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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Liddy:

Eine sehr schöne Beschäftigungsidee

Play+ Mein Spiel mit-Magnetbuch Komm, wir lernen Zählen - ab 18 Monate von Kathrin Lena Orso

Das Buch „Komm, wir lernen Zählen“ beinhaltet 6 Magnete zum Spielen und Lernen. Hier befinden wir uns auf dem Bauernhof, was als Thema wirklich super ankommt. Die Doppelseiten sind wunderschön illustriert. Auf diesen befinden sich immer kurze Geschichten, die man vorlesen kann und die richtigen Magnete können dann an die entsprechende Stelle gesetzt werden.

Außerdem befinden sich zusätzliche Fragen auf den Seiten, sodass man auch unabhängig davon andere Sachen zählen kann. Das Tolle an dem Buch ist, dass die Kleinen auch mit ihrer eigenen Fantasie neue Geschichten erzählen können, sodass man viele verschiedene Spielvarianten hat.
Die Magnete sind sehr stabil und halten sogar beim Umblättern. Dank des tollen Fachs hinter dem Cover kann man am Ende die Magnete wieder zurücklegen und sie gehen so nicht verloren. Das Aufbewahrungsfach lässt sich auch wieder ganz einfach aufschieben. Die Dicke der Seiten ist mir ebenfalls positiv aufgefallen, da sie sehr robust sind und einiges aushalten.
Insgesamt ein tolles Mitmachbuch und eine ganz große Empfehlung von uns!

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Rezensionen von Lotta:

Hochspannung mit den entsprechenden Twists

Aschesommer von Benjamin Cors

Für Jakob und Mila steht der nächste Fall bevor. Bei sehr sommerlichen Temperaturen entdecken sie in einer abgelegenen Kühlkammer eng umschlungen zwei Leichen mit unheilvoller Botschaft.

Es handelt sich hierbei um den zweiten Fall von Jakob und Mila. Die Fälle an sich sind unabhängig von einander zu lesen jedoch gibt es immer wieder mal Andeutungen auf das Privatleben, die sicherlich besser mit Vorkenntnissen zu verstehen sind und definitiv Band 1 einige Momente rauben, sollte man sich als Leser dazu entschließen den ersten Band nach dem zweiten zu lesen.

Der Schreibstil ist sehr fesselnd und angenehm zu lesen. Unterbrechungen im Lesefluss? Bitte unbedingt vermeiden, hier will der Leser dran bleiben! Gerade die Zusammenarbeit im Team und auch das Einbringen von weiteren Charakteren, teilweise mit eigenen Perspektiven hat das Buch bereichert.

Es ist zwar recht früh klar, wer der Mörder sein müsste. Nur kann er es einfach nicht sein. Diesen Twist fand ich sehr gelungen und ich hatte keinerlei Idee, wie sich das alles auflöst. Damit wird immer wieder neue Spannung generiert.

Insgesamt ein toller Thriller mit viel Hochspannung auch durch die entsprechenden Twists. Ich bewerte mit 5 von 5 Sternen und freue mich auf den nächsten Fall von Jakob und Mila!

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Rezensionen von Lulu24:

Gemischter Eindruck

In sieben Koffern um die Welt von Roberta Schneider

Der Titel des Buches hatte bei mir zunächst die Erwartung geweckt, dass mich der Inhalt der Koffer zu einer Reise über die sieben Kontinente mitnehmen würde. Stattdessen werden verschiedene Lebensgeschichten erzählt: teils realistisch, teils eher skurril.

Der Bonbon-Agent mit seinen diversen Zahnpflegeartikeln brachte mich zum Schmunzeln, der Agentenkoffer war nicht besonders originell und der kunterbunte Koffer mit merkwürdigen Artikeln vom Flohmarkt (oder einem Alien?) war etwas bemüht witzig.

Besser gefielen mir die ernsten Koffer: der Lebenstraum von Kapitänin Nema, die Erinnerungsstücke des Herrn Walis und seines Vaters sowie insbesondere die rührende Geschichte des Flüchtlingskindes, das statt materieller Werte lieber Erinnerungsstücke und somit das Allerwichtigste eingepackt hat, denn es „hat seine Geschichte eingepackt, die gibt es nirgendwo zu kaufen.“

Somit handelt dieses Buch von Erinnerungen und Träumen, Geschichte und Zukunft, Familie und Fremden, die vielleicht zu Freunden werden. Eine schöne Idee, deren Umsetzung leider nicht ganz gelungen ist: Das bunte Sammelsurium ernster und skurriler Geschichten ist ziemlich verwirrend, die versteckten literarischen Anspielungen auf Jules Verne nicht altersgerecht. Daher hatte meine kleine Mitleserin vor allem Spaß an den bunten Bildern und ließ ihrer Fantasie freien Lauf. Schade, die Idee hätte mehr Potential gehabt.

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Rezensionen von Lulu24:

Atmosphärisch dicht und tiefgründig

Gerächt sein sollst du von Kaisu Tuokko

Kaisu Tuokkos Kriminalroman spielt im finnischen Küstenort Kristinestad, der als erste Stadt in Finnland in die Vereinigung Cittaslow aufgenommen wurde, welche liebens- und lebenswerte Städte weltweit verbindet. Aber vor diesem Hintergrund landschaftlicher Schönheit und scheinbarer Idylle entfaltet die Autorin ein Szenario voller menschlicher Geheimnisse, Schmerz und emotionaler Tiefen.

Nicht nur das Opfer, der junge Jonas Snellmann, leidet an traumatischen Erfahrungen, sondern auch viele andere Figuren.

Doch die Einsicht in diese menschlichen Hintergründe offenbart die Autorin dem Leser erst nach und nach. Tuokkos erzählt ruhig, aber eindringlich von den Menschen hinter dem Verbrechen, ihrer Vergangenheit und ihren Wunden. Nicht nur die klassische Ermittlungsarbeit durch den Kriminalkommissar Mats Bergholm, sondern noch viel mehr die tiefergehende Auseinandersetzung der Journalistin Eevi Manner mit schwerwiegenden Themen wie Gruppenzwang, Mobbing, und Missbrauch entwickeln eine subtile Spannung und beklemmende Atmosphäre, welche es schwer macht, das Buch aus der Hand zu legen. Immer mehr Abgründe tun sich auf, die Grenzen zwischen Opfer und Täter verschwimmen bis zuletzt! Und erst im allerletzten Satz des Epilogs offenbart sich auch das letzte wohl gehütete Geheimnis!

Dieses Buch ist nichts für Freunde actionreicher Krimis mit hohem Tempo, sondern für Liebhaber atmosphärischer dichter und tiefgründiger Krimis, die uns die Abgründe menschlicher Erfahrungen und Psyche vor Augen führen!

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Rezensionen von Lulu24:

Lustig mit ökologischem Tiefgang

Arche Boa von Cornelia Boese

Der große Wettbewerb um einen lebenslangen Platz auf dem Luxusliner Arche Boa wird unter zwölf ganz unterschiedlichen hilfsbedürftigen Tieren ausgetragen und findet einen unerwarteten Ausgang, der hier natürlich nicht gespoilert wird. Doch so viel sei verraten: In der Geschichte finden sich lustige Reime und witzige Illustrationen mit ökologischem Tiefgang!

Während die Kinder in der unterhaltsam erzählten Geschichte Mitgefühl für die Tiere und ihre Schicksale entwickeln, nutzt dieses Buch die Chance, Hintergrundwissen über Tierschutz und Umweltprobleme zu vermitteln.

Das gebrochene Beinchen der Kröte ist nur ein Symptom der Probleme der Krötenwanderungen zwischen dichter werdendem Autoverkehr und die Schwalbenhirnerschütterung ist leider kein Einzelfall, sondern Folge der dichten Wohnsiedlungen der Menschen.

Die witzigen Illustrationen verhindern eine allzu ernste und traurige Atmosphäre, und das Buch bewegt sich auf einem steten Drahtseilakt zwischen launigen Reimen und witzigen Zeichnungen auf der einen Seite und dahinter thematisierten Umweltproblemen auf der anderen Seite. So bleibt den aufmerksamen Betrachtern das erste Lachen bei genauerer Betrachtung im Halse stecken, wenn etwa der Pinguin das Plastiknetz der Angler hinter sich her zieht oder der Eisbär in der Kühltruhe Abkühlung sucht. Was auf den ersten Blick witzig aussieht, hat einen durchaus ernsten Hintergrund, über den die Kinder mit ihren Vorlesern ins Gespräch kommen sollen.

Ein tolles Konzept, um Kindern ohne moralischen Zeigefinger an Probleme von Umweltverschmutzung und Tierschutz heranzuführen!

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Rezensionen von Merri:

Vielseitige Sichtweise auf die Polizei

tiptoi® Wieso? Weshalb? Warum? - Bei der Polizei von Heike Tober

Dieses tiptoi-Buch bietet Kindern einen wunderbaren und umfassenden Einblick in die vielfältige Arbeit der Polizei. Besonders positiv fällt auf, dass nicht nur die "klassischen" Verbrechen wie Mord und Raub thematisiert werden, sondern das gesamte Spektrum polizeilicher Tätigkeiten kindgerecht dargestellt wird - von Verkehrskontrollen über Spurensicherung bis hin zur Präventionsarbeit.

Die liebevoll gestalteten, detailreichen Wimmelbilder laden zum ausgiebigen Entdecken ein und bieten auch beim wiederholten Betrachten immer neue spannende Details. Fahrzeuge, Ausrüstung und verschiedene Situationen sind authentisch und kindgerecht illustriert.

Die interaktive tiptoi-Funktion macht das Lernen besonders spannend und lebendig, indem sie Geräusche, Erklärungen, kleine Spiele und sogar ein Lied bietet.

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Rezensionen von fantasia:

Auf Spurensuche: Woher komme ich und wer bin ich?

Rückkehr nach St. Malo von Hélène Gestern

Das Buch lebt auch durch seine Naturbeschreibungen, die gut die Stimmung in der jeweiligen Situation wiedergeben.

Der Protagonist kehrt in sein Elternhaus zurück und betritt das Arbeitszimmer seines verstorbenen Vaters, das er und sein Bruder nie betreten durften. Kistenweise stapeln sich Akten und was viel spannender ist Briefe, Abschriften von Briefen, nur ein Fotoalbum will sich nicht finden.

Wie ein Sog zieht ihn das alles an und er begibt sich auf Spurensuche nach seiner Familie und auch zu sich selbst. Kindheitserlebnisse werden präsent, die Frage, wie sein Vater zu dem wurde, was ihn später auszeichnete, ob er selbst ein guter Vater ist, warum über manches geschwiegen wurde …

Die Stammbäume am Ende des Buches sind hilfreich, ich musste häufig zurückblättern, um mich in dem umfangreichen Buch zurechtzufinden und die Namen einzuordnen.
Nach einiger Zeit gelingt das ganz gut und das Buch fesselt einem – man möchte wissen, was damals geschah, auch wenn man über 500 Seiten dafür lesen muss. Eine weniger umfangreiche Darstellung hätte ich mir gewünscht, andererseits wäre dabei einiges auf der Strecke geblieben.

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Rezensionen von Tara:

Ein Rückblick auf Großmutter Lina

6 aus 49 von Jacqueline Kornmüller

In ihrem Buch „6 aus 49“ blickt die in Wien lebende Regisseurin, Schauspielerin und Autorin Jacqueline Kornmüller zurück auf das Leben ihrer Großmutter Lina.

Die Großmutter der Autorin wurde 1911 in bitterer Armut geboren, die sie Zeit ihres Lebens prägte. In vielen kurzen Kapiteln – 49 auf 244 Seiten – erzählt Jacqueline Kornmüller einzelne Episoden aus dem Leben ihrer Großmutter Lina.

Dabei merkt man, was für eine innige und besondere Beziehung die beiden gehabt haben und dass Lina eine wichtige Bezugsperson für Jacqueline war.

Die Erinnerungen werden aus der Ich-Perspektive der Enkelin erzählt. Es sind einzelne Episoden, die keinen direkten Zusammenhang haben aber insgesamt ein rundes Bild von Linas Leben ergeben.

Zentrales Thema ist das Glück. Glück hat Lina in ihrer Kindheit viel zu wenig gehabt, da die Armut groß war. Deswegen hat sie schon früh beschlossen, ihr Glück selbst in die Hand zu nehmen und wird zu einer leidenschaftlichen Lottospielerin. Glück bedeutet aber für sie nicht nur ein Lottogewinn, sie sieht das Glück an vielen Stellen und versteht es zuzupacken.
Beruflich gelingt ihr das sehr gut, im Privaten leider weniger.

Sie eröffnet ein eigenes Hotel in Garmisch-Patenkirchen. In diesem Zusammenhang verwebt die Autorin historische nationalsozialistische Einflüsse in der Handlung.

Mich hat das Leben von Lina beeindruckt. Sie ist eine starke und beeindruckende Persönlichkeit.

Der Schreibstil von Jacqueline Kornmüller ist angenehm zu lesen. Kurze, greifbare Sätze wechseln sich mit poetischen Worten ab.

Ich habe dieses sehr persönliche Buch über die Beziehung der Autorin zu ihrer Großmutter sehr gerne gelesen. Es ist ein Blick auf ein außergewöhnliches Leben, der zeigt wie vielseitig Glück sein kann.

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Rezensionen von fantasia:

Auf Spurensuche: Woher komme ich und wohin gehe ich?

Rückkehr nach St. Malo von Hélène Gestern

Das Buch lebt auch durch seine Naturbeschreibungen, die gut die Stimmung in der jeweiligen Situation wiedergeben.

Der Protagonist kehrt in sein Elternhaus zurück und betritt das Arbeitszimmer seines verstorbenen Vaters, das er und sein Bruder nie betreten durften. Kistenweise stapeln sich Akten und was viel spannender ist Briefe, Abschriften von Briefen, nur ein Fotoalbum will sich nicht finden.

Wie ein Sog zieht ihn das alles an und er begibt sich auf Spurensuche nach seiner Familie und auch zu sich selbst. Kindheitserlebnisse werden präsent, die Frage, wie sein Vater zu dem wurde, was ihn später auszeichnete, ob er selbst ein guter Vater ist, warum über manches geschwiegen wurde …

Die Stammbäume am Ende des Buches sind hilfreich, ich musste häufig zurückblättern, um mich in dem umfangreichen Buch zurechtzufinden und die Namen einzuordnen.
Nach einiger Zeit gelingt das ganz gut und das Buch fesselt einem – man möchte wissen, was damals geschah, auch wenn man über 500 Seiten dafür lesen muss. Eine weniger umfangreiche Darstellung hätte ich mir gewünscht, andererseits wäre dabei einiges auf der Strecke geblieben.

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Rezensionen von fantasia:

Wenn Politik auf die Rüsel genommen wird ... so gut

Das Geschenk von Gaea Schoeters

„Beim letzten Punkt zuckt Winkler zusammen. Nein, nein, nein. Heißes Eisen.“ Alles, aber auch alles läuft schief, nachdem die deutsche Regierung mit Winkler an der Spitze das Elfenbeingesetz verabschiedet hat. Als „Dank“ sind auf einmal 20.000 Elefanten in Deutschland und das Land ist mit all den Problemen konfrontiert, die sie mitbringen: Fressen, Wasser, Ausscheidungen, Paarung, invasivem Wuchs neuer Pflanzen und nicht zuletzt dem Zusammenstoß mit Autos und den daraus resultierenden Folgen für Mensch und Tier.

Das ganze dann im Zusammenspiel mit den Mächtigen, der Politik und den damit verbundenen Intrigen und Spielchen. Machterhalt um jeden Preis, koste es was es wolle. Ähnlichkeiten mit aktuell oder ehemals regierenden Politikern sind rein zufällig…
Das wird alles so witzig beschrieben, dass man das Buch einfach nicht aus der Hand legen will und kann, bis man auch die letzte Seite verschlungen hat. Auch die Danksagung der Autorin zeugt von ihrem Witz. Da wird dem „Rudel“ gedankt oder „allen Tapferen“, die mit ihr während des Schreibprozesses zusammenleben müssen und „es auch diesmal wieder überlebt haben“.
Das Buch zeigt aber auch, wie leicht ein Gesetz verabschiedet wird, das zunächst mal den Tieren hilft, aber ein Land mit all den Problemen allein lässt, die sie evtl. mit sich bringen können. Ist ja alles weit weg… bis man eines Tages eines Besseren belehrt wird.
Ich habe das Buch, den Stil der Autorin genossen und will unbedingt mehr von der Autorin lesen.

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