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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Tara:

Paris im 19. Jahrhundert

Montmartre - Licht und Schatten von Marie Lacrosse

Die Handlung beginnt mit dem Prolog im Juni 1966. Mit Hilfe der Hebamme Marianne kommt zuerst Elise - in einem der Elendsquartiere, in dem die ärmste Bevölkerungsschicht von Paris wohnt - und dann Valérie in einer vornehmen Wohnung am Boulevard de Clinchy - zur Welt. Der Kontrast könnte kaum größer sein.

Im Anschluss geht es zwölf Jahre später weiter.
Elise arbeitet gemeinsam mit ihrer Freundin Louise und ihrer Mutter Jeanne in einem Waschsalon. Sie träumt von einem Leben als Tänzerin.
Valèrie wird durch ihrem Vater ein Studium an der Pariser Kunstakademie ermöglicht. Allerdings werden ihr als Frau dort einige Steine in den Weg gelegt.
Die Leben von Elise und Valèrie könnten kaum unterschiedlicher sein. Während die eine hart für ihren Lebensunterhalt arbeitet, genießt die andere ihre Privilegien. Dennoch begegnen sich die Protagonistinnen immer wieder.

Mit ihrem lebendigen Schreibstil hat mich die Autorin direkt in die Vergangenheit und nach Paris befördert.
Es gelingt ihr sehr gut die Lebensverhältnisse der damaligen Zeit einzufangen und die gesellschaftlichen Unterschiede der verschiedenen Bevölkerungsschichten darzustellen.
Mit Elisa und Valèrie hat sie zwei starke Protagonistinnen erschaffen.

Besonders gut gefallen haben mir die Verknüpfungen zwischen Fiktion und Realität. Das Setting, bekannte Schauplätze, historische Persönlichkeiten insbesondere Künstler, die Kunstszene mit ihren verschiedenen Stilrichtungen, bedeutsame Gemälde und vieles mehr machen die Geschichte zu einem greifbaren Erlebnis, von dem ich das Gefühl hatten mitten drin zu sein.

Der Roman ist in fünf Teile gegliedert und jedes Kapitel beginnt mit dem Ort, Tag, Monat und dem entsprechendem Jahr. Durch diese Angaben konnte ich mich durchgehend gut orientieren.

Zu Beginn gibt es eine Karte, die die Straßenverläufe von Montmartre 1880 abbildet und eine Übersicht über die bedeutsamen Figuren der Handlung, in der die historischen Persönlichkeiten gekennzeichnet sind. Aufgrund der hohen Anzahl der Charaktere fand ich diese ausgesprochen hilfreich.

Am Ende des Buches befinden sich Erklärungen zu den im Roman erwähnten Stilrichtungen und eine Auflistung der erwähnten Kunstwerke.

Mit ihren abschließenden Worten über Wahrheit und Fiktion hat die Autorin ihren Roman gelungen abgerundet.

Ich habe Valérie und Elise gerne durch ihr Leben begleitet und mich hat dieser historische Roman durchgehend gefesselt, so dass ich mich jetzt schon sehr auf den zweiten Band „Montmartre - Traum und Schicksal“ freue, der im November dieses Jahres erscheinen wird.

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Rezensionen von Cornelia:

Fantasy mit Humor und Verstand

Kerze & Krähe von Kevin Hearne

Al ist Siegelmagier, um ihn herum baut der Autor eine magische Phantasiewelt auf. Während Al Jagd auf Verbrecher macht will er seine zwei Flüche loswerden. Mit seinem schadenfrohen Begleiter Buck gibt es jede Menge Spaß. Die bunte Truppe rund um Al besteht aus Menschen, Halbgöttern und anderen Wesen.

Der Schreibstil ist originell und flüssig, mit Humor und Verstand. Die Chronik des Siegelmagiers war pures Lesevergnügen für mich. Humor und Spannung sind ausgewogen, dazwischen genug Action.

In der deutschen Fassung sind leider überdurchschnittlich viele Tippfehler, viel zu viele. Es macht den Eindruck, dass das Buch nicht korrekturgelesen wurde.

Da ich die ersten beiden Teile noch nicht kenne war der Einstieg eine Spur anstrengend. Eine neue Welt mit einigen Namen, da musste ich mich mehr konzentrieren, danach konnte ich gut folgen.

Kerze & Krähe bereitete mir unterhaltsame Lesestunden, Romane dieser Art gibt es äußerst selten. Daher empfehle ich das Buch sehr gern weiter und bin schon gespannt auf das nächste Buch von Kevin Hearne.

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Rezensionen von bine525:

Eiskalte Spannung

Aschesommer von Benjamin Cors

Schon mit dem Serienstart Krähentage hatte mich Benjamin Cors komplett überzeugt. Mir gefiel die harte Herangehensweise des Themas Rache und daraus einen ziemlichen harten Thriller zu schreiben. Auch mit dem zweiten Bund dieser Thrillerserie hat er mich wieder von der ersten Seite an komplett gefesselt und ich konnte kaum noch aufhören mit dem Lesen.

Ich liebe es einfach wenn die Personen nicht 0815 sondern äusserst speziell sind, was bei dem Ermittlerteam der Sonderermittlungsgruppe 4 definitiv der Fall ist. Serienmörder Ermittlung in Perfektion, love it! Doch es ist nicht nur die ausgefallene Story die Benjamin Cors aus der Schreibfeder schüttelt, es macht einfach Spass Wort für Wort seinem genialen Sprachstil zu folgen.
Auch mit dem Buchcover hat er quasi den Nagel auf den Kopf getroffen. Das Cover ist ebenso kein Massenprodukt, fällt sicherlich sofort im Buchladen auf und vom Titel her sehr treffend auf den Thriller gemünzt. Ich kann kaum noch den hoffentlich bald erscheinenden nächsten Serienmörderfall mit ihm erwarten! Definitive Kaufempfehlung also meinerseits.

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Rezensionen von div:

leider nicht überzeugt

Stars von Katja Kullmann

leider nicht überzeugt

Katja Kullmann hat hier einen etwas anderen Roman geschrieben, der mich sehr zwiegespalten zurück lässt. Auf der einen Seite ein sehr langatmiger Auftakt, erst ab ca 100 Seiten habe ich mich auch in der Erzählung angekommen gefühlt, auf der anderen Seite ist die Geschichte an sich sehr abstrus - Unterhaltungswert hat das Buch in der zweiten Hälfte dennoch.

Der Roman handelt von Protagonistin Carla Mittmann, eine Frau mittleren Alters, die bisher nicht so richtig erfolgreich ist - langweiliger Bürojob ohne Herausforderung, langweilige Kollegen und so weiter... Unerwartet kommt sie an viel Geld - das ändert vieles, alles ist auf einmal möglich.

Das Cover finde ich grandios und sehr stimmig - wunderschön gestaltet, und den gewissen Aufmerksamkeitseffekt.

Von mir gibt es leider keine Empfehlung, das Buch plätschert vor sich hin - ja etwas unterhaltsam, aber mehr eben nicht.

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Rezensionen von Petra:

Mensch und Drache

Dragons in Secret - Jadeblut von Andreas Suchanek

Ich kenn mich mit den Fachausdrücken wie High Fantasy oder ähnliche nicht aus. Für mich war dies eine spannende Drachengeschichte über diese Geschöpfe die sich in der Menschenwelt verstecken und das seit ein paar Hundert Jahren. Sie können sich wandeln von Drachen in Menschen und zurück. Ashley erfährt an ihrem einundzwanzigsten Geburtstag das sie ein ebensolches Geschöpf ist.

Eine neue Welt, eine neue Zeitrechnung tut sich auf, aber sie bekommt auch neue Freunde, Drachen diesmal aber in Menschengestalt sehr ansehnlich.
Der Autor kann einfach gut Fantasy erzählen, seine Mischung aus phantastischen Gestalten und Menschen die mit ihnen interagieren ist immer spannend und sehr unterhaltsam. Das Buch vor Ende weglegen um so etwas profanes wie arbeiten oder schlafen ist fast unmöglich.
,Die Geschichte ist sehr komplex, wie kam Ashley an ihre Drachenexistenz, war waren ihre Eltern, welchem Clan gehört sie an, warum wird sie verfolgt, viele Fragen und nicht alle werden in diesem Buch beantwortet. Zum Glück kommt der nächste Band schon im November.
Ashley und das Drachentrio Caleb, Jaco und Greyson stehen vor einer fast unlösbaren Aufgabe, die Geschichte der Drachen wieder umzuschreiben. Denn eindeutig wurde in der Vergangenheit einiges falsch erzählt oder weggelassen. Ich habe richtig mit gefiebert bei den Kämpfen und war über den Cliffhanger am Ende richtig entsetzt.
Denn solche sympathischen Figuren über die man außerdem auch noch lachen kann gibt es nicht so häufig. Die Bösen sind ignorante Idioten nicht schade darum wenn sie eins auf dem Deckel kriegen.

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Rezensionen von Nele33:

berührend

Flusslinien von Katharina Hagena

Auf das Buch Flusslinien von Katharina Hagena habe ich mich sehr gefreut, da ich den Schreibstil der Autorin sehr mag. Was soll ich sagen, ich wurde nicht enttäuscht.

Margit ist schon 102 Jahre und lebt in einer Seniorenresidenz in der Nähe des römischen Gartens Hamburgs, in den sie sich jeden Tag von Artur fahren lässt, um ihren Gedanken freien Lauf zu lassen.

Ihre Verbundenheit zu diesem Garten hängt mit ihrer Mutter und deren Freundin zusammen, ein Geheimnis welches sie in sich trägt. Luzie hingegen hat mit eigenen Problemen zu kämpfen und Artur hadert mit einer Schuld, die er meint, auf sich geladen zu haben.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der drei Protagonisten Margit, ihrer Enkelin Luzie und Artur in einzelnen Kapiteln. Die Autorin versteht es wieder einmal, mit ihrem ruhigen und einfühlsamen Schreibstil eine ganz besondere Atmosphäre zu schaffen, die Einblick in das Leben unterschiedlicher Generationen gibt. Besonders beeindruckend ist die Entwicklung von Einzelkämpfer zur Öffnung anderen Menschen gegenüber.

Die Themen Familie, Freundschaft, Leben, Tot und Trauer finden einen angemessenen Platz in dem Roman.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Spannender Cosy Crime auf Sylt

Tod im Friesenhaus von Eric Weißmann

Dorothea Hußmann hat ihr Haus und ihr Antiquariat in die Hände von Immobilienmakler Kristan Dennermann gegeben. Denn sie will ihr Rentnerinnenleben genießen und auf große Weltreise gehen. Als Dennermann die Immobilie besichtigen will, macht er allerdings eine schreckliche Entdeckung. Die alte Dame wird nie mehr verreisen.

Sie liegt erschlagen in ihrem Antiquariat. Zusammen mit Inselkommissar Jan Kröger, der ihn um seine Mithilfe bittet, macht er sich auf die Suche nach dem Mörder und kommt dabei auch an seine eigenen Grenzen.

Schon der Prolog zieht mich direkt in die Geschichte hinein und wirft erste Fragen auf. Allein in die alptraumartigen Gedanken des sympathischen Immobilienmaklers Kristan Dennermann hinein zu schauen ist so spannend, hat aber auch etwas verstörendes. Da hat er als guten Freund immer seinen Corgy Prince of Wales dabei. Und er findet durch eine Anzeige genau das Auto, das er vor Jahren mal gefahren hat, einen ganz besonderen Mini Cooper, wieder. Damit führt er uns zu den schönsten Ecken der nördlichsten Insel Deutschlands.
Dazu ein Kriminalfall, der eine ganz andere als die nach außen bekannte freundliche und zugewandte Seite der Toten zeigt. Also gibt es auch eine Menge Menschen, die ein Motiv hätten, sie aus dem Leben zu scheuchen. Neue Wendungen fachen die Spannung immer weiter an. Für mich stand der Mörder schon fest, da kommt es zu einem Showdown mit dem ich gar nicht gerechnet hatte.

Ein starker zweiter Fall, bei dem der sympathische Immobilienmakler über sich selbst hinaus wächst. Ein Fall voller menschlicher Abgründe, Neid, Hass, Eifersucht, Demütigungen und Rache. Ein Fall, der sich nachvollziehbar auflöst. Mit dessen Ende ich aber so, trotz immer wieder eingestreuter kleiner Hinweise, nicht gerechnet habe.
Ein Buch, das ich sehr gerne gelesen habe mit einer Geschichte, mich bestens unterhalten hat. Davon hätte ich gerne mehr.

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Rezensionen von Nele33:

dichter Thriller

Felsengrund von Aslak Nore

"Felsengrund" von Aslak Nore ist der 2. Band einer Trilogie um die mächtige und einflussreiche Familie Falck.

Nachdem sich die Machtverhältnisse in der Saga massiv geändert haben, hat Sasha nur ein Ansinnen, die Macht in der Familie zu halten. Nun will nach seinem schweren Unfall Hans Falck die wichtige Position einnehmen.

Doch schnell merkt er, er ist nicht mehr der Alte und braucht Unterstützung. Nachdem das Gerücht die Runde macht, dass es einen Maulwurf in der Saga gibt, der für die Russen arbeitet, bleibt Sasha keine andere Wahl als vielleicht doch wieder auf Johnny Berg zuzugehen, obwohl sie auf keinen Fall wieder etwas mit ihm zu tun haben wollte.
Als dann noch Connie Knarvik auftaucht und brisante Informationen liefert, scheint alles auf eine Eskalation hinauszulaufen.
Wie können sie den Informanten enttarnen? Ist dieses Gerücht absichtlich gestreut, oder entspricht es den Tatsachen?


Auch der zweite Band konnte mich fesseln und lieferte mit seinen Verstrickungen zwischen Familie, Geheimdienst spannende Lesestunden. Die Charaktere sind vielschichtig und die gesamte Entwicklung überzeugt und machen heute schon neugierig auf den abschließenden Band. Jedes Familienmitglied hat einiges zu verbergen und jeder ist sich selbst der Nächste.

Die Verwebung zwischen Familiensaga und zeitaktueller Geschehnisse macht Felsengrund zu einem dichten atmosphärischen Thriller.

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Rezensionen von ReiShimura:

Liebe und Hass liegen manchmal so nah beieinander

Die Garnett Girls von Georgina Moore

Ich war seitdem der Verlag das Buch angekündigt hat im Zwiespalt, ob ich es lesen soll oder nicht. Der Klappentext klang interessant und eigentlich nach einer Geschichte, die mir gefallen könnte. Abgeschreckt haben mich die Superlative, mit denen das Buch beworben wurde. Ein fulminantes Debüt und ein süchtigmachendes Familiendrama.

Meine Erfahrungen der letzten Zeit waren leider so, dass je pompöser ein Buch vermarktet wurde, umso schlechter hat es mir gefallen. Daher waren meine Erwartungen zu Beginn ein klein wenig gedämpft.
Die Beziehung der drei Schwestern Rachel, Imogen und Sasha untereinander und vor allem aber zu ihrer Mutter Margo ist vielschichtig und komplex. Einerseits spürt man eine tiefe Liebe und Verbundenheit der vier Damen zueinander, aber andererseits gibt es auch viel Konkurrenzkampf, Missgunst, Abneigung und Hass. Wie bereits im Klappentext erwähnt, leidet Margo auch noch viele Jahre nach der Trennung von ihrem Mann Richard unter eben jener Trennung. Aber auch das Thema älter werden macht ihr zu schaffen. Trotz ihrer Probleme scheint Margo aber das geschafft zu haben, dass sich wahrscheinlich jede Mutter für ihre Kinder wünscht. Nämlich das sie zu reifen und unabhängigen Erwachsenen geworden sind und mit beiden Beinen fest im Leben stehen.
Doch der erste Eindruck täuscht und je weiter die Geschichte fortschreitet, umso deutlicher wird, dass die Trennung vom Vater tiefe Spuren bei den Mädchen hinterlassen hat. Autorin Georgina Moore hat meiner Meinung nach die innere Zerrissenheit und Machtlosigkeit der Schwestern sehr gut dargestellt. Die Figuren wirken dadurch echter und realistischer, wenn auch nicht immer sympathischer. Obwohl sich Rachel, Imogen und Sasha charakterlich doch stark unterscheiden, vereint sie doch das Streben nach Anerkennung und Liebe.
Der Grundton des Buches ist getragen, melancholisch und manchmal auf ein wenig deprimierend, was bei der Grundgeschichte auch zu erwarten war. Unterstrichen wird das Ganze noch von der äußerst melodischen Stimme von Yara Blümel. Ihre Sprachmelodie passt meiner Meinung nach hervorragend zu dieser etwas bedrückenden Geschichte.
Im Laufe der Geschichte wird öfter einmal die Erzählperspektive und die zeitliche Perspektive verändert. Einerseits war dies hilfreich, um einen tieferen Einblick in die Gedankenwelt der verschiedenen Personen zu erhalten, andererseits hat es mich ab und zu auch ein wenig verwirrt. Für mich persönlich waren die Wechsel nicht immer logisch und an manchen Stellen habe ich auch den Faden verloren. Dazu beigetragen haben auch die unzähligen Personen und Handlungsstränge, die nach und nach auftauchen. Die losen Enden, die dadurch entstanden sind, haben sich dann aber nach und nach zu einem Gesamtbild verwoben und meine Verwirrung hat sich aufgelöst.
Dies hat dazu geführt, dass mich Georgina Moores Debüt nicht komplett überzeugen konnte. Ich fand das Gesamtpaket nicht ganz stimmig, wenn ich auch die Protagonistinnen sehr interessant fand. Meiner Meinung nach hätte man die eine oder andere belanglose Party weglassen können und dafür einige andere Themen intensiver und tiefer beleuchten, wie z.B. die Ehe von Sasha und Phil.
All jene die auf der Suche nach einer leichten Sommerlektüre sind, würde ich dieses Buch eher nicht empfehlen. Wer aber Lust hat sich mit komplexen Familiendynamiken und komplizierten Beziehungen zu beschäftigen der sollte sich auf jeden Fall die Zeit für dieses Buch nehmen.

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Rezensionen von Camilla :

cooler Comic

Abenteuer im Schattenwald von Lisa Feinbube

Also. Das Buch vereint so ziemlich alles was es braucht um einen Lesemuffel zu motivieren ;)

Es ist ein Comic (somit schon mal mehr Bilder als Text) Schriftgröße angenehm gut - keine Großbuchstaben, wovon z.B. das große N ein bisschen schwer für Anfänger zum Lesen ist. Wovon mich die Schriftart schon fast bisschen an die Legasthenie-Schrift erinnert.

..

Das Buch hat eine gute Länge und es ist spannend. Das selbst Entscheiden wie es weiter geht taugt den Kindern natürlich. Die meisten Bücher die so Aufgebaut sind sind aber dicke Schwarten und somit nicht für Erstleser geeignet. Deswegen bin ich sehr begeistern. Auch der Faktor, dass man nicht "alles" selbst entscheiden darf sondern gewürfelt wird wie die Geschichte weitergeht bringt zusätzliches Mitfiebern mit.

Die Idee mit dem Würfel ist jetzt nicht neu sondern von den klassischen Pen und Paper Spielen, aber finde es cool, es quasi in ein Buch umgesetzt zu haben.

Topp!

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