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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Doris :

Ein herzlicher, praxisnaher Begleiter für alle, die Kinder mit Achtsamkeit und natürlichen Mitteln unterstützen möchten

Hildegard von Bingen - das große Kinder-Gesundheitsbuch von Brigitte Pregenzer

Rezension zu "Das große Kinder-Gesundheitsbuch!" von Brigitte Pregenzer – nach Hildegard von Bingen

Ein wertvoller Ratgeber, der Hildegard von Bingens ganzheitlichen Ansatz theoretisch, als auch praxisnah umsetzt. Unter dem Motto „Zurück zum Ursprung, zurück zur Natur“ zeigt das Buch, wie man mit einfachen Mitteln Kindern in ihrem täglichen Alltag bzw.

ihrer Entwicklung etwas Gutes tun kann.

Brigitte Pregenzer vermittelt umfassendes Wissen rund um die „goldenen Lebensregeln“ Hildegards – mit Themen wie den vier Elementen, gesunder Schlaf, Bewegung und dem Stärken kindlicher Talente.

Besonders ausführlich widmet sie sich dem Kapitel zur Ernährung: Hildegards Regeln werden verständlich erklärt, ergänzt durch einfache, alltagstaugliche Rezepte - zum Nachmachen mit und ohne Kinder.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Naturapotheke mit vielen Tipps zur Herstellung von Hausmitteln – von einfachen Lebensmitteln über Salben und Wickel bis hin zu Gewürzen, Kräutern oder Tropfen . Alles liebevoll erklärt und leicht umzusetzen.

Neben den Entwicklungsphasen vom Kleinkindhalter bis zur Pubertät, werden auch die Themen Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit einfühlsam begleitet.

Das Buch beeinhaltet hilfreiche, natürliche Empfehlungen, Orientierungshilfen und Anregungen für viele Alltagssituationen, wovon wohl jede/r Erziehungsberechtigte mindestens eine davon miterleben darf ;-).

Als Kräuterpädagogin kann ich den Gedanken „Back to the Roots“ – im Einfachen liegt das Wertvolle voll und ganz unterstützen. Dieser Ratgeber verbindet traditionelle Heilkunst mit moderner Pädagogik – und begleitet Familien achtsam und alltagstauglich.

Fazit: Ein herzlicher, praxisnaher Begleiter für alle, die Kinder mit Achtsamkeit und natürlichen Mitteln unterstützen möchten – ideal für Eltern, Großeltern und alle, die Kinder lieben!

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Rezensionen von nil_liest:

Gabriel Ward, der neue Sherlock Holmes, gelungen.

Der Tote in der Crown Row von Sally Smith

Mit Der Tote in der Crown Row entführt uns Sally Smith ins London des Jahres 1901, genauer gesagt in den traditionsreichen Temple-Bezirk, der als Zentrum der englischen Rechtswelt ein Ort der Gesetze, aber nicht des Verbrechens sein sollte – bis ein Mord die Grundfesten erschüttert.
Wer klassische Detektivgeschichten liebt, wird sich hier sofort heimisch fühlen.

Der Mord an Lordoberrichter Dunning sorgt für Aufruhr, und weil die Polizei im Temple-Bezirk keine Befugnisse hat, fällt die Aufklärung des Falls dem Anwalt Gabriel Ward zu. Als akribischer, analytischer Denker mit einer Prise Eigenbrötlertum erinnert Ward in seiner Herangehensweise an Sherlock Holmes – auch wenn er auf die legendäre Exzentrik verzichtet. Unterstützt wird er von einem Polizisten, mit dem er nicht immer einer Meinung ist, was für unterhaltsame Dynamik sorgt. Herrlich gut!
Die Ermittlungen sind klassisches Whodunit: Verdächtige gibt es reichlich, dunkle Geheimnisse schlummern hinter den ehrwürdigen Mauern, und die Leser;innen können wunderbar miträtseln. Sally Smith schafft es, Spannung aufzubauen, indem sie nach und nach Hinweise streut und dabei geschickt mit falschen Fährten arbeitet.
Ein Highlight ist das Setting. Smith gelingt es meisterhaft, das Flair des Temple-Bezirks einzufangen: altehrwürdige Bauten, verschlungene Gassen, eine von Regeln und Traditionen geprägte Gesellschaft. Ihre detailreiche Recherche zeigt sich nicht nur in der präzisen Beschreibung der Örtlichkeiten, sondern auch in der Darstellung der damaligen Zeit – von den sozialen Strukturen bis hin zu den Ermittlungspraktiken der Epoche, die noch weit entfernt von moderner Forensik sind.
Fazit: Der Tote in der Crown Row ist ein guter historischer Krimi mit klassischer Whodunit-Struktur, einem charismatischen Ermittler und einem wunderbar atmosphärischen Setting. Wer das Flair von Sherlock Holmes und das Miträtseln in einem gut konstruierten Fall liebt, wird hier bestens unterhalten. Hoffentlich bleibt es nicht der letzte Fall für Gabriel Ward!

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Rezensionen von C. P.:

Das magische Abenteuer in Paris geht in die nächste Runde

Birds of Paris - Der verborgene Turm von Kathrin Tordasi

Kaum hat Lea mit ihren neuen Freunden, den Federsuchern von Paris, ihr erstes gemeinsames Abenteuer hinter sich, wartet die nächste Überraschung auf sie: Ihre Mutter arbeitet ausgerechnet für die Vogelfänger, die Gruppe Erwachsener, welche Jagd auf die Schimmervögel machen, um deren Magie für egoistische Zwecke nutzen zu können.

Natürlich stellen sie gegenüber Leas Mutter alles ganz anders dar, als wenn sie selbst die Helden und die Glanzwerker die Bösen seien. Zudem wollen sie, dass Lea bei ihnen in eine Art Sonderschule geht, um den Schimmersinn zu ihren Zwecken zu trainieren. Lea ist völlig fertig, doch die Kinder haben eine Idee: Lea wird beim Feind unerkannt spionieren. Doch dies entpuppt sich als gefährlicher, als zunächst vermutet.
Der zweite Band ist wieder wahnsinnig aufregend und diesmal aus dem Grund emotional so bewegend, dass Lea plötzlich nicht mehr weiß, inwieweit sie ihrer eigenen Mutter vertrauen kann. Zudem geht die Suche nach dem Markt der Wunder in die nächste Runde, auf welchem sich Alex die Phönixmaske erhofft, um ihren Schimmersinn nicht zu verlieren. Es gibt wieder einige echt gefährliche Situationen, neue magische Überraschungen und die Kinder können sich erneut beweisen, wie stark ihr Zusammenhalt ist. Die Taube Piou ist natürlich ebenfalls wieder mit dabei. Optisch wird das Ganze wunderschön aufgewertet durch die zauberhaften Illustrationen im Buch.

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Rezensionen von peedee:

Wenn das Leben andere Pläne hat

Carillon Point – Wo das Glück dich findet von Susan Mallery

Ein Anruf verändert alles: Allison erfährt, dass ihr Mann Peter verhaftet wurde; sie ist hochschwanger mit dem zweiten Kind. Die 16-Jährige Summer, Allisons Stieftochter, will ihr beistehen, benötigt dabei aber die Hilfe ihrer Mutter Erica. Ausgerechnet Peters zickige Ex-Frau, die ihm übel mitgespielt hat! Erica ist von Summers Engagement überrumpelt.

Sie tut alles für Summer, aber das geht zu weit. Da Allison Obdachlosigkeit droht, willigt Erica ein und quartiert sie bei sich ein. Aus anfänglichem Misstrauen beiderseits wird langsam eine Freundschaft, die beide Frauen dringend benötigen…

Erster Eindruck: Ein sehr schönes, stimmungsvolles Cover.

Als ich den Klappentext gelesen hatte, war ich gleich auf die ungewöhnliche Konstellation gespannt: Zwei Frauen, deren scheinbar einzige Gemeinsamkeit die Verbindung mit Peter ist.

Erica ist eine erfolgreiche Unternehmerin, betreibt mehrere Frisiersalons mit Day-Spa, richtet Förderprogramme aus. Sie ist seit vier Jahren von Peter geschieden – er hat sie Knall auf Fall verlassen. Das hat sie sehr verletzt. Peter ist Buchhalter mit eigener Firma und mittlerweile mit Allison verheiratet. Ein Kind haben sie schon, das zweite ist unterwegs. Allison kennt Erica nicht, hat aber nur schlechte Dinge über sie gehört und ist daher nicht gut auf sie zu sprechen. Sie fragt sich, wie Summer, die sie liebt, bei einer so kratzbürstigen Mutter aufwachsen konnte.
Eine schlimme Vorstellung, wenn man via Telefon erfahren muss, dass der Partner verhaftet wurde und ihm diverse schwere Straftaten vorgeworfen werden. Allison fällt aus allen Wolken, und zwar ins Bodenlose, denn sie hat keine Familie oder Freunde, die ihr beistehen könnten. Auch Erica fällt aus allen Wolken, denn ihrer Nachfolgerin Obdach zu gewähren, stand nie auf ihrer Liste.

Vorurteile, Verletzungen, Ängste, Freundschaft, Familie und Liebe sind einige der behandelten Stichworte. Das Buch war wie immer im Nu ausgelesen. Es war mir eine grosse Freude, so liebenswürdige Frauen kennenzulernen: Erica, Mutter Mara, Tochter Summer, Allison. Und Killion – ein toller Mann! Von Peter war ich leider so gar nicht begeistert – die Leser:innen werden das wohl gleich nachvollziehen können. Ich würde gerne mehr darüber schreiben, aber dann würde ich leider spoilern. Von mir gibt es 5 Sterne.

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Rezensionen von nil_liest:

Eine Hommage an Magdeburg und wie es hätte kommen können

Schwebende Lasten von Annett Gröschner

Annett Gröschners Schwebende Lasten ist ein Roman, der auf weniger als 300 Seiten eine enorme Tiefe entfaltet. Im Mittelpunkt steht Hanna Krause, eine Frau, die das 20. Jahrhundert in all seinen Umwälzungen erlebt hat. Von der Floristin zur Kranführerin, vom Kaiserreich bis zur Nachwendezeit — Hannas Lebensweg ist geprägt von Brüchen, Verlusten und dem ständigen Versuch, in einer Welt voller Extreme anständig zu bleiben.

Gröschner gelingt es, historische Ereignisse und persönliche Schicksale auf eine Art zu verweben, die weder belehrend noch sentimental wirkt. Ihre Sprache ist klar und präzise, ohne dabei die Emotionalität der Figuren aus den Augen zu verlieren. Besonders beeindruckt hat mich, wie Gröschner die Perspektive einer ostdeutschen Arbeiterin authentisch einfängt und dadurch eine Geschichte erzählt, die oft im Schatten der großen Narrative bleibt.
Hannas Blick vom Kran auf die Fabrikhalle wird zu einem Sinnbild: eine Frau, die gezwungen ist, von oben auf die Welt zu schauen, distanziert und doch zutiefst verwoben mit den Schicksalen unter ihr. Diese Metapher verdeutlicht Hannas Lebenshaltung — pragmatisch, zäh, beobachtend, und dennoch voller Mitgefühl.
Die Stärke des Romans liegt für mich besonders in der stillen, unaufdringlichen Art, mit der Gröschner ihre Hauptfigur zeichnet. Hanna ist keine Heldin im klassischen Sinne, aber genau das macht sie so stark. Ihr Credo, "anständig bleiben", ist keine naive Floskel, sondern eine Haltung, die sie durch Diktaturen, Kriege und Enttäuschungen trägt.
Schwebende Lasten ist ein Buch für alle, die sich für die oft übersehenen Geschichten des 20. Jahrhunderts interessieren — für diejenigen, die mehr über das Leben derjenigen erfahren möchten, deren Stimmen im historischen Diskurs oft zu leise sind. Es ist ein Roman, der zum Nachdenken anregt, lange nach der letzten Seite nachhallt und zeigt, dass auch das vermeintlich Unspektakuläre voller Kraft sein kann.

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Rezensionen von C. P.:

Feinde unter den Lebenden und den Toten

Raiders von Nadine Erdmann

Der dritte Band der Trilogie fordert die Hunters und ihre Freunde erneut auf allen Ebenen. Die Raiders haben sich zu einem gefährlichen Gegner entwickelt und schrecken vor nichts mehr zurück, um ihre Ziele zu erreichen. Da hilft nur noch ein gewaltiger Gegenschlag, doch der ist nicht ohne, denn die Raiders wissen gewisse Gegebenheiten für sich zu nutzen.

Hier stellt sich die Mantik als besonders hilfreich heraus, welche Riley deswegen stärker trainiert. Doch zunächst gehen sie den Träumen von Henry näher auf den Grund: In seinen Träumen trifft er sich mit einem Jungen namens Finn, der verzweifelt um Hilfe ruft. Doch wo steckt dieser Junge, und wieso können die Kinder sich in ihrer Traumebene begegnen? Und leider ist die Bedrohung durch den giftigen Regen noch längst nicht vorbei.
Ein thematisch sehr umfangreiches Finale, hier kommen nochmal so einige Themen zusammen. Sowohl das Schicksal um den Jungen Finn als auch die aggressive Vorgehensweise der Raiders hat mich emotional ziemlich mitrissen. Natürlich gibt es zwischen all der Action und Gefahr wieder Heartwarming-Szenen, auch wenn mir die Lockdown-Zeit etwas zu gemüselastig ausfiel. Dafür war die Entwicklung der Mantik bei Riley und den Kids faszinierend und die zwischenmenschliche Entwicklung in der Freund-Familie-Konstellation auf der Insel sowieso.
Wer die ersten beiden Bände gelesen hat (für das Verständnis wäre dies auch besser), wird um den dritten Band nicht herumkommen wollen. Ein würdiges Ende voller Spannung und Emotionen.

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Rezensionen von Claudia R.:

vielschichtiger Jugendthriller

Schnick, schnack, tot von Mel Wallis de Vries

Klappentext / Inhalt:

Zehn Schüler
Zehn Aussagen
Unzählige Lügen
Ein Mörder
Klassenfahrt! Alle freuen sich auf das verlängerte Wochenende auf der Insel Vlieland. Doch dann wird Kiki erwürgt in den Dünen aufgefunden. Ihre Mitschüler sind im Schockzustand.
Die Polizei fängt an zu ermitteln und schnell wird klar, dass fast jeder ein Motiv gehabt hätte.

Dann macht die Neuigkeit die Runde, dass niemand die Insel verlassen kann, weil ein Sturm aufgezogen ist und jeglicher Schiffsverkehr eingestellt wurde. Allen ist klar, dass der Mörder mitten unter ihnen ist. Langsam aber sicher wird der Aufenthalt auf der Insel zu einem wahren Höllentrip ...

Cover:

Die Symbolik von Schnick, Schnack, Schnuck mit Stein, Schere, Papier wird hier symbolisch veranschaulicht. Ein Foto eines jungen Mädchens ist im Hintergrund angedeutet und leicht erkennbar. Optisch und farblich ist es interessant umgesetzt.

Meinung:

Es handelt sich hierbei um eine Neuauflage mit Farbschnitt. Dieser setzt zusätzliche Akzente und passt gut zur Thematik. Zudem handelt es sich hier um den zweiten Band aus der Reihe, jedoch kann man diesen auch sehr gut unabhängig lesen, da die Fälle in sich geschlossen sind. Mir war Band 1 nicht bekannt und ich kam ohne Probleme und Vorkenntnisse schnell und gut hinein.

Inhaltlich möchte ich hier gar nicht weiter ins Detail gehen, da ich nicht Spoilern möchte und nicht zu viel verraten möchte.

Der Schreibstil ist packend und fesselnd umgesetzt. es lässt sich angenehm lesen und man kommt schnell in Geschehnisse und Charaktere hinein. Durch die unterschiedlichen Perspektiven ist das Ganze sehr spannend und mitreißend. Die verschiedenen Sichten jeweils aus der Ich-Perspektive machen das Ganze sehr nah spürbar und besonders in Gedanken und Emotionen findet man sich so sehr schnell hinein. Durch die kurzen Kapitel kommt schnell Spannung und auch Tempo hinein. Ein kurzweiliger und rasanter Lesefluss wird so ermöglicht.

Es handelt sich hier um einen YA-Thriller der durchaus für Jungen und Mädchen ab 14 Jahren lesbar ist. Für saichte Gemüter jedoch nicht zu empfehlen, sondern schon eher für junge und junggebliebene Thriller Fans, die Nervenkitzel lieben.

Die Charaktere haben ihre Stärken und Schwächen und dies ist sehr gut ausgearbeitet und ist mir sehr positiv aufgefallen. Es gibt hier nicht einfach nur schwarz und weiß, sondern viele Graustufen dazwischen und man merkt, dass sich viele Gedanken zum Ganzen gemacht wurden und auch die Ermittlungen und das Ganze drumherum ist sehr gut gemacht und durchdacht.

Der Aufbau und die Gestaltung, sowie die Gliederung haben mir gut gefallen. Es ist packend und spannend bis zum Schluss, wenn auch durchaus ein wenig vorhersehbar.

Fazit:

Vielschichtiger Jugendthriller aus mehreren Perspektiven erzählt und spannend umgesetzt.

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Rezensionen von Claudia R.:

magische Fantasy

Die Säulen der Magie - Herzfesseln von Daniela Zanger

Klappentext / Inhalt:

Wenn Schicksal und Verdammnis einander berühren …
Die junge Adelige Beltaine folgt den finsteren Plänen ihres Bruders. Auf dessen Befehl bemüht sie sich um den Neffen des Kaisers, der ihnen einen Besuch abstattet, um den Frieden zu wahren.
Der Anblick von Gareth Cormac trifft sie jedoch wie ein Schlag.

Er ist der Mann, der ihr seit Tagen in ihren Träumen begegnet!
Gareth will mit aller Macht einen Krieg verhindern und begibt sich im Namen des Kaisers unter die Feinde des Reiches und gerät somit in das Netz tödlicher Intrigen.
Unerwartet endet diese Reise in einer schicksalhaften Begegnung. Denn je näher er seinem Zielort kommt, desto stärker wird das stetige Pochen …
Bei einem Ausritt kommt es zwischen Beltaine und Gareth zu einer zufälligen Berührung. Beide spüren, dass sie mehr verbindet als ihre jeweiligen Pläne. Obwohl sie wissen, dass sie auf gegnerischen Seiten stehen, wird das Band zwischen ihnen immer stärker.
Im Zentrum bedrohlicher Machenschaften sehen sie sich zudem mit einer schier unbesiegbaren Macht konfrontiert, denn ein altbekannter Feind lauert im Schatten …
Der epische Auftakt einer neuen High-Fantasy-Reihe, die Fans von Gillian Bradshaw lieben werden!

Cover:

Das Cover funkelt einen, durch diese auffällig gestaltete Steinformation, fast regelrecht entgegen. Die Symbolik und die Verzierungen sind sehr schön umgesetzt und das Cover im Gesamten ist sehr schön und ansprechend umgesetzt. Die Cover der verschiedenen Bände sind fast identisch, einzig der Untertitel entsprechend des Bandes ist als Unterscheidung erkennbar.

Meinung:

Fesselnder Fantasy Auftakt, der durch vielschichtige Charaktere und einer gut ausgearbeiteten Welt überzeugt. Intrigen, Machtgier und überraschende Wendungen sorgen hier für fesselnde Unterhaltung. Die Art der Magie der Herzfesseln ist sehr interessant und lässt so einige Manipulationen, Herzstilstände und Gedankenerfassungen zu, was zum positiven, aber auch negativen genutzt werden kann.

Inhaltlich möchte ich hier nicht zu viel verraten und keineswegs Spoilern, daher halte ich mich mit mehr Informationen und Details zurück.

Der Schreibstil ist bildgewaltig und detailreich. Man kann sich alles sehr gut vorstellen und kommt in Geschehnisse und Charaktere sehr gut hinein. Die vielen Namen machen es anfangs nicht ganz leicht, aber da findet man sich zum Glück recht schnell hinein und ansonsten ist das Anhang am Ende dabei auch recht hilfreich. Die Charaktere sind sehr gut durchdacht und facettenreich angelegt.

Durch die verschiedenen Perspektiven wird Spannung und Tempo hineingebracht und zugleich kann man sich so auch in die die verschiedenen Charaktere sehr gut hineinfinden. Emotionen und Gefühle sind nah spürbar und schnell wird man Geschehnisse und Situationen gefesselt.

Auch fand ich, dass die Welt und die Art der Magie sehr gut ausgearbeitet wurde und sich viele Gedanken dazu gemacht wurden.

Die einzelnen Abschnitte haben eine gute und angenehme Länge und lassen so einen guten Lesefluss zu. Auch die Namensnennung ist dabei sehr hilfreich, um so leicht zu erkennen, aus welcher Sicht erzählt wird.

Der wunderschöne Farbschnitt und das Page-Overlay runden das Ganze perfekt ab.

ein wundervoller und gelungener Auftakt, der auf jeden Fall durch Spannung, Emotionen und Unterhaltung überzeugt und die Neugier auf die weiteren Bände geweckt wird.

Fazit:

Fesselnder Fantasy Auftakt, der durch vielschichtige Charaktere und einer gut ausgearbeiteten Welt überzeugt und voller Intrigen, Machtgier und Spannung steckt.

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Rezensionen von C. P.:

Wie bestehle ich meinen Vater in 5 Stunden?

Heiress Takes All von Emily Wibberley; Austin Siegemund-Broka

Die ersten 15 Jahre ihres Lebens gehörte Olivia Owens zur High Snobiety, bis ihre Mutter die Scheidung einreichte. Seitdem müssen die 17-jährige Olivia und ihre Mutter mit dem Geld knappsen, während ihr millionenschwerer Vater nun bereits seine dritte Hochzeit plant. Ein Megaevent, an welchem Olivia die Konten ihres Vaters um ein paar Millionen Dollar erleichtern will.

Gemeinsam mit vier anderen, die sie zu ihrer Diebescrew zählt. Zunächst läuft alles wie geschmiert, doch verschiedene Gäste sorgen für unerwartete Probleme und Überraschungen.
Ich fand es beim Lesen faszinierend, welche Ideen Olivia hatte, um die Sicherheitsvorkehrungen bei der Feier zu umgehen und an die Kontodaten zu gelagen, welche ihr Vater im Safe hinterlegt hat. Mit diesen Ideen im Kopf hat sie ihre Crew zusammengestellt und auf ihre Art arbeitet diese auch sehr gut zusammen. Nach einer spannenden Szene während der Hochzeit gleich zu Beginn im Buch wird man 5 Stunden zurückgeworfen und darf mitfiebern, wie es zu dieser Szene kommen wird. Hier hatte ich manchmal das Gefühl, dass diverse Rückblicke die Spannung unangenehm ausbremsen, zudem werden viele Personen vorgestellt, was sich ebenfalls etwas zieht. Doch dann ging es endlich los - und die erste Nervensäge durchkreuzt ihren so herrlich durchdachten Plan. Und von da an muss Olivia mehrfach improvisieren, und dennoch tauchen immer wieder neue Probleme und Überraschungen auf. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass Olivias Ex-Freund Jackson auf der Gästeliste steht und nicht glücklich über ihr Fake-Date ist, mit welchem sie auf der Hochzeit ihres Vaters auftaucht. Das wäre dann der romantische Part, wenn auch erst später. Zunächst ist sie Jackson gegenüber ziemlich auf Krawall gebürstet, was sich im Laufe des Romans klärt.
Mehr will ich gar nicht verraten, man darf nicht vergessen, dass Olivia und ihre Leute teils eben noch recht jung sind, da kochen die Emotionen auch schonmal etwas hoch und vieles läuft alles andere als professionell ab. Im Großen und Ganzen hab ich mich gut unterhalten gefühlt, nur die Längen zu Beginn haben mir weniger gefallen und das ein oder andere Klischee wurde etwas strapaziert. Im Printexemplar sind in den Klappen zwei Bilder mit der Protagonisten, vorn eine gewisse Szene mit Jackson und hinten die Diebescrew. Und die Hochzeitstorte auf dem Cover spielt auch eine gewisse Rolle. Ich werde auf jeden Fall auch Band zwei lesen, welcher im Buch angekündigt ist.

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Rezensionen von C. P.:

Nach dem grandiosen Abenteuer ist vor dem grandioseren Abenteuer

Die Spurenfinder und das Drachenzepter von Marc-Uwe Kling; Johanna Kling; Luise Kling; Elisabeth Kling

Gerade eben haben die Kinder des Spurenfindes Elos von Bergen, Ada und Naru, von dem großen Geheimnis über sich erfahren (und den Mordfall aus Band 1 gelöst), wartet auch schon der nächste große Fall auf sie: König Fredlaff wurde das legendäre Drachenzepter entwendet, und das kurz vor den wichtigsten Feierlichkeiten des Landes.

Ein Fall, der sich als umfangreicher gestaltet als zunächst gedacht.
Nach dem ersten Fall war mir klar, dass ich auch hier wieder mit dabei sein muss, wenn der Spurenfinder und seine Kinder den neuesten Fall knacken. Ihre Vorgehensweise ist herrlich unkonventionell und amüsant zu verfolgen. Tatsächlich ist die Suche nach dem Zepter schnell beendet, doch geht es danach erst so richtig los. Denn vor lauter Panik hat der König sämtliche erreichbaren Spurensucher und -finder aktiviert und einige, nunja, sind sich nicht ganz grün. Was auch an deren Folt-, äh, Untersuchungsmethoden liegen könnte. Ebenso ist die einstige Clique rund um Elos mit Minna und Silas wiedervereint und gemeinsam mit Ada und Naru geraten sie auf die Spur einer mächtigen Intrige, in welcher die gefährlichen Nachtmagier eine gewichtige Rolle spielen.
Der zweite Band ist ein Riesenspaß und steht dem ersten Band in nichts nach. Ich sehe es als großen Vorteil, dass Marc-Uwe Kling seine Töchter mit ins Boot geholt hat, so sind die Szenen mit den Kindern um einiges authentischer, während Vater Elos seinem trockenen Humor frönt oder Minna pikante Details von früher ausplaudert. Einige Personen aus dem ersten Band kommen erneut vor sowie ein gewisser Esel mit Hut und neben der inhaltlich hervorragenden Unterhaltung bekommt auch das Auge dank der grandiosen Illustrationen im Buch wieder ordentlich was geboten.
Empfehlen kann ich übrigens auch die Autorenlesung als ungekürztes Hörbuch, das hat mir ebenfalls sehr gefallen. Marc-Uwe Kling bringt seine ihm eigene Art von Humor hier hervorragend mit ein und verleiht durch seine Intonation den Figuren so herrlich viel Charakter, den Spaß wollt ich mir nicht entgehen lassen. Beim Hörbuch ist ein Booklet mit einigen Illustrationen aus dem Buch sowie einer Karte mit dabei. Sehens-, hörens- und lesenswert!

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