Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Leporello Stöger

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Anndlich:

Sperrnächte in Tremorglade

Bite Risk - Kein Entkommen von S.J. Wills

Seit vor 25 Jahren das Virus „Corpus pilori“ die Stadt Tremorglade erreicht hat, mutieren Erwachsene in jeder Vollmondnacht zu Werwölfen und es sind die Kinder, die dafür sorgen müssen, dass die Sicherheitsvorkehrungen eingehalten werden. Doch das ist nicht das einzige Ungewöhnliche in Tremorglade, mittlerweile spielen Tauben verrückt und Drohnen fallen vom Himmel.

Sel möchte dem ungewöhnlichen Treiben auf die Spur kommen und sucht mit seinen Freunden nach der Lösung.

Bite Risk - Kein Entkommen von S.J. Willis ist eine Horror-Comedy, bei der mir etwas der Horror gefehlt hat. Der aber dennoch ein tolles Setting, einen interessanten Aufbau und tollen Schreibstil aufweist und einen gut durch die Geschichte transportiert.

Am Ende hat mir leider der gruselige Flair, den ich mir erhofft hatte, weitergehend gefehlt. Vielleicht, weil der Fokus für meinen Geschmack zu stark auf der Verschwörungstheorie lag, vielleicht fehlte mir aber auch lediglich etwas mehr Tempo. Vor allem zu Beginn fand ich die Atmosphäre jedoch sehr stark und auch die Einführung in die Sperrnächte konnte dies untermauern, gegen Ende verlor sich das dann für mich. An dieser Stelle hat sich für mich das Hörbuch gelohnt, das durch den Sprecher Arash Marandi diese Atmosphäre wieder erzeugen konnte.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Anndlich

Rezensionen von clematis:

Miss ... ohne Vornamen

Bite Risk - Kein Entkommen von S.J. Wills

Miss Brooks ist soeben von ihrem Ehemann verlassen worden und häkelt neben einer sprachgestörten Katze bei klassischem Earl Grey Tee bunte Sorgenpüppchen. Schräg? Nein, very british, denn Miss … ohne Vornamen kommt aus England und muss in Wien ganz von vorne anfangen. Talentiert mit Make-up und Farbe steigt sie beim Luxuskonzern Très Loué als Visagistin ein – und stolpert prompt in einen Mordfall.

Mörderisch spannend, mörderisch lustig!

Neunundzwanzig Kapitel mit großartigen Titeln und ein Epilog bieten alles, was ein ausgezeichneter Kriminalroman erwarten lässt: tolle - wenn auch mit sonderbaren Eigenheiten ausgestattete - Figuren, einen grandiosen Schauplatz, nämlich Wien und eine gut gestrickte (oder doch eher gehäkelte?) Kriminalhandlung. Als Draufgabe gibt es bei Martina Parker auch noch besten Wortwitz und schwarz gefärbten Humor.

So fällt es einem leicht, sich an einem gemütlichen Platzerl taub zu stellen für die Umwelt und ganz einzutauchen ins Geschehen. Zwischen Döbling und dem Mühlwasser, in Villen und Gartenhäuschen fühle ich mich auch als Leser pudelwohl (darf man das so schreiben, wenn eine Katze die tierische Hauptrolle einnimmt?), bestelle einen G’spritzen im Beisl namens Café Pinguin und radle sogar durch die Lobau. Die überaus unterhaltsame Geschichte fesselt mich ob ihrer abwechslungsreichen Szenen - wir besuchen auch die Augarten Porzellanmanufaktur - und dem typischen Wiener Schmäh, der pausenlos rennt.

Das Buch ist einfach herrlich, mein Nachbar wird mich schon für verrückt halten, weil ich mich immer wieder zerkugle vor lauter Lachen. Zum Glück habe ich mich nur halb tot gelacht, denn ganz tot würde ich ja glatt die Fortsetzung verpassen, und das geht einfach gar nicht! Miss Verständnis steht natürlich schon auf meiner Wunschliste für 2026. Nicht nur Liebhaber der Gartenkrimireihe von Martina werden hier auf ihre Kosten kommen, jeder, der Krimi und Humor schätzt, sollte Miss Brooks kennenlernen! Absolute Leseempfehlung!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von clematis

Rezensionen von evaki:

Von dem und denen, die uns wirklich wichtig sind!

Ja, nein, vielleicht von Doris Knecht

Doris Knecht lädt uns mit ihrem neuen Roman "Ja, Nein, Vielleicht" ganz offensichtlich zu einem guten Buch mit viel Stoff zum Nachdenken ein. Zugegeben es ist auf den ersten Blick ein Frauenbuch, weil wir mit der Protagonistin über viele Themen lesen, die Frauen bewegen. Aber es ist auch ein Buch für Töchter, Söhne, Männer, Freunde, Nachbarn, Mitschüler, Zahnärzte und Hundeliebhaber!
Ich denke, da wird jeder etwas finden, mit dem er sich identifizieren kann oder herzhaft lachen, vielleicht sogar auch stöhnen.

Es ist ein Roman mit Augenzwickern und ganz viel Liebe zum Detail und es menschelt an allen Ecken und Enden! Das macht es so besonders und ist ein Grund, warum wir es alle lesen sollten. Denn es geht um uns und wie wir miteinander umgehen, leben und lieben und ganz einfach so sind, wie wir sind und darauf können wir mächtig stolz sein! So oder so....

im Shop ansehen weitere Rezensionen von evaki

Rezensionen von begine:

Wahre Begebenheiten

Das hier ist nicht Miami von Fernanda Melchor



Die mexikanische Schriftstellerin Fernanda Melchor schreibt über die Menschen ihrer Heimat.

Der Roman, Das Hier ist nicht Miami, zeigt die verschiedenen Schicksale mexikanischer Bürger.
Es beginnt ganz friedlich mit zwei Brüdern, die den Ufo Wahnsinn miterleben.
Aber dann kommen einige schwerere Themen zu Wort.

Da lesen wir über die Rauschgiftvertreibung.
Dann werden die Schrecken von Emigranten erzählt, die eigentlich nach Miami wollten.
Schlimm ist die Korruption der Polizisten und die herrschende Gewalt.
Man erfährt von den Legenden Mexikos. Teufelsaustreibung und anderen
Das hat die Autorin authentisch zu Papier gebracht.
Es ist ein wichtiges Buch, das ich gerne weiter empfehle.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von begine

Rezensionen von Anndlich:

Der unvermeidliche Schulwechsel

Jakob und Jelena von Tamara Bach

Jakob und Jelena haben sich noch nicht in ihrer neuen Klasse zurecht gefunden, der Schulwechsel von der vierten in die fünften Klasse hat ihr Leben verändert und vor allem Jelena vermisst ihre beste Freundin Lotte, die an eine andere Schule geht.
Dann kommt ein neues Schulprojekt und die beiden müssen Gemeinsamkeiten finden, haben sie diese überhaupt?

Jakob und Jelena von Tamara Bach ist ein feinfühliges Buch über den unvermeidlichen Schulwechsel und Ängste, die sich daraus ergeben können.

Durch den Perspektivwechsel zwischen den beiden Protagonist:innen lassen sich gemeinsame Ängste, aber auch unterschiedliche Gedanken, Wünsche und Träume erkennen. Auf diese Weise wird wunderbar die Einzigartigkeit des Individuums dargestellt und dennoch viele Punkte eröffnet, die es den Leser:innen leicht machen, sich mit den beiden identifizieren zu können.

Die kurzen, feinfühligen Kapitel lesen sich nicht nur sehr gut, sondern übermitteln auch das Gefühl der Protagonist:innen hervorragend. Die Zeichnungen der Illustratorin von Barbara Yelin passen super zum Inhalt und ergeben ein tolles Gesamtpaket.

Einzige Kritik ist für mich das Ende, bei dem mir ein Abschluss fehlte, der das Buch ‚rund macht‘. Das Referat von Jakob und Jelena ist im Klappentext sehr relevant und wird auch im Buch thematisiert, dennoch fehlt mir eine Auflösung dessen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Anndlich

Rezensionen von tonton:

Spannend und kindgerecht

Venatrix 1: Venatrix - Dämonenjäger von nebenan von Hendrik Lambertus

Dieses Buch habe ich für meinen Siebenjährigen ausgewählt. Die Altersempfehlung liegt zwar ab 10, doch der Inhalt ist auch für jüngere Leser gut geeignet, selbst wenn das Cover ziemlich furchterregend wirkt. Die gejagten Dämonen sterben nicht, sondern werden lediglich die Dämonenwelt zurückgeschickt.

 

Ganz ehrlich gesagt finde ich die Handlung angesichts der vorgestellten Figuren fast banal. Die Geschichte beginnt mitten in einer Dämonenjagt, bei der praktisch die ganze Venatrix-Familie im Einsatzist. Die eigentliche Handlung der Geschichte dreht sich jedoch eher darum, dass Gero nach dem Kampf einen Höllenhundewelpen findet und ihn heimlich mit nach Hause nimmt. Damit der Hund von seinen Eltern akzeptiert wird, muss er erzogen werden, und das kann nur in Infernalia geschehen. 

Das Buch ist trotzdem spannend und die Handlungsstränge sind gut miteinander verwoben. Die Geschichte ist an sich geschlossen, aber es gibt am Ende eine Öffnung für einen zweiten Band.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von tonton

Rezensionen von begine:

Literatur von einem Könner

Neues von den Unerwünschten von J. M. G. Le Clézio



J. M. M. Le Clézio ist ein Nobelpreisträger der Literatur von 2008.
Das Buch, Neues von den Unerwünschten, besteht aus vielen Erzählungen.
Der Autor schildert das Schicksal vieler Emigranten in der ganzen Welt.
Da sind die Jugendlichen aus Mexiko, die durch Abwasserkanäle nach Amerika gehen, um sich etwas für Zuhause zu ergattern.

Dann werden sie meist erwischt und zurückgebracht.
Dann sind da Kinder, die aus ihrer Heimat fliehen mussten und durchs Land streifen.
Es sind erschreckende Schicksale, die der Autor mit besonders gutem Stil erzählt.
Mich hat er mit seinen Geschichten erreicht und ich möchte das Buch gerne weiter empfehlen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von begine

Rezensionen von Goejos:

Vergeltung

Asa von Zoran Drvenkar

700 Seiten pure Spannung, 700 Seiten Lesevergnügen, 700 Seiten rasante Handlung. Der Autor versteht es, diese Familiengeschichte über Jahrzehnte hinweg zu vermitteln. Auch die Sprünge über die einzelnen Abschnitte, sowie über die handelnden Personen und Zeitensprünge tun der Geschichte keinen Abbruch.

Und über all dem ragt die Hauptperson: Asa. Als sie nach sechs Jahren aus dem Gefängnis kommt. hat sie nur Eines im Sinn: Rache. Rache für die Geschehnisse an ihr und an ihrer Familie. In vielen Rückblenden wird das Geschehene dokumentiert und so im Nachhinein glaubhafter gemacht. Allerdings nicht für Asa. Sie lässt sich nicht von ihrem vorgegebenen Plan abbringen und hat nur ein Ziel: Diesen bedingungslos durchzuziehen. Und so folgt der geneigte Leser mit Staunen und zeitweise mit Grauen dem Handlungsablauf. bis zum großen Finale. Und es hat sich gelohnt. Ein geniales Werk eines genialen Autors.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Goejos

Rezensionen von goejos:

Vergeltung

Asa von Zoran Drvenkar

700 Seiten pure Spannung, 700 Seiten Lesevergnügen, 700 Seiten rasante Handlung. Der Autor versteht es, diese Familiengeschichte über Jahrzehnte hinweg zu vermitteln. Auch die Sprünge über die einzelnen Abschnitte, sowie über die handelnden Personen und Zeitensprünge tun der Geschichte keinen Abbruch.

Und über all dem ragt die Hauptperson: Asa. Als sie nach sechs Jahren aus dem Gefängnis kommt. hat sie nur Eines im Sinn: Rache. Rache für die Geschehnisse an ihr und an ihrer Familie. In vielen Rückblenden wird das Geschehene dokumentiert und so im Nachhinein glaubhafter gemacht. Allerdings nicht für Asa. Sie lässt sich nicht von ihrem vorgegebenen Plan abbringen und hat nur ein Ziel: Diesen bedingungslos durchzuziehen. Und so folgt der geneigte Leser mit Staunen und zeitweise mit Grauen dem Handlungsablauf. bis zum großen Finale. Und es hat sich gelohnt. Ein geniales Werk eines genialen Autors.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von goejos

Rezensionen von Goejos:

Vergeltung

Asa von Zoran Drvenkar

700 Seiten pure Spannung, 700 Seiten Lesevergnügen, 700 Seiten rasante Handlung. Der Autor versteht es, diese Familiengeschichte über Jahrzehnte hinweg zu vermitteln. Auch die Sprünge über die einzelnen Abschnitte, sowie über die handelnden Personen und Zeitensprünge tun der Geschichte keinen Abbruch.

Und über all dem ragt die Hauptperson: Asa. Als sie nach sechs Jahren aus dem Gefängnis kommt. hat sie nur Eines im Sinn: Rache. Rache für die Geschehnisse an ihr und an ihrer Familie. In vielen Rückblenden wird das Geschehene dokumentiert und so im Nachhinein glaubhafter gemacht. Allerdings nicht für Asa. Sie lässt sich nicht von ihrem vorgegebenen Plan abbringen und hat nur ein Ziel: Diesen bedingungslos durchzuziehen. Und so folgt der geneigte Leser mit Staunen und zeitweise mit Grauen dem Handlungsablauf. bis zum großen Finale. Und es hat sich gelohnt. Ein geniales Werk eines genialen Autors.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Goejos