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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von rosetheline :

Arbeitswelt eines Millenials

Geht so von Beatriz Serrano

Im Roman "Geht So" von Beatriz Serrano und ins Deutsche übersetzt von Christiane Quandt geht es um Marisa, die in Madrid lebt und in einer Werbeagentur arbeitet, in die sie durch Zufall reingeraten ist. Ihr Arbeitsalltag ist schon lange geplagt von Langeweile und dem "mehr busy wirken, als man eigentlich ist".

Und auch das oberflächliche Miteinander mit ihren Kolleg*innen stört sie. Glücklich ist sie lange nicht mehr. Mit YouTube-Videos und gutem Essen versucht sie ihren Alltag zu überstehen. Aber auch ihre Tabletten dürfen nicht fehlen.

Serrano schafft es mit ihrem Roman die Probleme der heutigen Arbeitswelt einzufangen. Ich denke, dass tatsächlich die Mehrheit schonmal so einen "Bullshit"-Job hatte oder in so einem Job festsaß.
Vor allem in einer Zeit, in der es schwer ist, einen guten Job zu finden, "Zufälle" und Beziehungen wichtig sind, und ein Imposter-Syndrom es einem schwer machen weiterzukommen, kann man sich gut in diese Situation hineinversetzen.

Ich habe das Buch sehr gut lesen können. Hie und da fehlte mir etwas, wobei ich nicht genau sagen kann was. Zum Schluss passierten einige Dinge, die die Geschichte schneller vorantrieben und fast schon einem Klischee folgten. Dennoch war es alles in allem ein gutes Buch und es hat mir gefallen.

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Rezensionen von Ameland:

Perfider Plan

Der zweite Verdächtige von Florian Schwiecker; Michael Tsokos

Jan Staiger wird verdächtigt, in einem Berliner Nachtclub einen Bekannten mit Liquid Ecstasy vergiftet zu haben. Obwohl es genug Indizien und nach einem weiteren Todesfall auch Beweise für seine Schuld gibt, beteuert er seine Unschuld. Strafverteidiger Rocco Eberhardt übernimmt den Fall, ist sich aber nicht sicher, ob er Staiger vertrauen kann.

Man merkt, dass Rocco ein versierter Strafverteidiger ist. Er weiß wo er ansetzen muss, um in den Verhandlungen selbst zu punkten, Anklagepunkte zu widerlegen oder Zweifel zu säen. Hierbei nimmt er auch gerne die Hilfe seines Freundes und Privatdetektives Tobi in Anspruch. Auch das Wissen des Rechtsmediziners Dr. Jarmer zapft er an, wenn der Fall es verlangt.

Dies ist bereits der fünfte Fall aus dieser Reihe, aber ich kannte die Vorgänger nicht. Da der Fall in sich abgeschlossen ist, hatte ich aber keine Probleme in die Story zu finden. Ich fand die Einblicke sowohl in die Justiz als auch in die Rechtmedizin total interessant und spannend. Man merkt hier deutlich den beruflichen Hintergrund der beiden Autoren. Florian Schwiecker war als Strafverteidiger tätig und Michael Tsokos ist Professor für Rechtsmedizin.

Neben dem spannenden Fall sorgen auch die flotte Schreibweise und die kurzen Kapitel dafür, dass die Seiten nur so dahinfliegen. Ich bedaure, dass ich die Serie erst jetzt entdeckt habe und werde mir mit Sicherheit auch die Vorgänger noch besorgen.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Hier geht’s heiß her

Die FeuchtOasen der Wollust | Erotische Bekenntnisse von Anna Lynn

Ich lerne Anna und Judy kennen, zwei Frauen, die beide mit Frank verheiratet waren bzw. sind und die sich nehmen, was sie wollen.
In 30 Episoden lerne ich Judy näher kennen, die es mit jedem treibt, der vor ihren Augen besteht. Egal ob ein junger unerfahrener Student, der Gärtner, der Chauffeur oder die Dessous-Verkäuferin, die sie zufällig beim shoppen kennenlernt.

Dann kommt Anna ins Spiel, die nicht weniger attraktiv und aktiv ist. Der Mittwoch gehört nur ihr und ihrer Muschi. Doch ansonsten ist auch sie immer auf der Suche nach dem nächsten erotischen Abenteuer.

Mir hat der leichte, lockere, sehr freizügige und vor allem direkte Erzählstil der Autorin mit dem sie mir ihre gut vorstellbaren Geschichten erzählt ohne anstößig zu sein oder derb unter die Gürtellinie zu gehen, sehr gut gefallen. Mit dem, was sie so alles erlebt, knipst sie sofort mein Kopfkino an, das dann heiß läuft. Meinen Geschmack hat sie mit den leidenschaftlichen, erotischen und sehr abwechslungsreichen Erlebnissen der beiden Frauen sehr gut getroffen und ich würde gerne mehr von ihr lesen. Beim nächsten Mal vielleicht weniger Episoden, sondern etwas ausführlichere Geschichten.

Zum Abschluss bekomme ich wie immer als kleines Goodie noch einen Gutschein-Code, mit dem ich mir eine weitere heiße exklusive Geschichte von Anna Lynn als E-Book aus dem Internet herunter laden kann. Und auch hier ist ein Lesezeichen passend zum Buch mit dabei.

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Rezensionen von peppi:

deutsche Geschichte

Lila Eule von Cordt Schnibben

"Lila Eule" von Cordt Schnibben ist ein Roman, der in den frühen siebziger Jahren spielt.
Erzählt wird die Geschichte von Carl, einem jungen Mann aus Bremen. Aus Protest gegen seinen Nazi-Vater geht er 1972 nach Ost-Berlin. Hier trifft er Mara , deren Vater Stasi-Offizier im Westeinsatz ist.

Er verliebt sich in die junge Frau. Der Vater hält ihn für einen LSD-Dealer und Spitzel und lässt in verhaften
Schnibbens Roman ist eine Mischung aus Liebesgeschichte und Agententhriller.
Nach dem Mauerfall ist er als Journalist in Ost-Berlin. Sucht Maja und trifft seine alten Freunde aus Bremen, mit denen er in die anarchistische Technoszene Ost-Berlins eintaucht.
Ein interessanter Einblick in die deutsche Geschichte. Leider wirkte die Handlung auf mich oft sehr konstruiert und die Personen im Buch waren zu oberflächlich dargestellt.
Die Idee zum Buch ist toll, aber die Umsetzung trifft nicht meinen Geschmack.

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Rezensionen von Kunde:

Sehr informativ

Wieso? Weshalb? Warum? Erstleser, Band 15 - Mein Körper von Sandra Noa

In der wunderbaren "Wieso? Weshalb? Warum?" - Reihe für Erstleser ist ein neuer Band erschienen, der den Körper behandelt. Es ist schon der 15. Band. Auch dieser hat uns sehr gefallen. Hier erfahren Kinder alles, was den Körper betrifft. Thema ist zum Beispiel, woraus der Körper besteht oder welcher Knochen der größte ist.

Es wird auch erklärt, wie ein neuer Mensch entsteht und wie der Körper alle Eindrücke verarbeitet. Außerdem wird erläutert, was einem alles gut tut und warum wir manchmal krank sind. Der Schreibstil ist kindgerecht. Toll ist auch, dass die Schrift sehr groß ist. Wunderbare Illustrationen erläutern den Text näher. Sie sind auch einfach toll, um nur durch das Buch durchzublättern und die Bilder anzuschauen. Jedes Kapitel enthält auch tolle Leserätsel, wo Kinder ihr Wissen vertiefen können. Außerdem enthält dieser Band wunderbare Sticker und ein Lesequiz, um das Wissen zu verfestigen.

Sehr informativer Erstleser-Band der wunderbaren "Wieso? Weshalb? Warum?" - Reihe für Kinder ab sieben Jahren.

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Rezensionen von brauneye29:

Nicht meins

Greta & Valdin von Rebecca K Reilly

Zum Inhalt:
Die Geschwister Greta und Valdin teilen nicht nur die Wohnung sondern auch den Hang zu komplizierten Beziehungen. Valdin hat zudem auch noch gesundheitliche Probleme, die auch schon mal in der Vergangenheit zu einem Zusammenbruch geführt haben. Greta ist unglücklich in eine Kollegin verliebt, die sie aber kaum wahrnimmt.

Auch im Rest der Familie ist immer was los, es wird nie langweilig.
Meine Meinung:
Ich war gespannt auf das Buch, las sich der Klappentext doch sehr interessant. Aber irgendwie kam ich nicht in die Story rein. Vielleicht bin ich thematisch schon altersbedingt raus, ich konnte vieles einfach so gar nicht nachvollziehen. Ich muss auch sagen, dass mich die Masse an Personen auch verwirrt hat. Der Schreibstil ist nicht schlecht, liest sich ganz gut. Da mich aber die ganzen Dramen um die Geschwister und zum Teil nicht nachvollziehbare Handlungen von anderen Protagonisten nicht abgeholt haben, werde ich das Buch schnell wieder vergessen haben, aber grundsätzlich glaube ich dass das Buch seine Leser finden wird.
Fazit:
Nicht meins

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Rezensionen von HEYN Leserunde Caro F.:

Menschendinge und böse Böcke

Wild wuchern von Katharina Köller

Ein Buch voll menschlicher Abgründe der (österreichischen) Gesellschaft, kaum einer davon bleibt unberührt – allerdings sind die meisten Seitenhiebe eher „en passant“ und mit feiner Klinge geführt. Eine Ode an Natur(gewalt) und Tierliebe. Für mich eine Art Gegenpol oder -referenz zu Spyris Heile-Welt-Heidi – eine „Heidi à la Gebrüder Grimm“ quasi.

.. Jedenfalls ein Spiegel für alle Menschen, die sich als „Krone der Schöpfung“ betrachten. Das Kernthema „häusliche Gewalt“ könnte, leider, nicht aktueller sein. Die Autorin gibt in herrlich österreichischem Zungenschlag tiefe Einblicke in mögliche Hintergründe eines Verhaltens, das viele – als nichtbetroffene Personen – gern mal als „wie kann man nur so doof sein…“ abtun. Einfach mal lesen. Sacken lassen. Und im eigenen Umfeld besser hinhören oder -schauen? Nur so als Idee…
Kein Gute-Laune-Buch - aber auf jeden Fall sehr lesenswert!

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Britta Speer:

„Wild Wuchern“ oder die Frage, wie man ein selbstbestimmtes Leben führen kann

Wild wuchern von Katharina Köller

Die beiden Cousinen, die Ich-Erzählerin Marie und Johanna, könnten unterschiedlicher nicht sein. Marie ist hübsch, angepasst und verhält sich so, wie es die Familie/Gesellschaft von einem jungen Mädchen erwartet. Johanna tut das nicht. Sie ist naturverbunden, sehr schweigsam und spürt bei ihren Hunden die Zuneigung, die ihr die Erwachsenen aufgrund ihrer Andersartigkeit verwehren.

Die beiden sind seit ihrer Kindheit aneinandergebunden, und das nicht freiwillig, sondern durch ihr Umfeld. Marie soll die seltsame Johanna in ihr jugendliches „richtiges“ Leben integrieren. Später führt Johanna ein Leben als Einsiedlerin in einer abgelegenen Hütte in den österreichischen Bergen. Marie hingegen lebt in der Großstadt, arbeitet in der Modebranche und ist in einer toxischen Ehe gefangen. Nun ist es Marie, die bei Johanna Zuflucht suchen und in ihre Bergeinsamkeit eindringen muss. Aber warum? Diese Frage zieht sich als roter Faden durch den Roman. Wie bei einer Versuchsanordnung in einem geschlossenen Raum treffen die beiden Frauen aufeinander und ringen um eine Beziehung und eine Sprache, die sich richtig anfühlt. Die Schwierigkeit dieser Situation kondensiert Johanna in der paradoxen Aussage: „Seit du da bist, bin ich einsam.“ Marie kann aber Johannas raue Bergwelt nicht verlassen, sie wird sinnbildlich von Marlen Haushofers unsichtbarer „Wand“ zurückgehalten. Der Titel „Huis Clos/Geschlossene Gesellschaft“ von Jean Paul Sartres Drama mit der zentralen Aussage „L’enfer, c’est les autres“ (Die anderen sind die Hölle) lässt sich zunächst auf die Berghütte, dann aber vielmehr auf die gesamte Gesellschaft beziehen, die uns Katharina Köller präsentiert. Wer nicht hineinpasst, lebt bzw. überlebt außerhalb in einer Berghütte oder wird innerhalb der Grenzen dieser Gesellschaft aufgerieben. Wie lange hält man das als Individuum aus? Was nimmt man einfach als gegeben hin? Warum hält man viel zu lange still? Was muss passieren, damit man seinen „Blumentopf“ verlassen und „wild wuchern“ kann? Das sind die gesellschaftskritischen Fragen, mit denen Katharina Köller uns LeserInnen zurücklässt. Wir sollten uns ihnen stellen.

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Rezensionen von Nele33:

Pageturner

Die Nacht von Marc Raabe

"Die Nacht" ist der mittlerweile dritte Band um das ungleiche Ermittlerduo Art Meyer und Nele Tschaikowski.

Art, den das Verschwinden seiner Nachbarin Dana Karasch keine Ruhe lässt, bittet eine hochgestellte Persönlichkeit um Hilfe, damit in ihrem Fall weiter ermittelt werden kann.

Knapp eine Stunde später bekommt er einen anonymen Hinweis mit Standortdaten. Als er und Nele, die sich eigentlich noch in Mutterschutz befindet, dort ankommen, machen sie einen grausigen Fund. Dadurch nimmt der Fall um Dana`s Verschwinden neue Dimensionen an. Doch Art und Nele werden von den Ermittlungen ausgeschlossen, was sie nicht daran hindert weiter zu ermitteln und nicht nur sich in Gefahr zu bringen.

Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt, wobei ich die Vergangenheit um Dana als spannender empfunden habe als die Gegenwart, auch wenn natürlich, dass eine vom anderen begründet wird. Empfehlenswert ist auf jeden Fall die Vorgängerbände zu kennen, damit genügend Hintergrundwissen um Dana, Milla und die Ermittler vorhanden ist.

Ein guter Abschluss des Falls Dana Karasch.

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Rezensionen von Marie aus E.:

Geniale Thrillerreihe

Die Tochter des Serienkillers von Alice Hunter

Ich habe ja schon Band eins verschlungen und mich deshalb sehr gefreut, dass es nun schon den zweiten Band gibt.

Vorneweg: die Reihe ist völlig unabhängig voneinander zu lesen, es gibt keinerlei Verbindungen der Bände untereinander, im Grunde sind es Stand-Alones, die als verbindendes Element lediglich einen Serienkiller innerhalb der Familie haben.

Ich habe ziemlich lange gebraucht, bis ich das realisiert hatte und beim zweiten Band immer gedacht, der Serienkiller ist der aus Band eins. Nein!
Quereinstieg ist hier also völlig unproblematisch möglich.

So, jetzt aber zum Buch.
Es geht um Jenny, die früher Jane hieß und gehofft hatte, mit dem Namenswechsel auch endlich ihre schreckliche Kindheit hinter sich lassen zu können.
Ihr Vater ein Serienkiller und die Mutter manipulativ und kontrollsüchtig.

Jenny konnte sich ein neues Leben aufbauen, ist Tierärztin und hat einen liebevollen Mann und zwei süße Kinder, die sie über alles liebt.
Doch dann verschwindet eine Frau aus der Kleinstadt, Jenny gerät in Verdacht und es passieren immer mehr gruselige Dinge, die Jenny an ihrem Verstand zweifeln lassen.
Wie das alles zusammenhängt? Das verrate ich natürlich nicht!

Es ist spannender Thriller, der durch seine kurzen Kapitel auch noch ausgesprochen flott zu lesen ist. Ich konnte ihn kaum aus der Hand legen.
Man kann gut mit rätseln und hat so im Verlauf der Story schon auch ein Bauchgefühl. Aber die Autorin ist für überraschende Wendungen nach Band eins bekannt, so dass man sich nie sicher ist.
Ich habe jedenfalls die wildesten Verdächtigungen gehabt.

Die Auflösung mit allen Details hat dann noch mal für Gänsehautgrusel bei mir gesorgt und ich bin auch sehr glücklich, dass es ein realistisches Ende gegeben hat, das war ebenfalls gut gemacht.

Ich bin inzwischen großer Fan der Reihe und der Autorin, die ihr Handwerkszeug gut versteht und mich mit beiden Bänden überzeugt hat.
Sehr gerne mehr!

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