Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Anndlich:
Weikes Welt!
Einfach Weike - Nicht perfekt, aber genau richtig von Regina Feldmann
Weike zieht mit ihren Eltern weg aus Berlin und mitten aufs Land. Weike muss sich nicht nur an den Geruch gewöhnen, sondern auch an die neue Schule. Doch eigentlich möchte sie das gar nicht, sie wäre am liebsten direkt wieder in Berlin, bei ihrer besten Freundin Minh. Doch bis dahin will sie keine Außenseiterin sein, blöderweise sind es aber die Außenseiter, die besonders nett zu ihr sind und die auch Weike schnell zu mögen beginnt.
Dennoch möchte sie Teil der coolen Angels sein, deren Outfits zwar furchtbar sind, aber Tanzen klingt doch nach einer Menge Spaß.
Einfach Weike - Nicht perfekt, aber genau richtig von Regina Feldmann ist ein humorvoller Roman für Kinder ab 9 Jahren, das das Ankommen in einer neuen Umgebung, Freunde finden und sich dabei selbst treu bleiben auf tolle Weise thematisiert.
„Nicht perfekt, aber genau richtig“ trifft den Inhalt perfekt. Weike ist nicht perfekt, agiert nicht perfekt und macht Fehler, aber sie reflektiert, entschuldigt sich, steht für ihre Fehler ein und zeigt, dass Fehler kein Beinbruch sind und einen sogar weiterbringen können. Besonders gut gefiel mir eben genau das Spiel zwischen beliebt sein, aber sich dabei selbst treu bleiben. Das wird hier immer wieder im kleinen und großen Thema. Sensibel beschreibt es auch über die Angst, die beste Freundin zu verlieren und gleichzeitig doch selbst den Wunsch nach Anschluss zu haben.
Einfach Weike - Nicht perfekt, aber genau richtig schafft es einfühlsam über Ängste, aber auch Wünsche zu schreiben und ist ein besonders ruhiger Roman über einen Umzug, der die Lebenswelt von Kindern komplett verändert.
Omi Bena bleibt der einzige kleine Kritikpunkt, den viele bestimmt auch sehr berührend und bezaubernd finden werden, aber für mich nicht in dieses Format gepasst hat, das auch wunderbar ohne fantastische Elemente ausgekommen wäre.
Rezensionen von PeLi:
ganz nett, aber nicht perfekt
Einfach Weike - Nicht perfekt, aber genau richtig von Regina Feldmann
Das Kinderbuch erzählt die Geschichte von Weike, die nach einem unfreiwilligen Umzug von der Großstadt aufs Dorf vor allem zwei Dinge im Kopf hat: möglichst schnell wieder wegkommen und bis dahin nicht zu den Außenseitern gehören. Doch das ist leichter gesagt als getan. Zwar gibt es auch hier die beliebten Cliquen mit ihren glitzernden Outfits (die für Weike eher aussehen, als hätte ein Einhorn darauf gekotzt), aber eigentlich sind die Nerds wieder deutlich netter, nur leider eben nicht so angesagt.
Die Geschichte behandelt wichtige Themen wie Freundschaft, Selbstfindung und den Mut, zu sich selbst zu stehen. Der Humor ist stellenweise charmant, und die Mischung aus Schachspielen, Tanzchoreografien und Dorfalltag ist durchaus originell. Trotzdem konnte mich die Lektüre nicht komplett begeistern. Die Handlung plätschert an manchen Stellen etwas vor sich hin, und weder Weike noch die Nebenfiguren sind mir wirklich ans Herz gewachsen. Mir fehlte ein wenig die Tiefe oder Spannung, die mich länger fesseln könnte.
Für Kinder, die selbst gerade in einer Umbruchphase stecken oder sich mit dem Thema „Dazugehören“ beschäftigen, kann das Buch sicher inspirierend sein. Mich persönlich hat es eher mittelmäßig überzeugt, deshalb vergebe ich 3 Sterne.
Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :
Love me in Autumn. Eine cinnamon spiced Romance von Laurie Gilmore
Ich war ein wenig skeptisch, ob ich schon im August ein Herbstbuch lesen sollte. Überzeugt haben mich die Autorin und die Erinnerungen an Band 1, den ich sehr gern hatte. Also las ich das Buch trotzdem gleich nach Erscheinen. Es stellte sich als überraschend spätsommerlich dar und war deshalb perfekt für jetzt!
Es geht um die Buchhändlerin Hazel, die kurz vor ihrem 30.
Geburtstag in eine kleine Sinnkrise störzt. Ist sie vielleicht zu fade und hat sie vielleicht ihre wilden Jahre verpasst? Sie kommt sich nicht so vor, als hätte sie alles richtig gemacht. Durch eine Schnitzeljagd angestachelt, geht sie mit Noah auf das Abenteuer ihres Lebens. Nicht wissend, dass Noah sie eigentlich schon länger sehr mag und jede Möglichkeit nutzen würde, um Zeit mit ihr zu verbringen....
Die Geschichte war wieder eine richtig schöne Wohlfühlgeschichte, wo ich in vielem sehr gut mitkonnte. Vielleicht lag es am eher ähnlichem Alter und ähnlichen Gedanken um den 30er damals. Ich fand beide Charaktere jedenfalls gut beschrieben und war begeistert von der Art und Weise, wie man in ihre Gedankenwelt hineingenommen wurde. Das Tempo ist eher gemütlich, was ich sehr entschleunigend fand. Wieder toll war die Stadtgemeinschaft und die Charaktere, die einem richtig ans Herz wachsen. Noah möchte man manchmal ein wenig anstupsen, aber es passt total zu ihm und ich fand das Ende deshalb auch sehr versöhnlich. Für mich war die Geschichte wunderschön und richtig zum Wegträumen mit Strand, Boot und co.
Rezensionen von PMelittaM:
Interessant und spannend
Eine Geschichte der Menschen mit Behinderung Dis/abled in der Antike von Robert Ralf Keintzel
Wie ging man im Laufe der Geschichte mit Menschen mit Behinderung um? Dieser Frage geht der Autor in diesem Band für die europäische Antike nach, viele Quellen hat er dazu gelesen und verarbeitet und die Frage sehr umfassend beantwortet.
Zunächst werden sehr ausführlich die historischen, wissenschaftlichen und medizinischen Hintergründe aufgezeigt, bevor genauer auf die Frage eingegangen wird.
Unterschiede gibt es, auch in der Antike, zum Beispiel je nach sozialen Stand. Beeinträchtigte Menschen dienten teilweise sogar als Opfergaben. Das Buch liest sich sehr interessant, ja oft richtig spannend, und erweitert den Horizont. Vieles wirkt auch bis heute nach.
Man darf allerdings keine biografische Ausarbeitung erwarten, auf reale betroffene Persönlichkeiten wird kaum eingegangen, so wird zwar zum Beispiel Kaiser Claudius erwähnt, ansonsten bleibt es aber in der Regel allgemeiner. Ein bisschen schade ist das schon, eine größere Aufnahme biografischer Betrachtungen hätte aber wohl den Rahmen gesprengt.
Das Sachbuch ist auch für Laien verständlich, man muss sich aber schon auf viel Input einlassen. Ich selbst bin sowohl medizinisch als auch historisch interessiert, außerdem selbst betroffen, so dass mir zwar einiges bereits bekannt war, ich es aber so kompakt vorzufinden, gut finde.
Wer sich dafür interessiert, wie in der europäischen Antike mit Einschränkungen und Behinderungen, egal ob angeboren oder erworben, umgegangen wurde, findet hier viel Wissenswertes, das auch für Laien grundsätzlich gut zu lesen ist.
Rezensionen von Sternzauber:
Kreativität, Lebens- und Gedankenvielfalt in spannenden Koffern
In sieben Koffern um die Welt von Roberta Schneider
Das Cover von „In sieben Koffern um die Welt“ löst bei mir große Lust zum Eintauchen in dieses Buch aus, aber auch Reiselust und Fernweh. Das Bild ist farbstark gestaltet, interessant und sehr einladend – also einfach perfekt für ein Titelbild. Außerdem zeigt es Inhalte des Buches und das gefällt mir sehr.
Das Buch erzählt von Herrn Walis, der in einer großen Hafenstadt eine Gepäckaufbewahrung betreibt. Mit ihm dürfen wir in sieben verschiedene Koffer und die dahinter verborgenen Geschichten schauen, die so manche Überraschung bereit halten…
Roberta Schneider erzählt die Geschichte in schöner und angenehm zu lesender Sprache, die für Kinder gut geeignet ist, da sie gut verständlich und doch anregend daher kommt. Besonders gut gefallen mir persönlich Formulierungen, wie „Herr Walis nennt es rund um die Uhr. Das klingt für ihn ein bisschen wie rund um die Welt, und das ist es ja auch.“ Aber auch die einzelnen Texte zu den verschiedenen Koffern gefallen mir. Sie sind kreativ, sehr abwechslungsreich, teilweise ergreifend, dann laden sie zum Schmunzeln ein oder verlocken zum Träumen.
Ein ganz besonders toller Umstand besteht für mich darin, dass ich mit Kindern ganz intensiv in die Welt der einzelnen Koffer eintauchen und die einzelnen Gegenstände in ihnen erforschen kann. Dazu lassen sich herrlich die verschiedensten Details oder gar ganze Geschichten erfinden und es gibt unzählige Möglichkeiten des kreativen Austauschs – wirklich grandios!!
Ein Wehmutstropfen besteht für mich darin, dass das Buch nach dem letzten Koffer ganz abrupt endet. Wir waren wirklich verwundert, als danach nichts mehr kam und hätten uns auf jeden Fall eine Abrundung gewünscht. Diese könnte z. B. darin bestehen, dass die letzte Seite einen leeren Koffer zeigt, in dem das lesende Kind seine eigenen Schätze packen könnte, aber auch viele andere Ideen wären denkbar. Nur so waren wir etwas zu plötzlich aus der Geschichte katapultiert worden….schade! Später habe ich entdeckt, dass es auf der Seite des Insel-Verlags einen Download eines leeren Koffers gibt, der zum Gestalten einlädt – dieses „Zubehör“ hätte gut ins Buch integriert werden können.
Die Bilder von Katja Spitzer entsprechen eigentlich nicht unbedingt meinem persönlichen Geschmack, da sie sehr stark farbig und recht „grob“ gestaltet sind. Aber in Kombination mit der Geschichte gefallen sie mir dann doch wirklich gut und sie zaubern eine ganz eigene, eine individuelle und nicht alltägliche Stimmung für dieses Buch, was mir sehr gefällt. In diesem Buch stehen die Dinge, die die Geschichten über die Menschen erzählen ganz klar im Vordergrund, und das hat die Illustratorin wunderbar herausgearbeitet. Außerdem mag ich es sehr, dass der Kater viele einzelne Szenen verbindet und als wiederkehrendes Element auftaucht.
Hätte es ein abschließendes Ende gegeben, wäre dieses Buch für uns eine perfekte kreative Lektüre gewesen, aber auch so können wir die Geschichte guten Gewissens empfehlen, denn sie bietet vielfältige Anregungen und Möglichkeiten zum eigenen „Eindenken“, Erzählspaß und ungewöhnliche Begegnungen. Viel Freude beim „Koffer-linsen“!
Rezensionen von kabo16:
Lieblings-Tier-Sach-Such-Wimmel-Buch
183 Pinguine. Das große Tier-Such-Buch von Stéphane Frattini; Édouard Manceau
Bei diesem einzigartigem Wimmelbuch trifft sich groß und klein gemeinsam am großen Tisch. Es macht so viel Spaß, unter einer Tonne Käfer, nach einem Tier mit drei Beinen zu suchen.
Naja, nicht alle haben dazu die Nervenstärke, andere wiederum können einfach nicht mit dem Suchen aufhören.
Ein Zeitlimit ist da sehr hilfreich, damit man nicht gleich das ganze Buch in einem Rutsch liest und sucht.
Und wehe einer schaut hinten nach den Lösungen!
Über jede Tierart, die hier in einer Tonne Gewicht auftaucht, ja auch Wale, erfährt der Leser/Vorleser ganz viel Wissenswertes. Es gibt da wunderschöne Vergleiche, die sich leicht einprägen, wie beim Wal. Er kann so alt werden wie die Queen wurde.
Auf dem Cover sieht man schon diese niedlichen, witzigen Illustrationen im Comic-Stil von Èdouard Manceau. Kein Tier gleicht dem anderen, alle mit ganz viel Liebe zum Detail gezeichnet. Man entdeckt immer wieder neue Dinge. Keine Kopfbedeckung ist gleich, alles einzigartig, bunt und lustig.
Dieses Buch eignet sich hervorragend als Geschenk für die Einschulung, Geburtstage, Weihnachten, Ostern, für eine lange Autofahrt (nur die hinteren Sitzbänke) oder einfach mal so.
Rezensionen von Rabe:
„Ein notwendiger Realitäts-Check“ Ein Gott mit 99 Namen
Die fehlgeleitete Islam-Debatte und ihre Folgen von Teseo La Marca
Der Untertitel lässt die allgemeine aktuelle politische Lage erkennen und weckt die Neugierde.
„Ein Gott mit 99 Namen“
99 Eigenschaften, soviel Islame gibt es auf der Welt. Die Wirklichkeit ist komplexer, eine Religion, die zu allem fähig ist.
Der Journalist Teseo La Marca geht das Thema konsequent an.
Er konvertiert nicht zu irrgendeinem Islam, sondern zu der zweitgrößten Glaubensrichtung im Islam, dem auch überwiegend im Iran praktizierten, schiitischem Glauben. So kann er seinen Realitätstest als Insider gut gerüstet angehen und nimmt den Leser auf seinen Recherchen mit.
Mit dem in sechs Kapitel angelegten Buch will der Autor die komplexe Realität und die verschiedenen Vorstellungen für die notwendige Debatte aufbereiten.
Bereits mit der Einleitung: „Ein Gott mit 99 Namen“, stimmt der Autor den Leser für die Vielfältigkeit und Bandbreite ein.
Kapitel 1 mit den Thesen, die nachfolgend allseitig beleuchtet werden.
• Ohne Islamdebatte kein Deutschland?
• Die Schieflagen im deutschen Islamdiskurs
Kapitel 2 Der gelebte Islam der Gegenwart und seine Widersprüche
Kapitel 3 Muslimisches Leben in Deutschland
Kapitel 4 Muslime unter Druck
Kapitel 5 Linke Islamversteher
Kapitel 6 Kluge Debatte, kluge Politik
Durch die aktuellen Beispiele aus dem Erleben des Autors wird dem Leser aufgezeigt, dass die Vorurteile seitens einiger Religionsvertreter und Parteien bewusst geschürt und aufrechterhalten werden. Dem Autor gelingt es, die Bandbreite des Islam zu verstehen und die notwendige Akzeptanz für ein Miteinander unter Nachbarn in einer offenen Gesellschaft zu fördern.
Ein notwendiges und lesenswertes Buch, nicht nur für Politiker und Mitglieder der Integrationsbeiräte in den Kommunen, auf Bundes- und Länderebene. Ein Werk, welches für den Unterricht in den Schulen und zur Weiterbildung geeignet ist. Allein durch Wissen können Vorurteile abgebaut, Perspektiven erweitert und vermeintliche Denkverbote aufgebrochen werden. „Wer nur darauf bedacht ist, dass die eigenen Werte sauber bleiben, wird selten sauber machen und lebt irgendwann mitten im Mist.“ Lasst uns den Diskurs beginnen. Wenn die Diskussion weiterhin verschleppt wird, bedrohen Rechte Extremisten und radikale Islamisten die offene Gesellschaft und befruchten sich gegenseitig.
Ein kurzweilig, leicht lesbares Buch.
Das angehängte zu kurz geratene Glossar beginnt mit dem Satz: „Nur fünf Buchstaben trennen uns von gewaltbereiten Terroristen, Islam – Islamismus.“
Rezensionen von Winkler:
Eine Grusel-Oma übertrifft die Zombie-Verwandtschaft
Franky 1: Meine schräge Zombie-Familie, Schrumpfdrachen und andere Katastrophen von Nicola Anker
Was kann eine ¾ Zombie-Familie schrecken? Ganz richtig, ein Anruf von der menschlichen Großmutter Elvira. Mit der Entschlossenheit alter Damen beordert sie ihre skurrile Verwandtschaft in die Welt der Lebenden und weist strikt an: „Und die Viecher lasst ihr zu Hause, damit das klar ist!“ Was etwas schwierig ist, wenn man bedenkt, dass Mama Heidi Gruseltier-Ärztin ist, Papa Bill einen Gruseltier-Friseursalon betreibt und Franky sich (als angehender Gruseltier-Fotograf - ganz nach seinem Vorbild Dan Mc Danger) gerade nichts sehnlicher wünscht, als sein eigenes, richtig cooles Gruseltier.
- Damit wäre das Chaos schon vorprogrammiert, doch darüber hinaus treibt sich etwas bei Oma Elvira herum und versetzt die Gruseltiere in Unruhe. So gehen Frank und sein ideenreiches Probe-Gruseltier (der vollkommen uncoole Schrumpfdrache Odi) gemeinsam auf die Jagd nach dem Unhold. Wie es sich zeigt, ist es doch wichtig, gute Unterhosen zu tragen, die passenden Waffen zu wählen und immer auf der Jagd nach einem guten Schnappschuss zu sein.
Hier erwartet die jungen Leser ein amüsantes Zombie-Abenteuer, mit tollen Details und kindgerechtem Witz. Die leicht verständliche Erzählweise wie Handlungen dürften auch jüngere Kinder ansprechen. Aber auch die Eltern können hier schmunzeln, wenn sie das ein oder andere grafische Easter Egg (wie z.B. Edward mit den Scherenhänden / Tim Burton) finden. Das Rezept für selbstgemachten Schleim gibt es gratis mit dazu. – Ein gelungener grafischer Kinderroman ganz in der Tradition der Monster-Familien, wobei es sich hier um den ersten Band handelt, der bereits eine Fortsetzung andeutet.
Rezensionen von Island :
Nachtaktiv
Der Schlaf der Anderen von Tamar Noort
Der neue Roman von Tamar Noort beschäftigt sich mit dem Thema Schlaflosigkeit. Janis ist gelernte Pflegefachkraft und arbeitet mittlerweile nachts in einem Schlaflabor. Dort begegnet ihr die Lehrerin Sina. Sie ist Mitte 40, Mutter zweier Schulkinder und ihr Mann ist ebenfalls Lehrer an ihrer Schule.
Sie leidet an Schlafstörungen, die sie mit starkem Medikamenten in den Griff zu bekommen versucht. Ihr neuer Hausarzt schickt sie dann aber ins Schlaflabor. Sie bricht die Untersuchung dort mitten in der Nacht ab und so läuft sie mit Janis durch ihre nächtliche Heimatstadt und sie kommen auf verrückte Ideen.
Mir hat die Geschichte gut gefallen. Insbesondere in Sina konnte ich mich sehr gut hineinversetzen, da ich selbst Lehrerin bin und das, was man über ihren Alltag und ihre Arbeit erfährt, sehr treffend ist. So geht es in dem Roman eigentlich gar nicht nur um Schlafstörungen, sondern auch um vieles, was in unserer Gesellschaft im Argen liegt, zum Beispiel, was Überlastung durch die Arbeit, Mental Load oder die Gleichbehandlung beider Geschlechter angeht. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut, sie findet immer wieder tolle sprachliche Bilder, um etwas auszudrücken. Aber auch insgesamt ist der Roman flüssig lesbar.
Rezensionen von Sophie H.:
Ferien am Filmset
Der Anschlag auf das Filmprojekt von Leanne Lucas
Addie und ihr Freund dürfen in den Ferien bei Dreharbeiten eines Actionfilms zusehen. Addie kann ihr Glück kaum fassen, als sie sogar beim Film mitwirken darf. Die Schäferhündin Serena ist ein wenig verstört und gehorcht ihrer Hundetrainerin nicht mehr. Dafür umso besser Addie, die nun während des Drehs der Schäferhündin die richtigen Kommandos gibt.
Doch dann ist die Schäferhündin plötzlich spurlos verschwunden. Und das ist nicht das einzige Desaster, das die Dreharbeiten blockiert. Ein junger Schauspieler wird verletzt und die Brandmeldeanlage schlägt an. Wer versucht die Filmarbeiten zu boykottieren?
Bei diesem Buch handelt es sich um ein Band aus der Serie „Abenteuer mit Addie und Nick“. Trotzdem kann man es lesen, ohne die anderen Bände zu kennen. Der Titel „Der Anschlag auf das Filmprojekt“ und der Klappentext klangen toll, aber leider konnte mich das Buch nicht richtig überzeugen. Beim Lesen wollte einfach keine Spannung aufkommen, dafür erfährt man umso mehr, wie es am Filmset so abläuft und das sehr ausführlich. Mir waren diese Erzählungen zu langatmig. Die eigentlichen Ermittlungen der Kinder blieben auf der Strecke. Außerdem merkt man es dem Buch an, dass die Originalfassung schon 30 Jahre alt ist. Zum Beispiel würde heute kein Kind mehr mit einem Camcorder filmen. Hier hätte eine Überarbeitung sehr gutgetan. Aus diesen Gründen leider nur 3 Sterne.










