Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Karina :
Wurzeln
Beeren pflücken von Amanda Peters
Einen schönen Abschluss meines Lesemonats April hat mir der Roman 'Beeren pflücken' von Amanda Peters beschert.
Er erzählt die Geschichte einer indigenen Mi'kmaq Familie, die jedes Jahr von Nova Soctia nach Maine zieht, um den Sommer über bei der Blaubeerernte zu helfen.
Die jüngste der fünf Geschwister, Ruthie, wartet stets geduldig auf einen Stein und spielt mit ihrer Stoffpuppe.
Eines Tages ist Ruthie verschwunden und taucht trotz endloser Suchaktionen nicht wieder auf.
Dieser Teil der Erzählung wird aus der Perspektive des zweitjüngsten Familienmitglieds, Joe, geschildert.
Der zweite Handlungsstrang dreht sich um Norma. Sie wächst als Einzelkind bei einer äußerst ängstlich und fast schon erdrückenden Mutter sowie einem eher zurückhaltenden Vater auf. Obwohl sie sehr geliebt wird, fehlt ihr dennoch etwas.
Komische Träume, ungewöhnliche Empfindungen und eine dunklere Hautfarbe begleiten sie lange Zeit in ihrem Leben.
Der Klappentext verrät bereits die Verbindung zwischen den beiden Handlungssträngen, doch im Verlauf der Geschichte passiert noch so viel mehr. Als Leser fiebert man mit und ist einfach nur gespannt, wie alles weitergeht.
Der Roman liest sich unglaublich flüssig, und besonders die Handlung um Joe hat mir sehr gefallen.
Seine Schuldgefühle, Wut, Schmerz und Ziellosigkeit, aber auch die Hoffnung, die ihn antreibt, prägen sein Leben.
Das Buch bietet eine Vielzahl an Themen, ohne dabei überladen zu wirken. Es ist nicht immer leicht zu lesen, was diese Familie alles durchmachen muss, doch ich habe das Lesen die ganze Zeit über sehr genossen, weil es einfach ein großartiger Roman ist.
Ich empfehle ihn sehr gerne weiter! ????
Rezensionen von EvaLiest:
Nicht das, was ich erwartet hatte
Unsere Suche nach Zärtlichkeit von Martin Ehrenhauser
Unsere Suche nach Zärtlichkeit von Martin Ehrenhauser ist ein stiller, leiser Roman, der mich leider nicht überzeugen konnte.
Sebastian Dumont ist Telefonseelsorger und nachdem eine Anruferin außer Weinen nur ein paar Silben herausgebracht hat, bevor sie aufgelegt hat, entschließt er sich, den wenigen Anhaltspunkten folgend nach ihr zu suchen.
Er fährt also los und hält Ausschau nach traurigen Frauen (gar nicht creepy…). Dabei lernt er Florence kennen und wir begleiten die beiden durch die nächsten Tage.
Leider zieht sich die Geschichte sehr und man braucht ein gewisses Durchhaltevermögen, um den langatmigen Beschreibungen zu folgen. Auch war mir die Relevanz oder Plausibilität von Ereignissen nicht immer klar und der Fokus verschiebt sich schnell weg von der Arbeit als Telefonseelsorger (schade, das hätte ich sehr spannend gefunden). Die durchweg männliche Perspektive inklusive diverser Stereotype (was bitte ist denn eigentlich eine „weibliche Beobachtungsgabe“?) hat mich das ein oder andere Mal mit den Augen rollen lassen und nicht unbedingt dazu beigetragen, eine emotionale Verbindung zu den Charakteren aufzubauen.
Das war wohl inhaltlich ein klassischer Fall von falsch interpretiertem Klappentext und entsprechend aufgebauten Erwartungen. Da mich dann auch der Erzähler und der Ton des Buches nicht begeistert haben, gibt es hier keine Empfehlung von mir.
Rezensionen von Lilli33:
Gelungene Fortsetzung
Nightbirds, Band 2 - Das Herz des Goldfinken von Kate J. Armstrong
Gelungene Fortsetzung
Inhalt:
Matilde, Sayer, Æsa und Fen sind die Fyrebirds. Sie werden gejagt, weil sie magisch begabt sind. Manche fürchten ihre Magie, andere wollen sie für sich missbrauchen. Über diesen Streit droht ein Krieg, die Stadt Simta zu zerstören. Die jungen Frauen müssen sich entscheiden, wie viel sie zu opfern bereit sind, um Simta zu retten.
Meine Meinung:
Band 1 „Der Kuss der Nachtigall“ sollte man unbedingt gelesen haben, denn „Das Herz des Goldfinken“ baut darauf auf. Die Handlung wird quasi direkt fortgeführt.
Wie schon beim ersten Band brauchte ich auch hier wieder etliche Seiten, um in die Geschichte hineinzufinden. Die ständigen Perspektivwechsel zwischen den verschiedenen Protagonistinnen und die daraus resultierenden Ortswechsel erleichtern dies nicht gerade. Auch der Schreibstil mit den relativ einfachen und kurzen Sätzen wirkt auf mich nicht wirklich mitreißend. Und doch fand ich die Story alles in allem sehr faszinierend.
Die vier jungen Frauen könnten von ihrer Herkunft und von ihrem Wesen her kaum unterschiedlicher sein, was die Geschichte sehr tiefgründig und vielschichtig macht. Es kommt hier einiges an Gesellschaftskritik zum Vorschein. Das hat mir gut gefallen. Auch dass zwar immer wieder die Liebe eine Rolle spielt, sich aber nie in den Vordergrund drängt, fand ich klasse.
Die vier haben sich im ersten Band schon sehr schön entwickelt, und diese Entwicklung wird hier noch einmal gesteigert. Jede trägt nach ihren Möglichkeiten zur Lösung des Problems bei, ist unweigerlich mit den anderen drei verflochten und doch eigenständig.
Die Beschreibungen all dessen, was mit Magie zu tun hat, sind super gelungen und sehr fantasiereich. Auch wenn viele Ereignisse nicht überraschend waren, war die Geschichte insgesamt doch recht spannend und unterhaltsam.
Die Nightbirds-Dilogie:
1. Der Kuss der Nachtigall
2. Das Herz des Goldfinken
Rezensionen von Reiseweise:
Dortmunder Sommer
Fischtage von Charlotte Brandi
Ella hat es nicht leicht. Ihre Eltern sind Künstler, die sich wenig um sie kümmern, ihre Schwester versteht sie nicht, ihr Ersatz-Opa wird dement, sie hat aufgrund ihrer Wutanfälle keine wirklichen Freunde und dann verschwindet auch noch ihr kleiner Bruder. Aber immerhin: Ella hat einen sprechenden Fisch.
Und bald eine neue Bekanntschaft, die ihr auf der Suche nach dem verschollenen Bruder im heißen Sommer hilft.
Der Roman ist hervorragend geschrieben, mit einer abgeklärten Sprache und er vermag es sogar, die jugendliche Erzählerin real klingen zu lassen und nicht bemüht jugendlich. Die Charaktere sind abstrus, die Stadt Dortmund wird als abgerockt beschrieben und alles passt einfach sehr gut zusammen. Selbst der sprechende Fisch ist so überzeugend dargestellt, dass man keine Sekunde darüber nachdenkt, dass das ja eher Unsinn ist, sondern ihn einfach als tatsächlich sprechenden Fisch akzeptiert. Ein wirklich gelungener Roman!
Rezensionen von morlin:
Wie würde man selber damit umgehen
Vorsehung von Liane Moriarty
Stell dir vor, du sitzt in einem Flugzeug und eine alte Dame sagt dir dein Alter voraus, in dem zu sterben wirst und wie. Ungefragt und einfach aus dem nichts. Und das macht sie nicht nur bei dir, sondern auch bei allen anderen Passagieren und der Crew auf einem Flug. Was macht das mit dir und mit deinen Lieben? Erzählst du es überhaupt weiter? Willst du es gleich wieder vergessen, weil du sowieso nicht daran glaubst? Oder versuchst du dem Schicksal zu entrinnen, in dem du Arztbesuche tätigst oder andere Maßnahmen gegen die vorgesagte Todesursache unternimmst?
Genau darum geht es in diesem Buch.
Wir erleben am Anfang die Vorhersagen der Hellseherin und begleiten dann mehrere der betroffenen Personen auf ihren weiteren Lebensweg. Und auch von der Todesdame hören wir ihre Lebensgeschichte und warum es überhaupt zu diesen Vorhersagen gekommen ist.
Es war schon eine interessante Erfahrung dieses Buch zu lesen. Da man sich selber hinterfragt, wie es einem ergehen würde, wenn man eine solche Vorhersage erhalten würde.
Insgesamt war es für mich ein gelungenes Buch, wenn auch mit leichten Längen. Das Ende hat mich positiv überrascht und ich kann gut damit leben. Alles im allem ein sehr gutes 4,5 Sterne Buch und ich werde auf jeden Fall weitere Bücher der Autorin lesen.
Rezensionen von Beavielleser:
Richtig gut!
Die Nacht (Art Mayer-Serie 3) von Marc Raabe
Dana, die Mutter der achtjährigen Milla ist seit eineinhalb Jahren verschwunden. Art Mayer, ein BKA- Ermittler sucht sie seitdem. Da Milla bei ihrer dementen Großmutter im selben Haus wie er wohnt, fühlt er sich irgendwie verantwortlich. Als es eine neue Spur gibt, wird er von seiner Kollegin Nele Tschaikowsky unterstützt, die eigentlich in Mutterschutz ist.
Zwischen den Kapiteln, die von den Ermittlungen handeln, sind immer wieder Kapitel in denen von Danas Vergangenheit erzählt wird. Sie lebte mit ihrer Mutter, ihrem Bruder und ihrem Stiefvater in einer Wohnwagensiedlung. Ihre Jugend war von Angst, Düsternis und Aussichtslosigkeit geprägt.
Ein toller Thriller, spannend vom Anfang bis zum Ende, mit einem sehr sympathischen Ermittlerduo.
Ich habe die beiden ersten Teile nicht gelesen, aber das werde ich auf jeden Fall nachholen
Rezensionen von nessabo:
Ich fasse mich kurz: Lesen!
Liebe Jorinde oder Warum wir einen neuen Feminismus des Miteinanders brauchen von Mareike Fallwickl
Mareike Fallwickl gehört zu den Autor*innen, deren Werke ich immer sehr vertrauensvoll lese. Und sowieso mag ich die Reihe des Kjona-Verlags gern, in welcher verschiedenste Autor*innen kurze Texte an nachfolgende Generationen schreiben. Sie sind immer von einer ergreifenden Emotionalität und Hoffnung geprägt, obwohl sie nur etwa 70 Seiten umfassen.
Die Ausgabe von Fallwickl hat mir außerordentlich gut gefallen und einen sehr aktuellen Nerv getroffen. Sie richtet ihren Text zwar nicht direkt an eine nachfolgende Generation, sondern an die befreundete Regisseurin Jorinde Drüse, schafft es aber trotzdem, ihrer Hoffnung angesichts heranwachsender Menschen klar Ausdruck zu verleihen.
Die Autorin schreibt nahbar, emotional komplex und einfach unglaublich wohltuend, obwohl die Hintergründe so ernst sind. Vorrangig ist der Text ein Appell an den Feminismus - um wirklich das Patriarchat stürzen zu können, müssen Männer inkludiert werden. Dabei gelingt es ihr eindrücklich, den Druck zu benennen, der auf männlich sozialisierten Menschen liegt, sowie das damit einhergehende Leid, ohne jedoch eben diese Personen von ihrer Verantwortung freizusprechen. Feminist*innen dürfen Männer nicht ausschließen, aber ebenso darf es nicht an den Marginalisierten liegen, Wandel herbeizuführen - Männer müssen Männlichkeit selbst dekonstruieren und neu gestalten. Ein Grat, den ich selbst schwer zu treffen finde, weil ich oft so wütend auf cis Männer bin, ein ganzes Geschlecht aber auch nicht pauschalisieren möchte, zumal ich Geschlecht als Kategorie so gern dekonstruiert sähe.
Fallwickl mangelt es auch nicht an Wut und doch gehe ich aufgefangen aus der Lektüre heraus. Sie präsentiert uns eine Ambiguitätstoleranz, die ich oft vermisse und umso dringender suche. Sie appelliert und benennt klar, hat aber dennoch Raum für den Schmerz gerade junger Männer. Die Idee eines Feminismus des Miteinanders gefällt mir außerdem wirklich gut. Er ist, gerade als marginalisierte Person, aus vielerlei Gründen wahrscheinlich hart zu erkämpfen, aber ich stimme der Autorin klar zu insofern, dass das unsere beste Chance auf echte Veränderung ist: gemeinsam statt gegeneinander.
Eine wundervolle Autorin, deren Text mir gut getan und mich wütend gemacht hat, der aber zumindest ein wenig auch zu meiner Versöhnung mit cis Männern beitragen konnte. Lest es unbedingt als einen Impuls, der euch vielleicht fordern, aber bestimmt auch weiterbringen wird.
Rezensionen von Gaby 2707:
Absolut lesenswert!
Merano criminale von Elisabeth Florin
Lisa Sobriner trifft auf dem Rückweg von ihrer Laufstrecke, die sie jeden Morgen absolviert, auf eine tote Frau. Maria Klagenfurth wurde aus nächster Nähe erschossen. Kurze Zeit später wird eine weitere Frau, ebenfalls Kellnerin wie die erste Ermordete, gefunden. Das setzt Ispettore Emmenegger und seine Kollegin und Lebensgefährtin Eva Marthaler ganz schön unter Druck.
Das Fatale: Die Spuren führen in eines der angesagten Restaurants in Meran, das der beste Freund von Emmenegger leitet. Schauspielschüler Paul Tschugg, ein Freund der beiden Ermittler will die Ermittlungen im Restaurant unterstützen und gibt sich als Koch aus. Nur wie lange wird das gut gehen, wo er doch davon so gar keine Ahnung hat?
Ganz langsam kristallisiert sich heraus, dass die beiden Morde mit einem 20 Jahre alten Cold Case zusammenhängen. Verliert der Täter von damals ganz langsam seine Geduld?
Mit "Merano Criminale", dem nun schon 3. Fall für den Südtiroler Ispettore Emmenegger, nimmt mich Autorin Elisabeth Florin wieder mit in die interessante Stadt Meran und die wundervolle Umgebung dort. Die so stimmungsvollen Schilderungen dieser Landschaft machen mir auch diesmal wieder Lust mich in den Zug zu setzen und Meran und die bewanderswerten Berge ringsum mal wieder zu besuchen.
Emmenegger und seine Eva, die sowohl privat als auch als Ermittler sehr gut zusammen passen, wachsen mir immer mehr ans Herz. Ich bin schon ganz gespannt, welchen Weg Eva demnächst wegen der privaten Situation, die in der Meraner Mordkommission nicht geduldet wird, gehen wird. Und auch bei den einzelnen Mitgliedern der Flying Taifl und bei dem immer etwas chaotischen Paul Tschugg und seiner Hündin Hilde freue ich mich jedesmal, wenn ich sie wiederlese. Sie alle sind mir in den letzten Bänden schon zu guten Bekannten geworden, die ich sehr gerne wieder besuche.
Der Fall bzw. die beiden Fälle an sich sind höchst spannend ausgearbeitet. Wendungen, die für mich überraschend kamen, haben mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und mit fiebern lassen. Es war wieder äußerst spannend, den einzelnen Spuren zu folgen und das Puzzle Steinchen für Steinchen zusammenwachsen zu sehen. Die Auflösung bei der sich alle meine Fragen aufgelöst haben, hat mich dann doch richtig überrascht und ein bisserl fassungslos gemacht. Dass Eva auch noch in allerhöchste Gefahr gerät, hat mich sehr bewegt. Was für mich zeigt, dass ich sie hier absolut nicht missen möchte.
Ein spannender Krimi voller liebenswerter Charaktäre, bis auf einige wenige, und einer genau passenden Portion Humor, der mich auch diesmal perfekt unterhalten hat.
Rezensionen von nessabo:
Oh, was für ein bitterböses und fesselndes Werk
Blaues Wunder,1 Audio-CD, 1 MP3 von Anne Freytag
Also, ich muss ja sagen, Anne Freytag hat mich hier von den Socken gehauen! Ich kenne die Autorin von ihren Jugendromanen und hatte da nur die sanften, manchmal traurigen Texte im Gedächtnis. Und dann ist „Blaues Wunder“ so ein messerscharfer Pageturner?! Ihr literarisches Werk reizt mich ab sofort sehr.
Für dieses Buch muss mensch sicherlich in Stimmung sein, aber ich möchte es dennoch allen ans Herz legen. Die Geschichte ist bitterböse, bissig ohne Ende und strotzt nur so vor Intrigen und Rachegelüsten. Wir begleiten die Ehefrauen von drei Männern, die beruflich miteinander verbunden sind: Walter als Chef und Ferdinand sowie Kilian als Anwärter auf den Chefsessel. Nora, Franziska und Rachel sind alle wohlhabend und teilen doch ein ähnliches Schicksal: verachtet, belächelt und unterschätzt. Freytag rückt diese Randfiguren nun ganz klar ins Zentrum ihres Romans - und wie sie das macht!
Der gemeinsame Kurzurlaub auf einer Yacht ist von Anfang an eine Farce. Dank der wechselnden Perspektiven lernen wir schnell, wie alle ein abgekartetes Spiel spielen. Ich habe mich zwischenzeitlich gefühlt wie in „Gossip Girl“! Der Roman ist außerdem extrem spannungsgeladen und bleibt bis zum Schluss fast thrillerhaft. Ich konnte nicht aufhören und bin wirklich von Anfang bis Ende begeistert! Und obwohl immer mal wieder kleine Hints eingestreut werden, war ich vom Schluss überrascht.
Einziges Manko und kleiner Abzug beim Hörbuch: Die Sprecherin war nicht ganz ein perfektes Match für mich. Außerdem fand ich es manchmal schwer, den Perspektivwechseln zu folgen, obwohl die jeweils erzählende Figur am Kapitelanfang vorgestellt wird. Deshalb stelle ich mir das Buch tatsächlich im gelesenen Zustand noch besser vor. Wobei die Sprecherin den bissigen Zynismus und Sarkasmus wirklich gut umgesetzt hat.
Freytag schreibt mit einer psychologischen Raffinesse, die süchtig macht. Klare Empfehlung für alle mit Lust auf female rage and revenge! Ich habe es sehr gefeiert, auch wenn es phasenweise harter Tobak ist.
4,5 Sterne
Rezensionen von Petra:
K.O.Tropfen
Madame le Commissaire und die gefährliche Begierde von Pierre Martin
Clodine Isabelle Bonnets Freundin wird nackt und verwirrt aufgegriffen, sie hat keine Ahnung wie sie in diesen Zustand gekommen ist. Außerdem trägt sie ein auffallendes Armband was sie bisher nicht besessen hat. Anscheinend ist sie mit K.O. Tropfen außer Gefecht gesetzt worden. Dann findet Apollinaire weitere Fälle alle Frauen haben eine auffallende Ähnlichkeit mit Clodine.
Isabelle ermittxxxxxelt von sich aus, denn der Missbrauch von Frauen ist ein rotes Tuch für sie.
Es ist wieder ein spannender Fall in einer der schönsten Gegenden Frankreichs. Die taffe Kommissarin macht wieder mal fast alles im Alleingang. Nur diesmal folgt sie erst einer falschen Fährte, was die Geschichte sympathisch macht. Außerdem entwickelt sich ihr Liebesleben, was auch immer interessant ist.
Es ist diese gelungene Mischung mit einer modernen Frau und manchmal eher rückständigen Männern die das Ganze unterhaltsam machen. Das lockert das Geschehen auf und die Todesfälle sind hier immer nicht so brutal dargestellt wie in anderen Serien. Mal kann man das Lesen aber ich mag es lieber wenn die Ermittlungen im Vordergrund stehen und nicht extrem blutige Mordfälle die dann bis in alle grausigen Einzelheiten beschrieben sind. Es muss nicht Cosy Crime sein, sondern wie hier spannend mit sympathischen Ermittlern einem netten Umfeld das nicht im Vordergrund steht.
Am Ende ist ein Satz aus dem man ersehen kann um was es wahrscheinlich im nächsten Band gehen wird. Ich freu mich schon darauf.











