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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von gabiliest:

Auch Wünsche erfüllen will gelernt sein

Ein Otti für alle Fälle - Verflixte Steinerei! von Nicola Anker

Hast du schon einmal einen Otti gesehen? Nein? Das ist kein Wunder, denn normalerweise sind Ottis unsichtbar. Nur mit Seifenwasser müssen sie aufpassen, dann sieht man sie nämlich. Wie du aber trotzdem Ottis sehen kannst, ist ganz einfach: Nicola Anker hat über sie ein ganz tolles Buch geschrieben.

Schon am Anfang gibt es natürlich ein Otti-Bild und du erfährst jede Menge über diese knuddeligen magischen Tiere. Dazu gibt es viele bunte und lustige Bilder von Nikolai Renger. Also jetzt –Buch auf!

Ottis gibt es schon sehr lange, mit ihren Zaubersteinen helfen sie Menschen und Tieren. Heute bekommt jedes Otti-Kind in der Schule seinen ersten eigenen magischen Stein. Otti Wurfel wünscht sich einen Spaßstein, denn er ist ein kleiner Witzbold. Aber wieso bekommt er einen Wunschstein- was soll Wurfel denn mit dem? Der ist ja furchtbar langweilig! Kann man den nicht umtauschen? Steinkundelehrer Moosbert willigt unter einer Bedingung ein: Zuerst muss Wurfel den Menschen Wünsche erfüllen. Welchen Menschen? Wurfel kennt ja gar keine!

Als Wurfel dann doch eine Familie findet, steht dummerweise ein Kübel mit Seifenwasser auf der Terrasse, und verflixt- Wurfel wird sichtbar. Schnell erkennt er, dass alle Familienmitglieder seine Hilfe brauchen könnten. Und Wurfel zaubert mit dem Wunschstein, doch alles geht schief! Aber nicht nur der Zauber funktioniert ganz verkehrt, Wurfel hat in der Schule Dinge über Menschen gelernt, die so gar nicht stimmen können. Menschen trinken aus der Kloschüssel oder mögen besonders stinkende Pupse – das ist doch echt grauslich. Doch trotzdem schließt ihn die Familie fest ins Herz, denn Wurfel hat ihnen etwas gebracht, das alle mögen- Spaß!

Nicola Anker hat mit “Ein Otti für alle Fälle– Verflixte Steinerei!” ein witziges, warmherziges Kinderbuch geschrieben, das mittels durchgehender, farbiger Illustrationen von Nikolai Renger zu einem echten Hingucker wird. Schon das fröhliche Hardcover lässt erahnen, dass Wurfel mit seinem Wunschstein für Erstaunen sorgt. Wurfel ist so knuddelig beschrieben, manchmal etwas hilflos, aber immer fröhlich und einfach zum Liebhaben. Ein besonderer Spaß ist, dass Lehrer Moosbert im bairischen Dialekt spricht, der immer ausgeprägter wird, je mehr er sich ärgert. Aber in wenigen Sätzen werden auch ernste Probleme dargestellt wie Überforderung in der Arbeitswelt und Depression. Sollten Kinder hier nachfragen, bietet die Geschichte einen guten Gesprächsansatz.

Das Buch wird für Kinder ab sieben Jahren empfohlen und eignet sich durch die kurzen Kapitel, die große Schrift und das dicke Papier gut zum Vorlesen und ersten Selberlesen. “Ein Otti für alle Fälle– Verflixte Steinerei!” gehört für alle gut sichtbar in jedes Kinderbuchregal!

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Rezensionen von yellowdog:

Mein Hasenherz schlägt schneller

Freunde von früher von Micha Lewinsky

Bela ist ein Mann Anfang Fünfzig und befindet sich mitten im Midlife, also noch keine Krise, aber die Erinnerungen an seine Zeit mit Freunden in der WG sind nostalgisch.
Seine Freundin Katja hat den Vorteil, dass sie jung ist. Und dann auch noch schwanger. Bela weiß nicht genau, wie er das finden soll.

Er ist ein typisch zweifelnder, unsicherer Protagonist, der aber nur wenig an den von Micha Lewinskys ersten Roman „Sobald wir angekommen sind“ erinnert.
In mehreren Passagen geht es in die Vergangenheit, sogar Kindheit. Es wird gezeigt, was Bela geprägt hat.
Das Absurde von dem Buch hat „Freunde von Früher“ nicht. Es ist aber nicht schlecht geschrieben und ich könnte mir den Stoff gut als Fernsehfilm vorstellen.

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Rezensionen von DoraLupin:

Eine richtig tolle Dilogie

Die Honigfrauen - Eine neue Heimat von Mirjam Müntefering

Ich kannte die Honigfrauen bereits aus dem ersten Teil der Reihe und wollte unbedingt wissen wie der Weg der drei Protagonistinnen weitergeht. Und ich wurde nicht enttäuscht, denn der zweite Teil und gleichzeitig Abschluss der Dilogie war genauso schön zu lesen wie schon der Auftakt. Ich kann die Reihe einfach nur empfehlen, bestenfalls in der richtigen Reihenfolge, da die Teile schon aufeinander aufbauen und es schade wäre den Anfang der drei zu verpassen.

Bergisches Land, 1910. Irma ist verzweifelt: Das Landcafé im Honigstal hat bei der Einweihung versagt! Es fehlen die einzigartigen Kreationen ihres verstorbenen Großvaters. Einzige Lösung scheint ihre Tante Harriet, die das Talent Ludwigs geerbt hat. Womöglich weiß sie von den geheimen Rezepten? Aber wird Irmas Großmutter die uneheliche Tochter ihres Mannes hier wirken lassen? Auch Arno lässt sich seit der Eröffnung nicht mehr blicken, während Irmas guter Freund Eugen sich höchst sonderbar verhält. Als sich ein Tester des Guide Michelin ankündigt, gilt es für die Honigfrauen, zusammenzuhalten.

Der Schreibstil war wieder sehr angenehm zu lesen, locker und sehr bildhaft führt uns die Autorin durch die Geschichte. Da wieder aus Sicht von allen drei Protagonistinnen geschrieben wurde, liest sich die Geschichte sehr abwechslungsreich und man ist immer nah an den Personen dran!

Besonders schön finde ich die verschiedenen Charaktere des Buches, da ist Irma die im Rollstuhl sitzt, aber so eine positive Aura hat und sich niemals unterkriegen lässt und immer an das Gute glaubt! Wunderbar ist aber auch der Weg von Irmas Tante Harriet zu lesen, von der einfachen Frau die nur zu Hause am Herd steht, zur Bäckerin eines Cafes. Und schließlich Auguste, die Großmutter von Irma, die auf den ersten Blick vielleicht hart wirkt, aber wenn man sie näher kennen lernt begreift man das sie eigentlich ein sehr gutes Herz hat. Es war eine Freude diese drei Frauen auf dem Weg zu begleiten.

Die Seiten sind nur so dahingeflogen und es wurde niemals langweilig in diesem Buch. Es gab immer wieder kleine Wendungen in der Geschichte, sodass ich das Buch am liebsten in einem Rutsch gelesen hätte!

Fazit: Eine ganz tolle Dilogie, die ich nur weiterempfehlen kann, vorallem wenn man starke Frauen, hübsche Cafes in der Natur und das Leben Anfang des 20. Jahrhunderts mag.

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Rezensionen von Petra:

Es geht spannend weiter

Dragons in Secret - Das Siegel von Andreas Suchanek

Der dritte Band um den Kampf zwischen Drachen und Jägern ist durch, aber noch lange nicht zu Ende. Im April kommenden Jahres erscheint der 4. Band. Wie soll ich das nur aushalten? Auf alle Fälle die ersten Bücher jetzt an einem Stück lesen.
Es ist extrem viel passiert in diesem Band. Immer wenn ich beim lesen gedacht habe, jetzt ist die Drachengemeinschaft auf der Siegerstraße passiert wieder etwas Neues.

Wie schafft es ein einzelner Autor soviel Magie zu weben, das man sich in der Geschichte wieder findet, mit kämpft, mit zittert und einmal Hoffnung und dann wieder Mutlosigkeit verspürt, eine Mütze voll Schlaft,. einen Kaffee und eine Handvoll Pistazien, dann geht es weiter mit dem Abenteuer.
Es sind viele Stränge gleichzeitig die erst nebenher, dann sich kreuzen und dann wieder getrennt verlaufen. Immer wieder Andeutungen bis hin zu einem fiesen Cliffhanger aber das ist schon Gewöhnung von den vorherigen Bänden.
Die Natürlichkeit der Figuren ist genial, sie könnten direkt der realen Welt entnommen sein. Nur für die Rolle des Lazarus müsste man zwei Personen einen, damit man soviel Machthunger, Bösartigkeit und Menschenverachtung zusammen bekommt.
Man muss folgerichtig lesen, die Bände bauen zu sehr aufeinander auf.

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Rezensionen von Tyrolia-Testleser*in:

Testleser MATTHIAS, Tyrolia-Filiale Innsbruck (10 Jahre, Bixlegg)

Die beste Spürnase der Welt von David Walliams

Testleser MATTHIAS, Tyrolia-Filiale Innsbruck (10 Jahre, Bixlegg)

Dilly und ihr Hund Watson wollen einmal weltberühmte Detektive werden, doch sie haben noch keinen echten Mordfall gelöst. Als die beiden aber an Bord eines riesigen Dampfschiffes sind, findet das Duo zahlreiche Leichen. Doch wer ist der Mörder?
Das Buch hat mir gefallen, da der Autor ausführlich geschrieben hat.

Die Schrift ist sehr groß und es gibt auch Bilder. Das ist beim Lesen Geschmackssache.

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Rezensionen von Lese:

Sensibilisiert

Ein ganz normales Wunder von Woody Brown

Der Klappentext und die Informationen über den Autor haben sofort meine Neugier geweckt. Das Buch erzählt von mehreren Menschen mit Behinderung und ihren Betreuern in einer Tagesstätte. Es zeigt ihren Alltag, ihre Gedanken, Herausforderungen und Beziehungen und macht deutlich, wie wichtig es ist, Menschen nicht aufgrund ihrer Behinderung zu unterschätzen.

Es behandelt wichtige Themen wie Vorurteile, Inklusion, Selbstbestimmung und einen respektvollen Umgang miteinander. Der ruhige, einfühlsame Schreibstil und die authentisch wirkenden Figuren haben mir gut gefallen. Die wechselnden Erzählperspektiven machen die Charaktere vielschichtig und zeigen dieselben Situationen aus unterschiedlichen Blickwinkeln, was ich sehr interessant fand.
Aktuell gibt es Kritik an der Authentizität des Romans, weil die verwendete Methode der gestützten Kommunikation (Facilitated Communication) wissenschaftlich stark umstritten ist.
Unabhängig davon empfinde ich das Buch als einen bewegenden Roman, der einen eindrucksvollen Einblick in die Lebenswelt von Menschen mit Behinderung gibt und zum Sensibilisieren anregt.

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Rezensionen von reimon:

Düster und spröde

Wildboden von Constantin Lieb

Die Liebesgeschichte der Erna Schilling und des Malers Ernst Ludwig Kirchner in einem abgeschiedenen Dorf in den Schweizer Alpen handelt 1936, also während einer Zeit, in der die Politik in Deutschland bereits dunkle Schatten wirft. Das klingt nach einem interessanten Plot. Auch das schöne Cover des Buchs hat mich angesprochen.

Überzeugt hat mich der Roman leider nicht. Die Personen sind mir gar nicht nahegegangen und das hat mir das Lesen zäh erscheinen lassen. Den Erzählstil würde ich als spröde bezeichnen. Vielleicht hat mich auch die melancholische Stimmung des Erstlingsromans von Constantin Lieb bedrückt. Es geht sehr stark um die Krankheit des Malers, seine Abhängigkeiten und natürlich um den drohenden Zweiten Weltkrieg. Natürlich habe ich da keine fröhliche, „leichte“ Geschichte erwartet. Aber leider wird das Buch erst einmal auf dem „Nicht-fertig-Gelesenes-Stapel“ landen. Vielleicht habe ich es ja auch zur falschen Zeit in die Hände bekommen.

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Düster und spröde

Wildboden von Constantin Lieb

Die Liebesgeschichte der Erna Schilling und des Malers Ernst Ludwig Kirchner in einem abgeschiedenen Dorf in den Schweizer Alpen handelt 1936, also während einer Zeit, in der die Politik in Deutschland bereits dunkle Schatten wirft. Das klingt nach einem interessanten Plot. Auch das schöne Cover des Buchs hat mich angesprochen.

Überzeugt hat mich der Roman leider nicht. Die Personen sind mir gar nicht nahegegangen und das hat mir das Lesen zäh erscheinen lassen. Den Erzählstil würde ich als spröde bezeichnen. Vielleicht hat mich auch die melancholische Stimmung des Erstlingsromans von Constantin Lieb bedrückt. Es geht sehr stark um die Krankheit des Malers, seine Abhängigkeiten und natürlich um den drohenden Zweiten Weltkrieg. Natürlich habe ich da keine fröhliche, „leichte“ Geschichte erwartet. Aber leider wird das Buch erst einmal auf dem „Nicht-fertig-Gelesenes-Stapel“ landen. Vielleicht habe ich es ja auch zur falschen Zeit in die Hände bekommen.

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Rezensionen von Katrin:

Neuinterpretation eines Klassikers

Stolz, Vorurteil und Hexerei von Melinda Taub

Ich habe das Buch in Hardcoverausführung und finde das total toll gestaltet. Es ist Papp-ähnlich und durch die feinen Bildchen doch eher verspielt wirkend.

Story:

Wir befinden uns mitten im Leben der Miss Lydia Bennet.
Sie ist die jüngste von fünf Töchtern, also eigentlich von vier, oder genau genommen sieben, aber leider starben drei ihrer älteren Geschwister kurz nach der Geburt.

Dieser Umstand macht Lydia zur siebten Tochter, einer siebten Tochter und das wiederum sorgt dafür, dass sie eine Hexe ist. Kompliziert genug?
Wohl kaum, denn noch unwissend über ihre magischen Macht und von ihren älteren Schwestern ignoriert, machte sie ihre Katze Kitty zu einem Mädchen und somit zur fünften Schwester. Lydia blieb allerdings die jüngste. Kitty und sie waren unzertrennlich und nachdem Lydia bei ihrer Tante in die "Lehre" gegangen war, konnte sie mit ihrem Zauber einiges bewirken.
Man erfährt von einer Art Hexenzirkel mit Opfergabe und dann ist ein Zeitsprung. Lydia ist mit Mr. Wickham verheiratet. Zerlumpt und nur durch einen Schutzzauber getarnt erledigt sie allerhand Alltägliches, bis sie Miss Darcy begegnet und sie von einigen Zaubern befreit. Miss Darcy bat Lydia zu sich und stellte sie zur Rede.

Während Lydia versucht, ihre magische Welt und die Gefahren, die sie mit sich bringt, zu verstehen, muss sie erkennen, dass Versprechen und Magie mächtige Folgen haben können und auch ihr Mann ist ganz anders, als er eigentlich vorgibt zu sein.

Fazit:

Anfangs war ich total begeistert vom Schreibstil und der Art diesen Klassiker neues Leben einzuhauchen, doch leider war bei mir ab einem gewissen Punkt die Luft ziemlich raus und ich musste mich zwingen weiterzulesen.
Die Autorin schreibt hier die Geschichte von Lydia nieder, es ist aber keine einfache sachliche Biografie, sondern eine Nacherzählung ihrer Erlebnisse mit sehr viel Witz und Charme, was eigentlich sehr vielversprechend ist, mich nur leider nicht überzeugen konnte.

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Rezensionen von Paul Kretzschmar:

Die Todesinsel

Düster von Ivar Leon Menger

Nachdem mich schon "Finster", der 1. Fall mit Ex-Kommissar Hans J. Stahl begeisterte, setzt Ivar Leon Menger nunmehr mit dem Nachfolger "Düster" noch eine Schippe obendrauf.
Bereits der Anfang macht dem Titel alle Ehre, als ein kleiner Junge in den 60er Jahren nach dem Mord an seiner Mutter eine grausame Kindheit durchleben muss, die seine Seele für immer zerstört.

Viele Jahre später, in den 80er Jahren, ermittelt der inzwischen pensionierte Hauptprotagonist Stahl in einer Reihe grausamster Morde auf der fiktiven Nordseeinsel Liekenoog.
Dass der Autor auch als Regisseur tätig ist, merkt man dem Buch sofort an.
Die Handlung könnte man sich perfekt auch als Film vorstellen und man fühlt sich gleich in diese Zeit versetzt mit Schlagerschnulzen a la Roy Black, Kassettenspieler, Dirty-Dancing-Film, u.v.a. damaligen Dingen.
Der Schreibstil mit den kurzen, wechselnden Kapitel ist einfach nur genial.
Jeder letzte Kapitelsatz endet entweder mit einem Cliffhanger oder einer Überraschung, bei der man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann.
Die Charaktere, sympathisch oder unsympathisch, sind so lebendig beschrieben, dass man sich direkt in sie hineinversetzen kann.
Die gesamte Handlungsatmosphäre, die Inselkulisse, ihre teilweise schrulligen Bewohner und die Urlauber tragen ihr Übriges dazu bei.
Als große Kunst empfand ich auch den Wechsel zwischen angenehmen Cosy-Crime und extremen Serienmörder-Psychothriller
Das Buch liest sich so bildhaft und detailliert, dass es ein echtes Lesevergnügen bereitet, selbst wenn der Täter nicht erst am Ende enttarnt wird. Die Spannung hält sich durchgehend und buchstäblich bis zur letzten Seite auf höchstem Niveau.
Der Autor dringt dabei tief in die Psyche der Täters ein und geht damit der existenziellen Frage nach: Ist man von Grund auf böse, oder wird man von den Umständen dazu gemacht? Eine Frage, die schon viele Psychologen beschäftigt hat.
Dieser Pageturner ist für mich eines der Highlights des Jahres und ich wünsche mir sehnlichst noch weitere Fälle des Sympathieträgers Stahl.
Ich habe nur noch zwei kleine Beanstandungen: Das Buch enthielt einige Tippfehler, die der Autor clever als Beweis der KI-Losigkeit begründet, und die extreme und ständige Raucherei, die mich störte, aber einfach der damaligen ungesunden Lebensweise geschuldet ist
Allen Krimifans kann ich nur ans Herz legen, diesen Thriller unbedingt zu lesen, sonst haben sie echt was verpasst!

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