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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Sago:

Auf der Suche nach Antworten

The Last One - Schicksalsberührt (Band 1) von Rachel Howzell Hall

"Aber während ich zudrücke, flackert irgendetwas, vielleicht eine Erinnerung, in meinem Hinterkopf auf. Irgendjemand irgendwo hat mir einmal gesagt, dass ich zu schnell handle, zu schnell urteile, zu ungeduldig bin, um die besten Entscheidungen zu treffen, dass ich sorgfältiger über die Konsequenzen nachdenken muss.

"

Kai erwacht orientierungslos in einer fremd erscheinenden Welt. Selbst ihren Namen und Worte muss sie erst wiederfinden. Als ihr eine Diebin auch noch ihre Kleidung und ihr Amulett stiehlt, verschlägt es sie in das von Krankheit und Verfall gezeichnete, feindselige Dorf Maford. Ausgerechnet die Diebin und ihr Bruder, der äußerst attraktive Schmied Jadon, nehmen sie auf. Auf der Suche nach Antworten warten auf Kai nicht nur Überraschungen, sondern auch jede Menge Gewalt...

Das Buch barg für mich Licht und Schatten. Zu Beginn zog mich die düstere Schilderung des Settings in seinen Bann. Andererseits fand ich die Ursache, warum Kai in Maford festgehalten wird, arg konstruiert und der Aufenthalt im müffelnden Maford zog sich recht lang hin. Die Suche nach Kais Identität hat mich gefesselt, aber weder Kai selbst noch Jadon oder die beiden als Paar konnten mich berühren. Zum Ende hin wurde es noch einmal spannend als Überleitung zum zweiten Teil der Dilogie. Insgesamt wieder einmal ein Buch, dessen Inhalt nicht ganz mit der Individualität des wunderschönen Farbschnitts mithalten kann.

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Rezensionen von Ele:

Die Ritterburg

Nach dem Sommerregen von Kristina Pfister


Nach dem Sommerregen, Familienroman von Kristina Pfister, 350 Seiten, Fischer Verlag.
Der neue Roman von Kristina Pfister.
Die Familie Ritter trifft sich immer wieder in ihrem Ferienhaus, in dem sie früher den ganzen Sommer verbracht haben. Als sie zum 70. Geburtstag des Vaters dort zusammenkommen, ist es anders als gewohnt.

Inzwischen sind die Kinder selbst erwachsen, Cecilia die Älteste und Vernünftige, die immer alles wuppt und alles im Griff hat. Jonas der mittlere, Lehrer aber im Innersten ein Kind geblieben und Marika die jüngste, das Nesthäkchen, die ungewollt schwanger ist. Die Eltern lassen sich scheiden und das Haus soll verkauft werden. Deshalb beschließen die Geschwister sich zu ein paar letzten Wochenenden dort zu treffen und das Ferienhaus, welches nicht nur voll von altem Gerümpel sondern auch voller Erinnerungen ist, auszuräumen.
Jedes der Kinder, aber auch die Eltern haben ihre Probleme und Geheimnisse, welche nach und nach ans Licht kommen. Besonders für die Kinder ist es schwer loszulassen, da die Ferien und die Kindheit damals unbeschwert waren.
Das Buch teilt sich in vier Teile, beginnt mit dem Sommer und endet im Frühling. Die Kapitel sind wie die Wochenenden in Freitag, Samstag und Sonntag eingeteilt. Dazu kommen die Leseabschnitte die mit einer den Inhalt zusammenfassenden Überschrift versehen sind. Der Erzählstil ist flüssig, lebensnah und mit viel Humor, jedoch sind immer wieder Abschnitte die nachdenklich und traurig machen. Die Autorin schreibt im auktorialen Stil, so werden die Ansichten der verschiedenen Personen gut herausgearbeitet.
Die Figuren sind gut beschrieben und richtig authentisch, sie handeln nicht immer vernünftig aber glaubhaft. Meine Lieblingsfigur ist Cecilia, mit ihr konnte ich mich am ehesten identifizieren. Doch auch die anderen Personen sind sympathisch, eine Entwicklung war feststellbar. Nur Marianne, die Mutter mochte ich nicht, sie wirkt egoistisch und kalt. Hier werden eigentlich alltägliche Familienthemen äußerst gefühlvoll und lebensnah erzählt. Ehekrisen, überforderte Mütter, Spannungen im Geschwistergefüge, wie in so vielen Familien.
Den am Kapitelanfang kursiv geschriebenen Unterhaltungen, Chats bzw. Briefen konnte ich nicht immer folgen. Das war manches Mal zusammenhanglos und verwirrend. Die Spannungskurve war nicht besonders hoch, doch zum Ende hin wollte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Eine schöne Urlaubslektüre, die ich empfehlen möchte. Wer humorvolle Familiengeschichten, mit kleinen Verwicklungen mag, wird hier gut unterhalten. Mir hat der Roman gefallen. 4 Sterne.

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Rezensionen von liesmal:

Ein Ort, an dem Frauen sicher sind

Die Frauen vom Rosenhag. Traum vom Neubeginn von Corina Bomann

Schauplatz der Geschichte, zu der es einen Folgeband geben wird, ist die Hafenstadt Karlskrona in Schweden Anfang des 20. Jahrhunderts.

Liv gehört durch die Heirat mit Sten zur sogenannten „besseren Gesellschaft“. Doch sie lebt in einer lieblosen Ehe in einer Zeit, in der immer noch viele Frauen würdelos behandelt wurden, und zwar nicht nur körperlich, sondern auch seelisch.

Es war eine zum Himmel schreiende Ungerechtigkeit.

Eine Szene, in der Liv großen Mut beweist, zeigt, dass erst durch Frauen, die sich trauen, etwas bewegt werden kann, damit Frauen in der Zukunft anerkannt werden.

Marlene ist eine Frau, die sich für andere Frauen einsetzt. Sie ist eine Arbeiterfrau, deren Mann, ein Seefahrer, auf See gestorben ist.

Durch Zufall lernen sich die unterschiedlichen Frauen Liv und Marlene kennen. Langsam wird ihre Verbindung enger, und es ist schön zu lesen, wie die beiden ungleichen Frauen zu Freundinnen werden.

Marlene träumt von einem Ort, an dem Frauen sich sicher fühlen können. Dann ist da plötzlich dieses kleine Wildhüterhaus…

Kurze Kapitel und damit verbunden ein ständiger Perspektivwechsel sorgen für eine Spannung, die einfach nicht endet. Fast sieht es so aus, als ob sich Marlenes Traum erfüllen könnte. Doch es liegen eine Menge Steine im Weg. Auch Liv hat mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen, und die Rechte der Frauen lassen wirklich kaum eine Möglichkeit, ihr Vorhaben zu verwirklichen.

Schön wird es – und hoffnungsvoll – als das Rosenhag ins Spiel kommt. Wieder einmal habe ich mit diesem Buch einen von A – Z fesselnden Roman von Corina Bomann gefunden, durch den ich viele spannende Lesestunden erleben konnte und den ich sehr gern weiterempfehle.

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Rezensionen von liesmal:

Die Siebzigerjahre spannend und realistisch

Die Kriminalistinnen. Acht Schüsse im Schnee von Mathias Berg

Im Düsseldorfer Präsidium werden Lucia Specht und ihre Kolleginnen zu den ersten weiblichen Kriminalistinnen ausgebildet. „Acht Schüsse im Schnee“ ist der zweite Band aus der Reihe „Die Kriminalistinnen“ von Mathias Berg.

Ich habe gar nicht gemerkt, dass es einen ersten Band gibt, so dass ich dieses Buch unabhängig von dem vorhergehenden gut lesen konnte.

Ich kenne bereits andere Bücher von Mathias Berg und bin auch hier wieder begeistert von seinem lebhaften Schreibstil. Als Kind der Fünfzigerjahre konnte ich mich sehr gut und auch gern auf die Siebzigerjahre einlassen und mich in vielen realistisch wiedergegebenen Situationen an die zurückliegende Zeit erinnern. Zum Beispiel, wie es damals den berufstätigen Frauen in vermeintlichen Männerberufen ging, hat der Autor passgenau geschildert. Auch Lucia und ihren Kolleginnen wird es in der beruflichen Männerwelt nicht immer leicht gemacht.

Sehr gut gefällt mir, die Gedanken lesen zu können, die der Hauptprotagonistin Lucia durch den Kopf gehen. Das ist durch die Kursivschrift gut erkennbar.

Lucia wird konfrontiert mit der Aufklärung zweier Fälle, einem amtlichen und einem aus ihrer eigenen Vergangenheit. Ich bin beeindruckt davon, wie die zwei doch unterschiedlichen Fälle so miteinander verflochten werden, als wäre es eine einzige Geschichte.

Nun habe ich wieder viel über Bergs Beschreibungen der Zeit geschrieben. Ebenso begeistert bin ich allerdings auch davon, wie die Kriminalistinnen an die Aufklärung des Mordes an dem Millionär Theo Ellerbeck herangehen, der vor seiner Villa mit acht Schüssen getötet worden ist. Spannend von A – Z. Gern empfehle ich diesen Krimi nicht nur den Fans der Siebzigerjahre.

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Rezensionen von Hanni1509:

Romance Suspense

Loverboy - Niemand liebt dich so wie ich von Antonia Wesseling

Antonia Wesseling hat wieder einmal abgeliefert! Romance Suspense ist derzeit mein Lieblings-Genre in dem ich mich ab Seite 1 verlieren kann. Eine gute Mischung aus Love-Story und Thriller. Vom Loverboy-Effekt hatte ich bis zu diesem Buch noch gar nichts gehört, daher war auch der Titel für mich kein Spoiler.

Der Schreibstil war fesselnd und ich flog nur so durch die Seiten. Den starken Willen von Lola ihre Freundin zu finden war für mich sehr bewunderswert. Durch die kurzen Kapitel bekam man immer wieder kleine Häppchen aus Vivis Vergangenheit geliefert, die die ganze Story immer spannender machten. Anfangs war ich mir nicht sicher ob ich ihrem Bruder trauen will, doch im Laufe des Buches wurde er mir sympathischer und zeigte seinen weichen Kern.

Mit dem Ende hatte ich eindeutig nicht gerechnet. Zumindest nicht mit dem zweiten Teil des Endes. Die Autorin hat den Loverboy-Effekt sehr gut aufgezeigt und ich hoffe, dass dadurch vielleicht auch einige junge Mädchen davon lernen werden.

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Romance Suspense

Loverboy - Niemand liebt dich so wie ich von Antonia Wesseling

Antonia Wesseling hat wieder einmal abgeliefert! Romance Suspense ist derzeit mein Lieblings-Genre in dem ich mich ab Seite 1 verlieren kann. Eine gute Mischung aus Love-Story und Thriller. Vom Loverboy-Effekt hatte ich bis zu diesem Buch noch gar nichts gehört, daher war auch der Titel für mich kein Spoiler.

Der Schreibstil war fesselnd und ich flog nur so durch die Seiten. Den starken Willen von Lola ihre Freundin zu finden war für mich sehr bewunderswert. Durch die kurzen Kapitel bekam man immer wieder kleine Häppchen aus Vivis Vergangenheit geliefert, die die ganze Story immer spannender machten. Anfangs war ich mir nicht sicher ob ich ihrem Bruder trauen will, doch im Laufe des Buches wurde er mir sympathischer und zeigte seinen weichen Kern.

Mit dem Ende hatte ich eindeutig nicht gerechnet. Zumindest nicht mit dem zweiten Teil des Endes. Die Autorin hat den Loverboy-Effekt sehr gut aufgezeigt und ich hoffe, dass dadurch vielleicht auch einige junge Mädchen davon lernen werden.

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Rezensionen von liesmal:

Grimms Märchen bewegend erleben

52 kleine & große Eskapaden an der Deutschen Märchenstraße von Silke Kuri

Schon als Kind habe ich die Märchensammlung der Gebrüder Grimm geliebt und einige immer wieder gelesen.
Jetzt ist im Verlag Dumont ein Buch erschienen, das viele dieser Märchen greifbar erleben lässt, das Märchenfreunde nach draußen lockt und Lust auf "52 Eskapaden an der Deutschen Märchenstraße" macht.

Die Autorin beschreibt verschiedene Stationen auf über 600 Kilometern und führt dabei mit vielen Fotos, zum Großteil von ihr selbst gemacht, vom Süden Deutschlands bis in den Norden. Neben ihren Beschreibungen gefällt mir ihr kurzes Fazit am Ende jeder Station, ebenso wertvoll sind die stichwortartigen Angaben über Dauer & Strecke, Ausrüstung, Übernachtungsmöglichkeiten und vieles mehr. Eine Karte mit der jeweiligen Streckenansicht und eine Gesamtkarte mit Übersicht aller Stationen machen das Ganze komplett. Allerdings möchte ich auch die „runden Ecken“ erwähnen, die nicht zu verachten sind.

Ich bin total begeistert, weil ich spüre, dass Märchen, und daraus dieses Buch zu machen, für Silke Kuri eine Herzensangelegenheit bedeuten und sie mit großer Liebe dabei ist.

Ohne erstmal zu reisen, macht bereits das Buch große Freude, weil ich mich an viele Märchen erinnere. Am liebsten würde ich allerdings die meisten Stationen selbst erleben, ob zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Boot.

Sehr gern empfehle ich das Buch allen Märchenfreunden und denen, die es (vielleicht) werden wollen.

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Rezensionen von Petra:

Weniger ist mehr

Storybook Ending - Bis ans Ende aller Seiten von Moira Macdonald


April ist einsam im Home Office, Laura ist alleinerziehend und ziemlich gestresst, Westley arbeitet in einer Buchhandlung ist mit dem Kopf eher in den Wolken als das er seine Umgebung wahrnimmt. Die beiden Frauen finden Westley interessant und trauen sich aber nicht ihn anzusprechen. April legt einen Brief für ihn in ein Buch so das er ihn finden sollte.

Aber Laura findet ihn und so entwickeln sich Missverständnisse und Geheimnisse wie in einem Schneeballsystem.
Alle drei Hauptcharaktere sind sehr speziell. Auf der einen Seite liebenswert aber irgendwie verpeilt. Überforderung, Langeweile und Angst vor sozialen Kontakten machen ihnen das Leben schwer. Da gibt es nur Bücher für die Flucht aus der Wirklichkeit. Dazu kommen noch die anderen Mitarbeiter in der Buchhandlung die auch nicht ganz einfach sind.
Die Grundidee ist Klasse, aber an der Umsetzung hat es meiner Meinung nach gehapert. Es war alles zu langatmig erzählt. Szenen mit einem gewissen Pfiiff wurden tot geredet. In der Kürze liegt die Würze. Manchmal ist weniger mehr. Alles altbekannte -Sprüche wie so oft liegt ein Körnchen Wahrheit darin. Wenn man beim Lesen denkt, wann kommt er endlich zur Sache dann wird es langweilig.
Ich mochte die Figuren und die Entlwicklung am Ende war wieder gelungen nur der Anfang und das Mittelteil das war zuviel des Guten.

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Rezensionen von peedee:

Amüsant und teilweise auch nachdenklich machend

Älter werden ist wie jung sein, nur krasser von Susanne Fröhlich; Constanze Kleis

Die Autorinnen und Freundinnen, beide in ihren Sechzigern, zeigen auf, welche Erwartungen wir an das Alter haben und welche ungebetenen Gäste bei zunehmendem Alter dauerhaft bei uns einziehen: körperliche Beschwerden, ungewollter „Faltenwurf“, Schlupflider oder einfach allgemein die böse Schwerkraft.

Dabei werden aber auch alte und neue Liebe thematisiert, Freundschaft, Finanzen, Einsamkeit und Regelung von letzten Dingen. Sie sagen: „Der Notausgang aus dem Alters-Grau: Humor, Zuversicht und Mut.“ Los geht’s…

Erster Eindruck: Das Cover, das wie eine Torte mit Zuckerglasur gestaltet ist, gefällt mir gut. Aber noch mehr gefällt mir der Buchtitel – herrlich!

Ich „kenne“ die beiden Autorinnen aus den Medien, will heissen, dass ich sie selbstverständlich nicht wirklich kenne. Von Frau Fröhlich habe ich bereits „Treuepunkte“ sowie „Und ewig grüsst das Moppel-Ich“ gelesen; beide Bücher haben mich gut unterhalten. Von Frau Kleis habe ich bisher noch kein Buch gelesen.
Mir hat der oftmals bissige Humor sehr gefallen („kaum mehr Rückgrat als eine Biskuitrolle“). Viele Dinge haben mich absolut amüsiert, da ich ähnliche Situationen schon in meinem Umfeld erlebt habe. Andere Dinge hingegen haben mich – nicht verheiratet, keine Kinder – weniger angesprochen. Ich fand es sehr gut, dass auch unangenehme Themen wie Regelung von letzten Dingen oder Geld vorkamen.
Longevity, die Langlebigkeit, ist ein aktuelles Top-Thema (man beachte die Flut an Informationen zu diesem Stichwort): Eigentlich möchte jeder alt werden, aber nicht alt sein. Es wird dabei ein Tech-Trillionär erwähnt, der den Tod für „optional“ hält und sein striktes System „Don’t die“ (das Ziel ist klar!) verfolgt. Dazu gehören u.a. täglich die Einnahme von 111 Nahrungsergänzungsmitteln, Arztbesuche, viel Sport, die letzte Mahlzeit um 11 Uhr. Dieser Plan ist für mich verstörend. Aber jeder, wie er mag.

Wichtige Punkte für mich: Die Komfortzone verlassen und immer wieder mal was neues wagen (das ist eine ständige Baustelle von mir, denn die Komfortzone ist halt schon sehr gemütlich…). Und auch mal wieder Anfänger sein. Und aktiv der Einsamkeit gegenübertreten. Und alles mit Humor. Und, und, und… 3 Sterne.

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Rezensionen von Gavroche:

Birgit und Nadia

Wir sehen uns wieder am Meer,1 Audio-CD, 1 MP3 von Trude Teige

Ich kenne nur den ersten Band, "Als Großmutter im Regen tanzte", aber spätestens jetzt steht fest, dass ich auch den zweiten Band unbedingt lesen oder hören möchte. Dieses Buch habe ich gehört und habe immer ganz gebannt der wunderbaren Stimme von Yara Blümel gelauscht.
Norwegen 1944.

Birgit ist Krankenschwester, sie lernt Russisch, aber dann verstirbt ihr Russisch-Lehrer, in den sie verliebt war, trotz des Altersunterschieds. Sie muss einen Neuanfang wagen, zieht weg und beginnt den Dienst in einem neuen Krankenhaus. Dort ist sie wegen ihrer Sprachkenntnisse sehr gefragt, aber es ist auch gefährlich zu zeigen, dass man Russisch und auch Deutsch spricht. Die neue Arbeit beinhaltet mehr als nur die Arbeit als Krankenschwester. Birgit ist eine Freundin von Tekla (der Großmutter).
Nadia, eine 17jährige aus der Ukraine, arbeitet mit ihrer Freundin als Zwangsarbeiterin in der Fischfabrik. Die Zustände sind schlimm. Aber vielleicht hilft ihr ein Mann dort heraus?
Eindringlich schildert Trude Teige die Geschichte der beiden jungen Mädchen und dieses Mal liegt der Fokus auf Russland und der Ukraine. Und es geht um Spionage.
Eine Geschichte, die zeigt, wozu Menschen fähig sind - im negativen, aber auch im positiven Sinne.

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