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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :

Body Check von Elle Kennedy

Hayden und Brody lernen sich kennen, ohne dass Hayden weiß, dass Brody für ihren Vater arbeitet. Hayden kam nämlich extra zürück, da ihr Vater in massiven Schwierigkeiten steckt. Er steckt in einem Scheidungsdrama, und in dieser Schlammschlacht werden Gerüchte laut, die auch den Sport und seine Mannschaft betreffen - Dinge, die Hayden und Brody beide nicht so recht glauben wollen.

Für Hayden möchte sich ganz auf die Situation mit ihrem Vater konzentrieren und möchte eigentlich sich gar nicht auf eine Affäre oder gar Beziehung einzugehen. Doch Brody sieht das anders. Er möchte seine wilden Zeiten hinter sich lassen und sieht in Hayden wirklich Beziehungsmaterial. Was aus ihnen wohl wird?

Ich fand den Schreibstil sehr angenehm zu lesen und auch sehr fesselnd. Die Geschichte rund um den Mannschaftsbesitzer und die Gerüchte um ihn haben der Geschichte ein wenig Dynamik gegeben, was ich gut fand. Ich hätte mir seitens der Charaktere an der einen oder anderen Stelle etwas mehr Tiefe und Entwicklung gewünscht, dennoch war die Story für mich toll zu lesen. Sie bietet spicy Lesevergnügen und einige Situationen zum Schmunzeln.

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Rezensionen von Sternzauber:

Buchweisheit und Leselust in der literarischen Apotheke

Die geheime Sehnsucht der Bücher von Nina George

Ach, was soll ich sagen? Ich liebe die Bücher-Bücher von Nina George und bin ganz begeistert von „Die geheime Sehnsucht der Bücher“.

Das Cover gefällt mir sehr, denn es zeigt ein herrlich romantisches Paris mit der Bücher-ausliefernden Pauline auf ihrem Roller. Die Szene passt hervorragend zum Inhalt des Buches und beim Anblick der Gestaltung erkennt jeder, der „Das Bücherschiff des Monsieur Perdu“ gelesen hat, auch die Zusammengehörigkeit dieser beiden Bücher.

Auch, wenn Lila eigentlich nicht meine bevorzugte Farbe ist, passt sie meiner Empfindung nach wunderbar zu den Geschichten und verweist auch immer wieder auf den ersten Teil der Reihe („Das Lavendelzimmer“).

„Die geheime Sehnsucht der Bücher“ ist Band 3 der Erzählungen rund um Jean Perdu, der mit seiner literarischen Apotheke versucht die Leiden an Herz und Seele seiner Kunden zu lindern. Auf seinem Bücherschiff erhält der geneigte Käufer nicht die Bücher, die er haben möchte, sondern die, die er braucht und die ihm helfen. Dabei wird er von Pauline, seiner feinfühligen Auszubildenden unterstützt, die jedoch mit ganz eigenen Unsicherheiten und Maladien kämpft. Und wir lernen zudem die zwölfjährige Francoise kennen. Sie hütet schwerwiegende Geheimnisse und sucht bei Jean Hilfe für sich und ihre Mutter…

Es ist gar nicht einfach diese vielschichtige Geschichte in wenigen Sätzen zusammenzufassen, denn es gibt so viele wesentliche Punkte, so viele Details und verschiedene Erzählstränge, dass eigentlich noch so viel zu sagen wäre…. Trotzdem verliert der Text nicht die zarte Leichtigkeit und Feinheit, die für die Geschichten von Nina George so typisch sind. Das französische Flair und die Feinsinnigkeit, philosophische Elemente und zart präsentierte Lebensweisheiten geben ihr das erhoffte Lesegefühl und versorgten mich zudem mit Inhalt, über den es sich nachzudenken lohnt.

Die Handlung der Geschichte kommt dabei jedoch nicht zu kurz und ist erstaunlich dicht gewebt. Aus verschiedenen Perspektiven, die in den Kapitelüberschriften benannt werden, dürfen wir LeserInnen in das Geschehen eintauchen und mitfühlen. Mich hat der Text oft sehr berührt und ich konnte gar nicht schnell weiter lesen, obwohl ich so gerne gewusst hätte, was als nächstes geschieht, weil zunächst einmal der letzte Abschnitt wirken musste. Es wäre viel zu schade gewesen, das Buch einfach „herunter zu lesen“ – denn Nina George ist für mich eine „Sprachvirtuosin“, deren Worte, aber auch deren inhaltliche Komposition ich ganz intensiv genießen wollte! Die Autorin greift dabei auf einen ganz eigenen Erzählstil zurück, den ich sehr mag. Er lässt sich leicht und flüssig lesen und wechselt zwischen Beschreibungen der äußeren und der inneren Situation der Charaktere, wodurch sich eine tolle Mischung ergibt.

Für mich ist auch dieser dritte Teil außergewöhnlich gut gelungen, denn ich liebe die feinsinnige Atmosphäre, die buchverliebten Weisheiten und die zauberhafte Sprache. Daher gibt es eine ganz herzliche Leseempfehlung für alle LeserInnen, die die leisen und eher philosophischen Töne mögen!

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Rezensionen von Lese:

Ganz viel italienisches Urlaubsflair

Der Sonne entgegen von Mina Teichert

Das Cover strahlt schon direkt den Sommer aus. Ich liebe Urlaubsromane mit romantischem Einschlag und war direkt in die Geschichte vertieft. Der bildhafte Schreibstil, die wunderschönen Landschaftsbeschreibungen und die spürbare Urlaubsatmosphäre machten es leicht, in die Handlung einzutauchen.

Nach einem Streit mit ihrem Verlobten steigt Romy kurzerhand zu Valentin ins Auto, einem Mann, den sie erst am Vortag kennengelernt hat, und beginnt mit ihm einen spontanen Roadtrip nach Italien. Die Reise wird für beide zu einem emotionalen Neuanfang. Die wechselnden Perspektiven von Romy und Valentin sorgen für Abwechslung und ermöglichen es, sich gut in beide hineinzuversetzen. Die Geschichte ist sehr gefühlvoll und lebendig geschrieben. Ein bewegender, atmosphärischer Liebesroman mit Tiefgang und ganz viel italienischem Urlaubsflair.

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Rezensionen von buecherfan.wit:

Eine sehr spezielle Crew von Feuerwehrleuten

Devil's Kitchen von Candice Fox

Die Crew “Engine 99“ - bestehend aus Chief Big Matt, Engo, Jake und Ben – ist in New York City im Einsatz. Der Leser weiß von Anfang an, dass sie einen Teil der Brände selbst legen, um im allgemeinen Chaos dann Banken und Juweliergeschäfte und die Wohnungen an ihren Einsatzorten zu plündern.

Die Polizei ist in inzwischen misstrauisch geworden, weil es oft kurze Zeit vor spektakulären Einbrüchen dort Brände gegeben hat. Benjamin Haig genannt Ben hat außerdem die Polizei durch einen Brief über ihre kriminelle Nebentätigkeit informiert, um im Gegenzug zu erreichen, dass die Polizei die Suche nach seiner verschwundenen Partnerin Luna und ihrem Sohn Gabriel wiederaufnimmt. Das FBI schickt daraufhin eine verdeckte Ermittlerin, die sich Andy Nearland nennt und Teil des Teams wird. Die Gruppe bereitet gerade ihren letzten großen Coup vor. Andy muss ständig fürchten, enttarnt zu werden und ihr Leben zu verlieren. Chief Big Matt hat äußert brutale Methoden, die Loyalität seiner Leute zu testen. Das zeigt er auch bei seinem Umgang mit Andy und Ben, die sich schon bald näherkommen. Andy hilft Ben bei seiner Spurensuche nach den beiden Verschwundenen. Während die Polizei glaubt, dass Mutter und Sohn aus eigenem Antrieb weggegangen sind, vermutet Ben, dass seine Kollegen etwas mit ihrem Verschwinden zu tun haben. Mit Hilfe von Andy gewinnt er neue Erkenntnisse.
Erzählt wird die Geschichte auf verschiedenen Zeitebenen, abwechselnd aus Bens und Andys Perspektive. Jedes Mitglied der Gruppe hat hier eine dunkle Vergangenheit, die nicht ans Licht kommen soll, vor allem Big Matt, der bei 9/11 dabei war und durch eine Fehlentscheidung seine damaligen Kollegen im Stich gelassen hat. Die anfängliche enorme Spannung lässt später etwas nach und verliert sich in unzähligen Handlungsumschwüngen und immer neuen detailreichen Komplikationen, um dann zum Ende hin wieder rasant zuzunehmen. Mich hat der Thriller trotz seiner teils recht derben Sprache und einigen sehr gewalttätigen Szenen gefesselt, und ich habe ihn sehr zügig gelesen.

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Rezensionen von cosmea:

Eine sehr spezielle Crew von Feuerwehrleuten

Devil's Kitchen von Candice Fox

Die Crew “Engine 99“ - bestehend aus Chief Big Matt, Engo, Jake und Ben – ist in New York City im Einsatz. Der Leser weiß von Anfang an, dass sie einen Teil der Brände selbst legen, um im allgemeinen Chaos dann Banken und Juweliergeschäfte und die Wohnungen an ihren Einsatzorten zu plündern.

Die Polizei ist in inzwischen misstrauisch geworden, weil es oft kurze Zeit vor spektakulären Einbrüchen dort Brände gegeben hat. Benjamin Haig genannt Ben hat außerdem die Polizei durch einen Brief über ihre kriminelle Nebentätigkeit informiert, um im Gegenzug zu erreichen, dass die Polizei die Suche nach seiner verschwundenen Partnerin Luna und ihrem Sohn Gabriel wiederaufnimmt. Das FBI schickt daraufhin eine verdeckte Ermittlerin, die sich Andy Nearland nennt und Teil des Teams wird. Die Gruppe bereitet gerade ihren letzten großen Coup vor. Andy muss ständig fürchten, enttarnt zu werden und ihr Leben zu verlieren. Chief Big Matt hat äußert brutale Methoden, die Loyalität seiner Leute zu testen. Das zeigt er auch bei seinem Umgang mit Andy und Ben, die sich schon bald näherkommen. Andy hilft Ben bei seiner Spurensuche nach den beiden Verschwundenen. Während die Polizei glaubt, dass Mutter und Sohn aus eigenem Antrieb weggegangen sind, vermutet Ben, dass seine Kollegen etwas mit ihrem Verschwinden zu tun haben. Mit Hilfe von Andy gewinnt er neue Erkenntnisse.
Erzählt wird die Geschichte auf verschiedenen Zeitebenen, abwechselnd aus Bens und Andys Perspektive. Jedes Mitglied der Gruppe hat hier eine dunkle Vergangenheit, die nicht ans Licht kommen soll, vor allem Big Matt, der bei 9/11 dabei war und durch eine Fehlentscheidung seine damaligen Kollegen im Stich gelassen hat. Die anfängliche enorme Spannung lässt später etwas nach und verliert sich in unzähligen Handlungsumschwüngen und immer neuen detailreichen Komplikationen, um dann zum Ende hin wieder rasant zuzunehmen. Mich hat der Thriller trotz seiner teils recht derben Sprache und einigen sehr gewalttätigen Szenen gefesselt, und ich habe ihn sehr zügig gelesen.

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Rezensionen von Peachybookdreams :

Der Engel und das Monster in dir

Crossed von Emily McIntire

Crossed ist der fünfte Band der Never After Reihe, da man alle Bücher unabhängig voneinander lesen kann, ist das mein erstes Buch der Autorin. Ich kann deshalb nicht bewerten, wie dieses Buch im Vergleich zu den anderen Bändern abschneidet.

Ich lese sonst eigentlich nie Dark Romance, da mir das Genre einfach nicht zusagt, aber als ich gesehen habe, dass es sich bei der Geschichte um ein Retelling von “Der Glöckner von Notre Dame” mit den Charakteren Frollo und Esmeralda handelt, war ich neugierig.

Frollo war für mich schon immer der erschreckendste Bösewicht aus den ganzen Filmen, weshalb ich gespannt war, wie die Autorin die Dynamik zwischen den beiden Figuren erzählen wird.

Cade ist ein zwiegespaltener Mann. Einerseits ist sein Herz der Kirche gewidmet, doch unter der Oberfläche lauert ein mörderisches Monster . Cade versucht, beide seiner Seiten durch den Glauben an Gott zu rechtfertigen, indem er die Stadt durch seine Taten vom Bösen befreit. Dann begegnet er Amaya,die ihn mit ihren Reizen anscheinend verhext , wodurch sie sein nächstes Ziel wird.

Amaya ist Stripperin und gleichzeitig das Gespött der Stadt. Sie sorgt sich wie eine Mutter um ihren jüngeren autistischen Bruder, für den sie alles tut, nur um ihn glücklich und beschützt zu sehen.

Cade war der Hauptgrund, warum ich dieses Buch lesen wollte, weil es mich einfach so interessiert hat, warum er zu dem Mann geworden ist, der er ist. Leider konnte mich die Umsetzung nicht vollends überzeugen. Cades Gedankengänge wiederholen sich im gesamten Buch mehrmals, sodass es irgendwann echt anstrengend war, aus seiner Perspektive zu lesen. Wir lernen zwar seine Hintergrundgeschichte kennen, die aus einem prägenden Kern-Thema besteht, aber hier hätte ich mir einfach mehr Tiefgang gewünscht. Was hat Cade in seiner Ausbildung zum Priester gemacht? Was hat ihm endgültig dazu gebracht, zu morden, anstatt mit seinem Trauma anders umzugehen? Irgendwann geht alles ganz plötzlich und sein Plan bezüglich Amaya ändert sich schlagartig , auch da wurde kaum darauf eingegangen, was in Cade vor sich geht, dass er so plötzlich nach Jahren radikalen Denken einfach anders denkt. Auch die Kommunikation zwischen den beiden hat mir gefehlt, bis auf die Lust, die beide miteinander teilen, kennen die beiden fast nichts voneinander.

Amya’s Kapitel habe mir da wesentlich besser gefallen, wie liebevoll sie sich um ihren Bruder kümmert und versucht, für ihn stark zu sein, trotz der Menschen in ihrem Umfeld, die ihr und ihrem Bruder das Leben zur Hölle machen. Das hat mich teilweise echt emotional gemacht . Auch ihre beste Freundin Dalia war sympathisch, auch wenn ich mir noch mehr Interaktion mit den beiden gewünscht hätte.

Fazit : Wer gerne Dark Romance liest und sich auf diese Art von Geschichten einlassen kann, für den wird dieses Buch sicher interessant sein. Nach dem Lesen merke ich, dass mir dieses Genre einfach nicht so gefällt, aber da mich die Charaktere neugierig gemacht haben, wollte ich es einfach mal ausprobieren. Die Mitte des Buches hat sich für meinen Geschmack zu oft wiederholt, auch wenn das Ende und der Plot Twist spannend waren. 3 Sterne

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Rezensionen von cosmea:

Das ganze grüne, seltsame, schöne Land

Wo wir uns treffen von Anna Hope

Der Patriarch Philip Brooke stirbt, und seine drei Kinder Frannie, Milo und Isa kommen auf dem riesigen Anwesen der Familie in Sussex zusammen, um ihn zu beerdigen und um zu entscheiden, wie es mit dem Erbe weitergehen soll. Die Geschwister stehen einander nicht besonders nahe, auch ihrer Mutter nicht, und keiner trauert wirklich um den Egomanen, der seine Frau Grace immer wieder betrogen, sogar für Jahre mit seiner Geliebten in den USA gelebt und sich nie wirklich um seine Kinder gekümmert hat.

In den vergangenen 10 Jahren hat Haupterbin Frannie die Ländereien bewirtschaftet und ist ihrem Vater durch ihr Projekt der Renaturierung erstmals nähergekommen. Sein Sohn Milo hat dagegen andere Pläne. Er will ein luxuriöses Therapiezentrum zur Behandlung mit Psilocybin, das aus psychedelischen Pilzen gewonnen wird, ausgerechnet auf dem Teil des Grundstücks errichten, wo Ned, ein Freund und Helfer, seit fast fünfzig Jahren in seinem Bus wohnt. Milo hat im Übrigen nie verwunden, dass sein Vater ihn als Kind zwang, jahrelang im Internat zu leben, wo er gemobbt und misshandelt wurde, und seine Mutter es nicht verhinderte. Isa, die jüngste der drei Geschwister, führt eine schwierige Ehe mit zwei Kindern und sorgt bei dem Familientreffen für Probleme, weil sie Clara Nelson, die Tochter von Philips damaliger Geliebter, zur Beerdigung eingeladen hat. Clara hat vor ihrer Reise recherchiert und konfrontiert die Familie mit den problematischen Quellen des ungeheuren Reichtums, den der Urahn Oliver Brooke 200 Jahre zuvor erworben hatte.
Auf der Ebene der Erzählgegenwart – also rund um die Beerdigung – erstreckt sich die Handlung über fünf Tage. Jedoch taucht der Leser immer wieder tief in die Geschichte der einzelnen Personen ein und begreift, dass hier jeder auf seine ganz eigene Weise unglücklich ist. Es geht um Schuld und Vergebung und ganz speziell auch darum, ob eine Wiedergutmachung für die historische Schuld der Brookes möglich ist. Werden Philips Kinder, seine Witwe und Ned eine Chance auf einen Neuanfang bekommen?
Mir hat der interessante Roman mit seinen eindrucksvollen Beschreibungen menschlicher Beziehungen und überwältigend schöner Landschaften trotz deutlicher Längen gut gefallen.

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Rezensionen von Lili-Marie:

Rätsel in Venedig

Dark Venice. Silent Haze von Antonia Wesseling

Obwohl mich die Charaktere im ersten Band nicht richtig catchen konnten und ich am Überlegen war, den zweiten überhaupt zu hören, habe ich mich nach dem Ciffhanger für das Hörbuch entschieden. Dark Venice 2 ist deutlich spannender als der Vorgänger und es gibt mehr Geheimnisse zu lüften.

In diesem Band gab es definitiv mehr spice und ich habe generell weniger Probleme damit allerdings war das, das Einzig, was Matteo und Merle gemacht haben.

Es drehte sich immer nur darum, wenn die beiden in einem Raum waren. Das hat mich etwas gestört. Was ich jedoch gut fand, Merles Freundin hat sie genau darauf hingewiesen. Es wurde angesprochen und Merle hat reflektiert.

Einen Handlungsstrang, der sehr präsent in Band 1 war, ging hier völlig unter. Nämlich die Suche nach Andrea. Irgendwann kam das Thema doch noch auf und wirkte eher wie schnell eingeschoben, weil es beinah vergessen wurde. Das war etwas schade, da man diese Szene auch in Band 1 hätte unterbringen können um dieses Thema dort abzuhaken. In Band 2 ging es einfach zu sehr verloren.

Insgesamt war es sehr spannend und als Leser konnte man schön miträtseln und eigene Theorien aufstellen. Auch wenn einige Twists vorhersehbar waren, hat mich das wenig gestört.

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Rezensionen von Emmmbeee:

Kein Geld, aber Luxus

Bis die Sonne scheint von Christian Schünemann

Der junge Daniel erlebt, wie es mit seiner Familie finanziell bergab geht. Nicht einmal für seine Konfirmationskleidung und den schulischen Sprachaustausch ist Geld da. Im Gegenteil, er soll seinen Eltern für das billigere Reihenhaus auch noch sein Erspartes vorstrecken. Es wird verjubelt, was das Zeug hält.

Die Erwachsenen können einfach nicht mit Geld umgehen. Das I-Tüpfelchen dazu bietet das teuerste Hotel an der Côte d’Azur, wobei die totale Pleite bereits da ist.
Naja, das Negresco hat schon was. Eine wilde Geschichte insgesamt, und ich habe die Vermutung, dass sie in weiten Teilen autobiografisch sein könnte. Aber ich hoffe es nicht, denn der Autor täte mir leid. Mit lockerer Hand geschrieben, voller Spannung, zwischendurch mit Humor, alles aus der Sicht eines Pflichtschülers, dessen Bedürfnisse dauernd unter die Räder kommen.
Der Autor wendet diesmal einen speziellen Kunstgriff an. Immer, wenn französische Vokabeln dem Kapitel vorangestellt werden, beziehen sie sich nicht nur auf den Inhalt des entsprechenden Romanteils, sondern die Gegenwart wird erzählt. Steht zu Beginn des Kapitels jedoch eine fortlaufende Zahl, geht der Erzähler zurück in die Vergangenheit seiner Familie. Das hat mir sehr gefallen. Wie der Autor auf den Romantitel gekommen ist, kann ich mir allerdings nicht recht vorstellen.
Von Christian Schünemann habe ich schon fast alles mit Begeisterung gelesen, auch dieses Buch. Ich empfehle es jedem, der gute Unterhaltung sucht.

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Rezensionen von robertp:

Kein Pfeffer in der Teufelsküche

Devil's Kitchen von Candice Fox

Andrea „Andy“ Nearland wird undercover auf eine Einheit der New Yorker Feuerwehr angesetzt. Die Männer werden verdächtigt während ihrer Einsätze Diebstähle im großen Stil zu begehen. Außerdem sollen sie am Tod mehrerer Personen mitschuldig sein. Andy muss allein gegen eine verschworene Mannschaft antreten, die hemmungslos alles aus dem Weg schafft, das sie bedroht.

Während sich die Männer als eingeschworene Familie präsentieren muss Andy sich erst das Vertrauen der Bande erkämpfen. Durch ihre Einsätze gewohnt schlüpft sie rasch in das Leben einer Feuerwehrfrau, stellt ihren Mann und holt sich den Respekt der Bande.
Der leitende FBI Offizier der Aktion will von Andy rasche Ergebnisse und zwingt sie zu einigen gefährlichen Konfrontationen. Ihre Situation in der Gruppe wird immer angreifbarer und die Geschehnisse führen alsbald zu einem lebensbedrohenden Einsatz.
Candice Fox ist hier ein mäßig spannender Thriller aus der Hand geflossen. Die Handlung in einer Feuerwache in New York anzusiedeln und als Agentin eine Frau zu verwenden sind zwei Pluspunkte in einer Geschichte, die sich – leider – sehr lange hinzieht. Auch die Rückblenden in das Leben der Ermittlerin bringen nur bedingt Spannung in den Handlungsverlauf, zeigen aber unter welchen Mühen eine Identität erarbeitet werden muss. Das ist auch das „highlight“ der Geschichte. Die Lebensläufe der männlichen Protagonisten werden teilweise sehr langwierig erzählt. Ich konnte für keinen der Männer Sympathie aufbringen. Insgesamt haben sich alle dazu entschlossen Verbrechen zu begehen, ihre Motivation – Liebe, Spielschulden, etc. – macht sie für mich nicht sympathischer.
Candice Fox hat mich mit ihrer ersten (Hades)Trilogie verführt, daher habe ich diesen Roman lesen wollen, muss aber gestehen, dass ich die „Teufelsküche“ nicht weiterempfehlen möchte. Sie ist ein solider Krimi, aber ich fand ihn nicht überragend spannend.
Für alle die einen Roman über das Leben einer Undercoveragentin lesen wollen. Die Handlung und die Protagonisten werden im Verlauf des Romans etwas langatmig präsentiert.

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