Kunden em pfehlungen
Rezensionen von brauneye29:
Bella Italia
Die Schlange von Sirmione von Isabella Archan
Zum Inhalt:
Edwina ist Chefinspektorin in Wien, zur Zeit aber in einer einjährigen Auszeit, die ihr due Polizeitherapeutin empfohlen hat. Doch ganz ohne Beschäftigung kann sie nicht und arbeitet ein paar Stunden im Fundbüro. Als eine Schlange dort abgegeben wird und der Finderxam rag später tot ist,ist es mit der Ruhe am Gardasee vorbei und natürlich muss sich Edwina in die Ermittlungen einmischen, was vermutlich Commissario keine Freude auslöst.
Meine Meinung:
Ich habe das Buch im Wesentlichen lesen wollen, weil es am Gardasee spielt, den ich sehr mag und bald wieder da bin. Das machte beim Buch auch den Charme aus, das bella italia Gefühl kam trotz des Kriminalfalls sehr gut rüber. Ich war gefühlt mit vor Ort. Der Fall war interessant und die vorwitzige Edwina hat schon was. Der Schreibstil war gut lesbar, das Buch sehr kurzweilig.
Fazit:
Bella Italia
Rezensionen von Skanus:
Wer weiß, was ich will?
Ein Raum zum Schreiben von Kristin Valla
Wir erleben eine Frau und Mutter, die eigentlich auch Schriftstellerin ist, als zutiefst verunsicherte Person. Eine Person auf der Suche nach dem ultimativen Raum zum Schreiben, von dem sie hofft, dass es das ist, was sie will und braucht.
Dieses Nicht-Wissen durchzieht den Roman wie ein roter Faden und nicht zuletzt hat sie unfassbares Glück was die Toleranz ihrer Umwelt anbelangt.
Als Leserin dieser Geschichte brauchte ich eine gute Portion Gelassenheit um diese Suche nach dem Unbekannten zu ertragen. Mir fiel es teilweise sehr schwer nachzuvollziehen, was in der Protagonistin vor sich geht. Immerhin haben wir es mit einer gestandenen Frau mittleren Alters zu tun, von der man eigentlich annehmen sollte, dass sie weiß, was für sie und in ihr Leben passt. Und dann ist da immer noch die Frage, ob das, was man sich wünscht wirklich das ist, was man haben möchte.
Ich vermisse die Vorab-Auseinandersetzung und Vorstellung, ob der ersehnte Raum zum Schreiben wirklich den gewünschten Erfolg bringt. Offenbar ist ein tieferes In-sich-hinein-Hören nichts, was die Protagonistin zu leisten vermag. Im Gegenteil: sie sucht das Heil in Schilderungen von historischen Autorinnen und deren Lebensbedingungen um daraus abzuleiten, unter welchen räumlichen Gegebenheiten diese Frauen ihre Bücher geschrieben haben und darin eine Zielvorgabe für sich selbst zu finden.
Sie kommt dabei zu einem für sie recht unvorteilhaften Ergebnis, was hier aus Spoiler Gründen nicht verraten werden soll.
Allerdings stellt sich die für mich als Leserin schon vorab bekannte Tatsache heraus, das geistiges Arbeiten eine innere Disziplin erfordert, die mit dem Ort wenig zu tun hat. Disziplin und Konzentrationsfähigkeit sind die Basis, alles andere ist eine gut gepolsterte Komfortzone.
Rezensionen von brauneye29:
Spannende Familiengeschichte
Stromlinien von Rebekka Frank
Zum Inhalt:
Enna und Jale fiebern der Haftentlassung der Mutter entgegen. Als es endlich soweit ist, ist Jale verschwunden. Enna macht sich allein auf den Weg zum Treffpunkt, damit die Oma mit Jale zusammen nachkommen kann, wenn Jale wieder auftaucht. Doch weder Jale noch die Mutter tauchen wieder auf.
Enna macht sich auf die Suche nach den beiden.
Meine Meinung:
Das Buch ist in verschiedenen Zeitebenen und unterschiedlichen Perspektiven geschrieben, so dass man nach und nach immer mehr über die damaligen und jetzigen Ereignisse erfährt. Die Protagonisten werden einem im Laufe des Buches immer vertrauter. Was bemerkenswert war, dass man immer wieder kleine, neue Informationen bekommt, die vorher fehlten ohne wirklich auffällig zu sein. Das Buch ist eigentlich eine Familiengeschichte, die aber schon irgendwie Krimielemente aufweist und ungeheuer spannend erzählt wird. Man muss schon aufmerksam lesen, sonst könnte einem das ein oder andere entgehen.
Fazit:
Spannende Familiengeschichte
Rezensionen von brauneye29:
Sehr spannend
The Surf House von Lucy Clarke
Zum Inhalt:
Nachdem Bea beschlossen hat ihren Modeljob an den Nagel zu hängen, will sie in Marokko über ihr neues Leben nachdenken. Doch durch eine bedrohliche Begegnung sind ihre Sachen samt Ausweis weg. Dabei begegnet ihr Marnie, die ihr eine Unterkunft und schließlich einen Job bietet. Doch das idyllische Leben bekommt Risse.
Wem kann Bea noch trauen?
Meine Meinung:
Das Buch nimmt einen gleich gefangen. Erst die brandgefährlich Begegnung in Marrakesch, dann scheinbar die Lösung im Surf House, die Marnie Bea bietet. Kaum fühlt Bea sich einigermaßen wohl, kommt die Erpressung, eine verschwundene Frau, ein Bruder, der seine Schwester sucht und auch noch für Aufregung sorgt. Das Ganze gipfelt dann in einem Showdown, den zumindest ich nicht habe kommen sehen. Das Buch war eine gelungene Mischung aus Sonne, Sand und Meer, gemischt mit Spannungselementen. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt.
Fazit:
Sehr spannend
Rezensionen von Ruth:
Mehr als eine Mutter-Tochter-Geschichte
Halbinsel von Kristine Bilkau
Kristine Bilkau, eine Meisterin der leisen Töne, bleibt auch im neuen Roman ihrem Stil treu.
Annett, die 49jährige Ich- Erzählerin, arbeitet als Bibliothekarin und lebt ansonsten zurückgezogen auf einer kleinen Halbinsel in der Nähe von Husum. Hier hat sie nach dem frühen Unfalltod ihres Mannes die Tochter Linn allein großgezogen.
Nun ist Linn erwachsen und längst weg von zuhause..
Da bekommt Annett eines Tages den Anruf einer Klinik in Neubrandenburg. Ihre Tochter Linn habe bei ihrem Vortrag einen Schwächeanfall erlitten und liege nun im Krankenhaus. Wie konnte das sein?
Annett war stolz auf ihre kluge und engagierte Tochter. Nach dem Abitur hatte Linn zunächst in Schweden und in den rumänischen Karpaten bei Aufforstungsarbeiten geholfen und nun nach dem Studium Arbeit bei einer Firma gefunden, die sich um Umweltprojekte kümmert.
Die Mutter reist sofort ans Krankenbett der Tochter und holt sie zu sich nach Hause.
Aus den angedachten acht Tagen Erholung wird eine Pause von mehreren Monaten. Und Mutter und Tochter müssen sich wieder aneinander gewöhnen, ihre Beziehung neu sortieren.
Annett ist zunächst besorgt, will helfen und verstehen, doch Linn vermeidet jegliches Gespräch über ihren Zustand. Als die Tochter dann noch ihren Job kündigt und ihre Wohnung in Berlin auflöst, ist Annett ratlos. Wie soll das weitergehen, sie beide unter einem Dach? Die Tochter sollte doch ihr eigenes Leben führen und nicht wieder zurück ins Kinderzimmer ziehen.
Es ist ein langsamer Prozess, in dem sich die beiden Frauen wieder näher kommen und den Kristine Bilkau feinfühlig beschreibt.
Der fragile Zustand der Tochter weckt schmerzhafte Erinnerungen an den Tod des Mannes, der bei einer Joggingtour zusammengebrochen und gestorben ist. Hat Annett danach ihre Tochter erdrückt mit ihrer Fürsorge und ihren Erwartungen? Das wirft ihr Linn zumindest vor. Und Annett muss zugeben, dass sie enttäuscht ist, als die Tochter beim örtlichen Bäcker einen Aushilfsjob annimmt. Und ja es stimmt, sie hat lange versucht, ihr Kind vor der Wirklichkeit zu beschützen. „ Ich hatte Linn die Zukunft als großes Versprechen verkauft.“
Darin werden sich viele Eltern wieder erkennen. Man möchte den Kindern Hoffnung geben, sie bestärken darin, dass die Welt ein guter und gerechter Ort ist. Dabei wissen wir viel zu gut, dass das nicht stimmt. Nein, im Gegenteil! Wir hinterlassen unseren Kindern und Enkelkindern eine Welt voller Probleme, wobei der Klimawandel etwas ist, was sehr konkret die Zukunft unserer Kinder bedroht.
Linn hat sich schon früh für dieses Thema interessiert. Ihr Engagement im Umweltschutz war für sie eine Möglichkeit, dagegen zu halten . Umso größer dann ihre Enttäuschung, als sie feststellt, dass ihr Arbeitgeber Firmen und Institutionen beim „Reinwaschen“ mit CO2 - Zertifikaten hilft. Deshalb möglicherweise der Zusammenbruch, deshalb die Kündigung.
Es ist aber nicht nur die Tochter, die sich neu orientieren muss, auch Annett steht vor der Frage, wie ihr Leben weitergehen soll. Sollte sie irgendwo anders einen Neuanfang wagen? Die stille Auseinandersetzung mit der Tochter führt dazu, dass auch sie vieles in Frage stellt und mit neuer Energie die Dinge anpackt.
Kristine Bilkau beschreibt diesen Prozess sehr ruhig und unaufgeregt. Vieles wird nur angedeutet, steht zwischen den Zeilen. Das lässt genügend Raum für eigene Gedanken und Interpretationen.
Maßgeblich für die Atmosphäre des Romans ist auch sein Schauplatz, die Küstenlandschaft vor der Nordsee, einem beständigen Wandel unterworfen und mit seinen verheerenden Sturmfluten in der Vergangenheit Menetekel für die Zukunft.
Literarische Verweise, die die Themen des Romans illustrieren, finden sich einige im Roman. Da ist z.B. ein ins Meer hinaustrabender Schimmel, der sogleich an Theodor Storms „ Schimmelreiter“ denken lässt. Dann Liliencrons Gedicht über die in der Nordsee versunkene Stadt Rungholt und Ibsens Drama „ Ein Volksfeind“, in dem die Öffentlichkeit genauso wenig die Wahrheit hören will wie heute beim Klimawandel.
Ja, es steckt ungemein viel in diesem schmalen Buch, trotzdem wirkt es nicht überfrachtet. Denn Kristine Bilkau bringt all diese Themen sehr subtil im Text unter.
So ist „ Halbinsel“ das Porträt einer Mutter- Tochter- Beziehung und zugleich ein Roman, der aktuelle Probleme aufgreift und Verständnis weckt für die Ängste und Nöte einer Generation. Völlig zurecht mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet.
Rezensionen von Bücherwurm78:
Wieder sehr spannend
Die Nacht von Marc Raabe
Die Nacht ist der 3. Thriller von Marc Raabe um das Ermittlerduo Art Mayer und Nele Tschaikowski. Mir haben bereits die beiden Vorgängerbücher gefallen und so habe ich mich sehr auf einen neuen Fall gefreut. Diesmal geht es vor allem um Arts Nachbarin Dana, die seit mehr als einem Jahr verschwunden ist.
Vor allem für ihre Tochter Milla möchte Art endlich herausfinden was mit Dana geschehen ist. Zusammen mit Nele, die eigentlich gerade in Elternzeit ist, macht er sich auf die Suche.
Mir hat dieser Thriller wieder richtig gut gefallen. Es ist von Anfang bis zum Ende hin spannend und es bleibt auch bis zum Ende offen, wie alles zusammenhängt und ausgehen wird. Wie gewohnt von Marc Raabe ist die Schreibweise flüssig, es gab für mich keine langwierigen Passagen im Text. Art und Nele kommen bei mir trotz ihrer Ecken und Kanten sympathisch an.
Übrigens finde ich dass man die beiden Vorgängerbücher nicht unbedingt kennen muss um diesen Thriller zu verstehen. Aber natürlich kennt man so schon einige der Personen.
Auch das Cover finde ich schön gestaltet, es ist auffällig, so dass man das Buch in die Hand nimmt.
Fazit: Wieder sehr spannend und ich freue mich schon auf eine Fortsetzung.
Rezensionen von brauneye29:
Bemerkenswertes Buch
Ganz aus Splittern von Danae Lake
Zum Inhalt:
Chrissy lebt mit Mutter und Stiefvater in einem wenig gutem Viertel und geht auf eine eher verrufene Schule. Umso überraschter ist sie als sie das Angebot bekommt auf eine Eliteschule zu wechseln, doch erst lehnt sie ab, sie will nicht Teil eines Experiments sein. Als aber die Situation zu Hause eskaliert nimmt sie das Angebot doch an ohne der Mutter davon was zu sagen.
Meine Meinung:
Ich fand das Buch richtig gut und man kann nur hoffen, dass dieses junge Talent weiter schreibt. Ich fand den Schreibstil sehr gut und die Geschichte packt einen von Anfang an. Die Hauptprotagonistin hat es nicht leicht, wirkt erst schon sehr verschlossen, wird aber immer sympathischer. Die Story ist heftig, emotional und macht wütend. Teilweise möchte man nicht glauben, was Chrissy da alles erleben muss. Leider ist es aber vorstellbar, dass so mancher junge Mensch solche Erlebnisse ertragen muss, umso besser das es hier thematisiert wird. Ganz klare Leseempfehlung.
Fazit:
Bemerkenswertes Buch
Rezensionen von Jenny:
Perfekt
A City of Flames von Rina Vasquez
City of flames ist der Auftakt zu einer atemberaubenden Trilogie.
Naralía, abgekürzt Nara, lebt nach dem Tod der Eltern mit ihren älteren Brüdern alleine. Sie möchte ihrem Vater nacheifern, der als Venator der Königin gedient hat. Als sie die Chance bekommt, sich zu einer Venatorin ausbilden zu lassen, nimmt sie die Gelegenheit wahr.
Jedoch findet sie im Laufe des Buches heraus, dass nicht alles so ist wie es scheint.
Ich liebe Nara. Sie hat diese Art an sich erst zu reden und dann zu denken, was sie allerdings auch häufiger in Schwierigkeiten bringt, sie dennoch einfach unfassbar sympathisch macht. Ihre Gefühlswelt wird so realistisch und passend beschrieben, dass man jede Interaktion mit den Charakteren mitfühlen und bildlich vor sich sehen kann.
Die Freunde von Nara gefallen mir auch sehr gut. Die lebhafte Freya, die Tochter des General Eion, der Nara im Gegensatz zu seiner Tochter überhaupt nicht ausstehen kann, Link, der mich mit seiner Wortkargheit an den Link aus „The Legend of Zelda“ erinnert und Rydan, der immer einen lockeren Spruch auf Lager hat.
Lorcan, derjenige, der Nara zur Ausbildung einlädt, ist Naras erster Aspekt in Sachen Liebe. Nett, freundlich, nichts besonderes. Und dann gibt es noch Darius, ein Mann, der als goldener Dieb gesucht wird. Er und Nara haben eine sehr lustige Beziehung, da Darius sich gerne einen Spaß daraus macht, Nara zu ärgen, während sie ihn am liebsten festnehmen würde.
Der Schreibstil der Geschichte ist flüssig, spannend und gefühlt hört die Spannung nie auf, weswegen ich das Buch auch kaum aus der Hand legen konnte, da ich immer wissen wollte wie es weitergeht.
Mein Fazit: Ein grandioser Auftakt, muss man als Fantasy-Fan gelesen haben. Das Erscheinungsdatum der anderen beiden Bände steht ganz hinten im Buch und wurde auch schon in meinem Kalender groß angestrichen, damit ich die ja nicht verpasse.
Rezensionen von Tara:
Genial konstruiert
Die Schwester des Serienkillers von Alice Hunter
„Die Schwester des Serienkillers: Für deinen Bruder gibst du alles - auch dein Leben?“ ist der dritte Band aus der Reihe „Die Familie des Serienkillers“ von der Autorin Alice Hunter. Die Bücher sind unabhängig voneinander und lassen sich ohne Vorkenntnisse lesen.
Anna Price ist gemeinsam mit ihrem Bruder Henry in einem Kinderheim aufgewachsen.
Im Laufe der Jahre ist der Kontakt zwischen den Geschwistern abgebrochen. Nun steht DI Walker vor Annas Tür. Henry wird gesucht, da er ein Serienmörder sein soll. DI Walker hofft auf Annas Hilfe, da Henrys Morde immer an bestimmten Daten stattfanden und das nächste kurz bevor steht. Anna ist geschockt.
Der Schreibstil von Alice Hunter ist lebendig und fesselnd. Sie berichtet in kurzen Kapitel aus der Perspektive von Anna, wodurch ich Annas Gefühle und Gedanken gut nachvollziehen konnte.
Die Zeit drängt, der besagte Tag rückt immer näher und Annas Leben gerät immer mehr außer Kontrolle. Zwischendurch gibt es Rückblenden in die Zeit von Anna und Henry im Kinderheim, die alles andere als einfach war.
Die Charaktere werden authentisch beschrieben und die Ereignisse haben mich dermaßen gefesselt, dass ich das Buch am liebsten gar nicht aus der Hand gelegt hätte.
Abschließend gab es vollkommen unvorhersehbare Wendungen, die ich niemals hätte vorhersehen können und die mich die Luft anhalten ließen.
Der Blick in die Psyche eines Serienkillers ist jedenfalls nichts für schwache Nerven und ich fand den Plott einfach großartig.
Rezensionen von Tara:
Genial konstruiert
Die Schwester des Serienkillers von Alice Hunter
„Die Schwester des Serienkillers: Für deinen Bruder gibst du alles - auch dein Leben?“ ist der dritte Band aus der Reihe „Die Familie des Serienkillers“ von der Autorin Alice Hunter. Die Bücher sind unabhängig voneinander und lassen sich ohne Vorkenntnisse lesen.
Anna Price ist gemeinsam mit ihrem Bruder Henry in einem Kinderheim aufgewachsen.
Im Laufe der Jahre ist der Kontakt zwischen den Geschwistern abgebrochen. Nun steht DI Walker vor Annas Tür. Henry wird gesucht, da er ein Serienmörder sein soll. DI Walker hofft auf Annas Hilfe, da Henrys Morde immer an bestimmten Daten stattfanden und das nächste kurz bevor steht. Anna ist geschockt.
Der Schreibstil von Alice Hunter ist lebendig und fesselnd. Sie berichtet in kurzen Kapitel aus der Perspektive von Anna, wodurch ich Annas Gefühle und Gedanken gut nachvollziehen konnte.
Die Zeit drängt, der besagte Tag rückt immer näher und Annas Leben gerät immer mehr außer Kontrolle. Zwischendurch gibt es Rückblenden in die Zeit von Anna und Henry im Kinderheim, die alles andere als einfach war.
Die Charaktere werden authentisch beschrieben und die Ereignisse haben mich dermaßen gefesselt, dass ich das Buch am liebsten gar nicht aus der Hand gelegt hätte.
Abschließend gab es vollkommen unvorhersehbare Wendungen, die ich niemals hätte vorhersehen können und die mich die Luft anhalten ließen.
Der Blick in die Psyche eines Serienkillers ist jedenfalls nichts für schwache Nerven und ich fand den Plott einfach großartig.










