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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von jori1020:

Ein etwas anderer Seethaler

Die Straße von Robert Seethaler

Wer Robert Seethaler vor allem für seine präzise Fokussierung auf einzelne Lebenswege und die eindringliche biografische Entwicklung seiner Figuren schätzt, wie etwa in 'Ein ganzes Leben' oder 'Der Trafikant', dürfte sich mit seinem neuen Roman Die Straße zunächst schwertun – so ging es mir zumindest.

Statt einer klaren, linearen Handlung setzt Seethaler hier auf ein mosaikartiges Erzählen. In einer vielstimmigen Anlage, mit häufig wechselnden Perspektiven und Erzähler*innen, werden die kleinen und großen Begebenheiten der Bewohner*innen einer einzigen Straße miteinander verwoben. Es ist weniger ein klassisches Erzählen als vielmehr ein Nebeneinander von Stimmen, ein Beobachten und Kommentieren. Dabei greift der Roman eine Vielzahl gesellschaftlicher Themen auf: Xenophobie, Rassismus, soziale Verrohung, Gentrifizierung, die Überforderung von Pflege und Polizei sowie ein spürbares Maß an sozialer Kontrolle.

Das zutiefst Humane, das Seethalers Werke sonst auszeichnet, ist auch hier spürbar. Die Straße funktioniert als eindringliches Gesellschaftsporträt im Mikrokosmos einer einzelnen Straße in einer namenlosen deutschsprachigen Stadt. Gleichzeitig macht gerade diese Vielstimmigkeit die Lektüre nicht immer einfach. Die Perspektivwechsel sind teils schwer nachzuvollziehen, nicht immer ist eindeutig, wer gerade spricht, und eine durchgehende Handlung im klassischen Sinne fehlt. Gerade im Vergleich zu Seethalers früheren, sehr konzentrierten und erzählerisch dichten Romanen wirkt dieses Buch auf mich weniger zugänglich und dadurch auch weniger eindringlich.

'Die Straße' ist somit kein typischer Seethaler. Es ist ein literarisches Experiment, das neue Wege geht und bewusst mit Erwartungen bricht. Ob dieser Ansatz ebenso überzeugt wie seine bisherigen Romane, wird letztlich Geschmackssache bleiben. Meinen Geschmack hat es leider nicht ganz getroffen.

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Rezensionen von Sternzauber:

Grundlegende Basics und viele anregende Ideen

Fermentieren - Twist your Taste! von Nadine Schünemann

Das Cover von „Fermentieren- Twist your Taste“ von Nadine Schünemann ist modern und gradlinig gestaltet und gefällt mir sehr gut. Ich kann auf den ersten Blick interessante Fermente entdecken und die lebendigen Farben der Lebensmittel kommen bei dem weißen Hintergrund wunderbar zur Geltung. Genau so ansprechend geht es dann auch in dem hochwertig gebundenen Buch weiter.

Die Seiten sind übersichtlich und optisch attraktiv gestaltet, so dass ich mir die Texte gerne näher anschaue, gesuchte Dinge aber auch gut und schnell wieder finden kann. Ergänzt werden die Textbausteine, die in kurze, gut erfassbare Abschnitte gegliedert sind, durch ästhetisch zurückhaltende Fotos. Besonders angetan haben es mir die Bilder zu den Rezepten, die mir einfach sprichwörtlich „das Wasser im Mund zusammen laufen lassen“.

Nadine Schünemann berichtet in diesem Buch aus jahrelanger, eigener Erfahrung mit dem Fermentieren und gibt ihr Wissen in sehr sympathischer Art und Weise an uns LeserInnen weiter. Ich mag es sehr, dass sie viele Basics aufgreift und uns wirklich die Ausgangspunkte an die Hand gibt, um selber aktiv werden zu können. Ich habe bei diesem Buch zum ersten Mal das Gefühl, dass ich mich wirklich selber ans Ausprobieren wagen werde, weil ich viel Wissen zu den Grundlagen erwerben konnte - die auch noch ansprechend daher kamen. Sehr hilfreich fand ich zum Beispiel Erläuterungen dazu, wie ein Ferment aussehen sollte, oder wie eben nicht. Aber mich haben auch die Informationen zum gesundheitlichen Nutzen von Fermenten, zu der Geschichte des Fermentierens und zum Einsatz von fermentierten Lebensmitteln sehr interessiert.

Besonders faszinierend wird es natürlich dann, wenn es in die Praxis geht und da hält die Autorin einen ganzen Schatz an herzhaften sowie süßen Basis-Fermenten bereit und regt dazu an, diese auch experimentell zu nutzen und z. B. als Würzmittel einzusetzen. Im Kapitel „Mix & Match“ werden aber auch verlockende Rezepte „fertig“ angeboten. Z. B. finden sich Frühstücksideen, Drinks, Desserts oder auch Comfort Food. Ich bin absolut überrascht, wie vielfältig sich fermentierte Lebensmittel einsetzen lassen und extrem neugierig darauf auszuprobieren.

Eine schöne Ergänzung für Neulinge wie mich, aber auch eben eingebaute Werbung, ist die Tatsache, dass die Autorin mit der Marke „Lieblingsglas“ einen eigenen Verkauf von Zubehör betreibt. Ich werde mich auf ihrer Seite noch mal genauer umschauen, denn als Anfängerin fühle ich mich mit dem Gedanken sehr wohl, dass ich mit den Produkten arbeiten kann, die auch im Buch beschrieben werden.

„Fermentieren“ hat mich mit der Fülle der Informationen und mit einer sehr ansprechenden, sowie kompetent wirkenden Vermittlung, absolut überzeugt und ich freue mich wahnsinnig darauf, in dieses spannende Metier einzusteigen. Ich empfehle dieses Buch sehr gerne weiter und wünsche viel Spaß beim Ausprobieren!

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Rezensionen von manu63:

Guter Abschluss

How to Kill Fate (Fate Dilogie, Bd. 2) von Saskia Louis

How to kill fate ist der Abschlussband der Fate Dilogie der Autorin Saskai Louis.

Der Band setzt nahtlos an Band eins an und Kiana und Tyron sowie Nevin befinden sich in einer lebensgefährlichen Lage und setzen ihre Flucht vor den Göttern fort. Da Tyron gefangen genommen wird und dadurch in eine fast aussichtslose Lage gerät, muss Kiana folgenschwere Entscheidungen treffen und sich ihrer Fähigkeiten bewusst werden.

Die Geschichte wird fast komplett aus der Sicht von Kiana und Tyron erzählt und nur vereinzelt kommt Nevin sowie die Sicht der Gottheiten hinzu. Es gibt lange Dialoge zwischen Kiana und Tyron mit vielen Überlegungen zu ihrer Lage und was sich daraus ergibt. Das kann für manche Leser mühsam und langwierig sein, mir hat es gut gefallen. Ich mag lieber Dialoge, welche die Handlung weiter bringen, als endlose Kampfbeschreibungen.

Der Erzählstil ist lebendig und die Spannungsbögen finde ich gut gesetzt. Es gibt einige überraschende Wendungen welche ich so nicht erwartet habe.

Insgesamt fand ich die Dilogie gut lesbar und sie hat mit einige Stunden Lesevergnügen beschwert.

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Rezensionen von Ruth:

Zwischen Rache und Freiheit

Matei entdeckt die Freiheit von Catalin Dorian Florescu



Der 1976 in Rumänien geborene Autor Catalin Dorian Florescu lebt zwar seit seiner Ausreise kurz vor seinem 15. Geburtstag in der Schweiz, kehrt aber in seinen Romanen immer wieder zurück in die ehemalige Heimat. So z.B. in seinem mit dem Schweizer Buchpreis ausgezeichneten Werk „Jakob beschließt zu lieben“, 2011 erschienen.

Und auch seine neueste Veröffentlichung „Matei entdeckt die Freiheit“ spielt wieder in Rumänien.
Der Ich-Erzähler Matei wird als junger Mann im Herbst 1956 wegen ein paar großspurig als „politisches Manifest“ angekündigter Gedichte verhaftet und zu sieben Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Als er 1964 entlassen wird, ist das keine Rückkehr in die Freiheit. „ Das ganze Land hatte sich in eine Zelle verwandelt,…“ Ein Klima von Angst, von Bespitzelung und Überwachung lähmt das Volk.
Matei selbst muss gleich eine bittere Erfahrung hinnehmen. Während ihm die Liebe zu seiner Freundin Irina Halt und Stütze war in den Jahren der Gefangenschaft, hat diese sich längst von ihm losgesagt. Sie ist mittlerweile mit einem Geheimdienstoffizier verheiratet. Doch bald lernt er Monica kennen, Witwe eines Gulag-Häftlings und Mutter einer Tochter. Sie nimmt ihn bei sich auf, vermittelt ihm Arbeit als Sargmacher in der Volkskooperative „Genossenschaftlicher Trost“. Man begegnet ihm, dem ehemaligen „Volksfeind“, zwar mit Misstrauen, doch das Schicksal meint es nun endlich gut mit ihm. Die Ehe mit Monica ist liebevoll, Andrei, Freund als Gulagtagen, steht ihm lebenslang zur Seite und Enkelin Aurelia ist die Freude seines Alters.
Aber das Lager steckt nicht nur in Form zahlreicher Krankheiten und Beschwerden in seinem Körper, sondern noch tiefer in seiner Seele. Die Bilder von damals verfolgen ihn Tag und Nacht, die früheren Weggefährten besuchen ihn in seinen Träumen.
Eine tiefe Lethargie lähmt ihn geradezu.
Da trifft er eines Tages auf seinen früheren Peiniger. „Das erste Mal, als ich meinen Henker wiedersah, war in einem schäbigen Bukarester Bus.“ Leutnant Pana war Geheimdienstmitarbeiter und hatte ihn in dieser Funktion verhört und gefoltert. Und als 1989 mit dem Tod des Diktators eine neue Zeit beginnt, beschließt Matei sich zu rächen.
Der Wunsch nach Rache ist stärker als alles andere, stärker als die Liebe zu Frau, Familie und Freund. Besessen arbeitet Matei an seinem Racheplan. Ob ihm das Ruhe und Frieden schenken wird, soll hier nicht verraten werden.
Catalin Dorian Florescu entwickelt seine Geschichte auf mehreren Zeitebenen, denen er nicht chronologisch folgt. So gelingt ihm nicht nur ein glaubhaftes Bild der Jahre unter Ceaucescu, sondern er zeigt auch die Endphase des stalinistischen Rumäniens ebenso wie die Nachwendezeit.
Weil Matei schon in jungen Jahren dem Wunsch nach Freiheit Worte verleiht, wird er eingesperrt. Den Alltag im Arbeitslager, das Überleben und Sterben im Donaudelta beschreibt der Autor so genau und präzise, als hätte er dies selbst erlebt. Es sind Szenen, die kaum auszuhalten sind. Matei erfährt dabei aber nicht nur unfassbare Grausamkeit und Willkür, sondern auch Momente von Menschlichkeit und Solidarität.
Florescu zeichnet ebenfalls ein düsteres Bild vom Leben unter Ceaucescus Diktatur. Die Menschen kämpfen ums Überleben. Sie stehen an für Lebensmittel und Heizmaterial, bekommen keine notwendigen Medikamente; es fehlt an allem. Die Securitate unterdrückt jeglichen Widerstand, verfolgt mit unbarmherziger Grausamkeit offensichtliche und vermeintliche Gegner des Regimes.
Und das Ende der Diktatur bringt wenig Verbesserungen für die Bevölkerung . „Die Renten sind miserabel, das halbe Land ist arbeitslos, und an der Macht sind ehemalige Kommunisten.“ Denen liegt wenig an einer Aufarbeitung der Geschichte. Matei wartet vergebens darauf, dass die Täter von damals verhaftet und verurteilt werden. Er muss die Sache selbst in die Hand nehmen.
Florescu verfolgt mit seinem Schreiben eine „Mission“. Er will aufklären, ergreift Partei für diejenigen, die unter das Rad der Geschichte gekommen sind. Dazu erschafft er lebendige, glaubwürdige Charaktere, mit denen der Lesende empathisch mitgeht. Mit Monica ist ihm wieder eine starke Frauenfigur gelungen und Matei ist geradezu eine tragische Figur. So lange ihn sein Hass und sein Wunsch nach Rache antreiben, so lange wird er unfrei bleiben.
Florescu beweist hier erneut seine erzählerische Kunst, die sich durch eine bildstarke und poetische Sprache, große Intensität und Spannung auszeichnet.
So ist „Matei entdeckt die Freiheit“ ein Roman, der auf eindringliche Weise beschreibt, wie stark eine Diktatur das Leben der Betroffenen bestimmt, sie nie mehr loslässt. So lange ein Land seine Vergangenheit nicht aufarbeitet und die Täter nicht zur Rechenschaft gezogen werden, so lange gibt es keine Freiheit für die Opfer.

Der 1976 in Rumänien geborene Autor Catalin Dorian Florescu lebt zwar seit seiner Ausreise kurz vor seinem 15. Geburtstag in der Schweiz, kehrt aber in seinen Romanen immer wieder zurück in die ehemalige Heimat. So z.B. in seinem mit dem Schweizer Buchpreis ausgezeichneten Werk „Jakob beschließt zu lieben“, 2011 erschienen. Und auch seine neueste Veröffentlichung „Matei entdeckt die Freiheit“ spielt wieder in Rumänien.
Der Ich-Erzähler Matei wird als junger Mann im Herbst 1956 wegen ein paar großspurig als „politisches Manifest“ angekündigter Gedichte verhaftet und zu sieben Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Als er 1964 entlassen wird, ist das keine Rückkehr in die Freiheit. „ Das ganze Land hatte sich in eine Zelle verwandelt,…“ Ein Klima von Angst, von Bespitzelung und Überwachung lähmt das Volk.
Matei selbst muss gleich eine bittere Erfahrung hinnehmen. Während ihm die Liebe zu seiner Freundin Irina Halt und Stütze war in den Jahren der Gefangenschaft, hat diese sich längst von ihm losgesagt. Sie ist mittlerweile mit einem Geheimdienstoffizier verheiratet. Doch bald lernt er Monica kennen, Witwe eines Gulag-Häftlings und Mutter einer Tochter. Sie nimmt ihn bei sich auf, vermittelt ihm Arbeit als Sargmacher in der Volkskooperative „Genossenschaftlicher Trost“. Man begegnet ihm, dem ehemaligen „Volksfeind“, zwar mit Misstrauen, doch das Schicksal meint es nun endlich gut mit ihm. Die Ehe mit Monica ist liebevoll, Andrei, Freund als Gulagtagen, steht ihm lebenslang zur Seite und Enkelin Aurelia ist die Freude seines Alters.
Aber das Lager steckt nicht nur in Form zahlreicher Krankheiten und Beschwerden in seinem Körper, sondern noch tiefer in seiner Seele. Die Bilder von damals verfolgen ihn Tag und Nacht, die früheren Weggefährten besuchen ihn in seinen Träumen.
Eine tiefe Lethargie lähmt ihn geradezu.
Da trifft er eines Tages auf seinen früheren Peiniger. „Das erste Mal, als ich meinen Henker wiedersah, war in einem schäbigen Bukarester Bus.“ Leutnant Pana war Geheimdienstmitarbeiter und hatte ihn in dieser Funktion verhört und gefoltert. Und als 1989 mit dem Tod des Diktators eine neue Zeit beginnt, beschließt Matei sich zu rächen.
Der Wunsch nach Rache ist stärker als alles andere, stärker als die Liebe zu Frau, Familie und Freund. Besessen arbeitet Matei an seinem Racheplan. Ob ihm das Ruhe und Frieden schenken wird, soll hier nicht verraten werden.
Catalin Dorian Florescu entwickelt seine Geschichte auf mehreren Zeitebenen, denen er nicht chronologisch folgt. So gelingt ihm nicht nur ein glaubhaftes Bild der Jahre unter Ceaucescu, sondern er zeigt auch die Endphase des stalinistischen Rumäniens ebenso wie die Nachwendezeit.
Weil Matei schon in jungen Jahren dem Wunsch nach Freiheit Worte verleiht, wird er eingesperrt. Den Alltag im Arbeitslager, das Überleben und Sterben im Donaudelta beschreibt der Autor so genau und präzise, als hätte er dies selbst erlebt. Es sind Szenen, die kaum auszuhalten sind. Matei erfährt dabei aber nicht nur unfassbare Grausamkeit und Willkür, sondern auch Momente von Menschlichkeit und Solidarität.
Florescu zeichnet ebenfalls ein düsteres Bild vom Leben unter Ceaucescus Diktatur. Die Menschen kämpfen ums Überleben. Sie stehen an für Lebensmittel und Heizmaterial, bekommen keine notwendigen Medikamente; es fehlt an allem. Die Securitate unterdrückt jeglichen Widerstand, verfolgt mit unbarmherziger Grausamkeit offensichtliche und vermeintliche Gegner des Regimes.
Und das Ende der Diktatur bringt wenig Verbesserungen für die Bevölkerung . „Die Renten sind miserabel, das halbe Land ist arbeitslos, und an der Macht sind ehemalige Kommunisten.“ Denen liegt wenig an einer Aufarbeitung der Geschichte. Matei wartet vergebens darauf, dass die Täter von damals verhaftet und verurteilt werden. Er muss die Sache selbst in die Hand nehmen.
Florescu verfolgt mit seinem Schreiben eine „Mission“. Er will aufklären, ergreift Partei für diejenigen, die unter das Rad der Geschichte gekommen sind. Dazu erschafft er lebendige, glaubwürdige Charaktere, mit denen der Lesende empathisch mitgeht. Mit Monica ist ihm wieder eine starke Frauenfigur gelungen und Matei ist geradezu eine tragische Figur. So lange ihn sein Hass und sein Wunsch nach Rache antreiben, so lange wird er unfrei bleiben.
Florescu beweist hier erneut seine erzählerische Kunst, die sich durch eine bildstarke und poetische Sprache, große Intensität und Spannung auszeichnet.
So ist „Matei entdeckt die Freiheit“ ein Roman, der auf eindringliche Weise beschreibt, wie stark eine Diktatur das Leben der Betroffenen bestimmt, sie nie mehr loslässt. So lange ein Land seine Vergangenheit nicht aufarbeitet und die Täter nicht zur Rechenschaft gezogen werden, so lange gibt es keine Freiheit für die Opfer.

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Rezensionen von CanYouSeeMe:

These Ancient Flames

These Ancient Flames 2: Burn von Melanie Lane

"These Ancient Flames: Burn" ist der Abschluss einer Romantasy-Dilogie, in denen Drachen als magische Wesen im Fokus stehene. Als bekennender Drachen-Fan war ich für diesen Fokus Feuer und Flamme und habe mich nach dem ersten Band nun auf den Dilogie-Abschluss gefreut. Das World-Building ist sehr detaillreich, ich konnte mir die Welt, ihre Strukturen und die Magie sehr gut vorstellen.

Die Idee der magischen Kraftlinien gefällt mir sehr gut und auch die Rolle der Drachen ist gut ausgearbeitet.
Sprache und Schreibstil der Autorin tragen gut durchs Buch und lassen sich sehr leicht lesen. Die Handlung ist gut aufgebaut und der Spannungsbogen zieht sich durch das gesamte Buch. Wendungen und Geschehnisse konnte ich nicht zu sehr voraussehen, somit wollte ich immer wissen, wie es weiter geht und war an keiner Stelle gelangweilt. Auch die Charakterdarstellungen haben mir gut gefallen, alle Charakter waren vielschichtig, erwachsen und vor allem: Sie konnten miteinander kommunizieren und somit Missverständnisse aufklären. Diese Kompetenz gibt es nicht so häufig, da war ich hin und weg! Zudem gefällt mir, dass die Charaktere komplex und facettenreich sind.
Zwinschdurch gab es im Spannungsaufbau einige Längen, über die ich in der Gesamtbetrachtung hinwegsehen kann. Ich hatte den Eindruck, dass Autorin Melanie Lane sich die Zeit genommen hat die Story zu einem würdigen Ende zu bringen!

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Rezensionen von CanYouSeeMe:

Dornröschen

Once Upon A Tender Kiss von Myla Lion

Dieses Buch ist Teil 1 der Reihe "Märchenhafte Single Dads" und ist in der Tat wie ein modernes Märchen. Die Anlehnung an Dornröschen ist nicht wirklich subtil, sondern wird mehrfach auch von den Protagonisten klar benannt und ist tragendes Motiv der Charakterdarstellungen. Das hat mir grundlegend gut gefallen, wirkte manchmal jedoch etwa zu konstruiert und nicht unbedingt natürlich.

Für mich liegt die große Stärke dieses Buches in der Vielschichtigkeit der Charaktere, z.B. Larry. Der schmierige Typ mit Macho-Gehabe und einem Übermaß Schmuck ist viel mehr als ein provokantes Äußeres. Diese Tiefe gefiel mir gut, ich hätte sie mir bei allen Charakteren gewünscht. Es gibt bestimmte Dynamiken zwischen Charakteren, die mich so wütend gemacht haben, dass ich eine Pause vom Lesen brauchte. Glücklicherweise gibt es hier zumindest bei einigen (und den relevanten) Charakteren eine entsprechende Entwicklung, so dass diese Dynamiken aufgesprengt werden können.
Mia und Tate sind interessante Protagonisten, deren gegenseitige Anziehung spürbar ist und die Slow-Burn-Trope wird hier echt ausgereizt. Das war einerseits authentisch, andererseits beinahe etwas zu slow für mich, um interessiert am Ball zu bleiben. Die Liebesgeschichte wird durch ernste Themen, wie missbräuchliche Elternhäuser und Sorgerechtsstreitigkeiten flankiert.
Insgesamt hatte ich mit dem Buch eine nette Zeit, auch wenn ich nicht zu 100% begeistert bin.

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Rezensionen von Lila:

YA Familiendrama

Beth is dead von Katie Bernet

Durch das auffällige pinke Cover und die von Vorablesen organisierte Leserunde wurde ich als erstes auf das Buch aufmerksam. Das Cover hat mich angesprochen und neugierig gemacht. Der Inhalt konnte meine Erwartungen aber leider nicht wirklich erfüllen.

Ich habe einen unterhaltsamen rasanten Thriller mit vielen Beziehungs-verstrickungen erwartet.

Der Einstieg war noch vielversprechend. Beth March wird tot aufgefunden und es ist schnell klar, dass es Mord war. Sofort geraten ihre Schwestern in den Fokus, die alle ihre Geheimnisse haben.

Da ihr Vater aber gerade einen Bestseller über das Leben seiner Töchter veröffentlicht hat, geraten auch noch viele weitere Charaktere auf die Schaufläche.
Auf den ersten Blick scheint es wie ein idealer Ausgangspunkt für einen Thriller mit vielen Verstrickungen, doch leider war dieser an vielen Stellen für mich eher langatmig und ich hatte kaum das Gefühl, dass sich Spannung aufbaut.

Leider war vieles früh vorhersehbar und ohne überraschende Wendungen. Daher für mich nur ein mittelmäßiges Buch.

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Rezensionen von lilaslesewelt:

YA Familiendrama

Beth is dead von Katie Bernet

Durch das auffällige pinke Cover und die von Vorablesen organisierte Leserunde wurde ich als erstes auf das Buch aufmerksam. Das Cover hat mich angesprochen und neugierig gemacht. Der Inhalt konnte meine Erwartungen aber leider nicht wirklich erfüllen.

Ich habe einen unterhaltsamen rasanten Thriller mit vielen Beziehungs-verstrickungen erwartet.

Der Einstieg war noch vielversprechend. Beth March wird tot aufgefunden und es ist schnell klar, dass es Mord war. Sofort geraten ihre Schwestern in den Fokus, die alle ihre Geheimnisse haben.

Da ihr Vater aber gerade einen Bestseller über das Leben seiner Töchter veröffentlicht hat, geraten auch noch viele weitere Charaktere auf die Schaufläche.
Auf den ersten Blick scheint es wie ein idealer Ausgangspunkt für einen Thriller mit vielen Verstrickungen, doch leider war dieser an vielen Stellen für mich eher langatmig und ich hatte kaum das Gefühl, dass sich Spannung aufbaut.

Leider war vieles früh vorhersehbar und ohne überraschende Wendungen. Daher für mich nur ein mittelmäßiges Buch.

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Rezensionen von L.:

YA Familiendrama

Beth is dead von Katie Bernet

Durch das auffällige pinke Cover und die von Vorablesen organisierte Leserunde wurde ich als erstes auf das Buch aufmerksam. Das Cover hat mich angesprochen und neugierig gemacht. Der Inhalt konnte meine Erwartungen aber leider nicht wirklich erfüllen.

Ich habe einen unterhaltsamen rasanten Thriller mit vielen Beziehungs-verstrickungen erwartet.

Der Einstieg war noch vielversprechend. Beth March wird tot aufgefunden und es ist schnell klar, dass es Mord war. Sofort geraten ihre Schwestern in den Fokus, die alle ihre Geheimnisse haben.

Da ihr Vater aber gerade einen Bestseller über das Leben seiner Töchter veröffentlicht hat, geraten auch noch viele weitere Charaktere auf die Schaufläche.
Auf den ersten Blick scheint es wie ein idealer Ausgangspunkt für einen Thriller mit vielen Verstrickungen, doch leider war dieser an vielen Stellen für mich eher langatmig und ich hatte kaum das Gefühl, dass sich Spannung aufbaut.

Leider war vieles früh vorhersehbar und ohne überraschende Wendungen. Daher für mich nur ein mittelmäßiges Buch.

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Rezensionen von Lila:

Realitätnahe

Cooking for Family von Julia Lanzke

Als begeistere Followerin von mamiblog musste ich das Kochbuch unbedingt haben. Julia ist bekannt für ihre alltagstauglichen, kreativen und praktischen Lösungen die jeden Familienalltag einfacher machen.

Da ich selbst ganz unterschiedliche Esser in der Familie habe, war es für mich umso spannender welche flexiblen und vor allem gesunden Rezepte ich hier finden werde.

Ich kann eines sagen: ich wurde nicht enttäuscht. Die Rezepte sind dank der großen Bilder für Kinder ansprechend und motivierend beim Kochen fleißig mitzuhelfen. Wie erwartet sind neben den Rezepten noch viele weitere Informationen, Tipps und Tricks zu finden.

Uns gefällt das Buch gut. Es war nicht unbedingt etwas Neues, aber auf jeden Fall viel familientaugliches dabei das sehr gut variierbar bzw. von Esser zu Esser anpassbar ist.
Auf jeden Fall ein Buch mit vielen leckeren und einfachen Basisrezepten.

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