amber Hearts. Diesmal spielt Marc, der zweite Fahrer des Teams, sowie sein Bruder Thimo, der als Mechaniker im Team arbeitet, die Hauptrolle. Und eben Greta, die Frau zwischen den Brüdern.

Marc war mir im ersten Buch schon nicht sonderlich symphatisch, obwohl er darin nur eine Nebenrolle spielte, so wie Frederic diesmal nur eine Nebenrolle spielt. An den Antipathie änderte sich auch in der ganzen Story nichts. Aber auch Greta, die Frau zwischen den Brüdern, kam nicht wirklich nicht an mich ran. Überhaupt konnte mich die Geschichte nicht wirklich überzeugen. Es dümpelte dahin, mir tat Thimo sehr leid, der still und leise litt, det aber zumindest ein gutes Herz hat.

Diesmal konnte mich die Stroy absolut nicht unterhalten, lediglich das Ende war dann ganz nett.

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Rezensionen von Lila:

Must have!

Der Comic-Club von Scott McCloud

Ein absolutes Must Read für alle Comic Fans!
Dieser Comic hat uns sehr begeistert, denn es geht im Comic um Comics und Kinder, die realistischer nicht gezeichnet werden konnten. Malayka, Art, Lynda und Howard sind komplett unterschiedliche SchülerInnen mit diversen Talenten. Gemeinsam gründen sie den Comic Club, denn durch ihre Diversität ergänzen sie sich hervorragend.

Absolut lebensnah und realistisch begleiten wir die vier auf ihrem Weg zu ihrem Stand bei einer Comic Convention. Beosnders schön ist es zu sehen wie wir fast bei einem Sachbuch ankommen, denn es wird sehr viel über die Kunst des Comics an sich erzählt und man hat einen sehr guten Einblick viel es bedarf von einer Idee zum fertigen Prodkunt zu gelangen. Die Charaktere wurden realistisch gezeichnet und sind mit ihren unterschiedlichen Talenten absolut nahbar. Als Identifikationsfiguren passten die ProtagonistInnen sehr gut zu unserer Lebensrealität und ich gehe davon aus, dass die auch auf viele andere Kinder ab 8 zutrifft.

Das besondere Überraschungs-Zuckerl war für uns jedoch der letzte Part des Buches in dem Einblick sämtliche Berufsgruppen und ein Blick hinter die Kulissen gestattet wird.
Ein absoluter, von uns noch nie so gesehener Mehrwert! Wir können es vollends empfehlen!

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Rezensionen von Lila:

Must have!

Der Comic-Club von Scott McCloud

Ein absolutes Must Read für alle Comic Fans!
Dieser Comic hat uns sehr begeistert, denn es geht im Comic um Comics und Kinder, die realistischer nicht gezeichnet werden konnten. Malayka, Art, Lynda und Howard sind komplett unterschiedliche SchülerInnen mit diversen Talenten. Gemeinsam gründen sie den Comic Club, denn durch ihre Diversität ergänzen sie sich hervorragend.

Absolut lebensnah und realistisch begleiten wir die vier auf ihrem Weg zu ihrem Stand bei einer Comic Convention. Beosnders schön ist es zu sehen wie wir fast bei einem Sachbuch ankommen, denn es wird sehr viel über die Kunst des Comics an sich erzählt und man hat einen sehr guten Einblick viel es bedarf von einer Idee zum fertigen Prodkunt zu gelangen. Die Charaktere wurden realistisch gezeichnet und sind mit ihren unterschiedlichen Talenten absolut nahbar. Als Identifikationsfiguren passten die ProtagonistInnen sehr gut zu unserer Lebensrealität und ich gehe davon aus, dass die auch auf viele andere Kinder ab 8 zutrifft.

Das besondere Überraschungs-Zuckerl war für uns jedoch der letzte Part des Buches in dem Einblick sämtliche Berufsgruppen und ein Blick hinter die Kulissen gestattet wird.
Ein absoluter, von uns noch nie so gesehener Mehrwert! Wir können es vollends empfehlen!

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Rezensionen von Ulgu1978:

Mörderisches Island

Schlafende Vulkane von Michael Hjorth; Bjarni Thorsson


Schlafende Vulkane" - ein Krimi, den man auf keinen Fall verschlafen sollte.
Helga aus Schweden, noch neu in ihrer Position bei der isländischen Polizei, wird die Leitung bei der Ermittlung eines Mordfalls übertragen, der bald unvorstellbare Maße annimmt.
Michael Hjorth und Bjarni Thorsson, zwei bereits bekannte Schriftsteller und Regisseure, haben gemeinsam diese neue Krimireihe mit den sympathischen Ermittlern Helga, Bjarki und Yvette gestartet.

Ich freue mich heute schon auf weitere Folgen mit diesem Ermittle -Trio, die ich auf keinen Fall verpassen möchte.
"Schlafende Vulkane" ist ein echter Pageturner für mich geworden. Nachdem die ersten Seiten relativ ruhig begannen, nahm die Geschichte bald an Fahrt auf und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Für Krimifans ein Muss und von mir uneingeschränkt 5 Sterne.

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Rezensionen von lilaslesewelt:

Must have!

Der Comic-Club von Scott McCloud

Ein absolutes Must Read für alle Comic Fans!
Dieser Comic hat uns sehr begeistert, denn es geht im Comic um Comics und Kinder, die realistischer nicht gezeichnet werden konnten. Malayka, Art, Lynda und Howard sind komplett unterschiedliche SchülerInnen mit diversen Talenten. Gemeinsam gründen sie den Comic Club, denn durch ihre Diversität ergänzen sie sich hervorragend.

Absolut lebensnah und realistisch begleiten wir die vier auf ihrem Weg zu ihrem Stand bei einer Comic Convention. Beosnders schön ist es zu sehen wie wir fast bei einem Sachbuch ankommen, denn es wird sehr viel über die Kunst des Comics an sich erzählt und man hat einen sehr guten Einblick viel es bedarf von einer Idee zum fertigen Prodkunt zu gelangen. Die Charaktere wurden realistisch gezeichnet und sind mit ihren unterschiedlichen Talenten absolut nahbar. Als Identifikationsfiguren passten die ProtagonistInnen sehr gut zu unserer Lebensrealität und ich gehe davon aus, dass die auch auf viele andere Kinder ab 8 zutrifft.

Das besondere Überraschungs-Zuckerl war für uns jedoch der letzte Part des Buches in dem Einblick sämtliche Berufsgruppen und ein Blick hinter die Kulissen gestattet wird.
Ein absoluter, von uns noch nie so gesehener Mehrwert! Wir können es vollends empfehlen!

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Rezensionen von L.:

Must have!

Der Comic-Club von Scott McCloud

Ein absolutes Must Read für alle Comic Fans!
Dieser Comic hat uns sehr begeistert, denn es geht im Comic um Comics und Kinder, die realistischer nicht gezeichnet werden konnten. Malayka, Art, Lynda und Howard sind komplett unterschiedliche SchülerInnen mit diversen Talenten. Gemeinsam gründen sie den Comic Club, denn durch ihre Diversität ergänzen sie sich hervorragend.

Absolut lebensnah und realistisch begleiten wir die vier auf ihrem Weg zu ihrem Stand bei einer Comic Convention. Beosnders schön ist es zu sehen wie wir fast bei einem Sachbuch ankommen, denn es wird sehr viel über die Kunst des Comics an sich erzählt und man hat einen sehr guten Einblick viel es bedarf von einer Idee zum fertigen Prodkunt zu gelangen. Die Charaktere wurden realistisch gezeichnet und sind mit ihren unterschiedlichen Talenten absolut nahbar. Als Identifikationsfiguren passten die ProtagonistInnen sehr gut zu unserer Lebensrealität und ich gehe davon aus, dass die auch auf viele andere Kinder ab 8 zutrifft.

Das besondere Überraschungs-Zuckerl war für uns jedoch der letzte Part des Buches in dem Einblick sämtliche Berufsgruppen und ein Blick hinter die Kulissen gestattet wird.
Ein absoluter, von uns noch nie so gesehener Mehrwert! Wir können es vollends empfehlen!

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Rezensionen von gabiliest:

Kultig und komisch: Die ganz geheimen (?) Tagebücher

Die ganze Wahrheit über die 5. Klasse von Kim Tomsic; Mark Parisi

Mit “Die ganze Wahrheit über die 5. Klasse” haben Kim Tomsic und Marc Parisi einen tollen und witzigen Comicroman vorgelegt. Das beginnt schon bei der Gestaltung des Hardcovers, zu diesem Buch würde man in der Buchhandlung sofort greifen, um mal hineinzulesen und sich dann zu sagen: “Wenn ich nur aufhören könnte!”.

Das Buch wird ab zehn Jahren empfohlen, aber hier können alle Altersgruppen noch jede Menge Spaß haben.

Zwei beste Freunde: Alex und Charli sind beste Freunde, beide fast elf Jahre alt und kommen in die fünfte Klasse. Sie kennen sich seit Ewigkeiten- also seit dem Kindergarten, sind Nachbarn und haben keine Geheimnisse voreinander- bis jetzt!

Zwei Tagebücher und zweimal erste Liebe: Jetzt vertrauen sie ihre Geheimnisse ihren Tagebüchern an. Charli ist von den Socken, sie hat Henry im Schwimmbad beobachtet, er hatte ein Faultierleibchen an und Charli liebt Faultiere. Also zeichnet sie in ihr Tagebuch viele Herzchen und Sternchen. Egal, was Henry sagt oder nicht sagt, er kann nur seine Beziehung zu Charli meinen.
Alex schreibt Tagebuch, weil seine Eltern das wollen, obwohl er viel lieber zeichnet. Aber gut, das kann man ja in einem Tagebuch auch machen. Auch Alex hat einen heimlichen Schwarm, Kiara. Die muss er noch beeindrucken und von sich überzeugen. Ob das gelingt?

Zweimal Zoff: Charli ist empört. Alex hat ihr ganz geheimes Geheimnis verraten, davon ist sie fest überzeugt. Alle wissen Bescheid, das kann doch nicht wahr sein! Nicht nur, dass sie mit Alex nicht mehr spricht, sie wird sich rächen, und sie weiß auch schon, wie.
Alex ist verwirrt. Wieso spricht Charli nicht mehr mit ihm? Er ist sich keiner Schuld bewusst, aber vielleicht steht ja etwas darüber in Charlis Tagebuch? Nur mal schnell reinschauen, wenn Charli nicht hinguckt! Da stehen ja tolle Sachen darüber, was Kiara gerne mag. Das muss Alex unbedingt machen!

Ein irre witziger Comicroman: In die fünfte Klasse zu kommen, ist toll, aber auch eigenartig. Angeblich verändert man sich da. In fröhlichen und fast wie aus dem wahren Leben gegriffenen Texten schildern die beiden bekannten Autoren, wie die Kinder, jedes aus seiner Perspektive, diese Zeit erleben. Der Stil der Tagebücher unterscheidet sich grundlegend. Charli versieht ihr Tagebuch mit vielen liebevollen Details und Kritzeleien, Alex zeichnet eher sachlich, aber deswegen nicht weniger komisch. Natürlich unterscheidet sich nicht nur der Schreibstil, sondern auch die Schriftart zeigt sofort, wessen Tagebucheintrag man gerade liest. Das Buch ist hochwertig ausgestattet, die Seiten sind aus dickem Papier, so dass man meint, tatsächlich ein Tagebuch vor sich zu haben.

Die Charaktere der Kinder sind liebevoll, aber manchmal echt schräg gezeichnet und beschrieben. Nicht nur junge Lesende, sondern auch Erwachsene, die gerne- oder mit Schaudern- an dieses Alter zurück denken, werden sich hier köstlich unterhalten. Lesemuffel freuen sich an der größeren Schrift und den vielen phantasievoll gezeichneten Details. “Die ganze Wahrheit über die 5. Klasse” ist ein chaotischer und witziger Comicroman, den man einfach mögen muss und den ich mit fünf Sternen bewerte.

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Rezensionen von Danislesestube:

Solider Urban Fantasy Roman

Velvet-Dilogie 1: Velvet Falls, but the Gods forgot to die von Julia Dippel

Dieses Buch habe ich bei der „Seitenweise Herzklopfen“ Veranstaltung der Tyrolia nach der Lesung von Julia Dippel gekauft. Optisch sah es interessant aus, der Klappentext versprach in meiner Version nicht viel, aber spätestens bei der Lesung hatte ich Bock bekommen, es lesen zu wollen. Und nun? Hat es sich gelohnt? Mal schauen.

Velvet ist glücklicherweise keine Protagonistin, die einfach so mit göttlicher Macht oder vom Glück gesegnet wurde, sondern ihre Kräfte auf eine andere tragischere Art bekommen hat. Dieses Schlüsselereignis wird uns lange vorbehalten, nur um am Ende mit einem Knall enthüllt zu werden. Sie selbst ist eher bissiger und verschlossener Natur. Wer kann es ihr verübeln? Spätestens als sie sich an ihren Ex wenden muss, um ihren Auftrag zu erfüllen, ist ihre Laune so richtig im Keller. Und ja, diese zieht sich, ähnlich wie ihr Drang nach Essen und Geschlechtsverkehr, durch die gesamte Handlung.

Velvet hatte aber zu meiner Freude noch etwas mehr als nur das zu bieten. Ihr Ex-Freund spielt, wie könnte es anders sein, natürlich auch eine Hauptrolle. Kash ist gut aussehend, mächtig, der Fels in der Brandung (was für ein A…loch eine seltsam positive Eigenschaft ist) und hat sehr viele Mittel, um Velvets Auftrag zu erfüllen. Während der Handlung kommen natürlich auch ein paar Nebencharaktere dazu, die alle ihren Teil zum Fortlaufen der Handlung beitragen. Nicht mehr und nicht weniger. Was gut ist, denn die Welt der Götter und Widersacher braucht Platz, um sich entfalten zu können. Soweit so spannend.

Garniert wird das Ganze noch von den Visionen, die Velvets Geist regelmäßig heimsuchen. Was vielleicht daran liegt, dass in ihr ein böser Dämon sein Unwesen treibt und ihr ihre Kräfte verleiht. Ein Nebencharakter, der mir besonders im Gedächtnis geblieben ist, ist Monty. Ein von einem Dämon besessener Körperteil. Klingt seltsam, ist aber so. Und vor allem eines: Richtig witzig. Das vor sich hin wabernde Geschöpf brachte mich regelmäßig zum Lachen und lockerte die Handlung auf, die sich stellenweise fast zu ernst nahm. Vor allem die Jagd nach Trigger, einer Identität, von der keiner wissen darf, die aber schnell abgefrühstückt wurde. Die Leerläufe wurden durch ihn zum Glück auch recht gut überspielt, denn teilweise passierte nicht wirklich viel in den einzelnen Kapiteln. Gelegentlich gab es ein Liebesdrama, mal wurde mehr und dann noch mehr der Akt der Liebe vollzogen, aber sonst? Ach ja, die Bösewichte hätte ich fast vergessen. Sie waren da, hatten Böses im Sinn und waren nicht so wirklich glaubwürdig. Warum wollten diese noch einmal die Götter auslöschen, wenn die Gefahr bestand, dabei selbst draufzugehen? Keine Ahnung. Zu viele Fragen sollte man da nicht stellen. Der Showdown war schnell und hart, genauso wie ….. nein aus Pfui.

Grundsätzlich mochte ich das Buch. Es hat mich gut unterhalten. Liefert das was es soll. Eventuell schaue ich mir Teil zwei an.

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Rezensionen von Phija:

Wem gehört eigentlich mein Körper?

Fünf Tage im Licht von Rhiannon Lucy Cosslett

Ich habe "Fünf Tage im Licht" schon vor einer Woche beendet und trotzdem begleitet es noch immer meinen Alltag. Die Geschichte setzt sich auf eine ganz einzigartige Weise damit auseinander, was der weibliche Körper ist und wem er gehört. In dem 300 Seiten langen Roman begleiten wir die erfolglose Künstlerin Sophie, welche von ihrem Partner gedrängt wird, sich mit der Frage nach Kindern auseinander zu setzen.

Aber kann man eine irgendwann erfolgreiche Künstlerin und gute Mutter sein? Dazu nimmt sie uns auf eine sehr rohe Art mit in ihre Gedanken.

Überrascht bin ich, dass ich an keiner Stelle von dem Roman gelangweilt war. Denn eigentlich ist die Handlung eher wenig ereignisreich. Im Fokus steht die gedankliche Auseinandersetzung mit Themen wie Kinderwunsch, Weiblichkeit, Freundschaft, Klassizismus, welche von Ereignissen eines fünftägigen Junggesellinnenabschieds in Griechenland angestoßen wird. Gerade das Thema Weiblichkeit und Kinderwunsch wird dabei durch die wirklich wundervollen und sehr bereichernden "Zwischenkapiteln" ergänzt. In diesen kurzen Kapiteln werden Selbstaktdarstellungen von teils fast vergessenen Künstlerinnen in den Blick genommen, beschrieben und aus Sophies Blick diskutiert. Gerade aus diesen Kapiteln habe ich für mich unglaublich viel schöpfen können. Gerade die dadurch entstehende Mischung aus Fiktionalität und Realität ist so intensiv, dass sie mich wirklich emotional sehr berührt hat und meine Sicht auf bestimmte Dinge nachhaltig verändert hat. An der Stelle muss ich jedoch anmerken, dass dem Buch eine Triggerwarnung gut getan hätte! Insbesondere die Themen Fehlgeburt und Kindstod traten sehr unvorhergesehen auf.
Aber auch der Teil, der in Griechenland spielt, war spannend zu verfolgen. Gerade Sophie hat mich immer wieder in moralische Dilemmata geworfen. Denn sie ist alles andere als perfekt. Im Gegenteil, sie mach viel falsch, aber ist dabei immer sehr nachvollziehbar. Sie ist vielleicht nicht die klassische Protagonistin, mit welche man sich identifizieren will, jedoch ist das genau richtig so. Denn so blieb, zumindest in meinem Empfinden, mehr Raum für meine eigenen Gedanken.
Das griechische Setting ist zudem wirklich wundervoll umgesetzt. Ich hatte stets sehr klar vor Augen wie es in der kleinen Villa in Strandnähe aussieht, konnte erahnen, was zu hören ist und wie der Ort riecht. All das, ohne dass man in dem Roman von Landschaftsbeschreibungen erschlagen wird. Jedoch hat die Autorin auf eine sehr natürliche Art und Weise eine angenehm bildhafte Sprache, wodurch ich nur so in die Geschichte abgetaucht bin.

Am Ende verblieb ich mit dem Gefühl, dass es wichtig ist einfach glücklich zu werden, auch wenn man manchmal dafür seine Grenzen ziehen muss. Auch wenn das bedeutet, Menschen zu verletzen. Auch wenn das bedeutet, aufzufallen. Aber das eigene Glück, das sollte es einem wert sein. "Fünf Tage im Licht" von Rhiannon Lucy Cosslett ist somit von mir eine dicke Empfehlung!

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Rezensionen von Cellissima:

Noch fünf Tage

Noch fünf Tage von Helena Falke

Lis ist Köchin bei der milliardenschweren Familie Harman in Davos. Beim Silvesterdinner stirbt die gesamte Familie - durch Gift, das sich im Essen befand. Und auch Lis wurde vergiftet. Ihr bleiben nur noch wenige Tage. Innerhalb dieser wenigen Tage muss sie vom Krankenhausbett aus herausfinden, wer hinter diesem Giftanschlag steckt.

Galt der Anschlag der Familie Harman und war Lis nur ein Kollateralschaden - oder galt der Anschlag Lis und war die Familie Harman nur ein Kollateralschaden?
******
"Noch fünf Tage" ist eines dieser Bücher, die sich gut anhörten, mich dann aber leider überhaupt nicht überzeugten und sogar ziemlich enttäuschten.
Vorweg: Für mich ist es über weite Strecken eher ein Krimi als ein Thriller. Darüber könnte ich vielleicht noch hinwegsehen, wenn der Rest passen und überzeugen würde. Das ist aber leider nicht der Fall.
Helena Falkes Schreibstil ist weder besonders gut noch besonders schlecht - absoluter Durchschnitt eben.
Die Figuren kommen klischeebeladen daher. Sowohl die Figuren als auch die Handlung bleiben sehr oberflächlich. Mir fehlte komplett die Tiefe. Ich konnte keinerlei Verbindung zu den Figuren aufbauen. Weder der Aufbau des Falles noch seine Auflösung konnten mich fesseln. Es bleibt alles einfach viel zu blass und langweilig. So gibt es auch immer wieder Längen. Auch wirkt alles offensichtlich konstruiert. Mich konnte "Noch fünf Tage" leider in keiner Hinsicht überzeugen. Ich kann leider keine Empfehlung aussprechen.

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